Mercedes-Benz Oldtimer-Newsticker

News für Oldtimer-Interessierte & Mercedes-Benz Liebhaber
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Archiv der Kategorie ‘Wirtschaft‘

Sehr altes Daimler Fragment 1885-6 gefunden

Von am 20. April 2014

Ein Leser des Newstickers hat uns die beigefügten Bilder zugesandt und würde sich wohl auch gerne von diesem Gefährt trennen.

Ein Motor ist derzeit nicht vorhanden, aber der momentane Eigentümer ist da noch auf der Suche…

Das Fahrzeug soll nach den Angaben des Eigentümers noch aus der Zeit vor 1890 stammen, was ja an sich schon eine Sensation darstellen würde…

Angebote können gerne an uns per Email an Info@MVConline.de gesandt werden, wir würden diese dann am jeweils nächsten Werktag weiterleiten.

Edelstahlauspuffanlagen – NEU für W123

Von am 19. April 2014

P1000365Der Trend zum Youngtimer hält weiterhin an und auch die etablierten Händler richten ihr Warenangebot immer mehr auf diese Fahrzeuge aus. Die Spezialisten von www.theo-sobkowiak.de liefern seit Jahren für die Veteranen und Klassiker aus dem Hause Daimler-Benz herausragende Edelstahlauspuffanlagen:

  • Vorkrieg: 200 W 21, 170 W 15, 230 W 143, 230 W153, 290 W 18, 320 W 142,
  • 170V, 170Va, Vb, Da, Db
  • 170S
  • 220 W187
  • 3-0-0: 300, 300b, 300c, 300d, 300 S, 300Sc
  • Ponton: 180, 190, 190 b, 190 D, 190Db, 219, 220a, 220 S, SE
  • 300SL, 190SL, 230-280SL, 280SL/C, 350SL/C, 450SL/C, 380SL/C, 500SL/C
  • Heckflosse: 190, 190c, 190D, 190Dc, 200
  • W 110/111/112: 220S, 220Sb, 220SEb, 230S, 280SE, 300SE, 280SE 3.5
  • W 108/109: 250S, 250SE, 280S, 280SE, 280SEL, 300SE, 300SEL, 3.5, 4.5, 6.3
  • W 100: 600
  • W 114/115: 200, 220, 230.4, 250, 250C, 280, 280E, 280C, 280CEP1110753
  • W 116: 280S, 280SE, 280SE, 450SE, 450SEL 6.9
  • O 319

Jetzt auch für W 123 !

Für die 4- und 6-Zylinder Ausführungen. Der Vorschalldämpfer ist werkseitig als Preßschalentopf leicht oval ausgeführt. Maße entsprechen der Originalausführung, Detailfragen gerne auch per Email an: info@theo-sobkowiak.de .P1110743

AUTOStraßenverkehr: Schutzbriefe von Autoclubs sind am teuersten

Von am 18. April 2014

Wer auf der Suche nach einem günstigen, aber vollwertigen Pannenschutz ist, sollte die Angebote von Autoclubs, Versicherungen und Herstellern genau vergleichen. Denn die Leistungen unterscheiden sich zum Teil erheblich.

Bei einem Vergleich von neun Schutzbriefangeboten durch die Zeitschrift AUTOStraßenverkehr waren die Angebote der Autoclubs durchweg am teuersten, boten teilweise aber auch den besten und vor allem weltweiten Schutz. Am günstigsten ist bei den Autoclubs der ACV: Für 48 Euro bekommt man einen guten Schutzbrief, der nicht nur in ganz Europa gilt, sondern auch alle wichtigen Dienstleistungen wie Abschleppen, Fahrzeug- und Krankenrücktransport sowie die Kostenübernahme für Übernachtungen und Mietwagen umfasst. Beim ACE kostet ein ähnliches Pakete 62,80 Euro. Der AvD berechnet 64,90 Euro, bietet für diese zwei Euro mehr allerdings ein weltweit gültiges Schutzpaket. Das ist besonders wichtig für Urlauber, die zum Beispiel eine Autoreise durch die USA, Südamerika, Asien oder Afrika planen.

81F1 KopieAuch der ADAC bietet einen weltweit gültigen, umfassenden Schutzbrief im Rahmen der ADAC-Plus-Mitgliedschaft für 84 Euro an. Aufpassen müssen dagegen einfache ADAC-Mitglieder. Denn die bekommen für ihre 49 Euro Mitgliedsbeitrag nur einen abgespeckten Schutz. Lediglich die Pannen- und Unfallhilfe sowie der Abschleppdienst bis zu einer Obergrenze von 300 Euro sind inklusive. Und dieser Dienst ist zudem auf Deutschland begrenzt. Fahrzeug- und Krankenrücktransport nach einem Unfall, Übernachtungskosten und Mietwagen und auch die Kostenübernahmen für die Weiterreise sind nicht durch die einfache ADAC-Mitgliedschaft abgedeckt.

Am günstigsten sind die Leistungen bei Versicherungen und Herstellern. So kosten die Schutzbriefe bei Allianz und Huk-Coburg zwischen sechs und zwölf Euro, sind in ganz Europa gültig und bieten einen Rundum-Schutz. Allerdings lassen sich diese Schutzbriefe nur als Extra zu einer Kfz-Versicher81F1 Kopieung abschließen. Gratis ist der Schutz bei Autoherstellern, die meist eine kostenlose Mobilitätsgarantie beim Neuwagenkauf gewähren.

Automobila-Auktions-Test – Für die Presse

Von am 14. April 2014

Das Auktionshaus Seidel & Friedrich GdbR informiert nach dem Ende der Einlieferungen turnusmäßig die szenebekannte  Presse über die Einlieferungen einzelner Objekte anhand von Appetitfotos und kurzen Hinweisen. Damit Sie sich ein Bild machen können, fügen wir hier die ungekürzte Pressemitteilung ein:

PRESSEINFORMATION

AUTOMOBILIA AUKITON LADENBURG 23. & 24. Mai 2014-04-08

Runde 3000 Lots umfassen die beiden Kataloge der Frühjahrsauktion in Ladenburg. Ein Sonderkatalog ist alleine dem Thema Fotos gewidmet, hier werden rund 400 ausgewählte Fotoaufnahmen angeboten.

