WhiteBox startet in diesem Jahr offensichtlich richtig durch. Auf der Spielwaren-Messe-Nürnberg wurden mehr als 30 Neuheiten angekündigt. Aber es bleibt nicht nur bei lockeren Ankündigungen. Jetzt sind schon die ersten fünf Neuheiten nach Mercedes-Vorbildern von WhiteBox in 1/43 bei den Händlern eingetroffen:
Mercedes Nürburg 460 – Als erster Achtzylinder der Marke Mercedes wurde der Typ Nürburg 460 auf der Pariser Weltausstellung 1928 präsentiert. Konstruiert von Ferdinand Porsche, sollte er er dem erfolgreichen Horch 8 Konkurrenz machen. Übrigens gilt der Mercedes 460 Nürburg als erstes Papamobil, bekam doch Papst Pius XI. 1930 ein Exemplar geschenkt. Das Modell zeigt den Nürburg 460 als Pullman-Limousine von 1929, welches die Grundform des opulenten und repräsentativen Originals verkleinert wiedergibt. Ausgestattet mit den charakteristischen Details und in einer eleganten Zweiton-Lackierung eingefärbt, kann das Modell auf ganzer Linie überzeugen.
Mercedes 200 D (W123) - Die von 1975 bis 1986 gefertigte Baureihe 123 war das bisher meist gebaute Modell von Mercedes. Den großen Erfolg dieser Baureihe zeigt auch die Tatsache, dass es ihr als bisher einziges Fahrzeug gelang den VW Golf von Platz 1 der jährlichen Zulassungsstatistik zu verdrängen. Den Modellbauern gelang es die Form der klassischen Stufenhecklimousine fein detailliert und im zarten, hellgrünen Farbkleid darzustellen nur den Rückleuchten fehlen die schwarzen bzw. chromfarbenen Zierleisten unten, wodurch Sie arg klobig wirken.
Mercedes 170 H – Der Heckmotorwagen Mercedes 170 H wurde 1936 parallel zum 170 V, mit dem er sich den Motor teilte, auf den Markt gebracht. Aufgrund des höheren Preises verkaufte sich der 170 H jedoch deutlich schlechter als sein Frontmotorpendant. Das meistgebaute Mercedes-Heckmotorfahrzeug zählt heute zu den seltensten und meistgesuchten Mercedes-Benz-Modellen. Leider gelang es den Modellbauern nicht die Silhouette ganz korrekt wiederzugeben, die Proportionen (Fensterhöhe der Frontscheibe, Scheinwerfergröße und Position, Reifenabmessung) passen leider nicht. Trotzdem überstrahlt hier die Freude über das Modell des Innenlenkers die Nörgeleien.
Mercedes 230SL (W113) – Die Mercedes-Baureihe W113 wurde 1963 der Öffentlichkeit auf dem Genfer Auto-Salon vorgestellt und bis 1971 ungefähr 48.000mal gebaut. Der Spitzname Pagode leitet sich von dem aufpreispflichtigen, nach innen gewölbten Hardtop ab. Der Sammler freut sich sicherlich über diese frühe Version des Pagoden-Benz, die im Ganzen aber etwas unproportioniert wirkt (klobige Reifen, Felgen mit Extrem-Tiefbett und die etwas bananenartige Form der Korosserie).
Mercedes 260 D (W138) – Der 1936 auf der Berliner Automobil-Ausstellung vorgestellte Mercedes-Benz Typ 260 D war der erste Diesel-PKW der Marke mit dem Dreizack-Stern im Ring. Die komplette erste Serie des Typ 260 wurde als Taxi verwendet, erst ab der zweiten Serie kam der Diesel bei Privatkunden an. Vielleicht wäre eine Reproduktion immer gebräuchlicheren Einheitsschwarz gerade bei diesem Fahrzeug ratsam gewesen…
Und wie immer endet die Freude über die neuen Modelle bei WHITE BOX nicht beim Preis, der um die 25,-€ liegen wird.
Und was machen unsere Nutzfahrzeugfreunde? Die schauen einfach mal bei Minichamps vorbei:
Haben Sie am 22.03.2013 den wöchtenlichen Newsletter des Mercedes-Benz Oldtimer Newstickers erhalten?
JA – dann kontrollieren Sie bitte am Wochenende 29.-30.03.2013 ob Sie den Newsletter auch bekommen. Wenn JA ist alles o.K. Wenn NEIN, dann tragen Sie Ihre Emailanschrift bitte neu HIER ein.
