Mercedes-Benz Oldtimer-Newsticker

News für Oldtimer-Interessierte & Mercedes-Benz Liebhaber
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Archiv der Kategorie ‘Politik‘

Punktekartei Flensburg vor dem AUS

Von am 10. April 2014

ACE-Chefjurist mit dem Paragraphenzeichen auf dem ArmStuttgart (ACE) – Genau 40 Jahre nach seiner Gründung (1. Mai 1974) soll am 1. Mai 2014 das Flensburger Verkehrszentralregister (VZR) für immer geschlossen werden, jedenfalls pro forma. Denn die einstmals Heilige Kuh des deutschen Verkehrsrechts bekommt eine Nachfolgerin namens Fahreignungsregister (FAER). Nach Einschätzung des ACE Auto Club Europa herrscht bei den mehr als 9 Millionen in Flensburg registrierten Verkehrssünder derzeit breite Verunsicherung, was mit dem Systemwechsel alles auf sie zukommen kann. Eine generelle Punkte-Amnestie wird es jedenfalls nicht geben, betont der ACE. Dafür droht jetzt ein Entzug der Fahrerlaubnis schon viel früher als bisher.

Online-Ratgeber: Neues Punktesystem ab 1. Mai 

Das neue FAER sieht drei Eskalationsstufen vor, erläutert der ACE. Stufe Eins ist die „Ermahnung“. Sie betrifft Inhaber einer Fahrerlaubnis, die vier oder fünf Punkte beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg haben. Zusammen mit der förmlichen Ermahnung werden die Punkteinhaber auf die Möglichkeit zur freiwilligen Teilnahme an einem Fahreignungsseminar aufmerksam gemacht. Kraftfahrer können mittels gebührenpflichtiger Seminarteilnahme einmal in fünf Jahren einen Punkt abbauen.

Die zweite Stufe „Verwarnung“ erreichen Verkehrsteilnehmer bei sechs oder sieben Punkten. Sie werden schärfer ermahnt und können ebenfalls ein Fahreignungsseminar besuchen, allerdings ohne Punkteabbau.

Bei acht oder mehr Punkten wird Stufe Drei „Entziehung der Fahrerlaubnis“ erreicht. Autofahrer hingegen, die drei oder weniger Punkte haben, fallen in keine der drei Eskalationsstufen.

Punkteabzug nur unter bestimmten Voraussetzungen

Wie viele Punkte ein Autofahrer bei der der Umrechnung ins neue System mitnimmt, hängt laut ACE nicht nur von der Anzahl der Punkte ab, sondern auch von der Art der Verstöße. Künftig werden im Fahreignungsregister nur noch Verstöße erfasst, bei denen die Verkehrssicherheit gefährdet ist, das war jedenfalls der Vorsatz der Punktereformer.

ACE Tabelle

  • Stand 1. Januar 2013: 9.045.000 (dazu kommen 2,653 Mio. Personen in der einjährigen sogenannten Überliegefrist)
  • Punkteinhaber nach Geschlecht: - Frauen: 2.024.000 = 22,4 %
  • Verkehrssünder: ca. 15.000 Meldungen täglich.
  • 6,5 Millionen – und damit zwei Drittel aller eingetragenen Personen – sind mit 1 bis 7 Punkten belastet.
  • Rund 470.000 Personen haben 8 bis 17 Punkte. Der Frauenanteil beträgt in dieser Gruppe lediglich 10 Prozent.
  • Fahrerinnen und Fahrer bis einschließlich 44 Jahre dominieren den Personenbestand im VZR (44,7 %).

Quelle: ACE Pressedienst

FIVA-Umfrage zum Thema Oldtimer

Von am 5. April 2014

FIVA LogoDie Umfrage ist für die Besitzer von historischen Fahrzeugen (älter als 30 Jahre) oder von jungen Oldtimern (zwischen 25 und 30 Jahren alt, auch “Youngtimer” genannt) gedacht. Die Umfrage ist eine Initiative des Oldtimer-Weltverbands FIVA, der weltweit operierenden Organisation, die die Interessen der Eigentümer von historischen Fahrzeugen vertritt. Die Umfrage wird in 15 europäischen Ländern gleichzeitig durchgeführt. Zu diesem Zweck arbeitet die FIVA eng zusammen mit den nationalen Oldtimer-Verbänden und Clubs, in Deutschland mit dem Klassik Ressort des ADAC, welches seit 2007 Mitglied in der FIVA ist. Patrick Rollet, FIVA-Präsident: „Die FIVA und das ADAC Klassik Ressort legen großen Wert auf Ihre Unterstützung. Mit Ihren Daten können wir Ihre Interessen bei den Institutionen der Europäischen Union (wie z. B. dem Europäischen Parlament) und den Politikern Ihres Landes noch eindringlicher vertreten. Die FIVA und ihre Mitgliedsverbände haben zwar schon viel erreicht, aber weil die Vorschriften auf den verschiedensten Gebieten jedoch immer strenger werden, gibt es trotzdem noch einiges zu tun. Unsere Tätigkeiten haben nur ein Ziel: dafür zu sorgen, dass Sie Ihre Leidenschaft für historische Fahrzeuge jetzt und in Zukunft ausleben können, und zwar nicht nur in Ihrer Garage, sondern auch auf öffentlichen Straßen. Daher ist es in Ihrem eigenen Interesse, an dieser Umfrage teilzunehmen.“

DSC_4993Hierfür arbeitet die FIVA mit dem Marktforschungsunternehmen GfK zusammen. Damit ist gewährleistet, dass alle Antworten anonym bleiben und die Privatsphäre vollständig geschützt ist.

Das Ausfüllen des Fragebogens kostet nicht mehr als 12 Minuten. Manche Fragen beziehen sich auf die Anzahl der 2013 mit Ihrem historischen Fahrzeug zurückgelegten Kilometer sowie auf die Kosten, die Sie 2013 aufgewendet haben. Es ist wichtig, dass Ihnen diese Daten vor dem Ausfüllen zur Verfügung stehen.

Hier klicken für den Weg zum Fragebogen!

Panne bei den Straßenverkehrtämtern

Von am 1. April 2014

0016Der langersehnte Monatsanfang beginnt mit einem Paukenschlag:

In einigen Straßenverkehrtämtern ist es durch eine Computerumstellung zu einem GAU gekommen!

