Bergrennen 2012

In den 1920er bis 1940er Jahren galten Bergrennen als besonders prestigeträchtig. Hier konnte man beweisen, dass die Fahrzeuge nicht nur schnell, sondern auch leistungsfähig unter Extrembedingungen sein können. Unvergessen sind hier beispielsweise des Klausenpass-Rennen, diverse Alpenfahrten, Rennen am Feldberg und so weiter.
Im September, genauer vom 20. – 23.09.2012, wird es eine neue Veranstaltung dieser Art geben: Den Grossglockner Grand Prix.
Initiiert wird das vom Geschäftsführer der Schloss Dyck Classic Days Marcus Herfort. Nach der erfolgreichen Einführung der Classic Days als Veranstaltung für die ganze Familie und seiner Tätigkeit beim historischen Eifelrennen, ist dies nun sein neuestes “Eisen im Feuer”.
Die Grossglockner Hochalpenstrasse wurde ab 1924 als Alpenquerung geplant. Baubeginn war am 30. August 1930. Schon am 3. August 1935 wurde die 48 km lange Straße eröffnet. Unermüdlich wurde in der schneefreien Zeit die 8m breite Strasse mit 200 Kurven und 36 Kehren gebaut. Der alte Römerweg wurde damit zur ausgebauten Strecke über Österreichs höchsten Berg mit 3.798m. Schon am Tag nach Eröffnung der Hochalpenstrasse startete am 4. August 1935 der „Grosse Bergpreis“ von Österreich. Mutige Piloten trieben Fahrzeuge über 15 Kilometer von Fusch (1.145 m) zum Fuscher Törl (2.428m) bergauf. Sieger: Mario Tadini/Alfa Romeo P3.
Bei der Neuauflage ist das Starterfeld deutlich reglementiert: 50 Vorkriegs-Automobile der Baujahre 1920-1940; 5 Veritas, AFM und Rennsportwagen der 40er und 50er und 20 Rennfahrzeuge der Baujahre 1950-1965. Mit 75 Automobilen ist das authentische Starterfeld auf die Anzahl der Fahrzeuge beim Originalrennen begrenzt.