Mit ‘W123’ getaggte Artikel

Reise in den Untergrund TEIL 3

Von Jörg Maschke | 14. Juli, 2010

SchrauberTippTeil 1 und 2 der Technikserie mit Thomas Bittl zeigte uns in den Tiefen des Unterbodens bereits einiges an oft vernachlässigten Technikteilen (Artikel vom 30.6. und 7.7.10), heute werfen wir einen Blick auf das morsche Gummi… und soviel sei verraten: Korrektes, einwandfreies Gummi ist lebensnotwendig, wenn der Klassiker bewegt werden soll! Thomas Bittl von unserer Partnerseite www.Sternzeit-107.de ist unter anderem Typreferent im www.v-d-h.de, Online-Typreferent, Tourenbeauftragter, Technikreferent und stellv. RT70 Leiter im www.107sl-club.de. Auch wenn seine Artikel  für den 107er geschrieben wurden, kann man die Tipps und Tricks sehr gut auf die Typen W114, W115, W116 und auch noch auf den W123 und W126 übertragen. Wir danken Thomas Bittl sehr für die Genehmigung seine Artikel an dieser Stelle zu präsentieren.

thomas_bittl

In den letzten beiden Abschnitten ging es um die Gummiteile der Kraftstoffversorgung und der Bremsanlage. In diesem Teil geht es um die Gummiteile der Vorderachse, sowie – wie ich und andere 107er Fahrer finden – um ein sinnvolles Zubehörteil. Eine Spezialität an der Vorderachse sind auch die hier verwendeten Kunststoffteile. Diese werden in diesem Beitrag gleich mit betrachtet, sind diese doch ebenfalls sicherheitsrelevant.

Vorderachse und Gummiteile: Wie passt das zusammen?

Die Hauptbestandteile der Vorderachse sind die Teile Vorderachsgrundkörper, oberer und unterer Querlenker, der Achsschenkel, die Federn, die Stoßdämpfer, die Torsionsstange und die Lenkungsteile, Anlenkhebel, Spurstangen und Lenkstange. An den Achsschenkeln sind die Bremssättel befestigt. Die Gummiteile dazu sind im letzten Heft betrachtet worden. Die Lagerungen des Antriebs werden in einem späteren Artikel behandelt. Das Rad sitzt am Radträger. Dieser besitzt zwei Rollenlager. Das Äußere ist durch eine Metallkappe geschützt. Diese Metallkappe sehen wir, wenn wir das Rad zum Rad-/Reifenwechsel abnehmen. Am anderen Ende des Radträgers, hinter der Bremsscheibe, sitzt das innere Rollenlager. Dieses ist mit einem Gummiring, der an den Radträger leicht eingepresst ist und mit einer Feder gehalten wird, gegen eindringenden Schmutz geschützt. Um den Gummiring legt sich eine Metallnut, die an dem Schutzblech der Bremsscheibe befestigt ist, und den Gummiring vor Beschädigungen schützt. Dieser Gummiring wird die ganze Zeit von innen gefettet und damit geschmeidig gehalten. Damit verschleißt dieser Gummi kaum. Der Radträger sitzt am Achsschenkel, an dem er auch befestigt ist. Der Achsschenkel wird oben vom oberen Querlenker und unten vom unteren Querlenker gehalten. Am oberen Querlenker sitzt das Führungsgelenk und am unteren Querlenker das Traggelenk. Diese Gelenke sind mit einer Gummimanschette (heute als Ersatzteil aus Kunststoff) geschützt. In der Gummimanschette ist eine Fettfüllung eingebracht, die das Gelenk dauerhaft schmiert. Ist die Manschette beschädigt, können Schmutz und Waser eindringen und das Gelenk innerhalb kürzester Zeit (unter 50km) zerstören. In der Folge hat der Achsschenkel keine Führung mehr und das Rad fällt mit dem Achsschenkel ab. Eine defekte Manschette ist deshalb unbedingt zu ersetzen. Da hierfür die Feder ausgebaut werden muss, ist das eine Arbeit für die Fachwerkstatt. Außerdem kann die Passung zwischen Gelenk und Querlenker festgehen. Dann muss diese Verbindung mit einer Presse gelöst werden (Vormopf). Diese Presse findet sich ebenfalls eher in einer Fachwerkstatt, als in einem normalen Schrauberhaushalt. (weiterlesen…)

