Von Jörg Maschke am 8. April 2013
Die 25.TechnoClassica wird selbstverständlich als Jubiläumsveranstaltung mit einigen besonderen Highlights glänzen. Aus Sicht der DaimlerAG sollen die Clubs in erster Linie die demnächst auf die Straßen rollende neue S-Klasse (Schnapszahlbaumuster W222) mit einer Darbietung der Vorgänger begleiten. Sowas ist natürlich nicht so ganz einfach. Klar die Clubs die sich mit den Vorgängern der E-Klasse/Mittelklasse oder den SL-Baureihen beschäftigen haben es da noch recht einfanfach, sie können sich nicht an der S-Klasse Begeltung beteiligen.
Was aber sollen die anderen Clubs aus ihren Reihen präsentieren?
Die Ansicht welche Baureihen nun der S-Klasse (dieser Name ist seit der Vorstellung der Baureihe W116 präsent) vorausgingen weist durchaus Fragen auf. Geht man rein nach dem Buchstaben S wird schnell klar, wo das Downsizing der nächsten Jahre hingehen wird. Der erste Vertreter nach dem Krieg wäre somit der 170S… doch hier stand das S nicht für Sonderklasse sonder schlicht für Stahlbauweise. Zur Unterscheidung zum zeitgleich gebauten 170V der das V für Motor Vorne trug, zur Unterscheidung zum H für Heckmotor, den es aber nur vor dem Krieg gab… die Sache verwirrt Sie? Damit es keine Fragen gibt, hat Mercedes die eigene Geschichte systematisiert, wie das Foto oben zeigt.
Was bringen denn nun die MB Clubs mit nach Essen?


Der MVC hat sich die Fahrzeugliste angesehen und da man bereits im letzten Jahr das Thema 3-0-0 (im Medienarchiv der Daimler AG nicht als S-Klasse-Vorläufer sondern in die Reihe der Repräsentationsfahrzeuge einsortiert) gezeigt hatte, wird man in diesem Jahr den 220 W187 in den drei gängigen Karosserieformen zeigen (Innenlenker, Cabriolet A & B).
- Der v-d-h zeigt in erster Linie die Bandbreite seiner Betreuung und stellt als echten Alltagswagen (daily driver) einen 200 /8 Bj 74 in hellgrau, einen leicht optimierten silbernen 190E 2.6 in sportlicher Ausführung und damit das Thema S-Klasse Cabrio auch gewürdigt wird (sowas soll ja bei der neuen Serie auch in Planung sein) ein 280SE Cabrio mit Sondermotorisierung 6.9 in schwarz aus. Der letztgenannte Wagen ist ein besonderer technischer Leckerbissen, eine echte Fahrmaschine! Die Karosse wurde aktuell von der Autoschmiede frisch überarbeitet.
Beim VfW123 liegt der Blickpunkt auf die Spitzenmodelle der Baureihe mit einer wunderschönen 280E Limousine in Magnetitblau-Metallic mit Leder Pergament und ein ganz besonderes Schmuckstück für die Dieselfreunde der Baureihe ein szenebekanntes europäisiertes 300CD in Pajettrot -Metallic mit Leder Creme.
Besonders im Blickpunkt des Themeninteresses steht der S-Klasse-Club. Dort bringen zwei Unikate und sie Präsentation einer Motorrevision die Fans in Wallungen. Das erste Fahrzeug ist ein V126, 560 SEL, der ursprünglich nur für interne Werbezwecke hergestellt und in den ersten Jahren in vielen Publikationen abgebildet wurde. Die S-Klasse ist in Nautikblau lackiert und besitzt eine graue Innenausstattung in Amaretta mit Einzelsitzanlage im Fond, was für diese Baureihe eine echte Seltenheit darstellt. Das zweite Fahrzeug ist eine V220, S500 4-matic Limousine die in einem Farbton lackiert wurde, der damals nicht für die Baureihe 220 vorgesehen war. Diese Sonderfarbe konnte nicht direkt im Werk lackiert werden, das Fahrzeug wurde während der Produktion im Rohzustand aus dem Band ausgeschleust und nach AMG verbracht, wo es sein Farbkleid erhielt. Anschließend wurde es wieder dem Fließband zugefügt und fertiggestellt. Diese Farbe wurde lediglich nur einmal an einem Fahrzeug der Baureihe 220 lackiert, lassen Sie sich überraschen! Und dann natürlich die Motorrevision am Besipiel eines 560 SEC, bei dem die komplette Revision in vielen Schritten dokumentiert wurde. Diese Darstellung der Motorrevision ist in einem Buch gedruckt worden und liegt für interessierte Besucher zur Durchsicht aus. Auch das Fahrzeug selbst kann auf unserem Stand live begutachtet werden.