NEIN – dann tragen Sie Ihre Emailanschrift bitte neu HIER ein.
Warum der ganze Aufwand? Nun, wir haben heute über 300 Fehlermeldungen mit schafhaften oder nicht mehr aktuellen Emailanschriften zurück erhalten. Diese wurde von uns nun gelöscht, damit wir in Zukunft weniger Emailtraffic mit der Newsletteraussendung produziern.
Sie kennen noch andere Oldtimer-, Klassiker- oder Youngtimerfreunde, die unseren Newsticker noch nicht erhalten? Oder Ihr Mercedes-Club ist noch kein Nachrichtenlieferant für den Newsticker? Dann machen Sie bitte Werbung für uns! Auch wenn wir ohne externe Werbung auskommen, so misst uns das Stammhaus wie auch unsere Clubvorstände natürlich am Erfolg und gerademal etwas über 4.000 Newstickerleser sollten sich doch steigern lassen, oder ? !
Die Stuttgarter Automobilmesse mit Oldtimer-Kompetenz ist auch Plattform für viele Oldtimer-Clubs und Interessengemeinschaften. Wenn im März die Tore der RETRO CLASSICS in Stuttgart (7.-10. März) geöffnet werden, ist eine intensive Zeit der Vorbereitung für viele Oldtimer-Clubs und Interessengemeinschaften vorbei. Schön herausgeputzt und spannend sind die Messestände der Clubs und IGs gestaltet, denn die große Klassikermesse ist seit 13 Jahren auch Treffpunkt der Szene und für die begehrten Trophäen der schönsten Club-Messestände legen sich die Oldtimer-Fans Jahr für Jahr ins Zeug.
Immer an der Spitze der prämierten Clubstände ist der vdh e.V., www.mercedesclubs.de (Halle 7 D 32), der sich in diesem Jahr der Sicherheitsfahrgastzelle des W111 Coupés widmet und einen ‚frisch gebackenen‘ Oldtimer der Baureihe W 201 zeigt. Künstler und Messebauer Matthias Meier setzt die Fahrzeuge gekonnt in Szene.
Die originale Pagode (W113 Werksbezeichnung) Nummer 00001, die einst auf dem Genfer Automobilsalon im März 1963 vorgestellt wurde, darf beim 50. Geburtstag des Modells auf dem Stand des Mercedes-Benz-SL-Clubs PAGODE e.V. (Halle 7 E31) bewundert werden.
Das Gründungsfahrzeug der MBIG – der Ponton – wird 60 Jahre alt und der 600er rundet auf 50. Beide Baureihen werden präsentiert. Wie immer unterstützt die MBIG die Lebenshilfe Giessen mit ihrer Oldtimerverlosung. Der 1. Preis ist diesesmal eine Pagode (sie kann auf dem Stand der MBIG besichtigt werden – die entsprechenden Lose gibt es direkt am Fahrzeug!). Daneben auch das reichhaltige Literaturangebot von Ponton bis 126er. Für Clubmitglieder – und solche die es in Stuttgart werden – ist der Stand Treffpunkt mit Sitzgelegenheiten und kleinen Erfrischungen.
Der Verein für Freunde des W123 e.V. zeigt sein Betreuungsspektrum vom originalen 230E bis hin zum seinerzeit aufwändig veredelten 280CE A-M-G Stufe III der mittlerweile restauriert wurde.
Eine besonders hochklassige Runde hat der Mercedes-Benz Veteranen Club Stammtisch Schwaben zusammengetragen. Kenner werden dabei die Karosserievarianten >Cabriolet A< mit >Cabriolet C< vergleichen können. Es wird der Vorkriegstraumwagen 540K als Aund C Cabriolet sowie der Type Nürburg als zweisitziges und viersitziges Cabriolet mit jeweils 2 Seitenfenstern zu sehen sein. Den Stand des MVC findet man in der Halle 7.
Insgesamt treffen sich während der RETRO CLASSICS in Stuttgart mehr als 200 Clubs und Interessengemeinschaften verschiedenster MArken, Typen und Sammlungsgebeite um sich auszutauschen, neue Freunde für das ‚rostige‘ Hobby zu gewinnen und um Interessenten über spezielle Oldtimer zu informieren.