Reise in den Untergrund TEIL 2

Von Jörg Maschke | 7. Juli, 2010

SchrauberTippNach dem großen Zuspruch auf den ersten Teil unserer Reise mit Thomas Bittl in die Tiefen des Unterbodens (Artikel vom 30.6.10) freuen wir uns auf den zweiten Teil. Thomas Bittl von unserer Partnerseite www.Sternzeit-107.de ist unter anderem Typreferent im www.v-d-h.de, Online-Typreferent, Tourenbeauftragter, Technikreferent und stellv. RT70 Leiter im www.107sl-club.de. Auch wenn der Artikel direkt für den 107er geschrieben wurde, kann man die Tipps und Tricks gut auf die Typen W114, W115, W116 und auch noch auf den W123 und W126 übertragen. Wir danken Thomas Bittl sehr für die Genehmigung seine Artikel an dieser Stelle zu präsentieren.

thomas_bittl

Im letzten Beitrag gab es eine kurze Führung durch die Kraftstoffversorgung am Beispiel des Mercedes-Benz R107. In diesem Abschnitt widmen wir uns den Gummiteilen der Bremsanlage, der Kühlwasserversorgung, den Leitungen des Automatikgetriebes und der Klimaanlage.

1. Bremsen – Zuerst die Bremsen. Jedem ist klar, wer Gas gibt muß irgendwann auch anhalten, spätestens am Ende der Reise. Fangen wir diesmal oben an. Motorhaube auf und den Bremsflüssigkeitsvorratsbehälter begutachtet. Am Schraubverschluß ist eine Gummidichtung. Ist diese porös, findet hier ein erhöhter Luftaustausch statt. Es wird mehr Wasserdampf an die Bremsflüssigkeit gebracht und diese altert damit schneller. Das kleine Loch in der Mitte ist Absicht und dient dem Druckausgleich bei konstruktiv gewollten Absinken der Bremsflüssigkeit durch Verschleiß der Bremsbeläge und der Bremsscheibe. Die beiden Gummistopfen auf den Schalter des Vorratsbehälters dienen zum Schutz der Schalter gegen Verschmutzung und – beim Funktionstest zum Schutz der Finger. Der Behälter ist nur auf den Hauptbremszylinder (HBZ) aufgesteckt. Die Steckverbindung erfolgt mittels zwei Gummitüllen. Läuft hier Bremsflüssigkeit aus ist das zwar ärgerlich aber nicht weiter schlimm, da die Dichtungen einfach gegen Neue ausgetauscht werden können. Bei der Unterdruckmembran der Unterdruckdose sieht das schon anders aus. Ein geringer Verlust der Bremsflüssigkeit in die Dose wird von der Membran noch verkraftet. Bei größeren Verlusten ist die Dose – ohne HBZ – zu tauschen, da die Bremsflüssigkeit die Membran angreift und auf Dauer zerstört.

Bei Fahrzeugen mit Schaltgetrieben gibt es eine Abzweigung zur Kupplung, da die hydraulische Betätigung der Kupplung mittels der Bremsflüssigkeit erfolgt. Schwierigkeiten beim Kuppeln sind deswegen in alter Bremsflüssigkeit oder nicht korrekter Entlüftung der Kupplung zu suchen. Ein Tipp aus der www.sternzeit-107.de ist, den Wagen beim Entlüften der Kupplung hinten aufzubocken. Dabei den Wagen gegen Wegrollen sichern!! Vom HBZ geht es zu den Schraubverbindung der Bremsleitungen aus Gummi an den Vorderachsen, zur Schraubverbindung der Leitung zur Hinterachse und von da zu den Gummibremsleitungen an der Hinterachse. Bei Fahrzeugen mit ABS führen die Leitungen erst zum Druckmodulator der ABS-Anlage im Motorraum rechts vorne. Hier verzweigen die zwei Leitungen getrennt zur Vorderachse, bzw. zur einen Leitung an der Hinterachse (Vormopf) oder zu beiden Leitungen an der Hinterachse (Mopf). Die Metalleitungen sind sehr unempfindlich. Flugrost wird vorsichtig mit der Stahlbürste entfernt und mit Grün (MB-Farbnummer ? ? ? Wer kann uns diese nennen) überstrichen. (weiterlesen…)

