Mercedes-Benz Oldtimer-Newsticker

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Archiv der Kategorie ‘Usergeschichten‘

Sternfahrt-Vorschau I – 220D lang

Von Jörg Maschke am 5. Juni 2010

In genau sieben Wochen startet das Jahrestreffen des MB Strich Acht Club Deutschland e.V. in Stendal (alle Infos unter www.Sternfahrt.net). Obwohl das Teilnehmerfeld bereits heute gut gefüllt ist, möchten wir vorab einige Teilnehmerfahrzeuge, quasi um bereits einen Vorgeschmack zu bekommen, kurz vorstellen. Den Anfang macht dabei ein ganz besonderes Fahrzeug:

imm00910Aperkandreastüvcelle2008Beim Ausparken in einer engen Gasse auf Teneriffa streifte Andreas Perk mit seinem weißen W 123 einen Mitsubishi. Das er damit an ein ganz besonderes Fahrzeug gelangen sollte, wusste er dabei noch nicht. Um das defekte Scheinwerferglas zu ersetzen, machte er sich zu einem Schrottplatz auf. Während er auf das benötigte Ersatzteil wartete, entdeckte er einen 220 D /8 lang, weiß überlackiert, mit Nahkampfspuren, aber innen wie außen komplett, Innenraum unverbastelt und in gutem Zustand! Die Fondsitzbank zeigte sich fast jungfräulich: mehrere Decken lagen darüber, auch die Fondkopfstützen waren durch Lappen geschützt. Weniger gut sieht die vordere Sitzbank (!) aus, aber egal. Und der Rest? Die Karosserie hat Beulen, Spachtel, Rost am Unterboden. Und der Motor? Totalschaden durch Kettenriß. Auf die Frage, wieviel das Interieur kosten solle, gab es eine kurze und eindeutige Antwort: “COMPLETO!” Entweder alles oder nichts! Mit Handschlag wurde der Kauf nach zähen Verhandlungen beschlossen.

Hier die Geschichte des Wagens: Im Frühjahr des Jahres 1970 bestellte die Botschaft Den ganzen Beitrag lesen »

Pfingsttreffen für die Fans

Von Jörg Maschke am 28. Mai 2010

RechtsLINKSDie Frage wohin der Mercedes-Fan an Pfingsten reist, Ornbau oder Dortmund, v-d-h oder MVC, wurde von der gleichnamigen Internetseite treffend beantwortet: Man besucht einfach beide Treffen! Und wirklich, man hat es geschafft, von beiden Treffen zu berichten, tolle Fotos zu schießen und echte Gespräche vor Ort zu führen. Da lohnt ein Besuch auf www.Mercedes-Fans.de gleich doppelt.

vdh-Jahrestreffen, Ornbau 2010, Pfingsten

MVC-Veteranentreffen: Pfingsten einen würdigen Rahmen bieten

Neben vielen Hintergrundinformationen begeistern vor allem die Bildergalerien (klicken Sie einfach oben auf das jeweilige Bild!) und geben einen guten Eindruck vom jeweiligen Treffen. Beinahe nebenbei wurden auch noch besondere Fahrzeuge für einen Bericht in Szene gesetzt, da kommen also in der nächsten Zeit sicherlich noch interessante Artikel auf uns zu! Am Ende sei noch ein Hinweis in eigener Sache gestattet, die Ergebnisse der “Wettkämpfe” auf dem MVC-Pfingsstreffen sind ab sofort im Mitgliederbereich für angemeldete Mitglieder einzusehen.

Hier bin ich am Liebsten: Der /8er

Von Jörg Maschke am 25. April 2010

mercedesclub102_v-panoramaIn der heutigen Zeit ist es ja möglich, auch in entlegenen Teile Deutschlands regionale Radiosender zu hören, per Internet eben. Dieser Link führt die Interessierten zu Radio Bremen und zu einem Bericht für die Rubrik: „Hier bin ich am liebsten“.

Um den MB Strich Acht Club Stammtisch Bremen in der Region noch ein wenig bekannter zu machen, wurde vor über einem Jahr einmal eine Bewerbung an den Radio Sender losgeschickt und vor einigen Wochen meldete sich tatsächlich ein Reporter bei dem rührigen Stammtisch. Am 9.4. besuchte das Team von Radio Bremen den Stammtisch, führte Interviews und erstellte eine Folge die am 20.4.2010 gesendet wurde. Diesen akustischen Höhepunkt der Radiogeschichte kann man unter dem oben genannten Link finden und hören. Viel Spaß dabei!

Jay Leno restauriert 300 SL

Von Jörg Enger am 6. März 2010
300 SL mit Latenight-Talker Jay Leno

300 SL mit Latenight-Talker Jay Leno

Für Jay Leno, beliebter TV-Moderator auf NBC, war ein Mercedes-Benz 300SL Gullwing lange Zeit außer Reichweite. Diesen Umstand konnte der passionierte Oldtimerfan kürzlich ändern als er einen behutsam restaurites 1955 exemplar erwerben konnte. Obwohl er nicht im neuen Glanz erstrahlt, ist dieser patinierte Flügeltürer zurüch auf der Straße. In der März Ausgabe von PopularMechanics berichtet der große US-Latenight-Showstar über sein jüngstes Projekt.
Da der Fernsehstar aus seiner Leidenschaft für alte Autos kein Geheimnis macht, werden ihm immer wieder außergewöhnliche Fahrzeuge für seine Sammlung angeboten. Dieser 300 SL war seit den späten 1970er in einem Container in der kalifornischen Wüste verwahrt worden. Der Wagen, der vormals auch für Rennzwecke in USA eingesetzt worden war, hatte nur zwei Vorbesitzer und dieser Umstand machte ihn für Leno besonders interessant.