Der SLK-Club feiert in diesem Jahr sein 15jähriges Bestehen und dazu reisen zwei neuwertige Fahrzeuge aus der SLK Baureihe an. Das erste Fahrzeug ist ein SLK 200 aus dem Jahr 6/1998 in Magentarot mit Scarlet-Ausstattung. Dieses Fahrzeug befindet sich seit diesem Zeitpunkt im Besitz eines Clubmitgliedes. Clubmitglied und Fahrzeug sind seit Gründung im SLK-Club! Das zweite Fahrzeug ist ein SLK 200K der zweiten Serie (Bauj 10/2000) somit facegeliftet in Brillantsilber. Mit diesen beiden Fahrzeugen kann der Betrachter die Unterschiede der beiden Serien R170 erkannen lernen. Als Ergänzung werden entsprechende Informationen auf das 15jähriges Clubjubiläum hinweisen und Einblick in das Clubleben geben.
Der R/C 107 Club bringt einen sehr frühen 350 SLC aus dem Baujahr 1972 mit auf die Messepräsentation in die Halle 1. Als zweites Fahrzeug ergänzt ein offener SL die Clubdarstellung.
- Die MBIG hat die Jubilare eingeladen! Denn 2013 feiern gleich mehrere Mercedes-Benz einen runden Geburtstag:
Die Pontons werden 60 und die 600er feiern den 50., beide werden natürlich auf dem Stand der MBIG präsentiert. Der 600er ist ein ganz besonderer “Scheunenfund”, mit einer sehr abenteuerlichen Geschichte und dann wird auch noch die Tochter des Erstbesitzers zu Besuch erwartet!
Kategorie Allgemein, Classic, Clubleben, Event, Historie, Messe, Wirtschaft
Von Jörg Maschke am 22. März 2013
Haben Sie am 22.03.2013 den wöchtenlichen Newsletter des Mercedes-Benz Oldtimer Newstickers erhalten?
- JA – dann kontrollieren Sie bitte am Wochenende 29.-30.03.2013 ob Sie den Newsletter auch bekommen. Wenn JA ist alles o.K. Wenn NEIN, dann tragen Sie Ihre Emailanschrift bitte neu HIER ein.
- NEIN – dann tragen Sie Ihre Emailanschrift bitte neu HIER ein.
Warum der ganze Aufwand? Nun, wir haben heute über 300 Fehlermeldungen mit schafhaften oder nicht mehr aktuellen Emailanschriften zurück erhalten. Diese wurde von uns nun gelöscht, damit wir in Zukunft weniger Emailtraffic mit der Newsletteraussendung produziern.
Sie kennen noch andere Oldtimer-, Klassiker- oder Youngtimerfreunde, die unseren Newsticker noch nicht erhalten? Oder Ihr Mercedes-Club ist noch kein Nachrichtenlieferant für den Newsticker? Dann machen Sie bitte Werbung für uns! Auch wenn wir ohne externe Werbung auskommen, so misst uns das Stammhaus wie auch unsere Clubvorstände natürlich am Erfolg und gerademal etwas über 4.000 Newstickerleser sollten sich doch steigern lassen, oder ? !
Kategorie Allgemein, Auktion, Bücher, Classic, Clubleben, DEUVET, Diebstahl, Dossier, Event, Extra, Historie, Internet, Messe, Mille Miglia, Modelle, Museen, Politik, Recht, Reise, Rennsport, Restaurierungshilfe, Technik, Tuning, TÜV, Umwelt, Usergeschichten, Van/Transporter, Verkehr, Video, Werkzeuge, Wirtschaft
Von Mario De Rosa am 12. Dezember 2012
Viele Worte wurden bereits über den Mythos SL verloren. Nun hat man Anno 2012, anläßlich des sechzigsten Jahrestages seines Bestehens, ein neues Loblied auf die Baureihe angestimmt, die seit jeher einem begrenzten Kundenkreis der Mercedes-Benz-Fangemeinde vorbehalten war und noch ist.
Die Erwartungshaltung ist hoch, denn gibt es tatsächlich soviel Neues zu berichten? Wurde nicht schon alles gesagt, nur nicht von jedem? Vorneweg: Kenner und eingeschworene SL-Fans werden mit diesem Buch nicht die Offenbarung finden, die sie vielleicht noch als i-Tüpfelchen ihrem profunden Wissen hinzufügen wollten und können jetzt aufhören zu lesen.
Alle anderen jedoch dürfen sich auf eine Zeitreise quer durch die Entstehung des Kultes rund um die SL-Baureihe freuen.
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Kategorie Bücher
Von Redaktion am 11. Dezember 2012
Sechs Jahrzehnte Modellautos der SL-Sportwagen von Mercedes-Benz
- Miniaturen stellen konzentrierte Form der faszinierenden SL-Tradition dar
- Enge Kooperation von Daimler und Spielzeugfirmen für hochwertige Modelle
Das silbrig glänzende Spielzeugauto mit dem Aufziehmotor steht für eine konzentrierte Essenz von Faszination: Gerade einmal zwölf Zentimeter misst dieser 300 SL Rennsportwagen, der als Modell 1953 auf dem Markt erscheint. Doch das ist Raum genug, um eine Projektionsfläche zu bieten für jenen außerordentlichen Ruf, den das Original umgibt. Das Spielzeugauto der Marke Dux, hergestellt von Markes und Co. aus Lüdenscheid, eröffnet damit eine faszinierende und große Tradition. Denn die Geschichte der Spielzeug- und Modellautos, die sich verschiedene SL-Sportwagen von Mercedes-Benz zum Vorbild nehmen, ist fast so alt wie die Tradition der SL-Klasse selbst.