Highlights gibt es in Hülle und Fülle, so z.B. ein privates Fotoalbum vom ehemaligen Monteur von James Dean, Rolf Wütherich. Das Album ist aus dem Jahre 1950 und 1951 mit sehr vielen Aufnahmen der damaligen Prototypen der Fa. Porsche. Auch ein Fahreranzug von Michael Schumacher so wie ein getragener Fahrerhelm sind Bestandteil der Auktion.

Wie immer sind jede Menge Verkaufskataloge und Prospekte im Angebot. Darunter unter anderem Betriebsanleitungen der Fa. Suderia Ferrari Auto Avio Costruzioni für Werkzeugmaschinen. Im Sortiment sind auch mehr als 200 Positionen des C.S.A.I (Commissione Sportiva Automobilistica Italiana), Rennberichte, Nennungen, Zeitnehmerprotokolle fast aller Rennen der 60er und 70er Jahre. Darunter auch ein Bericht mit Zeitnehmerprotokollen über den Unfall von Jochen Rindt.

Ein original Antriebsaggregat Porsche Carrera RS 2,7 sowie zahlreiche Porsche Rennsport Ersatzteile sind ebenfalls im Angebot.

Dazu kommen jede Menge ausgesuchte Automobilia Raritäten wie Plaketten, Pokale, Fahrerhelme, handsignierte Fotos und vieles mehr.

Auch von dem Ausnahmefahrer Ernst Henne befinden sich einige Teile seines Nachlasses im Katalog. Mehr als 200 Plakate runden das Angebot ab…

Für mehr Informationen und Katalogbestellungen besuchen Sie unsere Website: www.autotechnikauktion.de oder kontaktieren Sie uns telefonisch unter: 0049(0)6203 957777

Nachlese VETERAMA Hockenheim 2014

Von am 4. April 2014

„Saisonstart in Hockenheim “

Volles Haus und Sonnenschein waren die Garanten für gute Laune bei Besuchern und Händlern auf der Frühlings-Veterama auf dem Hockenheimring.

VETERMA_HO_2013_103Bereits am Freitagnachmittag waren die meisten Stände aufgebaut und die „Insider“ gingen auf Schnäppchenjagd. Die Waren lagen deponiert auf langen Tischreihen, in Regalen und manchmal auch auf dem Boden, einige Schätze in Kisten verborgen. Gerade bei den nicht ganz so professionellen Händlern, ist „Handeln“ durchaus noch angesagt. Ausklingen ließen es die Meisten bei Sonnenschein im Veterama Verpflegungszelt und zogen ein erstes Resümee.

Als sich am Samstag um 8:30 Uhr die Tore öffneten, die unter den Tribünen hindurch in das weiträumige Fahrerlager führten, herrschte in den Gängen zwischen den Ständen nach kurzer Zeit enges Gedränge. Die ersten schwergewichtigen und sperrigen Fundstücke wurden dann ins „Service Depot“ geschleppt, um später abgeholt zu werden.

In dem Bereich der „Show Arena“ rollten, fast schon wie Perlen aneinander gereiht, die Old- und Youngtimer zur Präsentation für das Publikum an. Nach kurzer Zeit meldete das Veterama Team von Tor 1: “So jetzt sind wir schon bei Nummer 200“ und es war kein Ende in Sicht.

In diesem Jahr präsentierten die Organisatoren zum ersten Mal ein interessantes Rahmenprogramm. Driftfahrer zeigten auf ihren speziell für diesen Sport präparierten Rennwagen, wie man ein derart PS strotzendes Fahrzeug im Grenzbereich beherrschen kann. Und sie konnten es. Sehr zum Wohlgefallen der Besucher und Aussteller, die sich schnell ihre Plätze auf den Innentribünen suchten, um bessere Sicht auf die spektakulären Drifts in der Sachs-Kurve zu haben. Einige zog es direkt ins Auto, denn es wurden Taxifahrten angeboten. Es dröhnten die Motoren und Reifen entledigten sich jaulend ihrer Gummireserven – eben Hockenheimring pur.

VETERMA_HO_2013_119Als es wieder ruhiger wurde, begannen die ersten Verhandlungen auf dem Marktplatz. Die Palette der angebotenen Fahrzeuge war beeindruckend. Einige Beispiele:

  • Ein Mercedes-Benz 280 SE von 1978 sollte stolze 12.500 € bringen.
  • Auf dem Preisschild eines Mercedes-Benz 280 SL, R 107 aus 1979 in mittlerem Zustand stand 11.500 €.
  • Der Mercedes-Benz 420 SE W 126 von 1987 in einem wunderschönen weinrot mit harmonisch passender Innenausstattung sollte 6.500 € kosten.
  • Eine Mercedes-Benz Pagode von 1966, die von Malaga angerollt war, hatte der Besitzer mit 36.900 € ausgezeichnet.

Die Liste der automobilen „Sonderangebote“ auf dem Marktplatz könnte hier beliebig fortgesetzt werden, so vielfältig und gut war das Angebot. Eben eine echte Veterama Mischung.

VETERMA_HO_2013_129Am Gemeinschaftsstand von >MuseumsstraßeAutomobilmuseum-Dr.-Carl-BenzMercedes-Benz-Veteranen Club von Deutschland e.V.< standen dieses mal auf insgesamt 26 Meter Standlänge ein Goggomobil, ein 1950er 170 D und ein Benz Patentmotorwagen, der auch einen Schaulauf auf der Strecke darbot.

Mit dem vielfältigen Angebot an den Ersatzteilständen, mit dem Marktplatz und der Show Arena hat sich die Frühjahrs-Veterama auf dem Hockenheimring in beeindruckender Weise etabliert. Über 1.000 Händler, 2.500 Standbetreiber und mehr als 20.000 begeisterte Besucher sind der Beweis dafür, dass die Veterama am Hockenheimring eine Bereicherung für das „rostigste Hobby der Welt“ ist.

 

 

Highprices statt Highlights

Von am 2. April 2014

DSC04422 KopieSo ein Messerundgang kann schon sehr anstrengend sein… zumal wenn man auch noch gewisse Termine bereits im Vorfeld verabredet hat.

So blieb nur der Nachmittag um einen kurzen Rundgang über die TechnoClassica zu absolvieren. Vielleicht täuscht mein Eindruck ja, aber das wirkliche Highlight im Bereich Fahrzeuge blieb mir in diesem Jahr wohl verborgen… natürlich war der Stand von Mercedes-Benz Classic ein echter Hingucker, aber die Fahrzeuge kannte man aus diversen Ausstellungen, dem Werksmuseum oder den heiligen Hallen ja bereits.