Die komplette Story findet man im PopularMechanics.

Außerdem hat Leno noch ein anderes MB Projekt am Start. Ein 600er W100, der neue AMG Technik mit 563 PS verpasst bekommt. Dazu demnächst vielleicht mehr an dieser Stelle.

Im 123 Kombi quer durch die Wüste

Von Jörg Enger am 2. März 2010
Diese beiden freuen sich auf Afrika im 123 Kombi

Diese beiden freuen sich auf Afrika im 123 Kombi

Am Samstag, 27. Februar, starteten zwei Freunde ins große Abenteuer: Mit einem 72 PS starken Mercedes-Benz Kombi 240 D, Baujahr 1985, wollen Oliver Siemann und Christian Jenke – als Teilnehmer einer vom eingetragenen Verein Breitengrad organisierten „Amateur-Rallye“ – von Bückeburg aus bis nach Banjul, der Hauptstadt des afrikanischen Staates Gambia, fahren. Für die rund 7500 Kilometer lange Tour, die sie unter anderem durch Spanien, Marokko, die Westsahara, Mauretanien und Senegal führen wird, haben sie ungefähr drei Wochen eingeplant.
„Der Spaßfaktor gehört ganz klar dazu“, sagt Jenke. Und „Abenteuerlust“, bestätigt Siemann. Eine große Motivation sei aber auch der karitative Zweck der Rallye: Dem Reglement der Veranstaltung nach werden die Fahrzeuge der insgesamt 46 Teams nämlich am Ziel der Reise versteigert und das Geld wohltätigen Organisationen (einem gambischen Waisenhaus, Frauenhaus, Krankenhaus und einer Schule) zur Verfügung gestellt. Außerdem haben die beiden Afrikareisenden Den ganzen Beitrag lesen »

Karneval mit Oldtimer-Freunden

Von Jörg Enger am 13. Februar 2010
Prinz Alois I. und Prinzessin Beatrix I. lieben ihre Oldies

Prinz Alois I. und Prinzessin Beatrix I. lieben ihre Oldies

Autos, besonders Oldtimer, damit macht man keine Scherze – oder doch? Hier nun die Geschichte unseres Lesers und Mitglieds Alois H (Verzeihung – jetzt natürlich Prinz Alois I.)

“Einmol Prinz zu sein…..in Kölle am Rhing…. eher nicht, dafür in Neussend (=Neustadt) aber umso lieber!
Weiter beschreibt der rheinische Karnevalsschlager: “davon hann ich schon als kleiner Fetz jeträumt“. Das muss ich auch richtig stellen. Ich hab´ nicht vom Prinzendasein geträumt, aber meine Frau Beatrix hatte schon ewig davon geträumt, einmal Prinzessin zu sein. Und wenn man mit so einer Prinzessin liiert Den ganzen Beitrag lesen »

Zurück auf der Datenautobahn

Von Jörg Maschke am 6. Februar 2010

3-0-0.orgNachdem es durch die Neuorientierung des ehemlaigen Webmasters J. Axman recht ruhig um den >Adenauer-Club< geworden war, stehen die Internetfreunde rund um das Thema 3-0-0 vor einem Neubeginn. Seit Freitag, den 5.2.10, kann auf der bekannten Web-Adresse www.3-0-0.org wieder einiges an Informationen vom W186 bis W189 erfahren werden. Am Besten ist aber, dass wohl auch wieder etwas mehr Wind in die täglichen Emails der 3-0-0er Yahoo-Gruppe zu kommen scheint. Wir wünschen diesem rein in Englisch angebotenen Internetangebot traditionell alles Gute!

Doppelter Gewinner

Von Christian Neukirchen am 13. Januar 2010

amgFreundeLogoBanner-100x100Der Dezember war für den Onlinebetreuer des MVC, Jörg Maschke, ein sehr erfolgreicher Monat. Auf der Interentseite www.AMG-Freunde.de gab es einen herrlichen Adventskalender. Täglich wurde hier mit kleinen Aufgaben/Fragen um die Teilnahme an einer Verlosung gespielt. Es konnten AMG-Modellautos und Sammelteile gewonnen werden. Für die sportlichen Internet-Surfer gab es ein Online-Rennspiel, indem man mit einem Micro-AMG auf die Jagd nach der Bestzeit gehen konnte. Allerdings entschied hier nicht die schnellste Runde sondern das Los, wer in 2010 bei einer Veranstaltung in einem AMG SLS, CLK DTM oder CLK 63 Black Series neben einem Rennfahrer Platz nehmen darf.

Das gewonnene Modell eines CLK DTM ist bereits in Hildesheim angekommen, über die Mitfahrt auf dem Beifahrersitz wird Jörg Maschke natürlich HIER berichten.

“Schutzengel würden Mercedes fahren”, was sonst, natürlich auch bei Oldies

Von Andreas F. Schulze am 11. Januar 2010

Jeder von uns kennt wohl die fast noch aktuelle Werbung „Schutzengel würden Mercedes fahren“ und die entsprechenden Motive bzw. Filme. Aber die Kampagne wurde auch auf einige unserer alten Schätzchen ausgedehnt. Bei Hamburg-Berlin-096der Oldtimer-Rallye Hamburg-Berlin-2009 war das Werk mit mehreren Wagen vertreten, die entsprechend dekoriert waren. Angefangen bei: „Der Ponton: Erster Mercedes mit selbsttragender Karosserie“, über: „Die Heckflosse: Das erste Auto mit Knautschzone“, und: ”Die Pagode: Erster Sportwagen mit integriertem Sicherheitskonzept”, sowie: „Die S-Klasse: Weltweit erstes Serienmodell mit elektronischem ABS“, bis hin zu: „Der Baby-Benz: Erstes Kompaktmodell mit Mercedes-Sicherheit“.