Dieser Zusammenhang zwischen Automobil und Modell erweist sich als eine starke Konstante in der Geschichte des Kraftwagens. Ob Rennfahrzeug oder Straßensportwagen, ob Limousine oder schwerer Lkw: Im Spielzeug und im Modell spiegeln sich Autos aller Typen und Epochen wider. „Die Geschichte des Automobils ist auch immer die Geschichte des Automodells“, heißt es deshalb im Vorwort des Ausstellungskatalogs zu der Schau „Modelle. Form, Spiel, Kult. Mercedes-Benz“, die von 2000 bis 2001 in der Kunsthalle Tübingen gezeigt wurde.
Technikjuwelen im kleinen Format
Der Drang, wichtige Elemente unserer Lebenswelt im Modell abzubilden, ist so alt wie die menschliche Kultur: Dazu zählen vorgeschichtliche Tierfiguren ebenso wie antike Modelle von Fuhrwerken. Und seit der Erfindung des Automobils durch Carl Benz und Gottlieb Daimler im Jahr 1886 hat sich der Kraftwagen als Spielzeug in Kinderzimmern und Sammlervitrinen etabliert.
Sportwagen, die als Original mit besonders starken Emotionen verbunden sind, erweisen sich in ihrer maßstäblichen Verkleinerung immer wieder als ein besonders spannendes Kapitel der Modellautos. Zu den am häufigsten als Miniaturen wiedergegebenen Typen gehören dabei das Mercedes-Benz 300 SL Coupé (W 198 I, 1954 bis 1957) und der 190 SL (W 121, 1955 bis 1963). Nach wie vor sind beide Typen beliebte Vorbilder für neue Miniaturen. Und so lässt sich an diesen Sportwagen-Klassikern die ganze Vielfalt der Maßstäbe, Materialien und Detailverliebtheit ablesen, von welcher die Kultur der Modellautos geprägt ist. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie Allgemein, Classic, Modelle, Wirtschaft
Von Jörg Maschke am 30. November 2012
Mit dem Start der MotorShow Essen und der MercedesFanWorld hat das Team der www.Mercedes-Fans.de nun auch den lange gehüteten Termin für die www.Schoene-Sterne.de bekannt gegeben:
SCHÖNE STERNE am 31.08. & 01.09. in Hattingen
Jetzt schon den Termin vormerken! Ein erster Flyer mit einigen Infos kann hier sofort heruntergeladen werden!
Alle Modelljahre – alle Baureihen! Hauptsache ein schöner Stern! Das ist das Motto des Mercedes-Events “SCHÖNE STERNE 2013″, der am 31. August & 1. September in Hattingen bereits zum 4.Mal stattfinden wird. Und zwar wieder vor der beeindruckenden Kulisse der ehemaligen Eisenhütte Henrichshütte.
Eine Veranstaltung, die kein Mercedes-Fan verpassen sollte. Rund 1.500 Autos und 5100 Besucher – die SCHÖNEN STERNE sind im Ruhrgebiet angekommen! Im dritten Jahr strahlten über das Geländes des LWL-Industriemuseums Henrichshütte Hattingen nicht nur die SCHÖNEN STERNE, sondern mit dem polierten Chrom und Blech endlich auch die Sonne. Was dem Mercedes-Treffen einen neuen Besucher-Rekord bescherte. Wir weisen aus gegebenem Anlass noch einmal deutlich daraufhin: SCHÖNE STERNE 2013 ist eine Veranstaltung des Online-Magazins “Mercedes-Fans.de”, seien Sie daher bitte nicht verwundert, wenn Sie die für Sie relevanten Infos vielleicht nicht im Teletext ihres Lieblingssenders, oder auf der Homepage Ihrer Werkstatt finden. Herzlichen Dank!
Kategorie Allgemein, Classic, Clubleben, Event, Reise, Tuning
Von Jörg Maschke am 11. Oktober 2012
Kategorie Allgemein, Extra, Wirtschaft
Von Thomas Bittl am 9. September 2012
Im Jahre 2001 entstand der Wunsch im Internet die SL-Garage fortzuentwickeln. Micha Behrens schuf – mit einigen Mitstreitern – daraufhin die Sternzeit-107 (www.sternzeit-107.de). Nach einigem Hin un Her war ein Internethoster und eine geeignete Software gefunden und die Sternzeit-107 ging im September 2002 ans Netz. 
Viele Beiträge aus der Anfangszeit zeigen das sehr starke Interesse der 107er- Fahrer und –innen ihr Schätzchen nach dem Ende der Bauzeit technisch fit zu halten und sich gegenseitig mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Dieses agieren – unabhängig von Clubstatuten und –hierarchien ist auch heute noch das Wesen der Sternzeit-107 und wohl einer der Gründe für ihren anhaltenden Erfolg. Wobei auch Clubler sehr gerne aufgenommen werden, sind sie doch 107er Fahrer und –innen und das gemeinsame Hobby – fernab von irgendwelchen Küngeleien und “ich bin besser wie DU oder Deine Seite/Ideen” verbindet und hier darf jeder das Hobby Mercedes Benz Baumuster R/C107 ausleben. 
