Mercedes-Benz Oldtimer-Newsticker

News für Oldtimer-Interessierte & Mercedes-Benz Liebhaber
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Premiere in Pari->S<-Klasse

Von am 20. April 2013
  • Durchbruch des Automobils in Frankreich
  • 1902 wird der Pariser Auto-Salon zum „Salon Mercedes“
  • Taufe der S-Klasse 1972 in Paris 

1975M45010676871992m1580 10677091992m2502 10677751992m493 10678191992m97 10678571992m5088 Mercedes-Benz Typ 600 Limousine aus dem Jahre 1963 (auf dem Place de la Concorde in Paris)

Mercedes-Benz und Frankreich haben bis heute eine ganz besondere Beziehung: Der Stuttgarter Hersteller hält beispielsweise dem „Salon Mondial de l’Automobile“ in Paris von 47292Beginn an im Jahr 1898 die Treue und hat dort immer wieder große Premieren – gerade auch mit seinen Ober- und Luxusklasse-Modellen – gefeiert. In dieser Konstante spiegelt sich auch die Tatsache wider, dass Fahrzeuge der Ober- und Luxusklasse schon lange vor der offiziellen Bezeichnung S-Klasse den Schwerpunkt des Lieferprogramms der Stuttgarter Marke ausmachten:

Mercedes-Benz und die Vorgängermarken stehen seit jeher in besonderem Maße für Luxus, Komfort und Sicherheit.

1972 war Paris dann auch Schauplatz der offiziellen Taufe der weltbekannten Oberklasse aus Stuttgart: Nachdem die Spitzenmodelle von Mercedes-Benz bereits seit vielen Jahren das „S“ in der Typenbezeichnung getragen hatten, präsentierte der deutsche Automobilhersteller auf dem Auto-Salon das werksintern Baureihe 116 genannte Automobil erstmals offiziell der Öffentlichkeit als „S-Klasse“. Den ganzen Beitrag lesen »

MB-O-Newsticker – fehlerhafte Anschriften wurden gelöscht – prüfen Sie Ihre Emails!

Von am 22. März 2013

MB-O-NewstickerHaben Sie am 22.03.2013 den wöchtenlichen Newsletter des Mercedes-Benz Oldtimer Newstickers erhalten?

  • JA – dann kontrollieren Sie bitte am Wochenende 29.-30.03.2013 ob Sie den Newsletter auch bekommen. Wenn JA ist alles o.K. Wenn NEIN, dann tragen Sie Ihre Emailanschrift bitte neu HIER ein.
  • NEIN – dann tragen Sie Ihre Emailanschrift bitte neu HIER ein.

Warum der ganze Aufwand? Nun, wir haben heute über 300 Fehlermeldungen mit schafhaften oder nicht mehr aktuellen Emailanschriften zurück erhalten. Diese wurde von uns nun gelöscht, damit wir in Zukunft weniger Emailtraffic mit der Newsletteraussendung produziern.

Sie kennen noch andere Oldtimer-, Klassiker- oder Youngtimerfreunde, die unseren Newsticker noch nicht erhalten? Oder Ihr Mercedes-Club ist noch kein Nachrichtenlieferant für den Newsticker? Dann machen Sie bitte Werbung für uns! Auch wenn wir ohne externe Werbung auskommen, so misst uns das Stammhaus wie auch unsere Clubvorstände natürlich am Erfolg und gerademal etwas über 4.000 Newstickerleser sollten sich doch steigern lassen, oder ? !

Oldtimer-Wertentwicklung verlangsamt sich

Von am 11. März 2013

Deutscher_Oldtimer_Index_seit_2003Berlin VDA - Die Wertentwicklung historischer Kraftfahrzeuge hat sich 2012 in Deutschland deutlich verlangsamt. Die durchschnittlichen Werte von Oldtimern stiegen im vergangenen Jahr um moderate 4,2 Prozent. Das geht aus dem aktuellen Deutschen Oldtimer Index für 2012 hervor, den der Verband der Automobilindustrie (VDA) herausgibt. 2011 hatte der Oldtimer Index noch um 9,3 Prozent zugelegt. Der Punktestand stieg 2012 von 1.941 auf 2.023 Zähler. Damit hat der Index die Marke von 2.000 Punkten übertroffen. Erstmals berechnet wurde der Deutsche Oldtimer Index im Jahr 1999 mit einem Ausgangspunkteniveau von 1.000.

Deutscher_Oldtimer_Index_RanglisteDie neue Rangliste der Fahrzeuge mit dem stärksten Wertzuwachs in den vergangenen 12 Monaten wird vom wohl berühmtesten deutschen Automobil angeführt: Der Volkswagen Käfer 1300 der Baujahre 1967 bis 1973 war 2012 das Oldtimer-Modell mit dem höchsten Wertzuwachs. Platz 2 belegte der Chevrolet Camaro, der von 1978 bis 1981 gebaut wurde. Auch wenn das Fahrzeug Ende der 70er Jahre in kleinen Stückzahlen über das Opel-Händlernetz nach Deutschland importiert wurde, kommen diese Muscle Cars heute verstärkt aus den USA nach Deutschland. Auf Platz 3 folgt der Sportwagen Alpine A110, auch als Renault Alpine bekannt. Auf den Plätzen 4 und 5 rangieren der Volvo P121, der in Schweden „Volvo Amazon“ hieß, und der Renault R16. Auffallend ist, dass besonders viele frühere Großserienmodelle deutliche Wertsteigerungen erfahren haben. Deutscher_Oldtimer_Index_LaendervergleichSo lief der VW Käfer mehr als 20 Millionen Mal vom Band. Auch der Renault 16 und der Chevrolet Camaro wurden in Stückzahlen von mehreren Millionen produziert.

Der Länderindex Deutschland stieg von 2.551 auf 2.670 Zähler. Ebenfalls deutliche Wertzuwächse erfuhren Oldtimer aus Frankreich, Italien und Schweden. US-amerikanische und japanische Fahrzeuge stiegen nur geringfügig im Wert. Dagegen scheinen die Oldtimer aus England den Zenit vorerst überschritten zu haben. Das erste Mal seit seiner Aufzeichnung liegt dieser Teilindex im Minus.

Der Deutsche Oldtimer Index wird jährlich vom Verband der Automobilindustrie herausgegeben. Das Unternehmen classic-car-tax aus Bochum steuert die notwendigen Daten zur Ermittlung des Index bei. Der Deutsche Oldtimer Index wird seit 1999 berechnet. Zugrunde liegen die Daten der Preisentwicklungen von 88 unterschiedlichen Fahrzeugtypen aus sieben Herstellernationen, die in ihrer Gesamtheit den deutschen Oldtimermarkt repräsentieren. Um eine Verfälschung durch Exoten zu vermeiden, werden in der Berechnung des Index keine seltenen Vorkriegsfahrzeuge berücksichtigt.