Reise in den Untergrund TEIL 1

Von Jörg Maschke | 30. Juni, 2010

SchrauberTippUnsere befreundete Partnerseite www.Sternzeit-107.de  hat mit Ihrem Technikreferenten Thomas Bittl einen sehr interessanten Autor, vor allem für das Thema Technik an unseren Fahrzeugen (er ist auch noch im www.v-d-h.de  Typreferent, im www.107sl-club.de Online-Typreferent, Tourenbeauftragter, Technikreferent und stellv. RT70 Leiter). Der 107er ist durch seine Konstruktion sehr eng mit den Typen W114, W115, W116 und auch noch mit dem W123 und W126 verwandt und daher sind die Artikel für eine große Anzahl unserer Leser sehr interessant. In dieser fünf teiligne Reihe soll es um den Untergrund, verzeihung um den Unterboden gehen. Wir danken Thomas Bittl sehr für die Genehmigung seine Artikel an dieser Stelle zu präsentieren:

thomas_bittlLiebe Oldtimer-Fahrer und Fahrerinnen, in einer kleinen Serie widmen wir uns etwas näher der Technik unserer Fahrzeuge, die man nicht so oft bis gar nicht betrachtet. Von oben und im Innenraum werden die Oldtimer geputzt, gewienert, verschönert und bei Kratzern ausgebessert. Die Gummiteile an den Türen, die Türdichtungen und die Kofferraumdichtungen werden bei Bedarf erneuert. Zu guter Letzt bekommt der Wagen – wenn er Glück hat – spätestens alle 6 Jahre neue Pneus. Ansonsten verläßt man sich auf die Angaben im Wartungsheft – wer hat das noch und kann den Kundendienst lückenlos nachweisen? – die Werkstatt wird es schon richten. Wirklich? Sind dort tatsächlich alle Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten aufgeführt, die unsere Fahrzeuge nach über 10jähriger Nutzungszeit braucht? Wer hat sich jemals näher mit der Wartungsübersicht beschäftigt?

Mercedes-Benz muß als Aktiengesellschaft ein Interesse am Neuwagenverkauf haben und nach dem Gesetz für 7-10 Jahre, Mercedes-Benz aus Qualitätsgründen bis zu 15 Jahre, die zum Betrieb notwendigen, Ersatzteile vorhalten. Am Beispiel eines R107 wollen wir uns den Gummiteilen am Unterboden widmen und auf eventuelle Gefahrenpunkte eingehen. Z.B. verursacht ein undichter Kraftstoffschlauch vom Tank zur Benzinpumpe nicht nur einen brandgefährlichen Benzinsee sondern schädigt auch die Umwelt. Diese Schädigung muß dann – auf unsere Kosten – beseitigt werden.

Selbst unser jüngster SL (R107) – Baujahr 1989 hat inzwischen 20 Jahre auf dem schlanken Heckdeckel (der ihn designmäßig optisch wohltuend von den fetten Hintern der Stahlklappdachgeneration abhebt). Wie jedermann – und –frau erkennen kann, nutzen wir unsere Schätzchen damit sehr weit über den ursprünglich geplanten Nutzungszeitraum hinaus. Dementsprechend hat die WIS-CD, die die Werkstätten nutzen, an der einen oder anderen Stelle einen fehlenden Empfehlungsbedarf oder es fehlt für diesen langen Zeitraum eine Wartungsvorschrift. Damit bleibt Raum für zusätzliche wert- und fahrsicherheiterhaltende Tips und Tricks. Diesen Raum wollen wir in dieser kleinen Reihe nutzen. (weiterlesen…)

Kult-Event für Young- und Oldtimer zwischen Rhein und Ruhr!

Von Jörg Maschke | 19. April, 2010

ZZZZZZZZZZZAm Sonntag, den 25.04.2010, lädt der Verein für Freunde des W123 wieder alle Young- und Oldtimer Freunde zum Saisonauftakt ein. In diesem Jahr trifft man sich ab ca. 10Uhr allerdings nicht mehr an der Pfannkuchenstube in Hilden, sondern ganz offiziell im Meilenwerk Düsseldorf. Dort kann dann gemütlich in geselliger Runde nach Herzenslust gefachsimpelt und Benzingespräche geführt werden. Auch an einen Teilemarkt wurde gedacht. Eingeladen sind alle Young- und Oldtimerfahrer und Freunde solcher Fahrzeuge. Das Treffen ist für Fahrzeuge bis zum Produktionsjahr 1988, andere Exoten oder außergewöhnliche Fahrzeuge werden nicht vom Parkplatz verwiesen. Keine Anmeldung, keine Kosten. Weitere Infos gibt es bei der Firma Ruchatz oder per Email unter: joerg.ruchatz@vfw123.de

