Mercedes-Benz Oldtimer-Newsticker

News für Oldtimer-Interessierte & Mercedes-Benz Liebhaber
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Archiv der Kategorie ‘Historie‘

Prinz Heinrich liebte Benz Automobile

Von Jörg Enger am 2. September 2010

Prinz Heinrich, der Bruder des letzten deutschen Kaisers Willhelm II., liebte Benz Automobile. Vor einhundert Jahren initiierte dieser Prinz Heinrich, der im übrigen auch den Scheibenwischer erfand, eine automobile Wettfahrt, die auch seinen Namen trug. In diesem Jahr fand die Jubiläumsfahrt rund um Bad Homburg statt und bald gibt es für echte Hardcorefans auch noch eine ganz besondere Sammelbox aus dem Delius Klasing Verlag.
Er lässt die Herzen der Oldtimer-Fans auf der ganzen Welt höher schlagen: der berühmte Prinz-Heinrich-Wagen. Vor genau 100 Jahren rollte dieses bahnbrechende Automobil erstmals auf den Straßen – ein Meisterwerk des genialen Ingenieurs Ferdinand Porsche, entwickelt für Benz.
Der Prinz-Heinrich-Wagen wurde nur auf Kundenanforderung in Einzelstücken gebaut. Die Wagen hatten Holzspeichenräder mit Luftreifen und Starrachsen mit Halbeliptik-Blattfedern. Sie waren mit einem Vierganggetriebe ausgestattet, das durch eine Kardanwelle mit der Hinterachse verbunden war. Der Viersitzer stellte eine bahnbrechende Konstruktionsleistung dar und erreichte schon damals eine Höchstgeschwindigkeit von 125-135 km/h.
Heute ist dieser Wagen eine gesuchte Rarität. Ernst Piёch, ein Enkel Ferdinand Porsches, hat einen Prinz-Heinrich-Wagen gefunden und ließ ihn detailgetreu restaurieren.
Diese auf 100 Exemplare limitierte „Collector‘s Box“ umfasst ein handgefertigtes Modell dieses Prinz-Heinrich-Wagens im Maßstab 1:18 mit individueller Nummerierung auf dem Kühlergrill sowie eine vom Autoren handsignierte Prachtausgabe des Buches Ferdinand Porsche, Genesis eines Genies von Karl Ludvigsen, in der der Werdegang von Ferdinand Porsche detailliert beschrieben und mit einmaligen Fotos dokumentiert ist. Darüber hinaus bietet eine DVD eine ausführliche Dokumentation zum Prinz-Heinrich-Wagen. Eine edle in hochwertigem Leinen gebundene Mappe mit nummerierten Kunstdrucken zeigt nochmals die unvergängliche Schönheit dieses Automobils. Ein Muss für Sammler automobiler Raritäten und speziell für Porsche-Enthusiasten! Diese Rarität hat allerdings auch seinen Preis: Immerhin 999,00 Euro kostet dieses Kleinod und ist dabei jeden Cent wert!
Diese Collectors-Box ist noch nicht erschienen (Termin soll der 1.11.2010 sein), kann aber schon jetzt vorbestellt werden.

Dossier: Rennfahrer Karl Kling

Von Jörg Enger am 1. September 2010
Karl Kling in jungen Jahren

Karl Kling in jungen Jahren

Der Gentleman-Driver

Wenn man Henry Maske als „Gentleman-Boxer“ bezeichnet, so kann man Karl Kling nur  einen „Gentleman – Driver“ nennen. Einer der belietesten und charismatischsten Rennfahrer aller Zeiten würde am 16. September diesen Jahres 100 Jahre alt.

Nach dem 2. Weltkrieg gehörte er in den 50er Jahren der berühmten Mercedes-Benz Rennmannschaft unter der Führung von Alfred Neubauer an. Er zählt zu den großen Rennfahrer-Persönlichkeiten der glorreichen Silberpfeil-Ära und verkörperte stets den Typ des Herrenfahrers, dem der Mensch über den Sieg ging. “Karl Kling blieb selbst im harten Duell auf der Rennstrecke in letzter Konsequenz immer ein fairer Sportsmann”, erinnert sich sein damaliger Teamkollege Hans Herrmann noch heute.

Karl Kling zählte als ehemaliges Mitglied der Mercedes-Benz-Renn­mannschaft zu den großen Fahrerpersönlichkeiten der glorreichen Silber­pfeil-Ära nach dem zweiten Weltkrieg. Der legendäre Rennleiter Alfred Neubauer holte ihn als Fahrer in das Werksteam, später wurde Kling sein Nachfolger.
Am 16. September 1910 in der hessischen Universitätsstadt Gießen ge­boren, faszinierten ihn schon früh Fahrzeugtechnik und Motorsport. Eine Ausbildung zum Kfz-Meister bei der örtlichen Daimler-Benz Vertretung brachte erste Kontakte nach Stuttgart, wo er 1936 nach absolviertem Ingenieur-Studium eine Stelle als Kundendienst-Ingenieur antrat.

