Mercedes-Benz Oldtimer-Newsticker

News für Oldtimer-Interessierte & Mercedes-Benz Liebhaber
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Jay Leno restauriert 300 SL

Von Jörg Enger am 6. März 2010
300 SL mit Latenight-Talker Jay Leno

300 SL mit Latenight-Talker Jay Leno

Für Jay Leno, beliebter TV-Moderator auf NBC, war ein Mercedes-Benz 300SL Gullwing lange Zeit außer Reichweite. Diesen Umstand konnte der passionierte Oldtimerfan kürzlich ändern als er einen behutsam restaurites 1955 exemplar erwerben konnte. Obwohl er nicht im neuen Glanz erstrahlt, ist dieser patinierte Flügeltürer zurüch auf der Straße. In der März Ausgabe von PopularMechanics berichtet der große US-Latenight-Showstar über sein jüngstes Projekt.
Da der Fernsehstar aus seiner Leidenschaft für alte Autos kein Geheimnis macht, werden ihm immer wieder außergewöhnliche Fahrzeuge für seine Sammlung angeboten. Dieser 300 SL war seit den späten 1970er in einem Container in der kalifornischen Wüste verwahrt worden. Der Wagen, der vormals auch für Rennzwecke in USA eingesetzt worden war, hatte nur zwei Vorbesitzer und dieser Umstand machte ihn für Leno besonders interessant.

Die komplette Story findet man im PopularMechanics.

Außerdem hat Leno noch ein anderes MB Projekt am Start. Ein 600er W100, der neue AMG Technik mit 563 PS verpasst bekommt. Dazu demnächst vielleicht mehr an dieser Stelle.

SL-Roadster R 129 endlich volljährig

Von Andreas F. Schulze am 3. März 2010

Auf dem Automobilsalon in Genf präsentiert Mercedes-Benz 1989 einen SL, der in jeder Hinsicht ein neues Auto ist. Zunächst gibt es die Typen 300 SL, 300 SL-24 und 500 SL. Ihre Produktion erfolgt nicht, wie bei den R 129 1989-03Vorgängern, in Sindelfingen, sondern aus Kapazitätsgründen in Bremen auf dem Gelände des ehemaligen Borgward-Werkes, dort wo bis 1961 das wunderschöne ISABELLA-Coupé entstand. Wie die Vorgänger in der SL-Dynastie entstand auch hier wieder vom Start weg ein moderner Klassiker. In den fünfziger Jahren von den Typen 190 SL (W121 II) auf Pontonbasis (W120 I) und 300SL (W198: Flügeltürer und Roadster) ausgehend über die sog. Pagode W113 auf Heckflossenbasis (W111/112) und den R 107 auf Basis der /8-Modelle (W114/115) entstand die vierte SL-Generation, die Baureihe R 129, die von 1989 bis 2001 gebaut wird. Mit ihrem auf Bruno Sacco zurückgehenden Design und ihren vielen Innovationen setzt sie Maßstäbe. Die ersten R 129 werden mit dem Genfer Salon 2010 nunmehr 21Jahre alt und man würde sie nach alter Gesetzeslage als volljährig bezeichnen. Der momentan an vielen Stammtischen einsetzende Run auf gute R 129 hat längst begonnen. Den ganzen Beitrag lesen »

Nachruf Karl-Heinz Göschel, der Vater der Direkteinspritzung

Von Andreas F. Schulze am 16. Januar 2010

Die Daimler AG und ihre Vorgängerunternehmen sind geprägt von den Menschen, die für sie tätig sind und waren, so auch von Karl-Heinz Göschel, geboren: 25. Mai 1914 in Pössneck/Deutschland gestorben: 8. November 2009 in Stuttgart. Der Diplomingenieur gehörte zu den Vätern der a_Daimler-Benz_DB_605ABenzineinspritzung im Verbrennungsmotor. Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg und auch währenddessen befasste er sich bei der Daimler-Benz AG als Versuchsingenieur im Flugmotorenversuch mit diesem Thema und brachte in den Motoren DB 605 und DB 603 grundlegende Verbesserungen für die Leistungsverbesserung in großen Flughöhen auf den Weg. (35,7 Liter Hubraum, 12 Zylinder, mechanische Aufladung, 1475 PS Startleistung, Benzindirekteinspritzung mit mechanischer 12 Stempelpumpe, 90 bar Einspritzdruck, über 42.000 Exemplare gebaut) Eingesetzt waren diese Motoren u.a. auch in dem legendären Flugzeug Messerschmitt 109.

