Mercedes-Benz Oldtimer-Newsticker

News für Oldtimer-Interessierte & Mercedes-Benz Liebhaber
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Archiv der Kategorie ‘Politik‘

Ex-BMW-Manager wird ADAC-Oldtimer-Beauftragter

Von am 16. Mai 2013

BMW TheissenDie Delegierten der Hauptversammlung des ADAC e.V. in Bielefeld haben Prof. Dr. Mario Theissen zum Referenten für Oldtimer im ADAC gewählt. Der ehemalige BMW Motorsportdirektor wird den ADAC Sportpräsidenten auf ehrenamtlicher Basis im Bereich Motorrad-, Oldtimer-, Markenclub- und Ortsclubkoordination unterstützen.

“Mario Theissen ist ein leidenschaftlicher Automobilfreund und genau der richtige Mann für die neu geschaffene Position des ADAC Oldtimer-Referenten. Er wird der Oldtimer-Sektion viele neue Impulse geben und ihr Profil schärfen”, sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk.

“Den zweitgrößten Automobilclub der Welt im Bereich Oldtimer zu unterstützen, ist eine reizvolle und spannende Aufgabe. Ich freue mich sehr darauf, meine Erfahrung und Auto-Leidenschaft in dieses neue Amt einbringen zu können”, so Theissen.

Zu den Aufgaben des Oldtimer-Referenten gehört insbesondere die Interessenvertretung im Oldtimer-Weltverband FIVA und im Parlamentskreis Automobiles Kulturgut in Berlin. Darüber hinaus ist Theissen Mitglied im Sportausschuss des ADAC e.V., dem neben Sportpräsident Hermann Tomczyk auch der für vier weitere Jahre wiedergewählte Referent für Motorräder, Dieter Junge, der Referent für Wagen, Jürgen Fabry, und der Referent für Motorboote, Manfred Rückle, angehören. Der Sportausschuss berät die ADAC Sportkommission, das ADAC Präsidium und den ADAC Verwaltungsrat in Fragen des Sports.

Wechselkennzeichen unbeliebt

Von am 9. Mai 2013

wechselkennzeichenWie es von Kennern der Szene nicht anders erwartet wurde, entpuppt sich das Wechselkennzeichen in Deutschland als totaler Flop.
Anfang des Jahres 2013 zählte das Kraftfahrtbundesamt nur 2.016 Pkw, die mit einem Wechselkennzeichen ausgerüstet waren. Entsprechend haben lediglich rund 1.000 Autofahrer die Mitte vergangenen Jahres eingeführte Alternative genutzt.
Noch weniger Interesse zeigen die Verbraucher in den anderen Fahrzeugklassen: Für den Bereich Kfz-Anhänger nennt das Kraftfahrtbundesamt lediglich 42 Einheiten, und bei Krafträdern sind es 57 Stück.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die stark abgespeckte Version des Kennzeichens überhaupt greifen würde, war auch verschwindend gering. Schließlich dürfen sich nur gleiche Fahrzeugklassen ein Kennzeichen teilen und Steuervergünstigungen gibt es auch nicht. Die Bundesregierung hatte sich für eine Schmalversion entschieden, die von den Forderungen der Verbandsorganisation weit entfernt ist. Damit war der ursprüngliche Sinn des Wechselkennzeichens auch völlig abhanden gegangen.

Schutz geistigen Eigentums

Von am 29. April 2013

1886 Patentschrift DRP 37435 für den Benz Motorwagen1886 legten Benz und Daimler den Grundstein für das, was manches Unternhmen verzwiefeln lässt. Insbesondere die dubiosen Machenschaften in Schwellenländern wie Indien oder sogar China veranlasst manches Unternehmen zum Rückzug. Oftmals mit der Konsequenz, dass das bis dahin zur Verfügung gestellte Knowhow gnadenlos ausgeschlachtet wird.

„Der Mittelstand braucht nach der Einigung über das EU-Patent dringend ein preiswertes, einheitliches und rechtssicheres Patentanmeldeverfahren in Europa. Auch für ein weltweit wirksames Verfahren zur Durchsetzung von Schutzrechten ist es höchste Zeit.“ Das sagte Ulrich Grillo, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), anlässlich des Tags des geistigen Eigentums am Freitag in Berlin.

In Europa gehe es nach der politischen Einigung über das EU-Patent im vergangenen Jahr nun darum, Anmeldeverfahren, Gebühren und Gerichtsbarkeit nutzerfreundlich auszugestalten. Dazu gehörten vor allem niedrige Gebühren für die Anmeldung und hochqualifizierte Gerichte für Rechtsstreitigkeiten.

„Das Patent ist das wichtigste Schutzrecht für die Industrie“, erklärte Grillo. Die deutsche Industrie meldet europaweit mit Abstand die meisten Patente an – über 34.000 im vorigen Jahr. Das sind mehr als in Frankreich, dem Vereinigten Königreich, Italien und den Niederlanden zusammen.

„Größtes Problem bleibt aber der Schutz geistigen Eigentums außerhalb der EU“, stellte der BDI-Präsident fest. Mittelständler hätten keine große Rechtsabteilung, die ihre Rechte international schützt und durchsetzt. Sie verfügten über weniger Einflussmöglichkeiten und Kontakte, die weltweit dafür sorgen, dass ihre Produkte nicht nachgeahmt werden.

