Mercedes-Benz Oldtimer-Newsticker

News für Oldtimer-Interessierte & Mercedes-Benz Liebhaber
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AVUS Rennwagen vom Carl Benz Museum präsentiert

Von Jörg Enger am 12. März 2009

Das Automuseum Dr. Carl Benz präsentiert sich auch dieses Jahr wieder auf Deutschlands größter regionalen Verbraucherausstellung. Es wird eine kleine Sensation präsentiet werden und dadurch wird es wieder regen Besuch an dem Stand geben.
Der Avus Rennwagen von 1912 wird nach seinem Wiederaufbau erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Alle Förderer und Freundes des Museums sind rechtherzlich auf eine Tasse Kaffe und eine kurze Verschnaufpause eingeladen. Maimarkt Mannheim 25. April bis 05.Mai 2009 Museumsstand in der Halle der Region.

Viele Stimmen zu Obama-Rede

Von Jörg Enger am 5. März 2009

patent-motorwagen-in-bronceUns hat es in erster Linie amüsiert, als der neue amerikanische Präsident Barack Obama in seiner Rede die Amerikaner als Erfinder des Automobils darstellte. Ein lauter Aufschrei indes ging durch ganz Nordbaden. Die Rhein-Neckar-Zeitung titelte gar „Wie Obama uns das erste Auto geklaut hat“. Was war geschehen? US-Präsident Obama hatte letzten Mittwoch in seiner Rede zur Lage der Nation fälschlicherweise behauptet, das Automobil sei in Amerika erfunden worden! Sagte doch Obama in seine Rede zum Congress wörtlich: “the nation that invented the automobile cannot walk away from it.” Und das lassen die Nordbadener so nicht auf sich sitzen!
Schließlich hatte Dr. Carl Benz, der Erfinder des Automobils, bereits 1886 in Mannheim seinen Benz Motorwagen Nr. 1 zum Patent angemeldet (Reichspatent Nr. 37435). Zudem hatte seine Ehefrau Bertha Benz 1888 mit der ersten automobilen Fernfahrt in der Geschichte der Menschheit – von Mannheim nach Pforzheim und zurück – die Alltagstauglichkeit der pferdelosen Kutsche bewiesen.
Die Bertha Benz Memorial Route, die als neueste deutsche Ferienstraße genau diese Pioniertat ehrt, hat daher US-Präsident Obama bei seinem nächsten Deutschlandbesuch nach Nordbaden eingeladen, damit er den Ort kennenlernt, wo das Automobil wirklich erfunden wurde, nämlich in Mannheim/Germany.
Auf der folgenden Rundfahrt über die Bertha Benz Memorial Route ist er dann in Ladenburg eingeladen, eine Fahrt mit dem dreirädrigen Benz Patent Motorwagen Nr. 1 zu genießen. Denn Winfried A. Seidel, Besitzer des Dr. Carl Benz Automuseums, das in den Originalfabrikhallen der Firma Benz eingerichtet wurde, freut sich schon heute auf den hohen Besuch, den er gerne chauffieren möchte.
Als Renault viele Jahre lang mit dem Spruch warb “Createur d’Automobile” (Schöpfer des Automobils) gabe es nur verhaltene Hinweise auf diese Geschichtsverfälschung.

Bertha Benz Memorial Route

Von Jörg Enger am 4. Oktober 2008

Bereits seit dem 25.2.2008 ist die Bertha Benz Memorial Route offiziell genehmigt und seit wenigen Tagen fertig ausgeschildert. Wie auch an vielen anderen Stellen üblich sind die braunen Hinweisschilder gut zu erkennen und weisen auf diese Sehenswürdigkeit hin. Jetzt kann jeder begeisterte Autofahrer die 194 km lange Strecke nachfahren, die Bertha Benz, Ehefrau des Automobil-Erfinders Dr. Carl Benz, 1888 in der ersten automobilen Fernfahrt in der Geschichte der Menschheit befuhr – und zwar von Mannheim nach Pforzheim und zurück. An der Strecke finden Sie Highlights wie Heidelberg, Schwetzingen, den nördlichen Schwarzwald, den Hockenheimring usw.