Karl Kling vor der Carrera Panamericana in Mexico 1952

Karl Kling vor der Carrera Panamericana in Mexico 1952

Noch vor dem zweiten Weltkrieg startete Karl Kling für Daimler-Benz bei den damals sehr populären Tourenwagen-Veranstaltungen. Nach 1945 schrieb er als zweimaliger Deutscher Sportwagen-Meister auf Veritas-Sport- und Rennwagen ein wesentliches Kapitel deutscher Nachkriegs-Rennsportge­schichte.
1950 konnte er auf dem Nürburgring, auf Mercedes-Benz 170 S fahrend,  das Sechs-Stunden-Rennen des ADAC für Daimler-Benz gewinnen. Bereits im folgenden Jahr gehörte er der offiziellen Rennmannschaft zusammen mit dem Argentinier Juan Manuel Fangio und Altmeister Hermann Lang an.
Am Steuer der reaktivierten V12-Zylinder-Kompressor-Rennwagen von 1939 gingen sie bei zwei großen Rennen in Buenos Aires an den Start. Mit einem sechsten und einem zweiten Platz empfahl sich der damals schon 40jährige Grand-Prix-Newcomer für weitere Einsätze.
Seine große Zeit begann 1952, als er am Steuer eines Prototyps des neuen Mercedes-Benz 300 SL „Flügeltürers“ bei internationalen Rund- und Lang­streckenrennen zu herausragenden Erfolgen kam.

Sieger Karl Kling und Hans Klenk nach dem legendären Geier Unfall 1952

Sieger Karl Kling und Hans Klenk nach dem legendären Geier Unfall 1952

So siegte er beim Großen Preis von Bern, beendete die wegen ihrer Strapa­zen berüchtigte Carrera Panamericana Mexico als Gesamtsieger, bewies mit einem zweiten Platz bei der kurvenreichen Mille Miglia in Italien seine Qualitäten und belegte auch beim Jubiläumspreis für Sportwagen auf dem Nürburgring den zweiten Rang.
Als Daimler-Benz 1954 mit dem neuen Formel 1-Rennwagen W196 wieder in den Grand-Prix-Sport zurückkehrte, war Karl Kling mit von der Partie. Zunächst im Team mit Juan Manuel Fangio, Hermann Lang und Hans Herrmann, später mit weiteren Spitzenfahrern wie dem Briten Stirling Moss und Piero Taruffi.
Bei der Renn-Premiere der neuen Silberpfeile anläßlich des Grand Prix von Frankreich am 4. Juli 1954 in Reims belegte Karl Kling hinter Fangio den zweiten Platz. Weitere vordere Plazierungen auf nahezu allen Grand-Prix-Strecken folgten, wobei seine Siege bei den Großen Preisen von Berlin auf der berühmten AVUS 1954 und in Schweden 1955 besonders erwähnens­wert sind.

Gratualtion vom obersten Chef: Kling, Klenk und Nallinger

Gratualtion vom obersten Chef: Kling, Klenk und Nallinger

Als sich Daimler-Benz zum Ende der Saison 1955 vom aktiven Rennsport zurückzog, übernahm Karl Kling als Nachfolger seines Förderers Alfred Neubauer die Leitung der in modifizierter Form weiter existierenden Sport­abteilung. Und er blieb auch noch motorsportlich aktiv, vor allem bei Langstreckenfahrten.

Renndirektor Karl Kling mit Ewy Rosqvist

Renndirektor Karl Kling mit Ewy Rosqvist

Er siegte 1959 bei der Rallye Méditeranée – Le Cap mit einem Mercedes-Benz 190 Diesel (!) und gewann 1961 am Steuer eines Mercedes-Benz 220 SE die Rallye Algier – Zentralafrika. Als Copilot diente ihm bei beiden Veranstaltungen der bekannte Fernsehjournalist Rainer Günzler.
Seit dem Tode seiner Frau lebte Karl Kling zurückgezogen in seinem Haus am Bodensee, von wo aus er auch weiterhin mit großem Interesse und kritisch das sportliche Engagement beim „Daimler“ bis zuletzt verfolgte.Karl Kling 1985
Karl Kling verstarb dort am 18. 03.2003.