Dieser Größte Anmelde Unfall scheint eine große Anzahl von Saisonkennzeichenbesitzern/innen zu betreffen die Ihr Fahrzeug von 04 bis 09 angemeldet haben. Die betroffenen Fahrzeuge haben auf den Kennzeichen im mittleren Bereich die Buchstaben QP, SE, DB oder MB. Sollte Ihr Kennzeichen in diesen Bereich fallen, nehmen Sie unbedingt Kontakt über die GAU-Hotline auf, die Nummer Ihres zuständigen GAU-Ansprechpartners finden Sie auf der Rückseite. 0003

MB Oldtimer-Newsticker- STATISTIK

Von am 30. März 2014

newsletterDer Newsticker des Mercedes-Benz Veteranen Club von Deutschland e.V. startete am 14. März 2000 als MVC Aktuelles. Am Anfang noch ein Medium welches nach Bedarf erschien, mauserte es sich recht bald zu einer nahezu täglichen Nachricht aus dem Bereich Oldtimer, Youngtimer, Verkehr, Werkszeug, Rechtliches also rund um das rostigste Hobby der Welt. Über die Jahre sind andere MB Clubs, Fansites und sogar MB Classic darauf aufmerksam geworden und wir werden auf verschiedenen Seiten mit eingebunden. Mittlerweile sind bis heute 5.249 Beiträge veröffentlicht worden. Diese sind in 31 Kategorien eingruppiert und von unseren Lesern gibt es seit der Einführung der Kommentar-Funktion 903 Kommentare zu unseren Artikeln ein Schutzprogramm gegen Spam-Kommentare hat uns bisher vor 17.263 solchen Kommentaren bewahrt.

Wir danken unseren Lesern sehr für Ihre oftmals warmen aber auch für die ehrlichen oder uns fordernden Worte. Hören Sie nicht auf damit, sondern wir freuen uns über Rückmeldungen!

Auf diesen Weg will ich mich auch gleichzeitig für die verspätete Newsletter-Aussendung entschuldigen, aber der Besuch der TechnoClassica war mir wichtiger ;-)

 

GTÜ: Oldtimer meist in sehr gutem Zustand

Von am 24. März 2014

GTÜ-Prüfingenieur Peter Deuschle bei der Begutachtung eines BuAuf Deutschlands Straßen sind mehr und mehr sogenannte Youngtimer unterwegs. Dies sind Fahrzeuge im Alter von 20 bis 30 Jahren. Ihre Zahl stieg im vergangenen Jahr auf rund vier Millionen. Im Schnitt fällt jeder dritte Youngtimer bei der Hauptuntersuchung durch und erhält im ersten Anlauf keine neue Plakette. Mit zunehmendem Fahrzeugalter nehmen die Mängel jedoch kontinuierlich ab.

Ein Blick auf die Pkw-Mängelquoten des Jahres 2013 macht die Unterschiede in den einzelnen Altersklassen deutlich. Bei allen Youngtimern bis zu 30 Jahren weisen 33 Prozent der Fahrzeuge erhebliche Mängel auf oder sind gar verkehrsunsicher. Mit geringen Mängeln sind 28 Prozent unterwegs. Knapp 39 Prozent durchlaufen die Hauptuntersuchung mängelfrei. Dies ist das Ergebnis der aktuellen GTÜ-Mängelstatistik, die auf der Oldtimermesse „Retro Classics” in Stuttgart vorgestellt wurde.

Mit zunehmendem Fahrzeugalter ändert sich das Bild jedoch deutlich. Weist ein 20 Jahre alter Youngtimer noch 35 Prozent gravierende Mängel auf, sinkt mit einem Fahrzeugalter von 25 Jahren die Mängelquote auf 30 Prozent und erreicht mit 28 Jahren und 25 Prozent einen Tiefpunkt. Ähnlich sieht es bei den Youngtimern ohne Mängel aus. Hier liegt die Quote bei den 20-Jährigen bei knapp 37 Prozent und steigt bei den 29-Jährigen auf 45 Prozent an. Den ganzen Beitrag lesen »

Patina-Diskussion führt Charta von Turin ad absurdum

Von am 19. März 2014

TUEV SüdErhaltenswerte Patina oder behandlungsbedürftiger Rost? Die Charta von Turin, seit einem Jahr in Kraft, sorgt für kontroverse Diskussionen in der Oldtimer-Fangemeinde. Grund: Die weltweite Regelung rund um historische Fahrzeuge bevorzugt Bewahren gegenüber Restauration mit modernen Mitteln. Das führt immer wieder zu Praxisproblemen beim Oldtimer-Gutachten.

Patina oder Verwahrlost ?Seit einem Jahr ist die Charta von Turin in Kraft. Sie soll weltweit eine einheitliche Grundlage für Entscheidungen bieten, die im Zusammenhang mit Oldtimern stehen. In einem Punkt sorgt das Regelwerk jedoch eher für Diskussionen: Dass die Charta bei Patina grünes Licht gibt und professionell restaurierten Fahrzeugen eher die gelbe Karte zeigt, führt zu Kontroversen bei der H-Zulassung. Immer wieder kommen schlecht oder gar nicht restaurierte Fahrzeuge zur Begutachtung. Vergilbter Lack, zerschlissenes Leder, brüchige Vinyldächer oder schlichtweg Rost sollen mit Hinweis auf den Patina-Primat nicht negativ zu Buche schlagen. Aus Sicht von TÜV SÜD eine falsche Auslegung der Charta. Matthias Gerst, Oldtimer-Experte von TÜV SÜD: „Oldtimer-Fans wollen gut erhaltene, gepflegte oder professionell restaurierte Fahrzeuge sehen – dafür gibt es den Status als historisches Fahrzeug. Rost und Schimmel haben mit Patina nichts zu tun.“ 

Praxis contra Patina

Der sah schon Ende 1944 genau SO aus !Der sah schon Ende 1944 genau SO aus !Der größte Unterschied zwischen der Praxis bei der H-Zulassung und der Charta von Turin wird bei Komplettrestaurierungen deutlich. Sogenannte „Renovierungen“ sieht die Charta nämlich eher kritisch. Zwar wird eingeräumt, dass auch moderne Ersatzmaterialien und Techniken zum Einsatz kommen dürfen – beispielsweise zum Konservieren. Originalmaterialien und zeitgenössische Methoden sollen jedoch Vorfahrt haben. „Viele Autos brauchen eine umfassende Restaurierung – teilweise sogar mit Neuteilen – um überhaupt wieder im Straßenverkehr bewegt werden zu können. Die kann man nicht mit Patina retten“, so Gerst. Dementsprechend lassen die Zulassungsvoraussetzungen für das H-Kennzeichen ausdrücklich auch neue Komplettrahmen zu, wie sie beispielsweise für Citroën 2CV oder MG B im Angebot sind und vom jeweiligen Hersteller lizensiert wurden. 

