Mercedes-Benz Oldtimer-Newsticker

News für Oldtimer-Interessierte & Mercedes-Benz Liebhaber
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Seltene Benz Cie. – Auslieferungspapiere…

Von am 27. April 2013

…gehen zurück in die Werkshallen

SpezifikationDie Vertreter der verschiedenen Mercedes-Clubs kennen solche Anfragen sicherlich gut genug. Man erhält eine Email mit einer netten Geschichte, wie jemand im Nachlass oder in alten Familienunterlagen Bilder, Prospekte, Werkzeug oder Ersatzteile eines alten Autos gefunden hat. Zumeist wird gefragt, zu welchem Fahrzeugtype diese gehören könnten, da man selber nicht das nötige Fachwissen hätte. Evtl. findet sich auch die eigentliche Frage, die Frage was man dafür bei eby oder auf einem Teilemarkt so verlangen könnte.

Doch bei der Email aus diesem Artikel war alles anders!

Die Email erhielt ich im September letzten Jahres und bereits die Überschrift hörte sich sehr interessant an:

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Benz-Originalpapiere 1914 zu verschenken

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Jahre 1914 kaufte mein Urgroßvater sein erstes Auto, einen Benz Luxus-Runabout 10/30 PS, # 15229. Als Kind habe ich noch auf dem Wagen, der damals in einer Scheune stand, gespielt. Der Familiensage nach wurde er ca.1955 an einen Sammler oder ein Museum vekauft, er könnte also noch in einer Sammlung existieren.

Bei der Haushaltsauflösung meiner Mutter tauchten nun die original-Lieferpapiere auf, siehe anhängende Scans. Bevor ich diese ins Altpapier werfe: Hat irgendjemand Interesse an den drei Blättern?

Es sind:

  1. Der Lieferschein
  2. Die Ausführungs-Spezifikation
  3. Die “Bordwerkzeugliste”

Aus dem Bordwerkzeug ist übrigens noch ein Gabelschlüssel 19/22 vorhanden, beschriftet “BENZ&Co.A.G.MANNHEIM”.

Mit freundlichen Grüßen

Axel Eichendorff

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Lieferschein 1914Leider blieben unsere Suche und Nachfragen nach dem Verbleib des Fahrzeugs bei verschiedenen Sammlern ohne Erfolg… und so entschied sich der edele Spender, zu unserem Bedauern aber mit voller Zustimmung, dazu die knapp 100 Jahre alten Dokumente an das Automuseuem Dr. Carl Benz zu übergeben.

Wir haben allerdings die große Freude und die Erlaubnis von Herrn Eichendorff, daß wir die Scans der Unterlagen im Newsticker veröffentlichen dürfen. Klicken Sie einfach auf die Bilder und genießen Sie in voller Größe diese Dokumente! Genießen Sie diese Zeitdokumente und staunen auch Sie über die teils witzigen Hinweise und genauen Auflistungen. Besonders interessant ist sicherlich:

  • Die dringende Bitte um Rücksendung der Verpackung.
  • Die Ausstattungsliste, in der akribisch alles aufgeführt ist, was heute zur Grundausstattung gehört, wie z.B. Räder, Lampen und Tacho.
  • Die Liste des “Bordwerkzeuges” sieht fast wie eine komplette Schrauberwerkstatt aus.

BordwerkzeugUnd für alle Chronisten oder den/die Inhaber des gesuchten Fahrzeuges:

Herr Eichendorff betrachtet Sie die Papiere als einstweilige Dauerleihgabe.

Keine Angst, er oder seine Familie will sie nie zurückhaben. Aber: Wir alle, Personen wie Institutionen, sind nur auf Zeit Hüter solcher Sachen.

Sollte sich wider Erwarten der Benz Nr.15229 doch erhalten haben und finden, so wäre es im Interesse aller, wenn die Papiere wieder zum Fahrzeug kämen.

Ein sicherlich nobler Wunsch!

MB-O-Newsticker – fehlerhafte Anschriften wurden gelöscht – prüfen Sie Ihre Emails!

Von am 22. März 2013

MB-O-NewstickerHaben Sie am 22.03.2013 den wöchtenlichen Newsletter des Mercedes-Benz Oldtimer Newstickers erhalten?

  • JA – dann kontrollieren Sie bitte am Wochenende 29.-30.03.2013 ob Sie den Newsletter auch bekommen. Wenn JA ist alles o.K. Wenn NEIN, dann tragen Sie Ihre Emailanschrift bitte neu HIER ein.
  • NEIN – dann tragen Sie Ihre Emailanschrift bitte neu HIER ein.

Warum der ganze Aufwand? Nun, wir haben heute über 300 Fehlermeldungen mit schafhaften oder nicht mehr aktuellen Emailanschriften zurück erhalten. Diese wurde von uns nun gelöscht, damit wir in Zukunft weniger Emailtraffic mit der Newsletteraussendung produziern.

Sie kennen noch andere Oldtimer-, Klassiker- oder Youngtimerfreunde, die unseren Newsticker noch nicht erhalten? Oder Ihr Mercedes-Club ist noch kein Nachrichtenlieferant für den Newsticker? Dann machen Sie bitte Werbung für uns! Auch wenn wir ohne externe Werbung auskommen, so misst uns das Stammhaus wie auch unsere Clubvorstände natürlich am Erfolg und gerademal etwas über 4.000 Newstickerleser sollten sich doch steigern lassen, oder ? !