Nach 1945 wurde er Motorenentwickler beim Fahrzeughersteller Gutbrod Gutbrod Superiorund brachte im Zweitaktmotor die Benzineinspritzung im Pkw zur Serienreife, zusammen mit dem ebenfalls nach dem Krieg dort als technischem Leiter beschäftigten Hans Scherenberg. Aus dem Zweizylinder-2-Takter mit 663 ccm und Frischölschmierung holte man immerhin 27 PS und später 30 PS bei 4300 U/min heraus.

1952 kehrte Göschel zur Daimler-Benz AG zurück. Große Verdienste erwarb er sich zusammen mit Scherenberg mit der Einführung der Benzineinspritzung im Viertaktmotor im Motorentyp M 196, der im Grand-751824_1368757_3599_2516_C31651[1]Prix-Rennwagen W 196 und im Sportwagen 300 SLR zum Einsatz kommt, sowie im Typ M 198 für den 300 SL, der 1954 auf den Markt kam. 1958 betraute Scherenberg ihn mit der Leitung des Großmotoren-Versuchs, ein bei Daimler-Benz ungewöhnlicher Karrieresprung. 1967 wurde Göschel schließlich unter der Leitung des Pkw-Entwicklungschefs Rudolf Uhlenhaut „Pkw-Versuchsleiter in Untertürkheim“, so der offizielle Titel – die örtliche Einschränkung erfolgt, weil der in Sindelfingen in der Pkw-Entwicklung tätige Karl Wilfert sich 751820_1368745_3552_2279_52147-23[1]keinem Gesamtversuchsleiter unterstellt hätte. Göschel leitete und prägte den Pkw-Versuch bis zu seiner Pensionierung Ende Juni 1980. Im Anschluss daran erhielt er einen Beratervertrag. Mit dessen Auslaufen Ende April 1981 endete seine Tätigkeit bei der Daimler-Benz AG. Sein Sohn Burkhard Göschel absolvierte ebenfalls eine erfolgreiche Karriere in der Automobilindustrie, unter anderem als Entwicklungsvorstand bei BMW und bei Magna.

Neue 300 SL Website

Von Jörg Enger am 2. Januar 2010
Mercedes-Benz 300 SL nach einem Rennen in Italien

Mercedes-Benz 300 SL nach einem Rennen in Italien

Wie gut sich einige Erfahrung im Verlagswesen macht, wenn man eine neue Internetseite produzieren will, dass kann man seit kurzem unter http://www.w198.de feststellen. Sebastian Hoffmann hat immerhin sechs Jahre im Laaber-Verlag seinen Dienst versehen, bevor er sein Hobby zum Beruf machte und Leiter der Düsseldorfer Filiale von HK-Engineering wurde.  Hier im Meilenwerk sammelte er nochmals 14 Monate Erfahrung um dann seine eigene Firma Classic Car Consultance zu gründen. Diese existiert nun seit Anfang 2009 und befasst sich mit Handel/Vermittlung von klassischen Fahrzeugen sowie der Begutachtung unter verschiedenen Gesichtspunkten.

Auf seiner Seite, die er speziell dem 300 SL W198 gewidmet hat, hält er sehr viele Informationen bereit, die man aber selbstverständlich in den meisten Fällen auch in der einschlägigen Fachliteratur finden kann. Die Aufbereitung ist allerdings so gut, dass die Website durchaus einen Besuch wert ist. Warum er allerdings bei den Adressen-Verlinkungen genau seinen alten Arbeitgeber ausgespart hat, ist uns leider nicht bekannt.

