Mercedes-Benz Oldtimer-Newsticker

News für Oldtimer-Interessierte & Mercedes-Benz Liebhaber
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Archiv der Kategorie ‘Museen‘

Online ModellAutoMuseum

Von Jörg Maschke am 15. März 2010

zzzzzzzzzzzzzöööSie haben Ihr Herz an das Sammeln von Auto-Modellen verloren? Und wollen sich umfassend informieren und nach weiteren Raritäten für Ihre Sammlung suchen? Dann brauchen Sie eine zentrale Stelle, wo Sie sich weltweit online mit anderen Automodell Freunden treffen können. Damit die zusammengetragenen Informationen erhalten bleiben und somit auch für Modellautohändler ein ideales Nachschlagewerk ensteht, dafür gibt es jetzt das ModellAutoMuseum. Mittlerweile sind bereits die Daten und Bilder von über 90.000 Modellen online und täglich kommen weitere Modelle mit Bildern dazu. Namhafte Herstellerstellen stellen direkt ihre Unterlagen zur Verfügung.

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Sammlerbörse im Unimog-Museum

Von Jörg Enger am 14. März 2010
Unimog Sammlerbörse

Unimog Sammlerbörse

Sammlerherzen werden am Samstag, 20. März, von 10 bis 15 Uhr im Unimog-Museum Gaggenau höher schlagen. Grund ist die dritte Börse für „alles mit dem Stern“ inmitten historischer Unimog. Dabei werden wieder Modelle in allen Maßstäben und in extrem unterschiedlichen Preisklassen – und auch nicht nur Unimog sondern ebenso Personenwagen und Lastwagen – angeboten, getauscht und gekauft. Sammler werden aber auch wieder viel Papier vorfinden, auf dem Mercedes-Sterne zu finden sind. Seien es nun Prospekte, Kundenmagazine, technische Schriften oder Bücher. Aber auch Tassen, Bierkrüge, Taschenmesser, Kugelschreiber und andere Accessoires mit Stern werden Sammlerherzen höher schlagen lassen.
Zu dieser Börse werden sowohl ein limitiertes Unimog-Modell im Maßstab 1:87 als auch ein limitiertes Unimog-Pin-Set erstmals angeboten. Gezeigt werden von Christoph Lindemann Dioramen mit Unimog, und nicht nur junge Unimog-Liebhaber können sich auf Unimog-Unikate aus Lego TECHNIC – präsentiert von Ralf Hillert aus Freiburg – freuen. Ebenfalls von 10 bis 15 Uhr werden von Michael Blender und seinem Team ferngesteuerte Unimog vorgeführt. Für die Bewirtung sorgt in bewährter Form das Bistro Unimog-Museum.
Partner dieser dritten Sammlerbörse im Unimog-Museum sind in diesem Jahr der Unimog-Club Gaggenau und der Mercedes-Benz Modellautoclub.
Der Eintritt für die Sammlerbörse ist im Eintrittspreis vom Unimog-Museum enthalten. Vereinsmitglieder des Unimog-Museum e.V. haben natürlich freien Eintritt.

Weltweite Clubpräsenz im Mercedes-Benz Museum

Von Jörg Enger am 7. März 2010

P1070819Wir vom MVC lassen die Bombe platzen! Das ist eine Nachricht, die die Mercedes-Benz Clubs weltweit, besonders aber auch in Deutschland interessieren wird. Mit Beginn der RetroClassics am kommenden Wochenende wird es im Mercedes-Benz Museum auf der untersten Ebene zwischen Shop, Restaurant und dem einzigen Parkhaus-Zugang die neue “Clubinsel” geben. Diese Insel stellt an mehreren Touchscreen-Terminals die Verbindung zu allen anerkannten Mercedes-Benz Clubs weltweit her. Mit wenigen Klicks findet man nicht nur die anerkannten MB Clubs, sondern auf Wunsch auch deren regionale Verbreitung, die Veranstaltungshinweise, ein Kurzportrait, den direkten Kontakt zum entsprechenden Club und den Weg zur passenden Website und vielleicht auch direkt zum Beitrittsformular.

Diese Insel wird als feste Installation allen Museumsbesuchern kostenfrei zugänglich gemacht. Eine ähnliche Insel mit gleichen Inhalten wird es dann auch auf allen größeren Messen eingesetzt. Die RetroClassics macht dabei den Anfang. Rund drei Wochen später wird man die “treibende Insel” dann auf der TechnoClassica finden. Auf jeder größeren Messe mit Mercedes-Benz Clubbeteiligung soll dieser Auskunftspunkt demnächst erscheinen und das nicht nur in Deutschland. Eine europäische Verbreitung ist schon im ersten Schritt geplant. Auf jeden Fall ist es damit für jeden Club wichtig, sich in dieser Datenbank von Mercedes-Benz Classic tagesaktuell mit Ansprechpartnern und Terminen eingepflegt zu haben, damit sowohl die eigenen Mitglieder, als auch potentielle Neumitglieder gut unterrichtet werden.