Aftersales-Market auch für Youngtimer

Von Jörg Enger | 5. März, 2010

99124906c405_3199120706c405_26Die Hamburger Wulf Gaertner Autoparts AG vertreibt in ihrem Meyle-Sortiment auch Ersatzteile für Youngtimer wie etwa Türdichtungen für die Mercedes-Benz-Modelle W113, W114, W115 sowie W123.
Besonders bei Old- und Youngtimer bedürfen Türdichtungen regelmäßiger Pflege. Abhängig von Witterungsbedingungen können sie nach acht bis zehn Jahren porös werden. Müssen sie dann einmal ausgetauscht werden, ist die Passgenauigkeit ein wichtiges Kriterium für Werkstätten und Halter. Türdichtungen aus dem Teile-Sortiment von Meyle der Wulf Gaertner Autoparts AG. für die Mercedes-Benz-Modelle W113, W114, W115 sowie W123 sollen dies gewährleisten und sind deshalb eine Alternative zu den Originalteilen. Neben Türdichtungen gibt es von Meyle auch Dichtgummis für Front- und Heckscheiben und den Kofferraum sowie weitere Teile für Young- und Oldtimer diverser Fahrzeugmarken. Dabei komme den Hamburgern ihre Expertise speziell in der Fertigung verstärkter Meyle-HD-Teile zu Gute, heißt es dort. Als HD-Teile werden weiterentwickelte Bauteile bezeichnet, die im Hinblick auf längere Haltbarkeit optimiert wurden. Young- und Oldtimer-Ersatzteile haben darüber hinaus besondere Anforderungen zu erfüllen. Sie müssen zum Beispiel der höheren Vibration eines alten Motors standhalten. Oft weisen auch verpresste Bauteile durch etliche Reparaturen Spiel auf. Eine Passgenauigkeit können dann nur Ersatzteile in Übergröße gewährleisten. Die Wulf Gaertner Autoparts AG ist Hersteller hochwertiger, qualitätsgeprüfter Ersatzteile, die unter dem Markennamen Meyle vertrieben werden. Das Sortiment umfasst rund 12.500 Artikel für Pkw, Transporter und Nkw.

Im 123 Kombi quer durch die Wüste

Von Jörg Enger | 2. März, 2010

Diese beiden freuen sich auf Afrika im 123 Kombi

Diese beiden freuen sich auf Afrika im 123 Kombi

Am Samstag, 27. Februar, starteten zwei Freunde ins große Abenteuer: Mit einem 72 PS starken Mercedes-Benz Kombi 240 D, Baujahr 1985, wollen Oliver Siemann und Christian Jenke – als Teilnehmer einer vom eingetragenen Verein Breitengrad organisierten „Amateur-Rallye“ – von Bückeburg aus bis nach Banjul, der Hauptstadt des afrikanischen Staates Gambia, fahren. Für die rund 7500 Kilometer lange Tour, die sie unter anderem durch Spanien, Marokko, die Westsahara, Mauretanien und Senegal führen wird, haben sie ungefähr drei Wochen eingeplant.
„Der Spaßfaktor gehört ganz klar dazu“, sagt Jenke. Und „Abenteuerlust“, bestätigt Siemann. Eine große Motivation sei aber auch der karitative Zweck der Rallye: Dem Reglement der Veranstaltung nach werden die Fahrzeuge der insgesamt 46 Teams nämlich am Ziel der Reise versteigert und das Geld wohltätigen Organisationen (einem gambischen Waisenhaus, Frauenhaus, Krankenhaus und einer Schule) zur Verfügung gestellt. Außerdem haben die beiden Afrikareisenden (weiterlesen…)

W123 & R/C107-Sonderaktion des Mercedes-Benz Classic Centers

Von Redaktion | 31. März, 2009

Für die Baureihe W/C/S 123 hat Mercedes-Benz bei folgenden Teilen die Preise gesenkt:

• VENTIL (A 000 830 06 84) für 562,00 €
• LENKER,RECHTS (A 126 350 33 05) für 1.395,00 €
• LENKER,LINKS (A 126 350 32 05) für 1.395,00 €
• RELAIS (A 201 540 08 45) für 35,00 €
• GEBER (A 126 540 25 17) für 104,00 €
• ABDECKUNG (A 123 885 27 23) für 75,00 €
• ABDECKUNG (A 123 885 28 23) für 75,00 €
• GEGENLAGER (A 126 810 00 12) für 8,50 €
• TÜRKONTAKT (A 000 821 17 52) für 27,00 €
• HALTER (A 123 542 41 40) für 21,00 €
• BREMSKLOTZ (A 001 420 06 20) für 19,50 €
• BREMSSCHEIBE (A 123 421 00 12 64) für 26,00 €
• ZYLINDERKOPF (A 617 010 63 20) für 690,00 €