Nach dem Scheitern des Antipiraterie-Abkommens ACTA im Juli vorigen Jahres appellierte der BDI-Präsident an die politisch Verantwortlichen: „Die Politik ist jetzt eine Antwort schuldig, wie es mit dem Schutz von Patenten und Markenrechten international weitergehen soll. Sinnvoll ist, diese Rechte in Freihandelsabkommen mit Schwellen- und Entwicklungsländern zu verankern.“

Der Tag des geistigen Eigentums geht zurück auf eine Initiative der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO). Die Veranstaltung des BDI hat sich in den letzten Jahren erfolgreich als die Leitveranstaltung in Deutschland zu diesem Thema etabliert. Seit vier Jahren führt der BDI sie gemeinsam mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), dem Markenverband und dem Aktionskreis gegen Produkt- und Markenpiraterie (APM) durch.

Wirkungslosigkeit von Umweltzonen

Von am 24. März 2013

UmweltzoneDie Einführung von Umweltzonen in Deutschland im Jahr 2008 hat zu keiner schnelleren Erneuerung des Pkw-Bestandes geführt. „Wie die Auswertung aktueller Zulassungszahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) verdeutlicht, ergibt der Vergleich verschiedener deutscher Städte mit bzw. ohne Umweltzone nur minimale Unterschiede hinsichtlich der Plakettenverteilung“, so Ulrich Klaus Becker, ADAC Vizepräsident für Verkehr. „Behauptungen, Umweltzonen hätten die Erneuerung des Fahrzeugbestandes beschleunigt, sind somit klar widerlegt“.

Die Analyse der beiden Städte München (mit Umweltzone seit 2008) und Hamburg (keine Umweltzone) zeigt exemplarisch, dass der Anteil der Pkw mit grüner Plakette mit 89,7 Prozent in Hamburg sogar geringfügig größer ist als der in München mit 88,9 Prozent. Auch bei den Fahrzeugen, denen keine Plakette zugeteilt wird, erweist sich Hamburg als die „grünere“ Stadt. 3,2 Prozent der Hamburger Pkw erhalten laut der KBA-Zahlen keine Umweltplakette, 4,3 Prozent sind es in München.

Nicht die Einführung der Umweltzonen führte ab dem Jahr 2008 zu einem spürbaren Rückgang der Fahrzeuge ohne Plakette, sondern in erster Linie eine Umstellung des KBA bei der Erfassung der zugelassenen Kfz. Seitdem wird die Kategorie der vorübergehend stillgelegten Fahr zeuge nicht mehr in der Bestandsstatistik geführt. Die tatsächlichen Veränderungen hin zu schadstoffärmeren Autos sind somit vor allem dem üblichen Flottenwechsel geschuldet. Immerhin werden jedes Jahr in Deutschland rund drei Millionen Pkw mit schadstoffarmen Motoren neu zugelassen.

Umweltzone KopieDie nahezu vollständige Wirkungslosigkeit von Umweltzonen belegt auch eine aktuelle Untersuchung der Europäischen Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportsektor (EUGT), die am 22. März 2013 auf dem Technischen Kongress des VDA vorgestellt wird. Das Ergebnis dieser Pilotanalyse – vorgenommen am Beispiel München – bestätigt: Umweltzonen sind keine geeignete Maßnahme zur Verbesserung der innerstädtischen Luft.

MB-O-Newsticker – fehlerhafte Anschriften wurden gelöscht – prüfen Sie Ihre Emails!

Von am 22. März 2013

MB-O-NewstickerHaben Sie am 22.03.2013 den wöchtenlichen Newsletter des Mercedes-Benz Oldtimer Newstickers erhalten?

  • JA – dann kontrollieren Sie bitte am Wochenende 29.-30.03.2013 ob Sie den Newsletter auch bekommen. Wenn JA ist alles o.K. Wenn NEIN, dann tragen Sie Ihre Emailanschrift bitte neu HIER ein.
  • NEIN – dann tragen Sie Ihre Emailanschrift bitte neu HIER ein.

Warum der ganze Aufwand? Nun, wir haben heute über 300 Fehlermeldungen mit schafhaften oder nicht mehr aktuellen Emailanschriften zurück erhalten. Diese wurde von uns nun gelöscht, damit wir in Zukunft weniger Emailtraffic mit der Newsletteraussendung produziern.

Sie kennen noch andere Oldtimer-, Klassiker- oder Youngtimerfreunde, die unseren Newsticker noch nicht erhalten? Oder Ihr Mercedes-Club ist noch kein Nachrichtenlieferant für den Newsticker? Dann machen Sie bitte Werbung für uns! Auch wenn wir ohne externe Werbung auskommen, so misst uns das Stammhaus wie auch unsere Clubvorstände natürlich am Erfolg und gerademal etwas über 4.000 Newstickerleser sollten sich doch steigern lassen, oder ? !

Und nochmal Kassel… aber ganz anders!

Von am 1. März 2013

Oder auch nicht, denn auch hier geht es um das rostigste Hobby der Welt!

… vom Charme einer exklusiven Präsentation von bisher nie gezeigten, originalen Automobilen. Das französische Nationalmuseum Cité de l‘Automobile präsentiert unter der künstlerischen Leitung von Heinz W. Jordan, Dr. Dietrich Krahn und Richard Keller vierzig Raritäten der weltberühmten Schlumpf Sammlung in verschiedenen Verfallsstadien. Die Schirmherrschaft über die weltweit erstmalig gezeigte Ausstellung haben der deutsche Verkehrsminister Dr. Peter Ramsauer sowie der französische Verkehrsminister Frédéric Cuvilier übernommen.

Vom 1. Mai bis 31. Juli 2013 dürfen Sie diese Fahrzeuge in Kassel anlässlich der 1100 Jahr Feier der Stadt in einer authentischen Umgebung bewundern. Mit dieser Ausstellung soll eine deutsch-französische Diskussion über die Zukunft der Sammlung angestoßen werden. Die Fragen, ob die Fahrzeuge Kunstobjekte oder automobiles Kulturgut sind, müssen gestellt werden. Darf man restaurieren, sollte man konservieren oder lässt man den Schatz als Kunst verfallen.