125 Jahre Automobilexport

Von am 11. Februar 2013
  • 1888: Internationaler Siegeszug beginnt zwei Jahre nach der Erfindung
  • Frankreich ist für Benz und Daimler der Schlüsselmarkt

Der Automobilexport beginnt im Jahr 1888: Carl Benz und Gottlieb Daimler vermarkten ihre Produkte auch und vor allem über den Auslandsvertrieb und legen damit den Grundstein für eine weltweite Erfolgsgeschichte. Damals sind sie noch Konkurrenten: Im Jahr 1886 erfinden sie unabhängig voneinander das Automobil. Erst 1926 fusionieren die Unternehmen Benz & Cie. sowie die Daimler-Motoren-Gesellschaft zur Daimler-Benz AG. Zwei Schlüsselmärkte gibt es zunächst im Jahr 1888. Sowohl Benz wie auch Daimler vermarkten ihre Produkte in Frankreich, und Daimler setzt zudem auf den Vertrieb in den USA. Beide Nationen sind dem jungen technischen Produkt gegenüber sehr aufgeschlossen. Es ist eine Pionierzeit – der Vertrieb des neuen und technisch aufwendigen Produkts Automobil muss vollständig neu aufgezogen werden. Anfangs werden die Produkte direkt ab Werk verkauft. Bald schon etablieren sich Handelsvertretungen im In- und Ausland, die teils in Herstellerregie, teils von privaten Kaufleuten betrieben werden. Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert sind Automobile dann bereits auf allen Erdteilen vertreten. In vielen Ländern werden die neuartigen Fahrzeuge von Benz und Daimler als erste Autos überhaupt bestaunt.

Über die Verkaufserfolge nehmen die Stückzahlen zu, die Fahrzeuge werden weiterentwickelt, die Modellportfolios aufgefächert. So klingen bereits in der Frühzeit des Automobils sämtliche Themen an, die heute noch die Branche prägen – und die aus ihr auf der ganzen Welt einen starken Wirtschaftszweig gemacht haben.

Internationaler Durchbruch für das Automobil

Der Benz „Patent-Motorwagen“ gilt als das erste Automobil der Welt. Den ganzen Beitrag lesen »

Carl kommt im Comic zurück!?

Von am 9. Februar 2013

Die Idee einen Comic zum Thema Erfindung des Automobils zu gestalten ist für ein Traditionsunternehmen wie die Daimler AG schon mehr als ungewöhnlich. Noch ungewöhnlicher aber ist die 180-Grad-Wende bei Carl Benz. Seit mehr als 30 Jahren besteht der Konzern mit Hinweis auf die Geburtsurkunde auf die Schreibweise Karl, also nicht Carl. Das ist nunmehr alles Makulatur. Völlig unbemerkt von der Oldtimer-Szene akzeptiert Daimler nun plötzlich den Carl. Das nicht nur bei dem Comic, sondern auch in allen anderen Bereichen. Mercedes-Benz Urgestein Winfried Seidel hatte schon immer das „C“ verwandt, so auch in seinem „Dr. Carl Benz Museum“. Über die Hintergründe lassen sich nur Vermutungen anstellen. Die überlassen wir natürlich Ihnen. Es lebe das hohe C.

„Carl Benz – Ein Leben für das Automobil“ heißt der erste Comic von Mercedes-Benz, der die Erfindung des Automobils und die faszinierende Lebensgeschichte seines Schöpfers, Carl Benz, in bunten Bildern erzählt. Im Beisein des belgischen Zeichners Willy Harold Williamson und des Autors Martin Grünewald wird der Comic am 9. Februar 2013 mit einer besonderen Veranstaltung im Mercedes-Benz Museum präsentiert.

„Kurzweiliger kann man die Geschichte des Automobils und die Wurzeln unseres Unternehmens kaum darstellen“, sagt Michael Bock, Leiter von Mercedes-Benz Classic. „Die erstklassigen Zeichnungen bestechen durch ihre historische Genauigkeit und die Sprechblasen bringen die Geschichte auf den Punkt. Beim Patent-Motorwagen stimmt wirklich jedes technische Detail und Carl und Bertha erkennt man sofort wieder“.

Der Comic illustriert auf 52 Seiten die wichtigsten Meilensteine aus dem Leben von Carl Benz, beginnend mit seiner Geburt am 25. November 1844. In einprägsamen Bildern erzählt der Comic den hürdenreichen, von Schicksalsschlägen begleiteten Lebensweg von Carl Benz, der mit der Patentanmeldung seines dreirädrigen Motorwagens am 29. Januar 1886 den Geburtstag des Automobils definierte. An seiner Seite: Ehefrau Bertha Benz. Deren legendäre erste Fernreise vor 125 Jahren von Mannheim nach Pforzheim, gemeinsam mit den Söhnen Eugen und Richard, schildert der Comic sehr eindrücklich. Thematisiert werden auch die zeitgleichen Erfindungen und Entwicklungen der beiden anderen Automobilpioniere, Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach in Cannstatt.