SchöneSterne 2013 – Wo & Wann

Von am 30. November 2012

Mit dem Start der MotorShow Essen und der MercedesFanWorld hat das Team der www.Mercedes-Fans.de nun auch den lange gehüteten Termin für die www.Schoene-Sterne.de bekannt gegeben:

SCHÖNE STERNE am 31.08. & 01.09. in Hattingen

Jetzt schon den Termin vormerken! Ein erster Flyer mit einigen Infos kann hier sofort heruntergeladen werden!

Alle Modelljahre – alle Baureihen! Hauptsache ein schöner Stern! Das ist das Motto des Mercedes-Events “SCHÖNE STERNE 2013″, der am 31. August & 1. September in Hattingen bereits zum 4.Mal stattfinden wird. Und zwar wieder vor der beeindruckenden Kulisse der ehemaligen Eisenhütte Henrichshütte. Eine Veranstaltung, die kein Mercedes-Fan verpassen sollte. Rund 1.500 Autos und 5100 Besucher – die SCHÖNEN STERNE sind im Ruhrgebiet angekommen! Im dritten Jahr strahlten über das Geländes des LWL-Industriemuseums Henrichshütte Hattingen nicht nur die SCHÖNEN STERNE, sondern mit dem polierten Chrom und Blech endlich auch die Sonne. Was dem Mercedes-Treffen einen neuen Besucher-Rekord bescherte. Wir weisen aus gegebenem Anlass noch einmal deutlich daraufhin: SCHÖNE STERNE 2013 ist eine Veranstaltung des Online-Magazins “Mercedes-Fans.de”, seien Sie daher bitte nicht verwundert, wenn Sie die für Sie relevanten Infos vielleicht nicht im Teletext ihres Lieblingssenders, oder auf der Homepage Ihrer Werkstatt finden. Herzlichen Dank!

Die erste S-Klasse feierte Ihren 40sten

Von am 19. Oktober 2012

Riesenerfolg: 40 Jahre Mercedes-Benz W116 Treffen in Frankfurt, in der Klassikstadt

Ralf Weber und Jörg Ewering hatten für den Mercedes-Benz S-Klasse Club und die MBIG (Mercedes-Benz Interessengemeinschaft) am 23.September in die Klassikstadt nach Frankfurt eingeladen. Bei schönstem Wetter versammelten sich schon morgens etwa 75 S-Klassen der Baureihe W 116 und weitere etwa 50 Altbenze der verschiedensten Baureihen im Innenhof der Klassikstadt und zelebrierten gemeinsam mit ihren Fahrern das Jubiläum.

Höchst interessiert wurden die Fahrzeuge begutachtet und bei der Preisverleihung am Nachmittag wurden die schönsten, interessantesten und originalsten 116er prämiert. Ganz frühe Baujahre mit den besonderen Ausstattungen der frühen 116er waren ebenso vertreten wie gepanzerte Fahrzeuge, einer der seltenen „Crayford“-Kombis war da ebenso wie ein italienischer „Pilato“-Leichenwagen, die gesamte Typenvielfalt vom 280 S bis hin zum 450 SEL 6.9 war zu sehen, originale Fahrzeuge und auch ein paar „getunte“ Fahrzeuge zeigten die Vielfalt und Verschiedenartigkeit der Baureihe. Besondere Aufmerksamkeit erfuhr der „Rammbock“, ein im Besitz des S-Klasse-Clubs befindlicher Versuchswagen mit werkseitigem 5,0 l Alumotor und brutalen Karosserieverstärkungen; mit diesem Fahrzeug übte u. a. die SGS 9 das Rammen und Abdrängen von anderen Fahrzeugen. Die Klassikstadt bot ein ideales Ambiente und das Restaurant „Werkskantine“ versorgte die Teilnehmer und Besucher vorzüglich mit Speis und Trank. Der am weitesten angereiste Teilnehmer war über 450 km gefahren, um dabei zu sein.

Am 25. September 1972 stellte Mercedes die neue Baureihe W116 der Presse an der Spanischen Küste vor. Fast auf den Tag genau 40 Jahre später wurde der Wagen gefeiert, der von Mercedes-Benz zum ersten Mal als „S-Klasse“ im Sprachgebrauch bezeichnet wurde. Die W116 Baureihe löste die Vorgänger Baureihen W108 und W109 ab. Mit der Baureihen R/C 107 und W116 führte Mercedes Anfang der siebziger Jahre ein komplett neues Design Konzept ein. Viele Innovationen wurden erstmals in diesen Baureihen realisiert, u.a. das ABS Bremssystem. Nicht nur war der 450SEL 6.9 der Pkw mit dem größten jemals bei Mercedes-Benz gebauten Hubraum, sondern ebenso war die Baureihe W116 die erste S-Klasse, die mit einem Dieselmotor ausgestattet wurde.

Die Baureihe W116 ist auf den Weg, sich zu einem begehrten Klassiker mit enormem Wertsteigerungspotential zu entwickeln. Gute originale Fahrzeuge mit einer nachvollziehbaren Historie sind kaum noch auf dem Markt zu finden und immer mehr Fahrzeuge werden inzwischen mit hohem Aufwand restauriert, um sie für die nächsten 40 Jahre als Oldtimer fit zu machen.

QUELLE: Ralf Weber www.mbsh.de

40Jahre erste S-Klasse

Von am 5. September 2012
  • 40 Jahre Baureihe 116: Oberklasse in Bestform
  • Erstmals offiziell „S-Klasse“ genannt
  • Beste Ausstattung, Komfort und Sicherheit

Stuttgart – Mit der Baureihe 116 feiert Mercedes-Benz im September 1972 eine Doppelpremiere: Zusammen mit dem Oberklasse-Fahrzeug etabliert die Stuttgarter Marke auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main einen neuen Namen – nun heißen die Oberklasse-Limousinen offiziell „Mercedes-Benz S-Klasse“. Das Kürzel „S“ in der Bezeichnung der Spitzenmodelle von Mercedes-Benz gibt es schon seit 1949. Nun aber wird das „S“ (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Kompressorwagen der 1920er-Jahre) zum exklusiven Kennzeichen einer ganzen Modellfamilie. 1993 wird diese Nomenklatur auch auf die anderen Pkw-Klassen von Mercedes-Benz ausgedehnt, beginnend mit der C-Klasse, E-Klasse und G-Klasse.

Doch schon lange vor der offiziellen Bezeichnung S-Klasse bilden Fahrzeuge der Ober- und Luxusklasse den Schwerpunkt des Lieferprogramms der Stuttgarter Marke, die seit jeher in besonderem Maße für Luxus, Komfort und Sicherheit steht. Die direkte Ahnenreihe der S-Klasse beginnt in der Nachkriegszeit mit dem Mercedes-Benz 220 (W 187, 1951 bis 1954). In der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg umfasst sie mehrere parallele Entwicklungsreihen, die kontinuierlich bis auf die Ursprünge der Marke Mercedes zu Beginn des 20. Jahrhunderts zurückreichen. Ein frühes, sehr prägnantes Beispiel ist der Mercedes-Simplex 60 PS von 1903. Das damalige Topmodell der Marke ist in der Sammlung von Mercedes-Benz Classic als besonders spektakuläres Exponat vorhanden: Die elegante und luxuriöse Reiselimousine von 1904 stammt aus dem persönlichen Besitz von Emil Jellinek, der die Ursprünge der Marke Mercedes entscheidend geprägt hat.

