Von Jörg Enger am 1. Juni 2009

Mercedes-Benz Typ 130 Cabriolimousine 1935
Das hässliche Entlein!?

Mercedes-Benz Typ 130 mit Heckmotor 1937
Einen “Witz der Geschichte”, wird es von einigen Historikern genannt, dass ausgerechnet Dr. Ferdinand Porsche, Liebhaber großvolumiger Motoren und ungebändigter Leistung, als Vater des VW Käfer gelten sollte. Er, Porsche, war aber auch eigentlich nicht dagegen, Fahrzeuge mit so “lächerlich kleinen Maschinen” zu bauen. Und nur die wenigsten wissen, dass die ersten Volkswagen nicht im gleichnamigen Werk entstanden sondern in den Werkstätten von Daimler-Benz. Vorläufer und Serienwagen mit ähnlichem Grundgedanken gab es jedoch auch als Produkte der eigenen Marke, schließlich war man immer an Alternativen interessiert. Und so setzte die Firmenleitung sich durch. Porsche schied jedoch weit vor dem 130 aus dem Unternehmen und Hans Nibel trat sein Erbe an. Allerdings erlebete er den “Erfolg” der Heckmotoren nicht mehr, da er 1934 starb.
Der richtige Club für Rahmenfahrzeuge aus dem Daimler-Benz-Programm ist der MVC (Mercedes-Benz Veteranen Club) von Deutschland. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie Dossier, Historie, Technik
Von Jörg Maschke am 1. Januar 2009
Hans Nibel wurde heute vor 80 Jahren Chefkonstrukteur der Daimler-Benz AG. Er übernahm die Tätigkeit von Ferdinand Porsche, der aus dem Unternehmen ausschied. Beide waren bereits in den Jahren 1925 bis 1926 im gemeinsamen Konstruktionsbüro der Interessengemeinschaft von Benz & Cie. und der Daimler-Motoren-Gesellschaft tätig, bevor die Unternehmen 1926 zur Daimler-Benz AG fusionierten. Davor war Nibel seit 1908 Chefkonstrukteur bei Benz & Cie. gewesen.
Für uns Grund genug, ihm dieses Dossier zu widmen. Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie Allgemein, Dossier, Historie, Rennsport, Technik
Von Redaktion am 26. Oktober 2008
Seit einem Jahr gibt es das Daimler-Blog – ein Online-Tagebuch, in dem Daimler-Mitarbeiter aus ihrer Arbeitswelt berichten. Seit kurzem bloggt mit der Doktorandin Verena Mühr eine Mitarbeiterin des Konzernarchivs:
“Auf meinen Streifzügen durch das Daimler Konzernarchiv begegnen mir immer wieder viele kleine Unglaublichkeiten, Geschichten und Ereignisse, die es sich zu merken lohnt.
So zum Beispiel die Tatsache, dass die Verbindungen der Automobilhersteller unserer Zeit in der Vergangenheit gar nicht so fern waren. 1936 hat die Daimler-Benz AG, genauer gesagt das Werk Sindelfingen, 30 Einheiten des von Dr. Porsche konstruierten Volkswagens gebaut, der intern die Typenbezeichnung W 30 trug.

Die geschäftliche Verbindung zwischen Daimler und Porsche geht allerdings weit bis in das Jahr 1906 zurück, als Ferdinand Porsche Technischer Direktor der österreichischen Daimler-Motoren-Gesellschaft wurde. Nachdem dieser 1923 ins Stammwerk nach Untertürkheim ein-, und am 31.12.1928 aus der fusionierten Daimler-Benz AG austrat, bot Porsche 1935 erste Varianten zum VW. Die Karosserieform („Käfer“) wurde von Erwin Komenda entworfen, der mehrere Jahre im Konstruktionsbüro Sindelfingen gearbeitet hatte, bevor er zu Porsche wechselte. Ab 1938 konnte der erstmalig in Sindelfingen produzierte „KdF-Wagen“ schließlich im eigens aufgebauten staatlichen VW-Werk in Wolfsburg hergestellt werden.”

Bilder: W 30 (Quelle: Daimler AG, Archive & Sammlung)
Text: Verena Mühr, Daimler-Blog
Kategorie Allgemein, Historie, Internet
Von Jörg Enger am 4. Februar 2001
Jetzt ist es offiziell: Wendelin Wiedeking, Vorstandsvorsitzender der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, deutete bei der Porsche-Hauptversammlung am vorletzten Freitag den Bau eines neuen Porsche-Museums an. Nachdem Wiedeking zugegeben hatte, daß “die Präsentation unserer historischen Fahrzeuge besser sein könnte”, stellte er in Aussicht, daß Porsche sich “vielleicht schon in naher Zukunft mit dem Bau eines neuen Museums auseinander setzen werde”.
Kategorie Allgemein, Museen