Die Preise an den Ständen der Automobilhändler waren allerdings neu und ausschließlich, im Vergleich zum Vorjahr, nach oben gewandert….

Sollte mein, zugegeben, recht kurzer  Eindruck der TechnoClassica 2014 nicht stimmen oder sollten Sie einen anderen Eindruck haben, dann schreiben Sie Ihre Meinung bitte im Kommentar, DANKE !

Technorama – Das Oldtimer-Herz in Ulm

Von am 31. März 2014

Oldtimer-Teile-Technik-Märkte sind das Eldorado für Oldtimerfans. Zum 36. Mal versammeln sich Anbieter von Ersatzteilen und Oldtimerzubehör, Oldtimer-Verkäufer, Club- und Vereinsmitglieder sowie Besitzer von historischen und klassischen Fahrzeugen und Oldtimer-Interessierte auf dem Ulmer Messegelände. Über 850 Aussteller und rund 25.000 Besucher aus ganz Europa treffen sich am 3. und 4. Mai 2014 auf der traditionsreichen Technorama in Ulm, die seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Oldtimer-Märkten Europas zählt.

Technorma ULMBeim Sammlerfahrzeug in der Donauhalle reiht sich Schmuckstück an Schmuckstück und schon so mancher hat hier sein Herz an einen Klassiker verloren. Letztes Jahr war auf dem Marktplatz für Sammlerfahrzeuge ein Adler Tr. Junior RS, Baujahr 1934, ein echter Hingucker. Auch die Youngtimer-Freunde kommen auf ihre Kosten, neben den 190er-Modellen von Mercedes, finden sich noch zahlreiche andere Marken und Typen. Zahlreiche Marken-, Clubstände und Vereine präsentieren ihre Aktivitäten, bieten Informationen rund um die Fahrzeuge und freuen sich über interessierte Besucher und vielleicht über das ein oder andere neue Clubmitglied.

Der internationale Teilemarkt mit geschätzten 500.000 Teilen für historische Autos und Motorräder ist für viele Besucher eine Fundgrube. Kotflügel, Gummiringe, Motorrad-Tanks – einfach alles Mögliche und Unmögliche wird nachgefragt, gesucht und gekauft. Im Foyer und Halle 1 befinden sich die automobilen Klassiker in Miniaturformat. Sowohl in den Hallen 2 – 6 als auch im Freigelände findet sich ein Angebot an restaurierten und unrestaurierten Auto- und Motorrad-Oldtimern, Ersatzteilen, Restaurationsmaterial, Literatur, Werkzeugen, Lederwaren etc. Auf dem Vorplatz der Halle 7 und auf dem Parkplatz am Seeufer kommen Oldtimer-Liebhaber aus allen Richtungen zusammen und präsentieren ihre unverkäuflichen Prachtstücke auf dem Oldtimer-Treffen. Hier lautet die Devise: Je älter, desto besser. Denn für alle Besitzer von Fahrzeugen aus der Zeit vor 1965 ist der Eintritt auf die Technorama kostenlos.

Seit vielen Jahren treffen sich in Halle 7 die Freunde der historischen Schlepper und Landmaschinen, die von Jahr zu Jahr mehr werden. Mit viel Begeisterung zeigen und erklären Anhänger und Vereinsmitglieder, die sich für den Erhalt von landwirtschaftlichem Kulturgut einsetzen, ihre beeindruckenden Maschinen und Geräte den interessierten Besuchern. In aufwendiger Kleinarbeit wurde restauriert und einige Fahrzeuge sind noch im Originalzustand zu sehen. Ebenso kann man leicht die Traktor-Teilehändler in und um die Halle 7 leicht ausfindig machen.

Die Technorama Ulm ist am Samstag, 3. Mai 2014 von 9 bis 18 Uhr und am Sonntag, 4. Mai 2014 von 9 bis 16 Uhr geöffnet. Parkplätze finden sich rund ums Messegelände, das Parkhaus am Hotel Maritim und ein P+R- Parkplatz im Stadtteil Böfingen sind in der Nähe. Weitere Informationen finden Sie unter www.technorama.de .

MB Oldtimer-Newsticker- STATISTIK

Von am 30. März 2014

newsletterDer Newsticker des Mercedes-Benz Veteranen Club von Deutschland e.V. startete am 14. März 2000 als MVC Aktuelles. Am Anfang noch ein Medium welches nach Bedarf erschien, mauserte es sich recht bald zu einer nahezu täglichen Nachricht aus dem Bereich Oldtimer, Youngtimer, Verkehr, Werkszeug, Rechtliches also rund um das rostigste Hobby der Welt. Über die Jahre sind andere MB Clubs, Fansites und sogar MB Classic darauf aufmerksam geworden und wir werden auf verschiedenen Seiten mit eingebunden. Mittlerweile sind bis heute 5.249 Beiträge veröffentlicht worden. Diese sind in 31 Kategorien eingruppiert und von unseren Lesern gibt es seit der Einführung der Kommentar-Funktion 903 Kommentare zu unseren Artikeln ein Schutzprogramm gegen Spam-Kommentare hat uns bisher vor 17.263 solchen Kommentaren bewahrt.

Wir danken unseren Lesern sehr für Ihre oftmals warmen aber auch für die ehrlichen oder uns fordernden Worte. Hören Sie nicht auf damit, sondern wir freuen uns über Rückmeldungen!

Auf diesen Weg will ich mich auch gleichzeitig für die verspätete Newsletter-Aussendung entschuldigen, aber der Besuch der TechnoClassica war mir wichtiger ;-)

 

15Jahre PRE-SAFE®: Die Revolution begann

Von am 29. März 2014
Frühe Aufpralltests...

Frühe Aufpralltests…

Mit dem präventiven Insassenschutzsystem PRE-SAFE® startete Mercedes‑Benz 2002 in eine neue Ära der Fahrzeugsicherheit und beendete die Trennung von Aktiver und Passiver Sicherheit. Denn PRE-SAFE® kann vorsorglich Schutzmaßnahmen für die Auto-Passagiere aktivieren. Ziel ist es, Insassen und Auto auf einen drohenden Zusammenstoß vorzubereiten, sodass Gurte und Airbags beim Aufprall ihre volle Schutzwirkung entfalten können. 