Als ich am Morgen des zweiten Tages die bekannte 300 SE-Flosse des Schutzengel-WerksflosseWerkes (silbergrau mit Velours) auf dem Teilnehmerparkplatz entdeckt hatte, gab es für mich kein Halten mehr. Genauso einen Aufkleber wollte auch ich für meine Startnummer 96 – im Rallyeteam der Nürnberger Versicherung -  haben.  Also wartete ich am Auto bis die netten Herren aus Stuttgart erschienen. Nach einiger Überredungs- und Überzeugungs- arbeit sagte man mir einen Aufkleber für meinen 230 S zu, den man mir aber nicht sofort geben könne, da dieser auf dem Service-Fahrzeug gelagert sei. Dann die freudige Überraschung beim nächsten Stop auf dem ehemaligen Militärflughafen Groß Dölln (Ein Relikt aus DDR-/SU-Zeiten: Die Piste war ausgebaut als Notlandeplatz für das sowjetische Spaceshuttle BURAN, dessen Prototyp heute im Technik Museum Speyer besichtigt werden kann. Ein gigantische Anlage, auf der wir mit viel Glück Schutzengel-AFSeine Wertungsprüfung gewannen): Wir wurden bereits erwartet und man reichte uns den tollen Aufkleber ins Auto. An dieser Stelle noch einmal den herzlichsten Dank für diesen supernetten Service. Wenn einer unserer Leser für sein Fahrzeug auch entsprechenden Schmuck haben möchte, wird er sich wohl am besten direkt an das Werk wenden müssen, oder kennt jemand eine Quelle?

Erster “AMG-Kunde” wird heute 75 Jahre alt

Von Jörg Maschke am 26. Dezember 2009

Den folgenden Artikel hat Jörg U. Wittenberg von der Internetseite www.Rennflosse.de geschrieben. Wir bedanken uns für die Möglichkeit diesen Artikel als erste Interentplattform zu veröffentlichen und schließen uns den Glückwünschen natürlich sehr gerne an!

Ich hatte die Gelegenheit einen Rennfahrer kennen zu lernen, wie es kaum vergleichbare gibt: Albert Pfuhl. Ein Mann dessen  Name untrennbar mit den schnellen Flossen verbunden ist, dessen Karriere aber weit mehr umfasst.

Albert Pfuhl und Alfred Katz bei einer Veranstaltung 1967

Alfred Katz und Albert Pfuhl im Jahr 1967

Schon sehr früh und gar nicht zur Freude seines Vaters, trieb es ihn in den Rennsport. Zunächst auf Motorrädern und Rollern. Unter anderem war er Werksfahrer für Heinkel! Praktische Erwägungen, nämlich Eiseskälte die ihm rheumatische Probleme eintrug, führen letztlich zu dem Entschluss auf Automobile umzusteigen.

Da er erfolgreich schon NSU Motorräder fuhr Den ganzen Beitrag lesen »

Motorenlehrgang des MVC Ruhr

Von Jörg Maschke am 24. November 2009

Bereits im Vorfeld hatten wir über den Motorenlehrgang zum 170 S M136 berichtet. Hier nun der kurze Bericht eines Teilnehmers.

Motorenlehrgang des MVC Ruhr 2009

Motorenlehrgang des MVC Ruhr 2009

“Damit bei so einem Lehrgang auch wirklich alles von A bis Z klappt, nahm Theo Sobkowiak gleich den Regionalleiter des MVC-Ruhr, Jochen Heinhold (administrative Hintergrundsarbeiten), und Günter Haarnagel (stellte sein gesamtes Equipment zur Verfügung) mit ins Boot. Die Arbeiten waren also sicher aufgeteilt. Eine weitere wichtige Komponente sind der oder die Vortänzer, die auf praktische Art den Lehrgangsstoff zusammenstellen und auch vermitteln können. Dafür kam nicht irgendwer in Frage, sondern nur exzellente Profis. Für die Motoren-Peripherie wie Anlasser, Lichtmaschine, Zündverteiler, Wasser- und Kraftstoffpumpe, etc. vermittelte Projekt- und Lehrgangsleiter Theo Sobkowiak seine fundamentalen und praxisorientierten Kenntnisse. Sämtliche Motoreninstandsetzungsarbeiten wurden den glücklichen Teilnehmern bis in die Details von dem  Motorenbaumeister Alfred Mewes und Juniorchef Norman Haarnagel erklärt. Natürlich kam das leibliche Wohl von morgens bis abends auch nicht zu kurz und die Teilnehmer wurden bestens versorgt.

Zum Programmablauf: Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung bewaffneten sich die Teilnehmer gleich mit dem bereitgestelltem Werkzeug, um den M 136 in seine Einzelteile zu filettieren. Dabei wurde immer wieder mahnend auf mögliche Fehler beim Zerlegen hingewiesen oder denken Sie immer daran sich Lageskizzen und sonstige Notizen zu machen oder zugehörigen Kolben, Lager, Lagerschalen, etc. mit Schlagzahlen zu kennzeichnen? Nebenher erklärte Theo die Unterschiede der M136-Motoren, welche entweder mit Duplexkette oder mit Nowotex-Zahnrad gesteuert sind.

Obermonteur Alfred Mewes und Vizechef  Norman Haarnagel achteten stets auf die vielen werkelnden Hände, damit im Eifer des Gefechts keine Fehler gemacht wurden. Bereitwillig beantworteten sie nebenher natürlich unendlich viele technische Fragen.

Alle Teilnehmer möchten auf diesem Wege nochmals DANKE für die gemachten Erfahrungen sagen.

Alois Hoppen”

Das Team von MVConline.de möchte gerne auch andere Stammtische ermutigen, uns von ähnlichen Projekten im Vorfeld oder auch im Nachgang zu berichten!

