Das Mercedes-Benz Classic Center bietet ab Werk für klassische Cabriolets der Baureihen 107, 111, 113 und 121 wieder Verdeckbezüge in Originalqualität an!
Die Verdecke, welche bereits bei der Erstauslieferung der Fahrzeuge serienmäßig verwendet wurden, sind extrem witterungsbeständig, lichtecht und haben eine sehr hohe Lebensdauer. Auch im Hinblick auf Elastizität, Passform und Wärmedämmung ist die Qualität dieser Verdecke bisher unerreicht. Die Außenseite der Verdecke besteht aus Polyacrylnitril, besser bekannt unter dem Namen Dralon. Die wasserfeste Zwischenlage besteht aus Synthesekautschuk, die Innenhaut hat das charakteristische Waffelmuster der Originalzeit. Folgende Verdecke sind lieferbar:
- Baureihe R 107 Teilenummer A 107 770 00 82 / 5010 (blau) / 8023 (braun) / 9001 (schwarz)
- Baureihe W 111 Teilenummer A 111 770 50 82 / 5075 (außen blau/innen grau) / 5081 (blau/creme) / 5087 (blau/bambus) / 8075 (braun/braun) / 8081 (braun/creme) / 8087 (braun/bambus) / 9075 (schwarz/grau) / 9081 (schwarz/creme) / 9087 (schwarz/bambus)
- Baureihe W 113 Teilenummer A 113 770 02 82 und 113 770 03 82 je nach Fahrgestellnummer jeweils in 5010 (blau) / 8023 (braun) / 9001 (schwarz)
- Baureihe W 121 Teilenummer A 121 770 00 82 / 9001 (schwarz)
Der Lieferumfang umfasst ausschließlich das Verdeck – Verdeckgestänge oder Kleinteile sind nicht enthalten. Diese Verdecke sind nicht nur im Mercedes-Benz Classic Center erhältlich, sondern auch über jeden Mercedes-Benz Vertriebspartner der Daimler AG.














Noch kein passendes Weihnachtsgeschenk für den Heckflossen-Fahrer? Wie wäre es mit Ewy Rosqvists Schilderungen des großen Straßenpreises von Argentinien 1962? In ihrem Buch „Fahrt durch die Hölle“ schildert sie höchst eindrucksvoll ihre Erlebnisse während dieses aus heutiger Sicht irrwitzigen Straßenrennens über mehr als 5.000 km, dessen „Straßen zum Teil Maultierpfaden ähnelten“, und warum sie trotz des Todes eines Mannschaftsmitgliedes damals mit ihrer Beifahrerin Ursula Wirth weiterfuhr. Wer dazu noch den Werksfilm von Rainer Günzler „Jagd auf heißen Straßen“ kennt, der von diesem Rennen 1964 handelt (Gewinner Böhringer / Kaiser mit der berühmten 617 und Rosqvist / Falck auf dem dritten Platz), der kann sich perfekt in die Gedankenwelt des Damenteams hineinversetzen. Also durchaus auch für das weibliche Geschlecht sehr lesenswert. Leider ist das Buch aus dem Copress Verlag, München von 1963 nur noch
Im August 1959 wird ein grundlegend überarbeitetes Pkw-Programm bei Mercedes-Benz vorgestellt. Unter dem Motto „Die neuen Sechszylinder – Eine Klasse für sich“ erscheinen als Nachfolger der bisherigen Sechszylindertypen die drei vollkommen neu konstruierten Modelle 220 b, 220 Sb und 220 SEb der Baureihe W 111. Allen drei Limousinen gemeinsam ist eine sehr geräumige, elegant gezeichnete Karosserie, deren hervorstechendstes Merkmal die Heckflossen darstellen – Konzession an den vor allem von amerikanischen Einflüssen beherrschten Zeitgeschmack. Allerdings muss gesagt werden, dass genau im Jahre 1959 die Amerikanischen Hersteller das Ender der Heckflossen einläuteten.
Am 11. August 1959 stellt die Daimler-Benz AG der Presse die neuen Sechszylindertypen Mercedes-Benz 220, 220 S und 220 SE im damals schon abklingenden Heckflossen-Design vor. Es sind die ersten serienmäßig gebauten Personenwagen mit Sicherheitskarosserie: Während die Passagierzelle durch ein Höchstmaß an Stabilität gekennzeichnet ist (gestaltfeste Fahrgastzelle), befinden sich an Front und Heck Knautschzonen. Diese mindern bei einem Unfall erheblich die Wucht des Aufpralls auf die Passagiere und somit auch die Unfallfolgen. Dieses Konzept des Daimler-Benz Ingenieurs Béla Barényi setzt sich branchenweit durch und entwickelt sich zu einem Standard der Sicherheitstechnik. Auch trägt die Sicherheitskarosserie zum Partnerschutz bei, ein erklärtes Entwicklungsziel bei Mercedes-Benz: Sie nimmt auch für einen Unfallgegner, der nicht so gut geschützt ist, einen Teil der Aufprallenergie auf.
Hifi in der Pagode? Das geht? Ja! Die Firma 
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