Mehr Infos unter: www.schlafende-automobilschoenheiten.de

  • Unternehmenspark Kassel (UPK)
  • Lilienthalstraße 25 Halle 19
  • 34123 Kassel
  • 1. MAI – 31. JULI 2013
  • Öffnungszeiten: Di – Fr 11.00 – 19.00 Uhr, Sa – So 10.00 – 19.00 Uhr, alle Feiertage 10.00 – 19.00 Uhr

Brennstoffzellen-Allianz für die Zukunft

Von am 24. Februar 2013
  • Daimler AG, Ford Motor Company und Nissan Motor Co., Ltd., haben ein einzigartiges Abkommen zur gemeinsamen Entwicklung eines Brennstoffzellensystems für eine beschleunigte Marktverfügbarkeit der emissionsfreien Technologie und Senkung der Investitionskosten getroffen
  • Großflächige Markteinführung der weltweit ersten wettbewerbsfähigen Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzelle bereits in 2017 angestrebt
  • Einzigartige Zusammenarbeit von drei Automobilherstellern über drei Kontinente hinweg fördert internationale Festlegung von Spezifikationen und Standards für Komponenten
  • Hohe Signalwirkung in Richtung Zulieferer, Politik und Industrie und für den weltweiten Aufbau der Wasserstoffinfrastruktur

Daimler AG, Ford Motor Company und Nissan Motor Co., Ltd. haben ein bis dato einzigartiges Abkommen getroffen, um die Kommerzialisierung der Brennstoffzellenfahrzeugtechnologie weiter voranzutreiben. Ziel der Zusammenarbeit ist es, gemeinschaftlich ein Brennstoffzellensystem zu entwickeln und dabei gleichzeitig die Entwicklungskosten zu senken. Alle drei Partner werden entsprechend zu gleichen Teilen in dieses Projekt investieren. Dank einer höchstmöglichen Vereinheitlichung der Entwicklung sowie einem hohen Produktionsvolumen und den damit verbundenen Skaleneffekten, ist der Weg für die Einführung des weltweit ersten wettbewerbsfähigen Brennstoffzellenfahrzeugs in 2017 geebnet. Den ganzen Beitrag lesen »

Signale aus Bremen lassen hoffen

Von am 13. Februar 2013

DEUVET auf der Bremen Classic Motorshow 2013

Die von der DEUVET initiierte Podiumsdiskussion mit dem Europa-Politiker Bernd Lange im Rahmen der Bremer Messe verspricht Gutes: „Die Regelungen der bisher besonders aktiven Länder sind beispielhaft und können auch als Lösung für neue gesetzliche Regelungen dienen.“

Traditionell am ersten Februar-Wochenende öffnet die Bremen Classic Motorshow ihre sieben Hallen mit über 600 verschiedenen Anbietern. Darüber hinaus gibt es an drei Tagen ein prall gefülltes Programm für die Oldie-Szene. Das Ergebnis: Über 40.000 Besucher zählte die Messe in diesem Jahr, eine Steigerung um fünf Prozent auf hohem Niveau.

Auch der DEUVET als Bundesverband der Clubs für klassische und Sammlerfahrzeuge schätzt diese anspruchsvolle Umgebung und war Bestandteil des hochwertigen Informationsangebotes auf der Bremen Messe. An zwei Tagen wurde über das DEUVET-Forum der Dialog zu den Oldtimer-Freunden gepflegt. Dr. Götz Knoop, Jurist und Vorstand im DEUVET, stand Rede und Antwort, wenn es um die Belange der Besitzer von historischen und Sammlerfahrzeugen ging. Noch immer stehen Fragen zur Bewertung für Versicherungen, für die H-Zulassung oder bei der Einfuhr aus dem Ausland im Fokus der Szene. Insbesondere die kommenden EU-Regeln für Sammlerfahrzeuge liegen dem DEUVET am Herzen. Dazu stand eine Podiumsdiskussion mit dem Europa-Politiker Bernd Lange auf dem Programm. Knoop nutzte diese Gelegenheit auf der Bühne, um nach zukünftigen EU-Vorschriften für Veteranen-Fahrzeuge zu fragen. Kein einfaches Thema, wie wir aus unserem europäischen Alltag wissen. Zurück blieb für die Gäste jedoch ein gutes Gefühl, dass die Interessen der Oldtimerfreunde zumindest bei diesem Politiker in kompetenten Händen liegen. Bernd Lange wird die deutschen Vorstellungen in enger fachlicher Kooperation zum DEUVET bei den europäischen Planungen begleiten, „auch wenn nicht jeder jeden Wunsch erfüllt bekommen kann“, sagte Lange. „27 nationale Vorstellungen zu historischen Fahrzeugen gilt es zu berücksichtigen, da muss man auch Kompromisse eingehen. Doch die Regelungen der bisher besonders aktiven Länder sind beispielhaft und können auch als Lösung für neue gesetzliche Regelungen dienen. Da sind wir auf gutem Wege.“

Die Besucher dankten den beiden Podiumspartnern für ihre offenen Dialoge. Knoop versprach den Gästen und Besitzern von historischen und Sammlerfahrzeugen, auch im nächsten Jahr wieder ein Podium für aktuelle Fragen und Sorgen in Bremen zum Saisonauftakt zu bieten.

Aus für Bremer-Gemeinschaftsstand?

Von am 5. Februar 2013

Im Rahmen der Mercedes-Benz-Clubpräsentationen auf der Bremen Classic Motorshow gab es erstmals nach langen Jahren der Einigkeit eine gewisse Verstimmung.