125 Jahre “selbst-bewegend”

Von Jörg Enger am 29. August 2010
Daimler Reitwagen in Aktion

Daimler Reitwagen in Aktion

Am Sonntag, 29. August 2010, jährt sich die Patent-Anmeldung zur Erfindung des Daimler Reitwagens – dem ersten Motorrad der Welt – zum 125. Mal. Es war damit sogar noch vor Benz’ Patent-Motorwagen das erste Fahrzeug, dass sich losgelöst von Schienen “selbst bewegte”. Das Mercedes-Benz Museum greift das Jubiläum heut zwischen 11 und 16 Uhr thematisch in verschiedenen Aktivitäten auf. Vormittags stellt Autor Gunter Haug die Biographie „Gottlieb Daimler – Der Traum vom Fahren“ vor. In Kooperation mit dem Deutschen Zweirad- und NSU-Museum Neckarsulm lädt das Mercedes-Benz Museum Fans und Besitzer historischer Motorräder ein, ihr Zweirad in einer Freiluftausstellung zu präsentieren. Auf dem Hügel vor dem Museum können Besucher am 29. August 2010 faszinierende Motorräder aus 125 Jahren erleben, wie zum Beispiel eine De Dion Bouton 211 Kubikmeter von 1897. Stargast ist ein Original-Nachbau des Filmfahrzeugs aus Easy Rider: Eine Harley Davidson aus dem Jahr 1987. Anlässlich des Jubiläums zeigt das Mercedes-Benz Museum im Open Air Kino den Road Movie-Klassiker mit Dennis Hopper. Filmstart ist nach Sonnenuntergang gegen 21 Uhr.

Der “Dicke” starb vor 30 Jahren

Von Jörg Enger am 22. August 2010

Heute auf den Tag genau vor 30 Jahren starb der legendäre Mercedes-Rennleiter Alfred Neubauer rund ein halbes Jahr vor dem erreichen seines 90. Lebensjahres. Über 30 Jahre war er der Chef der Rennabteilung und seine Leistung lässt sich kaum beziffern. Noch heute ist er im Gedächtnis genauso verhaftet wie die Rennfahrer seiner Zeit.

Dreifachsieg für Mercedes

Von Jörg Enger am 11. August 2010
Gewinner der ersten Herkomer Konkurrenz 1905 Edgar Ladenburg auf Mercedes 40 PS

Gewinner der ersten Herkomer Konkurrenz 1905 Edgar Ladenburg auf Mercedes 40 PS

Die erste Herkomer-Konkurrenz, eine 937 Kilometer lange Tourenwagenwettfahrt durch Süddeutschland, fand vom 11. bis 17. August 1905 statt. Sie endete mit einem Dreifachsieg für Mercedes: Edgar Ladenburg, Hermann Weingand und Willy Pöge gewannen die ersten drei Plätze im Gesamtklassement.

Das Daimler-Motorrad

Von Jörg Enger am 8. August 2010
Daimler-Reitwagen, 1885. Das erste Motorrad der Welt.

Daimler-Reitwagen, 1885. Das erste Motorrad der Welt.

Am 29. August vor 125 Jahren wurde das erste Motorrad der Welt zum Patent angemeldet. Damals, 1885, hieß es aber noch “Reitwagen” und versetzte Passanten in Angst und Schrecken. Der Inhaber des Patetes hieß Daimler und hier zeigen wir die Geschichte einmal auf.

Im Jahr 1882 kamen Gottlieb Daimler und sein genialer Weggefährte Wilhelm Maybach nach Cannstatt bei Stuttgart. Differenzen zwischen dem fünfzigjährigen Nikolaus August Otto und dem zwei Jahre jüngeren Daimler hatten die Trennung von der unmittelbar bei Köln gelegenen Gasmotorenfabrik Deutz herbeigeführt. Daimler, inzwischen vermögend, machte sich selbständig.
Für 75 000 Goldmark kaufte er Den ganzen Beitrag lesen »

Ein Jahr Automuseum-Maybach

Von Jörg Maschke am 25. Juli 2010

MaybachNatürlich wird es bei der Überschrift sofort einen Aufruf bei den Profis geben, selbstverständlich wissen wir, daß es richtig >Museum für historische Maybach-Fahrzeuge< heißen müßte… aber das war uns für die Überschrift irgendwie zu lang.

Wie dem auch sein, fest steht, daß vor nunmehr einem Jahr die Familie Hofmann die eigene Idee soweit umgesetzt hatte, daß einer Eröffnung kaum noch etwas im Wege stand und man seitdem die Besucher des Museums in Neumarkt i.d.Opf. bgrüßen darf. Was hier unter dem Doppel-M zusammengetragen wurde ist schlicht überwältigend: 10% aller weltweit noch existierenden Maybach-Fahrzeuge werden hier gezeigt! Egal ob toprestaurierter Traumwagen, zersägter Scheunenfund oder mit allen Mitteln am Laufen gehaltener Ostblock-Maybach, hier findet man alle Erhaltungszustände zum Ansehen und mit etwas Glück kann man sogar einen Blick in die Restaurationswerkstatt werfen.