Öffnungszeiten der Retro Classics 2013:
Donnerstag, 7. März, von 15 Uhr bis 19 Uhr
Freitag, 8. März, von 10 Uhr bis 19 Uhr
Samstag und Sonntag, 9. / 10. März, täglich von 9 Uhr bis 18 Uhr
Das nenne ich mal einen schönen Umbau: Über eBay kann man bis heute 19:40Uhr einen 1965er Mercedes-Benz SL als umgebautes Elektroauto kaufen.
Bildquelle: Ebay.com, User: christo323
Wer mal ein besonderes Elektrofahrzeug kaufen will und über das passende Kleingeld (mindestens 35.000 US-Dollar – 26.786 Euro plus Steuern) verfügt, kann noch bis heute eine wahrhafte Schönheit erwerben.Der Verkäufer schreibt, er hätte über 600 Stunden Arbeit in das Projekt investiert. Die Reichweite liegt bei ca. 48 Kilometern, welche sich aber leicht auf 80 bis 96 Kilometern ausbauen lassen soll. Da als Energiespeicher Bleiakkus verwendet sind, ließen sich diese relativ leicht durch Lithium-Ionen Akkuzellen (bzw. Batterien) austauschen, so kann man die Reichweite leicht erhöhen.
Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 55 mph (ca. 88 km/h).
Bildquelle: Ebay.com, User: christo323
Mit diesem SL einfach mal umweltschonend durch die Gegend, wie zum Beispiel zum einkaufen oder durch die Stadt zu fahren, muss schon sehr geil sein. Ich würde wohl als erstes Lithium-Ionen Batterien einbauen lassen und den Rest unverändert, weil das Auto einfach so, wie es jetzt ist, super aussieht.
Das passende Kennzeichen hat der Mercedes bereits: “Zero CO2″.
Der älteren Generation wird der Spielfim „Das Philadelphia-Experminent“ sicherlich noch ein Begriff sein: Ein modernes US-Kriegsschiff wird durch einen Zeitsprung in die Zeit des zweiten Weltkrieges zurück versetzt. Was das mit der Bonhams-Auktion zu tun? Sehr viel. Gleich drei Parallelen können genannt werden: 1. Der Auktionsort ist das Simeone Automotive Museum in Philadelphia. 2. Das Experiment besteht im Automobila-Angebot, dazu später mehr. 3. Das Angebot der Auktion beruht auf Artikeln aus der Vergangenheit. Zugegeben, Nummer 3 ist ein eher müder Kalauer. Doch kommen wir zu den Fakten.
Die Auktionsflut im Herbst hat anscheinend auch Bonhams erreicht. Wirklich gute Exponate sind nach Pebble Beach rar geworden. Da erstaunt es nicht, dass Bonhams mit 350 Lots ein wahres Sammelsurium anbietet: Blechspielzeug, Literatur, Fotos, Ersatzteile oder Kühlerfiguren. Wirklich obskur wird es dann aber beim Thema Rolls Royce Phantom III. Hier wird offensichtlich eine abgebrochene Restaurierung in Teilen verkauft. Ob Motor mit Getriebe oder Karosserieteile, alles schön verteilt auf etliche Lots.
Dünn wird die Luft dagegen beim Fahrzeugangebot. Für Motorradfans: Hinter Lot 350 verbirgt sich der Nachbau eines Daimler-Reitwagens, Estimate 19.000 bis 27.000 Euro. Eine weitere Replika stellt das Folgelot dar: Ein Roper-Dampfmotorrad zum gleichen Estimate. Und das war es.
Ab Lot 402 folgen dann die Automobil-Oldtimer. Insgesamt 61 Fahrzeuge sollen einen neuen Besitzer finden. Einziger Mercedes ist übrigens eine 230 SL Pagode, zusätzlich mit Hardtop, Baujahr 1965. Estimate 15.000 bis 23.000 Euro. Scheint preiswert, aber wie immer verbergen sich die Details im Kleingedruckten, sprich der Fahrzeugbeschreibung. Wurde später in ein helleres Rot umlackiert, also kein Originallack.Die erneuerte Lederausstattung wurde „farblich“ auch nett umschrieben. Entscheidend ist aber der letzte Absatz:
“Recently checked over, the Mercedes has been made to run, but it will no doubt be advisable for a full service/re-commissioning to be undertaken before proper road use”. Heißt nichts anderes, als kürzlich gecheckt und fahrbereit gemacht. Zweifelsohne sei aber ein Komplettservice vor dem normalen Gebrauch ratsam. Der Teufel liegt halt wie so oft im Detail.
