Von Jörg Enger am 27. August 2010
Die Markenwerkstätten sind die Sieger beim Werkstatttest 2010 des ADAC. Wie der Automobilclub mitteilte, hätten sie sowohl mehr Fehler gefunden als auch im Service besser abgeschnitten als die Ketten und freien Werkstätten. Der ADAC hatte zusammen mit der Stiftung Warentest jeweils fünf Betriebe der Marken Mercedes, Opel, Renault, Toyota und VW sowie 25 ATU- und 25 Meisterhaft-Werkstätten unter die Lupe genommen.
Vor allem die Mercedes-Benz-Betriebe konnten im Test überzeugen: Alle fünf Betriebe Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie Allgemein, Technik, Wirtschaft
Von Jörg Maschke am 25. August 2010
Berlin, August 2010. Die Folgen der Wirtschaftskrise haben ihren Niederschlag auch in der Preisentwicklung von Oldtimern gefunden. Das geht aus der Entwicklung des Deutschen Oldtimer-Index im ersten Halbjahr 2010 hervor, den der Verband der Automobilindustrie (VDA) alle sechs Monate herausgibt. Nachdem der Index seit 1999 jährlich im Durchschnitt um 5,7 Prozent gestiegen war, sank er in den ersten sechs Monaten des Jahres 2010 von 1.732 Punkten um 1,9 Prozent auf 1.699 Punkte. Im Vergleich zeigte sich der Dax mit plus 0,15 Prozent nahezu unverändert.
Die Liste der Fahrzeuge mit dem stärksten Wertzuwachs führt nach wie vor der Citroen 2 CV an, gefolgt vom Fiat 500 F. Danach haben sich allerdings einige überraschende Änderungen ergeben. Der Porsche 924 liegt nun auf Platz 3, er verbesserte sich um acht Plätze. Ebenfalls einen großen Sprung nach vorn machte die Mercedes-Benz S-Klasse (W 116) von Platz 14 auf Rang 7. Der in den letzten Jahren mit Rekordergebnissen gehandelte legendäre Mercedes-Benz 300 SL (Flügeltürer) erfuhr offensichtlich eine Preisberuhigung und fiel aus den Top Ten heraus.
Der Deutsche Oldtimer-Index wird seit 1999 nach den gleichen Kriterien berechnet. Zugrunde liegen Wertgutachten von 88 unterschiedlichen Fahrzeugtypen aus sieben Herstellernationen, die in ihrer Gesamtheit den deutschen Oldtimermarkt repräsentieren. Um eine Verfälschung durch besonders wertvolle Einzelstücke zu vermeiden, werden in der Berechnung des Index keine Vorkriegsfahrzeuge berücksichtigt. Der Anfangswert im Jahr 1999 wurde auf 1.000 Punkte festgelegt.
Auch wenn es im ersten Halbjahr 2010 zu einer Beruhigung der Preisentwicklung für Oldtimer gekommen ist, so melden die deutschen Fachhändler doch, dass eine gestiegene Nachfrage speziell im Bereich der Sport- und Luxusfahrzeuge darauf hindeutet, dass die Preise für das gesamte Jahr wieder steigen werden.
Kategorie Allgemein, Wirtschaft
Von Jörg Enger am 23. August 2010
Die automechanika 2010, die vom 14.09. -19.09.2010 in Frankfurt ausgerichtet wird, bietet in diesem Jahr die ZDK-Sonderschau in Halle 11.0 zum Thema Oldtimer-/ Youngtimer-Restaurierung unter Mitwirkung des GTÜ Oldtimerservices und seinen Dienstleistungen.
Die automechanika bietet ein einzigartiges Produktangebot in den Bereichen Autoteile, Werkstatt- und Tankstellenausrüstung, IT und Management, Fahrzeugwäsche, Zubehör und Tuning. Begleitet wird die Veranstaltung von hochkarätigen Sonderschauen, Vorträgen und Workshops. Unangefochten erreicht die Automechanika Spitzenwerte bei ihrer Größe und Internationalität: Zur letzten Veranstaltung kamen rund 50 Prozent der Besucher und 80 Prozent der Aussteller aus dem Ausland.