Gerne begrüßt man auch Clubausfahrten oder Besuchergruppen > eine Anmeldung sollte dafür selbstverständlich sein. Normale Besucher können (außer montags) das Museum von 10:00 bis 17:00Uhr besuchen. Alle weiteren Infos (zur verkehrsgünstigen Lage an der A3 -Ausfahrt Neumarkt, Eintrittspreisen und den weiteren Ausstellungen) findet man auf der Homepage www.Automuseum-Maybach.de .

Sieg in Irland

Von Jörg Enger am 19. Juli 2010

Vor 80 Jahren – am 18. und 19. Juli 1930: Rudolf Caracciola gewann mit einem Mercedes-Benz SSK den Großen Preis von Irland und damit die „Irish Times Trophy“. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit über die Strecke von 480 Kilometern betrug 139 km/h. Der Typ SSK war eine Weiterentwicklung des Typ SS; sein Motor entwickelt aus 7 Liter Hubraum 160 PS ohne und 200 PS mit Kompressor.

Seit 80 Jahren: Papamobile mit Stern

Von Jörg Enger am 10. Juli 2010

Papst Pius XI. erhielt im Juli 1930 eine Spezialanfertigung des Mercedes-Benz „Nürburg“ 460. Es war der erste Papstwagen der Marke und damit der Urvater einer ganzen Reihe. Pius XI., Papst von 1922 bis 1939, nahm den „Nürburg“ im Vatikan persönlich entgegen. Als eines von wenigen Exemplaren hat dieses Fahrzeug eine Pullman-Karosserie des „Großen Mercedes“ Typ 770, für adäquaten Antrieb sorgt ein 4,6-Liter-Achtzylindernmotor. Vom Fond aus können dem Chauffeur über eine Lichtsignalanlage Fahrwünsche genannt werden. Das Fahrzeug wurde Anfang der 1980er Jahre von Mercedes-Benz restauriert und 1984 dem damaligen Papst Johannes Paul II. wieder übergeben, der auch sogleich eine Probefahrt unternahm. Die Fahrzeuge für den Papst wurden meist mit einem entsprechenden Medieninteresse übergeben (die PAPA-Mobile mal ausgenommen), mir ist allerdings als letzte Spezialanfertigung ein W140 Landaulet bekannt. Vielleicht kennt einer unserer Leser ja noch weitere besondere Papstwagen und mailt mir ein Foto?

In naher Zukunft wird es ein ausführliches Dossier zu denPapst-Wagen und speziell zum Nürburg geben.

Brot- & Butterautos für Film gesucht

Von Jörg Maschke am 8. Juli 2010

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Für einen Film (ZDF, Arbeitstitel: Playoff) werden PKW die in das typische Strassenbild der 70er Jahre passen gesucht. Es sollen bewußt keine hochpolierte PKW, keine Luxuskarossen und keine Cabrios und keine “neumodisch getunten Retrolooker” sein! Es geht also zum Beispiel um DAF, Simca, VW Variant, Polo, Golf, W123, /8, Volvo, BMW 1600, Alfa, Fiat, Opel Kadett, etc. Der Drehort ist Wiesbaden und Frankfurt – Die Aufgabe besteht darin, daß die Fahrzeuge nur abgestellt werden und als Kulisse dienen – Die Unkostenerstattung liegt bei 200,-€/Tag – Es geht um voraussichtlich 4-6 Drehtage – Der Zeitpunkt ist Ende Juli – DIE SACHE EILT ALSO ! Interessenten wenden sich bitte direkt an Ralph Jaumann mit seiner Firma.

Wer gerne wissen möchte worum es in dem Film gehen wird, hier eine INHALTSANGABE. (Quelle des Bildes: flickr)

SMART-Erfinder gestorben

Von Jörg Enger am 1. Juli 2010
Nicolas Hayek bei der Präsentation des Smart 1997 (Bild: Reuters)

Nicolas Hayek bei der Präsentation des Smart 1997 (Bild: Reuters)

