Einblicke für Clubmitglieder

Endmontage Mercedes-Benz S 350

Endmontage Mercedes-Benz S 350

“Das Beste oder Nichts”, so lautet das neue Motto des Herstellers aus Stuttgart. Getreu diesem Motto gewährte Mercedes-Benz Einblicke in den Rohbau der E-Klasse, die Endmontage der S-Klasse, den Forschungsbereich Virtual Reality und in das Kommunikationsforum Passive Sicherheit. Im Rahmen dieser Führungen wurden Einblicke der besonderen Art gewährt, die sonst den Besuchern verwehrt bleiben.
Eingeladen waren rund 30 Mitglieder aus den weltweit ca. 80 Mercedes-Benz Clubs.
Station 1:
Im Karosserierohbau der neuen E-Klasse konnten die Besucher ein Ballet von unzähligen Robotern beobachten, überall wurden blitzschnell Teile gegriffen, in Position gebracht und verschweißt. Der ein oder andere Funkenstreif war dabei nicht zu übersehen.
Station 2:
In der S-Klasse Montagehalle erfuhren die Teilnehmer, dass der Bau eines Fahrzeuges rund 4 Tage dauert und die Farben schwarz und silber nach wie vor der „Renner“ bei den Kunden sind. Es war natürlich auch sehr beeindruckend zu sehen, wie die komplett vormontierte Instrumententafel samt Lenksäule von einem Roboter gegriffen, zielgenau eingebaut und anschließend mit 2 Schrauben befestigt wurde.
Station 3:
Virtual Reality/Power wall: Die Clubmitglieder hatten zum ersten Mal überhaupt die Möglichkeit, die phantastische Welt der Virtual Reality zu erleben.
– Lässt sich ein Bauteil, digital und auch in der Realität, ein/ausbauen?
– Virtual Reality: Design der aktuellen E-Klasse
– 3-D Einblicke in die perfekte Simulation von Fahrzeug und Umwelt
Dies sind nur einige wenige Beispiele dieser neuartigen Technologie und jeder Teilnehmer konnte sich einen persönlichen Einblick in die 3-D Welten verschaffen.
Station 4:
Bei der letzten Station war die „Passive Sicherheit“ das Thema, die zu den zentralen Markenwerten im Hause Mercedes-Benz gehört. Bereits vor 50 Jahren fanden die ersten Crashversuche statt, genauer gesagt am 10. September 1959. Damals war natürlich das Ganze bei Weitem noch nicht so professionell wie heute. Unter einfachsten Bedingungen – unter freiem Himmel – wurde der 1. Frontalcrash durchgeführt, damals noch ohne Dummies. Heute gibt es dafür die 110 m lange Crashhalle, in der eine Vielfalt von unterschiedlichsten Crashvarianten möglich sind. Je nachdem können Frontal-, Seiten-, Heckaufprall oder Überschlagcrashs und vieles mehr durchgeführt werden. Allein zum Entwicklungsprogramm der neuen E-Klasse Limousine gehörten ca.150 solcher Tests. Zum Abschluss konnte der „ESF 2009“ besichtigt werden, das aktuelle Experimentalfahrzeug, in dem neue zukünftige Sicherheits-Technologien erstmalig vorgestellt wurden.