300SL Kalender 2010

Von Jörg Enger am 13. Oktober 2009
Museal: Der neue SL - Kalender von René Staud

Museal: Der neue SL - Kalender von René Staud

Die Tage werden länger und jetzt ist traditionell die Zeit, sich um das näschte Jahr Gedanken zu machen. Die neuen Kalender sollen aber nicht nur nützlich, sondern auch noch schön sein?
Dann bietet sich wieder der Kalender des bekannten Fotografen René Staud an. In seiner Edition Faszination SL widmet sich René Staud seit 1989 mit Kalendereditionen und Buchprojekten diesem Mythos. Der neue SL Kalender Jahrgang 2010 zeigt auf 13 Seiten im Format 45 x 65 cm einmal mehr den Mythos an Beispielen wie dem authentischen sowie dem neuen SLR Stirling Moss. Nach 55 Jahren folgt schließlich mit dem SLS AMG der rechtmäßige Nachfolger des 300 SL Flügeltürers.
Darüber hinaus zeigt der Kalender den 190 SL, 500 SL R107, SLR 722s sowie die Legenden 300 SL Roadster und Flügeltürer. Beim Betrachten dieser exklusiven Edition ist es unmöglich, sich der Faszination dieser Baureihe zu entziehen und es wird klar, warum im Jahr 1999 eine internationale Jury aus Journalisten von Fachzeitschriften den 300 SL zum Sportwagen des Jahrhunderts kürte.
Gedruckt auf 250 g/m2 Sappi Mega Matt® Kunstdruckpapier mit Hochglanz Dispersionslack lackiert und mit Wire-O® gebunden zeigt er seine wahre Größe wie auf dem nebenstehenden Bild. Die 6- und 7-farbig gedruckten Blätter sind teilweise durch Zusatzfarben ergänzt. In einer doppelt geschützten Wellpappenverpackung wird der Kalender in die ganze Welt versendet.
Der Kalender ist in einer limitierten Auflage von 2500 Stück direkt online
für EUR 66 plus Versand erhältlich.

Auto-Prospekte für Sammler

Von Jörg Enger am 30. September 2009

oP1040044 KopieDer echte Sammler liebt die Jagd. Alles auf einen Schlag, interessiert den echten Sammler normalerweise nicht. Doch manchmal ist es doch recht teuer, seiner Sammelleidenschaft zu frönen. Gerade Automobil-Prospekte sind immer ein hübsches Sammelgebiet. Sie spiegeln den Zeitgeist wieder, sind für Besitzer wie Bewunderer des speziellen Modells gleichermaßen begehrenswert. Und vor allem nehemn sie auch nicht so viel Platz ein.
300sl_prospekt3Noch komprimierter kommt jetzt die Sammlung der SL Prospekte der gesammten Modellentwicklung von 1954 bis heute daher – in Buchform nämlich. In gewohnter Spitzenqualität des Delius Klasing Verlages kann sich jeder alle Prospekte dieser Modelle ansehen und manches wird durch die kompetenten Texte erläutert. Nicht zuletzt könnte der ein oder andere neue Sammler auf den Geschmack gebracht werden und hält damit auch eine Art Verzeichnis für eine aufflammende neue Leidenschaft in Händen.
Zwar ist das neue Buch noch nicht im Handel erhältlich und wird voraussichtlich auch noch nicht vor der Veterama erscheinen. Dennoch kann man das Werk von rund 150 Seiten unter ISBN 978-3-7688-2642-6 für EURO 29,90 vorbestellen.

300SL Roadster gestohlen

Von Jörg Maschke am 28. September 2009

Als EILMELDUNG erreichte uns ein Hilferuf aus Belgien:

300SL BelgienFAHNDUNG Während der Nacht von Samstag, dem 26/9/2009 auf Sonntag, den 27/9/2009, wurde im Hotel Regina Palace in Stresa (im Norden Italiens) das Fahrzeug Mercedes 300 SL Roadster, von unserer Vereinssekretärin Frau Christiane Otten und Mertens Jean-Pierre, gestohlen.