Im Dezember 2003 stieß dann Thomas Bittl mit seiner Restaurationsgeschichte zur Sternzeit-107. Die sehr gut gemachten Beiträge von Micha B. – weswegen dieser auch vom ClassicCenter der Daimler AG kontaktiert wurde (Stichwort: Lamellenfenster) – zeugen vom bereits damals schon hohen technischen Sachverstand der Sternzeit-107 und von seinen Beitragsschreibern. Diese Beiträge, die offen und für jedermann zugänglich sind, waren es auch, die Thomas B. dazu veranlaßten seine Restauration als Co-Autor in der Sternzeit-107 zu veröffentlichten und Micha B. bei seiner Administratorenarbeit zu unterstützen. Bei dem Pfingsfest 2004 des vdh – www.mercedesclub.de – trafen sich die beiden Sternenfahrer und wurden richtig gute Freunde. Aus gesundheitlichen und familiären Gründen suchte Micha B. einen Nachfolger als Hausmeister und wurde in Thomas B. fündig. Die letzten Arbeiten von
Micha B. gaben der Sternzeit-107 ihr damals neues und heute noch bekanntes blaues Logo. Thomas B. ordnete die Spalten links und rechts neu und verstärkte das Administratorenteam im Bereich Technik durch Ingo und ergänzte das Team in fachlicher Sicht durch Gerd, Michael und Matthias.
So aufgestellt geht die Sternzeit-107 in das 10. Jahr ihres Bestehens. Die Sternzeit-107 fungiert auch als Kontaktbörse. So konnte über die Sternzeit-107 Kontakt zu repräsentativen 107er-Besitzern für einen Artikel in der Motor-Klassik aufgenommen werden. Thomas B. war mit seinem toprestaurierten 107er und auf Autogas (LPG) umgerüsteten 107er als Titelgeschichte in der Märzausgabe der Oldtimer-Praxis 2012 wiederzufinden. Neue technische Entwicklungen – z.B. die Elektromobilität – werden ebenfalls aufgegriffen und mit hohem technischen Anspruch – manchmal auch mit einem Augenzwinkern – publiziert.
So sind nun 10 Jahre ins Land gegangen und am 15.09.2012 treffen sich die Sternzeit-107 Begeisterten im Odenwald zu Benzingesprächen.
Kategorie Allgemein, Classic, Clubleben, Historie, Restaurierungshilfe, Technik, Tuning, TÜV
Von Jörg Maschke am 11. April 2012
■Aus Gewichtsgründen wird nach den SLC-Coupés ein offenes Fahrzeug für die Rallyesaison 1981 aufgebaut
■Walter Röhrl ist bereits engagiert – doch der Ausstieg aus dem Motorsport Ende 1980 beendet die Aktivitäten
Für die Rallyesaison 1981 wird auch der Einsatz des SL der Baureihe R 107 (1971 bis 1989) ernsthaft in Erwägung gezogen. Das bisher zum Einsatz gekommene SLC-Coupé (C 107) ist zu schwer und vor allem zu lang und unhandlich. Man hat deshalb unter der Leitung Erich Waxenbergers umfangreiche Modifikationen an der SL-Substanz vorgenommen. Für die Bodengruppe des Roadsters werden zur Gewichtserleichterung Bleche eingesetzt, die in ihrer Stärke denen von Bodenanlagen der Limousinen entsprechen. Durch diese Maßnahme werden rund 60 Kilogramm eingespart. Weitere 40 Kilogramm weniger bringt das Weglassen komfortrelevanter Teile. Ausreichende Torsionssteifigkeit der Karosserie wird durch den obligatorischen Einbau eines Sicherheitskäfigs und dem an sieben Punkten mit der Karosserie verschraubten Dach erreicht. Das Zusatzgewicht durch diese Maßnahmen beträgt etwa 40 Kilogramm. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie Allgemein, Historie, Rennsport
Von Jörg Maschke am 4. April 2012
Die Automobilsendung Abenteuer Auto auf Kabel 1 legt den Fans von Mercedes-Fahrzeugen pünktlich ein dickes Osterei ins Nest. Am kommenden Samstag, den 07.04.2012 um 16:55Uhr, beginnt eine neue Umbauaktion. Zum 16. Mal wird ein abgenutztes Fahrzeug zu einem Top-Oldtimer restauriert. Der ausgesuchte 350 SL R107 wird direkt im Classic-Center bei der DaimlerAG aufgearbeitet. In den weiteren Sendungen werden dabei die Fortschritte und Rückschläge während der
gesamten Sendung immer wieder eingestreut (Insgesamt kommen 9-10 Sendungen).
Der zu restaurierende SL stammt aus dem Jahr 1973 und hat einen 3,5 Liter V-8 mit 200 PS und wird am Ende der Umbauaktion wieder unter den Anrufern während der kpl. Sendereiehe verlost! Schon gespannt? Hier gibt es einen ersten Ausblick.
Kategorie Allgemein, Classic, Restaurierungshilfe, Video
Von Jörg Maschke am 31. März 2012
Dieses Buch wird Sie umhauen – entschuldigen Sie bitte diese Formulierung – aber bei einem Gewicht von knapp 4kg und Abmessungen von fast 30x40cm hat es mich schon aufgrund der schieren Größe ans Sofa “gepresst”.