Veterama – zeigt her Eure Schnäppchen!

Von Jörg Maschke am 12. Oktober 2009

IMG_0014WarenATT00055 Sie auch am Wochenende auf der Veterama? Haben Sie in endlosen dreckigen Kisten nach dem langgesuchten Ersatzteil für Ihr automobiles Schätzchen gestöbert? Oder sind Sie einem netten Stückchen Automobilia für Ihre Sammlung auf den Ständen in der Halle hinterhergejagt?

CIMG1133Wenn Sie das mit JA beantworten oder wenn Sie auf der Veterama Huki,RennwagenMonopostounbespielt,_je35Ihr absolutes Schnäppchen gemacht haben, dann lassen Sie uns an Ihrem Glück teilhaben und senden Sie uns bis zum 30.10.2009 ein Bild, nennen Sie uns den gezahlten Preis, das Veterama Jahr und geben20071005091314 Sie uns eine kurze Beschreibung des Teils sowie Ihre Anschrift. Wofür die Anschrift? Ganz einfach, unter den Einsendern prämieren wir das interessanteste Schnäppchen mit einem Repro-Blechschild der ersten Oldtimer-Versteigerung auf deutschem Boden (dieses Schild kann auch für 15,-€ inkl. Versand in der BRD unter Hannover@MVConline.de erworben werden).

Mit dem 911er nach Indien

Von Jörg Maschke am 27. September 2009

welt!cid_0050-0019-0B-04-TJ-3Den Traum mit einem Hippie-Mobil zu reisen, gab es schon lange. Angefangen haben Amelie und Till, wie viele andere vor ihnen auch schon, ganz klassisch mit einem VW Bulli. Doch als sich der T3 mehr und mehr zu einem Groschengrab entwickelte,  schauten sich die beiden nach einem anderen Gefährt für schöne Reisen um. Ein T2 sollte es sein. Die Suche führte bis nach Holland zu einem Händler, der diese nostalgischen Knutschkugeln aus Kalifornien importierte, aunhübschte um sie schließlich für horrende Summen an Liebhaber zu verkaufen. Wunderschön, aber auch herrlich teuer. Amelie und Till fuhren wieder nach Hause. Ohne T2 Bully. Nun wurde das Internet weiter durchforscht und die beiden stießen auf nostalgische LKW, die zum Wohnmobil umgebaut waren. Ein alter Magirus Deutz stand zum Verkauf. Sehr viel größer als ein Bully und auch noch günstiger. Anschauen? Anschauen! Auf einem Globetrotter-Treffen sahen sich Amelie und Till die ehemalige Feuerwehr an. Sie hatte etwas. Aber auch die ganzen anderen LKW, die zu diesem Treffen gekommen waren, waren spannend. Nach Gesprächen mit anderen Globetrottern und diversen Ratschlägen und Tipps fuhren die beiden zurück nach Hause und hatten ein bestimmtes Gefühl im Bauch: wir wollen mit einem LKW die Welt erkunden! Die Suche nach ihrem Gefährt führte sie ein paar Tage später nach Grömitz. Und da stand er: ihr Frosch! Er passte zu ihnen, es fühlte sich genau richtig an und er war einfach perfekt! Gekauft!

Da stand er nun bei ihnen im Garten: über 6m lang, 3,20m hoch und 2,45m breit. Grün, nostalgisch und wunderschön. Die Weltkarte wurde gezückt: wohin soll die erste Reise gehen? Till und Amelie lag die Welt zu Füssen und sie konnten sich nicht entscheiden, wo sie zuerst hinfahren wollten. 3 Wochen Urlaub konnten sie am Stück nehmen. Wo sollte es hingehen? England? Skandinavien? Spanien? Kennen wir. Vielleicht ins Baltikum? Und genau dort hin ging die erste Reise.

Warum Indien

Vor ein paar Jahren wurde in einer TV-Dokumentationsreihe über die Hippie-Zeit berichtet. Hauptthema: der Hippie-Trail – mit dem VW Bully nach Indien. Fasziniert von der Art zu Reisen und auch der Leichtigkeit einfach loszufahren, ließ dieser Gedanke die beiden nicht mehr los. Mit Worten wie „Unrealistisch“, „zu gefährlich“, „schade, dass diese Zeiten vorbei sind und wir sie nie erleben durften“ wurde der Traum zuerst wieder im Keim erstickt.  Doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt!  Denn:

1.    war die Reise ins Baltikum für Till und Amelie aufregend, wunderschön und hätte noch ewig andauern können – der Frosch-Kauf war also wirklich das Richtige gewesen

2.    ergab es sich, dass sich die Wohnsituation der beiden in Zukunft ändern sollte. Ihr Haus soll abgerissen werden und einem zukünftigen Industriegebiet weichen. Sie müssten sich also zum 1. Oktober 2009 eine neue Wohnung oder ein neues Haus suchen.

weltDSC_1808Wo sollte es dann hingehen? In Hannover bleiben und hier ein neues Zuhause suchen? Zurück nach Bremen oder Verden? Oder die Chance nutzen und noch mal ins Ausland gehen? Während all dieser Überlegungen fiel der Blick auf den Frosch. Und das war die Antwort auf all diese Fragen: wir fahren los! Wir fahren nach Indien! Wenn nicht jetzt, wann dann?

Auszeit in der Wirtschaftskrise?