Wenn Sie mögliche Anweisungen in Bezug auf diesen Diebstahl haben, dürfen wir Sie dann darum bitten, sie uns zur Verfügung zu stellen? Die Telefonnummer von Frau Otten ist 00 32 52 22 24 38. Emailadresse info@ChristianeOtten.be Eine Belohnung wird für jede brauchbare Anweisung gegeben – dabei gewährleisten wir selbstverständlich absolute Vertraulichkeit. Die Fahrzeugdaten:

  • Mercedes-Benz 300SL Roadster
  • Baujahr 1957
  • Fahrgestellnummer 198 042 75 00376
  • Karosserienummer 198 042 75 00390
  • Motornummer 198 042 75 00300
  • Außenfarbe rot
  • Innenfarbe schwarz
  • Scheibenbremsen vorne, Trommelbremsen hinten

Wir kommen der Bitte nach Weiterreichung mit diesem Artikel gerne nach und werden in den nächsten Tagen die Daten auch in die Liste der gestohlenen Fahrzeuge ( einen Link dorthin finden Sie hier oben rechts im Bereich Aktuelles auf www.MVConline.de ) aufnehmen.

Dossier: Mercedes-Benz Typ 300 SL Coupé

Von Jörg Enger am 1. August 2009

300 SL Coupé Flügeltürer

300 SL Coupé Flügeltürer

MövenPick

Im August 1954 lief die Serienproduktion des 300 SL Coupés an. Das verdanken wir in erste Linie einem gewissen Max Hoffman, davon später mehr . . .

Fast ist man geneigt zu beginnen mit dem Adventslied von Georg Weissel aus dem 17. Jahrhundert: „Macht hoch die Thür, die Thor‘ macht weit . . .” Nachdem der 300 SL von einem der führenden Fachmagazine für Oldtimer, der Motor Klassik, zum Sportwagen des 20. Jahrhunderts gewählt wurde, habe auch ich nach einem besonderen Exemplar gesucht. Es sollte nicht nur ein Flügeltürer sein (in englisch nennt man sie Gullwing, was Mövenflügel bedeutet), sondern er sollte eine eigne und möglichst spannende Geschichte haben. Dass der Wagen, der uns für dieses Dossier Modell gestanden hat auch noch gänzlich im Originalzustand war, erfreute Fotografen wie Schreiber gleichermaßen. Berühmter Vorbesitz und unendliche Geschichten des heutigen Besitzers Den ganzen Beitrag lesen »

Dunlop-Bremsprobleme beseitigen

Von Jörg Maschke am 14. April 2009

Nachtrag vom 26.04.2009 von Peter Legler -Brand Communications Mercedes-Benz Classic Center- zu diesem Thema: Die beschriebenen Radzylinder sind von Mercedes-Benz weder freigegeben noch getestet. Erste Informationen deuten darauf hin, daß die Teile nach gewisser Zeit zum “fressen” neigen,
Wir raten dringend von der Benutzung nicht freigegebener Sicherheitsteile ab.

Vielen Dank Herr Legler für diesen Hinweis und wir warten auf weitere Informationen in diesem spannenden Thema. Im weiteren der unbearbeitete Artikel vom 14.April 2009:

Die in einigen Fahrzeugen verbauten Dunlop-Bremsen weisen neben ihrer, im Vergleich zu den Trommel-Vorgängern, besseren Bremsleistung leider auch einen negativen Punkt auf: Sie rosten an einigen Bauteilen sehr gerne! Ob man das Auto nun gerade nutzt oder in der Garage abgestellt hat, eigentlich egal = dieser ROST kommt! rost

Die Frima Classic Tuning Co. aus den Niederlanden hat sich mit Ihrem USA-Partner entschieden sich diesem Problem zu stellen und eine Lösung zu entwickeln. Mit dem Import des ROST-FREIEN = INOX Stainless Steel Bremszylinders nach Europa wurde im Oktober 2008 der Anfang gemacht.
rost-wo Die
INOX-Bremzylinder sind 100%ig identisch in der Form mit den Dunlop-Originalen, so der Hersteller, d.h. sie können einfach Ihre Dunlop-Zylinder ausbauen und sofort gegen die INOX-Scheibenbremszylinder austauschen. Für den Wechsel bei einer bauähnlichen Bremse (Erfahrungswerte bauen auf Jaguar, Daimler, Flaminia, Flavia, Fulvia, Ferrari und Alfa auf) solllte man min. 45 Minuten bis max. 60 Minuten für jede Bremse einplanen.