Bertha-Benz-Tage im Museum

Von Jörg Maschke am 4. März 2010

Bertha_Benz_u_SoehneAm Freitag, 12. März 2010, und am Samstag, 13. März 2010, präsentiert das Mercedes-Benz Museum die ersten Bertha-Benz-Tage. Auf die Besucher warten vielfältige Angebote rund um das Thema Frauen und Automobil – von Motorschrauben für Mädchen über eine besondere Führung bis zum Brunch mit Gerichten aus der Heimat von Bertha Benz. Am Samstag erhalten weibliche Besucher freien Eintritt. Im Rahmen der Bertha-Benz-Tage wird auch die erste Biografie über die Pionierin des Automobils präsentiert.

Bertha BenzZum ersten Mal findet am Samstag der Bertha-Benz-Brunch statt. Das Restaurant bietet zwischen 10 und 14.30 Uhr ein umfangreiches Büffet mit Speisen aus der Heimat von Bertha Benz an. Vom vitalen Frühstück über Herzhaftes und Desserts bis hin zu Säften, Kaffee- und Teespezialitäten sowie spritzigem Sekt. Im Preis von 24,50 Euro sind das Buffet und verschiedene Getränke inbegriffen.

Anmeldung

Die Clubbetreuung von Mercedes-Benz hat für die weiblichen Club-Mitglieder der offiziellen Mercedes-Clubs 30 Plätze reserviert und laden diese recht herzlich kostenfrei zum Bertha-Benz-Brunch ein. Bitte melden Sie sich schnellstmöglich mit beigefügtem Formular an – first come, first serve -.

Ein verlorener Sohn kehrt heim nach 100 Jahren

Von Jörg Enger am 10. Februar 2010
Benz 14/30 PS Reiselandaulet im Dr. Carl Benz Museum

Benz 14/30 PS Reiselandaulet im Dr. Carl Benz Museum

Fünfzig Jahre lang galt der Benz Typ 14/30 aus dem Jahr 1910 als unwiederbringlich verloren – jetzt rollt dieses besondere Fahrzeug in das Automuseum Dr. Carl Benz in Ladenburg.

Ungewöhliche Geschichten gibt es viele im Altauto-Thema. Selten ist aber eine so wie diese. Bereits im Januar 1936 kaufte die damalige Daimler-Benz AG den imposanten Benz 14/30 PS für ganze 250 RM von einem Fabrikanten zurück. Das waren damals natürlich nicht die ersten Gedanken an die Verwertung und ein Rücknahmesystem, sondern die erste Aufarbeitung der eigenen Geschichte. Das elegante Reise-Landaulet befand sich trotz seines damals fast “biblischen Alters” von 26 Jahren in ungewöhnlich gutem Zustand. Damals waren die Fahrzeuge ganz anders konstruiert und eine Lebensdauer von über sechs Jahren war schon erstaunlich, zumal der technische Fortschritt in dieser Zeit wesentlich rasanter war als heute. Bereits zum Ende des gleichen Jahrzehnts ging der Wagen als Leihgabe an das Verkehrsmuseum nach Dresden. Unversehrt überstand er den Krieg und besonders den letzten Bombenangriff gegen Dresden – doch dann kam die DDR und der eiserne Vorhang hielt ihn mit weiteren Leihgaben gefangen. Erst nach der Wende 1989 kam der Wagen zurück nach Stuttgart. Mit der Neuordnung des neuen Mercedes-Benz Museums wanderte er zunächst ins Depot. Jetzt konnte die Ausstellung dieses qualitativ hochwertigen und imposanten Wagens der so genannten “Messing-Ära” im Automuseum Dr. Carl Benz erreicht werden. Damit kehrt ein verloren geglaubter Sohn nach 100 Jahren fast an seinen Entstehungsort zurück (fast nur deshalb, weil er eigentlich ins Benz-Werk Mannheim kommen müsste).

Das andere Strich-Männchen: Gerd Grimm

Von Jörg Enger am 8. Februar 2010
Eines der wenigen Werke mit Auto: Gerd Grimm Alaska 1979

Eines der wenigen Werke mit Auto: Gerd Grimm Alaska 1979

Die Geschichte des Automobils ist auch eine Geschichte der Werbung. Zwar hat Gerd Grimm nichts mit den gleichnamigen Brüdern und deren Märchensammlung zu tun, und auch das Automobil stand bei ihm höchstens zur Dekoration in den Bildern. Lediglich der Geburtsort Karlsruhe bringt eine vage Verbindung zu Carl Benz, die aber mehr an den Haaren herbeigezogen ist.