Ein besonderes Hightlight ist die neue Halle 11 auf dem Frankfurter Messegelände, die in diesem Jahr erstmals ihre Tore öffnet und auf zwei Ebenen (11.0/ 11.1) mit insgesamt 23.860 Quadratmetern Produkte aus dem Bereich „Repair & Maintenance“ präsentiert. Mitten drin der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), der mit seiner Sonderschau Oldtimer-/ Youngtimer-Restauration von Stand E25 bis E41 reicht. Die Sonderschau ist der Treffpunkt für Profis und Liebhaber des automobilen Kulturgutes und bietet mit den teilnehmenden Partnern einen guten Überblick zur Pflege, Wartung und Instandsetzung der Klassiker. Der Bereich Fahrzeugüberwachung, Gutachten und Oldtimerdienstleistungen wird dabei vom GTÜ Oldtimerservice abgedeckt. Das bewährte Standkonzept der GTÜ konzentriert sich hier auf die Dienstleistungen und Angebote zum Thema klassische Fahrzeuge.
Die Sonderschau ist umgeben von den Bereichen Karosserie-Instandsetzung und Lack. Der Besucher findet in Halle 11.0 alles zur Karosseriebearbeitung sowie Werkzeug- und Werkstattausrüstung für Karosseriewerkstätten; in der Ebene 11.1 dreht sich alles um Lackierung, Oberfläche und Korrosionsschutz. Gleichzeitig ist neben der Halle 11 der neue Eingang Portalhaus (ehemals Eingang West) entstanden, der direkt mit der Halle 11 verbunden ist. Der neue Eingang ist ideal für Besucher, die vom Rebstockgelände kommen; sie gelangen direkt von der Halle 11 über die Laufbänder der Via Mobile zu den Hallen 9 und 10.
Kategorie Messe, Tuning, Werkzeuge, Wirtschaft
Von Jörg Enger am 17. August 2010
Rund 210.000
Fahrzeuge sind jetzt in Deutschland auf H-Kennzeichen zugelassen. Damit hat sich diese Anzahl in den letzten zehn Jahren vervierfacht. Unangefochten an der Spitze der H-Zulassungen steht nach wie vor der VW Käfer mit rund 21% aller H-Kennzeichen. Unter den Top Ten der Zulassungszahlen finden sich aber gleich fünf Modellreihen von Mercedes-Benz nämlich nach ihrer Rangfolge: W114/115 mit über 10.000 Wagen, W123 (knapp 6.000), SL 107 (rund 5.800), W110/111 (ca.5.700) und schließlich W108/109 mit rund 5.200 Fahrzeugen.
Betrachtet man die beiden Statistiken und KBA H-Zulassungen Top Ten, ist der Trend klar abzulesen. Es sind vor allem die „normalen“ Modelle aus den Wirtschaftswunder und Aufbauzeiten der Bundesrepublik (1960-1970) und hier vor allem deutsche Automobilmarken, die von Oldtimerfreunden gehegt und gepflegt werden. Oft sind es Modelle, mit denen die damals junge Generation der heute über 50jährigen ihre Erinnerungen lebendig halten. Dies spiegelt sich auch in den rund 4.000 Oldtimer-Veranstaltungen wieder, die derzeit jährlich in Deutschland stattfinden.
Kategorie Politik, Verkehr, Wirtschaft
Von Jörg Enger am 12. August 2010
Fast kommt es einem wie ein Drehbuch für einen Hollywood-Film vor – nur dass es da sicher glücklich ausgeht, was hier keineswegs gewiss ist:Wer in der Hauptstadt ein altes Auto fährt, ist auf Horst Grafenbergers Service angewiesen. Jetzt wurde ihm seine Werkstatt in Kreuzberg gekündigt, weil an der Stelle ein Einkaufzentrum entstehen soll. Horst Grafenberger ist einer der letzten Meister der Vergasertechnik-Spezialisten. Ist der Beruf schon vom Aussterben bedroht, so scheint auch das Ende von Grafenbergers Werkstatt mitten in Berlin besiegelt zu sein. Der Umzug vom angestammten, quasi historischen Ort in eine neue Werkstatt kann ihn teuer zu stehen kommen. Lag die monatliche Miete in der Yorckstraße noch im dreistelligen Bereich, dürften neue Vermieter an anderer Stelle mindestens den doppelten Betrag verlangen.