Die INOX-Rostfrei-Stahlbremszylinder gibt es in den folgenden Zoll-Abmessungen: 1-1/2″, 1-5/8″, 1-3/4″, 1-7/8″, 2-1/8″, 2-1/4″ und in Sondergrößen auf Anfrage. Weitere Sonderabmessungen für spezielle Fahrzeugtypen werden ebenfalls angeboten: zum Beispiel für den 300SL Roadster.

Die Vorteile der INOX-Scheibenbremszylinder im Vergleich zum Dunlop-Guss-Eisen:

a)        niemals Korrosion

b)        keine dis-Formierung der Kautschuck-Rubber “Kappen”

c)        besserer Kautschuk (ebefalls im Angebot !!!)

d)        niemals TÜV Beanstandungen

e)        bessere Bremseigenschaften

f)         keine Probleme für DOT3, DOT4 oder Silicon-Bremsflüssigkeit

g)        nicht mehr ständig alle 9-12 Monate Bremsflüssikeitwechsel

h)        SICHERHEIT: die Bremssicherheit ist einwandfrei und garantiert > viel, viel besser im Vergleich zur alten Dunlop-Bremse

i)         keine Korrosion an ihren Entlüftungs-Kanälen, sowie an der kleinen Kugel, denn diese sind AUCH = Rostfrei-Stahl = INOX

Mercedes-Benz Racing Days

Von Jörg Enger am 8. April 2009

300-sl-im-rennen1Nur noch zwei Tage läuft die Nennmöglichkeit zu den Mercedes-Benz Racing Days, die dann am 24. und 25. April in Oschersleben stattfinden werden. Vom legendären Mercedes-Benz 300 SL über den Mercedes-Benz 190, den Mercedes-Benz AMG bis hin zum neuen Mercedes-Benz GLK: Zwei Tage lang erstrahlt die Motorsport Arena Oschersleben in Lack und Chrom und wird zum Open-Air-Museum voller automobiler Schmuckstücke.

Alle Mercedes-Benz Fahrer sind herzlich willkommen. Außerdem sind viele Mercedes-Benz-Clubs eingeladen. Zum Erfahrungsaustausch, Fachsimpeln, Staunen. Dazu ein benzingeladenes Rahmenprogramm für die ganze Familie: DTM-Showcars und vieles mehr lassen die Herzen höher schlagen.

Gleich ob Mercedes-Benz-Fan, Motorsport-Freund oder Hobby-Bastler – erleben Sie an diesem Wochenende unvergessliche Sternstunden der ältesten Automobilmarke der Welt.

Dossier: Joachim Zahn

Von Jörg Enger am 1. April 2009

Prof. Dr. jur. Joachim Zahn, ehemaliger Vorsitzender des Vorstandes und von  1980 bis 1985 Mitglied des Aufsichtsrates der Daimler-Benz AG, Stuttgart wurde am 24. Januar 1914 in Wuppertal geboren.  Er war mit vielen Orden und Ehrenzeichen versehen, blieb auch über seine Dienstzeit hinaus noch ein gefragter Ratgeber und eine Manager-Stimme von mehr als nur historischer Bedeutung. Den ganzen Beitrag lesen »

Video der Woche: Der Flügeltürer auf der Flugshow

Von Redaktion am 28. Dezember 2008

Als „Flügeltürer“ oder „Gullwing“ ist der 300 SL weltweit bekannt. Mercedes-Benz.tv hat drei Coupé-Ikonen auf das Tannkosh-Fliegerfestival begleitet. Nur Eingeweihte wissen: Neben der charakteristischen Türkonstruktion weist der 300 SL unter dem hübschen Blechkleid tatsächlich zahlreiche Parallelen zum Flugzeugbau auf. Ein Kunstflieger begab sich mit drei Flügeltürern zu Europas größtem Fly-In und Mekka der Fliegerszene.