Gerd Grimm war, wie die meisten echten Künstler, ein wahrer Workoholic. Er hat unzählige zeichnerische Werke vollbracht und dabei den Stil der Zeit mehr als einmal mit geprägt. Er war einr, der mit einzelnen Strichen eine ganze Welt malen konnte. Anfang der 1930er Jahre setzte der junge Gerd Grimm seine “Marken” in die Welt der Modejournale, Prospekte und Plakate. Mode und Lebensstil waren seine Objekte, wobei schon damals erkennbar wurde, dass der Mensch und seine Haltung im Fokus seiner Zeichnungen stand. Seiner Begabung verdankte er die Leichtigkeit im Ausdruck seiner Arbeiten: Seiner Arbeitswut verdankt die Nachwelt eine beträchtliche Anzahl seiner Werke, wobei ein noch größerer Teil seinem Drang nach Perfektion zum Opfer fiel. Dabei sind die Techniken sowie die Stile weit gefächert.

Das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe zeigt in einer Sonderausstellung ab dem 11. Februar 2010 ausgewählte Werke von Gerd Grimm.

100 Jahre künstlicher Kautschuk

Von Jörg Enger am 2. Februar 2010
Synthetischer Kautschuk im Focus des Auto und Technik Museums Sinsheim

Synthetischer Kautschuk im Focus des Auto und Technik Museums Sinsheim

Ohne den vor über hundert Jahren erfundenen Synthesekautschuk würde heute kein Auto fahren und kein Flugzeug fliegen. In einer Sonderausstellung vom 18. Februar 2010 bis 30. September 2010 zeigt das Auto & Technik MUSEUM SINSHEIM in Zusammenarbeit mit dem Leverkusener Spezialchemiekonzern Lanxess AG einen interessanten Querschnitt durch die Geschichte des künstlichen Kautschuks. Er hat sich in den vergangenen hundert Jahren zu einem universellen Werkstoff für ungezählte technische Anwendungszwecke entwickelt und ist aus der modernen High-Tech-Welt nicht mehr wegzudenken.
Synthesekautschuk wird überall dort eingesetzt, wo Maschinen und Motoren gelagert, Kräfte übertragen, Flüssigkeiten transportiert, Antriebswellen oder unter Druck stehende Systeme abgedichtet werden müssen. Erfunden hat ihn 1909 der deutsche Chemiker Fritz Hofmann (1866 – 1956). Auf seinem Patent basieren heute die meisten Kautschuk-Produkte der Lanxess AG, die zu den Weltmarktführern Den ganzen Beitrag lesen »

Industriemuseum Chemnitz mit DKW-Sammlung

Von Jörg Enger am 31. Januar 2010
Jörgen Sakfte Rasmussen der Gründer der Marke DKW

Jörgen Sakfte Rasmussen der Gründer der Marke DKW

Europas wohl größte Oldtimer-Autosammlung der sächsischen Marke DKW ist künftig in Chemnitz zu sehen. Der Enkel des DKW-Gründers, Jörgen Skafte Rasmussen, stellt dem Industriemuseum an der Zwickauer Straße für 20 Jahre seine Privatsammlung von 24 Autos zur Verfügung. “Ich kenne keine größere Sammlung in Europa”, sagte Museumsdirektor Jörg Feldkamp dazu. Aus DKW, Audi, Horch und Wanderer war 1932 in Chemnitz Deutschlands damals zweitgrößter Automobilkonzern Auto Union entstanden. Mit den DKW-Kleinwagen begann die Breitenmotorisierung in Deutschland. DKW war übrigens die Abkürzung für DampfKraftWagen, eine Technik die zu Beginn des Automobilbaus eine durchaus ernst zu nehmende Größe war.
“Die Sammlung sucht ihresgleichen”, betonte Feldkamp. Die Autos seien zwischen 1928 und 1938 gebaut worden. Zu den besonderen Schmuckstücken gehöre ein DKW Sportwagen PS 600 oder das Elektroauto Slaby Beringer. “Dieser Wagen ist Den ganzen Beitrag lesen »

Cars im Kunstmuseum

Von Jörg Enger am 22. Januar 2010

Andy Warhol Cars W125Hier geht es nicht um den beliebten und sehr schönen Disney/Pixar Film gleichen Namens, sondern um bedeutende Werke großer Künstler. Die erste Ausstellung der Albertina in Wien im neuen Jahr rückt seit heute bis 16. Mai 2010 die Serie CARS des Pop-Art Künstlers Andy Warhol in den Fokus. Als Auftragswerk des Daimler Konzerns anlässlich des 100. Geburtstags des Automobils 1986 entstanden, zählt sie zum Höhepunkt in Warhols Spätwerk. Es ist die letzte, unvollendet gebliebene Arbeit des Künstlers vor seinem plötzlichen Tod 1987. Nur 35 der insgesamt 80 beauftragten Bilder konnten fertiggestellt werden. Bereits 1999 wurden weite Teile in der Galerie Ludwig im Schloss Oberhausen mit entsprechenden Fahrzeugen gezeigt. Nach 20 Jahren präsentiert die Schau in der Albertina Warhols Serie nun wieder in ihrer Geschlossenheit. Neben weiteren Werken von Sylvie Fleury, Robert Longo und Vincent Szarek aus der Daimler Kunst Sammlung wird sie nun erstmals in Österreich zu sehen sein.