Wenn Sie also die „Mutter aller Autostraßen“ nachfahren möchten, ist dies ohne weiteres möglich. Sollte der Weg allerdings zum Ziel einer Vereinsfahrt Ihres Clubs werden, sollte man völlig unverbindlich weitere Unterlagen zur Strecke per E-Mail anfordern.

Diese Ausschilderung geschah auf initiative des neu gegründeten Vereins Bertha Benz Memorial Club e.V. In diesem haben sich bislang einige Mitglieder um die Vorsitzende Frauke Meyer geschart. Dies ist ein kleiner privater Non-Profit-Verein, als gemeinnützig anerkannt in den Bereichen Bildung, Denkmalspflege und Heimatpflege, der 1 ½ Jahre hart für die Bertha Benz Memorial Route gekämpft hat. Hinter ihnen steht keine große Firma und leider auch nur wenige Sponsoren, daher freuen sie sich über jeden weiteren Mitstreiter! Unser Bild Zeigt Frauke Meier mit einem Schild, dass sich an der 191 km langen Strecke findet.

Benz gründet Firma

Von Jörg Enger am 1. Oktober 2008

Carl Benz gründete heute vor 125 Jahren zusammen mit dem Kaufmann Max Kaspar Rose und dem Handelsvertreter Friedrich Wilhelm Esslinger die „Benz & Co. Rheinische Gasmotoren-Fabrik, Mannheim“ als offene Handelsgesellschaft.

Video des Monats: Carl Benz

Von Redaktion am 5. September 2008

Carl Benz- Automobilvisionär und genialer Erfinder: sein Patent für das „Fahrzeug mit Gasmotor“ gilt als die Geburtsurkunde des Automobils. Seine Erfindung der so genannten Achsschenkel-Lenkung machte die Kurvenfahrt vierrädriger Fahrzeuge erst möglich. Ein Prinzip, das sich bis heute bewährt hat. Das Video des Monats zeigt, wie in der 1883 gegründeten Firma Benz & Cie Ideen geboren wurden, die schließlich die Welt veränderten.

Bronze-Denkmal für die Stadt Mannheim

Von Jörg Enger am 25. August 2008

Ein besonderes Geschenk machte letzten Freitag Nachmittag Herrmann Doppler, Leiter weltweite Lkw-Motoren-Produktion Daimler AG, der Stadt Mannheim. In der Augusta-Anlage enthüllte er zusammen mit dem Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz, das neueste Denkmal der Stadt: Das Motor-Velociped, der Benz-Patentwagen von 1886 in Bronze gegossen. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Mercedes-Benz Werks auf dem Waldhof in diesem Jahr, ließ das Werk einen Bronzeabguss in Originalgröße anfertigen. „Mannheim hat mit Carl Benz einen prominenten Sohn, der hier das erste Automobil entwickelte“, sagte Herrmann Doppler bei der Übergabe. „Um diese wichtige Erfindung in der Stadt zu verankern, haben wir uns entschlossen, das Velociped in Bronze zu verewigen. Wir freuen uns, dass die Stadt die Ausstellung in dieser schönen Umgebung nahe dem Wasserturm ermöglicht.“
„Der Bronzeabguss bildet nunmehr ein Ensemble mit dem bereits bestehenden Carl-Benz-Denkmal an prominenter Stelle im Stadtbild und verdeutlicht die Bedeutung unserer Stadt als Geburtsort des Automobils für die heutige Mobilität“, freute sich Den ganzen Beitrag lesen »

120 Jahre Berta Benz – Fahrt

Von Jörg Enger am 2. August 2008

Bertha Benz wagte mit ihren beiden Söhnen Eugen und Richard die erste Fernfahrt der Automobilgeschichte im August 1888. Sie fuhrt mit einem dreirädrigen Patent-Motorwagen die Strecke Mannheim - Heidelberg – Bruchsal – Durlach – Pforzheim und zurück über Bretten und Bruchsal nach Mannheim. Heute findet die Jubiläumsveranstaltung wieder statt, bei der sich nur Automobile der Frühzeit bis 1930 einfinden. Die Veranstaltung ist international ausgeschrieben und wird nach den Bestimmungen der Fédération Internationale des Véhicules Anciens (FIVA) zur Durchführung von Veteranen-Fahrzeug-Veranstal­tungen abgehalten.  Veranstalter ist neben der Traditionslandesgruppe im Allgemeinen Schnauferl Club e.V. (ASC) das Automuseum Dr. Carl Benz.