Wer mehr zum Thema Sicherheit wissen möchte, dem sei die Broschüre >Real Life Safety: Ein Stern genügt<, die Sie durch klicken auf den eingefügten Link kostenfrei herunterladen können

PRESAFE KopiePRE-SAFE® ist aktuell in 16 Baureihen quer durch das Modellprogramm von Mercedes-Benz Cars von der A- bis zur S-Klasse verfügbar und kann aktuell in bis zu 13 unfallträchtigen Szenarien vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Mehr als die Hälfte aller Mercedes-Benz Pkw-Baureihen besitzen PRE-SAFE® serienmäßig. Die Mercedes-Benz Ingenieure Prof. Rodolfo Schöneburg (54) und Karl-Heinz Baumann (62) erinnern sich im Interview an den Beginn der Serienentwicklung im Jahr 1999. 

Herr Baumann, gab es das Biologiebuch Ihrer Tochter mit dem Bild einer Katze, die auf die Füße fällt, wirklich? Den ganzen Beitrag lesen »

Mercedes gewinnt 6 x „Motor Klassik Award 2014“

Von am 27. März 2014
  • Silberpfeil-Doppelsieg bei Rennwagen und Auktionsfahrzeugen
  • SSK (Klassiker bis 1930)
  • 300 SL „Gullwing“ (Klassiker 1947 bis 1961)
  • G-Klasse (Geländewagen 2014) 
  • Original-Mercedes-Benz-Ersatzteile sind eine „Best Brand“ 

Archivnr 79F153 R 107 SSK 300 SL Zahn-Coupé 190 SL Coupé auf HockenheimringMercedes-Benz gewinnt gleich sechs Kategorien des Motor Klassik Award: Die Leser des Fachmagazins „Motor Klassik“ haben im Jahr 2014 den Kompressor-Sportwagen SSK, das Flügeltür-Coupé 300 SL (W 198), die Rennwagen W 25 (1934) und W 196 R (1954) sowie die G-Klasse zu Siegern gewählt. Zudem wurden die Mercedes-Benz Original-Teile in einer weiteren Kategorie zu einer „Best Brand“ gekürt. Dieser überwältigende Erfolg spricht für die große und vielfältige Faszination, die von der Marke mit dem Stern ausgeht. Denn nicht nur bei den historischen Serienfahrzeugen haben sich Mercedes-Benz Typen durchgesetzt, sondern auch bei den Rennwagen, den Auktionsfahrzeugen und bei den aktuellen Automobilen – den Klassikern der Zukunft.

Jedes Jahr entscheiden die Leser des renommierten Fachmagazins „Motor Klassik“ darüber, welche historischen und aktuellen Fahrzeuge in insgesamt 19 Kategorien mit dem Motor Klassik Award ausgezeichnet werden. Bei Oldtimern und jungen Klassikern richtet sich das Reglement mit insgesamt sechs Kategorien nach den Klassen, die aufgrund der Baujahre auch für Klassiker-Rallyes gelten. Dazu kommen Sonderwertungen in den Kategorien Rennwagen, Best Brand, Event des Jahres, Person des Jahres und Auktionsauto. Den Finger am Puls der Zeit mit dem Blick in die Zukunft hat der Award schließlich durch jene neun Kategorien, in denen zeitgenössische Fahrzeuge von den Lesern auf ihr Potenzial als künftige Klassiker bewertet werden.  Den ganzen Beitrag lesen »

Neue Pressesprecherin MB Classic

Von am 24. März 2014

14A281Mit Anita Greiner benennt Michael Bock, Leiter Mercedes-Benz Classic, eine langjährige Mitarbeiterin der Daimler AG wenige Tage vor der wichtigsten Oldtimermesse, der TechnoClassica in Essen, zur neuen Pressesprecherin für Mercedes-Benz Classic. Greiner, die seit 1998 bereits verschiedene Kommunikationsfunktionen innerhalb der Daimler AG innehatte, übernimmt ab sofort die Leitung des Presseteams.

Das Presseteam von Mercedes-Benz Classic stellt sich neu auf: Anita Greiner spricht ab sofort bei den zahlreichen Classic Veranstaltungen sowie für das Mercedes-Benz Museum. Außerdem ist sie presseseitig für alle Themen der Produkt-, Motorsport- und Unternehmenshistorie zuständig. „Mit Anita Greiner haben wir eine ausgewiesene und engagierte Kommunikationsexpertin an Bord geholt, die neue strategische Impulse setzen wird. Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit“, so Michael Bock, Leiter Mercedes-Benz Classic.

Anita Greiner ist seit 1998 in der Daimler AG beschäftigt und wechselt jetzt in die Mercedes-Benz Museum GmbH. Sie weist langjährige Erfahrungen im Bereich interne und externe Kommunikation vor. Seit 2008 begleitete Greiner als Leiterin Kommunikation, Marketing & External Affairs den Werksaufbau in Kecskemét, Ungarn.

Das Team vom Mercedes-Benz Oldtimer-Newsticker wünscht Anita Greiner viel Erfolg an Ihrer neuen Wirkungsstelle und hofft in Ihr eine fachlich kundige und Altauto-begeisterte Ansprechpartnerin zu finden.

GTÜ: Oldtimer meist in sehr gutem Zustand

Von am 24. März 2014

GTÜ-Prüfingenieur Peter Deuschle bei der Begutachtung eines BuAuf Deutschlands Straßen sind mehr und mehr sogenannte Youngtimer unterwegs. Dies sind Fahrzeuge im Alter von 20 bis 30 Jahren. Ihre Zahl stieg im vergangenen Jahr auf rund vier Millionen. Im Schnitt fällt jeder dritte Youngtimer bei der Hauptuntersuchung durch und erhält im ersten Anlauf keine neue Plakette. Mit zunehmendem Fahrzeugalter nehmen die Mängel jedoch kontinuierlich ab.

Ein Blick auf die Pkw-Mängelquoten des Jahres 2013 macht die Unterschiede in den einzelnen Altersklassen deutlich. Bei allen Youngtimern bis zu 30 Jahren weisen 33 Prozent der Fahrzeuge erhebliche Mängel auf oder sind gar verkehrsunsicher. Mit geringen Mängeln sind 28 Prozent unterwegs. Knapp 39 Prozent durchlaufen die Hauptuntersuchung mängelfrei. Dies ist das Ergebnis der aktuellen GTÜ-Mängelstatistik, die auf der Oldtimermesse „Retro Classics” in Stuttgart vorgestellt wurde.