In den vergangen Jahren hatte sich der Kreis der Clubs zu einem gemeinsamen Auftritt auf gleichfarbigem Teppich zusammengefunden. Der von der Messe Bremen zur Verfügung gestellte Platz wurde relativ gleichmäßig verteilt und man achtete auf eine offene Standgestaltung ohne Abschrankungen zwischen den Clubs. Dieses Konzept hatte sich Dank der Koordination der Clubs eingefahren und bewährt.

Nun schien es aber nach dem Weggang des bisherigen Koordinators einen neuen Vorstand (ohne jede vorherige Wahl) gegeben zu haben. Die damit neu geplante Aufteilung der Fläche und das Ausspielen persönlicher Beziehungen gegenüber der Messe Bremen, brachte erhebliche Unzufriedenheit in die Clubs und bevor die tolle Clubpräsentation darunter leiden sollte konnte die beruhigende Art der MBIG Schlimmeres vermeiden. In Zukunft wird es einen rotierenden Vorsitz für die Vorbereitung der Messe geben. Für die erste Amtszeit wurde Axel Segelhorst vom MVC Weser-Ems verpflichtet.

Wir wünschen der gemeinsamen Präsentation weiterhin alles Gute und etwas ruhigeres Fahrwasser in Bremen!

Besucherplus für die Bremen Classic Motorshow

von Dieter Ritter

Die Bremen Classic Motorshow 2013 hat gegenüber der Ausgabe 2012 deutlich zugelegt. 40.377 Menschen kamen von Freitag bis Sonntag, 1. bis 3. Februar, in die sieben Hallen der Messe Bremen. Damit verbuchte die erste Oldtimer-Messe der Saison und die größte in Nordeuropa ein Besucherplus von rund 1.700 Besuchern gegenüber dem Vorjahr.

Entsprechend zufrieden äußerte sich der Geschäftsführer der Messe Bremen, Hans-Peter Schneider: „Ein schöner Erfolg. Wir sehen uns in unserem Konzept bestätigt.“ Die Bremen Classic Motorshow habe sich als Treffpunkt der Branche etabliert. „So hat auch der vor allem beim Fachpublikum beliebte Freitag zugelegt.“ Auffallend sei zudem bezogen auf die Erstbesucher die abermals gestiegene überregionale Ausstrahlung der Messe. Zum Beispiel habe sie erneut mehr Besucher aus skandinavischen Ländern angezogen. In Bremen finde man nicht nur Klassiker in der Gunst der Oldtimer-Fans wie Vorkriegsmodelle von Mercedes-Benz oder Bentley oder Sportwagen wie der Jaguar E-Type. „Mit unserem Handelsforum Junge Klassiker setzten wir einen viel beachteten Akzent, denn wir sehen hier ein kommendes Sammlerthema“, so Schneider.

Die Bremen Classic Motorshow habe aber auch den Motorrad-Interessierten wieder viel zu bieten gehabt. „Da sind der umfangreiche Teilemarkt oder die große Auswahl an historischen Motorrädern, die hier zu kaufen sind, sowie die deutschlandweit einmalige Sonderschau, die diesmal Renn- und Rekordmaschinen aus mehr als 100 Jahren präsentierte. „Unsere diesjährige Autosonderschau unter dem Motto ,Die wilden Jahre‘ zum Renn- und Rallyesport der 70er- und 80er-Jahre wurde auch sehr gut angenommen“, so Schneider. „Und die Mitwirkung von Zeitzeugen wie Hans-Joachim Stuck, Jochen Mass oder Klaus-Joachim Kleint war großartig. Die Zuhörer standen dann dicht an dicht und hörten diesen legendären Rennfahrern zu.“

Für das Team der Oldtimer-Messe geht im Übrigen die Arbeit nun gleich weiter, denn der Termin für die nächste Bremen Classic Motorshow steht schon: Sie findet statt von Freitag bis Sonntag, 31. Januar bis 2. Februar 2014.

“Historische” Kennzeichen auf dem Vormarsch

Von am 2. Februar 2013

Das Bundesverkehrsministerium hat bis Mitte Januar 138 alte Kfz-Kennzeichen wieder freigegeben, die in der Vergangenheit den Kreisgebietsreformen zum Opfer gefallen waren. Dies berichtete die „Passauer Neue Presse“ in ihrer Wochenendausgabe. Weitere 40 Anträge aus den Ländern lägen der Behörde derzeit noch zur Prüfung vor.
Demnach bekamen alleine aus Sachsen 45 „Anträge zur Festlegung von Unterscheidungszeichen für Verwaltungsbezirke“ einen positiven Bescheid, darunter FLÖ (Flöha), WSW (Weißwasser), NOL (Niederschlesische Oberlausitz), HY (Hoyerswerda) sowie das Hochpotenzialschild HOT (Hohenstein-Ernstthal).
In Nordrhein-Westfalen hat die Stadt Herne bereits Ende letzten Jahres die Vergabe der begehrten Kennzeichen WAN – NE 1 bis 15 ausgelost. Übrigens nicht nur unter Bewohnern der ehemaligen Großstadt Wanne-Eickel. Alle Herner können, so sie wollen, ihr bisheriges HER-Kennzeichen in ein WAN-Schild umtauschen. Weiterhin wurden in Nordrhein-Westfalen zum Beispiel CAS (Castrop-Rauxel), GLA (Gladbeck), MO (Moers) und WAT (Wattenscheid) genehmigt.
In Hessen werden die alten Buchstabenkombinationen demnächst beispielsweise wieder in Schlüchtern (SLÜ), Hofgeismar (HOG) und Usingen (USI) ausgegeben.
Zu den bislang vergebenen 383 deutschen Kfz-Kennzeichen könnten maximal 300 Alt-Kennzeichen hinzu kommen. Das Bundesministerium genehmigt die Anträge meist, wenn die jeweilige Buchstabenkombination nicht bereits vergeben ist oder „gegen die guten Sitten verstößt.“