Mercedes-Benz-Kundencenter erinnert an Bertha Benz

Von Jörg Enger am 30. Juni 2008

Vor 120 Jahren wagte Bertha Benz, die Ehefrau des Automobilpioniers Carl Benz, die erste Fernfahrt mit einem Auto. Sie fuhr am 5. August 1888 im Patent-Motorwagen Typ I die 90 Kilometer von Mannheim nach Pforzheim. In einer Ausstellung im Mercedes-Benz-Kundencenter im Werk Sindelfingen können Besucher die erste Testfahrt der Welt in Bild und Ton erleben. Bertha Benz machte mit dem historischen Ereignis den Motorwagen nicht nur zum Tagesgespräch, sondern bewies auch eindrücklich seine Alltagstauglichkeit und Zukunftsfähigkeit.
Im Zentrum der Ausstellung steht der originalgetreue Nachbau des historischen Patent-Motorwagens Typ I, mit dem Bertha und ihre Söhne Eugen und Richard ohne Wissen von Carl Benz nach Pforzheim fuhren. Anders als in Museen üblich, dürfen Besucher auch auf dem Exponat Platz nehmen. Von der Sitzbank aus sehen sie die illustrierte Landschaftsdarstellung des Weges. Ein für die Ausstellung produziertes Hörspiel macht die Besucher zum Mitreisenden, bei dem die Fahrerin und ihre beiden Passagiere mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen hatten. Neben der ersten Testfahrt der Welt beschreibt die Ausstellung das Leben von Bertha Benz, die zeitlebens ihren Mann Carl bei seiner Arbeit unterstützte. Bilder der Familie Benz versetzen den Betrachter in die Welt des ausgehenden 19. Jahrhunderts.
Die Ausstellung ist noch bis zum 4. August in Sindelfingen zu sehen und wird diesen Sommer auch in den Kundencentern der Mercedes-Benz Pkw-Werke in Bremen und Rastatt sowie im Mercedes-Benz- Museum gezeigt.

Carl Friedrich Benz geboren

Von Jörg Enger am 25. November 2004

Heute vor 160 Jahren, am 25. November 1844, wurde Karl Friedrich Benz als Sohn des Lokomotivführers Georg Benz in Mühlburg bei Karlsruhe geboren. Benz selbst schrieb seinen Vornamen jedoch immer mit “”C”" und daran wollen wir uns auch halten. Der Vater verstarb schon zwei Jahre nach Carls Geburt. Trotz begrenzter finanzieller Mittel sorgte die Mutter für eine gute Ausbildung. Carl Benz besuchte das Gymnasium und studierte danach an der Polytechnischen Hochschule in Karlsruhe. Dem Studium folgte ein zweijähriges Praktikum bei der Maschinenbau-Gesellschaft in Karlsruhe. Seine erste Anstellung erhielt Carl Benz in Mannheim bei einer Waagenfabrik als Zeichner und Konstrukteur. Als er 1868 die Stelle verlor, ging er in eine Maschinenfabrik, die sich vor allem im Brückenbau engagierte. Dieser Anstellung folgte ein kurzes Intermezzo in Wien, ebenfalls bei einer Eisenkonstruktionsfirma. 1871 gründete Carl Benz zusammen mit dem ‚Mechanikus’ August Ritter seine erste Firma in Mannheim. 1872 heirateten Bertha Ringer und Carl Benz. Bertha Benz war entscheidend für den spätereren Erfolg des jungen Unternehmens. Sie unternahm die erste Fernfahrt der Welt und gilt damit als erste Automobilistin der Geschichte. Carl und Bertha hatten zusammen 5 Kinder. Benz bekam finanzielle Unterstützung von den Geschäftsleuten Max Rose und Friedrich Wilhelm Esslinger, die im Oktober 1883 gemeinsam mit Benz die Firma „Benz & Cie. Rheinische Gasmotoren- Fabrik“ gründeten. Benz & Cie wuchs bis zum Jahrhundertwechsel zum weltweit führenden Automobilhersteller heran. 1899 wurde die Firma in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Neben Carl Benz wurde Julius Ganß als Vorstandsmitglied kaufmännischer Leiter. Mit Wirkung des 24.1.1903 beendete Carl Benz seine aktive Tätigkeit in der Firma, trat aber in den Aufsichtsrat ein. 1906 gründete Carl Benz die Firma „C. Benz Söhne“ in Ladenburg, die Inhaber waren Carl Benz und sein Sohn Eugen. 1912 schied Carl Benz als Gesellschafter aus dem Unternehmen aus und überließ den Söhnen Eugen und Richard die Führung. Carl Benz den Aufschwung der Motorisierung und den endgültigen Durchbruch seiner Idee noch miterleben. Carl Benz starb am 4. April 1929 in seinem Haus in Ladenburg. Heute wird dieses Haus der „Carl Benz und Gottlieb Daimler-Stiftung“ als Stiftungssitz auch für Veranstaltungen genutzt.