Für “Freunde der Albertina” gibt es darüberhinaus zwei besondere Termine. Am 5. Februar um 15.00 Uhr sowie am 24. März um 18.30 Uhr wird es Exklusivführungen geben.

Anhand von 20 ausgewählten Mercedes-Typen dokumentieren Warhols CARS die Geschichte des Automobils von der Daimler-Motorkutsche und dem Benz Patent-Motorwagen aus dem Jahre 1886 bis in das Jahr 1986. Von den 35 ausgeführten Werken befinden sich heute 32 im Besitz der Daimler Kunst Sammlung, zusammen mit den Den ganzen Beitrag lesen »

Auto Union Silberpfeile und ihre Konkurrenten

Von Jörg Enger am 12. Januar 2010

P8130004Schon seit dem 2.Dezember 2009 und noch bis zum 31. März 2010 werden im Audi Forum Ingolstadt anlässlich des 75-jährigen Jubiläums zehn der grandiosen Rennwagen aus der Kompressor-Ära der 1930er Jahre zu sehen sein. Neben sieben Auto Union Silberpfeilen mit dabei: drei Original-Rennwagen von Mercedes-Benz, davon zwei Sieger- und ein Weltrekordauto.

1934 tauchten die legendären deutschen Silberpfeile erstmals auf den Rennstrecken der Welt auf.  Bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges 1939 machten, bis auf wenige Ausnahmen, die Autos und Rennfahrer von Auto Union und Mercedes-Benz in ihren bis zu 500 PS starken Rennwagen die Siege unter sich aus. Mit den futuristisch anmutenden silbernen Boliden, die der Konkurrenz weit voraus waren, begründeten diese beiden Teams einen Mythos: die Ära der Silberpfeile. Fahrer wie Rudolf Caracciola, Manfred von Brauchitsch, Hermann Lang (Mercedes-Benz) oder Bernd Rosemeyer, Hans Stuck und Tazio Nuvolari (Auto Union) schrieben sich auf ewig ins Buch der Rennsportgeschichte ein.P8130006 Mit den Silberpfeilen sind Geschichten und Legenden verbunden, die von Mut, Waghalsigkeit und Draufgängertum erzählen. Von Autos, die Endgeschwindigkeiten wie in der heutigen Formel 1 erreichten, aber auf Straßen fuhren, denen jede Sicherheitsvorkehrung fehlte. Von „Rennfahrer-Helden“, die mit Lederhaube auf dem Kopf und Baumwoll-Overall am Leib jede Sekunde ihr Leben riskierten – und es mitunter auch tragisch verloren.

Die Präsentation der hochkarätigen Ausstellung hält sich zurück, sie ist nahezu puristisch. Dazu Stefan Felber, der die Schau konzipiert hat: „Die Ästhetik der Silberpfeile muss nicht unterstützt werden, die Ausstellungsgestaltung bleibt im Hintergrund – sie überblendet die Fahrzeuge nicht, sondern ist wie die Wagen selbst puristisch und elegant. Der Silberpfeil als Skulptur, als Kunstwerk auf einem Sockel.“ Zu jedem Fahrzeug zeigt eine eigene Stele technische Erläuterungen und historisches Filmmaterial, das den jeweiligen Wagen im Renneinsatz vorführt.

Die Bilder zeigen das berühmte 1:8 Modell, welches unter der Federführung des MVC-Mitgliedes Martin Schröder entstanden ist, bei seiner Präsentation im Fagus-Werk Alfeld.

Museumswinter für Kinder

Von Jörg Enger am 5. Januar 2010

MuseumswinterIm Rahmen des Museumswinters startet das Mercedes-Benz Museum mit einem neuen Angebot für Kinder ins Jahr 2010: Jeden Mittwoch gibt es künftig Workshops rund um das Thema Automobil. Vom 06.01. bis 24.01.2010 wird im Kinderclub auf Ebene 0 zudem die Mitmachausstellung Klangkörper präsentiert.
Ab Januar gibt es im Mercedes-Benz Museum immer mittwochs von 15 bis 17 Uhr ein spannendes Angebot für Kinder in verschiedenen Alterstufen. Von der Kinderführung durch den Innovationsbereich “Faszination Technik” bis zum Basteln eines Museumsmodell aus Papier: Jeden Monat bietet der Kinderclub ein neues Programm mit pädagogischem Hintergrund – theoretische Inhalte werden spielerisch erläutert. Der Teilnehmerbeitrag für die Kinderworkshops beträgt 6 Euro. Um Anmeldung wird gebeten. Der Januar startet mit Workshops rund um die Mitmachausstellung Klangkörper. Die Workshopteilnehmer werden in die Thematik eingeführt und durch die Sonderausstellung begleitet. Im Vordergrund steht das Experimentieren mit Tönen, Klängen, Musik und Bewegung.
Die Sonderausstellung Klangkörper ist von Mittwoch, 06. Januar bis Sonntag, 24. Januar 2010 im Mercedes-Benz Museum zu sehen. In der Mitmachausstellung zu Musik, Bewegung und Mobilität können Kinder ab fünf Jahren musizieren, den eigenen Herzschlag hören oder sogar Schwingungen sichtbar machen. Es
wird experimentiert und ausprobiert. Verschiedene Stationen machen Töne erlebbar, darunter sind zum Beispiel klingende Exponate rund um die Bereiche Automobil, Verkehr und Mobilität. Mit einem Lenkrad können die Kids ein Musikstück steuern oder ein Saiteninstrument – gebaut aus einem Sprintertank – testen. Wie wäre es, einen Rhythmus aus verschiedenen Autogeräuschen zu entwickeln? Möglich wird das durch Tanzen auf einem Musik-Teppich.
Konzipiert wurde die Ausstellung vom Mobilen Musik Museum Düsseldorf. Der Initiator Michael Bradke ist am Eröffnungstag vor Ort und gibt eine Einführung. Nach einem Bühnenprogramm um 11 und 15 Uhr folgt vormittags eine Führung, am Nachmittag ein Workshop, in dem Instrumente gebastelt werden. Beides ist
kostenlos, ebenso der Eintritt in die Ausstellung. Klangkörper ist von Dienstag bis Sonntag zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet. Eine Anmeldung für Schulklassen und Kindergruppen wird empfohlen.