Die Kündigung kam im Mai. Ein Immobilieninvestor aus Dortmund erwarb das Grundstück zwischen Yorckstraße, Dennewitzplatz und Gleisdreieck, um voraussichtlich ein Einkaufszentrum zu errichten. Bleibt zu hoffen, dass Horst Grafenberger und sein Mitarbeiter Ulf Kannenberg bis zum 31. Dezember 2010 eine neue, bezahlbare Werkstatt finden, um ihr Wissen noch lange anwenden zu können.
Kategorie Restaurierungshilfe, Wirtschaft
Von Jörg Enger am 7. August 2010
“Technoversum” heisst das neue entstehende Projekt des ehrwürdigen Deutschen Technikmuseums in Berlin.
Am Mittwoch wurde der Baufortschritt der neuen Hallen gezeigt, die im Mai 2011 eröffnet werden sollen. Schon als in den neunziger Jahren der Senat einen Ausgabestopp erlassen hatte, finanzierten die Museumsleute ihren Neubau mit Hilfe des ausführenden Bauunternehmens. Als man Pläne zum Bau eines Riesenrades neben dem eigenen Gelände verhindern wollte, wurde ein Sponsor aus dem Hut gezaubert, der versprach das Geld für das Grundstück zu geben. Diesem Beispiel folgend, zahlte am Ende dann doch der Senat. Und als die Pläne zum Ausbau der ehemaligen Verladehallen des Anhalter Bahnhofs zu scheitern drohten, öffneten die Museumsleute geschickt die Mittel aus dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung. Jetzt wird gebaut.

Ladestrasse in Betrieb um 1910
Auch ohne Aussicht auf das Geld zu haben, hatte man im Museum die Ausbaupläne nämlich schon entwickelt. So konnte man schneller als andere zuschlagen. 2,9 Millionen Euro hat das Museum aus dem Sondertopf erhalten können; 600 000 Euro kommen von der EU hinzu – und schon entsteht endlich eine neue Ausstellungsfläche für den Bereich Mobilität – in energetisch vorbildlich gedämmten Räumen, was Voraussetzung zum Erhalt der Konjunkturprogrammmittel war. Am Mittwoch wurde demonstrativ eine Gaube aufs Dach gesetzt.
Kategorie Allgemein, Museen, Verkehr, Wirtschaft
Von Jörg Enger am 13. Juli 2010

Endmontage Mercedes-Benz S 350
“Das Beste oder Nichts”, so lautet das neue Motto des Herstellers aus Stuttgart. Getreu diesem Motto gewährte Mercedes-Benz Einblicke in den Rohbau der E-Klasse, die Endmontage der S-Klasse, den Forschungsbereich Virtual Reality und in das Kommunikationsforum Passive Sicherheit. Im Rahmen dieser Führungen wurden Einblicke der besonderen Art gewährt, die sonst den Besuchern verwehrt bleiben.
Eingeladen waren rund 30 Mitglieder aus den weltweit ca. 80 Mercedes-Benz Clubs.
Station 1:
Im Karosserierohbau der neuen E-Klasse konnten die Besucher ein Ballet von unzähligen Robotern beobachten, überall wurden blitzschnell Teile gegriffen, in Position gebracht und verschweißt. Der ein oder andere Funkenstreif war dabei nicht zu übersehen.
Station 2:
In der S-Klasse Montagehalle erfuhren die Teilnehmer, dass der Bau eines Fahrzeuges rund 4 Tage dauert und die Farben schwarz und silber nach wie vor der „Renner“ bei den Kunden sind. Es war natürlich auch sehr beeindruckend Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie Clubleben, Wirtschaft
Von Jörg Enger am 4. Juli 2010
Der Schmierstoffhersteller Motul hat sein Produktangebot um zwei zusätzliche Öle erweitert. Das Unternehmen reagiert damit auf den wachsenden Markt für Old- und Youngtimer und die daraus entstehenden Anforderungen. Bei dem neuen Motul Classic Oil SAE 30 handelt es sich im ein mineralisches Einbereichsmotorenöl, das auch für Fahrten in der kälteren Jahreszeit geeignet ist. Es ergänzt das bereits verfügbare Produkt Motul Classic Oil SAE 50, das speziell für wärmere Monate gedacht ist. Beide Öle empfiehlt Motul für Motoren und Getriebe von Fahrzeugen, die in der Zeit von 1900 bis 1950 gebaut wurden. Ebenfalls neu ist das Motul Classic Oil SAE 15W-50. Das halbsynthetische Motoröl ist für Motoren bestimmt, die im Originalzustand mit oder ohne Turbolader nach 1970 gebaut wurden. Es verfügt über eine moderne Additivtechnologie. Über die Produktinnovationen hinaus, präsentiert sich die gesamte MOTUL Classic Range mit einem völlig neuen Dosenlayout.