Mit zunehmendem Fahrzeugalter ändert sich das Bild jedoch deutlich. Weist ein 20 Jahre alter Youngtimer noch 35 Prozent gravierende Mängel auf, sinkt mit einem Fahrzeugalter von 25 Jahren die Mängelquote auf 30 Prozent und erreicht mit 28 Jahren und 25 Prozent einen Tiefpunkt. Ähnlich sieht es bei den Youngtimern ohne Mängel aus. Hier liegt die Quote bei den 20-Jährigen bei knapp 37 Prozent und steigt bei den 29-Jährigen auf 45 Prozent an. Den ganzen Beitrag lesen »

TC: Was zeigen die MB-Clubs?

Von am 23. März 2014

MBIG – Neue alte Auspuffanlagen

MBIG TC 1Wir können eine große Lücke in der Ersatzteilversorgung schliessen: Mit Hilfe eines sehr erfahrenen OEM Herstellers sind Auspuffanlagen für W 111 220 SEb Cabrio und Coupé endlich wieder lieferbar. Und zwar mit den originalen Abmessungen – da auf den originalen Werkzeugen hergestellt! Einzige – positive – Abweichung: Sie sind aus Edelstahl!

MBIG TC 2Es gibt die weit verbreitete Mär, dass Edelstahl-Anlagen „schlechter“ klingen. Dies rührt daher, dass heute in keiner Auspuffanlage mehr das drin ist, was ursprünglich von den Konstrukteuren vorgesehen wurde. Dies führt neben einem geänderten Klang oft auch zu Leistungseinbussen durch fehlenden Staudruck. Der Aufbau unserer Anlagen entspricht jedoch in allen Punkten der Serie: Querschnitt, Dämmung, Lochung, die Töpfe sind gebördelt und die Halterungen ein Stanz-Biegeteil wie im Original – so wie man es erwartet, wenn man nach den originalen Vorgaben auf originalen Werkzeugen herstellt.

070324cb-7106-43e0-8515-90abb3b8a3b5-premiumUm ganz sicher zu gehen, wurden die Anlagen zur Probe in ein Coupé und Cabrio verbaut – die Passgenauigkeit, Einbaubarkeit und Klangfarbe sind über jeden Zweifel erhaben. Wir stellen diese Auspuffanlagen erstmalig auf der Techno Classica vor. Bezogen werden können sie über die Händler aus dem MB-IG Netzwerk. Wer sich vorab eine Anlage reservieren möchte, wendet sich an Volker Kiekert, netzwerk@mbig.de

MBIG – Vorstellung Baureihe kompakt” - Grundlagen zur Historie der Baureihe W114 / W115, in unterhaltsamer Form aufbereitet

TC MBIG TitelDieser Band widmet sich dem Strich-Acht”, der Baureihe W 114/115, die mit einem weitgefächerten Angebot vom 200 D bis zum 280 CE in den Baujahren 1968 bis 1976 eine bis dahin bei der Daimler-Benz AG nicht gekannte Typenvielfalt bietet. Carsten Becker, ehemaliger Archivar der Mercedes-Benz InteressenGemeinschaft e.V., spannt den Bogen über die gesamte Biographie der Strich-Achter”. Und die beginnt schon lange vor der offiziellen Vorstellung in der Entwicklung von Technik und Design, die mit seltenem Bildmaterial ausführlich dargestellt wird, wobei auch ein Blick auf die Heckflossen”-Vorgängermodelle enthalten ist. TC MBIG InnenEs folgt ein Überblick über die technischen Charakterzüge der seinerzeit hochgelobten Neuerscheinung und das Typenprogramm, das in den Folgejahren immer weiter aufgefächert wird, bis hin zu den Coupé-Varianten. Es wird eine Erfolgsgeschichte nicht zuletzt aufgrund der umfangreichen Modellpflege, und auch diese findet in diesem Band breiten Raum.. Ein paar Blicke über den Tellerrand gibt es ebenfalls, zur zeitgenössischen Konkurrenz und natürlich zu den zahlreichen Sonderversionen vom Kombi bis zum Krankenwagen.

Was es mit dem sizilianischen Winter und dem deutschen Herbst auf sich hat, wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten am besten selber nachlesen! Bestellt werden kann über den Clubshop der MB-IG. ISBN: 978-3-9815090-1-4 Preis: 9,90 Euro Clubshop: www.mbig.eu

MVC – Infos zum Jahrestreffen in Haltern am SeeDSC02554

Schöne Fahrzeuge aus dem Betreuungsspektrum des Veteranenclubs und wenn Sie mit mir, Jörg Maschke, vom Newsticker-Team am Freitag, 28.3.14, ins Gespräch kommen wollen, melden Sie sich bitte per Email unter Info@MVConline.de bis zum Mittwoch unter Angabe 1.) Ihres Namens 2.) dem Gesprächsthema und 3.) Ihrer Handynummer und wir vereinbaren einen Termin.

MB /8 Club Deutschland e.V. – Mediashow und 25jähriges Bestehen

TC2004_500pxDer älteste und einzige Club der sich ausschließlich mit der Baureihe W114 / W115 beschäftigt wird in diesem Jahr 25 Jahre alt. Zu diesem Anlass wird eine Bildershow mehrmals am Tag laufen, der Interessantes und Unbekanntes aus der Geschichte des Millionensellers /8 zeigen wird.

M100 Club – Wird es heiß ?

Gerüchte wandern schon länger durch die Szene… der HotRod W111 mit dem M100 Motor soll sich bereits in Deutschland befinden… ob er auch auf der TechnoClassica zu sehen ist? Lassen wir uns überraschen!192479_1853116577260_555055_o

 

 

 

 

Neuer GTÜ-Service für Klassiker

Von am 21. März 2014

Mit der Oldtimer-Bewertung nach „System GTÜ” bringt die Gesellschaft für Technische Überwachung eine völlig neue Produktfamilie im nichtamtlichen Bereich auf den Markt, die die Stuttgarter Prüf- und Sachverständigenorganisation auf der „Retro Classics” der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Zum Start bietet die GTÜ allen Oldtimer-Besitzern zwei Produkte an: ein sogenanntes Kurzgutachten, das hauptsächlich zur Versicherungseinstufung für den gewöhnlichen Kaskofall dient, sowie ein detailliertes GTÜ-Wertgutachten für Kauf oder Verkauf, Schadenfall oder Restaurierungsbegleitung.

gtue-oldtimerexperteMit dem online verfügbaren Oldtimer– und Expertenservice und einer umfassenden Datenbank verfügt die GTÜ nach eigenen Angaben über die entsprechende Wissensbasis zur Feststellung der Originalität, der Historie und des Werts eines Klassikers. „Mit einem flächendeckenden Netz von auf klassische Fahrzeuge spezialisierten Kfz-Sachverständigen und qualifiziertem Datenmaterial garantieren wir unseren Kunden qualitativ hochwertige Gutachten, auf die sich auch die Versicherungswirtschaft verlassen kann”, betont GTÜ-Oldtimer-Experte Bastian Schonauer.