Der Visionär und Unternehmer Nicolas Hayek ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Der Swatch-Gründer hat nicht nur der schweizerischen Uhrenindustrie neuen Schwung gebracht, sondern auch der Automobilindustrie. Hayek ist der Vater des Smart.
Das „Swatch-Mobil“ sollte ursprünglich nicht nur ein traditionelles Fahrzeug sein, sondern ein Konzept für die Fortbewegung der Zukunft. Zunächst zeigte Volkswagen Interesse für das Mikrokompaktfahrzeug. Jedoch der (einstige) VW-Chef Ferdinand Piëch erteilte Hayek 1993 eine Abfuhr. Schließlich kam Hayek mit Daimler-Benz ins Geschäft.
Gemeinsam mit Mercedes-Benz-Vorstand Werner Niefer verkündete Hayek im März 1994 die Revolution der automobilen Fortbewegung. Mit dem Smart sollte alles anders werden, vieles neu. Ursprünglich sollten jährlich rund 500.000 Einheiten verkauft werden.
Doch der visionäre Ansatz einer neuen urbanen Mobilität verflüchtigte sich noch vor Produktionsstart 1998. Die bodenständigen Daimler-Ingenieur übernahmen das Sagen und stutzten den Smart zurecht. Für Hayek nicht nachvollziehbar, er stieg aus.
Hayek, der in Beirut geboren wurde, verstand auch zu leben. „Für mich sind Geburtstage und Weihnachten keine magischen Daten. Ich feiere immer dann, wenn ich Lust dazu habe“, sagte der Self-Made-Unternehmer einst. Am Montag erlag der 82-Jährige einen Herzinfarkt an seinem Schreibtisch.

Großauftrag: 36 Daimler Fahrzeuge geordert

Von Jörg Enger am 13. Juni 2010
Emil Jellinek mit seiner Tochter Mercedes36 Autos- nun das klingt nicht viel, aber wenn man die Jahreszahl 1900 mit anfügt, relativiert sich dies. Nachdem die DMG dem Drängen Emil Jellineks nachgab, der am 2. April 1900 den Auftrag gab, einen neuartigen Wagen zu entwickeln, bestellte er Vebindlich im Juni eine komplette Produktionseinheit. Eben die besagten 36 Fahrzeuge.
Die neuen Wagen waren revolutionär: Wenigstens 35 PS (26 kW) Leistung, leichter Motor, niedrigerer Schwerpunkt – kurz: leicht, schön und schnell sollte er sein. Auf den Vorschlag Jellineks hin sollte die neue Baureihe den Namen „Daimler-Mercedes“ führen: Somit tauchte im Jahr 1900 „Mercedes“ erstmals als eigenständiger Markenname auf, nicht als Bezeichnung einzelner Wagen oder Fahrer.
Die DMG stand allerdings vor dem Problem der Absatzfinanzierung: Das Unternehmen benötigte weiteres Kapital bei einem trotz des angenommenen Erfolges vergleichsweise hohem Risiko, ob die Wagen auch tatsächlich verkauft würden. Emil Jellinek schlug bei der Bestellung der schönen schnellen Fahrzeuge vor, ein festgelegtes Kontingent zu Werksabgabepreisen zu übernehmen und den Verkaufsgewinn mit der DMG zu teilen. Das Unternehmen stimmte zu: Der Händler und der Hersteller trafen bereits am 2. April 1900 eine Vereinbarung über den Vertrieb von Wagen und Motoren, „wonach der Verkauf der Motoren unter dem Namen Daimler-Mercedes durch Jellinek erfolgen sollte“. Der Händler verpflichtete sich, eine komplette Serie von 36 Wagen zum Gesamtpreis von 550 000 Mark abzunehmen, und dafür zu sorgen, dass die Presse in Frankreich, Deutschland und Österreich über das neue Fahrzeug berichtet. Zudem wurde er im Oktober 1900 in den Aufsichtsrat der DMG gewählt.
Die Vereinbarung sicherte Jellinek zudem weitgehende Vertriebsrechte für leistungsstärkere Autos der DMG in allen wichtigen Märkten zu: Von April 1900 an war Emil Jellinek somit der Generalvertreter für Österreich-Ungarn, Frankreich, Belgien und die USA – also „praktisch für die ganze Welt“, wie ein Chronist schrieb. Er selbst war österreichisch-ungarischer Staatsbürger. In den Ländern, in denen er die alleinige Vertretung hatte, wurden die Wagen unter dem Namen „Mercedes“ verkauft, in allen übrigen hingegen zunächst als „neuer Daimler“. Bald schon wurde aber in allen Ländern nur über „Mercedes-Wagen“ gesprochen.

Großes Mercedes-Benz Special in Automobile Quaterly

Von Jörg Enger am 10. Juni 2010

Automobile Quaterly Vol 50 No 1

Automobile Quaterly Vol 50 No 1

Automobile Quaterly, das ist das NonPlusUltra der Periodika zum Thema Automobile. Die wunderbar verarbeiteten Bücher bringen immer wieder viele und hervorragend recherchierte Geschichten um die Geschichte des fahrbaren Untersätze. Selbstverständlich war in den letzten fast 50 Jahren, seitdem es diese einzigartige Reihe gibt, die Marke Mercedes-Benz, deren Entwickler, Fahrer und Modelle mehrfach beschrieben. In der aktuellen Ausgabe finden sich wieder gleich mehrere Artikel, die sich mit unserer favoritisierten Marke beschäftigen. Zunächst schreibt der bekannte Autor Karl Ludvigsen (Träger des “Silver Star Award”) eine Abhandlung über “Cars of the star” und damit Markenhistorie. Weiterhin findes sich in dieser Ausgabe ein Artikel von Mario Laguna über das MB-Museum in Stuttgart. Außerdem schreibt Tracy Powell über Walter Gotschke und sein künstlerischen Schaffen. Schließlich war er lange Werbezeichner bei Daimler-Benz und daher ist auch dies interessant für Marken-Enthusiasten.