Der Inhalt selbst zeigt viele René Staud Bilder in
traumhafter Inszenierung. Das Hauptaugenmerk liegt dabei erwartungs- und titelgemäß auf den Typen 300 SL Flügeltürer und Roadster, aber immer wieder mischen sich auch W194,W196, 300 SLR oder der “Hobel” dazwischen. Die restlichen SL-Varianten zeigen sich jeweils mit einer kurzen Erklärung und ein paar Bildern. Neben den SLS und einigen SLR Bildern wird sogar der SLK in seinen drei Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie Allgemein, Bücher, Historie, Mille Miglia, Rennsport
Von Jörg Maschke am 2. Februar 2012
In einer Woche liegt die neue Oldtimer-Praxis beim Zeitschriftenhändler Ihres Vertrauens und was werden Sie da neben Artikeln über: Citroën 2CV Sahara, Fiat 501 Torpedo, VW T1 Bulli, Ford Mustang, Opel Senator Bund Tipps und Tricks zu: Traggelenken, Spurstangen und Silentbuchsen noch so finden?
Die Titelgeschichte!
Und die handelt von unserem Mitschreiber Thomas Bittl und seinem Mercedes 280SL R107. In erster Linie geht es um die Restaurierung des Fahrzeuges… aber wer das Anliegen von Thomas Bittl kennt immer noch etwas zu verbessern, darf gespannt sein, welche Neuigkeiten uns in dem Artikel erwarten können. Auf jedenfall eine lesenswerte Geschichte !!!
Kategorie Allgemein, Clubleben, Restaurierungshilfe, Technik, Tuning, Usergeschichten
Von Jörg Enger am 14. Januar 2012
Gibt es eine Website, auf der man alles finden kann? Sicherlich nicht. Jedes produkt braucht und hat seine Nische. Außerdem muss man sich an vielen verschiedenen Stellen positionieren, um auch noch Gehör zu finden.
Einen neuen Weg geht dabei der Mercedes-Benz R/C 107 SL-Club Deutschland e.V.
Neben seiner eigenen ofiiziellen Hompage im Verbund mit anderen Mercedes-Benz Clubs und der Daimler AG, hat man sich dort für die Präsenz auf dem Social-Network-Portal facebook entschieden. Bereits seit über einem Jahr kann man dort den berühmten “Daumen hoch” Knopf drücken und den Club “liken” wie es in Neudeutsch heißt.
Auch das Jugendprojekt des MVC, MVC-U25.de, hat seit kurzem seine Seite dort und hier ist man viel aktueller, als auf der eigentlichen Homepage. Durch den sehr strak eingeschränkt linearen Aufbau ist dies natürlich keine Alternative zu einer eigenen Web-Päsenz, aber auf jeden Fall eine deutliche Bereicherung!
Ist das der Trend der Zukunft? Haben auch andere Clubs schon eigene Fanseiten? Gerne erfahren wir die Kommentare und Erfahrungen unserer Leser!
Kategorie Allgemein, Clubleben, Internet
Von Jörg Enger am 17. August 2011
Elektronische Einspritzanlagen sind seit den 1970er Jahren bei Mercedes-Benz ein Thema. Jetzt bietet Bosch einen Reparatursatz für die D-Jetronic an. Der Reparatursatz wird eingebaut in den Zündverteiler und liefert Impulse an das Steuergerät der D-Jetronic zur Öffnung der Einspritzventile. Der Repsatz kann für alle Fahrzeugen von Mercedes-Benz der Baureihen W 111, W 108/109, W 116 sowie R 107 mit 8-Zylinder-Motoren und Bosch D-Jetronic verwendet werden. Die Bosch Bestellnummer lautet F 026 TX2 033 und wird verbaut in den Verteilern:
0 231 401 001 Mercedes-Benz 280 SE, 280 SE/C, 280 SEL, 300 SEL, 350 SL
0 231 401 002 Mercedes-Benz 280 SE/C, 300 SEL
0 231 401 003 Mercedes-Benz 280 SE, 280 SEL, 300 SEL, 350 SL
0 231 401 004 Mercedes-Benz 280 SE, 280 SEL, 300 SEL, 350 SL, 450 SL
0 231 402 001 Mercedes-Benz 280 SE, 280 SEL, 350 SL
0 231 402 002 Mercedes-Benz 280 SE, 280 SEL, 300 SEL, 350 SL
Kategorie Restaurierungshilfe, Technik
Von Jörg Enger am 3. April 2011
Elegant und sportlich, stark und sicher: Der im Frühjahr 1971 vorgestellte Mercedes-Benz SL der Baureihe 107 ist ein klassischer Roadster mit jenen Markenwerten, die für den Erfinder des Automobils stehen. Nach den SL-Modellen der 1950er-Jahre und den „Pagoden“-SL der Baureihe 113 stellt der Sportwagen des Jahres 1971 die dritte Generation dieser Fahrzeugfamilie dar. Und die Baureihe erweist sich als absolutes Erfolgsmodell: Die Erfolgsgeschichte der SL-Typen der Baureihe 107 dauert vom Frühjahr 1971 bis zum Sommer 1989. In dieser mehr als 18 Jahre währenden Epoche entstehen Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie Dossier, Historie
Von Jörg Maschke am 2. Februar 2011
Am kommenden Freitag ist es soweit, ein neuer Treffpunkt für Liebhaber der Mercedes-Benz Baureihen bis Baujahr 1986 wird in der Hansestadt Lüneburg erstmalig veranstaltet. Es wird ein Club- und Vereinsfreier Stammtisch gegründet.