Baureihe 116 – ein vollständiges Angebot

Die Baureihe 116 löst die Baureihen W 108/109 ab und umfasst zunächst die Typen 280 S, 280 SE und 350 SE. In den Typen 280 S und 280 SE kommt der Sechszylindermotor M 110 mit zwei oben liegenden Nockenwellen zum Einsatz, der zuvor in der Baureihe W 114 debütiert hat. Der 350 SE wird vom V8-Motor M 116 angetrieben, ein halbes Jahr später folgt der 450 SE mit dem hubraumstärkeren 4,5-Liter-V8-Motor M 117. 1973 erscheinen auch die Typen 450 SEL und 350 SEL mit einem um 100 Millimeter verlängerten Radstand. Der Raumgewinn kommt der Beinfreiheit im Fond zugute. Die verlängerte Version ist ab April 1974 auch als 280 SEL erhältlich.

Zahlreiche Detailinnovationen

Eine bemerkenswerte technische Neuerung, die bei den Limousinen der Baureihe 116 erstmals in einem Serienfahrzeug verwirklicht wird, ist die beim Forschungsfahrzeug C 111 erprobte Doppelquerlenker-Vorderradaufhängung mit Lenkrollradius null und Bremsnick-Abstützung; sie ermöglicht eine bedeutsame Verbesserung der Fahreigenschaften und damit ein deutliches Plus der aktiven (Fahr-)Sicherheit. Die Hinterradaufhängung der Typen mit 2,8- und 3,5-Liter-Motor entspricht im Wesentlichen der Schräglenker-Konstruktion, die sich in den „Strich-Acht“-Typen der Baureihen W 114/115 seit Jahren bewährt hat und seit 1971 außerdem im Typ 350 SL verwendet wird. Die 4,5-Liter-Typen erhalten eine Koppelachse – eine spezielle Ausführung der Schräglenker-Hinterachse, die das Eintauchen des Fahrzeughecks beim Anfahren und Beschleunigen verhindert.

Sicherheitskonzept  -  Stand der Technik

So befindet sich der Kraftstofftank nun nicht mehr im Wagenheck, sondern ist kollisionsgeschützt über der Hinterachse eingebaut; im Innenraum sorgen das stark gepolsterte Armaturenbrett, deformierbare oder versenkt angeordnete Schalter und Hebel sowie ein Vierspeichen-Sicherheitslenkrad mit Pralltopf und breiter Polsterplatte für größtmöglichen Aufprallschutz. Wichtigste Verbesserung im Vergleich zur Vorgänger-Baureihe ist die noch stabilere Sicherheits-Fahrgastzelle mit versteifter Dachrahmen-Struktur, hochfesten Dachpfosten und Türsäulen sowie verstärkten Türen. Die Energieabsorption der vorderen und hinteren Knautschzone wird durch kontrollierte Deformationsfähigkeit von Vorbau und Heckbereich deutlich erhöht.

Spezielle Windleitprofile an den A-Säulen, die bei Regen als Schmutzwasserrinnen dienen und die Seitenscheiben auch bei ungünstiger Witterung sauber halten, garantieren gute Sichtverhältnisse. Weitere sicherheitsrelevante Details sind die weit herumgezogenen, auch seitlich gut sichtbaren Blinker sowie großflächige Heckleuchten, die dank ihres gerippten Oberflächenprofils weitgehend unempfindlich gegen Verschmutzung sind.

450 SEL 6.9… erst etwas später!

Im Mai 1975 wird der Typ 450 SEL 6.9 als neues Spitzenmodell der Baureihe und legitimer Nachfolger der spektakulären Hochleistungs-Limousine Mercedes-Benz 300 SEL 6.3 (W 109) präsentiert. Der leistungsstarke 6,9-Liter-V8-Motor, weiterentwickelt aus dem bewährten 6,3-Liter-Aggregat des Vorgängers, erreicht eine Leistung von 210 kW (286 PS) und ein maximales Drehmoment von 56 mkg (549 Newtonmeter). Höchsten Fahrkomfort gewährleistet die erstmals bei einem Mercedes-Benz Personenwagen eingesetzte hydropneumatische Federung mit Niveauregulierung. Weitere Sonderausstattungen, die zum serienmäßigen Lieferumfang des Topmodells gehören, sind Zentralverriegelung, Klimaanlage und Scheinwerfer-Waschanlage. Wie sein direkter Vorgänger ist der Typ 450 SEL 6.9 auf Anhieb erfolgreich: Obwohl er mehr als doppelt so teuer ist wie ein Typ 350 SE, werden in der viereinhalbjährigen Produktionszeit 7.380 Exemplare gebaut.

Diesel in der Luxusklasse – 300 SD

Im Mai 1978 wird die Modellpalette der Baureihe 116 noch einmal erweitert. Als neues Mitglied der Typenfamilie erregt der Typ 300 SD in Fachkreisen ebenso viel Aufmerksamkeit wie drei Jahre zuvor der Typ 450 SEL 6.9, auch wenn er am entgegengesetzten Ende der Leistungsskala angesiedelt ist. Angetrieben wird das neue S-Klasse Modell erstmals in der Geschichte dieser Fahrzeug-Kategorie von einem Dieselmotor – damit ist er ein ganz früher Trendsetter. Der 3,0-Liter-Fünfzylinder, der sich im Mittelklasse-Typ 240 D 3.0 (80 PS/59 kW) bestens bewährt hat, erhält für seine neue Aufgabe in der S-Klasse einen Abgasturbolader, der die Leistung auf 85 kW (115 PS) steigert.

Die Entwicklung dieser ungewöhnlichen S-Klasse Variante, die ausschließlich in den USA und Kanada angeboten wird, ist eine Reaktion auf die von den Vereinigten Staaten von Amerika neu eingeführten Verbrauchsgrenzwerte. Maßgebliche Größe ist dabei der sogenannte „Flottenverbrauch“, eine Erfindung der Carter-Regierung, die den Durchschnittsverbrauch aller angebotenen Pkw-Modelle eines Herstellers bezeichnet. Mit einem erweiterten Angebot an traditionell sparsameren Dieselmodellen kann der Flottenverbrauch unter das gesetzliche Limit gesenkt werden.

Weltinnovation ABS

Eine technische Innovation von richtungsweisender Bedeutung wird ab Herbst 1978 weltexklusiv in den Limousinen der S-Klasse (Baureihe 116) angeboten: Das gemeinsam mit Bosch entwickelte Anti-Blockier-System ABS, das die uneingeschränkte Lenkfähigkeit des Fahrzeugs auch bei einer Vollbremsung garantiert und damit einen wesentlichen Beitrag zur aktiven Sicherheit leistet. Heute segmentübergreifend nahezu eine Selbstverständlichkeit und seit Langem auch in Kleinwagen verfügbar, ist die Markteinführung des ABS seinerzeit eine echte Sensation.