Der Comic basiert auf belegbaren Fakten. Die Archive von Mercedes-Benz Classic unterstützten den international renommierten Comic-Zeichner Willy Harold Williamson und den Autor Martin Grünewald bei ihren detaillierten Recherchen. Sämtliche historische Szenen orientieren sich in Text und Bild so weit wie möglich an dokumentierten Tatsachen. Dieser Anspruch gilt sogar für die im Comic enthaltenen Dialoge, auch wenn sie in ihren Einzelheiten nicht überliefert sind.

Um eine Tiefenwirkung mit dreidimensionalem Effekt zu erzielen, wurde die farbliche Gestaltung jeder einzelnen Zeichnung von einem erfahrenen Koloristen in drei unterschiedlichen Ebenen ausgeführt. Diese sehr aufwendige Form der Illustration lässt den Leser die Handlung des Comics noch intensiver erleben. Der hochwertige Hardcoverband ist im Sadifa Media Verlag erschienen, zu dessen Programm seit mehr als 25 Jahren historische Comics zählen.

Am Samstag, 9. Februar 2013, findet von 14 bis 16 Uhr die Präsentation des Comics im Mercedes-Benz Museum statt. Am Benz Patent-Motorwagen auf Ebene 0 geben der Autor Martin Grünewald und der Zeichner Willy Harold Williamson Einblicke in Ihre Arbeit. Interessierte Besucher können ihren Comic mit individueller Widmung und persönlicher Zeichnung versehen lassen. Eine besondere Bertha-Benz-Führung durch das Mercedes-Benz Museum findet um 14.30 Uhr statt. Die Teilnahme kostet 4 Euro, eine Anmeldung ist am Veranstaltungstag vor Ort möglich.

Der Comic „Carl Benz – Ein Leben für das Automobil“ ist als Sonderedition Mercedes-Benz Classic mit besonderem Einband ab 9. Februar 2013 exklusiv im Shop des Mercedes-Benz Museums erhältlich. Die Innenseite des Schutzumschlags ist mit einer Zeichnung aus dem Comic bedruckt und kann als Poster verwendet werden.

Die Sonderedition zum Preis von 19,80 Euro gibt es in vier Sprachen: deutsch, englisch, französisch und chinesisch. Online kann der Comic im Classic Store unter www.mercedes-benz-classic-store.com bestellt werden. Im weiteren Jahresverlauf kommt der Comic bundesweit mit einem anderen Cover in den Buchhandel.

Daimler, Benz und Maybach – Biografie für Schnellleser

Von am 18. Dezember 2012
  • Neuartiges Buchkonzept: visuelle Biografie über die Anfangsjahre der Erfinder und Konstrukteure Gottlieb Daimler, Carl Benz und Wilhelm Maybach vom ersten schnelllaufenden Motor bis ins Jahr 1900 bzw. 1929. In mehr als 200 Abbildungen wird das Leben und Werk der drei Erfinder in einem Band übersichtlich dokumentiert – vom Geburtsjahr des Automobils bis zur Fusion Daimler-Benz.
  • WAS? Die Buchreihe „Die visuelle Biografie“ ist eine stark bildbezogene Lebenschronologie herausragender Persönlichkeiten. Ausgesprochen lesefreundlich, klar und übersichtlich gegliedert – ein zeitgemäßes Nachschlagewerk, das immer aktuell bleiben wird.
  • WARUM? Die meisten konventionellen Biografien beschreiben den Werdegang des Unternehmens bis zur Gegenwart. Solche Biografien sind jedoch bereits veraltet, wenn sie auf den Markt kommen und können schon nach kurzer Zeit nicht mehr verkauft werden – oder sie müssen mit hohem Aufwand regelmäßig aktualisiert werden. Dieses neue Konzept einer visuellen Biografie bleibt immer aktuell, ein Nachschlagewerk von bleibendem Wert vom ersten bis zum letzten Exemplar!
  • WOFÜR? Auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist meine neuartige Buchreihe „Die visuelle Biografie“ gegenüber den herkömmlichen Biografien deutlich im Vorteil. Als Kundengeschenk und Werbemittel kann es über einen langen Zeitraum eingesetzt werden.
  • Der Autor: Sieger Heinzmann
  • Seitenanzahl: 64
  • ISBN: 978-3-86850-949-6
  • Bindung: Hardcover
  • Größe: 21,0 cm x 20,0 cm
  • Erscheinungsdatum: 09.03.2011

Autostadt Karlsruhe

Von am 14. November 2011

Im Rahmen der Ausstellung “Carl Benz und Carlsruhe”, die seit dem 16. Juli 2011 bis 29. Januar 2012 im Stadtmuseum im PrinzMaxPalais gezeigt wird, findet am 17. November ein Vortrag von Arnt Bokemüller statt. In der Ausstellung werden Leben und Wirken von Carl und Bertha Benz anhand von vielen Originalobjekten, Filmen und Bildschirminstallationen anschaulich dargestellt. Bei einem virtuellen Stadtrundgang kann man sich auf die Spuren von Carl Benz im alten “Carlsruhe” begeben. Ebenso wird die erste Fernfahrt von Bertha Benz mit dem Automobil, die von Mannheim  nach Pforzheim führte und dabei auch Grötzingen berührte, dargestellt.
Der Vortrag beginnt um 18.00 Uhr.