Unter der Bezeichnung „Classic Range“ vertreibt Motul Motor-, Getriebe- und Hinterachsöle, Bremsflüssigkeiten, Kraftstoffzusätze sowie Wartungs- und Pflegeprodukte. Sie sind laut Unternehmensangaben auf die spezifischen Anforderungen historischer Fahrzeuge abgestimmt. Das Einsatzspektrum reicht von Klassikern, die vor 1950 gebaut wurden, über Fahrzeuge der Baujahre 1950 und 1970 bis zu Youngtimern ab 1970. Außerdem bietet Motul spezifische Öle für „High-Performance-Fahrzeuge“, also sportliche Klassiker, die bei Rennen und Rallyes zum Einsatz kommen.
Laut Motul kommt bei der Mehrzahl klassischer Automobile häufig der falsche Schmierstoff zum Einsatz. Vor diesem Hintergrund arbeiten der Weltverband der Clubs historischer Fahrzeuge, die Fédération Internationale des Véhicules Anciens (FIVA), und Motul seit April diesen Jahres zusammen.
Die Kooperation umfasst zunächst den Austausch von technischen Informationen und Kontakten auf internationaler Ebene sowie gemeinsame Marketingaktivitäten. Maßgeblich von der neuen partnerschaftlichen Verbindung profitieren werden auch die Liebhaber historischer Fahrzeuge. So wird sich Motul nach eigenen Angaben künftig durch Aufklärung und Training im Bereich der Schmierstofftechnologie, durch Schulung der technischen Koordinatoren und bei der Beantwortung komplexer technischer Fragen zum Thema Schmierstoff einbringen. Dazu zählt zum Beispiel die zuverlässige Zuordnung des jeweils geeigneten Schmierstoffs zum entsprechenden Fahrzeug.
Kategorie Restaurierungshilfe, Technik, Wirtschaft
Von Jörg Enger am 1. Juli 2010

Nicolas Hayek bei der Präsentation des Smart 1997 (Bild: Reuters)
Der Visionär und Unternehmer Nicolas Hayek ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Der Swatch-Gründer hat nicht nur der schweizerischen Uhrenindustrie neuen Schwung gebracht, sondern auch der Automobilindustrie. Hayek ist der Vater des Smart.
Das „Swatch-Mobil“ sollte ursprünglich nicht nur ein traditionelles Fahrzeug sein, sondern ein Konzept für die Fortbewegung der Zukunft. Zunächst zeigte Volkswagen Interesse für das Mikrokompaktfahrzeug. Jedoch der (einstige) VW-Chef Ferdinand Piëch erteilte Hayek 1993 eine Abfuhr. Schließlich kam Hayek mit Daimler-Benz ins Geschäft.
Gemeinsam mit Mercedes-Benz-Vorstand Werner Niefer verkündete Hayek im März 1994 die Revolution der automobilen Fortbewegung. Mit dem Smart sollte alles anders werden, vieles neu. Ursprünglich sollten jährlich rund 500.000 Einheiten verkauft werden.
Doch der visionäre Ansatz einer neuen urbanen Mobilität verflüchtigte sich noch vor Produktionsstart 1998. Die bodenständigen Daimler-Ingenieur übernahmen das Sagen und stutzten den Smart zurecht. Für Hayek nicht nachvollziehbar, er stieg aus.
Hayek, der in Beirut geboren wurde, verstand auch zu leben. „Für mich sind Geburtstage und Weihnachten keine magischen Daten. Ich feiere immer dann, wenn ich Lust dazu habe“, sagte der Self-Made-Unternehmer einst. Am Montag erlag der 82-Jährige einen Herzinfarkt an seinem Schreibtisch.