■Untrennbar verbunden mit dem Namen Eugen Böhringer
Dreimal wird der Mercedes-Benz 230 SL (W 113), die „Pagode“, bei extremen Rallyes eingesetzt. Gleich beim ersten Mal erzielt er einen durchschlagenden Erfolg. Dieser ist der Fantasie und dem Durchsetzungsvermögen eines einzigen Mannes zu verdanken: Eugen Böhringer. Eigentlich müsste man die rote Rallye-„Pagode“ „Böhringer-Coupé“ taufen, denn sie wird natürlich für den Rallyeinsatz aus Sicherheitsgründen nur als Coupé mit einem fest montierten Hardtop gefahren. Doch bis es so weit ist, hat Böhringer einen Hürdenlauf der besonderen Art durch die Entscheidungsgremien der Daimler-Benz AG zu absolvieren, bis hin zum Vorstandskollegium. Den ganzen Beitrag lesen »
Eigentlich galt sie längst als verschrottet, dies wurde jedenfalls so in jedem Fachbuch publiziert, wenn es irgendwie um das Thema Mercedes- Pagode ging. Es wurde ihr jenes Schicksal nachgesagt, was in den Jahren zuvor schon verunfallte 300 SL-Rennwagen vom Typ W194, die 300 SL-Vorserienwagen des W198, die beiden O`Shea 300 SLS-Rennversionen des Roadsters von 1957 und später auch den berühmten Mercedes-Renntransporter aus den 50iger Jahren ereilt hat.
Bei der Böhringer-Pagode handelt es sich um den legendären Rallyewagen von 1963, mit dem Eugen Böhringer und Klaus Kaiser 1963 das unglaublich materialzehrende Langstreckenrennen Spa-Sofia-Lüttich in 92-stündiger Non-Stop-Fahrt noch vor der Markteinführung des neuen 230SL gewannen. Die Rallye startete in Spa in Belgien und führte die 119 Teams über eine Distanz von 5500 km durch Deutschland, Österreich, Italien und Jugoslawien bis nach Sofia in Bulgarien und wieder zurück nach Lüttich in Belgien. Die Fahreigenschaften des neuen SL waren sehr gutmütig, das Auto war leicht zu fahren, nur der Geradeauslauf war wegen des kurzen Radstandes nicht so gut wie bei den rallyeerprobten Heckflossen-Limousinen. Deswegen wurde der Wagen Den ganzen Beitrag lesen »
Mercedes-Benz und Amerika, da haben sich zwei gesucht und gefunden. Anfangs durch William Steinway, der 1888 die Daimler Motor Company in Long Island, New York, gründete und später unter anderem durch den US-Importeur Max Hoffmann, der nicht nur den legendären 300 SL in den USA vermarktete, sondern auch für die Geburt des 190 SL verantwortlich war.
Doch weder der 300 SL, noch der 190 SL erreichten die Absatzzahlen, die der 190 SL-Nachfolger, die “Pagode” erzielte. In den USA war dieses Fahrzeug äußerst gefragt und Den ganzen Beitrag lesen »
Mehr Fahrkomfort und -Spaß durch niedrigere Drehzahl und obendrein ein ökonomischerer Verbrauch – das wünscht sich der ein oder andere Pagoden-Besitzer schon lange. Bislang war es meist bei der Wunschvorstellung geblieben – zumindest wenn man Wert auf Originalität legt. Das könnte sich nun ändern: ZF, der große Getriebehersteller am Bodensee, plant einen Nachbau des Pagodengetriebes mit einer entscheidenden Verbesserung: fünf statt vier Gänge. Das ZF 5-Gang-Getriebe wurde schon von 1964 – 1976 produziert und damals optional für den 230 SL, 250 SL, 280 SL sowie den 300 SE, SEb und SEL angeboten, aber nur sehr selten geordert. ZF will durch den Nachbau die Möglichkeit anbieten, von 4-Gang auf 5-Gang mit Originalersatzteilen umzurüsten. Auch im Bereich der schwer oder auch gar nicht erhältlichen Verschleiss-Ersatzteile will ZF helfen: Dafür sollen unter anderem Reparatur-Kits mit jeweils Synchronsätzen, Lager- und Dichtungssätzen oder auch ein Set mit komplett montierten Schaltkopf angeboten werden. Diese Teile wurden unter anderem auch in verschiedenen Maserati-Fahrzeugen wie 3500 GTI, Sebring, Mistral (6-Zylinder-Ausführungen) eingebaut, aber auch jeweils in der 4,2-Liter Ausführung des Mexico, Indy und Quattroporte ist das S 5-20 verbaut worden.