Während all dieser Überlegungen ging es mit der Wirtschaft weltweit auf Talfahrt. Kann man während dieser Zeit aussteigen? Oder sollte man sich nicht lieber fest an den Job klammern und froh sein, dass man noch einen hat? Definitiv nein. Till und Amelie sind sich sicher, dass ihre Entscheidung kein Fehler ist, auch wenn dies der eine oder andere anders sieht. Wer kann schon voraussagen, ob ihre Jobs demnächst nicht auch gekürzt werden? Schließlich trifft es derzeit knallhart die Speditionsbranche und auch die Werbebranche wird nicht lange der Wirtschaftskrise trotzen können. Und wer weiß, vielleicht hat sich die Lage ja wieder verbessert, wenn Amelie und Till zurück sind?

Reisen mit Hund

weltdas ReiseteamOle, der Entlebucher Sennenhund, ist ihr ständiger Begleiter. Egal ob es zu Freunden geht, auf den Flohmarkt oder ins Büro, Ole ist immer mit dabei. Autofahren ist sein Ding und wenn er merkt, dass der Frosch bepackt wird, macht er es sich umgehend auf seinem Hundeplatz hinter den Sitzen bequem. An Aussteigen ist dann nicht mehr zu denken, er bleibt wo er ist, auch wenn die Fahrt erst am nächsten Tag losgeht. Für die Reise nach Indien hat auch er einiges an Gepäck dabei. Sei es sein portabler Nylon-Trinknapf, den man einfach in die Tasche stecken kann oder seine Nylon-Schuhe, falls er mal über schlechten Untergrund laufen muss, die seinen Pfoten verletzen könnten – für Ole ist einiges an Board. Sein Medizinköfferchen ähnelt der Reiseapotheke für Menschen: Mittelchen gegen Durchfall, Schmerztabletten, Antibiotika, Ohrentropfen, Augensalbe, Mullbinden, eine aufblasbare Halskrause und so weiter. Ergänzt wird das Ganze mit einem ganzen Haufen an Wurmkur-Tabletten und Floh- und Zeckenhalsbänder, die in kurzen Abständen verabreicht bzw. gewechselt werden. Auch wenn Entlebucher Sennenhunde nicht zu der Rasse gehören, deren Fell geschoren werden muss, so ist die Schermaschine trotzdem mit dabei. Wenn die Temperaturen in Indien nach oben klettern, muss Ole ja nicht unnötig in seinem „Pullover“ schwitzen und man kann zudem auch potentielle Übeltäter im Fell schneller entdecken und entfernen. Und sollte es doch zwischendurch zu heiß für ihn sein, so wurde für diesen Fall ein weißes großes T-Shirt für ihn eingepackt, das nass gemacht ihm eine herunterkühlende Freude sein sollte.

Neben der Freude, die man täglich an seinem Hund hat, hat Ole zu dem auch noch eine weitere Aufgabe: er ist die lebende Alarmanlage vom Frosch. Da Hunde in den östlichen Ländern als Haustiere nicht unbedingt anerkannt sind, müsste Oles Anwesenheit ungebetene Besucher fernhalten. Und falls sich doch einer am Frosch zu schaffen machen sollte, so kann Ole, wenn er denn will, auch bedrohend bellen. Spätestens dann sollten unerwünschte Fremde in die Flucht geschlagen sein. Willkommenen Besuchern wird Ole mit seinem Charme und seinem andauernden Versuch, alle Menschen zum Ball-Spielen zu bewegen, mit Sicherheit schnell die Angst vor Hunden nehmen. Vielleicht entwickelt sich in diesen Ländern nach diesem Besuch ja auch irgendwann der Trend zum Haustier. ;-)

Und wenn Ole dann am Abend in seinem Körbchen auf dem Rücken liegt, alle Viere von sich streckt und laut schnarcht, so wissen Amelie und Till, dass Ole die Reise in vollen Zügen genießt!

Route

Deutschland – Österreich – Slowenien – Koratien – Montenegro – Albanien – Griechenland – Türkei – Iran – Pakistan – Indien – Nepal - Eventuell weiter nach China, eventuell weiter nach Australien. Ansonsten Rückweg.

Start der Reise ca. 1. Oktober 2009

Dauer der Reise

Welt!cid_0941-0018-0B-04-TJ-0Die Dauer der Reise unterliegt u.a. den Visabestimmungen. In Indien darf man max. 180 Tage mit dem eigenen Fahrzeug im Land sein. Reist man aus Indien, so muss das eigene Fahrzeug mindestens 180 Tage außerhalb des Landes sein und darf erst nach Ablauf dieser Zeit wieder nach Indien einreisen.

Des Weiteren ist es natürlich auch eine finanzielle Frage. Ergeben sich keine besonderen und teuren Reparaturen am Fahrzeug, wird die Reise länger dauern. Muss investiert werden, schmälert es die Reisekasse und entsprechend die Reisedauer.

Geplant sind 1-2 Jahre oder auch eine eventuelle Verschiffung nach Australien, wenn sie ein günstiges und bezahlbares Angebot bekommen. Auch ein Neuanfang inkl. Job in Australien o.ä. ist nicht ausgeschlossen, wenn sich hier Möglichkeiten ergeben sollten.

Zu den Reisenden

Amelie Schmidt-Uenzen, Till de Boer und Ole, der Entlebucher Sennenhund. Damit Familie und Freunde ihre Reisen von zu Hause aus begleiten können, haben Amelie und Till unter www.frosch-laster.de eine eigene Seite ins Internet gestellt. Hier findet man neben generellen Informationen zum Fahrzeug und dem Reiseteam auch Reiseberichte in Blog-Form sowie zahlreiche Fotos. Alles auf eine amüsante Art und Weise geschrieben, fügt man die Seite schnell zur Favoritenliste hinzu. Der Blog zum Reiseprojekt Indien ist ebenfalls gestartet, schließlich gehören die laufenden Vorbereitungen zu Hause ja bereits mit dazu. Die Reiseberichte werden von Amelie geschrieben.