Für die Baureihe R/C 107 hat Mercedes-Benz bei folgenden Teilen die Preise gesenkt:
• TS BREMSKLOTZ (A 005 420 45 20) für 28,00 €
• REGLER (A 000 070 39 62) für 148,00 €
• STEUERGERÄT (A 010 545 66 32) für 650,00 €
• STEUERGERÄT (A 010 545 67 32) für 650,00 €
• VENTIL (A 000 830 03 84) für 926,00 €
• RELAIS (A 003 545 24 05) für 85,00 €
• LENKER,RECHTS (A 126 350 33 05) für 1.395,00 €
• LENKER,LINKS (A 126 350 32 05) für 1.395,00 €
• RELAIS (A 201 540 08 45) für 35,00 €
• STEUERGERÄT (A 002 545 26 32) für 445,00 €
• TÜRKONTAKT (A 000 821 17 52) für 27,00 €
• TANKGERÄT (A 107 542 08 04 64) für 105,00 €
• BREMSKLOTZ (A 001 420 06 20) für 19,50 €
• RELAIS (A 201 540 37 45) für 24,00 €

Bitte wenden Sie sich mit Ihrer Bestellung und Ihren Fahrzeugdaten an Ihren nächstgelegenen Mercedes-Benz Partner.
- alle Angaben ohne Gewähr –

Neupreisrechner für R/C107, W116, W123, W124, W126 und W201 ist online!!!!!!!!!!!!!!!!

Von Jörg Maschke | 20. Dezember, 2008

In der Nacht vom 19. auf den 20.12.2008 schaltete der MB W123 – Stammtisch – Hannover den Neupreisrechner 2.0 frei. Wo bisher W123 – Neupreise nach Baujahr und Wunschausstattung ausgerechnet werden konnten, kommen nun die Baumuster R/C107, W116, W124, W126 und der Babybenz W201 dazu.

Dahinter steckt eine rein private, unkommerzielle Höchstleistung. Die drei Aktivposten hinter dieser Arbeit opferten

  • 1Jahr und 1Monat und erfassten dabei
  • 73Preislisten mit
  • 2.060Baumustern, die damit
  • 391.836Datenbankeinträge und
  • 1.762.290Zeichen zusammenbrachten.

Man sollte sich diese Zahlen und die verschiedenen Modelbezeichnungen der eingepflegten Fahrzeuge einmal ganz in Ruhe auf der Zunge zergehen lassen: 280SL, 280SLC, 300SL, 350SL, 350SLC, 380SL, 380SLC, 420SL, 450SL, 450SLC, 450SLC 5.0, 500SL, 500SLC, 280S, 280SE, 280SEL, 350SE, 350SEL, 450SE, 450SEL, 450SEL 6.9, 200, 200T, 230E, 230CE, 230TE, 250, 250T, 280, 280CE, 280TE, 200D, 200TD, 240D, 240TD, 300D, 300TD, 300TD Turbodiesel, 200, 200E, 230E, 230CE, 230TE, 260E, 300E, 300CE, 300TE, 300E 24V, 300CE 24V, 300TE 24V, 320E, 320CE, 320TE, 420E, 500E, …. und dann kommen noch die ganzen Typen mit dem E vorne bis zu den Exoten E36 und E60 (träum) …, 280S, 280SE, 280SEL, 300SE, 300SEL, 380SE, 380L, 380SEC, 420SE, 420SEC, 500SE, 500SEL, 560SE, 560SEL, 190, 190E, 190E 1.8, 190E 2.3, 190E 2.3/16, 190E 2.6, 190E 2.5/16, 190E 3.2, 190D, 190D 2.5, 190D 2.5 turbo und da fehlen sicherlich noch einige die mir gerade beim Schreiben dieses Artikels entfallen sind, die aber bei dem Neupreisrechner nicht fehlen! Und damit die gewünschte Ausstattung zusammengestellt werden kann, wurde zu den Fahrzeugtypen von AMG bis Zwischenpolster alles aus den offiziellen Preislisten hinterlegt, verknüpft und “gefußnotet”.

Ich habe in über 12 Jahren Internetrecherche zum Thema Mercedes schon viele Seiten und Großprojekte gesehen, aber vor dieser Arbeit ziehe ich in Ehrfurcht meinen Hut.