Mercedes-Benz Museum bleibt Besuchermagnet

Von Jörg Enger am 3. Januar 2010

Mercedes-Benz Museum Tretauto mit KindernMehr als 2,8 Millionen Besucher haben seit der Eröffnung im Mai 2006 die Faszination Mercedes-Benz im Museum erlebt. Allein in 2009 waren etwa 630.000 Menschen zu Gast. An Spitzentagen haben sich bis zu 7.950 Besucher die umfangreiche Ausstellung zu Geschichte, Gegenwart und Zukunft des Automobils angeschaut. Rund 15 Prozent der Besucher kam aus dem Ausland und damit aus mehr als 150 Ländern.
„Mit unseren Sonderausstellungen und zahlreichen Veranstaltungen haben wir auch im vierten Jahr nach Eröffnung tausende Besucher überzeugt und gehören nach wie vor zu den besucherstärksten Museen Deutschlands“, sagt Michael Bock, Geschäftsführer der Mercedes-Benz Museum GmbH. „Wir freuen uns darauf, im kommenden Jahr den dreimillionsten Besucher zu begrüßen.“

Mercedes-Benz Museum Sonderausstellung E-Klasse Evolution

Die Zufriedenheit der Museumsbesucher wird bestätigt durch die Spitzenwerte aus regelmäßigen Besucherbefragungen in 2009: 97 Prozent der Besucher gaben nach dem Museumsbesuch an, begeistert zu sein, 98 Prozent wollten das Mercedes-Benz Museum weiterempfehlen, und 82 Prozent sahen ihre Erwartungen übertroffen.
Als Veranstaltungsort war das Mercedes-Benz Museum in 2009 wieder gut nachgefragt. Besondere Highlights bildeten die Lange Nacht der Museen, die jazzopen stuttgart, das Mercedes-Benz Open Air Kino und der Weltkindertag. Besonders erfreulich: Über 38.000 Besucher nutzten – innerhalb von zweieinhalb Wochen – die einmalige Gelegenheit, den Mercedes-Benz SLS AMG auf der Dachterrasse in 42 m Höhe zu begutachten.
Über 3.500 Führungen wurden im Mercedes-Benz Museum in diesem Jahr durchgeführt. Knapp 2.000 Schulklassen nahmen mit mehr als 60.000 Schülern das umfangreiche pädagogische Angebot des Museums wahr.

Mercedes-Benz Museum bei Nacht

Dieses beinhaltet zum Beispiel Schülermedien in verschiedenen Stufen und Themen – angepasst an die Curricula des Landes Baden-Württemberg. Angemeldete Schulklassen bezahlen im Museum keinen Eintritt. In den Schulferien, an zahlreichen Wochenenden sowie mittwochs finden im Kinderclub des Mercedes-Benz Museums verschiedene Workshops statt. Spezielle Kinderausstellungen, Kinderführungen durch das Museum oder Bastelkurse erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Entsprechend wird das Angebot für Kinder kontinuierlich ausgebaut.
Das Mercedes-Benz Museum konnte sich bereits im vergangenen Jahr für den Hugo-Häring-Preis qualifizieren. Im Juli 2009 gewann es daraufhin die Auszeichnung für vorbildliche Bauwerke. Der Hugo-Häring-Preis gilt als der bedeutendste Architekturpreis des Landes.

G4 im Gelände

Von Jörg Enger am 31. Dezember 2009
G4 im Gelände 2009

G4 im Gelände 2009

Unbedingt noch in diesem Jahr ins Museum? Na ja zugegeben, das ist ein Wunsch, der nicht allzuvielen inne wohnt. Falls man aber noch das Technik Museum in Sinsheim besucht, wartet dort eine kleine neue Attraktion auf die Besucher. Nur stehende Objekte sind nämlich auch nicht das, was Museumsdirektor Hermann Layher “antörnt”. Auch ihn begeistern die historischen Techniken immer dann ganz besonders, wenn sie in Bewegung sind.