Das Fahrzeug

Alle Daten des Mercedes LA 911 B: -Baujahr 1980 -zulässiges Gesamtgewicht 9,0 t – Ablastung auf 7,49t -Motor OM 352 II , 5,7 l Hubraum, 130 PS -TÜV-Eintragungen: ohne Unterfahrschutz, Wohnmobil, 11.00 und 12.00 Reifen -alle Polizeiausbauten sind entfernt, der Shelter wurde neu aufgebaut -Tachostand: ca. 80.000 km -Reserverad liegt auf dem Dach, dadurch wurde Platz für einen neuen und geraden Auspuff geschaffen -2 x 500 l Dieseltanks -Aktionsradius mit den 1000 l Tanks je nach Gelände und Steigungen bis zu 6000km weltDSC_1803-der originale Boden aus Bohlen wurde entfernt und durch Siebdruckplatten und Kork ersetzt -Durchgang zum Führerhaus -komplette Kabinenelektrik auf 12 statt 24 Volt ausgelegt -Dachgepäckträger mit feuerverzinken Trägern, mit Riffelblech, komplett begehbar, eingearbeitete Solarmodule – 4x Hella Scheinwerfer auf dem Dach, damit man auch auf den gegenüberliegenden Berghang alles ausstrahlen kann -Rückfahr-Scheinwerfer -zusätzlicher Heckscheinwerfer unterm Dach, klappbar -diverse Kisten auf dem Dach angeschraubt -Zyklonluftfilter um die lästige „Luftfilter-in-Öl-Auswascherrei* zu vermeiden -beheizbare Außenspiegel – Bereifung: – 12 R 20 drauf VT 3000, Allwetterreifen, auf der Straße nicht so laut wie Geländeprofile, auf Kies und Fels ganz gut – Schnee kann bis zur Stoßstange stehen, die Schneeketten werden dann noch nicht benötigt -Kofferausbauten: -komplett mit 40mm Styrofoam isoliert und mit Echtholz verkleidet -Stehhöhe in der Mitte 181 cm -statt der schmalen original Einstiegshilfe, sind Sandbleche montiert, die per Kette fixiert werden und dann als Bank, Tisch oder eben als Stufe dienen -4 Solarmodule laufen über einen Laderegler in 2 große Solarbatterien, die die komplette Kofferversorgung übernehmen -die Batterien werden zusätzlich während der Fahrt von der 24 Volt Lichtmaschine über einen Spannungswandler gefüttert -Kissman Kühlgefrierschrank mit 136 l Kühlinhalt und 16 l Gefrierfach -2 x 250 l Edelstahltanks für Frischwasser weltAmellie Dusche2-das Kühlwasser wird durch die Kabine und einen 40 l Boiler geführt, d.h. immer heißes Wasser. Der Boiler ist so gut isoliert, das bei normalem Verbrauch auch nach 3 Tagen Standzeit das Wasser noch warm ist; oder es locker reicht, dass 2 Personen duschen können ohne mit warmen Wasser sparen zu müssen -Warmwasserboiler alternativ mit 220 Volt betreibbar -Spannungswandler auf 220 Volt, bis 400 Watt (Notebook, Akku Schrauber, etc …) -geduscht wird in einer Edelstahlwanne, um die ein Duschvorhang kommt, der oben und unten mit Tenaxknöpfen befestigt wird, dient sonst als Abstellplatz für den dreckigen oder tropfenden Klamottenkram -Waschbecken aus Edelstahl, die Armatur ist ausziehbar -3 bar Pumpe mit 8 l Ausgleichstank für gleichmäßigen Wasserdruck -über der Arbeitsplatte Halogenbeleuchtung -hinten genug Licht zum Lesen oder von der Decke um den ganzen Tisch auszuleuchten -Liegefläche 200×140 umbaubar zu 2 Bänken mit Tisch in der Mitte -Heizmöglichkeiten: -Webasto Standheizung, die über das Kühlwasser den Motor vorheizen kann, über den Boiler das Wasser aufheizt, und über Gebläse auch im Shelter heizt, ist original und läuft mit 24 Volt -Webasto Air Top 3000 Dieselstandheizung, heizt über ein Gebläse den Shelter -Holzofen, der in der Dusche aufgestellt wird, durch ein Blech, das ins Fenster eingehängt wird, kann der Schornstein nach draußen geführt werden -Führerhaus: -Anlage mit Radio, CD, MP-Anschluß -beleuchteter Silva Kompass -Garmin GPS -Druckluftfanfare -Zubehör: Bergegurte, Wagenheber, Ersatzteile und wichtigste Werkzeuge, Schneeketten, Galgen für das Reserverad

Personenbeschreibungen:

weltMechaniker Till1Till, 1971 in Verden geboren, Beruf: Gebiets-Verkaufsleiter einer Spedition, Motto: no risk  no fun, Interessen: andere Kulturen und Länder, Heimatforschung, alte Autos, Internet, Froschfahren, elektronische Tanzmusik, Meditation, Fotografieren, Dinge sammeln.

Amelie, 1979 in Bremen geboren, Beruf: Werbekauffrau, vorher Redakteurin, Motto: das Leben ist ein Ponyhof, Interessen: andere Länder und Kulturen, alte Autos, Hunde, Meditation, elektronische Tanzmusik, Schreiben, Grafische Darstellungen, Fotografieren, Kochen, Backen, Psychologie für den Hausgebrauch

Das Team von www.MVConline.de wünscht den Reisenden alles Gute und freut sich auf die Erlebnisberichte!

