Mercedes-Benz Oldtimer-Newsticker

News für Oldtimer-Interessierte & Mercedes-Benz Liebhaber
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Archiv der Kategorie ‘Historie‘

Sehr altes Daimler Fragment 1885-6 gefunden

Von am 20. April 2014

Ein Leser des Newstickers hat uns die beigefügten Bilder zugesandt und würde sich wohl auch gerne von diesem Gefährt trennen.

Ein Motor ist derzeit nicht vorhanden, aber der momentane Eigentümer ist da noch auf der Suche…

Das Fahrzeug soll nach den Angaben des Eigentümers noch aus der Zeit vor 1890 stammen, was ja an sich schon eine Sensation darstellen würde…

Angebote können gerne an uns per Email an Info@MVConline.de gesandt werden, wir würden diese dann am jeweils nächsten Werktag weiterleiten.

Besonderes Jahrbuch: MB Classic Life #1

Von am 16. April 2014
  • Mehr als 200 Seiten Lesestoff und Fotos für Fans der Marke
  • Rückblick auf die Classic-Ereignisse des Jahres 2013
  • Passende Musik: Vinyl-Schallplatte mit acht Jazz-Titeln liegt bei

Stuttgart. – „Mercedes-Benz Classic Life #1“ heißt eine Neuerscheinung, die in Kooperation mit Mercedes-Benz Classic entstanden ist. Verantwortlich für Inhalt und Form zeichnet die Reutlinger premiummedia GmbH. Das aufwendig gestaltete Buch ist ab sofort unter www.mbclassiclife.com bestellbar, ab 14. April 2014 im Shop des Mercedes-Benz Museums sowie im Buchhandel erhältlich und kostet 49,90 Euro.

„Klassische Automobile von Mercedes-Benz strahlen eine Faszination aus, die direkt ins Herz geht“, sagt Michael Bock, Leiter von Mercedes-Benz Classic. „Diese Faszination gibt es jetzt in Buchform. Die Autoren bringen ausgewählte Classic-Ereignisse des Jahres 2013 lebendig aufs Papier: mit unterhaltsamen Geschichten und spektakulären Fotos.“

14C309_009Das Werk lässt die wichtigsten Momente des Klassiker-Kalenders 2013 noch einmal Revue passieren – ohne dabei den strengen Regeln einer Chronologie zu folgen. Dem Leser begegnen auf 216 Seiten Reportagen von Rennen und Rekordfahrten, Gespräche mit Visionären und Porträts wegweisender Innovationen. Die zweisprachig auf Deutsch und Englisch aufbereiteten Themen verknüpfen Tradition und Gegenwart. Der Spannungsbogen reicht von Bertha Benz’ erster Automobil-Fernfahrt mit dem Benz Patent-Motorwagen im August 1888 bis zur ersten autonomen Fahrt 125 Jahre danach: mit der neuen Mercedes-Benz S-Klasse (Baureihe 222) von Pforzheim nach Mannheim. Die weiteren Storys erzählen beispielsweise von Weltrekorden, die bis heute gültig sind, dem teuersten Automobil der Welt, der besonderen Dachform des „Pagoden“-SL, sowie den aktuellen Aktivitäten der stetig wachsenden Youngtimer-Szene.

Das im Format 28 mal 28 Zentimeter aufgelegte Buch „Mercedes-Benz Classic Life #1“ ist in der „EarBOOK“-Reihe des Edel-Verlags erschienen (ISBN: 978-3-943573-10-7) und enthält zusätzlich eine Vinyl-Schallplatte mit acht speziell ausgewählten Jazz-Titeln.

100 Jahre Leica im Dr. Carl Benz Museum

Von am 15. April 2014

LeicaIn Zeiten der Digital-Fotografie ist es kaum noch vorstellbar, wie schwierig es einmal war „Momente für die Ewigkeit“ festzuhalten. Große Holzkästen, aus denen vorne ein Messingobjektiv ragte, ein Herr im dunklen Anzug, der über seinen Kopf und über die Kamera ein schwarzes Tuch breiten musste, um vor Licht zu schützen, erinnern eher an eine Gruselkammer. Wer sich fotografieren lassen wollte, musste meistens ein Fotostudio aufsuchen, in dem die Zeremonie des Fotografierens oft Stunden dauerte.
Damit die Glasplatten in der Holzkamera ausreichend belichtet werden konnten, mussten Personen sekundenlang still stehen bis der Verschluss am Objektiv wieder geschlossen werden konnte. Schnappschüsse und spontane Fotografie von plötzlichen Ereignissen waren nicht möglich.
Das Zeitalter der fotografischen Aufnahmen begann im Jahr 1839, als die französische Akademie der Wissenschaften bekannt gab, dass es den Wissenschaftler Louis Daguerre gelungen ist, dauerhafte Bilder mit einer Camera – Obscura herzustellen. Gleichzeitig wird diese Erfindung für die Nutzung in der ganzen Welt frei gegeben.
Dadurch konnte sich auch Carl Benz schon als Student in den 60er Jahren des vorletzten Jahrhunderts eine Camera Obscura bauen. Eine eigene Dunkelkammer ermöglichte es ihm sogar, die belichteten Glasplatten zu entwickeln und Abzüge für Personen, die er fotografiert hatte zu erstellen. Aus seiner Leidenschaft zur Fotografie entwickelte sich sogar eine kleine Finanzierungshilfe für sein Studium.