- Am 4. Februar 2011
- Um 19 Uhr
- Im Herrenzimmer des Mälzer Brau- & Tafelhaus
- Heiligengeiststraße 43
- 21335 Lüneburg
- Vorgesehener Name: Freitagsrunde Lüneburg – Interessengemeinschaft für die Mercedes-Benz Baureihen bis Baujahr 1986
- Treffen in lockerer und zwangloser Atmosphäre.
- Die Treffen finden immer am 1. Freitag ab 19 Uhr im Monat statt
Parkmöglichkeiten gibt es direkt auf dem Parkplatz in der Lindenstraße am Theater (von 18 – 8 Uhr kostenfrei !) oder in der Friedensstraße im Parkhaus Nordlandhalle. Weitere Auskünfte in Sachen Freitagsrunde Lüneburg gibt der Ansprechpartner Falko Nimmerjahn.
Kategorie Allgemein, Clubleben
Von Jörg Maschke am 9. November 2010
Die Internentseite Ring1.de ist hauptsächlich Freunden des Motorsports und der Nordschleife ein Begriff. In der vergangenen Woche hat man dort aber über ein ganz besonderes Mercedes-Rennwagen-Projekt berichtet und auf diesen Artikel wollen wir natürlich gerne hinweisen.
Interessant ist dabei sicherlich das erste Zusammentreffen dieses SLCs mit der Rennversion des aktuellen AMG SLS, wir werden beobachten wann und wo es zu diesem Treffen kommen wird…
Kategorie Allgemein, Rennsport, Tuning
Von Jörg Maschke am 14. Juli 2010
Teil 1 und 2 der Technikserie mit Thomas Bittl zeigte uns in den Tiefen des Unterbodens bereits einiges an oft vernachlässigten Technikteilen (Artikel vom 30.6. und 7.7.10), heute werfen wir einen Blick auf das morsche Gummi… und soviel sei verraten: Korrektes, einwandfreies Gummi ist lebensnotwendig, wenn der Klassiker bewegt werden soll! Thomas Bittl von unserer Partnerseite www.Sternzeit-107.de ist unter anderem Typreferent im www.v-d-h.de, Online-Typreferent, Tourenbeauftragter, Technikreferent und stellv. RT70 Leiter im www.107sl-club.de. Auch wenn seine Artikel für den 107er geschrieben wurden, kann man die Tipps und Tricks sehr gut auf die Typen W114, W115, W116 und auch noch auf den W123 und W126 übertragen. Wir danken Thomas Bittl sehr für die Genehmigung seine Artikel an dieser Stelle zu präsentieren.

In den letzten beiden Abschnitten ging es um die Gummiteile der Kraftstoffversorgung und der Bremsanlage. In diesem Teil geht es um die Gummiteile der Vorderachse, sowie – wie ich und andere 107er Fahrer finden – um ein sinnvolles Zubehörteil. Eine Spezialität an der Vorderachse sind auch die hier verwendeten Kunststoffteile. Diese werden in diesem Beitrag gleich mit betrachtet, sind diese doch ebenfalls sicherheitsrelevant.
Vorderachse und Gummiteile: Wie passt das zusammen?