Weihnachts-Tipp No 4: Silberpfeile Slotcars

Von Christian Neukirchen am 21. Dezember 2008

Der Name ist schwer auszusprechen, merken sollte man ihn sich trotzdem: Denn Scalextric steht für Slotcar-Sport auf höchstem Niveau und für Automodelle, die in der Verarbeitungsqualität über dem Niveau der Konkurrenz stehen. Das wird bereits deutlich, wenn man ein Scalextric-Auto in den Händen hält. Und auf der Strecke lässt es sich neutraler und damit schneller fahren. Auch auf den Bahnen der Mitbewerber macht ein Scalextric-Fahrzeug in der Regel eine bessere Figur. Kompatibel zu den Schienen von Carrera und Ninco sind die Modelle des britischen Unternehmens sowieso. Das Sortiment an Fahrzeugen ist gross wie nie und rechtzeitig zu Weihnachten werden Stirling Moss und Juan Manuel Fangio wieder aktiv. Scalextric präsentiert eine limitierte Box (C2783A) mit dem aktuellen SLR McLaren und dem legendären 300er von Stirling Moss – so kann jeder Mercedes-Benz-Fan den Sieg von Stirling Moss bei der Mille Miglia von 1955 auf der eigenen Rennstrecke nachfahren. Das Set aus zwei Fahrzeugen kostet rund 70 britische Pfund. Der 300 SLR trägt die legendäre Startnummer 722, mit der Stirling Moss bei der Mille Miglia 1955 unterwegs war. Wer es lieber mit Juan Manuel Fangio hält, 1955 als Solopilot Zweitplazierter bei der Mille Miglia hinter Moss und seinem Kopiloten Denis Jenkinson, für den gibt es den entsprechenden 300 SLR mit der Startnummer 658 als Einzelmodell (C2814). Zu haben sind die Modellautos, die auf Bahnen der Massstäbe 1:32 und 1:24 fahren, im Fachhandel.
Ganz aktuell gibt es eine komplette Sonderserie zum neuen Formel 1 Weltmeister Lewis Hamilton mit diversen Modellen und Bahnen-Sets. Zwar wird keine Bestellung mehr rechtzeitig vor Heiligabend beabeitet und ausgeliefert werden können, aber Vorfreude ist die schönste Freude . . .

Mercedes-Benz 300 SL Roadster im Flughafen Stuttagrt

Von Jörg Enger am 12. Dezember 2008

Flugreisenden, die die Schwäbische Metropole besuchen bietet sich ein ungewöhnliches Bild. Im Terminal 1 des Stuttgarter Flughafens stellt nämlich die Firma Kienle Automobiltechnik seit vorgestern einen 300 SL Roadster aus. Derzeitig besteht für die vielen Fluggäste die Chance, einem Mercedes-Benz 300 SL Roadster so nahe zu kommen wie sonst selten. Bei dem ausgestellten Fahrzeug, Baujahr 1957, handelt es sich um eine sehr seltenen Farbe: „nelkengrün metallic“! Der 300 SL Roadster von Kienle Automobiltechnik steht bis einschließlich März 2009 im Flughafengebäude.  Echte Fans dürften an diesem Roadster allerdings einiges zu schauen haben, handlet es sich -laut Kienle Newsletter- doch um ein Fahrzeug der letzten Ausbaustufe mit der Sicke hinter den Türen und dem zusätzlichen Trägerrohr zu den Stoßstangenecken vorne.