Auch ein gewisser Oskar Barnack war in dieser Zeit ein begeisterter Hobby-Fotograf. Seine schwere Holzkamera schleppte er auf Berge und in Täler. Barnack war ein schmächtiger Mann und das angeborene Asthma machte es ihm nicht leicht, die Fotoausrüstung zu transportieren, und so entstand bei ihm der Wunsch nach einer kleinen Kamera. Oskar Barnack war längst auch beruflich mit der Optik verbunden. Als Entwicklungschef für Mikroskope bei der Firma Leitz in Wetzlar, standen ihm alle Möglichkeiten zur Verfügung, seinen Traum von der leichten Kamera zu verwirklichen. Schon im Jahr 1914 hatte er seine erste Kleinbildkamera fertig. Er benutzte dafür, das damals übliche Material für Kinofilme. Die Bildausschnitte bekamen daher das Format 24 x 36 mm. Zum Einsetzen in die Kamera wurde das Kinofilmmaterial auf kleine Filmpatronen gewickelt.
Oskar Barnack hatte seine Traumkamera und war endlich in der Lage, überall und in jeder plötzlich auftretenden Situation zu fotografieren. Dennoch sollte es noch 10 Jahre dauern bis die Technik der Kleinbild-Kamera soweit ausgereift war, dass man sie auch der Kundschaft anbieten konnte.
Ein Name für das neue Verkaufsprodukt war schnell gefunden. Aus dem Firmennamen Leitz und Kamera, wurde Leica.Die offizielle Markteinführung der Leica erfolgte im Jahr 1925.Fotografen aus aller Welt fotografierten bald nur noch mit ihrer Leica und auch heute noch gilt eine Leica als Mercedes Benz unter den Fotoapparaten. Viele Abbildungen von historischen Automobilen und viele Szenen aus dem frühen Motorsport wären ohne die Leica nicht möglich gewesen.
Das Automuseum Dr. Carl Benz nimmt das zum Anlass der Leica eine Sonderausstellung zu widmen. Vom 1. Mai an werden ca. 50 Leica Fotoapparate mit Zubehör aus allen Produktionsepochen gezeigt. Dabei ist auch die berühmte Leica I.

Automobila-Auktions-Test – Für die Presse

Von am 14. April 2014

Das Auktionshaus Seidel & Friedrich GdbR informiert nach dem Ende der Einlieferungen turnusmäßig die szenebekannte  Presse über die Einlieferungen einzelner Objekte anhand von Appetitfotos und kurzen Hinweisen. Damit Sie sich ein Bild machen können, fügen wir hier die ungekürzte Pressemitteilung ein:

PRESSEINFORMATION

AUTOMOBILIA AUKITON LADENBURG 23. & 24. Mai 2014-04-08

Runde 3000 Lots umfassen die beiden Kataloge der Frühjahrsauktion in Ladenburg. Ein Sonderkatalog ist alleine dem Thema Fotos gewidmet, hier werden rund 400 ausgewählte Fotoaufnahmen angeboten.

Highlights gibt es in Hülle und Fülle, so z.B. ein privates Fotoalbum vom ehemaligen Monteur von James Dean, Rolf Wütherich. Das Album ist aus dem Jahre 1950 und 1951 mit sehr vielen Aufnahmen der damaligen Prototypen der Fa. Porsche. Auch ein Fahreranzug von Michael Schumacher so wie ein getragener Fahrerhelm sind Bestandteil der Auktion.

Wie immer sind jede Menge Verkaufskataloge und Prospekte im Angebot. Darunter unter anderem Betriebsanleitungen der Fa. Suderia Ferrari Auto Avio Costruzioni für Werkzeugmaschinen. Im Sortiment sind auch mehr als 200 Positionen des C.S.A.I (Commissione Sportiva Automobilistica Italiana), Rennberichte, Nennungen, Zeitnehmerprotokolle fast aller Rennen der 60er und 70er Jahre. Darunter auch ein Bericht mit Zeitnehmerprotokollen über den Unfall von Jochen Rindt.

Ein original Antriebsaggregat Porsche Carrera RS 2,7 sowie zahlreiche Porsche Rennsport Ersatzteile sind ebenfalls im Angebot.

Dazu kommen jede Menge ausgesuchte Automobilia Raritäten wie Plaketten, Pokale, Fahrerhelme, handsignierte Fotos und vieles mehr.

Auch von dem Ausnahmefahrer Ernst Henne befinden sich einige Teile seines Nachlasses im Katalog. Mehr als 200 Plakate runden das Angebot ab…

Für mehr Informationen und Katalogbestellungen besuchen Sie unsere Website: www.autotechnikauktion.de oder kontaktieren Sie uns telefonisch unter: 0049(0)6203 957777

Lust auf Campingkult(ur)?