S-Klasse mit Sonderschutz

Sicherheit ganz anderer Art bieten die Sonderschutz-Ausführungen der Baureihe 116. Aufbauend auf den Erfahrungen, die man bei der Entwicklung des sondergeschützten Typ 280 SEL 3.5 (W 108) gesammelt hat, wird die Technik weiter verbessert. Von den Achtzylindermodellen 350 SE, 350 SEL, 450 SE und 450 SEL werden insgesamt 292 Fahrzeuge als Sonderschutz-Ausführungen produziert und an einen ausgewählten Kundenkreis geliefert, darunter zahlreiche staatliche Institutionen in Europa und Übersee.

473.035 Limousinen der Baureihe 116

Nachfolger der ersten S-Klasse Modellreihe werden die im September 1979 auf der IAA präsentierten Typen der Baureihe 126. Die Produktion der Baureihe 116 läuft, je nach Typ, erst zwischen April und September 1980 aus. Als letztes von insgesamt 473.035 gebauten Exemplaren dieser Modellreihe passiert ein Typ 300 SD die Endabnahme im Werk Sindelfingen. Die erfolgreichste Variante der Baureihe ist der 280 SE mit 150.593 gebauten Limousinen, während der Typ 350 SEL mit 4.266 Fahrzeugen am seltensten gewählt wird. Der für den nordamerikanischen Markt gebaute 300 SD wird insgesamt 28.634-mal verkauft.

Und so wie die neue Baureihe von Beginn an Maßstäbe in der automobilen Luxusklasse prägt, ist auch der neue Name auf Anhieb erfolgreich – nicht nur im Automobilbereich. Der Begriff „S-Klasse“ setzt sich schnell durch als Synonym für das Maß der Dinge schlechthin, für das jeweils Beste: „Die S-Klasse unter den …“, heißt es dann. Auch damit ist Mercedes-Benz also ein Volltreffer gelungen.

QUELLE: DaimlerAG

W116 bitte melden !

Von am 11. August 2012

Den folgenden Aufruf erhielten wir von Jörg Hermann (Mercedes-Benz InteressenGemeinschaft e.V. – Vorstand Öffentlichkeitsarbeit – www.MBIG.de) mit der Bitte um Weiterleitung:

“Viele denken sich beim Thema Herbst- oder 116er Treffen: Wozu anmelden, ist doch “nur” eine Tagesveranstaltung, bei schönem Wetter “fahr ich mal hin”. Dieser (verständliche) Gedanke macht die Organisation solcher Veranstaltungen unmöglich: Stehen bei schönem Wetter 100 Leute auf dem Hof, sind Essen und Bier nach 40 Personen alle, die Gesichter lang, das Geschrei groß. Anmelden und bei Regen daheim bleiben ist ebenfalls schlecht: Der Wirt ist stocksauer, und wir müssen nicht gegessen Würste bezahlen – viel schlimmer: Auch nicht getrunkenes Bier!

Deswegen bitte ich alle, die kommen wollen, sich verbindlich anzumelden – es kostet nichts, gibt jedoch Organisatoren, Helfern und Wirt eine klare Planung für das, was uns am 21. – 23. September erwartet. Die Anmeldung kann formlos sein, wir benötigen Adresse, Anzahl Teilnehmer und mit welchem Auto ihr kommt.

Mehr Infos auch auf dem Flyer 40 Jahre W 116 .

Give me some coffee, don´t forget the cars

Von am 21. Juni 2012

Auch in diesem Jahr lädt das Mercedes-Benz Museum im Rahmen des Museumssommers an vier Sonntagen zur Veranstaltung Cars & Coffee. „Cars & Coffee am Mercedes-Benz Museum bietet einen perfekten Rahmen für sommerliche Benzingespräche“, sagt Michael Bock, Leiter von Mercedes-Benz Classic. „Die Treffen finden seit 2009 statt und stehen immer unter einem bestimmten Motto. Im 60. Jubiläumsjahr des Mercedes-Benz SL ist sicherlich die Veranstaltung „SL only“ am 15. Juli ein Höhepunkt des Sommers. An diesem Sonntag erwarten wir rund 70 Fahrzeuge aus sechs Jahrzehnten.“

Cars & Coffee findet mit verschiedenen Schwerpunkten an vier Terminen statt:

  • 24. Juni 2012, 9-13 Uhr: Geländewagen & Nutzfahrzeuge
  • 15. Juli 2012, 9-13 Uhr: Mercedes-Benz „SL only“
  • 19. August 2012, 9-13 Uhr: Cabrios & Roadster
  • 9. September 2012, 9-15 Uhr: Finale, 40 Jahre S-Klasse der Baureihe W 116

Am 24. Juni und am 19. August sind bei Cars & Coffee neben Mercedes-Benz Fahrzeugen auch andere Marken willkommen, ebenso beim großen Finale am 9. September, an dem der 40. Geburtstag des W 116 gefeiert wird. Angemeldete Teilnehmer haben zudem die Möglichkeit an kostenlosen Führungen durch das Mercedes-Benz Museum teilzunehmen. Informationen und Anmeldung unter oldtimer@daimler.com . Die Mercedes-Benz Lounge auf dem Hügel am Museum öffnet exklusiv für Cars & Coffee bereits ab 9 Uhr. Bis 23 Uhr gibt es dort sommerliche Speisen und Getränke.

Die Idee, sich in gelöster Atmosphäre mit Gleichgesinnten bei einer Tasse Kaffee über automobile Themen auszutauschen, stammt ursprünglich aus den USA. Klassische „Cars and Coffee“-Treffen, zu denen regelmäßig tausende Automobilenthusiasten mit ihren motorisierten Schätzen anreisen, finden beispielsweise in Irvine, Las Vegas, Phoenix, Detroit und Dallas statt.

Das Mercedes-Benz Museum ist täglich von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Anmeldung, Reservierung und aktuelle Informationen: Montag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr unter Telefon 07 11/17 30 000, per E-Mail unter classic@daimler.com oder online www.mercedes-benz-classic.com/museum . Die Gesamtübersicht zum Museumssommer gibt es online unter www.mercedes-benz-classic.com/museumssommer

Siegen im TV

Von am 11. Juni 2012

NEIN, dieser kurze Hinweis hat nichts mit grandiosen Anfangssieg der deutschen Fußballer am Samstag zu tun. Vielmehr wollen wir auf einen TV-Bericht vom diesjährigen MBIG-Jahrestreffen in Siegen aufmerksam machen. Leider ist der Link nur eine Woche lang gültig. Also am besten gleich heute ansehen, was die WDR 3 Lokalzeit über das Jahrestreffen so berichten.

http://www.wdr.de/mediathek/html/regional/2012/06/09/lokalzeit-suedwestfalen-oldtimer.xml

Und für alle die gerne lesen hat unsere Partnerseite www.Mercedes-Fans.de hier einen Artikel über das MBIG Jahrestreffen in Siegen geschrieben.