Automobile Quaterly bekommt man im extrem gut sortierten Bahnhofsbuchhandel oder über das Internet.

Dossier: Werner Breitschwerdt

Von Jörg Enger am 1. Juni 2010

Ausgezeichnete Persönlichkeit

Professor Werner Breitschwerdt kam 1953 als Ingenieur zur Daimler-Benz AG, wurde 1977 Vorstand für Entwicklung und Forschung und 1983 Vorstandsvorsitzender. Von 1988 bis 1993 gehörte Professor Breitschwerdt dem Aufsichtsrat an.

Professor Werner Breitschwerdt kam 1953 als Ingenieur zur Daimler-Benz AG, wurde 1977 Vorstand für Entwicklung und Forschung und 1983 Vorstandsvorsitzender. Von 1988 bis 1993 gehörte Professor Breitschwerdt dem Aufsichtsrat an.

Schon am 3. März 2009 wurde Prof. Dr.-Ing. e.h. Dipl.-Ing. Werner Breitschwerdt in die European Automotive Hall of Fame aufgenommen. Die Feierlichkeiten fanden begleitend zum Automobilsalon Genf statt. Prof. Breitschwerdt nahm die Auszeichnung persönlich entgegen. Ein Grund dieser ausgezeichneten Persönlichkeit dieses Dossier zu widmen.

Werner Breitschwerdt wurde am 23. September 1927 in Stuttgart geboren. Er studierte an der Technischen Hochschule Stuttgart Physik bis zum Vordiplom und legte 1952 die Diplomprüfung im Fach Elektrotechnik ab. Nach einer Assistententätigkeit an der Universität trat Breitschwerdt im April 1953 in die Daimler-Benz AG ein und war zunächst in Sindelfingen im Versuch Pkw-Aufbauten als Elektroingenieur – eine Qualifikation, die dem Unternehmen Den ganzen Beitrag lesen »

60 Jahre Formel 1

Von Jörg Enger am 29. Mai 2010

Alles was alt ist, gehört ins Museum!? Die Formel 1 erfindet sich jedoch ständig neu. Auch in ihrem 60. Jahr bietet sie Spannung und Dramatik.
Für kommenden Herbst hat sich daher das Automuseum PROTOTYP entschieden, eine Sonderausstellung als Reminiszenz an die Helden, Marken und Teams der letzten 60 Jahre zu gestalten.
Zurückblicken kann die Königsklasse des Motorsports auf bewegte Jahre voller Emotionen, Passionen und Sensationen. Die Formel 1 schuf moderne Helden, die sich in hoch motorisierten Wagen auf den Strecken duellierten und dabei ständig der Gefahr ins Auge blickten. Ohne nennenswerten Schutz gaben sie stets Vollgas und schenkten sich keinen einzigen Meter.
Diesen Mythos Formel 1 zu verstehen – nicht zu verklären – hat sich die Ausstellung zum Ziel gemacht – mit historischen und modernen Fahrzeugen, faszinierenden Fotografien und spannenden Geschichten rund um Fahrer, Fahrzeuge und die Rennen.
Als Vorgeschmack auf dieses Ereignis möchten wir Sie an dieser Stelle zu den Anfängen der Formel 1 im Jahre 1950 mitnehmen und Sie schon einmal einstimmen auf “60 JAHRE FORMEL 1″.

Opel made by Daimler-Benz

Von Jörg Enger am 25. Mai 2010
Die Geländeeigenschaften des Opel-Dreitonners imponierten dem Militär gehörig.

Die Geländeeigenschaften des Opel-Dreitonners imponierten dem Militär gehörig.

Opel und Daimler-Benz hatten in ihrer jeweiligen Geschichte das ein oder andere Zusammentreffen. So hatten die Familienmitglieder derer von Opel mehrfach Mercedes-Benz Fahrzeuge am Anwesen als Privatwagen stehen.