Sicherheit geht vor

Einfach nur über Jahre vergessen ?Konservierung, Schutz, Sicherheit und Werterhalt: Aus Expertensicht sind in vielen Fällen moderne gegenüber historischen Materialien vorzuziehen. Das gilt ganz besonders für Bremsanlagen, Kolben oder auch Lacke. „Eine über die Jahre verblasste Motorhaube aufzuarbeiten und zu konservieren, dagegen ist nichts einzuwenden. Allerdings sind unter kalifornischer Sonne ‘verbrannte’ Lacke damit nicht gemeint. In solchen Breiten ist der Lack quasi ein Verschleißteil. Die Ideen der Charta sind eine sinnvolle Ergänzung zur H-Zulassung, die wiederum der Alltagstauglichkeit bei Einhaltung der Originalität klar den Vorzug gibt. Autos müssen sicher sein und den heutigen Anforderungen des Straßenverkehrs standhalten“, sagt Matthias Gerst. Mit allen Konsequenzen für die Restauration und den Werterhalt. Für die fachgerechte Restauration steht heutzutage eine ganze Palette von neuen Originalteilen zur Verfügung.

Massenware schützen

P1050961Bei allen Diskussionen rund um Patina: Die Charta von Turin will die Geschichte, das Design, die Technik und die Funktion erhalten und alle gesellschaftlichen Einflüsse von Fahrzeugen dokumentieren. Dazu gehören ausdrücklich die ersten Massenfabrikate wie Käfer und Rekord und Cinquecento. So sieht es auch TÜV SÜD: „Wir begrüßen die Charta von Turin. Sie ist in vielerlei Hinsicht wertvoll und auch vereinbar mit den Kriterien für die H-Zulassung. Doch wenn’s um die Sicherheit geht, dürfen keine Abstriche gemacht werden“, unterstreicht Oldtimer-Liebhaber Gerst.

v-d-h bestätigt Infotreffen für 2015

Von am 6. März 2014

Ornbau 2015

Die schöpferische Pause für die Hauptverantwortlichen für das Infotreffen des v-d-h in Ornbau an Pfingsten hat mittlerweile soviel Kraft gebracht, dass man den Termin für 2015 bereits jetzt veröffentlicht.

Damit steht fest, es wird Pfingsten 2015 wieder DAS INFOTREFFEN geben !

22. bis 24.05.2015

Hier die offizielle Mitteilung dazu: Den ganzen Beitrag lesen »

Gedenkstätte Marienborn – Treffen für historische Automobile

Von am 2. März 2014

Gedenkstätte Marienborn erinnert Ende Juni 2014 an das Ende der Grenzkontrollen mit einzigartigem Treffen für historische Automobile

02 DEUVET Marienborn Kontrolle KopieAuch in diesem Jahr, 25 Jahre nach dem Fall der Mauer, findet am ehemaligen Grenzkontrollpunkt in Marienborn bei Helmstedt eine in Deutschland einzigartige Veranstaltung statt: Völlig entspannt „staut“ man sich mit historischen Fahrzeugen auf dem weiten Areal der Gedenkstätte südlich der Autobahn Berlin-Hannover, um an die „unendlichen Wartezeiten und schikanösen Kontrollen“ beim Grenzübertritt bzw. beim Transit nach Westberlin zu erinnern. Deshalb sind am 28. und 29. Juni 2014 besonders jüngere Fahrzeuge bis Baujahr 1989 gern gesehen, um mit ihnen die langen Fahrzeugschlangen von Pkw und Lkw der letzten Jahre vor der Wiedervereinigung als Foto oder im Film zu simulieren. Neben diesen Bildterminen bietet die Gedenkstätte zusammen mit dem DEUVET, dem Bundesverband der Clubs Klassischer Fahrzeuge, für Teilnehmer und Besucher ein erweitertes Informationsprogramm an.

06 DEUVET Marienborn Kopie Den ganzen Beitrag lesen »

RetroClassicCultur Award für M.Wissmann

Von am 20. Februar 2014

Zum fünften Mal wird der Ehrenpreis von RetroClassicCultur e.V. und seinem Förderverein vergeben. Der Preis wird verliehen für herausragende Leistungen und Verdienste zur Wahrung historischer Fahrzeuge als Kulturgut. Den Rahmen für die Verleihung bildet der Concours d‘ Élegance „RETRO Classics meets Barock“, der alljährlich in den Parkanlagen des Blühenden Barock vom Residenz Schloss Ludwigsburg stattfindet.

WissmannIm Jahr 2014 erhält der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie VDA Matthias Wissmann den renommierten Preis. Die Jury des RetroClassicCultur e.V. und des Fördervereins hebt mit der Auszeichnung Wissmanns wichtiges Engagement, das er für den Erhalt des historischen automobilen Kulturgutes zeigte, hervor. Unter Matthias Wissmann als Verkehrsminister, war das H-Kennzeichen am 27. Juli 1997 eingeführt worden.

Damit war für 30 Jahre alte, gut erhaltene Fahrzeuge eine Zulassungsform gefunden worden, die nicht nur der geringen Kilometerleistung Rechnung trug, sondern auch der Tatsache, dass Privatpersonen allgemeines Kulturgut pflegen. Halter von Oldtimern mit H-Kennzeichen zahlten ab diesem Zeitpunkt eine reduzierte Steuer von 375 Mark (191 Euro) und waren ausgenommen von der Beurteilung in Sachen Schadstoffe.

„Die Zahlen zeigen, dass die Begeisterung der Deutschen für historische Fahrzeuge stetig wächst. Oldtimer sind Sympathieträger, die als historisches Kulturgut besonderen Schutz verdienen”, erklärte Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) bei der Veröffentlichung der aktuellen Zulassungszahlen für automobile Klassiker.