Aus diesem Grund wurden an einigen Exponaten nun Monitore installiert, die das entsprechende Gefährt auch “in freier Wildbahn” zeigen. In kurzen Filmen werden ohne störende Musik oder Stimmen aus dem “Off” die Fahrzeuge zum Leben erweckt. Zwar ist das noch nicht so spektakulär, wie live dabei, vermittelt aber einen guten Eindruck.

Besonders bemerkenswert dabei ist der Film des Mercedes-Benz Typ G4. Dieser wird nämlich nicht irgendwo auf der Straße bewegt, sondern wirklich im Gelände. Wahrscheinlich ist das der einzige Wagen dieser Baureihe, der nach seiner Restaurierung tatsächlich noch einmal seiner Bestimmung zugeführt wurde.
Vor Jahren konnte man dort einen Mercedes G4 erwerben und hat ihn aufwendig restauriert. Der Wagen steht seither im Museum Sinsheim.
“Wir haben im Museum für verschiedene Fahrzeuge Videos aufgebaut, wo man die Fahrzeuge in Aktion bewundern kann. Was lag also näher, als einen Clip über den G4 zu drehen. Wir waren mit dem Wagen seit Restaurierung selbstverständlich nie im Gelände, aber gejuckt hat es mich schon seit Jahren.” so Hermann Layher
Die Filmerei gab also den Ausschlag und sind sie mit dem G4 ins Gelände gegangen.

Mercedes-Benz G4 1934 im Gelände

Mercedes-Benz G4 1934 im Gelände

Die erste Feststellung war, der Boden war ziemlich nass, im November nichts Außergewöhnliches. Es konnte gleich festgestellt werden, dass der Wagen große Mühe mit der Traktion hat. Die hinteren beiden Achsen sind angetrieben, die Vorderachse ist ohne Antrieb. Es gibt leider keine Differentialsperre und das Gewicht des Wagens spricht gegen ihn. “Wir mussten gleich zu Beginn abgeschleppt werden. Dies erledigte Ralf vom Schwimmwagenclub mit seinem Kettenkrad. Danach ging es ganz gut voran, wenn man den Wagen zu benutzen weiß”, erklärt Layher. Was angenehm im Gelände sei, man nimmt die kleine Übersetzung und kann dann mit wenig Gas versuchen, die maximale Traktion aufzubringen.
Nach zweieinhalb Stunden waren die Filmaufnahmen leider schon vorbei und der G4 ziemlich schmutzig. Insgesamt zwei Wochen lang wurde der Wagen gereinigt. Ganz zum Schluss gab es mit dem Putzlappen und Balistol Kriechöl noch eine Reinigung des Chassis und den inneren Extremitäten der Karosserie.

G4 des Museums Sinsheim mit Hermann Layher im Gelände

G4 des Museums Sinsheim mit Hermann Layher im Gelände

Wahrscheinlich ist dies das erste Mal gewesen, seit die Autos in Sammlerhand sind, dass ein G4 im Gelände bewegt wurde. Die Fotos sprechen für sich. Wer in Zukunft ins Museum Sinsheim kommt, kann den Wagen im Gelände fahrend auf dem Videoschirm abrufen.
“Den gedrehten Kurzfilm stelle ich dem MVC zur Verfügung für die Website”, so Hermann Layher und wir werden ihn in naher Zukunft hier einbauen.

Oldiemuseum in Thüringen

Von Jörg Enger am 21. Dezember 2009

Wenn Sie auf anhieb wissen, wo Suhl liegt, sind Sie entweder Thüringer oder ein Ass in Geografie. Wenn Sie das aber nicht wissen, möchten wir heute auf das dortige Fahrzeug Museum aufmerksam machen. Anders als andere Orte bringt man Suhl schließlich nicht zwingend mit Fahrzeugbau in Verbindung. Dennoch gab es hier eine mehr als 100-jährige Tradition im Fahrzeugbau. Diesem Umstand widmet sich das dortige Museum. Aufgeteilt in grundsätzlich fünf Themenbereiche plus Sonderausstellung macht es die dortige Geschichte erlebbar.
Dabei ist das Museum vergleichsweise jung. Seit Mai 2007 präsentiert sich das Fahrzeugmuseum Suhl im Stadtzentrum. Auf 1.100 Quadratmeter Ausstellungsfläche werden im Fahrzeugmuseum Suhl zirka 180 Ausstellungsstücke aus allen Bereichen des Fahrzeugbaus gezeigt: Fahrräder, Mopeds, Motorräder und Automobile. Einen besonderen Raum nimmt dabei der überaus erfolgreiche Suhler Motorsport ein. Sie finden im Museum die Simson-Motorräder der Europa- und Weltmeister sowie den legendären Greifzu-Rennwagen.
Hier am Tor zum Thüringer Wald lässt sich aber auch gut Wandern und Natur erleben – sogar zu dieser Jahreszeit.