Carl & Bertha – im Fernsehen!

Von am 9. Mai 2011

Szene aus "Carl und Bertha"

Vor 125 Jahren meldete Carl Benz sein „Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb“ beim Patentamt an – es war die Geburtsstunde des Automobils. Zwei Jahre später verhalf seine Frau Bertha dieser Erfindung mit einer kühnen Pionierfahrt von Mannheim nach Pforzheim endgültig zum Durchbruch. Der SWR widmet dem Erfinder des Automobils und seiner Frau einen Fernsehfilm mit Ken Duken und Felicitas Woll in den Hauptrollen. „Carl & Bertha“ handelt von dem unerschütterlichen Glauben an den Traum vom „pferdelosen Wagen“ und einer großen, bedingungslosen Liebe. Der Film wird am 23. Mai 2011 um 20.15 Uhr im Ersten ausgestrahlt. Mercedes-Benz unterstützte das historische Filmprojekt mit umfassenden Informationen und Leihgaben. Den ganzen Beitrag lesen »

Tickets für “Carl & Bertha” Premiere gewinnen!

Von am 25. April 2011

Der SWR-Film “Carl & Bertha” feiert gleich doppelt Premiere – in Stuttgart und in Mannheim. Noch vor Ausstrahlung können Sie den Film am 11. Mai im Metropol Kino Stuttgart oder aber am 12. Mai im CinemaxX Mannheim erleben. Gewinnspiel-Teilnahme: Im Internet unter www.swr.de/carlundbertha oder beim „Carl & Bertha“-Mobil, das von 22. bis 25. April 2011 Halt vor dem Mercedes-Benz Museum macht.
Neben der Vorstellung des Films werden Regisseur, Autor und Darsteller der Moderatorin Christine Emmerich Rede und Antwort stehen und Einblicke in die Entstehung von “Carl & Bertha” geben.
Wer nicht gewinnt kann sich per Web-Formular für die Premiere in Stuttgart oder Mannheim vormerken lassen. Der SWR  sammelt alle eingehenden E-Mails bis einschließlich 1. Mai 2011. Sollten sich mehr Interessenten melden, als Plätze zur Verfügung stehen, entscheidet das Los über die Ticketvergabe. Tauchen Sie ein in einen besonderen Abend und teilen Sie die Liebe. Viel Glück!

Tatort Mannheim

Von am 27. März 2011

„Tatort“ Mannheim – wie das Automobilentstand erzählt über die aus Baden und aus Württemberg stammenden Pioniere Carl Benz, Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach. Sie gingen sehr unterschiedliche Wege, dennoch hatten sie alle ein Ziel: Die Menschen mobil zu machen.
Vom 29. Januar 1886 datiert der Eintrag für den Patent-Motorwagen beim Kaiserlichen Patentamt in Berlin für Carl Benz. Die Patenturkunde stellt gleichsam den Geburtsschein des Automobils dar. Wenn wir heute in unseren modernen Autos sitzen, mit hohen Geschwindigkeiten fast jedes Ziel erreichen können, machen wir uns keine Gedanken, wie alles begann: am „Tatort“ Mannheim, in einer kleinen Werkstatt im Jahr 1885. Der Traum des Carl Benz vom „pferdelosen Wagen“ wurde nach mühevoller Arbeit endlich Wirklichkeit. Mit seinem „Patent-Motorwagen“ läutete der Ingenieur ein neues, mobiles Zeitalter ein.
Die spannende Geschichte, wie die Erfindung in Mannheim glückte und wie Carl Benz und seine Frau Bertha alle Widerstände überwanden, wird in diesem farbigen, mit viel neuem Bildmaterial versehenen Buch auf 120 Seiten mit 154 Abbildungen anschaulich geschildert.
Mit dem Spürsinn eines Detektivs beleuchtet Winfried A. Seidel, Gründer des Carl-Benz-Museums in Ladenburg und Ehrenpräsident des MVC Deutschland, den frühesten Ort der Erprobung und des Durchbruchs des Automobils.
Doch nicht nur das: Dem Buch ist eine DVD mit frühen Filmschätzen von 1925 und 1933 beigegeben, die den Erfinder, seine Frau und die Einweihung des Benzdenkmals in Mannheim zeigen, dazu ein Interview von Bertha Benz, in dem sie auf die Anfänge der Erfindung, die die Welt veränderte, zurückblickt.
Das Buch „Tatort“ Mannheim – Wie das Automobil entstand wurde herausgegeben vom Verein der Freunde des Stadtarchivs Mannheim e.V., 2011. inkl. DVD mit historischen Filmschätzen
ISBN: 978-3-9813584-1-4, Preis: 29,80 €.

Geburtshaus von Carl Benz ermittelt?!

