Planung für “Formel Eco” laufen auf Hochouren

Die Querelen in der Formel 1 des letzten Jahres wurden einigen Autobauern zu viel und damit haben sich sogar namhafte Teams daraus verabschiedet. Und Michael Schumacher alleine wird auch die Formel 1 nicht retten können.

Toyota, der führende Hersteller von Hybrid-Fahrzeugen, hat im letzten Winter mit den anderen großen Herstellern der Welt ein Geheim-Papier erarbeitet, das heute Nacht auf den 1. April 2010 durch einen Zufall ans Licht gekommen ist.

Green GT

Green GT

Für die Saison 2011 soll eine neue Rennformel gegründet werden, die mehr Interesse verspricht als die aktuelle Formel 1 nämlich die “Formel Eco”. Hierbei sind die Regularien ähnlich der bisher bekannten Rennformeln, so gewinnt der Fahrer, der als erstes die Ziellienie überquert das Rennen und der mit den meisten Punkten gewinnt die Weltmeisterschaft. Anders als bisher wird aber die Konstrukteurs-Wertung ausfallen. Hier wird nämlich besonderes Augenmerk auf den Ressourcen-schonenden Umgang mit Material geachtet. Das gilt für die verwendeten Bauteile genauso wie für den sparsamen Antrieb. Eine Technik, die sowohl den Kraftstoffverbrauch in Grenzen hält als auch die spätere Reparatur bzw. das Recycling der gebrauchten und beschädigten Teile in der Vordergrund rückt.

Der Vorsprung, den Toyota auf dem Gebiet der Hybrid-Technologie hat, soll dadurch auch bei anderen Herstellern eingeholt werden. Daimler-Ingenieure arbeiten schon jetzt fieberhaft an diesen Technologien und auch BMW hat seine Teilnahme zugesagt. Fiat, als Hersteller der Marke Ferrari, hat aber schon angekündigt, dass man selbst bei einem reinen Elektroantrieb nicht auf das charakteristische Motorengeräusch verzichten wird. Lautprecher werden die Sequenzen über ein Soundmodul in die Menge pusten. VW und Audi prüfen derzeit ihre mögliche Teilnahme, das Team “Porsche-Ruf” und auch Renault wird nach dem Ausstieg aus der Formel 1 mit von der Partie sein. Wer allerdings glaubt, man hätte damit die “Zwergen-Teams” ausgeschaltet, muss eines besseren belehrt werden. Die britische Lightning Car sowie die USA starten mit New Detroit Electric und sogar ein portugiesisches Team mit Namen Âmbar Solar macht sich bereit.

Auch einige Portagonisten stehen schon fest: So wird Daimler Mika Häkkinen verpflichten und für BMW geht Ralf Schuhmacher an den Start.