Beim Kurzgutachten nach „System GTÜ” nimmt der auf Oldtimer spezialisierte Sachverständige eine Identifikation des Fahrzeugs vor. Danach folgt eine äußere Inaugenscheinnahme des Komplettfahrzeugs mit Messung der Lackschichtdicke sowie die Begutachtung von Unterboden, Achsen und Bremsanlage. Eine Funktionskontrolle im Stand sowie eine kurze Rangierfahrt runden das Kurzgutachten ab. Die Kosten für das Kurzgutachten belaufen sich auf ca. 150 Euro.

Beim detaillierten Wertgutachten nach „System GTÜ” werden die Punkte des Kurzgutachtens durch eine ausführliche Sicht- und Funktionsprüfung aller Fahrzeugbaugruppen (Fahrwerk, Lenkung, Karosserie, Bodengruppe, Licht/Elektrik, Motor/Antrieb und Abgasanlage), einer Beschreibung der Fahrzeug- und Markengeschichte gemäß den Angaben des Auftraggebers zu Historie und Identität sowie durch eine aussagekräftige Probefahrt ergänzt. Eine umfangreiche Fotodokumentation rundet das detaillierte Gutachten ab. Das GTÜ-Wertgutachten beinhaltet grundsätzlich sowohl den Markt- als auch den Wiederbeschaffungswert des begutachteten Fahrzeugs. Dieses bietet der GTÜ ab 300 Euro an. Den ganzen Beitrag lesen »

Classic Days Schloss Dyck | 01.-03. August´14

Von am 20. März 2014

Auch in diesem Jahr können Sie Schlossherr/-in sein … mit Mercedes-Benz Classic ist das möglich.

C111 auf Schloss Dyck

C111 auf Schloss Dyck

Das Team der Classic Abteilung freut sich sehr, in diesem Jahr die Mercedes-Benz Club Mitglieder exklusiv in den Schlossräumen von Schloss Dyck begrüßen zu dürfen. Nach der überaus guten Resonanz hat man sich dieses Jahr im Schloss „ausgebreitet“ und so kann man viel mehr Mitgliedern die Möglichkeit bieten, teilzunehmen. Aufgrund organisatorischer „Verschlankung“ konnten wir erstmals die Preise reduzieren. Zusätzlich können Sie sich für einige der begehrten Teilnehmerplätze für Jewels in the Park, Racing Legends und Charme & Style bewerben. Bitte beachten Sie, dass es nur sehr wenige Plätze gibt und die Auswahl vom Veranstalter getroffen wird. Die Teilnahme kann nicht gewährleistet werden.

Die Wochenendtickets sind bereits ab Freitag gültig. Die Mercedes-Benz Hospitality hat erst ab Samstag für die Teilnehmer geöffnet. Generell können für die Veranstaltungsangebote keine Kontingente erworben werden, es gelten nur Einzelanmeldungen (pro Mitglied 1 Fahrzeug/2 Personen, Kinder nach Rücksprache). Die Anmeldungen werden nach Eingangsdatum berücksichtigt. Bitte beachten Sie, dass das Catering separat gebucht werden muss.

Wochenendtickets inkl. Parken und Specials: Den ganzen Beitrag lesen »

Patina-Diskussion führt Charta von Turin ad absurdum

Von am 19. März 2014

TUEV SüdErhaltenswerte Patina oder behandlungsbedürftiger Rost? Die Charta von Turin, seit einem Jahr in Kraft, sorgt für kontroverse Diskussionen in der Oldtimer-Fangemeinde. Grund: Die weltweite Regelung rund um historische Fahrzeuge bevorzugt Bewahren gegenüber Restauration mit modernen Mitteln. Das führt immer wieder zu Praxisproblemen beim Oldtimer-Gutachten.

Patina oder Verwahrlost ?Seit einem Jahr ist die Charta von Turin in Kraft. Sie soll weltweit eine einheitliche Grundlage für Entscheidungen bieten, die im Zusammenhang mit Oldtimern stehen. In einem Punkt sorgt das Regelwerk jedoch eher für Diskussionen: Dass die Charta bei Patina grünes Licht gibt und professionell restaurierten Fahrzeugen eher die gelbe Karte zeigt, führt zu Kontroversen bei der H-Zulassung. Immer wieder kommen schlecht oder gar nicht restaurierte Fahrzeuge zur Begutachtung. Vergilbter Lack, zerschlissenes Leder, brüchige Vinyldächer oder schlichtweg Rost sollen mit Hinweis auf den Patina-Primat nicht negativ zu Buche schlagen. Aus Sicht von TÜV SÜD eine falsche Auslegung der Charta. Matthias Gerst, Oldtimer-Experte von TÜV SÜD: „Oldtimer-Fans wollen gut erhaltene, gepflegte oder professionell restaurierte Fahrzeuge sehen – dafür gibt es den Status als historisches Fahrzeug. Rost und Schimmel haben mit Patina nichts zu tun.“ 

Praxis contra Patina

Der sah schon Ende 1944 genau SO aus !Der sah schon Ende 1944 genau SO aus !Der größte Unterschied zwischen der Praxis bei der H-Zulassung und der Charta von Turin wird bei Komplettrestaurierungen deutlich. Sogenannte „Renovierungen“ sieht die Charta nämlich eher kritisch. Zwar wird eingeräumt, dass auch moderne Ersatzmaterialien und Techniken zum Einsatz kommen dürfen – beispielsweise zum Konservieren. Originalmaterialien und zeitgenössische Methoden sollen jedoch Vorfahrt haben. „Viele Autos brauchen eine umfassende Restaurierung – teilweise sogar mit Neuteilen – um überhaupt wieder im Straßenverkehr bewegt werden zu können. Die kann man nicht mit Patina retten“, so Gerst. Dementsprechend lassen die Zulassungsvoraussetzungen für das H-Kennzeichen ausdrücklich auch neue Komplettrahmen zu, wie sie beispielsweise für Citroën 2CV oder MG B im Angebot sind und vom jeweiligen Hersteller lizensiert wurden. 