Von am 15. März 2011

Anlässlich des 125! Geburtstages des Automobils erfolgten, in Zusammenarbeit mit Arnt-Martin Bokemueller (arnt.bokemueller@onlinehome.de), neue Recherchen zum Standort des Geburtshaus von Carl Benz. Dieser galt bislang als unwiderbringlich verschollen. Vor wenigen Wochen erstellte der Leiter des Karlsruher Stadtmuseums eine Indizienkette, deren Ergebnis mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zur gesuchten Anschrift führte. Derzeit werden die vorhandenen Erkenntnisse weiter “verdichtet”. Auch die Leitung des Konzernarchivs des Hauses Daimler wurde hierüber persönlich informiert. Das Ziel der Initiative www.tribut-an-carl-benz.de  ist es, die gewonnenen Erkenntnisse dort offiziell authorisieren zu lassen. Parallel erfolgen in Karlsruhe bereits Vorbereitungen, den vermuteten Standort des Geburtshauses denkmaltechnisch zu visualisieren. 

Hier der Ergebnisstand von Arnt-Martin Bokemueller: Nachdem über Jahrzehnte vergebens nach dem Geburtshaus des genialen Erfinders gesucht wurde, – selbst Carl Benz wusste nicht, in welchem Haus er geboren wurde -, kann als Ergebnis der Recherche in dieser Hinsicht durchaus Neues und Wegweisendes berichtet werden. Niemand hat sich nämlich bis jetzt die Mühe gemacht, den Geburtseintrag von Carl Benz im Mühlburger Kirchenbuch von 1844 genau zur Kenntnis zu nehmen und daraus entsprechende Schlussfolgerungen zu ziehen. Danach war “Karl Friedrich Michael Wailand” am 25. November 1844 in Mühlburg als “uneheliches Kind der Josephine Wailand” geboren worden. Als Taufzeugen wurden aufgeführt: “Michael Kramer, hiesiger Bürger, Gastwirth und Bierbrauer, Karl Axtmann, Bürger und Schuhmachermeister in Karlsruhe”. Die Mutter des Erfinders Josephine Vaillant, die den Vater Johann Georg Benz erst im Spätjahr 1845 heiratete und mit ihm und ihrem gemeinsamen Kind nach Karlsruhe in die Kronenstraße 16 zog, stammte aus einer Hugenottenfamilie, die sich im pfälzischen Landstuhl niedergelassen hatte. Unter Napoleon war Landstuhl französisch besetzt worden. Philipp Vaillant, der Vater von Josephine, nahm daher als “Brigadier” am Feldzug nach Russland teil, von dem er nicht zurückkehrte. Die mittellose Halbwaisin musste sich später eine Dienststelle suchen und kam so nach Mühlburg. Hier lernte sie vermutlich auch ihren späteren Ehemann kennen, der als Lokomotivführer bei der badischen Eisenbahn beruflich gerade erst Fuß gefasst hatte und nicht so schnell eine Familie gründen und heiraten konnte. Nachdem die kleine Familie dann durch die Heirat legalisiert war, spielte ihr das Schicksal übel mit, denn Johann Georg Benz zog sich auf dem damals noch offenen Führerstand seiner Lokomotive eine Lungenentzündung zu, an der er im Sommer 1846 verstarb. Später vergab seine Witwe dann in Karlsruhe Kost und Logis an Studenten des Polytechnikums, um das Studium ihres Sohnes Carl finanzieren zu können.

Doch wo hat Josephine Benz, geb. Vaillant, vor der Geburt ihres Kindes gewohnt und gearbeitet? Der Geburtseintrag im Kirchenbuch gibt m. E. den entscheidenden Hinweis. Der Mühlburger Gastwirt und Bierbrauer Michael Kramer muss ihr Dienstherr gewesen sein! Warum sonst sollte er als einer der beiden Taufzeugen an erster Stelle aufgeführt sein? Der zweite Taufzeuge war ja aus Karlsruhe und vielleicht ein Freund der Familie. Und die Mutter des Erfinders gebar ihr Kind zu jener Zeit sicher nicht im Krankenhaus, sondern zuhause und ihr Zuhause war in diesem Fall bestimmt das Domizil ihres Dienstherrn. Gewöhnlich wohnte damals das Dienstpersonal beim Dienstherrn in einer Kammer unter dem Dach. Die “Herrschaft” hatte sich um Kost und Logis und das Wohl seines Personals auch im Krankheitsfalle zu kümmern, wie man in der badischen Gesindeordnung von 1809 nachlesen kann. In den Grundbüchern von Mühlburg wird Michael Kramer seit 1841 als Besitzer einer Brauerei und des zweistöckigen und aus Stein erbauten Gasthauses zum Weinberg an der Hauptstraße nach Karlsruhe aufgeführt. Die Liegenschaft Kramers wurde 1850 an Maurermeister Simon Pfeifer zwangsversteigert. Simon und seine Nachfolger Ferdinand und Eduard Pfeifer führten das Gasthaus zunächst unter seinem alten Namen und seit 1862 unter dem Namen “Stadt Karlsruhe” weiter. In einer Akte des Bauordnungsamts im Stadtarchiv Karlsruhe zur “Stadt Karlsruhe”, Rheinstr. 22, wird auf die vormalige “Brauerei Pfeifer” Bezug genommen und 1896 der Besitzwechsel an den Brauer Wilhelm Dieffenbacher aufgeführt. Das Gasthaus “Stadt Karlsruhe” in der Rheinstraße 22 ist also allem Anschein nach das Geburtshaus von Carl Benz gewesen. Das Gebäude fiel Ende der 1950er Jahre der Verbreiterung der Rheinstraße zum Opfer. In einem Bericht der Baubehörde von 1957 wird der baufällige Zustand des Hauses beklagt und der Wirt aufgefordert, den Betrieb der Wirtschaft sofort einzustellen, zumal sie zum Abriss vorgesehen sei. Tatsächlich ist auch von zwei Kammern unter dem Dach die Rede, die damals sogar noch bewohnt waren.