Heute wollen wir aber von einer Zwangsgemeinschaft während und kurz nach dem 2. Weltkrieg berichten.
„3 Tonner Opel-Blitz“, gefolgt vom Zusatz „Nachbau Daimler-Benz“ – so weist noch 1948 die Betriebsanleitung von Mercedes-Benz eines der merkwürdigsten Fahrzeuge aus, das je in den Hallen des Konzerns gebaut wurde. Schillernd trotz seines wenig schmucken Auftretens, aber auch wegweisend zugleich iwar der L 701, wie Mercedes-Benz den Nachbau des Dreitonners Opel-Blitz nannte. Und – sich dessen ganz anderer Gene wohl bewusst – den Fremdling mit keinerlei Firmenzeichen versah.
Im Juni 1945 nahm das Werk die Produktion des L 701 für den zivilen Sektor wieder auf, nachdem das Fahrzeug dort rund ein halbes Jahr für das Militär produziert worden war.
Schillernd ist die Sache besonders deshalb, weil es zweifelsohne eine pikante Note hat, wenn ausgerechnet der stärkste Konkurrent Den ganzen Beitrag lesen »

Mit alter Schrift für alte Autos

Von Jörg Enger am 24. Mai 2010

P1010002DIN 1451 – da weiß doch gleich jeder, was gemeint ist – oder etwa nicht? Nun das ist die Bezeichnung für die Schrift, die auf Kennzeichen vor dem 1. November 2000 augegeben wurden. Bereits Anfang des letzten Jahres kristallisierte sich bei der Umfrage des DEUVET heraus, dass das authentische Erscheinungsbild des Oldtimers für die Oldtimerszene von besonders hohem Stellenwert ist. Dieses besondere Interesse bezieht sich bei den Fahrzeughaltern nicht nur das Fahrzeug selbst, sondern vor allem auch auf authentische Kennzeichenschilder ohne blaues Eurofeld und in alter DIN 1451 Mittelschrift auf dem Kennzeichen. Durch den DEUVET wurde dieses Anliegen an die einzelnen Bundesländer herangetragen. Als erstes Bundesland hat nun der traditionell oldtimerfreundliche Stadtstaat Bremen reagiert. Der Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa der freien Hansestadt hat eine Ausnahmeregelung für Oldtimer mit H-Kennzeichen und Rotem 07-Kennzeichen erlassen. Danach können auf Antrag Halter dieser Fahrzeuge Kennzeichenschilder mit alter Schriftart und ohne blaues Eurofeld erhalten. Auch wer schon ein neues Kennzeichen mit Eurofeld an seinem Oldtimer hat, wurde nicht vergessen. Selbst diese Halter können einen entsprechenden Antrag auf Zuteilung eines Kennzeichens in alter Ausführung stellen. Für den Antrag fällt eine Gebühr in Höhe von 100,00 Euro an. Eine einmalige Investition, die viele Oldtimerfahrer sicher gerne tätigen, um dem historischen Erscheinungsbild ihres Fahrzeuges gerecht zu werden.
Vorkriegskennzeichen oder die Kennzeichen der Besatztungszeit werden aber troz aller Freundlichkeit nicht erlaubt werden.

35 Jahre Hubraumgigant

Von Jörg Maschke am 15. Mai 2010

45Heute vor 35 Jahren wurde der Mercedes-Benz 450 SEL 6.9, das neue Spitzenmodell der S-Klasse, der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Fahrzeug begeisterte durch den bis dahin hubraumstärksten Seriennachkriegspersonenwagenmotor mit 210 kW sowie eine hydropneumatische Federung.

69prospekt3aErste Bestellungen wurden schon 1974 unter der Ladentheke angenommen. Man kalkulierte mit rund 1000 verkauften Wagen pro Jahr, was jedoch deutlich übertroffen wurde. Ab 1977 wurde der Wagen in einer abgasoptimierten und dadurch leistungsgeminderten Version mit 250PS in kleinen Stückzahlen auch nach Amerika ausgeliefert. Die als überholt geltende Luftfederung des 6.3 (ständige Wartungsansprüche, begrenzt haltbare Luftfederbälge, 69prospekt4aanfällige Ventile, Kondenswasser) wurde durch eine Hydropneumatik ersetzt, wie es sie bis dahin nur im Citroen gab. Die Karosse wird dabei von vier Federbeinen getragen, die sowohl als Feder als auch als Stoßdämpfer fungieren. Zu jedem Federbein gehört ein Federspeicher, der mit Stickstoff gefüllt ist. Durch eine Niveauregulierung an beiden Achsen bleibt das Fahrzeugniveau auch bei Beladung immer konstant. Die Bodenfreiheit konnte mittels eines Zugschalters am Armaturenbrett um 4 cm erhöht werden. Um das gigantische Drehmoment von 550 Nm auch auf die Straße zu bekommen, war ein Sperrdifferential serienmäßig. Wie überhaupt die Ausstattung sehr reichhaltig war: 3-Gang Wandler Automatik, Tempomat, Klimaanlage, 4 elektrische Fensterheber, Velourpolster, Drehzahlmesser, Armlehnen vorne und hinten, Scheinwerfer- Reinigungsanlage, Zentralverriegelung und Colorglas.
Die Fahrleistungen dieser Limousine der Superlative waren auch mit kompletten Ausstattung und dem daraus resultierenden Leergewicht von 1980Kg beeindruckend: Höchstgeschwindigkeit lt. Werksangabe 225km/h (Test 234km/h) und eine Beschleunigung von 0 auf 100 in 7,8 sec im Test. Der Verbrauch konnte dabei zwischen 16 l (auf der Autobahn mit Tempomat konstant 140km/h) und 25 l liegen bei häufigem Ausnutzen der Leistung.