Also am Besten gleich einmal auf den Neupreisrechner 2.0 surfen und den eigenen Traumwagen zusammenstellen (meinen Wagen habe ich im Dezember 2007 einmal ausgerechnet) und überraschen bzw. erschrecken lassen, was das gute Stück damals gekostet hat.

Globetrotter im 200 D

Von Jörg Enger | 3. Oktober, 2008

Zu Anfang des 20. Jahrhunderts gab einige wenige Reisende. Meistens waren es Forscher, die viele Entbehrungen auf sich nahmen. Nach dem 2. Weltkrieg erlaubten sich mehrere, meist wohlhabende Menschen eine Art von Weltreisen und der Begriff Globetrotter kam erstmals auf. Nach und nach gab es (besonders in der Flower-Power Generation) auch viele andere Leute, die die Welt erkunden wollten. Mit einem guten Wagen war das zumeist zwar abenteuerlich aber auch überlebbar. Seit 1996 fährt Markus Besold seinen 200D der Baureihe W123. Ursprünglich als “billiges Übergangsauto” während seiner Lehrzeit angeschafft, überzeugte ihn dieser genial konstruierte Haufen von Stahl und Chrom binnen kürzester Zeit, so dass er sich, ohne es zu ahnen, ein Auto fürs Leben angeschafft hatte. Als er “seinen” 200D kaufte, hatte der Gebrauchtwagen bereits über 230.000 km auf der Uhr. Was er damals erwarb war aber nicht nur ein Fortbewegungsmittel, sondern eine Lebensphilosophie – seine neue Lebensphilosophie.

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Begehrter Youngtimer W 123 – Video der Woche

Von Redaktion | 28. September, 2008

Diese Woche haben wir bereits von der W 123-Kaufberatung berichtet. Nun folgt ein Film über die Youngtimer-Legende. Aufgrund der positiven Resonanz stellen wir jeden Sonntag ein Video rund um Mercedes-Benz vor.

Ein Kind der 70er und Kult der 80er. Neben Zeitgeist transportierte das Kultmodell viele technische Innovationen und Sicherheitsfeatures. Moderne Karosserie in poppigen Farbtönen, so kennt man den W 123. Schon Anfang der Siebziger wurde die Baureihe 123 entwickelt. Besonderes Augenmerk legten die Entwickler dabei auf Komfort und Sicherheit. Unzählige Testkilometer und neue Erprobungsmethoden verhalfen dem W 123 zu einer hohen Qualität bis ins kleinste Detail.

Mercedes-Benz W 123 in Schrift und Bild

Von Jörg Enger | 27. September, 2008

Über großartige Clubleistungen berichten wir immer wieder gern. Diesmal hat sich der W123 Club mit einem sehr ordentlichen Buch hervorgetan. Die “Kaufberatung Mercedes-Benz Baureihe 123″ könnte als neues Standartwerk für diese Modelle gelten. Auf knapp 100 Seiten erfährt man unglaublich viel über das Volumenmodell, das auch als erstes neben Limousine und Coupé eine serienmäßige Kombivariante offerierte. Mit unglaublicher Recherchearbeit und extrem viel Fachwissen ging der Autor und Clubmagazin-Kollege Steffen Kappler und einige helfende Clubmitglieder an das Thema heran. Alle Mitglieder des W123 Clubs haben heute dieses Buch als Clubgabe erhalten und wer auch noch eines haben möchte, kann dies nur über den Clubshop des W123 Clubs erhalten. Dass es bei einem solchen Werk in der Herstellung zu Verzögerungen kommt, ist praktisch unausweichlich. Das Ergebnis entschädigt für die Wartezeit aber allemal. Dieses Buch hat mit laienhafter Hobbyarbeit schon nichts mehr zu tun, sondern es ist ein professionelles Produkt, auf das die Macher mit Recht stolz sein können. Zugleich ist diese Kaufberatung ein Zeugnis der Kompetenz und der Kenntnisse, die sich wahrscheinlich in allen MB-Clubs versammelt. Dieses Werk sollte nun ein Ansporn für alle anderen sein, es dem W123 Club gleich zu tun. Lediglich das Kapitel “Preise” scheint angesichts sich sehr schnell ändernder Marktverhältnisse etwas zu weit gegriffen. Alles andere an diesem Hardcover-Buch ist einfach vorbildlich. Prädikat: Besonders Empfehlenswert!