Die “Stadt Karlsruhe” stand im Fußgänger- und Straßenbereich vor dem heutigen Kaufhaus Woolworth. Hier könnte künftig eine Gedenktafel aufgestellt werden, die an den Standort des Gasthauses und die – wenn auch nicht ganz zweifelsfrei erschlossene – Geburtsstätte von Carl Benz erinnert. Diese hätte dort sicherlich eher eine Berechtigung als die alte Gedenktafel am ehemaligen Mühlburger Rathaus, die der Bürgerverein Mühlburg 1933 zum Gedenken an den Erfinder dort anbrachte, da man keinen geeigneteren Ort im Stadtteil dafür fand.

QUELLE: Dr. Peter Pretsch, Leiter des Stadtmuseums im PrinzMaxPalais

Mannheim bringt Benz Stempel

Von am 12. März 2011

Die Geburtsstätte des Automobils ist Mannheim, wo Carl Benz zu dieser Zeit lebte und arbeitete. In diesem Jubiläumsjahr hat auch die Mannheimer Poststelle das entdeckt. Seit dem 1. März trägt nämlich die Deutsche Post dazu bei, dass sich diese Nachricht theoretisch in aller Welt verbreiten kann. Etwa die Hälfte der 34 500 Briefe, die täglich vom Mannheimer Briefzentrum auf die Reise gehen, werden neben dem üblichen Stempel zusätzlich mit dem Patentmotorwagen von Carl Benz geschmückt. Stadtmarketing-Geschäftsführer Johann Wagner freut sich über die Umstellung des Stempels, mit der verdeutlicht wird “wie eng Mannheim mit Carl Benz und seiner Erfindung verbunden ist”. Noch bis Ende des Jahres werden die Briefe mit dem Sondermotiv bedruckt. Für Philatelisten sind die verschiedenen Stempel übrigens fast genauso interessant wie Briefmarken.

„Carl & Bertha“ in der ARD

Von am 14. November 2010

U50324A KopieMit der ersten, kühnen Fahrt im pferdelosen Wagen schrieb Bertha Benz sich in die Technikgeschichte ein und verschaffte der Erfindung ihres Mannes Carl den Durchbruch. Hinter dieser wagemutigen Tat steht eine Geschichte von unerschütterlichem Vertrauen, von Zuversicht und einer großen Liebe. Sie ist die Grundlage für den Fernsehfilm „Carl & Bertha“, den Zeitsprung Entertainment zurzeit unter der Federführung des SWR für das Erste verfilmt. Die Regie hat Till Endemann übernommen, das Drehbuch schrieb Stefan Rogall. Ken Duken und Felicitas Woll werden als Carl und Bertha Benz zu sehen sein, in weiteren Rollen spielen u. a. Hansjürgen Hürrig, Esther Zimmering, Johann von Bülow und Alexander Beyer. Bis zum 30. Oktober wird in Baden und Württemberg gedreht, u. a. in Neuried, Wackershofen, Murrhardt und Rastatt.
Schon beim ersten Zusammentreffen ist die junge Bertha Ringer von den Ideen und Träumen des Carl Benz für motorisierte Fortbewegung bezaubert. Für die Ehe mit ihm ficht sie einen harten Kampf mit ihren Eltern aus, denn die fürchten, dass Bertha mit einem verschuldeten Ingenieur ohne die gewohnte bürgerliche Sicherheit unglücklich wird. Tatsächlich wird Bertha in ihrer Ehe reichlich Gelegenheit haben, Zuversicht und Durchhaltevermögen zu beweisen, denn Carls Erfindung braucht nicht nur technisches Knowhow, sondern auch sehr viel Zeit, mühsam zu findende Investoren und noch mehr Überzeugungskraft. Trotzdem gelingt es Carl Benz nach harten Jahren, seinen Verbrennungsmotor zu einem pferdelosen Wagen weiterzuentwickeln. Als den niemand haben will, ist Carl bereit, aufzugeben. Spontan macht Bertha sich mit ihren Söhnen auf eine Pionierfahrt, um die Fahrtüchtigkeit des Wagens zu beweisen.
Der Fernsehfilm „Carl & Bertha“ ist eine Koproduktion von Zeitsprung Entertainment Niederlassung Baden-Württemberg mit dem SWR, der Degeto, dem BR und dem NDR und wird gefördert von der MFG Filmförderung. Es produzieren Mark Horyna und Michael Souvignier. Kamera: Lars Liebold, Schnitt: Heike Parplies, Szenenbild: Florian Haarmann, Kostümbild: Thomas Hinzen. Die Redaktion im SWR liegt bei Brigitte Dithard und Manfred Hattendorf. „Carl & Bertha“ wird voraussichtlich im Frühjahr 2011 ausgestrahlt.