Die elfte RETRO Classic meets Barock findet vom 20. bis 22. Juni 2014 in Ludwigsburg statt. Rund 30.000 Zuschauer bestaunen dann rund 250 klassische Fahrzeuge, die auch am Concours d’Élegance, dem Oldtimer-Schönheitswettbewerb teilnehmen. Für Mattias Wissmann ist der Besuch der Veranstaltung praktisch ein Heimspiel, denn der Empfänger des diesjährigen RetroClassicCultur Awards wurde im April 1949 in Ludwigsburg geboren.

Unzufriedenheitsstatisik 2013

Von am 13. Februar 2014

von c.holzschuh@soquero.de SoQuero® Online Marketing

Der KFZ-Versicherer Direct Line hat eine interessante Umfrage durchgeführt: „Die Top 10 der größten Ärgernisse im Straßenverkehr“.

Top10 AergernisseWer kennt das nicht: Gerade geblitzt worden, Stau, der Beifahrer nervt mit klugen Kommentaren oder der Vordermann trödelt. Als Autofahrer hat man es nicht immer leicht! Ein Thema, bei dem sich jeder angesprochen fühlt und mitreden kann! Geteiltes Leid ist schließlich halbes Leid! Doch welche Ärgernisse des Straßenverkehrs bewegen die Autofahrer am meisten?

In der Direct Line Umfrage wurden 1.000 Personen nach den größten Ärgernissen beim Autofahren befragt. Aus den Ergebnissen wurde eine Infografik erstellt, die die Ergebnisse übersichtlich darstellt. Finden Sie das Thema interessant?

Die Ergebnisse der Umfrage finden Sie HIER .

Zu wenig Parkplätze, rücksichtlose Radfahrer oder zu hohe Benzinpreise – es gibt viele Dinge, die einen als Autofahrer zur Weißglut treiben können. Doch was bringt die Deutschen im Straßenverkehr am meisten auf die Palme? Zusammen mit dem Marktforschungsinstitut GfK sind wir dieser Frage im Rahmen des großen Unzufriedenheitsreports auf den Grund gegangen*.

Übrigens: Am wenigsten ärgern sich deutsche Autofahrer dagegen über Wege für öffentliche Verkehrsmittel (z.B. Busspuren, Straßenbahnen), Einbahnstraßen, verkehrsberuhigte Bereiche/Spielstraßen, Tempo 50 in Ortschaften und Kosten für die Reinigung des PKW. Diese wurden von weniger als 5% der Befragten genannt. Erstaunlicherweise gehören hierzu auch quengelige Kinder auf der Rückbank, Polizisten, die Verkehrskontrollen durchführen, Promillegrenzen und Parkzonen.

*GfK, März 2013, 1.000 private Online-User, nur Autofahrer, Männer und Frauen im Alter ab 18 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland, Mehrfachnennungen möglich.

ADAC – Aufklärung-Durchblick-Aber-siCher

Von am 29. Januar 2014

Versprochene Aufklärung: Externe Prüfer übernehmen ADAC Untersuchungen

ADACDer ADAC e.V. hat Deloitte, eine der führenden Prüfungs- und Beratungsunternehmen in Deutschland mit der Aufarbeitung und Untersuchung sämtlicher Verleihungen des ADAC Mobilitätspreises „Gelber Engel“ seit 2005 beauftragt. Das Team von Deloitte hat bereits mit der Arbeit begonnen und wird insbesondere die einzelnen Ergebnisse der Preisverleihungen, die Vorgehensweise bei der zugrunde liegende Ermittlung und die kommunizierten Ergebnisse überprüfen. Vereinbart wurde darüber hinaus, dass der Prüfauftrag bei Bedarf kurzfristig erweitert werden kann, um maximale Transparenz und Klarheit herzustellen. Die interne Revision des Automobilclubs unterstützt die Prüfer, die ihre Arbeit bereits aufgenommen haben, vollumfänglich.

Das Hinzuziehen eines unabhängigen externen Unternehmens zur lückenlosen Aufklärung der im Raum stehenden Vorwürfe war von ADAC Präsident Peter Meyer umgehend nach Bekanntwerden erster Unregelmäßigkeiten bei der Wahl zum „Lieblingsauto“ angekündigt worden. Deloitte wird die Ergebnisse der Untersuchung nach Abschluss der Prüfung der Öffentlichkeit vorstellen. Ein Zeitpunkt hierfür ist derzeit noch nicht konkret absehbar.

DEUVET auf der BremenClassic Motorshow

Von am 14. Januar 2014

DeuvetZum Auftakt des Oldtimerjahres 2014 ist traditionell auch der Bundesverband der Clubs Klassischer Fahrzeuge e.V., kurz DEUVET, wieder auf der Bremen Classic Motorshow mit einem Dialogstand sowie einem täglichen Fachbeitrag auf der Messebühne vertreten.

Wie im Vorjahr ist der Dialogstand in Halle 5 in unmittelbarer Nähe des Messebüros zu finden. An allen drei Messetagen wird der DEUVET mit seinen Gästen in Halle 1 auf der Messebühne kompetent und hochaktuell informieren. Täglich um 13 Uhr gibt es nützliche Informationen für interessierte Oldtimer- und Youngtimer-Besitzer und die, die es werden wollen. Die Fachdialoge sind jeweils 45 Minuten lang.

  • Freitag, 31. Januar 2014 - 1984! Kommt jetzt die Oldtimer-Schwemme?
  • Podiumsdiskussion mit Frank B. Meyer, stellvertretender Chefredakteur Auto Bild Klassik, Peter Schneider, Präsident DEUVET und einem Repräsentant eines Clubs Klassischer Fahrzeuge. Moderation Eckhart Bartels
  • Samstag, 1.Februar 2014 – Zoll-Vorschriften geändert! Lohnt sich ein Kauf im Ausland?
  • Podiumsdiskussion mit Tiddo Bresters, FIVA Kommissar Gesetzgebung, Bernd Lange, Mitglied des EU-Parlaments / Historic Vehicle Group, Christian Steiger, Stellvertreter des Chefredakteurs Auto Bild klassik, Dr.jur. Götz Knoop, Vizepräsident DEUVET.
  • Sonntag, 2.Februar 2014 – Maut und andere Gesetze! Was Oldie-Besitzer wissen sollten. Informationsdialog mit Carsten Müller, Mitglied des Deutschen Bundestages, Peter Schneider, Präsident DEUVET und dem Publikum.

Mitglieder eines DEUVET – Vereins sollten auch noch Ihre Mitgliedskarte beim Kauf der Eintrittskarte parat halten!

Zoff in der FIVA?