Massive Türverrieglungsknöpfe

Von am 21. Januar 2012

Wer hat sie nicht schonmal gesehen, die nur kurze Zeit verwendeten Voll-Chrom-Türverrieglungsknöpfe aus der Baureihe W110/111/112. Immer mal wieder steht auf einem Treffen ein Strich-Achter mit den glänzenden Tür-Pins.

Jetzt gibt es endlich eine verfügbare Lösung für alle Suchenden. Die Firma Cupidoro bietet zwei verschiedene Optiken in Edelstahl-Massiv an:

Sicherungsknopf in Trompetenform (MB-Vgl.Nr. 110 760 05 65) 

  • Ein aus dem Vollen gefrästes und gedrehtes Stück Edelstahl, jedes einzelne ca. 18 g schwer.
  • Eine Pracht für Ihren Mercedes aus den 60er, 70er- und 80er-Jahren.
  • Bestehend aus einer Verpackungseinheit mit je 4 Stück, Preis 40,-€ inklusive MwSt. und Versand innerhalb Deutschlands.

Passend für folgende Modellreihen:

  • W108 / W109
  • W110 / W111 (kleine und große Flosse, ohne Coupés und Cabrios)
  • W100 („großer Mercedes“ – Mercedes 600)
  • W115 (“Strich-8″, nur Limousinen)
  • W116 (S-Klasse “Doppelchromstufe”)
  • W123 (erste Serie bzw. Wagen ohne ZV, ohne Coupé)

Sicherungsknopf in zylindrischer Form (MB-Vgl.Nr. 123 766 00 22)

  •  Für alle, die es gern schlichter haben, gibt es diese Pins auch in zylindrischer Form mit vier horizontalen Ziernuten.
  • Genauso massiv.
  • Bestehend aus einer Verpackungseinheit mit je 4 Stück, Preis 32,-€ inklusive MwSt. und Versand innerhalb Deutschlands.

Passend für folgende Modellreihen:

  • W123 (zweite und dritte Serie bzw. Wagen mit ZV)
  • W201 (190 E, 190D, Evo etc. “Babybenz”)
  • W124
  • W126 (S-Klasse, ohne Coupé)
  • W210
  • und alle anderen Fahzeuge mit 4-mm-Gewinde (bitte stellen Sie sicher, daß der Pin auch für Ihr Fahrzeug passt)

Die Knöpfe kommen in soliden Blech-Boxen mit einer Schaumstoff-Ausfräsung. Da die Größe der Edelstahl-Knöpfe exakt der der Originale entspricht, können die alten Kunststoff-Knöpfe darin zur Archivierung aufbewahrt werden. Dadurch werden sie nicht noch unansehnlicher, wie wenn Sie sie in einer Tüte lagern, weil sie nicht aneinander reiben können.

Für die Freunde des Glanzes noch eine Information in letzter Minute direkt vom Hersteller: In Kürze wird es die beiden Tür-Knopf-Varianten auch in POLIERTER Ausführung geben !!!

Für Nachrüster: Fondgardinen lieferbar

Von am 8. Dezember 2011

Die Klassiker- und Youngtimerszene erfreut sich beim Thema EXTRAS so richtig. Da gibt es Kühlfächer im Kofferraum, Faxgeräte in der Mittelarmlehne, Standartenhalter, besondere Polsterungen und und und . . . . Gerade bei den L – Versionen der SE – Typen ist ein Ausstattungsdetail doch der ultimative Wink nach außen, daß hier ein ganz besonerers Fahrzeug kommt, ist und bleibt die Option Fondgardinen.

Die Firma STEENBUCK kann ab sofort für viele Typen (W108/ 109, 600 W100, W116, W126, W123 auch in langer Ausführung, W124, W140) ein Nachrüstset anbieten. Für den hier gezeigten W126 beitet man z. Bsp.  Fond- und Heckgardinen inkl. Schienen und Befestigungsmaterial in originalgetreuer Qualität zum Preis von 550,- EUR + MwSt. für den Satz in Standartfarbe dunkelgrau/anthrazit an. Weitere Modelle und Farben können gerne über das Kontaktformular nachgefragt werden.

  

Hier noch ein paar Detailfotos (zum Vergößern einfach anklicken).

Reparatursatz Impulsgeber von Bosch

Von am 17. August 2011

Elektronische Einspritzanlagen sind seit den 1970er Jahren bei Mercedes-Benz ein Thema. Jetzt bietet Bosch einen Reparatursatz für die D-Jetronic an.  Der Reparatursatz wird eingebaut in den Zündverteiler und liefert Impulse an das Steuergerät der D-Jetronic zur Öffnung der Einspritzventile. Der Repsatz kann für alle Fahrzeugen von Mercedes-Benz der Baureihen W 111, W 108/109, W 116 sowie R 107 mit 8-Zylinder-Motoren und Bosch D-Jetronic verwendet werden. Die Bosch Bestellnummer lautet F 026 TX2 033 und wird verbaut in den Verteilern:
0 231 401 001 Mercedes-Benz 280 SE, 280 SE/C, 280 SEL, 300 SEL, 350 SL
0 231 401 002 Mercedes-Benz 280 SE/C, 300 SEL
0 231 401 003 Mercedes-Benz 280 SE, 280 SEL, 300 SEL, 350 SL
0 231 401 004 Mercedes-Benz 280 SE, 280 SEL, 300 SEL, 350 SL, 450 SL
0 231 402 001 Mercedes-Benz 280 SE, 280 SEL, 350 SL
0 231 402 002 Mercedes-Benz 280 SE, 280 SEL, 300 SEL, 350 SL

Eine Woche bis zu den SCHÖNEN STERNEN

Von am 25. Juni 2011

Am 2./3. Juli 2011 findet auf dem Gelände des LWL-Industriemuseums Henrichshütte ein ganz besonderer Event statt: SCHÖNE STERNE 2011

Wieder einmal heißt es Industriekultur meets Autokultur! und so treffen sich Mercedes-Fans aller Baureihen und Baujahre vor der Kulisse des ehemaligen Stahlwerks, um gemeinsam Benzin zu reden, Freundschaften zu knüpfen und den Museumsbesuchern die Faszination der Marke Mercedes-Benz gewissermaßen “Iivehaftig” zu präsentieren.

Die Daimler AG zeigt eine Aussicht auf die kommende Mercedes-Benz S-Klasse, die A-Klasse E-Cell und das neue C-Klasse Coupé Edition One. Zahlreiche Clubs, darunter die AMG-Freunde, der MVC (ältester Mercedes-Benz Club) und der MB /8 Club Deutschland e.V. haben sich angekündigt. SCHÖNE STERNE, die Veranstaltung, die sich von den üblichen Auto-Veranstaltungen deutlich unterscheidet, hat im vergangenen jahr über 3.500 Zuschauer und über 500 Mercedes-Modelle angezogen.