Sicherheit geht vor

Einfach nur über Jahre vergessen ?Konservierung, Schutz, Sicherheit und Werterhalt: Aus Expertensicht sind in vielen Fällen moderne gegenüber historischen Materialien vorzuziehen. Das gilt ganz besonders für Bremsanlagen, Kolben oder auch Lacke. „Eine über die Jahre verblasste Motorhaube aufzuarbeiten und zu konservieren, dagegen ist nichts einzuwenden. Allerdings sind unter kalifornischer Sonne ‘verbrannte’ Lacke damit nicht gemeint. In solchen Breiten ist der Lack quasi ein Verschleißteil. Die Ideen der Charta sind eine sinnvolle Ergänzung zur H-Zulassung, die wiederum der Alltagstauglichkeit bei Einhaltung der Originalität klar den Vorzug gibt. Autos müssen sicher sein und den heutigen Anforderungen des Straßenverkehrs standhalten“, sagt Matthias Gerst. Mit allen Konsequenzen für die Restauration und den Werterhalt. Für die fachgerechte Restauration steht heutzutage eine ganze Palette von neuen Originalteilen zur Verfügung.

Massenware schützen

P1050961Bei allen Diskussionen rund um Patina: Die Charta von Turin will die Geschichte, das Design, die Technik und die Funktion erhalten und alle gesellschaftlichen Einflüsse von Fahrzeugen dokumentieren. Dazu gehören ausdrücklich die ersten Massenfabrikate wie Käfer und Rekord und Cinquecento. So sieht es auch TÜV SÜD: „Wir begrüßen die Charta von Turin. Sie ist in vielerlei Hinsicht wertvoll und auch vereinbar mit den Kriterien für die H-Zulassung. Doch wenn’s um die Sicherheit geht, dürfen keine Abstriche gemacht werden“, unterstreicht Oldtimer-Liebhaber Gerst.

Mehr als 80.000 Besucher auf der Retro Classics 2014

Von am 17. März 2014

Die 14. Ausgabe der Retro Classics ist am Sonntag mit neuen Rekordergebnissen zu Ende gegangen. Mehr als 80.000 Besucher zählte die Stuttgarter Automobilmesse, was nicht nur einen starken Zuwachs gegenüber dem Vorjahresergebnis, sondern auch einen absoluten Rekord seit der Erstveranstaltung 2001 bedeutet. Eine erneute Steigerung ließ sich auch bei der Verweildauer verzeichnen: Im Schnitt verbrachte jeder Besucher fünfeinhalb Stunden auf dem Messegelände, so das Ergebnis einer ersten Besucherbefragung. Auf Anbieterseite war mit 1428 Ausstellern ebenfalls eine neue Bestmarke erreicht worden. 

„Eine gute Erstauflage“, scherzte Roland Bleinroth, Geschäftsführer der Messe Stuttgart, und verwies damit auf die „neue Regie“: Die Retro Classics wurde in diesem Jahr erstmals von der RETRO Messen präsentiert, einer neu gegründeten Gesellschaft der Messe Stuttgart und RETRO Promotion. Deren geschäftsführender Gesellschafter und Initiator der Retro Classics, Karl Ulrich Herrmann, bezeichnete die Messe als „rundum großen Erfolg. Die Retro Classics 2014 macht einen weiteren Schritt nach vorn“. 

Anteil ausländischer Besucher und Aussteller wächst

Bei alledem wird die Retro Classics immer internationaler: Laut Befragung reisten elf Prozent der Besucher aus dem Ausland an – fast 20 Prozent mehr als noch 2013. Die meisten ausländischen Gäste kamen aus der Schweiz (31%) Frankreich (22%) und Österreich (19%), aber auch aus Italien, Tschechien oder den USA. Der Anteil ausländischer Aussteller hat sich in den vergangenen Jahren nahezu verdoppelt. Dazu besuchten rund 700 Journalisten aus 22 Ländern die Messe. Im Pressebereich freute man sich, sogar Kollegen aus Katar oder Indien begrüßen zu dürfen.

Von den befragten Besuchern interessierten sich 64 Prozent für Oldtimer. Mit 28 Prozent stand das Thema Youngtimer an zweiter Stelle, gefolgt von Ersatzteilen/Zubehör (26%) und Restauration (20%). 67 Prozent gaben an, mindestens einen Oldtimer zu besitzen; zum Zeitpunkt der Befragung hatte knapp die Hälfte (44%) bereits Käufe oder Bestellungen getätigt. Bei 4 Prozent lag die Investitionshöhe über 100.000 Euro. Mit einem Fachbesucheranteil von etwa einem Drittel bewegt sich die Retro Classics 2014 auf Vorjahresniveau. 

Hohe Zufriedenheit bei Besuchern und Ausstellern

„Die Zahlen bestätigen, dass das Angebot stimmt“, sagte Herrmann. Tatsächlich ließ sich abermals ein hoher Zufriedenheitsgrad feststellen: Fast alle Besucher (92%) empfehlen die Retro Classics gerne weiter, 49 Prozent sind der Meinung, dass die Messe in Zukunft noch wichtiger für die Branche wird. Die Aussteller wiederum zeigten sich nicht nur über die Publikumszahlen, sondern auch über die Kaufbereitschaft hocherfreut. „Zum ersten Mal konnten wir bereits bis zum Sonntagmorgen drei Fahrzeuge verkaufen“, sagte Joachim Stickel, Inhaber des Rutesheimer Autohauses Stickel Pagoden-Center. „Ich rechne außerdem mit einem guten Nachmessegeschäft. Die Retro Classics ist einwandfrei gelaufen – nächstes Jahr sind wir wieder mit dabei.“ Detlef Förster, Geschäftsführer von Boxer Motor aus Dotternhausen: „Wir sind sehr glücklich – die Retro lief gut, wie alle Jahre. Wir haben gut verkauft! Auch diesmal gab es extreme Kundenströme, darunter ein hoher Anteil an Fachbesuchern, die sich bestens auskannten.“ Von einer „Top-Resonanz“ und einem „super Publikum“ schwärmte Peter Kolbeck, Mit-Geschäftsführer des Ismaninger Anbieters GT-A. „Das Interesse war riesig, teilweise gab es kein Durchkommen mehr! Die Messe war anstrengend, aber es hat sich gelohnt! Wir nehmen viele tolle Eindrücke mit nach Hause.“ Das konnte Rainer Dschüdow, Geschäftsleitung von Pyritz-Classics aus Frankfurt, nur bestätigen. Er schätze die Retro Classics als besonders angenehme Messe, sagte er. Neben guten Verkäufen und Kontakten, Organisation, Atmosphäre und Personal lobte er vor allem den reibungslosen Ablauf: „Es gab keinen Stress bei Auf- und Abbau. Das ist sehr gut, und wir kommen nächstes Mal wieder!“