Von am 9. Januar 2014

Zunächst einmal wünscht der gesamte Vorstand der Initiative Kulturgut Mobilität e.V. Ihnen und Ihren Angehörigen ein gutes, erfolgreiches und gesundes Jahr 2014!

KulturgutEingeläutet wird die neue Saison bereits im Januar am 11. und 12.01.2014 in Augsburg. Erstmals nimmt die Initiative Kulturgut Mobilität als Aussteller daran teil und wir würden uns freuen, Sie begrüßen und Ihre Fragen beantworten zu dürfen.

An der letzten FIVA-Hauptversammlung, die Mitte November 2013 in Split stattfand, wurde Horst Brüning als Präsident vom Franzosen Patrick Rollet abgelöst, der versprach, den Konsolidierungskurs des Verbands, den Horst Brüning eingeleitet hatte, fortzusetzen. Wie in jedem Jahr, stellten auch diesmal die verschiedenen Kommissionen ihre Arbeit des abgelaufenen Jahres vor, wobei die Kulturkommission einen Zwischenstand zu ihrer Arbeit am Glossar zur Charta von Turin abgab.

Eine so wichtige Entwicklung wie die Präzisierung von derzeit sehr beliebig verwendeten Begriffen wie “Original”, “Patina” oder “Restaurierung” kann nicht ohne Kontroverse oder Diskussionen ablaufen. Umso erstaunter nahm daher die Kulturkommission den Artikel “Krach im Weltverband der Oldtimerclubs” in der aktuellen Auto Bild Klassik (02-2014) zur Kenntnis. Ungläubig mußten wir seitens der Kommission zur Kenntnis nehmen, daß man uns eine Verkennung der Bedeutung von historischen Alltagswagen, den sogenannten “Brot- und Butter-Autos” unterstellt und wir diese Fahrzeuge als “wertlos” einstufen würden. Dies ist schlicht und ergreifend falsch und weisen wir auch energisch zurück! Es würde sowohl der Philosophie der FIVA als auch jener der Initiative Kulturgut Mobilität völlig widersprechen. Durch schlichte Nachfrage bei einem der Kommissionsmitglieder wäre dieser fatale Eindruck gar nicht erst entstanden.

Die von Herrn Eckel im Artikel beanstandete angeblich “fehlende Bodenhaftung” und eine Vernachlässigung “der gesellschaftlichen Dimension” ist nicht nachvollziehbar. Eine wichtige Aufgabe des Fachglossars besteht darin, die verschiedenen Facetten von Umbauten, Nachbauten, Replicas, Rekonstruktionen bis hin zur bewußten Fälschung genauer zu beschreiben und zu unterscheiden. Diese Phänomene treten allerdings bei den meisten Brot- und Butterautos gar nicht auf, so daß sich die entsprechenden Beispiele im Glossartext zwangsläufig auf sog. “elitäre” Fahrzeuge beziehen müssen. Die gesellschaftliche und geschichtliche Relevanz ganz gewöhnlicher und einfacher Fahrzeuge wird dort gleichzeitig als wichtiger kultureller Aspekt historischer Fahzeuge thematisiert.

Durch das Glossar verbindet die FIVA zum erstenmal den umgangssprachlichen Wortschatz im Bereich der historischen Fahrzeuge mit den Fach-Definitionen, die im Umgang mit Kulturgütern seit den 1960er-Jahren entwickelt und inzwischen international fest etabliert sind.

Wie Herr Jakumeit in seinem Kommentar richtig zusammenfaßt, geht es bei diesem Thema um mehr als Profilneurosen oder angeblich einfache Lösungen für sehr komplexe Fragen. Daß so etwas langsam und gründlich entwickelt werden muß, um alle wichtigen Details in den verschiedenen Mentalitäten und Sprachen einer internationalen Organisation wie der FIVA mit einzubeziehen, versteht sich eigentlich von selbst.

Wer sich nun angeregt von der Diskussion rund um die geschichtliche und gesellschaftliche Relevanz von historischen Fahrzeugen animiert sieht, sich unter selbigen zu bewegen, dem sei ein Besuch ins seit Ende November in Singen/Htw. eröffneten “MAC Museum Art & Cars” nahegelegt, das die beiden Stifter und Vorstände Gabriela und Hermann Maier mit viel Herzblut und Liebe zum Detail gestaltet sowie ihre beiden Leidenschaften darin miteinander verbunden haben: Kunst und Automobile. Das Museum ist die neue Heimat der Südwestdeutschen Kunststiftung, gelegen unterhalb der Festungsruine Hohentwiel und architektonisch der Silhouette derselben nachempfunden. Von Oldtimerseite ist im Augenblick noch die Ausstellung “Wachgeküßt” zu bewundern, die acht teil- und unrestaurierte Fahrzeuge aus den Lagerräumen der Collection Schlumpf aus Mulhouse beinhaltet, an denen der Zahn der Zeit teilweise schon mächtig genagt hat – sehr sehenswert und von Kurator Christoph Karle treffend ausgesucht!

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen angeregte Diskussionen rund um die geschichtliche und gesellschaftliche Relevanz von historischen Fahrzeugen.

Schickt uns Eure Links!

Von am 6. Januar 2014

LinksAlle paar Jahre steht mal wieder eine Fleißarbeit für uns von der Onlinebetreuung an: Die Kontrolle unserer Linksammlung!

Damit diese Arbeit einigermaßen zügig und zielgerichtet erledigt werden kann, bitten wir um Ihre Mithilfe:

  • sollten Sie einen Link bei uns gefunden haben, der nicht mehr aktuell ist, ins Nirgendwo leitet oder nicht mehr funktioniert – melden Sie es uns bitte!
  • sollten Sie einen interessanten Mercedes-/Oldtimer-/Youngtimer-/Klassiker-Link gefunden haben, der noch nicht in unserer Liste auftaucht – melden Sie es uns bitte!

Wir führen Links in den folgenden Rubriken:

Die Erwähnung eines Links ist natürlich kostenfrei. Alle Nennungen, Hinweise und Tipps senden Sie bitte an Info@MVConline.de – DANKE!