Warnmeldung für die A8 von Ulm – Salzburg, beide Fahrtrichtungen

Von am 10. Januar 2013

Der Old-Daimlerfahrer lebt vom gemütlichen Dahingleiten innerhalb der vorgegebenen Geschwindigkeiten, wenn möglich mit Tempomat auf der Autobahn. Fährt nun eine Kolonne begeisterter Alteisenehtusiasten und es verringert einer kurzfristig geringfügig die Geschwindigkeit – aus welchen Gründen auch immer (Fuß schläft ein, kurz Strecken während der Fahrt,…) wird sehr schnell der Sicherheitsabstand vom halben Tachowert unterschritten.
Äußerst ungeschickt ist die Abstandsunterschreitung auf der A8 zwischen Ulm/Elchingen und der BAB-Ausfahrt Salzburg. Nach dem letzten ADAC-Heft kontrolliert die Polizei wegen Schüssen auf Lkw (derzeit über 700) verstärkt die A8 auf diesem Streckenabschnitt. Dabei wird nicht nur nach den Schützen Ausschau gehalten – sehr löblich, wir wollen ja alle sicher Leben – sondern auch geblitzt, dass die Speicherkarten glühen. Geblitzt wird auf Geschwindigkeit und auch auf den Abstand!! Wer unter dem halben Tachowert in Metern (bei Tempo 120km/h sind das 60m) erwischt wird, ist mit Bußgeld und Fahrverbot sofort dabei. So kann dann eine gemütliche Ausfahrt sehr schnell zum Trauma für einen werden, wenn man keine Verkehrsrechtsschutzversicherung besitzt und man 1 – 2 Monate zu Fuß gehen darf (das kann einem auch mit der Versicherung passieren).
Wie kann man den richtigen Abstand einhalten: Die Leitpfosten auf der BAB stehen rechts im Abstand von 50 Metern. In Kurven darf dieser Wert auch unterschritten werden. Auf BAB sind die weißen Linien zwischen den Fahrspuren i.d.R. 6 Meter lang, der Abstand zwischen den Linien beträgt dann ca. 12 Meter.

Noch besser: Die A8 derzeit meiden oder den Urlaub in Bayern aus dem Urlaubskatalog streichen. Ist diese Information neu? Bei den entsprechenden Fahrlehrerverbänden ist das Thema Abstandsunterschreitung und die entsprechenden AFP-Seminare derzeit der Renner wegen der Blitzerei A8.

Würde dieses Meßverfahren beim Schichtwechsel von Daimler und Porsche in Stuttgart angewendet, müßten beide Firmen die Produktion einstellen. Warum? Dort wird im Takt der Strichlänge (6m bei 100km/h von Mo – Fr) gefahren, wie ich aus eigener Beobachtung weiß, und alle die wegen der Abstandsblitzerei ohne Führerschein wären, könnten mit dem zur Hauptverkehrszeit derzeit schon vollkommen überlasteten ÖPNV in und um Stuttgart gar nicht mehr rechtzeitig zur Arbeit kommen. Würde andererseits nicht so dicht aufgefahren, würde der Verkehr in Stuttgart schon weitaus früher zusammenbrechen (Das soll jetzt aber keine Entschuldigung sein, sondern nur das Feststellen von Tatsachen).

Führerscheine nicht mehr unbegrenzt gültig

Von am 29. Dezember 2012

Ab kommendem Jahr gibt es eine große Neuerung im Verkehrsrecht: Führerscheine sind ab dem 19. Januar 2013 nicht mehr unbegrenzt gültig.
Alle Scheine, die nach diesem Datum ausgestellt werden, gelten nur noch 15 Jahre. Alle Dokumente, die davor ausgegeben wurden, verfallen am 19. Januar 2033. Danach müssen sie neu beantragt werden.
Hintergrund dieser Neuregelung ist das EU-Recht: Derzeit werden die Führerscheine nicht zentral erfasst. Sie sind nur bei dem Amt vermerkt, das sie ausgestellt hat. Es gibt kein bundesweites und schon gar kein EU-weites Register. Das will die EU nun ändern. So soll auch „Führerschein-Tourismus“ verhindert werden: Wer in seinem Land die Fahrerlaubnis entzogen bekommt, kann sie derzeit in einem anderem erneut machen.
Ein weiterer Grund für die gesetzliche Änderung ist, dass dank neuer technischer Methoden Dokumente immer fälschungssicherer gestaltet werden können. Der regelmäßige Tausch der Führerscheine soll besser vor Missbrauch schützen. Auch sorgt das Verfallsdatum der Scheine dafür, dass die Fotos auf den Dokumenten aktueller sind als bisher.
Nach Ablauf der Gültigkeit des Scheins kann er einfach neu beantragt werden. Der Besitzer muss lediglich ein neues Foto liefern und die Kosten für die Erstellung eines neuen Dokuments tragen. Derzeit sind das 24 Euro. Eine Pflichtuntersuchung des Führerscheininhabers ist nicht (noch) nötig: Die EU hat es ihren Mitgliedstaaten freigestellt, ob sie eine derartige Untersuchung einführen wollen oder nicht. Deutschland hat sich dagegen entschieden.
Wer nach 15 Jahren bzw. 2033 mit einer ungültigen Fahrerlaubnis erwischt wird, muss ebenfalls nichts Schwerwiegendes befürchten. Er muss ein Verwarnungsgeld zahlen und sich um die Verlängerung des Scheins kümmern.