Das Gebotene hatte natürlich seinen Preis: 1980 mussten in der Grundausstattung 81.247.- DM bezahlt werden. 116 SonderschutzZuzüglich einiger weiterer gern bestellter Ausstattungsdetails wie Metallic-Lackierung, Leder, Schiebedach, Alufelgen; ABS und Radio (sowie einiger nicht in den offiziellen Katalogen enthaltenen Features) konnte man so preislich schon an oder sogar über die 100.000 DM herankommen. (Quelle: M-100.de)

55 Jahre UNIMOG 404 S

Von Andreas F. Schulze am 10. Mai 2010

Im August 1948 wurde in Frankfurt am Main auf einer Ausstellung der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft der erste Unimog (Universal-Motorgerät) präsentiert. Trotz des stolzen Preises von 11.230 Mark gab es nicht weniger als 150 Adhoc- Bestellungen. Die renommierte Maschinenfabrik Gebrüder Boehringer in Göppingen konnte der hohen UNIMOG S Chassis 1956Nachfrage nicht entsprechen. Bereits vor der Fa. Boehringer hatte die Fa. Ehrhard & Söhne in Schwäbisch Gmünd im Jahr 1947/48 sechs Prototypen produziert. Bis Ende 1950 verließen nur 600 Einheiten des neuen Universal-Motorgeräts die Göppinger Hallen mit ihrer begrenzten Kapazität, bevor der Unimog dann mitsamt seinem Konstrukteur Direktor Albert Friedrich, dessen Mitarbeitern sowie den Produktionseinrichtungen anno 1951 ins Gaggenauer Werk von Daimler-Benz umzog. Viele der typischen Kennzeichen des Ur-Unimog sind bis in die heutige Zeit erhalten geblieben: vier gleich große Räder, Allradantrieb mit Differenzialsperren, Portalachsen, Zapfwellen vorn und hinten sowie eine kleine Pritsche für den Transport von Lasten und Geräten. Kinderkrankheiten sind zudem in den jungen Jahren des Unimog kein Thema, die Konstruktion Den ganzen Beitrag lesen »

Dossier: Mercedes-Benz Typ SS “Castagna”

Von Jörg Enger am 1. Mai 2010

Roxy‘s Spielzeug

Mercedes-Benz Typ SS mit Castagna Karosserie

Mercedes-Benz Typ SS mit Castagna Karosserie

Als Daimler-Benz im Jahre 1927 mit dem Slogan warb „Das letzte Wort – Typ S“ war das letzte Wort noch nicht gesprochen. Die Steigerung war der Typ SS – und selbst dieser war noch nicht das Ende der Fahnenstange. Mit diesem hier präsentierten exquisiten Fahrzeug erlebte auch der Aufbau noch eine Sonderzulage zu den vergleichsweise langweiligen Werkskarossen. Dadurch und durch die erhaltene Geschichte, die dieser Wagen hinter sich hat, macht speziell dieses Fahrzeug für uns so spannend. Sowohl der MVC Mercedes-Benz Veteranen Club als auch der Kompressor-Club kümmern sich um diese Fahrzeuge.

Samuel L. (Roxy) Rothafel

Samuel L. (Roxy) Rothafel

Im Jahre 1882, genauer am 9. Juli, erblickte bei der jüdischen Immigranten-Familie Rothapfel ein neuer Spross das Licht der Welt: Samuel Lionel wird nur kurze Zeit später in das Bürgerbuch von Stillwater im US Staat Minnesota eingetragen. Sein Start in der „Showbranche” war vermutlich der Job als Filmvorführer in Westchester, Pennsylvania. Dies war sein erstes „eigenes Kino”, für das er sich die Stühle beim örtlichen Bestatter lieh und seine Filmplakate selber malte. Als er nach New York City kam, konnte er sich dort schnell in der erblühenden „Showbranche” hocharbeiten. Keine Bar und kein Club, bei denen Samuel nicht seine Finger drin hatte oder zumindest doch bekannt war. Sein Name war jetzt schon durch die Amerikanisierung vom Rothapfel zu Rothafel geworden – zumindest in der offiziellen Schreibweise. In diesem Milieu wurde er von allen Freunden, Kollegen, Bewunderern und auch Den ganzen Beitrag lesen »