Kategorie Historie, Wirtschaft
Von Jörg Enger am 26. Juni 2010
An der Lessingstraße in Neu-Ulm, einem ansonsten von Diskotheken geprägten Umfeld, entsteht ein städtebaulicher Höhepunkt: das neue Oldtimerzentrum Traumfabrik Classic. Die Eröffnung ist an diesem Wochenende.
Auf knapp 5.000 Quadratmeter vereint die Traumfabrik Classic in einer einzigartigen Architektur neben großzügigen Einstellflächen für die Young- bzw. Oldtimer auch Restaurations-, Pflege- und Reparaturmöglichkeiten. Nach dem Vorbild der “Meilenwerke” bietet die Traumfabrik Classic zudem eine Plattform für Handel und Vermietung rund um das Kulturgut Automobil und ist Gastgeberin für Events und Meetings in einem außergewöhnlichen Ambiente. Ein hervorragendes gastronomisches Angebot rundet das Konzept ab und macht die Erlebniswelt Traumfabrik Classic zum kulturellen und gesellschaftlichen Magneten.
Im Vorfeld verstärkte das von regionalen Oldtimer-Fans gegründete Unternehmen Traumfabrik Classic, das das Zentrum trägt, seine Bemühungen zur Vermietung restlicher Flächen. Der Erwerb von Eigentum ist Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie Restaurierungshilfe, Wirtschaft
Von Jörg Enger am 9. Juni 2010

Wolfhard Buß, Geschäftsführer der Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei (mitte) und Brand Manager Tobias Teubner (rechts) gratulierten Jürgen Neumann (links) zu seinem Mercedes-Benz 350 SL.
Beim großen Gewinnspiel von Berliner Kindl Jubiläums Pilsener kamen Oldtimer-Liebhaber voll auf ihre Kosten: Das Premium aus der Hauptstadt verloste einen Mercedes-Benz 350 SL, der gestern an seinen neuen Besitzer übergeben wurde.
Jürgen Neumann heißt der glückliche Gewinner: Er ist jetzt der stolze Besitzer des 350 SL. „Das ist das erste Mal in meinem Leben, dass ich etwas gewonnen habe“, freute sich der 49-Jährige, als ihm die Schlüssel zu seinem neuen Wagen überreicht wurden. „Der Mercedes 350 SL ist ein absolutes Traumauto und damit habe ich im wahrsten Sinne des Wortes das große Los gezogen!“
Mehrere tausend Gewinnspielkarten wurden bei den beteiligten Handelspartnern ausgefüllt. Darüber hinaus konnte die Aktion über 10.000 Teilnehmer im Internet verzeichnen. Dass unter allen Teilnehmern Jürgen Neumann ausgelost wurde, kann der seit 20 Jahren in Hellersdorf lebende Gewinner kaum glauben. „Als ich davon erfahren habe, ist mir erst einmal die Luft weggeblieben“, so Neumann. „Als großer Berliner Kindl-Fan und waschechter Berliner freue ich mich natürlich besonders über diesen Preis hier aus der Hauptstadt!“
Don’t drink and drive
Unter diesem Motto lehnt die Berliner-Kindl-Schultheiss-Brauerei den Genuss von Alkohol am Steuer bzw. Lenker strikt ab. Erst wenn der Zündschlüssel endgültig gezogen ist, steht dem Genuss eines Berliner Kindl Jubiläums Pilseners nichts mehr im Wege.
Kategorie Allgemein, Wirtschaft
Von Jörg Enger am 8. Juni 2010
Bereits vor einiger Zeit gab der VDA zusammen mit Classic-Data den Deutschen Oldtimer Index DOX heraus. In seiner aktuellen Augabe der Motorwelt titelt sogar der ADAC mit alten Autos und der Artikel darin beschreibt die Anlagemöglichkeiten. Sogar das reine Finanzmagazin Cash bringt derzeit einen großen Bericht zum Thema “Garagengold”.