Carl Benz verstorben

Von Jörg Enger am 4. April 2004

Dr. h. c. Carl Friedrich Benz, Erfinder des Automobils und einer der Gründungsväter des Unternehmens, starbt am 4. April 1929 (also vor 75 Jahren) im Alter von 84 Jahren in Ladenburg. Sein Lebenslauf steht ganz im Zeichen des Automobils. 1883 gründet er in Mannheim die Firma „Benz & Cie. Rheinische Gasmotorenfabrik“ und baut 1885 unabhängig von Gottlieb Daimler einen Einzylinder-Viertakt-Benzinmotor als Antrieb für einen dreirädrigen Wagen, der 1886 vorgeführt wird und heute im Deutschen Museum in München steht. Dafür erfindet er auch das Achsdifferential und andere Komponenten, beispielsweise Zündkerzen, die Gangschaltung und die Kupplung. Damit schafft er die Grundlagen des Automobils. Das erste vierrädrige Auto wird 1893 fertig. 1906 verlässt Carl Benz die Firma und gründet in Ladenburg zusammen mit seinen Söhnen Eugen und Richard das Unternehmen C. Benz Söhne. Alljährlich zu Pfingsten findet sich seit 1972 der MVC in Ladenburg ein und celebriert dort sein Jahrestreffen.

MVC – Pfingstreffen 2000

Von Jörg Enger am 18. April 2000

Ein besonderer Höhepunkt erwartet die Teilnehmer des diesjährigen MVC-Pfingsttreffens. Der Festabend der DaimlerChrysler AG am Pfingstsonntag im Kongresshaus Heidelberg bietet ein wohl einmaliges Ambiente. Aber auch der MVC-Abend am Samstag hat mit dem Dr. Carl Benz-Museum einen unvergleichlichen stimmungsvollen Rahmen. Natürlich gibt es das Zelt auf dem Ladenburger Veranstaltungsplatz mit gastronomischer Betreuung an beiden Tagen. Sekt- und Weinliebhaber treffen sich am Weinfass. Der Ersatzteilmarkt auf dem Ankerplatz lockt alle Schrauber. Kinder dürfen sich wieder auf einige Runden mit den Motorrädern freuen. Die Ausfahrt in die herrliche Umgebung, der Geschicklichkeitsparcours und der Schönheitswettbewerb der klassischen Autos ermitteln die Klassensieger und den Gewinner der Paul Warring Trophy. Ein umfangreiches Programm, aber vor allen Dingen ein Treffen von Menschen, die eine Leidenschaft teilen die Liebe zu den klassischen Automobilen mit Stern.
Programm, Ausschreibung und Nennung: Pfingstreffen 2000