Klaus Kienle, Geschäftsführer der Kienle Automobiltechnik GmbH freut sich: „Es ist für unsere Firma eine große Ehre, in Zusammenarbeit mit dem Flughafen Stuttgart für mobile Menschen die Mobilität von vor 50 Jahren in Form eines 300 SL ausstellen zu dürfen.“

Video der Woche: 300 SL auf legendären Rennstrecken

Von Redaktion am 23. November 2008

Vater und Sohn besuchen mit zwei 300 SL mit Brands Hatch, Goodwood und Brooklands gleich drei legendäre britische Rennstrecken an einem Tag. Bennie und Bart Valkenburg aus den Niederlanden lassen ihrer Begeisterung freien Lauf: Im Rahmen der Mercedes-Benz Classic Days feierten sie in ihren Flügeltürern ihr privates „Festival of Speed“.

300 SL bekam Award of Excellence

Von Jörg Enger am 21. November 2008

Dream Car Garage dreht in ganz Nordamerika und Europa und hat eine wöchentliche Zuschauerzahl von über einer halben Million, die den Moderatoren Tom Hnatiw und Peter Klutt beim Fahren und Restaurieren der fantastischsten Wagen der Welt zusehen. Das Dream Car Garage-Team ließ nun bei der BASF Coatings in Münster, bei der BASF SE in Ludwigshafen und am US-Standort Southfield der BASF Coatings die Kameras surren. In der letzten Staffel (Episode 13) stand ein Kultfahrzeug im Mittelpunkt: Ein Mercedes-Benz 300 SL Flügeltürer von 1957. Der “Gullwing” wurde komplett restauriert und mit Lacken der BASF Coatings-Marke Glasurit beschichtet. Um bei der Restaurierung die Originalität zu erhalten, wurde der Flügeltürer in einem Originalfarbton von Mercedes-Benz aus dem Jahr 1957 mit der wasserbasierten Reihe 90 von Glasurit lackiert. Dabei ist Silber natürlich keine besonders ausgefallene Farbwahl. Jetzt hat der Flügeltürer den Meadow Brook Concours d’Elegance in Rochester, Michigan gewonnen. Das Fahrzeug wurde ausgezeichnet mit dem „Award of Excellence“. Der Wagen gehört seit rund zehn Jahren dem Chemie-Giganten BASF. Original hatten die Mercedes-Benz Fahrzeuge aus den 1950er Jahren selbstverständlich noch Nitro-Lackierungen, die erst Ende des Jahrzehnts von Kunstharz-Lacken abgelöst wurden. Was kaum einer weiß, grundsätzlich müssen Lackierereien heute mit Wasserbasis-Lacken arbeiten. Für Restaurierungen kann man aber Ausnahmen erwirken und mit alten Lackmaterialien arbeiten. Das bedeutet allerdings eine Menge Papierkram, bis man die Genemigungen dazu hat – aber für wirklich historisch interessante Fahrzeuge lohnt dieser Aufwand sicherlich.

In Boxengasse eingeschlichen

Von Jörg Enger am 12. November 2008

Welcher Motorsportfan wünscht sich das nicht? Kurz vor und während eines eines Formel 1 Rennens nicht nur ganz vorne auf der Tribüne, sondern sogar im Fahrerlager und dirket in der Boxengasse dabei zu sein. Sicherlich für viele ein unmögliches Unterfangen. Heute ist die Möglichkeit sich hier “einzuschmuggeln” gegen Null tendierend. Auch früher wurden Kontrollen durchgeführt. Allerdings vor fünfzig Jahren fuhr der junge Amerikaner Perry Bullard mit zwei Kameraden zum Grand Prix von Deutschland. Mit einem dreisten Trick schlich er sich ins Fahrerlager – und machte dort einzigartige Fotos. Der als Mechaniker verleidete amerikanische Soldat schummelte sich in die Boxengasse und machte ungeniert Fotos. Aufnahmen, die eine noch unbekümmerte Rennatmosphäre aus den 50er Jahren wiederspiegeln. Diese Bilder sind unter der Rubrik “einestages” unter SpiegelOnline zu finden und dort steht auch die ganze Geschichte eines Motorsportenthusiasten, der 1958 schon mit dem Gedanken “Dreist gewinnt” wunderbare Zeitdokumente geschaffen hat. Mercedes-Benz nahm zu diesem Zeitpunkt schon seit Jahren nicht mehr an der Formel 1 teil, aber der 300 SL war bereits zu diesem Zeitpunkt ein beliebtes Fahrzeug für die Protagonisten. Spaß machen die Bilder und der Text auf jeden Fall