Dieses Treffen ist auch ein Hotspot für die Foren rund um das Thema Mercedes – so werden diverse Forenmitglieder sich hier erstmals live sehen und sprechen…

Reise in den Untergrund TEIL 3

Von am 14. Juli 2010

SchrauberTippTeil 1 und 2 der Technikserie mit Thomas Bittl zeigte uns in den Tiefen des Unterbodens bereits einiges an oft vernachlässigten Technikteilen (Artikel vom 30.6. und 7.7.10), heute werfen wir einen Blick auf das morsche Gummi… und soviel sei verraten: Korrektes, einwandfreies Gummi ist lebensnotwendig, wenn der Klassiker bewegt werden soll! Thomas Bittl von unserer Partnerseite www.Sternzeit-107.de ist unter anderem Typreferent im www.v-d-h.de, Online-Typreferent, Tourenbeauftragter, Technikreferent und stellv. RT70 Leiter im www.107sl-club.de. Auch wenn seine Artikel  für den 107er geschrieben wurden, kann man die Tipps und Tricks sehr gut auf die Typen W114, W115, W116 und auch noch auf den W123 und W126 übertragen. Wir danken Thomas Bittl sehr für die Genehmigung seine Artikel an dieser Stelle zu präsentieren.

thomas_bittl

In den letzten beiden Abschnitten ging es um die Gummiteile der Kraftstoffversorgung und der Bremsanlage. In diesem Teil geht es um die Gummiteile der Vorderachse, sowie – wie ich und andere 107er Fahrer finden – um ein sinnvolles Zubehörteil. Eine Spezialität an der Vorderachse sind auch die hier verwendeten Kunststoffteile. Diese werden in diesem Beitrag gleich mit betrachtet, sind diese doch ebenfalls sicherheitsrelevant.

Vorderachse und Gummiteile: Wie passt das zusammen?

Die Hauptbestandteile der Vorderachse sind die Teile Vorderachsgrundkörper, oberer und unterer Querlenker, der Achsschenkel, die Federn, die Stoßdämpfer, die Torsionsstange und die Lenkungsteile, Anlenkhebel, Spurstangen und Lenkstange. An den Achsschenkeln sind die Bremssättel befestigt. Die Gummiteile dazu sind im letzten Heft betrachtet worden. Die Lagerungen des Antriebs werden in einem späteren Artikel behandelt. Das Rad sitzt am Radträger. Dieser besitzt zwei Rollenlager. Das Äußere ist durch eine Metallkappe geschützt. Diese Metallkappe sehen wir, wenn wir das Rad zum Rad-/Reifenwechsel abnehmen. Am anderen Ende des Radträgers, hinter der Bremsscheibe, sitzt das innere Rollenlager. Dieses ist mit einem Gummiring, der an den Radträger leicht eingepresst ist und mit einer Feder gehalten wird, gegen eindringenden Schmutz geschützt. Um den Gummiring legt sich eine Metallnut, die an dem Schutzblech der Bremsscheibe befestigt ist, und den Gummiring vor Beschädigungen schützt. Dieser Gummiring wird die ganze Zeit von innen gefettet und damit geschmeidig gehalten. Damit verschleißt dieser Gummi kaum. Der Radträger sitzt am Achsschenkel, an dem er auch befestigt ist. Der Achsschenkel wird oben vom oberen Querlenker und unten vom unteren Querlenker gehalten. Am oberen Querlenker sitzt das Führungsgelenk und am unteren Querlenker das Traggelenk. Diese Gelenke sind mit einer Gummimanschette (heute als Ersatzteil aus Kunststoff) geschützt. In der Gummimanschette ist eine Fettfüllung eingebracht, die das Gelenk dauerhaft schmiert. Ist die Manschette beschädigt, können Schmutz und Waser eindringen und das Gelenk innerhalb kürzester Zeit (unter 50km) zerstören. In der Folge hat der Achsschenkel keine Führung mehr und das Rad fällt mit dem Achsschenkel ab. Eine defekte Manschette ist deshalb unbedingt zu ersetzen. Da hierfür die Feder ausgebaut werden muss, ist das eine Arbeit für die Fachwerkstatt. Außerdem kann die Passung zwischen Gelenk und Querlenker festgehen. Dann muss diese Verbindung mit einer Presse gelöst werden (Vormopf). Diese Presse findet sich ebenfalls eher in einer Fachwerkstatt, als in einem normalen Schrauberhaushalt. Den ganzen Beitrag lesen »

Reise in den Untergrund TEIL 2

Von am 7. Juli 2010

SchrauberTippNach dem großen Zuspruch auf den ersten Teil unserer Reise mit Thomas Bittl in die Tiefen des Unterbodens (Artikel vom 30.6.10) freuen wir uns auf den zweiten Teil. Thomas Bittl von unserer Partnerseite www.Sternzeit-107.de ist unter anderem Typreferent im www.v-d-h.de, Online-Typreferent, Tourenbeauftragter, Technikreferent und stellv. RT70 Leiter im www.107sl-club.de. Auch wenn der Artikel direkt für den 107er geschrieben wurde, kann man die Tipps und Tricks gut auf die Typen W114, W115, W116 und auch noch auf den W123 und W126 übertragen. Wir danken Thomas Bittl sehr für die Genehmigung seine Artikel an dieser Stelle zu präsentieren.

thomas_bittl

Im letzten Beitrag gab es eine kurze Führung durch die Kraftstoffversorgung am Beispiel des Mercedes-Benz R107. In diesem Abschnitt widmen wir uns den Gummiteilen der Bremsanlage, der Kühlwasserversorgung, den Leitungen des Automatikgetriebes und der Klimaanlage.

1. Bremsen – Zuerst die Bremsen. Jedem ist klar, wer Gas gibt muß irgendwann auch anhalten, spätestens am Ende der Reise. Fangen wir diesmal oben an. Motorhaube auf und den Bremsflüssigkeitsvorratsbehälter begutachtet. Am Schraubverschluß ist eine Gummidichtung. Ist diese porös, findet hier ein erhöhter Luftaustausch statt. Es wird mehr Wasserdampf an die Bremsflüssigkeit gebracht und diese altert damit schneller. Das kleine Loch in der Mitte ist Absicht und dient dem Druckausgleich bei konstruktiv gewollten Absinken der Bremsflüssigkeit durch Verschleiß der Bremsbeläge und der Bremsscheibe. Die beiden Gummistopfen auf den Schalter des Vorratsbehälters dienen zum Schutz der Schalter gegen Verschmutzung und – beim Funktionstest zum Schutz der Finger. Der Behälter ist nur auf den Hauptbremszylinder (HBZ) aufgesteckt. Die Steckverbindung erfolgt mittels zwei Gummitüllen. Läuft hier Bremsflüssigkeit aus ist das zwar ärgerlich aber nicht weiter schlimm, da die Dichtungen einfach gegen Neue ausgetauscht werden können. Bei der Unterdruckmembran der Unterdruckdose sieht das schon anders aus. Ein geringer Verlust der Bremsflüssigkeit in die Dose wird von der Membran noch verkraftet. Bei größeren Verlusten ist die Dose – ohne HBZ – zu tauschen, da die Bremsflüssigkeit die Membran angreift und auf Dauer zerstört.