So sehr es auch die Besitzer historischer Fahrzeuge freut dass die Werte steigen, so kritisch muss man auch den Wandel vom Schraubertum und der Leidenschaft zum Investment und reinen Kapitalanlage betrachten. Dabei darf man nicht diejenigen verteufeln, die selber kein Schraubergeschick oder schlicht nicht die Zeit haben selber ihre Fahrzeuge zu restauriren, zu pflegen oder zu warten. Vielmehr besteht die Befürchtung, dass durch solche Berichte der Neidfaktor steigt und möglicherweise den Sympathiebonus für historische Fahrzeuge übersteigt. Sicher ist die steigende Zahl der Oldtimer mit H-Kennzeichen als Wirtschaftsfaktor interressant. Die Kehrseite dieser Medaille ist aber, dass damit die kleine Minderheit stetig wächst. Durch diesen Umstand wird eine Ausnahmeregelung die das H-Kennzeichen darstellt aber leider so häufig, dass vielleicht bald schon irgendwelche Aktivisten daran rütteln könnten.
Kategorie Politik, Wirtschaft
Von Jörg Enger am 1. Juni 2010
Ausgezeichnete Persönlichkeit

Professor Werner Breitschwerdt kam 1953 als Ingenieur zur Daimler-Benz AG, wurde 1977 Vorstand für Entwicklung und Forschung und 1983 Vorstandsvorsitzender. Von 1988 bis 1993 gehörte Professor Breitschwerdt dem Aufsichtsrat an.
Schon am 3. März 2009 wurde Prof. Dr.-Ing. e.h. Dipl.-Ing. Werner Breitschwerdt in die European Automotive Hall of Fame aufgenommen. Die Feierlichkeiten fanden begleitend zum Automobilsalon Genf statt. Prof. Breitschwerdt nahm die Auszeichnung persönlich entgegen. Ein Grund dieser ausgezeichneten Persönlichkeit dieses Dossier zu widmen.
Werner Breitschwerdt wurde am 23. September 1927 in Stuttgart geboren. Er studierte an der Technischen Hochschule Stuttgart Physik bis zum Vordiplom und legte 1952 die Diplomprüfung im Fach Elektrotechnik ab. Nach einer Assistententätigkeit an der Universität trat Breitschwerdt im April 1953 in die Daimler-Benz AG ein und war zunächst in Sindelfingen im Versuch Pkw-Aufbauten als Elektroingenieur – eine Qualifikation, die dem Unternehmen Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie Dossier, Historie, Technik, Umwelt, Wirtschaft
Von Jörg Enger am 30. Mai 2010

Eine wichtige Voraussetzung für die politische Lobbyarbeit sind aktuelle Zahlen und Fakten. Hierzu hat der Verband der Automobilindustrie (VDA) in den letzten Jahren diverse Analysen durchgeführt, deren Ergebnisse wir auch in regelmäßigen Abständen mitgeteilt hatten. So lässt sich heute die Entwicklung der Fahrzeugbestände verschiedener Altersklassen detailliert nachvollziehen, sogar aufgeteilt nach einzelnen Herstellern oder Fahrzeugtypen. Für dieses Jahr ist eine Detailanalyse aller Fahrzeuge mit dem H-Kennzeichen vorgesehen, über deren Ergebnisse der VDA in Kürze berichten wird.
Eine große Unbekannte bei allen Oldtimer-Statistiken bilden bis heute alle Fahrzeuge, die mit dem roten 07er-Kennzeichen betrieben werden. Zum einen werden diese Sonderkennzeichen dezentral verwaltet, zum anderen geben die unterschiedlichen Verwaltungsstellen nicht die Anzahl der mit einem solchen Kennzeichen betriebenen Fahrzeuge bekannt.
In Kooperation mit Europas größter Zeitschrift für klassische Autos und Motorräder OLDTIMER MARKT plant der VDA deshalb eine eigene Erhebung durchzuführen, bei der die Unterstützung der Oldtimer-Clubs gefragt ist.
Daher bittet der VDA um Mithilfe, eine Umfrage bei Clubmitgliedern zu starten, mit dem Ziel, die durchschnittliche Anzahl der auf einer roten 07er-Nummer eingetragenen Fahrzeuge festzustellen. Diese Anfrage kann vollkommen anonym erfolgen, da zur Ermittlung der erforderlichen Kennzahl lediglich die Anzahl der gemeldeten Kennzeichen sowie die Gesamtzahl der darauf registrierten Fahrzeuge notwendig sind. Sollte der VDA genügend Rückläufer von den Clubs erhalten, lässt sich daraus ein repräsentativer Durchschnitt bilden.