Motorrad-Ikonen im Wolfsburger Zeithaus

Von Andreas F. Schulze am 16. Dezember 2009

Was machen historische Motorräder im Automuseum des großen norddeutschen Automobil-Herstellers in Wolfsburg? OK, es handelt sich nicht um unsere Lieblingsmarke mit dem Stern, aber die gezeigten Exponate stammen überwiegend aus der Zeit um die sich auch der MVC und andere Mercedes Clubs kümmern und insofern kann man auch ruhig einmal über den Tellerrand schauen. Heute nur noch in der Erinnerung bestehende Marken wie NSU mit den berühmten Rennmotorrädern oder auch Laurin & Klement waren ja bedeutende Hersteller von Motorrädern. Der Kreis der Konzernhistorie der VOLKSWAGEN AG schließt sich mit dem AUDI-Prototyp auf Basis AUDI 50/VV-POLO-Motor. Dieses Motorrad ist zwar nicht in der Ausstellung zu sehen, existiert aber noch und soll fahrbereit sein.

Harley-Davidson Easy-RiderZurück nach Wolfsburg: „Motorräder in der Autostadt – einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel gesehen: nicht die Meilensteine in Technik und Sport, die Berühmtesten oder Meistverkauften – stattdessen Marken und Modelle, die in ihrer Zeit selten ein großes Publikum fanden, heute aber den Betrachter erstaunen und begeistern. Die Ausstellung im Zeithaus und auf dem Parkgelände führt von den Anfängen im 19. Jahrhundert über die Entwicklung der Volks-Motorräder, jenen für die Mittelklasse bis hin zu den Luxus- und Sportvarianten. Dem Kult umworbenen Easy-Rider Modellen ist ein Sonderbereich gewidmet.“ Soweit die Ausstellungsbroschüre. Eine wirklich lohnende Ausstellung auch für die Freunde der Autos mit dem Stern. Vor Weihnachten überrascht Sie in der Autostadt zusätzlich zu den anderen Attraktionen noch ein schottischer Weihnachtsmarkt.

Die Motorrad-Ausstellung im Zeithaus ist noch bis zum 11.04.2010 geöffnet.

F-Cell Roadster im Automuseum Dr. Carl Benz

Von Jörg Enger am 14. Dezember 2009
F-Cell Roadster im Dr. Carl Benz Museum

F-Cell Roadster im Dr. Carl Benz Museum

Das futuristische Fahrzeug verbindet eindrucksvoll historische Bauelemente mit modernster Technik. So machen die Laufräder sogar eine Anleihe an den Benz Patent Motorwagen aus dem Jahr 1886. Für den Antrieb sorgt ein emmisionsfreies Brennstoffzellensystem im Heck des Wagens. Mit einer Leistung von 1,2 KW erreicht der F-Cell Roadster eine Höchstgeschwindigkeit von 25km/h und ist damit ca. 10km/h schneller als der Benz Patentmotorwagen.
f-cellRund ein Jahr lang arbeiteten fast 150 Auszubildende und Dual Studierende an der Konzeption, Entwicklung, Montage und Fertigung des F-Cell Roadsters.
Nach dem medienwirksamen Auftritt anlässlich der Automobilausstellung in Frankfurt steht das Fahrzeug jetzt für einige Wochen im Automuseum Dr. Carl Benz in Ladenburg. Präsentiert wird der ganz in weiss gehaltene Roadster im Übergangsbereich zwischen der historischen Halle und der Motorsporthalle.

Ein Foto mit Mika Häkkinen? Kein Problem!

Von Jörg Maschke am 10. Dezember 2009

583590_1034048_400_267__87Q4906Am dritten Adventswochenende gibt es für Motorsportfans eine besondere Überraschung: Am 12. Dezember 2009 ist Formel 1-Doppelweltmeister Mika Häkkinen zu Gast im Mercedes-Benz Museum. Zwischen 16 und 17 Uhr heißt es „bitte einsteigen“ und sich mit Häkkinen fotografieren lassen. Den ganzen Tag über können Besucher exklusiv auch sein Weltmeisterfahrzeug von 1998 bewundern.

mp4-17_1l_smallWer wollte nicht schon immer einmal in einem Formel 1-Fahrzeug Probe sitzen? Ein Schnittmodell des MP4-17A macht dies möglich. Gemeinsam mit Rennfahrer Mika Häkkinen können die Museumsbesucher am Samstag den Boliden testen. Als besondere Erinnerung und vorweihnachtliches Präsent wird ein Foto geschossen, das für die Besucher nur kurze Zeit später abholbereit ist. Es besteht ebenso die Möglichkeit für Autogramme.

Die Aktion ist kostenlos. Das Schnittmodell steht, gemeinsam mit Häkkinens Weltmeisterfahrzeug 1998, in der Passage auf Ebene 0 des Mercedes-Benz Museums. Zahlreiche Motorsportartikel zum Signieren und alles rund um Mika Häkkinen gibt es auf derselben Ebene im Museumsshop.