Bei Fahrzeugen mit Schaltgetrieben gibt es eine Abzweigung zur Kupplung, da die hydraulische Betätigung der Kupplung mittels der Bremsflüssigkeit erfolgt. Schwierigkeiten beim Kuppeln sind deswegen in alter Bremsflüssigkeit oder nicht korrekter Entlüftung der Kupplung zu suchen. Ein Tipp aus der www.sternzeit-107.de ist, den Wagen beim Entlüften der Kupplung hinten aufzubocken. Dabei den Wagen gegen Wegrollen sichern!! Vom HBZ geht es zu den Schraubverbindung der Bremsleitungen aus Gummi an den Vorderachsen, zur Schraubverbindung der Leitung zur Hinterachse und von da zu den Gummibremsleitungen an der Hinterachse. Bei Fahrzeugen mit ABS führen die Leitungen erst zum Druckmodulator der ABS-Anlage im Motorraum rechts vorne. Hier verzweigen die zwei Leitungen getrennt zur Vorderachse, bzw. zur einen Leitung an der Hinterachse (Vormopf) oder zu beiden Leitungen an der Hinterachse (Mopf). Die Metalleitungen sind sehr unempfindlich. Flugrost wird vorsichtig mit der Stahlbürste entfernt und mit Grün (MB-Farbnummer ? ? ? Wer kann uns diese nennen) überstrichen. Den ganzen Beitrag lesen »

Reise in den Untergrund TEIL 1

Von am 30. Juni 2010

SchrauberTippUnsere befreundete Partnerseite www.Sternzeit-107.de  hat mit Ihrem Technikreferenten Thomas Bittl einen sehr interessanten Autor, vor allem für das Thema Technik an unseren Fahrzeugen (er ist auch noch im www.v-d-h.de  Typreferent, im www.107sl-club.de Online-Typreferent, Tourenbeauftragter, Technikreferent und stellv. RT70 Leiter). Der 107er ist durch seine Konstruktion sehr eng mit den Typen W114, W115, W116 und auch noch mit dem W123 und W126 verwandt und daher sind die Artikel für eine große Anzahl unserer Leser sehr interessant. In dieser fünf teiligne Reihe soll es um den Untergrund, verzeihung um den Unterboden gehen. Wir danken Thomas Bittl sehr für die Genehmigung seine Artikel an dieser Stelle zu präsentieren:

thomas_bittlLiebe Oldtimer-Fahrer und Fahrerinnen, in einer kleinen Serie widmen wir uns etwas näher der Technik unserer Fahrzeuge, die man nicht so oft bis gar nicht betrachtet. Von oben und im Innenraum werden die Oldtimer geputzt, gewienert, verschönert und bei Kratzern ausgebessert. Die Gummiteile an den Türen, die Türdichtungen und die Kofferraumdichtungen werden bei Bedarf erneuert. Zu guter Letzt bekommt der Wagen – wenn er Glück hat – spätestens alle 6 Jahre neue Pneus. Ansonsten verläßt man sich auf die Angaben im Wartungsheft – wer hat das noch und kann den Kundendienst lückenlos nachweisen? – die Werkstatt wird es schon richten. Wirklich? Sind dort tatsächlich alle Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten aufgeführt, die unsere Fahrzeuge nach über 10jähriger Nutzungszeit braucht? Wer hat sich jemals näher mit der Wartungsübersicht beschäftigt?

Mercedes-Benz muß als Aktiengesellschaft ein Interesse am Neuwagenverkauf haben und nach dem Gesetz für 7-10 Jahre, Mercedes-Benz aus Qualitätsgründen bis zu 15 Jahre, die zum Betrieb notwendigen, Ersatzteile vorhalten. Am Beispiel eines R107 wollen wir uns den Gummiteilen am Unterboden widmen und auf eventuelle Gefahrenpunkte eingehen. Z.B. verursacht ein undichter Kraftstoffschlauch vom Tank zur Benzinpumpe nicht nur einen brandgefährlichen Benzinsee sondern schädigt auch die Umwelt. Diese Schädigung muß dann – auf unsere Kosten – beseitigt werden.

Selbst unser jüngster SL (R107) – Baujahr 1989 hat inzwischen 20 Jahre auf dem schlanken Heckdeckel (der ihn designmäßig optisch wohltuend von den fetten Hintern der Stahlklappdachgeneration abhebt). Wie jedermann – und –frau erkennen kann, nutzen wir unsere Schätzchen damit sehr weit über den ursprünglich geplanten Nutzungszeitraum hinaus. Dementsprechend hat die WIS-CD, die die Werkstätten nutzen, an der einen oder anderen Stelle einen fehlenden Empfehlungsbedarf oder es fehlt für diesen langen Zeitraum eine Wartungsvorschrift. Damit bleibt Raum für zusätzliche wert- und fahrsicherheiterhaltende Tips und Tricks. Diesen Raum wollen wir in dieser kleinen Reihe nutzen. Den ganzen Beitrag lesen »

35 Jahre Hubraumgigant

Von am 15. Mai 2010

45Heute vor 35 Jahren wurde der Mercedes-Benz 450 SEL 6.9, das neue Spitzenmodell der S-Klasse, der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Fahrzeug begeisterte durch den bis dahin hubraumstärksten Seriennachkriegspersonenwagenmotor mit 210 kW sowie eine hydropneumatische Federung.

69prospekt3aErste Bestellungen wurden schon 1974 unter der Ladentheke angenommen. Man kalkulierte mit rund 1000 verkauften Wagen pro Jahr, was jedoch deutlich übertroffen wurde. Ab 1977 wurde der Wagen in einer abgasoptimierten und dadurch leistungsgeminderten Version mit 250PS in kleinen Stückzahlen auch nach Amerika ausgeliefert. Die als überholt geltende Luftfederung des 6.3 (ständige Wartungsansprüche, begrenzt haltbare Luftfederbälge, 69prospekt4aanfällige Ventile, Kondenswasser) wurde durch eine Hydropneumatik ersetzt, wie es sie bis dahin nur im Citroen gab. Die Karosse wird dabei von vier Federbeinen getragen, die sowohl als Feder als auch als Stoßdämpfer fungieren. Zu jedem Federbein gehört ein Federspeicher, der mit Stickstoff gefüllt ist. Durch eine Niveauregulierung an beiden Achsen bleibt das Fahrzeugniveau auch bei Beladung immer konstant. Die Bodenfreiheit konnte mittels eines Zugschalters am Armaturenbrett um 4 cm erhöht werden. Um das gigantische Drehmoment von 550 Nm auch auf die Straße zu bekommen, war ein Sperrdifferential serienmäßig. Wie überhaupt die Ausstattung sehr reichhaltig war: 3-Gang Wandler Automatik, Tempomat, Klimaanlage, 4 elektrische Fensterheber, Velourpolster, Drehzahlmesser, Armlehnen vorne und hinten, Scheinwerfer- Reinigungsanlage, Zentralverriegelung und Colorglas.
Die Fahrleistungen dieser Limousine der Superlative waren auch mit kompletten Ausstattung und dem daraus resultierenden Leergewicht von 1980Kg beeindruckend: Höchstgeschwindigkeit lt. Werksangabe 225km/h (Test 234km/h) und eine Beschleunigung von 0 auf 100 in 7,8 sec im Test. Der Verbrauch konnte dabei zwischen 16 l (auf der Autobahn mit Tempomat konstant 140km/h) und 25 l liegen bei häufigem Ausnutzen der Leistung.