Vielen gilt die Retro Classics längst als Nummer eins unter den Automobilmessen: „Wir sind hochzufrieden“, sagte Jens Meseck, KfZ-Meister beim Kleinaspacher Unternehmen K&F Classic Cars. „Andere Veranstaltungen dieser Art sind zur Retro Classics überhaupt kein Vergleich mehr!“ Diese Zufriedenheit rührt nicht zuletzt vom eigenen Engagement her. Herrmann: „Die Leute haben gute Ideen, und das wird belohnt“ – nicht nur in Heller und Pfennig, sondern auch mit Preisen und Pokalen. Neben den Retro Classics Awards wurden insgesamt 25 Auszeichnungen für die schönsten Messestände vergeben.

Die nächste Retro Classics findet vom 26. bis 29. März 2015 auf dem Stuttgarter Messegelände statt.

80 Jahre Winterreifen

Von am 15. März 2014

Als erster Winterreifen der Welt kam der Nokian Kelirengas bereits 1934 auf den Markt. Der Vorgänger des Nokian Hakkapeliitta, eines der bekanntesten Winterreifen, bot starken Schneegriff 

Assembly_1933Nokian Tyres erfand den ersten Winterreifen der Welt bereits vor 80 Jahren. Der Vorgänger des Nokian Hakkapeliitta, eines der bekanntesten Winterreifen, heißt Nokian Kelirengas (“Wetterreifen”) und wurde von Nokian Tyres in Finnland entwickelt, produziert und 1934 auf den Markt gebracht. Dieser Top-Pneu seiner Zeit bot starke Traktion in tiefem Schnee bei skandinavischem Winterfrost. Der erste Winterreifen war für Lastwagen konstruiert und hatte ein grobstolliges Profil, damit sie bei viel Schnee gut vorankamen. Mit dem revolutionären Nokian Kelirengas fuhren die Fahrzeuge selbst hügelige, verschneite Straßen mit festem Griff rauf. Früher mussten die Fahrer vor Steigungen umständlich Schneeketten auf den Sommerreifen montieren.

Nokian Hakkapeliitta Winterreifen: der Schneekönig der Straße

First_winter_tyre_lake_Pyhäjärvi_1930s KopieFür Pkw entwickelten die finnischen Ingenieure 1936 den Nokian Hakkapeliitta, der als echte Innovation die Sicherheit bei Schnee auf den rutschigen Winterstraßen deutlich erhöhte. Dieser Pkw-Winterreifen hatte ein dünnes, querlaufendes Profil mit mehreren Griffecken. Dieses komplett neue Profildesign gewährleistete festen Griff mit starkem Biss bei Schnee und Matsch. Die Saugnäpfe auf dem Profil, die verhinderten, auf Eis wegzurutschen, waren eine typische Stärke des Nokian Hakkapeliitta. Der Schneekönig der Straße war geboren. Den ganzen Beitrag lesen »

Sachsenring mit historischem Motorsport

Von am 13. März 2014

ADAC sachsenring-classicADAC Sachsenring Classic – Vorteile für ADAC Korporativclubs

Vom 16.-18. Mai gastiert die ADAC Sachsenring Classic auf dem Traditionskurs bei Hohenstein-Ernstthal. Damit findet erstmals eine Motorsportrennveranstaltung mit historischen Rennfahrzeugen und -motorrädern auf dem Sachsenring statt. 500 Fahrer in sechs Automobilklassen und 12 Motorradklassen gehen an den drei Veranstaltungstagen an den Start. „Benzingespräche“, Autogrammstunden, Mitfahrgelegenheiten und musikalische Unterhaltung runden das Programm ab. Alle Details zur ADAC Sachsenring Classic und zum allgemeinen Ticketverkauf finden Sie unter www.sachsenring-classic.de.ADAC Sachensring Sonderlauf Melkus

Für Mitglieder von ADAC Korporativclubs werden folgende Sonderkonditionen angeboten:

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RETRO: In Restaurierung & in Benutzung

Von am 12. März 2014

Zwei total verschiedene Clubs – zwei total verschiedene Teams – und doch entsteht ein nahezu gleiches Standthema !

Retro Stand VfW123 2014Der Verein für Freundes des W123 zeigt auf der demnächst startenden Retro-Classic in Stuttgart einmal einen im Einsatz befindlichen 300TD Turbodiesel, der im Rahmen einer aufwendigen und in der Clubzeitung detailliert beschriebenen Rückholaktion aus Spanien reimportiert wurde (siehe Flair-Story 2011). Der wagen besticht durch einen tollen Zustand und gilt als Beispiel eines Langläufer-Leistungs-Lasters auf der Baureihe 1-2-3. Das zweite Fahrzeug ist ein in Restaurierung befindlicher 240D, der einen sehr guten Einblick in die komplexe Restaurationsarbeit an einem Millionenseller gibt…

1988M552Beim Mercedes-Benz Veteranen Club von Deutschland e.V. präsentiert durch den Regionalclub Schwaben fällt der Blick in erster Linie auf einen W21 der momentan restauriert wird. Dieses Fahrzeug zeigt, wie einfach die Technik damals war, aber auch wie viel Arbeit die Wiedererreichung des Auslieferungszustandes erfordert. Als Gegenpunkt soll ein bereits in Referenzzustand befindlicher Typ des Wagens seine Qualität zur Schau stellen.

Leider lag uns zu Redaktionsschluß noch kein Bilder des Standes vor, somit erfreuen wir uns vorerst mit einer alten Werbung aus unserem Archiv zum Thema W21…

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