Parallel dazu werden der VDA und OLDTIMER MARKT die aktuelle Anzahl der ausgegebenen 07er-Kennzeichen beim Kraftfahrt-Bundesamt ermitteln lassen. Mit den beiden Ergebnissen kann dann die wahrscheinliche Gesamtzahl aller Fahrzeuge mit einem roten 07er-Kennzeichen errechnet werden.
Um den Clubs die Arbeit so einfach wie möglich zu machen, gibt es ein Formblatt, welches elektronisch oder als Fax an den VDA zurück gesendet werden kann.
Kategorie Allgemein, Politik, Verkehr, Wirtschaft
Von Jörg Enger am 21. April 2010

Dieter Rau, Geschäftsführer der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Berlin; Harald Kromski, Leiter des Lack- und Karosseriezentrums der Mercedes-Benz Niederlassung Berlin sowie Thomas Lundt, Obermeister der Innung des Kraftfahrzeuggewerbes Berlin.
Das Lack- und Karosseriezentrum der Mercedes Benz Niederlassung Berlin hat sich als erster KFZ Meisterbetrieb in Berlin zum Fachbetrieb für historische Fahrzeuge qualifiziert.
Kürzlich wurde dafür das entsprechende Zusatzzeichen übergeben. Als Beispiel für die erfolgreiche Wartung und Instandsetzung von Oldtimern wurde ein alter 190 SL präsentiert, der im Karosseriezentrum von Mercedes Benz komplett restauriert wurde.
Kategorie Allgemein, Restaurierungshilfe, Wirtschaft
Von Jörg Maschke am 8. April 2010
Der DEUVET präsentiert die ersten Zulassungsstatistiken zum 01.01.2010, demnach sind fast 210.000 H-Kennzeichen (genau 209.954) in Detuschland unterwegs!
Gegenüber dem letzten Jahr ist dies eine Steigerung von fast 15 %. Von diesen entfallen 188.360 auf Pkws. Dies sind 89 % des Gesamtbestandes. 94,2 % der H-Kennzeichen wurden an Arbeitnehmer und Nichterwerbspersonen vergeben. Im allgemeinen vermutet man, dass der überwiegende Teil der H-Kennzeichen an Fahrzeuge vergeben wurde, die nur wenig älter als 30 Jahre sind. Dem ist nicht so. Mit 10.171 ist die Gruppe der Fahrzeuge mit H-Kennzeichen in einem Alter von 35 – 39 Jahre deutlich größer als die der Fahrzeuge von 30 – 34 Jahre mit 7.451 H-Kennzeichen. Diese Zahlen sind nur eine erste Orientierung hinsichtlich der momentanen Entwicklung, detailiertere Auswertungen will der DEUVET demnächst den DEUVET-Clubs im Mitlgiederbereich in seinem umfangreichen Statistikwerk (mit einigen bemerkenswerten Details) vorstellen. Wer sich vorab noch mit dem DEUVET in Verbindung setzten will, kann dies aktuell auf der TechnoClassica in Essen tun
Kategorie Allgemein, DEUVET, Messe, Politik, Verkehr, Wirtschaft
Von Jörg Enger am 29. März 2010

Peter und Jörg Steenbuck bei der symbolischen Firmenübergabe
Gestern gab es eine Staffelübergabe im Prototyp-Automuseum in Hamburg. Der Stab (in diesem Fall selbstverständlich die Schere) wurde von Peter Steenbuck an seinen Sohn Jörg übergeben. Die Steenbuck GbR beschäftigt sich schon seit Anfang der 1970er Jahre mit Restaurierungsmaterial besonders für den Innenbereich. Dipl. Ing Peter Steenbuck war Mitbegründer dir Firma ARESMA 1975 mit und machte sich vor über 20 Jahren Selbstständig als erfahrener Lieferant für Innenausstattungsmaterial vornehmlich für Mercedes-Benz Veteranen Fahrzeuge. Nebenher war er jahrelang Typ-Referent für 170 V im MVC. Nachdem sein Sohn nun die nötige Reife erlangt hat, übertrug er ihm gestern offiziell die Firmenleitung. Auf das unglaubliche Wissen von Peter Steenbuck muss aber vorläufig noch keiner verzichten. Auch in Zukunft wird er besonders zu Fragen der Originalität und der richtigen Materialien zur Verfügung stehen.