ZF wurde immer wieder mit Anfragen bezüglich des S 5-20 konfrontiert. Bei dieser Getriebeversion ist die Dokumentation lückenlos erhalten, das ist leider nicht bei allen ZF-Produkten der Fall. Eine größere Hürde stellen mitunter auch fehlende Werkzeuge dar, für die Investitionen getätigt werden müssen. Daher wird mit der Produktion des Komplettgetriebes auch erst begonnen, wenn 250 verbindliche Aufträge vorliegen. Diese Auftragsgröße muss aus wirtschaftlichen Gründen erreicht werden. Die Auflage soll einmalig bleiben – schließlich stehen noch viele andere Produkte an, für die eine Nachfertigung von Oldtimer-Kunden angefragt wird.
Mercedes-Benz Werbespot \”Sonntagsfahrer\”Mit Sonntagsfahrern und Rentnern und einer Pagode durch den Winter. Schon seit geraumer Zeit sind die Werbespots von Mercedes-Benz alles andere als bierernst. Auch der neue Werbespot ist wieder sehr witzig. Diesmal geht es um Fahrzeuge im Winter und die Eigenschaften ihrer Fahrer. Die Poentierung ist auch auf dem Punkt!
Am Mittwochabend dem 17.03.2010 zwischen 21:15 und 22:00 Uhr wurde am oberen Parkplatz “Am Seestern” vor dem Düsseldorfer Hockeyclub eine Pagode, 230 SL Automatik, Bj. 1964, silber, schwarzes Verdeck, Innenraum weinrot, FIN: 11304212004708 entwendet. Die Kripo Düsseldorf ist selbstverständlich eingeschaltet und nimmt Informationen dankend entgegen.
Mercedes-Benz SL-Klasse ist eine Geschichte mit Fortsetzungen. Während der 1954 vorgestellte Mercedes-Benz 300 SL Flügeltürer von den Erfolgen des 300 SL Rennsportwagens direkt profitiert, hat es der Typ 230 SL der Baureihe W113 um einiges schwerer. Schließlich hat er gleich zwei erfolgreiche Modelle des bisherigen Verkaufsprogramms zu ersetzen, den 300 SL und den 190 SL.
Der richtige Club für dieses Modell ist der Mercedes-Benz Club Pagode benannt nach dem Spitznamen, den das neue Modell schnell nach der Einführung erhielt.
Dieser Nachfolger stand, heiß ersehnt, im Frühjahr 1963 auf dem Genfer Automobilsalon. Die ersten Meinungen über diese Sportwagen-Neuschöpfung, die so gar nichts mehr mit den kraftstrotzenden Vorgängern gemein zu haben scheint, schwanken zwischen unverhohlener Ablehnung bis zu vorsichtiger Zustimmung.
Die kompeltte Renn-"Mannschaft" von 1963 posiert am Mercedes-Benz 230 SL Pagode
Der neue Mercedes-Benz 230 SL sollte nach dem Willen seiner Erbauer weder der harte Sportler alter Schule sein, noch sanftmütiger Zweitwagen für die Dame wie der 190 SL. Er versteht sich als Sportzweisitzer mit hohen Fahrleistungen, bestem Fahrverhalten und gepflegtem Komfort. Womit die Diskussion um den wahren Geist eines Sportwagens neue Nahrung erhält und erst verstummt, als der neue 230 SL schon in den ersten Tagen seines Daseins handfeste Sporterfolge wie den Gewinn der Rallye Spa – Sofia – Lüttich unter Eugen Böhringer/Klaus Kaiser nach Hause fährt.