Das Forumstreffen von 170V.de

Von Jörg Maschke am 20. Juli 2009

zzzzzzzzzzzzpokale051Die Seite www.170V.de kümmert sich um die Typenvarianten V, Va, Vb, D, Da, Db, Da OTP, S, S-V, DS, S-D und um den angrenzenden Type 220 W187. Was liegt bei so einer Vielfalt also näher als ein Forumstreffen zu organiseren. Doch, wieviele der älteren Fahrzeuge mögen da wohl zusammenkommen? Also hat der Macher von 170V.de das Forumstreffen an das monatliche >Oldtimertreffen bei Atze< angegliedert. Anbei der Bericht aus der Feder von Günter Scherlinzky:

zzzzzzzzzzzzzzzzzzzzzatze_2009005War das nicht ein aussergewöhnliches Treffen am Sonntag (12.7.09) ? Normales Monatstreffen mit Ausfahrt und dazu parallel ein Treffen der Mercedes- Baureihe 170V, S und OTP.Völlig ab von der “Norm” hatten wir zunächst einen leichten Regen hinnehmen müssen. Nach kurzer Zeit hatte der Wettergott dann ein Einsehen mit uns Liebhabern alter Autos und Motorräder.
Ein absolutes Novum beim Atze-Treff: Erstmals wurde ein kostbarer Oldtimer auf dem Hänger zum Juli-Treff gebracht. Ich muss gestehen: Ich kannte diese Automarke nicht. Oldtimerfreund Dieter Oberüber aus Sternenfels stellte seinen Mathis, Baujahr 1929 vor. Er wollte diesem edlen Stück, von dem einstens nur drei Exemplare gebaut worden sind, den Weg von Sternenfels nach Ilsfeld auf eigener Achse nicht zumuten. Nichtsdestotrotz befuhr er problemlos die Riegelbachstrasse. Der “Schwiegermuttersitz” war zwar aufgeklappt, blieb aber zu der Demo-Fahrt leer. Mathis ist eine Automarke, Den ganzen Beitrag lesen »

Bugatti “aufgetaucht”

Von Jörg Enger am 14. Juli 2009

ohne-titel-2-kopieGerade erreichte uns eine Meldung von einem unserer MVC Mitglieder aus dem Urlaub. Diese hat zwar nichts mit Mercedes-Benz zu tun, aber wir halten es für berichtenswert:
„Petri Heil!“, kann man da nur sagen. Diesen Bugatti T13, Baujahr 1924 hatte heute Morgen ein Berufsfischer vor Ascona im Netz….. Hier in Ascona bekommt man während der Ferien einiges geboten.
bugatti08….Nein, Spaß beiseite. Der Bugatti lag vor Ascona über 70 Jahre lang im See und ist in einer großen Bergungsaktion, die seit dem frühen Frühjahr läuft, von den Asconeser Tauchern geborgen worden. Heute Morgen hat man ihn mit einem großen Kran vor vielen Schaulustigen aus dem Wasser gehoben. Er soll vorsichtig gereinigt werden.
Wenn Interesse besteht, wird man ihn zugunsten der „Fondation Damiano Tamagni“ versteigern. Damiano Tamagni, 22-jähriger Student, wurde am 1. Februar 2008 in Locarno während der Tessiner Fastnacht von drei Jugendlichen grundlos zu Tode geprügelt.bugatti16 Die Familie Tamagni hat auf Daminos Tod in einer Art reagiert, die grösste Bewunderung verdient. Sie hat eine Stiftung zur Bekämpfung von Jugendgewalt ins Leben gerufen, welche eine Vielzahl von beispielhaften Projekten auf allen Altersstufen unterstützt und öffentliche Veranstaltungen durchführt. Mit einer Spende leistet man einen wirksamen Beitrag zur Prävention von Jugendgewalt in unserer Gesellschaft.
Fondazione Damiano Tamgni
Postfach 1312
6596 Gordola Schweiz
damianotamagni@gmail.com
www.damianotamagni.ch
Corner Banca SA, 6600 Locarno, Konto 370668/01, IBAN CH 0849 0000 3706 6800 1

Wer schreibt denn da? Eine Vorstellung

Von Jörg Maschke am 10. Juli 2009

Sicherlich haben Sie sich als treue/r Leser/in schon mindestens einmal gefragt: “Wer verbirgt sich eigentlich hinter den Namen, die hier Berichte einstellen und Artikel schreiben?” Damit Sie sich eine kleine Vorstellung machen können (und uns evtl. auf Veranstaltungen auch einmal anprechen können) will ich mich hier heute kurz vorstellen (vielleicht folgen die anderen Schreiberlinge ja meinem Vorbild…):

dsc04344° Jörg Maschke ° Jahrgang: 1971 ° Wohnort: Hildesheim in Niedersachsen ° Beruf: Elektromeister (nicht KfZ !!!) ° Erstes Auto: Renault 9 GTL° Erster Mercedes: 280C /8 Bj.1973 ° Heutige Sterne: 230/8 Bj. 1970 & 280TE A-M-G Bj.1984 ° dsc04892

Mitarbeit an:

  • 220 W187
  • 170Va
  • 190c Heckflosse
  • 3-0-0 d Bj.1960
  • 280SL/8 Bj.1970
  • 170S Bj.1950
  • 3-0-0 d Bj.1957
  • 300SEL 3.5 Bj.1971

Das Hobby Mercedes wurde durch das Besuchen von Oldtimerteilemärkten und -Treffen in frühester Jugend durch den Vater ausgelöst (bereits 1979 besuchte ich das Veteranentreffen des MVC und 1982 oder 83 die Veterama).

Die Arbeit im Verein wurde durch einige einfache Computerkenntnisse (C64) fast selbstverständlich und so kümmerte ich mich ab dem 14ten Lebensjahr um die Rundschreiben und Mitgliederliste des MVC Hannover. Mit 18, als ordentliches MVC-Mitglied, wurde ich dann zum Schriftführer gewählt und seitdem konnte ich dieses Amt leider nie wieder abgeben… Irgendwann trat ich dann in den ältesten Club, der sich um den /8er kümmert, ein und irgendwann übertrug man mir einen Stammtisch

Als der MVC dann eine eigene Internetseite haben wollte (?!), sollte ich mich darum kümmern und so bin ich an das Amt des MVC-Onlinebetreuers gelangt. All diese Ämter sind vakant, wer sich berufen fühlt mich abzulösen: SOFORT MELDEN!!!