Kategorie Restaurierungshilfe, Wirtschaft
Von Jörg Enger am 23. März 2010
Zoll, Fiskus, Kadi, Sprache, Geschäftsgebaren – die Hürden beim Oldtimerkauf im Ausland sind hoch, die Risiken vielfältig. Besonders in den USA und Kanada. Gerade dort aber locken Traumwagen zu Spottpreisen, günstigen Wechselkursen sei Dank. Der Import aus den EU-Mitgliedsstaaten kann sich ebenfalls lohnen. Welche Hürden zu nehmen sind und worauf man unbedingt achten sollte, dazu haben die Oldtimer-Experten von TÜV SÜD Tipps zusammengestellt.
Wer sich auf die Suche nach dem Traumwagen im Internet oder in Oldtimer-Magazinen begibt, sollte grundsätzlich Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie Allgemein, TÜV, Wirtschaft
Von Jörg Enger am 21. März 2010
Wer als Privatmann ein Auto kauft oder verkauft, muss vieles bedenken. Damit beim Autoverkauf von privat an privat nichts schiefgeht, sollte man zu einem Musterkaufvertrag greifen, rät HUK-Coburg. Wird ein Fahrzeug vom Privatmann gekauft, geht automatisch auch der dazugehörige Versicherungsvertrag an den neuen Besitzer über.
Am einfachsten ist es für beide Seiten, auf einen fertigen Kaufvertrag zurückzugreifen, wie er von manchen Versicherern kostenlos im Internet zur Verfügung gestellt wird. Man sollte darauf achten, dass der Kaufvertrag Veräußerungsanzeigen enthält, raten die Experten. Die trennt der Verkäufer nach Vertragsabschluss ab und schickt je ein Exemplar an den Versicherer und eins an die Zulassungsbehörde.
Zudem sollte der Kaufvertrag einen Passus zum Versicherungsschutz enthalten, in dem erklärt wird, ob der Vertrag fortgeführt wird oder ob der Käufer sein Sonderkündigungsrecht wahrnimmt. Ohne eine solche Erklärung ist nicht auszuschließen, bis zum Jahresende noch für Versicherungsprämien oder Kfz-Steuern zur Kasse gebeten zu werden, falls der Käufer die Ummeldung seines neuen Fahrzeugs “vergisst”.
Bevor mit der Neuerwerbung gestartet wird, sollte unbedingt der Versicherungsschutz des Fahrzeugs überprüft werden und ein Blick auf die Kennzeichen geworfen werden, die einen amtlichen Stempel tragen müssen. Kommt es vor der Ummeldung zu einem Unfall und das Auto ist nicht ordnungsgemäß versichert, könnte der Schaden zulasten des Käufers gehen.
Kategorie Recht, Wirtschaft
Von Jörg Enger am 17. März 2010
Mädchen, die Interesse an Autos und moderner Technik haben, will das Deutsche Kraftfahrzeuggewerbe im Rahmen des bundesweiten Girls‘ Day am 22. April in die Werkstätten locken. Schließlich bietet die Branche neben den interessanten kaufmännischen Ausbildungsberufen Automobil- und Bürokauffrau moderne gewerbliche Berufsbilder wie Kfz-Mechatronikerin, Mechanikerin für Karosserieinstandhaltungstechnik oder Fahrzeuglackiererin.
Damit liegt das Kfz-Gewerbe im Trend, denn Frauen sind im Arbeitsleben auf dem Vormarsch. Nach und nach erobern sie Berufe, die früher als reine Männerdomäne galten. Auch das Kfz-Gewerbe setzt verstärkt auf das weibliche Geschlecht. Derzeit sind Frauen in den technischen Berufen aber noch eine kleine Minderheit.
Der Girls‘ Day ist ein jährlicher Aktionstag für Schülerinnen ab der fünften Klasse. Er soll ihnen frühzeitig die Chance bieten, die Arbeitswelt und verschiedene Berufe hautnah kennenzulernen. Dadurch gewinnen sie neue Perspektiven
Den ganzen Beitrag lesen »
Kategorie Politik, Wirtschaft