Die Hauptbestandteile der Vorderachse sind die Teile Vorderachsgrundkörper, oberer und unterer Querlenker, der Achsschenkel, die Federn, die Stoßdämpfer, die Torsionsstange und die Lenkungsteile, Anlenkhebel, Spurstangen und Lenkstange. An den Achsschenkeln sind die Bremssättel befestigt. Die Gummiteile dazu sind im letzten Heft betrachtet worden. Die Lagerungen des Antriebs werden in einem späteren Artikel behandelt. Das Rad sitzt am Radträger. Dieser besitzt zwei Rollenlager. Das Äußere ist durch eine Metallkappe geschützt. Diese Metallkappe sehen wir, wenn wir das Rad zum Rad-/Reifenwechsel abnehmen. Am anderen Ende des Radträgers, hinter der Bremsscheibe, sitzt das innere Rollenlager. Dieses ist mit einem Gummiring, der an den Radträger leicht eingepresst ist und mit einer Feder gehalten wird, gegen eindringenden Schmutz geschützt. Um den Gummiring legt sich eine Metallnut, die an dem Schutzblech der Bremsscheibe befestigt ist, und den Gummiring vor Beschädigungen schützt. Dieser Gummiring wird die ganze Zeit von innen gefettet und damit geschmeidig gehalten. Damit verschleißt dieser Gummi kaum. Der Radträger sitzt am Achsschenkel, an dem er auch befestigt ist. Der Achsschenkel wird oben vom oberen Querlenker und unten vom unteren Querlenker gehalten. Am oberen Querlenker sitzt das Führungsgelenk und am unteren Querlenker das Traggelenk. Diese Gelenke sind mit einer Gummimanschette (heute als Ersatzteil aus Kunststoff) geschützt. In der Gummimanschette ist eine Fettfüllung eingebracht, die das Gelenk dauerhaft schmiert. Ist die Manschette beschädigt, können Schmutz und Waser eindringen und das Gelenk innerhalb kürzester Zeit (unter 50km) zerstören. In der Folge hat der Achsschenkel keine Führung mehr und das Rad fällt mit dem Achsschenkel ab. Eine defekte Manschette ist deshalb unbedingt zu ersetzen. Da hierfür die Feder ausgebaut werden muss, ist das eine Arbeit für die Fachwerkstatt. Außerdem kann die Passung zwischen Gelenk und Querlenker festgehen. Dann muss diese Verbindung mit einer Presse gelöst werden (Vormopf). Diese Presse findet sich ebenfalls eher in einer Fachwerkstatt, als in einem normalen Schrauberhaushalt. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie Allgemein, Rennsport, Restaurierungshilfe, Technik
Von Jörg Maschke am 7. Juli 2010
Nach dem großen Zuspruch auf den ersten Teil unserer Reise mit Thomas Bittl in die Tiefen des Unterbodens (Artikel vom 30.6.10) freuen wir uns auf den zweiten Teil. Thomas Bittl von unserer Partnerseite www.Sternzeit-107.de ist unter anderem Typreferent im www.v-d-h.de, Online-Typreferent, Tourenbeauftragter, Technikreferent und stellv. RT70 Leiter im www.107sl-club.de. Auch wenn der Artikel direkt für den 107er geschrieben wurde, kann man die Tipps und Tricks gut auf die Typen W114, W115, W116 und auch noch auf den W123 und W126 übertragen. Wir danken Thomas Bittl sehr für die Genehmigung seine Artikel an dieser Stelle zu präsentieren.

Im letzten Beitrag gab es eine kurze Führung durch die Kraftstoffversorgung am Beispiel des Mercedes-Benz R107. In diesem Abschnitt widmen wir uns den Gummiteilen der Bremsanlage, der Kühlwasserversorgung, den Leitungen des Automatikgetriebes und der Klimaanlage.
1. Bremsen – Zuerst die Bremsen. Jedem ist klar, wer Gas gibt muß irgendwann auch anhalten, spätestens am Ende der Reise. Fangen wir diesmal oben an. Motorhaube auf und den Bremsflüssigkeitsvorratsbehälter begutachtet. Am Schraubverschluß ist eine Gummidichtung. Ist diese porös, findet hier ein erhöhter Luftaustausch statt. Es wird mehr Wasserdampf an die Bremsflüssigkeit gebracht und diese altert damit schneller. Das kleine Loch in der Mitte ist Absicht und dient dem Druckausgleich bei konstruktiv gewollten Absinken der Bremsflüssigkeit durch Verschleiß der Bremsbeläge und der Bremsscheibe. Die beiden Gummistopfen auf den Schalter des Vorratsbehälters dienen zum Schutz der Schalter gegen Verschmutzung und – beim Funktionstest zum Schutz der Finger. Der Behälter ist nur auf den Hauptbremszylinder (HBZ) aufgesteckt. Die Steckverbindung erfolgt mittels zwei Gummitüllen. Läuft hier Bremsflüssigkeit aus ist das zwar ärgerlich aber nicht weiter schlimm, da die Dichtungen einfach gegen Neue ausgetauscht werden können. Bei der Unterdruckmembran der Unterdruckdose sieht das schon anders aus. Ein geringer Verlust der Bremsflüssigkeit in die Dose wird von der Membran noch verkraftet. Bei größeren Verlusten ist die Dose – ohne HBZ – zu tauschen, da die Bremsflüssigkeit die Membran angreift und auf Dauer zerstört.