ADAC überlegt Klage gegen Deutschland

Von am 22. Dezember 2013

ADAC

Vignette 2010

Als ich am 29.11.2013 die folgende ADAC-Pressemitteilung zum Thema Maut erhalten habe, konnte ich die darin angekündigten rechtlichen Schritte die der größte deutsche Automobilclub gegen den eignen Staat unterstützen wollte weder nachvollziehen noch verstehen. Lesen Sie bitte dazu zunächst die Pressemitteilung in unveränderter Fassung (einzig die mir besonders unverständlichen Stellen sind hervorgehoben):

 

29. November 2013

Pkw-Maut nur für Ausländer: ADAC unterstützt Österreich und Niederlande im Falle einer EU-Klage

  • Seehofer-Maut: Kopf-, konzept- und kompromisslos

Sollte die neue Regierung tatsächlich eine Maut für Ausländer in Deutschland einführen und somit eine Ungleichbehandlung von Deutschen und anderen EU-Bürgern manifestieren, würde der ADAC die angekündigten Klagen von Österreich und den Niederlanden vor dem Europäischen Gerichtshof unterstützen. Beide Staaten haben angekündigt, gegen die Diskriminierung von Ausländern auf deutschen Autobahnen rechtliche Schritte einzuleiten.

„Als überzeugter Europäer kann der ADAC eine Diskriminierung von Ausländern in Deutschland nicht hinnehmen,“ so ADAC Verkehrschef Dr. Ralf Resch. „In keinem Land der EU wäre einen solches Konzept denkbar.“ Der ADAC hat mehrfach den Beweis geliefert, dass eine Maut nur für Ausländer nicht machbar und auch nicht rentabel ist. Der Club hat unlängst durch eine Studie nachgewiesen, dass eine Maut für Ausländer lediglich 265 Millionen Euro in die Staatskassen spülen würde, allein die Erhebungskosten würden aber rund 300 Millionen Euro verschlingen. Bisher wurde auch kein Konzept vorgelegt, das sicherstellt, dass deutsche Autofahrer bei einer Mauteinführung nicht mehr belastet werden. „Die Rückerstattung scheitert an der enormen Bürokratie, die dazu aufgebaut werden muss, und die damit alleine schon Mehrkosten für die Autofahrer in Deutschland verursacht,“ erklärt Resch.

Der ADAC rechnet fest damit, dass die Pläne von CSU-Chef Horst Seehofer jenseits jeglicher Wahlkämpfe außerhalb des Bierzelts in der Realität keinerlei Bestand haben. „Er ist hier Kopf-, konzept- aber leider auch völlig kompromisslos,“ so Resch. Die drei Bedingungen von Kanzlerin Merkel – keine Mehrkosten für deutsche Autofahrer – EU-Rechtskonformität – Rentabilität – sind nach Einschätzung aller Experten nicht umsetzbar.

Pressekontakt: Maxi Hartung Tel.: (089) 7676-3867 Marion-maxi.hartung@adac.de

 

Die erste Frage die mir beim Lesen durch den Kopf ging: WO WAR DER ADAC ALS MICH ÖSTERREICH EBENSO MIT DEM SOGENANNTEN >PICKERL< AUCH DISKRIMINIERTE ??? Ich stellte daher meine Frage direkt am 29.11.2013 per Email an Frau Hartung, die am Ende ja als Pressekontakt aufgeführt wurde:

 

Sehr geehrte Frau Hartung, 

bitte erklären Sie mir und unseren Lesern vom Mercedes-Benz Oldtimer-Newsticker doch kurz, warum Sie dann nicht auch Österreich verklagen, weil man doch da auch Maut in Form des sog. “Pickerls” bezahlen muss ? ! 

Wo ist da der Unterschied ? 

Wieso darf ich mich als deutsches ADAC-Mitglied in Österreich (und da bin ich dann ja auch Ausländer) nicht auch diskriminiert fühlen ? 

 

Die am 11.12.2013 bei mir eingegangen Antwort möchte ich unseren Lesern nicht vorenthalten, zeigt sie doch, wie weit sich dieser Club -aus meiner Sicht- von den Mitgliedern entfernt hat. Lesen Sie selbst die Antwort die von der Emailanschrift ms2@ADAC.de übermittelt wurde (ein/e Autor/in wird am Ende nicht erwähnt, daher gehe ich von einem Formschreiben aus!) und machen Sie sich Ihr eigenes Bild:

 

Sehr geehrter Herr Maschke,

vielen Dank für Ihre Zeilen.

Sehr bedauern wir, dass Sie mit dem ADAC unzufrieden sind. Gerne möchten wir versuchen, Ihnen die Standpunkte des ADAC bzw. seiner Mitglieder zur Pkw-Maut dazulegen: Die Haltung des ADAC zu verkehrspolitischen Themen resultiert u.a. aus repräsentativen Mitgliederbefragungen, bei denen 4000 ausgewählte Mitgliedern jedes Jahr zu allen möglichen Themen rund um die Mobilität befragt werden. Alljährlich stellen wir in diesem Zusammenhang auch die Frage, ob eine allgemeine Pkw-Maut auf Autobahnen eingeführt werden sollte. Die aktuellste repräsentative Umfrage ergab, dass sich wiederum 71 Prozent der Befragten gegen eine Autobahngebühr aussprechen.

Aufgabe des ADAC ist es u.a., die Meinungen seiner Mitglieder zu vertreten. Vor allem im Interesse der Gerechtigkeit spricht sich der ADAC gegen die Einführung einer Pkw-Maut aus.

Der ADAC vertritt derzeit mehr als 18,7 Mio. Mitglieder, die bereits heute einen Großteil der insgesamt 53 Milliarden Euro Autofahrerabgaben jährlich an den deutschen Staat bezahlen. Zusätzliche Belastungen, in welcher Form auch immer (z.B. Maut, Vignette etc.), lehnen wir ab. Von den o.a. Abgaben kommen derzeit lediglich 19 Milliarden Euro wieder den Bundesfernstraßen zugute, der Rest versickert im allgemeinen Staatshaushalt. Konkret heißt das: es ist grundsätzlich genug Geld vorhanden, die Politik muss die zur Verfügung stehenden Mittel lediglich zweckgebunden dort einsetzen, wo sie hingehören: auf die Straße.

Die EU hat noch einmal deutlich gemacht, dass eine einseitige Belastung der Ausländer bei der Pkw-Maut nicht zulässig ist, während Inländer per Steuererstattung entlastet werden. EU-Verkehrskommissar Siim Kallas aus Brüssel stellte dies bei einem Besuch von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer noch einmal klar. Es dürfe keine direkte Verbindung zwischen einer Maut und anderen Systemen (Steuern) geben.