Der Laster Anfang in Gaggenau

Von Jörg Enger am 9. Dezember 2009
Unimog Museum mit der Sonderschau LKW

Unimog Museum mit der Sonderschau LKW

Bis 20. Februar 2010 ist im Unimog-Museum eine Sonderausstellung zu den Pionierjahren des Automobilbaus in Gaggenau zu sehen. Gezeigt werden ein Tonneau aus dem Jahr 1900, ein Volksautomobil „Liliput“ von 1905, ein Lastwagen aus dem Jahr 1909, ein Lkw-Fahrgesell mit Antriebstrang von 1922 sowie erstmals der BENZ-Gaggenau Lkw von 1916, der in einer „Rückholaktion“ wieder nach Gaggenau kommt. Die Besucher haben zudem Gelegenheit, in Vitrinen mehr zu den Persönlichkeiten zu erfahren, die in den Pionierjahren die Automobilindustrie im Murgtal aufbauten.
Aus der Produktion von Theodor Bergmann stammt ein wunderschöner viersitziger Tonneau aus der Sammlung von Hans-Joachim Schramm. Um 1900 gebaut ist es das älteste Fahrzeug der Ausstellung und das fünftälteste überhaupt erhalten gebliebene Fahrzeug aus Gaggenauer Produktion.
Bei Bergmann entwickelt und dann in der Süddeutschen Automobilfabrik gebaut: ein „Liliput, das erste Volksautomobil der Welt. Es ist eines von zwei noch erhalten gebliebenen Fahrzeugen.
Als ältester Lastwagen der Welt gilt das Fahrzeug der Süddeutschen Automobilfabrik Gaggenau aus dem Jahr 1909, das sonst im Auto- und Technikmuseum Speyer zu bewundern ist. Und weil Gaggenau heute als „die Wiege des Nutzfahrzeugbaus der Daimler AG“ gilt, wurde die Winterausstellung 2009/2010 auch „Aller Laster Anfang“ genannt.
Das erste Mal im Unimog-Museum zu sehen ist ein weiterer Laster, der Benz-Gaggenau 3K2 aus dem Jahr 1916. Von dessen “Rückrufaktion” haben wir bereits berichtet.
Abgerundet wird die Sonderausstellung durch historische Dokumente und Fotos in den Vitrinen sowie durch Schautafeln des Wirtschaftsarchivs Baden-Württemberg, auf denen die Anfänge des Omnibusbaus im Ländle dargestellt werden.
Zusammengestellt hat diese Ausstellung Michael Wessel, Initiator sowie langjähriger Vorsitzender des Unimog-Club Gaggenau.

Maybach Landaulet in Sinsheim

Von Jörg Enger am 8. Dezember 2009

Die Sonderausstellung „100 Jahre Maybach-Motorenbau” im Auto und Technik Museum Sinsheim hat edlen Zuwachs bekommen: Das Maybach maybach-landauletLandaulet lässt den Mythos der klassischen Luxus-Landaulets wieder auferstehen, bei denen lediglich der Fahrerbereich geschlossen ist. Über den priviligierten Fondpassagieren öffnet sich auf Wunsch ein riesiges Faltdach und gibt den Blick auf den Himmel frei. Das im Museum gezeigte Exemplar ist eines von wenigen Fahrzeugen auf der Welt und neben dem Maybach Exelero ein weiterer Star der Ausstellung. Aufgrund der Erweiterung und der großen Beliebtheit wurde die Sonderausstellung “100 Jahre Maybach Motorenbau” bis zum 10. Januar 2010 verlängert und kann somit noch in den Weihnachtsferien bestaunt werden. Sie können leider nicht selbst nach Sinsheim? Dann schauen Sie sich doch einen kleinen TV-Bericht dazu an.

Automuseum Dr. Carl Benz zu Gast im Mercedes-Benz Museum.

Von Redaktion am 18. November 2009

P1000457Das Mercedes-Benz Museum präsentiert vom 17. November 2009 bis zum 10. Januar 2010 das Automuseum Dr. Carl Benz. Ein original Fahrzeug, verschiedene Kleinexponate und Hintergrund-informationen erlauben einen Ausblick auf die Ausstellung in der historischen Benz Fabrik Ladenburg. Dort wurden 1908 die ersten Automobile der Marke „C. Benz Söhne“ produziert.

Das Automuseum Dr. Carl Benz wurde 1996 dank einer Privatinitiative gegründet. Mehr als 70 ausgestellte Fahrzeuge und zahlreiche Exponate beleuchten das Leben von Karl Benz und dokumentieren die Bedeutung der Erfindung des Automobils für die Geschichte der Mobilität von ihren P1000480Anfängen bis heute.

Zu finden ist die Präsentation auf der untersten Ebene des Mercedes-Benz Museums in der Passage. Sie ist täglich, außer montags, von 9 bis 18 Uhr zu besuchen. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen zum Automuseum Dr. Carl Benz (Ausstellungsbilder aus dem Museum in Ladenburg JM´06)