Bei Fahrzeugen mit Schaltgetrieben gibt es eine Abzweigung zur Kupplung, da die hydraulische Betätigung der Kupplung mittels der Bremsflüssigkeit erfolgt. Schwierigkeiten beim Kuppeln sind deswegen in alter Bremsflüssigkeit oder nicht korrekter Entlüftung der Kupplung zu suchen. Ein Tipp aus der www.sternzeit-107.de ist, den Wagen beim Entlüften der Kupplung hinten aufzubocken. Dabei den Wagen gegen Wegrollen sichern!! Vom HBZ geht es zu den Schraubverbindung der Bremsleitungen aus Gummi an den Vorderachsen, zur Schraubverbindung der Leitung zur Hinterachse und von da zu den Gummibremsleitungen an der Hinterachse. Bei Fahrzeugen mit ABS führen die Leitungen erst zum Druckmodulator der ABS-Anlage im Motorraum rechts vorne. Hier verzweigen die zwei Leitungen getrennt zur Vorderachse, bzw. zur einen Leitung an der Hinterachse (Vormopf) oder zu beiden Leitungen an der Hinterachse (Mopf). Die Metalleitungen sind sehr unempfindlich. Flugrost wird vorsichtig mit der Stahlbürste entfernt und mit Grün (MB-Farbnummer ? ? ? Wer kann uns diese nennen) überstrichen. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie Allgemein, Clubleben, Restaurierungshilfe, Technik
Von Jörg Maschke am 30. Juni 2010
Unsere befreundete Partnerseite www.Sternzeit-107.de hat mit Ihrem Technikreferenten Thomas Bittl einen sehr interessanten Autor, vor allem für das Thema Technik an unseren Fahrzeugen (er ist auch noch im www.v-d-h.de Typreferent, im www.107sl-club.de Online-Typreferent, Tourenbeauftragter, Technikreferent und stellv. RT70 Leiter). Der 107er ist durch seine Konstruktion sehr eng mit den Typen W114, W115, W116 und auch noch mit dem W123 und W126 verwandt und daher sind die Artikel für eine große Anzahl unserer Leser sehr interessant. In dieser fünf teiligne Reihe soll es um den Untergrund, verzeihung um den Unterboden gehen. Wir danken Thomas Bittl sehr für die Genehmigung seine Artikel an dieser Stelle zu präsentieren:
Liebe Oldtimer-Fahrer und Fahrerinnen, in einer kleinen Serie widmen wir uns etwas näher der Technik unserer Fahrzeuge, die man nicht so oft bis gar nicht betrachtet. Von oben und im Innenraum werden die Oldtimer geputzt, gewienert, verschönert und bei Kratzern ausgebessert. Die Gummiteile an den Türen, die Türdichtungen und die Kofferraumdichtungen werden bei Bedarf erneuert. Zu guter Letzt bekommt der Wagen – wenn er Glück hat – spätestens alle 6 Jahre neue Pneus. Ansonsten verläßt man sich auf die Angaben im Wartungsheft – wer hat das noch und kann den Kundendienst lückenlos nachweisen? – die Werkstatt wird es schon richten. Wirklich? Sind dort tatsächlich alle Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten aufgeführt, die unsere Fahrzeuge nach über 10jähriger Nutzungszeit braucht? Wer hat sich jemals näher mit der Wartungsübersicht beschäftigt?
Mercedes-Benz muß als Aktiengesellschaft ein Interesse am Neuwagenverkauf haben und nach dem Gesetz für 7-10 Jahre, Mercedes-Benz aus Qualitätsgründen bis zu 15 Jahre, die zum Betrieb notwendigen, Ersatzteile vorhalten. Am Beispiel eines R107 wollen wir uns den Gummiteilen am Unterboden widmen und auf eventuelle Gefahrenpunkte eingehen. Z.B. verursacht ein undichter Kraftstoffschlauch vom Tank zur Benzinpumpe nicht nur einen brandgefährlichen Benzinsee sondern schädigt auch die Umwelt. Diese Schädigung muß dann – auf unsere Kosten – beseitigt werden.
Selbst unser jüngster SL (R107) – Baujahr 1989 hat inzwischen 20 Jahre auf dem schlanken Heckdeckel (der ihn designmäßig optisch wohltuend von den fetten Hintern der Stahlklappdachgeneration abhebt). Wie jedermann – und –frau erkennen kann, nutzen wir unsere Schätzchen damit sehr weit über den ursprünglich geplanten Nutzungszeitraum hinaus. Dementsprechend hat die WIS-CD, die die Werkstätten nutzen, an der einen oder anderen Stelle einen fehlenden Empfehlungsbedarf oder es fehlt für diesen langen Zeitraum eine Wartungsvorschrift. Damit bleibt Raum für zusätzliche wert- und fahrsicherheiterhaltende Tips und Tricks. Diesen Raum wollen wir in dieser kleinen Reihe nutzen. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie Allgemein, Clubleben, Restaurierungshilfe, Technik
Von Jörg Enger am 30. September 2009
Der echte Sammler liebt die Jagd. Alles auf einen Schlag, interessiert den echten Sammler normalerweise nicht. Doch manchmal ist es doch recht teuer, seiner Sammelleidenschaft zu frönen. Gerade Automobil-Prospekte sind immer ein hübsches Sammelgebiet. Sie spiegeln den Zeitgeist wieder, sind für Besitzer wie Bewunderer des speziellen Modells gleichermaßen begehrenswert. Und vor allem nehemn sie auch nicht so viel Platz ein.
Noch komprimierter kommt jetzt die Sammlung der SL Prospekte der gesammten Modellentwicklung von 1954 bis heute daher – in Buchform nämlich. In gewohnter Spitzenqualität des Delius Klasing Verlages kann sich jeder alle Prospekte dieser Modelle ansehen und manches wird durch die kompetenten Texte erläutert. Nicht zuletzt könnte der ein oder andere neue Sammler auf den Geschmack gebracht werden und hält damit auch eine Art Verzeichnis für eine aufflammende neue Leidenschaft in Händen.
Zwar ist das neue Buch noch nicht im Handel erhältlich und wird voraussichtlich auch noch nicht vor der Veterama erscheinen. Dennoch kann man das Werk von rund 150 Seiten unter ISBN 978-3-7688-2642-6 für EURO 29,90 vorbestellen.
Kategorie Bücher