Einjahres-TÜV für Altfahrzeuge vom Tisch

Von am 21. Dezember 2012

Das Jahr geht zu Ende – Rechtzeitig zu Weihnachten haben uns die Verkehrsminister der EU ein besonders schönes Weihnachtsgeschenk unter den Christbaum gelegt: Die Fristverkürzung auf ein Jahr für ältere PKW bei der Hauptuntersuchung ist vom Tisch. Wenn das kein Grund zur Freude ist! Vor allem über die Vernunft, die über ihren Gegensatz, die Unvernunft, gesiegt hat.

Die Initiative Kulturgut Mobilität blickt auf ein erfolgreiches Oldtimerjahr zurück. Die Zahl der vertretenen Oldtimerfahrer ist auch in 2012 gewachsen. So hat sich als aktuellster Club die NVG (Nutzfahrzeug-Veteranen-Gemeinschaft) zu einer Fördermitgliedschaft entschlossen und die Mitarbeit in diversen Gremien der Oldtimerszene trug ebenso Früchte wie der internationale Austausch mit europäischen Clubs. Dies ist ein Grund, auch in Zukunft optimistisch in die Zukunft zu schauen und sich rückblickend bei allen Förderern, Freunden und Weggefährten zu bedanken für die Unterstützung und das Vertrauen, das sie uns entgegengebracht haben.

Wir können Ihnen versichern, uns auch in Zukunft weiterhin für die Belange der Oldtimerfreunde mit unvermindertem Engagement einzusetzen und freuen uns schon jetzt auf eine tolle Saison in 2013.

Ihr Mario De Rosa – stellvertretend für den Vorstand der Initiative Kulturgut Mobilität e.V.

Erfreulicher Trend 2012 – weniger Unfalltote

Von am 20. Dezember 2012

Unfallbilanz 2012 – Zahl der Verkehrstoten sinkt deutlich – ADAC: Zweitbestes Ergebnis aller Zeiten 

Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland wird im Jahr 2012 auf den zweitniedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1950 sinken. Nach Einschätzung des ADAC wird die Zahl für 2012 voraussichtlich bei 3.760 liegen. Gegenüber dem Vorjahr, als 4.009 Menschen tödlich verunglückten, ist dies ein Minus von 6,2 Prozent. Der bislang niedrigste Wert wurde 2010 erreicht. Damals starben 3.648 Menschen bei einem Verkehrsunfall.

Eine der Ursachen für die positive Entwicklung sieht der ADAC in den unterschiedlichen Witterungsbedingungen der Jahre 2011 und 2012. So hatten im Vorjahr ein milder Winter sowie insgesamt warme und schöne Frühlings- und Sommermonate zu einem Anstieg der Verkehrstotenzahl geführt. Während 2011 aufgrund des schönen Frühlings etwa die Motorradfahrer besonders früh in die Saison gestartet waren und es allein dadurch zu einer Zunahme der Verkehrstotenzahl kam, ist laut ADAC für 2012 mit einem klaren Rückgang der getöteten Biker zu rechnen.

Rückläufig ist laut ADAC Prognose auch die Zahl der bei Verkehrsunfällen verunglückten Menschen. Hier ist mit einem Rückgang von 1,1 Prozent auf voraussichtlich 392.000 zu rechnen. Auch bei den Unfällen mit Personenschäden verzeichnet der Club einen Rückgang von 1,1 Prozent auf 303.000. Die Gesamtzahl aller polizeilich erfassten Unfälle wird indes steigen und zwar um 1,2 Prozent auf 2.390.000.

Nach Ansicht des ADAC haben die Erfahrungen des vergangenen Jahres gezeigt, dass – ungeachtet der für die Unfallbilanz negativen Witterungseinflüsse – eine stetige Verbesserung der Verkehrssicherheit auf den Straßen nicht selbstverständlich ist. Der Club fordert daher, Verkehrs-erziehungsaktionen von Polizei, ADAC und anderer Verkehrs-sicherheitsorganisationen weiter auszubauen. Auch die Weiterentwicklung moderner Sicherheitssysteme in den Fahrzeugen muss vorangetrieben werden. Besonders am Herzen liegen dem ADAC die jungen Fahranfänger, die seit jeher ein besonders hohes Unfallrisiko haben. Hier gilt es, die Fahrausbildung durch eine gezielte Nachbetreuung im Anschluss an den Führerscheinerwerb zu verbessern. Auch das Sicherheitsniveau von Landstraßen, auf denen Jahr für Jahr 60 Prozent der Verkehrstoten zu beklagen sind, muss spürbar angehoben werden.

Kurzzeitkennzeichen nur im eigenen Ort erhältlich!

Von am 16. November 2012

Änderung der Fahrzeug-Zulassungsverordnung §16 (FZV) für Kurzzeitkennzeichen

Seit dem 01.11.2012 gilt eine grundlegende Änderung bei der Ausgabe eines Kurzzeitkennzeichens durch die Zulassungsbehörde. Konnte bisher jede Person unabhängig von ihrem Wohnort in jeder deutschen Zulassungsstelle ein Kurzzeitkennzeichen beantragen, so kann nun ein Kurzzeitkennzeichen nur noch bei der örtlich zuständigen Zulassungsbehörde beantragt werden. Dies bedeutet, wer ein Kurzzeitkennzeichen benötigt, kann dieses nur noch bei der Zulassungsbehörde beantragen, welche sich an seinem Wohnort (Hauptwohnsitz) befindet. Hinzu kommt, dass man nun ein derart zugeteiltes Kurzzeitkennzeichen nicht mehr anderen Personen zur Nutzung an einem anderen Fahrzeug überlassen darf. Ebenfalls sollen die notwendigen Angaben zum Fahrzeug nun unverzüglich vollständig in den Fahrzeugschein eingetragen werden.