Neues Mercedes-Benz 300 SL Buch

Von Jörg Enger am 6. November 2008

Natürlich habe ich mich zuerst gefragt, ob das denn nun wirklich nötig ist, noch ein 300 SL Buch zu produzieren. Doch Anthony Pritchards definitives Buch ausschließlich über das “Gullwing” genannte Flügeltüren-Coupé deckt alle Aspekte seiner Geschichte ab. Die Geschichte, Konzeption und Konstruktion dieser als Auto des Jahrhunderts gekürten Stilikone wird in allen Details erzählt. Hiermit hat man die detaillierteste und vollständigste Wettbewerbshistorie, technische Spezifikationen, Änderungen währen der Produktion, eine Auflistung aller Lackfarben und aller Innenausstattungs-Varianten. Für Besitzer eines solchen Wagens gibt es zusätzlich “das Buch dieser Autos”, nämlich eine Aufstellung aller Gullwings die gebaut wurden (basierend auf den Auslieferungsscheinen), welche die individuelle Geschichte eines jeden Wagens nachzeichnet. Allerdings hat dieses sehr gute und umfangreiche Werk auch seinen Preis: Immerhin 400 britische Pfund kostet eines der auf 500 Exemplare limitierten “Standart Edition”, numeriert von 1-500, gebunden in silbergrau mit Schutzumschlag. Eigentümer hingegen können auch die “Owners’ Edition” bestellen. Mit geringen Aufschlag und einem Endpreis von 600 britischen Pfund kann man hier ein Buch der limitierten Edition (ebenfalls 500 Exemplare, numeriert von 1-500). Allerdings erhält man dafür ein Set von zwei Büchern. Nämlich zu dem Hauptbuch erhält man das Sogenannte  “Gullwing Book of Cars”. Beide Bücher kommen dann in einem Schmuckschuber und einer Mercedes Plakette in Anlehnung an das originale Typenschild. Hierin kann dann auch die individuelle Fahrgestellnummer eingetragen werden.

Mercedes-Benz 300 SL-Kalender 2009

Von Jörg Enger am 27. Oktober 2008

Zum 21. Mal in Folge erscheint der Mercedes-Benz 300 SL-Kalender 2009 des Automobilfotografen René Staud. Die Edition “Faszination SL” gilt in Sammlerkreisen seit langem als Geheimtipp. Auch in 2009 werden wieder außergewöhnliche Modelle des 300 SL auf 13 Kalenderblättern neu und anspruchsvoll in Szene gesetzt.

Die Motive im Format 45 x 65 cm erstrecken sich über Modelle des legendären Flügeltürers und des klassischen Roadsters aus den Baujahren 1954 bis 1962, geschmückt von Nachfolgemodellen wie der Pagode bis hin zum heutigen SL.

Gedruckt auf 250 g/m2 EURO ART®-Kunstdruckpapier von M-real Corporation mit Hochglanz-Dispersionslack lackiert und mit Wire-O® gebunden. Die 6- und 7-farbig gedruckten Blätter sind teilweise durch Zusatzfarben ergänzt. In einer sicheren Wellpappenverpackung geht der Kalender in alle Welt.

Der Kalender ist in einer limitierten Auflage von 2500 Stück direkt online für € 66 plus Versand erhältlich.

Film zu den MB Classic Days 2008

Von Redaktion am 11. September 2008

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Nirgendwo sonst treffen so viele legendäre Modelle aufeinander. 171 Teams aus der ganzen Welt fuhren zu diesem exklusiven „Familientreffen“ vor. Egal ob SSK, 300 SLS oder 250 SE Cabriolet – alle kamen zur Mercedes-Benz Welt im englischen Brooklands, der ältesten, noch erhaltenen Rennstrecke der Welt. Auch auf den Rundkursen Brands Hatch und Goodwood genossen die rollenden Legenden puren “racing spirit”.