AVUS Rennwagen vom Carl Benz Museum präsentiert

Von am 12. März 2009

Das Automuseum Dr. Carl Benz präsentiert sich auch dieses Jahr wieder auf Deutschlands größter regionalen Verbraucherausstellung. Es wird eine kleine Sensation präsentiet werden und dadurch wird es wieder regen Besuch an dem Stand geben.
Der Avus Rennwagen von 1912 wird nach seinem Wiederaufbau erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Alle Förderer und Freundes des Museums sind rechtherzlich auf eine Tasse Kaffe und eine kurze Verschnaufpause eingeladen. Maimarkt Mannheim 25. April bis 05.Mai 2009 Museumsstand in der Halle der Region.

Viele Stimmen zu Obama-Rede

Von am 5. März 2009

patent-motorwagen-in-bronceUns hat es in erster Linie amüsiert, als der neue amerikanische Präsident Barack Obama in seiner Rede die Amerikaner als Erfinder des Automobils darstellte. Ein lauter Aufschrei indes ging durch ganz Nordbaden. Die Rhein-Neckar-Zeitung titelte gar „Wie Obama uns das erste Auto geklaut hat“. Was war geschehen? US-Präsident Obama hatte letzten Mittwoch in seiner Rede zur Lage der Nation fälschlicherweise behauptet, das Automobil sei in Amerika erfunden worden! Sagte doch Obama in seine Rede zum Congress wörtlich: “the nation that invented the automobile cannot walk away from it.” Und das lassen die Nordbadener so nicht auf sich sitzen!
Schließlich hatte Dr. Carl Benz, der Erfinder des Automobils, bereits 1886 in Mannheim seinen Benz Motorwagen Nr. 1 zum Patent angemeldet (Reichspatent Nr. 37435). Zudem hatte seine Ehefrau Bertha Benz 1888 mit der ersten automobilen Fernfahrt in der Geschichte der Menschheit – von Mannheim nach Pforzheim und zurück – die Alltagstauglichkeit der pferdelosen Kutsche bewiesen.
Die Bertha Benz Memorial Route, die als neueste deutsche Ferienstraße genau diese Pioniertat ehrt, hat daher US-Präsident Obama bei seinem nächsten Deutschlandbesuch nach Nordbaden eingeladen, damit er den Ort kennenlernt, wo das Automobil wirklich erfunden wurde, nämlich in Mannheim/Germany.
Auf der folgenden Rundfahrt über die Bertha Benz Memorial Route ist er dann in Ladenburg eingeladen, eine Fahrt mit dem dreirädrigen Benz Patent Motorwagen Nr. 1 zu genießen. Denn Winfried A. Seidel, Besitzer des Dr. Carl Benz Automuseums, das in den Originalfabrikhallen der Firma Benz eingerichtet wurde, freut sich schon heute auf den hohen Besuch, den er gerne chauffieren möchte.
Als Renault viele Jahre lang mit dem Spruch warb “Createur d’Automobile” (Schöpfer des Automobils) gabe es nur verhaltene Hinweise auf diese Geschichtsverfälschung.

Bertha Benz Memorial Route

Von am 4. Oktober 2008

Bereits seit dem 25.2.2008 ist die Bertha Benz Memorial Route offiziell genehmigt und seit wenigen Tagen fertig ausgeschildert. Wie auch an vielen anderen Stellen üblich sind die braunen Hinweisschilder gut zu erkennen und weisen auf diese Sehenswürdigkeit hin. Jetzt kann jeder begeisterte Autofahrer die 194 km lange Strecke nachfahren, die Bertha Benz, Ehefrau des Automobil-Erfinders Dr. Carl Benz, 1888 in der ersten automobilen Fernfahrt in der Geschichte der Menschheit befuhr – und zwar von Mannheim nach Pforzheim und zurück. An der Strecke finden Sie Highlights wie Heidelberg, Schwetzingen, den nördlichen Schwarzwald, den Hockenheimring usw.

Wenn Sie also die „Mutter aller Autostraßen“ nachfahren möchten, ist dies ohne weiteres möglich. Sollte der Weg allerdings zum Ziel einer Vereinsfahrt Ihres Clubs werden, sollte man völlig unverbindlich weitere Unterlagen zur Strecke per E-Mail anfordern.

Diese Ausschilderung geschah auf initiative des neu gegründeten Vereins Bertha Benz Memorial Club e.V. In diesem haben sich bislang einige Mitglieder um die Vorsitzende Frauke Meyer geschart. Dies ist ein kleiner privater Non-Profit-Verein, als gemeinnützig anerkannt in den Bereichen Bildung, Denkmalspflege und Heimatpflege, der 1 ½ Jahre hart für die Bertha Benz Memorial Route gekämpft hat. Hinter ihnen steht keine große Firma und leider auch nur wenige Sponsoren, daher freuen sie sich über jeden weiteren Mitstreiter! Unser Bild Zeigt Frauke Meier mit einem Schild, dass sich an der 191 km langen Strecke findet.