Eine Autobahn-Maut für Pkw in Deutschland würde die deutschen Autofahrer gleich mehrfach belasten. Erstens wird es keine Kompensation durch die Kfz-Steuer geben. Und zweitens wird die deutsche Maut auch in etlichen Nachbarländern die Einführung von Straßennutzungsgebühren nach sich ziehen. Auch würde eine Pkw-Maut zu Verkehrsverlagerungen führen -weg von den Autobahnen, hin zu den deutlich unsichereren Landstraßen. Die Folge wären hunderte zusätzliche Verkehrstote.

Bisher sind auf Autobahnen in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg und Dänemark für Reisende keine Gebühren fällig. Wenn Deutschland als zentraler Flächenstaat in Mitteleuropa eine Autobahngebühr einführt, ist eine Maut auch in diesen Ländern nur noch eine Frage der Zeit. Millionen deutscher Autourlauber und Hunderttausende Pendler müssten dann mit weiteren Belastungen rechnen.

Die Gegebenheiten in anderen europäischen Ländern ist zudem nicht unmittelbar mit der Situation in Deutschland vergleichbar. Die Autobahnen im Ausland sind zwar in der Regel durch das jeweilige Land gebaut worden, werden allerdings durch wirtschaftliche Unternehmen verwaltet, die sich wiederum meist in staatlicher Hand befinden. Außerdem werden die Kosten, welche durch ausländische Fahrzeuge auf deutschen Autobahnen verursacht werden, bereits mehr als gedeckt. Dieser Punkt ist im Ausland teilweise ebenfalls anders, d.h. hier werden beispielsweise im typischen Alpentransitland Österreich die Kosten durch ausländische Fahrzeuge nicht entsprechend gedeckt.

Ausländische Pkw bezahlen bereits knapp das dreifache der von ihnen verursachten Infrastrukturkosten über die Mineralölsteuer (diese Zahl stammt nicht vom ADAC, sondern vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung).

Der ADAC hat mehrfach den Beweis geliefert, dass eine Maut nur für Ausländer nicht machbar (siehe hierzu den Kommentar des EU-Verkehrskommissars Siim Kallas) und auch nicht rentabel ist. Der Club hat unlängst durch eine Studie nachgewiesen, dass eine Maut für Ausländer lediglich 265 Millionen Euro in die Staatskassen spülen würde, allein die Erhebungskosten würden aber rund 300 Millionen Euro verschlingen. Bisher wurde auch kein Konzept vorgelegt, das sicherstellt, dass deutsche Autofahrer bei einer Mauteinführung nicht mehr belastet werden. Die Rückerstattung scheitert an der enormen Bürokratie, die dazu aufgebaut werden muss, und die damit alleine schon Mehrkosten für die Autofahrer in Deutschland verursacht.

Der Sachverhalt, dass der ADAC eine Klage Seitens Österreich und der Niederlande bei einer Einführung einer Pkw-Maut für Ausländer in Deutschland unterstützen würde, ist leider etwas missverständlich dargestellt. Der ADAC wird nicht selbst dagegen prozessieren, also keine finanziellen Mittel ausgeben. Der ADAC begrüßt aber im Falle der konkreten Planungen einer Maut nur für ausländische Pkw die europarechtliche Überprüfung, eine Klage um Klarheit zu schaffen und aufzuzeigen, dass das von der CSU angedachte Modell an juristischen Gegebenheiten scheitern wird. Außerdem legt der ADAC natürlich großen Wert darauf, dass eine Mehrbelastung der deutschen Autofahrer nicht stattfindet. Dies ist aber nur möglich, wenn man keine Pkw-Maut in Deutschland einführt, und zwar gleich ob als streckenbezogene Maut oder Vignette.

Eine Pkw-Maut oder -Vignette auf deutschen Autobahnen würde in jedem Fall die inländischen Autofahrer zusätzlich finanziell belasten.

Hiergegen erheben wir unsere Stimme.

Wir hoffen, dass wir Ihnen den Standpunkt des ADAC in dieser Frage näher bringen konnten und dürfen Ihnen versichern, dass sich der ADAC auch in Zukunft konsequent auf der Basis sachlich fundierter Argumente für die berechtigten Interessen der Autofahrer und deren Mobilität einsetzen wird.

Mit freundlichen Grüßen

Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V. (ADAC e.V.) Mitgliederservice Mitgliedschaft+Versicherungen Tel.: 089 7676 6632 Fax: 089 7676 6346 http://www.adac.de/impressum

1. umfassende Studie zum Youngtimer- und Oldtimer-Markt in Deutschland

Von am 19. Dezember 2013

Gemeinsame Pressemitteilung von VDA, VDIK und ZDK

Wachstumsmarkt zwischen Ratio und Emotion

Frankfurt am Main, 16. Dezember 2013. Der Bestand an „Classic Cars“ (Young- und Oldtimer) ist in den vergangenen fünf Jahren kontinuierlich um durchschnittlich 8 Prozent gewachsen und umfasst derzeit gut 6,5 Mio. Fahrzeuge. Der Markt für Young- und Oldtimer steht für ein jährliches Umsatzvolumen von 14,1 Mrd. Euro und umfasst Wartung und Reparatur der Fahrzeuge, die zwischen 15 und 29 Jahre (Youngtimer) bzw. 30 Jahre und älter (Oldtimer) sind, sowie in deren Umfeld getätigte Ausgaben. Der Kaufpreis oder Wert der Fahrzeuge ist dabei noch nicht berücksichtigt. Classic Cars machen 14 Prozent des gesamten Pkw- und privat genutzten Transporter-Bestands (44,7 Mio. Fahrzeuge) aus. Auch in den kommenden Jahren ist mit weiterem Wachstum zu rechnen. Zu diesem Ergebnis kommt die Marktstudie „Wirtschaftsfaktor Young- und Oldtimer“, die von der BBE Automotive GmbH im Auftrag von VDA, VDIK, ZDK, Bosch, Vredestein, FSP (Partner von TÜV Rheinland), Württembergische Versicherung, Santander, dem Fachmagazin Oldtimer Markt und dem Automobilclub AvD erstellt wurde. Erstmals liegen damit umfassende und verlässliche Daten über den Markt für Classic Cars in Deutschland vor.