Augenscheinlich soll durch diese Änderung der FZV die mißbräuchliche Verwendung von Kurzzeitkennzeichen unterbunden werden. Hierunter fallen sicherlich die massenhafte Weitergabe von Kurzzeitkennzeichen an Personen, welche bedingt durch Steuerschulden oder offene Gebühren-Forderungen der Behörden keine Kurzzeitkennzeichen zugeteilt bekommen würden. Ebenso soll sicherlich vermieden werden, dass Personen Kurzzeitkennzeichen nutzen können, die zum Zeitpunkt der Nutzung des Kurzzeitkennzeichens, der Zulassungsbehörde nicht bekannt sind, da die Ausgabe der Kurzzeitkennzeichen an Personen oder Firmen erfolgte, welche die Kurzzeitkennzeichen zum Zwecke der gewerblichen Weitergabe beantragt hatten.

Die Essener und auch viele andere Zulassungsbehörden legen die Änderung der FZV allerdings noch weiter aus:

Bedingt durch die Vielzahl ausländischer Antragssteller für Kurzzeitkennzeichen, ist die Beantragung für die Ausgabe von Kurzzeitkennzeichen an ausländische Personen durch Bevollmächtigte nicht mehr statthaft. Dies bedeutet, dass die persönliche Vorsprache des ausländischen Antragsstellers zwingend vorausgesetzt wird. Ob diese Vorgehensweise für die Zukunft stand hält, soll allerdings in Kürze bei einer Städtetagung geregelt werden. Ausnahmen zu dieser Regelung werden allerdings schon jetzt von einigen Zulassungskreisen praktiziert, z.B. durch den Kreis Kleve. Ebenfalls können Ausnahmen für nicht ortsansäßige deutsche Bürger Anwendung finden, falls die Zulassungsbehörde nach eingehender Prüfung dieses für richtig hält.

Ebenso wird die Formulierung: “Der Antragsteller darf das Kurzzeitkennzeichen keiner anderen Person zur Nutzung an einem anderen Fahrzeug überlassen” durch die Essener Zulassungsbehörde wie folgt interpretiert: “Der Antragsteller darf das Kurzzeitkennzeichen keiner anderen Person überlassen.”

Auch scheint es nun eine zusätzliche Bußgeldkatalog-Verordnung zugeben, welche vorsieht, dass die Verwendung eines Kurzzeitkennzeichens zu anderen Zwecken als für Probe- Prüfungs- oder Überführungsfahrten mit einem Bußgeld von € 25,- geahndet wird. Die Weitergabe eines Kurzzeitkennzeichens an Dritte wird nun künftig mit einem Bußgeld von € 50,- und einem Punkt in Flensburg geahndet.

Ob die oben beschriebene mißbräuchliche Verwendung von Kurzzeitkennzeichen nun der Vergangenheit angehört, wird die Zukunft und der mögliche Einfallsreichtum einiger deutscher Zulassungsbehörden zeigen.

QUELLE: www.KFZ-Zulassung.de

Oldtimerzukunft ohne DEUVET ?

Von am 8. Oktober 2012

Die AutoBild-Classic führt anlässlich ihres Artikels über den DEUVET eine Abstimmung durch und fragt:

>DEUVET – Wer braucht ihn<

Sie finden den Artikel und die Abstimmung unter: http://www.autobild.de/klassik/artikel/pro-und-kontra-deuvet-3654753.html . Die Abstimmung ist etwas versteckt, Sie finden diese im rechten Bereich des Bildschirmes. Sicherlich ein Thema was alle Oldtimer-, Klassiker- und Yountimerfahrer/innen angeht!

Vermögensabgabe statt Pkw-Maut

Von am 8. Oktober 2012

Stuttgart / Cottbus (ACE) – In der Diskussion über neue Einnahmequellen für Maßnahmen zur Sanierung der Verkehrswege, hat der ACE Auto Club Europa davor gewarnt, Autofahrern immer neue Lasten aufbürden zu wollen.
Es sei zwar durchaus begründet, wenn Verkehrspolitiker angesichts des unabweisbaren Sanierungsbedarfs jetzt verstärkt ihr Augenmerk auch auf die Verbesserung der Einnahmeseite richteten. “Es ist aber falsch, dabei an erster Stelle immer wieder die Pkw-Maut ins Feld zu führen”, sagte ACE-Sprecher Rainer Hillgärtner am Donnerstag in Stuttgart.
Er plädierte dafür, zunächst die Möglichkeiten zur räumlichen und fahrzeugbezogenen Ausweitung der Lkw-Maut voll auszuschöpfen. Wer wie die Industrie- und Logistikbranche öffentliche Verkehrswege zu kommerziellen Zwecken nutze, müsse auch einen angemessenen Beitrag zur Sanierung der Infrastruktur leisten, betonte der ACE-Sprecher. Außerdem müssten die Reichen der Gesellschaft künftig stärker an der Finanzierung von Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge beteiligt werden, wozu neben dem Bildungs- und Gesundheitswesen auch die Verkehrsinfrastruktur gehöre. “Dort fehlen akut sieben Milliarden Euro für Sanierungsmaßnahmen. Mit einer Millionärsabgabe lassen sich aber Einnahmen von insgesamt mehr als 250 Milliarden Euro erzielen”, rechnete der ACE-Mann vor. Damit erübrigten sich vorerst alle Gedankenspielereien zur Einführung einer Pkw-Maut.
Die Verkehrsminister der Bundesländer haben an letztem Donnerstag in Cottbus unter anderem über die Einführung einer Maut für den Stadtverkehr diskutiert, um Finanzmittel zur Beseitigung von Straßenschäden zu bekommen.