Das Gebotene hatte natürlich seinen Preis: 1980 mussten in der Grundausstattung 81.247.- DM bezahlt werden. 116 SonderschutzZuzüglich einiger weiterer gern bestellter Ausstattungsdetails wie Metallic-Lackierung, Leder, Schiebedach, Alufelgen; ABS und Radio (sowie einiger nicht in den offiziellen Katalogen enthaltenen Features) konnte man so preislich schon an oder sogar über die 100.000 DM herankommen. (Quelle: M-100.de)

MB Stammtisch hebt >fremde Leiche<

Von am 20. August 2009

zzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzw116Der Gemeinschaftsstammtisch von MB SL Club Pagode RT Hannover, MVC Hannover und MB Strich Acht Club Deutschland e.V. Stammtisch Hildesheim hat sich für die bevorstehende Technorama in Hildesheim ein >clubfremdes< Standthema überlegt. Mit einer doppelten Leiche, einem Mercedes W116 Leichenwagen in sehr schlechtem Zustand (daher doppelte Leiche genannt), und einer W116 Limousine in typischer 70er Jahre Färbung zeigt man in diesem Jahr zwei Fahrzeuge die nicht dem eigentlichen Betreuungsspektrum der Clubs entsprechen…
Warum das Ganze? Man möchte weiterhin gegen die weitverbreitete Meinung, Mercedes-Clubs seien steif und hochnäsig, mit etwas anderen Standthemen entgegenwirken. Seit einigen Jahren zeigt der Stammtisch bewusst auch andere Fahrzeuge auf diesem Oldtimerteilemarkt (2008, 2007, 2006, 2005)
Ein Redaktionsmitglied von www.MVConline.de und dem Newsticker ist am Sonntag, 13.09.09, auf dem Clubstand präsent und freut sich auf rege Gespräche und Meinungen zu dem gewählten Standthema!

W114 – W115 & W116-Sonderaktion des Mercedes-Benz Classic Centers

Von am 2. April 2009

Für die Baureihe W 114 – W 115 hat Mercedes-Benz bei folgenden Teilen die Preise gesenkt:

• LENKER,RECHTS (A 126 350 33 05) für 1.395,00 €
• LENKER,LINKS (A 126 350 32 05) für 1.395,00 €
• TüRKONTAKT (A 000 821 17 52) für 27,00 €
• BREMSKLOTZ (A 001 420 06 20) für 19,50 €
• BREMSSCHEIBE (A 123 421 00 12 64) für 26,00 €
• BREMSKLOTZ (A 001 420 06 20) für 19,50 €
• BREMSSCHEIBE (A 123 421 00 12 64) für 26,00 €

Für die Baureihe W 116 hat Mercedes-Benz bei folgenden Teilen die Preise gesenkt:

• VENTIL (A 000 830 03 84) für 926,00 €
• REGLER (A 000 070 39 62) für 148,00 €
• LENKER,RECHTS (A 126 350 33 05) für 1.395,00 €
• LENKER,LINKS (A 126 350 32 05) für 1.395,00 €
• FENSTERHEBER (A 116 720 19 46) für 134,00 €
• FENSTERHEBER (A 116 720 20 46) für 134,00 €
• BREMSKLOTZ (A 001 420 06 20) für 19,50 €

Bitte wenden Sie sich mit Ihrer Bestellung und Ihren Fahrzeugdaten an Ihren nächstgelegenen Mercedes-Benz Partner.
- alle Angaben ohne Gewähr -

Neupreisrechner für R/C107, W116, W123, W124, W126 und W201 ist online!!!!!!!!!!!!!!!!

Von am 20. Dezember 2008

In der Nacht vom 19. auf den 20.12.2008 schaltete der MB W123 – Stammtisch – Hannover den Neupreisrechner 2.0 frei. Wo bisher W123 – Neupreise nach Baujahr und Wunschausstattung ausgerechnet werden konnten, kommen nun die Baumuster R/C107, W116, W124, W126 und der Babybenz W201 dazu.

Dahinter steckt eine rein private, unkommerzielle Höchstleistung. Die drei Aktivposten hinter dieser Arbeit opferten

  • 1Jahr und 1Monat und erfassten dabei
  • 73Preislisten mit
  • 2.060Baumustern, die damit
  • 391.836Datenbankeinträge und
  • 1.762.290Zeichen zusammenbrachten.

Man sollte sich diese Zahlen und die verschiedenen Modelbezeichnungen der eingepflegten Fahrzeuge einmal ganz in Ruhe auf der Zunge zergehen lassen: 280SL, 280SLC, 300SL, 350SL, 350SLC, 380SL, 380SLC, 420SL, 450SL, 450SLC, 450SLC 5.0, 500SL, 500SLC, 280S, 280SE, 280SEL, 350SE, 350SEL, 450SE, 450SEL, 450SEL 6.9, 200, 200T, 230E, 230CE, 230TE, 250, 250T, 280, 280CE, 280TE, 200D, 200TD, 240D, 240TD, 300D, 300TD, 300TD Turbodiesel, 200, 200E, 230E, 230CE, 230TE, 260E, 300E, 300CE, 300TE, 300E 24V, 300CE 24V, 300TE 24V, 320E, 320CE, 320TE, 420E, 500E, …. und dann kommen noch die ganzen Typen mit dem E vorne bis zu den Exoten E36 und E60 (träum) …, 280S, 280SE, 280SEL, 300SE, 300SEL, 380SE, 380L, 380SEC, 420SE, 420SEC, 500SE, 500SEL, 560SE, 560SEL, 190, 190E, 190E 1.8, 190E 2.3, 190E 2.3/16, 190E 2.6, 190E 2.5/16, 190E 3.2, 190D, 190D 2.5, 190D 2.5 turbo und da fehlen sicherlich noch einige die mir gerade beim Schreiben dieses Artikels entfallen sind, die aber bei dem Neupreisrechner nicht fehlen! Und damit die gewünschte Ausstattung zusammengestellt werden kann, wurde zu den Fahrzeugtypen von AMG bis Zwischenpolster alles aus den offiziellen Preislisten hinterlegt, verknüpft und “gefußnotet”.

Ich habe in über 12 Jahren Internetrecherche zum Thema Mercedes schon viele Seiten und Großprojekte gesehen, aber vor dieser Arbeit ziehe ich in Ehrfurcht meinen Hut.

Also am Besten gleich einmal auf den Neupreisrechner 2.0 surfen und den eigenen Traumwagen zusammenstellen (meinen Wagen habe ich im Dezember 2007 einmal ausgerechnet) und überraschen bzw. erschrecken lassen, was das gute Stück damals gekostet hat.

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