Studie MotivationAuf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Frankfurt am Main stellten VDA, VDIK und ZDK mit BBE die Studie vor, die den Bestand von Classic Cars anhand der Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) aufbereitet hat, auf einer bundesweit angelegten Befragung von mehr als 1.700 Young- und Oldtimerfahrern basiert und zudem das über 13.000 Fahrzeuge umfassende Oldtimerangebot der Fahrzeugbörsen analysiert.

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Umweltzonen werden verschärft

Von am 18. Dezember 2013

UmweltzoneGetreu dem Motto “Viel hilft viel” werden im kommenden Jahr in vielen Städten die Umweltzonen weiter verschärft. Obwohl selbst Greenpeace diesen Maßnahmen mitlerweile eine klare Unwirksamkeit attestiert, lassen sich Landes- und Kommunalregierungen weiter dazu aus. Spätestens ab dem 1. Juli gilt dann  in zwanzig Städten in NRW die „Stufe 3“. Fürderhin sind im Stadtgebiet nur noch Autos mit grüner Plakette erlaubt.
Nach Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) stellen Bonn, Hagen, Köln, Langenfeld, Neuss, Remscheid und das komplette Ruhrgebiet mit Bochum, Bottrop, Castrop-Rauxel, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Herne, Herten, Mühlheim, Oberhausen und Recklinghausen Mitte nächsten Jahres um. In Mönchengladbach darf man laut UBA bereits am 1. Januar nicht mehr mit gelber Plakette fahren und die roten Plaketten waren bereits ein halbes Jahr nach ihrer Einführung unwirksam.
Ob und welche Plakette ein Auto erhält, hängt von den jeweiligen Schadstoffemissionen ab. Die Aufkleber für die Windschutzscheibe werden von Prüforganisationen und vielen Kfz-Werkstätten verkauft, auch in der Umweltzone KopieZulassungsstelle sind sie erhältlich. Manche Fahrzeuge, wie beispielsweise Oldtimer mit einem H-Kennzeichen, sind von der Umweltplaketten-Pflicht ausgenommen.
Fahrverbote gelten inzwischen für mehr als 60 deutsche Städte. Wer in den betroffenen Städten ohne die richtige Plakette erwischt wird, muss 40 Euro Bußgeld bezahlen – und erhält einen Punkt in Flensburg. Übrigens können die Ordnungshüter die Strafe auch verhängen, wenn das Auto nur innerhalb der Umweltzone parkt oder die aufgeklebte Plakette nicht mit dem Kennzeichen des Fahrzeugs übereinstimmt.

Weniger Steuer beim Oldie-Import

Von am 8. Dezember 2013

170 S Verladung am SchiffGute Nachricht für alle Fans von alten Autos, die sich derzeitig nicht in der EU befinden: Der gemeinsame Zolltarif der EU wird angepasst: Ab dem 1. Januar 2014 gilt eine neue und klarere Formulierung: Für „Sammlerkraftfahrzeuge“, die exakt benannte Kriterien erfüllen, werden im Falle der Einfuhr lediglich sieben Prozent Einfuhrumsatzsteuer fällig. Ziel der überarbeiteten Version soll die Gleichbehandlung in allen Mitgliedsstaaten der EU bei der Einfuhr von Oldtimern aus dem nicht-europäischen Ausland sein. Bislang galt: Oldtimer sind nur dann „Sammlerstücke“, wenn sie von „geschichtlichem oder völkerkundlichem Wert“ sind – diese Einstufung bedeutete: kein Zoll und ein halbierter Einfuhrumsatzsteuersatz von sieben Prozent. Die Kriterien wurden in den verschiedenen EU-Ländern allerdings unterschiedlich streng ausgelegt. So war es bislang in Deutschland kaum möglich, ein Auto mit dieser Ermäßigung zu importieren, während besonders über die Niederlande eine große Menge klassischer Fahrzeuge aufgrund der lockeren Auslegung eingeführt wurde.
Nun sind die Kriterien zum Zolltarif „9705“ klar umrissen: Die Fahrzeuge müssen mindestens 30 Jahre alt sein und sich in ihrem Originalzustand befinden. Instandsetzung und Wiederaufbau ist zulässig, modernisierte oder umgebaute Fahrzeuge sind ausgeschlossen. Außerdem müssen sie einem nicht mehr hergestellten Modell oder Typ entsprechen. Zu den Sammlerfahrzeugen gehören auch Kraftfahrzeuge, die nachweislich bei einem geschichtlichen Ereignis im Einsatz waren, etwa Rennkraftfahrzeuge, die bedeutende sportliche Erfolge errungen haben. Teile und Zubehör werden hier eingereiht, sofern es sich um Originale handelt, ihr Alter mindestens 30 Jahre beträgt und sie nicht mehr herstellt werden.

FIVA unter neuer Präsidentschaft

Von am 18. November 2013

FIVA LogoPatrick_ROLLETNach der Ankündigung von Horst Brüning nicht wieder für den FIVA-Vorsitz zur Verfügung zu stehen, kam es im kroatischen Split zu turnusgemäßen Neuwahlen. Immerhin ist Brünimg seit 2007 an der Spitze der FIVA. Am 16. November wählten die Stimmberechtigten Patrick Rollet als Nachfolger. Dieser war bisher Mitglied des FIVA-Ausschusses „Legislation Commission“. Sein Ziel ist eine weitere Professionalisierung der Arbeit des Weltverbandes. Soweit uns weitere Informationen vorliegen melden wir uns natürlich.

HIER fehlt IHR Artikel für den Newsticker

Von am 10. November 2013

Der Newsticker ist aus der InitA46330 Kopieiative des Mercedes-Benz Veteranen Club von Deutschland e.V. hervorgegangen. Mit der Überarbeitung der eigenen Homepage www.MVConline.de im März 2000 wurde der Bereich Aktuelles eingerichtet. Was anfangs nur sporadische Nachrichten waren, entwickelte sich schnell zu einem nahezu täglichen Newsticker und dem was man heute unter dem Begriff BLOG kennt.

Im Laufe der Zeit haben insgesamt 15 Redakteure Artikel zusammengetragen und über den Newsticker veröffentlicht. Durch die Aufteilung auf mehrere Schultern kann mittlerweile auch in Urlaubszeiten teilweise tagesaktuell auf wichtige Veränderungen und Nachrichten eingegangen werden. Die Kommentarfunktion –wird von unseren Lesser zwar noch sehr schwach genutzt– bietet dabei die Möglichkeit die Sichtweise der Leser in die Berichterstattung mit einfließen zu lassen.

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