Benz gründet Firma

Von am 1. Oktober 2008

Carl Benz gründete heute vor 125 Jahren zusammen mit dem Kaufmann Max Kaspar Rose und dem Handelsvertreter Friedrich Wilhelm Esslinger die „Benz & Co. Rheinische Gasmotoren-Fabrik, Mannheim“ als offene Handelsgesellschaft.

Video des Monats: Carl Benz

Von am 5. September 2008

Carl Benz- Automobilvisionär und genialer Erfinder: sein Patent für das „Fahrzeug mit Gasmotor“ gilt als die Geburtsurkunde des Automobils. Seine Erfindung der so genannten Achsschenkel-Lenkung machte die Kurvenfahrt vierrädriger Fahrzeuge erst möglich. Ein Prinzip, das sich bis heute bewährt hat. Das Video des Monats zeigt, wie in der 1883 gegründeten Firma Benz & Cie Ideen geboren wurden, die schließlich die Welt veränderten.

Bronze-Denkmal für die Stadt Mannheim

Von am 25. August 2008

Ein besonderes Geschenk machte letzten Freitag Nachmittag Herrmann Doppler, Leiter weltweite Lkw-Motoren-Produktion Daimler AG, der Stadt Mannheim. In der Augusta-Anlage enthüllte er zusammen mit dem Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, das neueste Denkmal der Stadt: Das Motor-Velociped, der Benz-Patentwagen von 1886 in Bronze gegossen. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Mercedes-Benz Werks auf dem Waldhof in diesem Jahr, ließ das Werk einen Bronzeabguss in Originalgröße anfertigen. „Mannheim hat mit Carl Benz einen prominenten Sohn, der hier das erste Automobil entwickelte“, sagte Herrmann Doppler bei der Übergabe. „Um diese wichtige Erfindung in der Stadt zu verankern, haben wir uns entschlossen, das Velociped in Bronze zu verewigen. Wir freuen uns, dass die Stadt die Ausstellung in dieser schönen Umgebung nahe dem Wasserturm ermöglicht.“
„Der Bronzeabguss bildet nunmehr ein Ensemble mit dem bereits bestehenden Carl-Benz-Denkmal an prominenter Stelle im Stadtbild und verdeutlicht die Bedeutung unserer Stadt als Geburtsort des Automobils für die heutige Mobilität“, freute sich Den ganzen Beitrag lesen »

120 Jahre Berta Benz – Fahrt

Von am 2. August 2008

Bertha Benz wagte mit ihren beiden Söhnen Eugen und Richard die erste Fernfahrt der Automobilgeschichte im August 1888. Sie fuhrt mit einem dreirädrigen Patent-Motorwagen die Strecke Mannheim - Heidelberg – Bruchsal – Durlach – Pforzheim und zurück über Bretten und Bruchsal nach Mannheim. Heute findet die Jubiläumsveranstaltung wieder statt, bei der sich nur Automobile der Frühzeit bis 1930 einfinden. Die Veranstaltung ist international ausgeschrieben und wird nach den Bestimmungen der Fédération Internationale des Véhicules Anciens (FIVA) zur Durchführung von Veteranen-Fahrzeug-Veranstal­tungen abgehalten.  Veranstalter ist neben der Traditionslandesgruppe im Allgemeinen Schnauferl Club e.V. (ASC) das Automuseum Dr. Carl Benz.

Mercedes-Benz-Kundencenter erinnert an Bertha Benz

Von am 30. Juni 2008

Vor 120 Jahren wagte Bertha Benz, die Ehefrau des Automobilpioniers Carl Benz, die erste Fernfahrt mit einem Auto. Sie fuhr am 5. August 1888 im Patent-Motorwagen Typ I die 90 Kilometer von Mannheim nach Pforzheim. In einer Ausstellung im Mercedes-Benz-Kundencenter im Werk Sindelfingen können Besucher die erste Testfahrt der Welt in Bild und Ton erleben. Bertha Benz machte mit dem historischen Ereignis den Motorwagen nicht nur zum Tagesgespräch, sondern bewies auch eindrücklich seine Alltagstauglichkeit und Zukunftsfähigkeit.
Im Zentrum der Ausstellung steht der originalgetreue Nachbau des historischen Patent-Motorwagens Typ I, mit dem Bertha und ihre Söhne Eugen und Richard ohne Wissen von Carl Benz nach Pforzheim fuhren. Anders als in Museen üblich, dürfen Besucher auch auf dem Exponat Platz nehmen. Von der Sitzbank aus sehen sie die illustrierte Landschaftsdarstellung des Weges. Ein für die Ausstellung produziertes Hörspiel macht die Besucher zum Mitreisenden, bei dem die Fahrerin und ihre beiden Passagiere mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen hatten. Neben der ersten Testfahrt der Welt beschreibt die Ausstellung das Leben von Bertha Benz, die zeitlebens ihren Mann Carl bei seiner Arbeit unterstützte. Bilder der Familie Benz versetzen den Betrachter in die Welt des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Die Ausstellung ist noch bis zum 4. August in Sindelfingen zu sehen und wird diesen Sommer auch in den Kundencentern der Mercedes-Benz Pkw-Werke in Bremen und Rastatt sowie im Mercedes-Benz- Museum gezeigt.

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