Spaß beiseite. Gerade das Amt des Onlinebetreuers macht natürlich sehr viel Spaß und man lernt dadurch jede Menge anderer Verrückter kennen, die unserem Hobby frönen.

300 SL in Austro Classic

Von Jörg Enger am 7. Juni 2009

Autro Classic 300 SL

Das österreichische Magazin Austro Classic ist bekannt für seine hervorragend recherchierten Artikel. Im aktuellen Heft verfällt der Chefredakteur, Wolfgang M. Buchta, der Faszination des Mercedes 300 SL.

Unter dem Titel “Von der Notlösung zum Supersportwagen” gibt es natürlich viel bekanntes, aber auch einige besondere Einsichten.

Sollten Sie dieses Heft bei Ihrem lokalen Zeitschriftenverkauf nicht oder nicht mehr finden, Sie können dieses Heft auch noch direkt bestellen.

Internet-Mercedes-Museum der anderen Art

Von Jörg Maschke am 18. Februar 2009

scan69-kopieAndere Länder, andere Sitten… und so ereichte uns aus einem unserer Nachbarländer vor einigen Tagen eine Email ohne weitere Nachnamensnennung. Danny aus Holland schrieb da und stellte sein www.mercedesartikelenmuseum.nl vor.

Seit vielen Jahren ist Danny begeisterter Mercedes-Sammler und hat so einige besondere Stücke zusammengetragen. Das Besondere daran ist sicherlich, dass er sich die Zeit genommen hat, daraus ein Internet-Museum zu machen. Ohne große Erklärungen werden da Dinge vom scan699-kopieMercedes-Markenschuh über Fahrräder, Schreib- und Nähmaschienen und allerlei andere Dinge im Bild vorgestellt.
Schauen Sie einfach mal rein und wundern sich, was es da alles so gibt und vielleicht entdecken Sie ja auch einiges wieder, was Sie selbst noch in der einen oder anderen Ecke stehen haben…

MVC Jugendprojekt auf der Essen Motor Show

Von Jörg Enger am 27. November 2008

“Relight my Fire” mit diesem Werbespruch wirbt der MVC Krefeld beim automobilen Nachwuchs. Während der vom 29.11. bis 7.12.2008 stattfindenden Essen MotorShow im Ruhrgebiet wird das Projekt MVC-U25.de erstmals präsentiert. Auf einem eigens gestalteten Clubstand wird der Mercedes-Benz Veteranen Club Krefeld dieses in der Clublandschaft einzigartige Jugendprojekt einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.
„ Wir von ‚S.I.H.A.‘ waren als Messe-Veranstalter von diesem Projekt dermaßen begeistert, dass wir nach dem Eingang der Anmeldung zur Techno Classica im Fühjahr sofort auch einen Platz während der MotorShow organisiert haben“, erklärt Stefan Eck, Projektleitung der S.I.H.A. Ausstellungen Promotion GmbH.
Während dieser Präsentation wird der MVC Krefeld selbstverständlich das Fahrzeug (einen Mercedes-Benz 220 W187 von 1951 in unverbasteltem Originalzustand) ausstellen, damit sich jeder (und jede) Interessierte bereits ein Bild von der Aufgabe machen kann. Gleichzeitig begibt sich der MVC Krefeld damit auf die Suche nach Bewerbern und weiteren Sponsoren.
Fachkundiges Standpersonal aus den eigenen Mitgliederreihen wird jede Frage zum Fahrzeug und zum Projekt beantworten. An beiden Wochenenden steht der Vorstand des MVC Krefeld sogar selbst mit auf der Messe.
Während dieser zehn Tage hat der MVC die Absicht, täglich rund tausend Flyer zu verteilen und zwar dirket an die Zielgruppe der 17 – 25jährigen. Darüberhinaus kann jeder Interessierte weiteres kostenloses Infomaterial erhalten und ohne Aufnahmegebühr Mitglied werden.
Gute Voraussetzungen also, um ein breites, junges Publikum anzusprechen und hoffentlich auch einige geeignete Bewerber für das Projekt MVC-U25.de zu rekrutieren.

Mercedes-Benz Passion: Mit dem W 115 durch Europa

Von Redaktion am 14. Oktober 2008


Mit der neuen Rubrik “Usergeschichten” möchten wir künftig persönliche Geschichten und Erlebnisse von Mercedes-Benz Oldtimer-Besitzern vorstellen.

Eine sentimentale Reise von Emil Šterbenk, MB Club Slowenien

Einführung: Vierzig Jahre Modell W 114/115
Vor vierzig Jahren kam ein neuer „kleiner“ Mercedes-Benz auf den Markt, das Modell W 115. Ab Produktionsbeginn war das Modell mit zwei Dieselmotoren verfügbar: 200 D und 220 D. Diese Autos waren als sehr sparsame, komfortable und vor allem haltbare Fahrzeuge bekannt. Sie begeisterten Fahrer, die mehr Wert auf hohe Durchschnittsgeschwindigkeit, Komfort und Sicherheit legten, als auf Höchstgeschwindigkeit und starke Beschleunigung. So ist es kein Wunder, dass von den Modellen 200 D und 220 D mehr als 750.000 Exemplare produziert wurden. Um der großen Nachfrage Rechnung zu tragen, liefen noch ein Jahr nach Einführung der W 123-Modellreihe weiterhin W 115-Modelle vom Band.

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