Die fehlende Seite – Benzheimer Flosskel 86

Von am 2. Oktober 2012

Leider ist dem Redaktionsteam des v-d-h beim Layouten und Korrekturlesen der aktuellen Clubzeitung >Benzeheimer Flosskel 86< ein Fehler unterlaufen. Aus diesem Grunde fehlt auf Seite 11 der komplette Text und damit wurde leider der Zollgeschichte die Grundsubstanz entzogen. Zum Vervollständigen der eigenen Clubzeitung kann man diese nun überarbeitete Seite und auf der Club-Webseite herunterladen.

Für die Nicht-v-d-h-ler bietet sich die Möglichkeit den ganzen Artikel auch einmal unverbindlich als Flipbook auf der Homepage nachzulesen.

Neue Erkenntnisse über Risiken mit Kältemittel R1234yf

Von am 26. September 2012

Sindelfingen. Die Daimler AG hat den zuständigen Behörden neue Untersuchungsergebnisse zur Verfügung gestellt, die den sicheren Einsatz des neuen international anerkannten Kältemittels R1234yf in Frage stellen. Bislang sollte die klimaverträgliche Chemikalie in der weltweiten Automobilindustrie eingesetzt werden und wurde als sicher eingestuft. Das hatten zahlreiche Labor- und Crashuntersuchungen ergeben, die von internationalen Autoherstellern sowie unabhängigen Instituten vorgenommen wurden.

Trotz der vielfach bestätigten unkritischen Ergebnisse wurde das neue Kältemittel von der Daimler AG zusätzlich nach einem neu im Hause entwickelten Real Life Prüfverfahren getestet, welches weit über die gesetzlichen Vorgaben hinausgeht.

Bei dem neuen Real Life Testverfahren tritt das Kältemittel unter Hochdruck in der Nähe von heißen Teilen der Abgasanlage eines Versuchsfahrzeugs dynamisch aus. Das reproduzierbare Ergebnis, das einen sehr schweren Frontalaufprall in Verbindung mit einem Bruch der Kältemittelleitung nachstellt, zeigt, dass das Mittel, das unter vergleichbaren Laborbedingungen schwer zu entflammen ist, sich in einem heißen Motorraum als zündfähig erweisen kann. Vergleichbare Tests mit dem aktuell verwendeten Kältemittel R134a ergaben keine Entflammung.

Aufgrund der neu gewonnenen Erkenntnisse und seiner hohen Sicherheitsmaßstäbe schließt Mercedes-Benz den Einsatz dieser Chemikalie in seinen Produkten aus. Deshalb will das Unternehmen seine Fahrzeuge weiterhin mit dem bewährten und sicheren Kältemittel R134a ausstatten.

Die Daimler AG hat die zuständigen Behörden über diesen Sachverhalt bereits informiert und stellt Automobilherstellern und Verbänden die Untersuchungsergebnisse zur Verfügung.

QUELLE: DaimlerAG

Ein Datum zum ROT markieren!

Von am 13. September 2012

Der 13. September 2012 markiert einen wichtigen Meilenstein für die Elektromobilität mit Brennstoffzelle. Vier internationale Automobilhersteller stellen gemeinsam unter Beweis, dass die Brennstoffzellentechnologie bereits Serienreife erreicht hat. Insgesamt sieben wasserstoffbetriebene Brennstoffzellenfahrzeuge von Mercedes-Benz, Honda, Hyundai und Toyota starten in Hamburg gemeinsam die European Hydrogen Road Tour 2012.

Während der einmonatigen Tour sind in neun europäischen Städten spezielle Event stopover vorgesehen. Interessiert erhalten dort die Möglichkeit die Vorteile dieses alternativen Antriebs kennenzulernen. In einigen Städten entlang der Route hat das Publikum sogar zum allerersten Mal die Gelegenheit Brennstoffzellenfahrzeuge – deren einzige Emission Wasser ist – auf Probefahrten selbst zu erleben.

Ziel der Tour ist es bei Politikern, Branchenführern, Pressevertretern und der Öffentlichkeit das Bewusstsein für Brennstoffzellen-Fahrzeuge zu erhöhen. Die klare Botschaft: Während die Technologie der Brennstoffzellenfahrzeuge bereits heute existiert, besteht noch ein dringender Bedarf die europäische Wasserstoffinfrastruktur auszubauen. Die Tour stellt in diesem Jahr die umfassendste Promotionaktion für Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzelle in Europa dar.

Die Fahrzeuge der teilnehmenden Automobilhersteller werden mit Tourstart am 13.09.2012 in Hamburg und anschließend in Hannover, Bozen, Paris, Cardiff, Bristol, Swindon, London und Kopenhagen unterwegs sein. Unterstützt werden sie dabei von jeweils lokalen Organisationen. H2 Logic Dänemark wird darüber hinaus mobile Tankstationen an einigen Zwischenstops bereitstellen.

Die European Hydrogen Road Tour 2012 ist Teil des Projekts „H2moves Scandinavia“. Es ist das erste H2-Leuchtturmprojekt, das vom European Fuel Cells and Joint Undertaking Programme gefördert und von der Europäischen Kommission und Akteuren der Europäischen Industrie ins Leben gerufen wurde. Das Projekt konzentriert sich vor allem darauf eine hohe Kundenakzeptanz für wasserstoffbetriebene Elektrofahrzeuge zu gewinnen und die Brennstoffzellentechnologie somit am Markt zu etablieren. Erfahrungen von insgesamt 19 wasserstoffbetriebenen Elektrofahrzeugen, die in Oslo und Kopenhagen in Betrieb sind, zeigen, dass die Technologie auch während des rauen skandinavischen Winters zuverlässig funktioniert. Den ganzen Beitrag lesen »

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