Sein Äusseres ist geprägt durch klare Linien und das unverkennbare SL-Gesicht samt dem in der Mitte prangenden Mercedesstern. Die Motorhaube hat in der Mitte eine leichte, zusätzliche Wölbung, die dem aufrecht stehenden Sechszylinder Raum bietet. Der Kofferraum ist grosszügig bemessen. Das Hardtop vermittelt durch seine hohen Scheiben und das nur von schmalen Säulen getragene Dach eine Leichtigkeit, Den ganzen Beitrag lesen »
Der echte Sammler liebt die Jagd. Alles auf einen Schlag, interessiert den echten Sammler normalerweise nicht. Doch manchmal ist es doch recht teuer, seiner Sammelleidenschaft zu frönen. Gerade Automobil-Prospekte sind immer ein hübsches Sammelgebiet. Sie spiegeln den Zeitgeist wieder, sind für Besitzer wie Bewunderer des speziellen Modells gleichermaßen begehrenswert. Und vor allem nehemn sie auch nicht so viel Platz ein. Noch komprimierter kommt jetzt die Sammlung der SL Prospekte der gesammten Modellentwicklung von 1954 bis heute daher – in Buchform nämlich. In gewohnter Spitzenqualität des Delius Klasing Verlages kann sich jeder alle Prospekte dieser Modelle ansehen und manches wird durch die kompetenten Texte erläutert. Nicht zuletzt könnte der ein oder andere neue Sammler auf den Geschmack gebracht werden und hält damit auch eine Art Verzeichnis für eine aufflammende neue Leidenschaft in Händen.
Zwar ist das neue Buch noch nicht im Handel erhältlich und wird voraussichtlich auch noch nicht vor der Veterama erscheinen. Dennoch kann man das Werk von rund 150 Seiten unter ISBN 978-3-7688-2642-6 für EURO 29,90 vorbestellen.
Hifi in der Pagode? Das geht? Ja! Die Firma HUB-car.com ist seit geraumer Zeit spezialisiert auf Sondsysteme für offene Autos. Ihre Anlagen für SLK (sowohl 170 alsauch 171) und Smart siegen in vielen Vergleichstest. Jetzt haben sich die Klangspezialisten um Christian Haag auch Gedanken um die Oldtimerfahrzeuge W113 und W111 gemacht und sind zu verblüffenden Ergebnissen gekommen. Die möglichen Einbauvarianten gehen von rund 650,- Euro bis deutlich über 3.000,- Euro. Das ist selbstverständlich nichts für Puristen, die ihren Oldtimer im originalen Zustand bewegen wollen, aber für jene, die mehr Wert auf den Sound als den “guten Ton” legen, eine professionelle Lösung.
Als Mercedes-Benz 1963 den 230 SL der Öffentlichkeit präsentierte, sorgte der Roadster nicht nur wegen seiner konkaven Dachform für Furore. Die „Pagode“, wie der neue SL bald genannt wurde, war ein ebenso sportlicher wie komfortabler Reisewagen für zwei Personen und ihr Gepäck. Der Sportwagen mit dem leicht bedienbaren Faltverdeck und der innovativen Sicherheitskarosserie wurde schnell zum Liebhaberstück.
Die Firma Automobilia-Versand macht derzeitig ein kurzfristiges Sonderangebot. Nur bis zum 26.09.2008 Läuft die Aktion mit kompletten Stoßstangensätzen für 230 SL, 250 SL und 280 SL des Typs W113. Es handelt sich dabei um eine gute Nachfertigung mit metrischem Gewinde. Der vierteilige Satz ist fertig verchromt. Der komplette Satz kostet € 750,- zuzüglich Versandkosten. Auch viele andere Ersatzteile und zeitgenössisches Zubehöhr findet man beim Automobilia-Versand. Einfach mal reinsurfen . . .
Was die Reifen betrifft steht der ungetrübten Fahrfreude den Besitzern einer ganzen Reihe von Mercedes-Benz Klassikern nichts im Wege. Exklusiv über die Mercedes-Benz Vertriebspartner oder das Mercedes-Benz Classic Center sind Sommerreifen für historische Mercedes-Benz Fahrzeuge in drei Dimensionen unter den Teilenummern Q 440 1016, Q 440 5185 bzw. Q 440 5750R17 lieferbar: 6.40 – 7.00 SR 13 (190 SL, “”kleine Flosse W 110″” etc.), 185 R 14 90H (z. B. “”Pagode”" etc.) und 7.50 R17 (Kompressor-Typen wie 540 K u.a.). Wer damit nicht bedient werden konnte, sollte bei speziellen Größen auf andere Anbieter zurückgreifen.
Ab sofort ist der SL-Club Pagode mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten. Die Adresse lautet: www.sl-club-pagode.de
Der Mercedes-Benz SL-Club Pagode – gegründet 1981 – widmet sich ausschließlich den Mercedes-Benz SL-Fahrzeuge der Baureihe W 113, Typ 230 SL, 250 SL und 280 SL (genannt Pagode), gebaut von 1963 bis 1971.