Von am 12. April 2014

Osterprogramm im Erwin Hymer Museum

Ei, Ei, Ei… Von Tüfteleien und genialen Einfällen im Osterferien-Programm! Die DDR entwickelte ihre eigene Konstruktions- und Campingkult(ur)-Geschichte, von der Fliehkraft bis zur Isolierung. In der Dauerausstellung gibt es während der Osterferien täglich offene Führungen täglich um 11 Uhr und 14 Uhr, und Mitmach-Aktionen von 11 bis 16 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Einfach kommen und dabei sein! Kostenbeitrag offene Führungen: Erwachsene 4 €, Kinder 2 €, zzgl. Museumseintritt, täglich vom 12. bis 27. April 2014.

20140404_144037Fehlt Ihnen noch das eine oder andere für Ihren Camping-Urlaub? Oder besitzen Sie Camping- und Freizeitzubehör, Reisebücher oder einen Wohnwagen bzw. ein Reisemobil, die Sie nicht mehr brauchen, andere vielleicht aber schon? Auf dem Camping-Flohmarkt im Erwin Hymer Museum können Sie am Samstag, 26. April 2014, von 10 bis 16 Uhr in Ruhe stöbern, tauschen, kaufen und verkaufen. Der erste Camping-Flohmarkt in Bad Waldsee ist ein Treffpunkt für Campingfreunde. Bei schönem Wetter findet der Flohmarkt auf dem großzügigen Außengelände des Museums statt. Bei Regenwetter finden die Stände im Museumsfoyer und in der Sonderausstellungshalle Platz. Der Eintritt zum Flohmarkt und zum Restaurant ist selbstverständlich frei. Informationen für Aussteller (jedermann) gibt es unter www.erwin-hymer-museum.de.

IMG_0593Oder einfach nur genießen und den Tag ausklingen lassen? “Swinging Caravano” im Museumsrestaurant Caravano am 24. April ab 18 Uhr. Swinging Jazz und Bossa Nova mit Flori Mayer, Lothar Kraft und Tiny Schmauch. Auf dem Programm stehen Songs aus der großen Zeit des Jazz. Eintritt frei!

Und zum Ferienabschluss am Sonntag, den 27. April, lockt das Frühlingsfest „Die Caravane zieht los“ mit Urlaubsstimmung, guter Laune, Ferienprogramm, Tipps- und Tricks aus der Camping-Küche und Live-Musik im Museumsrestaurant „Caravano“. Der Besuch des Museumsrestaurants ist kostenfrei!

Bosch Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival

Von am 11. April 2014

Volle Starterfelder und volles Programm rund um die Strecke

Über 500 Teilnehmer werden während der Bosch Hockenheim Historic vom 11. bis 13. April 2014 um Positionen kämpfen. „Wir haben volle Starterfelder in neun Rennen, zwei Gleichmäßigkeitsläufen und drei Demonstrationsläufen“, freut sich Organisationsleiter Wolfgang Huter. Somit ist der Zeitplan vollkommen ausgeschöpft und den Zuschauern wird den ganzen Tag Motorsport vom Feinsten geboten. Hinzu kommt das umfassende Rahmenprogramm mit Autogrammstunden, der Designpreisvergabe der Hochschule Pforzheim für Rennwagen, einem großen Markenclub Areal und vielen weiteren Attraktionen für Motorsportbegeisterte.

Hockenheim 5Am Samstagabend können die Zuschauer nach Rennschluss ein besonderes Highlight erleben: Zu Ehren des legendären Ausnahmefahrers Jim Clark wird der ehemalige Formel 1-Fahrer Christian Danner das Startsignal zu einem Weltrekordversuch mit Lotus-Fahrzeugen geben. Für den Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde müssen mindestens 437 Lotus-Fahrzeuge – ohne Baujahresbegrenzung – eine Runde um den 4,574 Kilometer langen Grand Prix-Kurs des Hockenheimrings drehen. Die zahlreichen Fahrzeuge werden sich tagsüber auf dem großen Markenclub Areal einfinden. Für die Lotus-Fans wird auch der Besuch des Jim Clark Memorials in der Ostkurve zu den Pflichtterminen gehören. Die feierliche Kranzniederlegung durch den Stifter Graham White und den ehemaligen Lotus Formel 1-Piloten Martin Donnelly findet am Samstag um 11.45 Uhr statt.

Zur Erinnerung: Der schottische Formel 1-Weltmeister Jim Clark verunglückte am 7. April 1968 im ersten Formel 2-Lauf um den Martini Gold Cup auf dem Hockenheimring tödlich. Zu seinem Gedenken präsentiert der Veranstalter neben den Lotus-Schwerpunkten Jahr für Jahr ein attraktives Formel 2-Starterfeld. Im Jahr 2014 starten Formel 2-Boliden der Marken Brabham, Chevron, Lola, Lotus, Ralt und Surtees im Rahmen der europäischen Meisterschaft Historic Formula 2.

Hockenheim 4Die 4,574 Kilometer lange Grand Prix-Strecke ist natürlich auch der Schauplatz für Formel 1-Fahrzeuge verschiedenen Generationen. Insgesamt bietet die Bosch Hockenheim Historic ein Spektrum an Formel-Fahrzeugen wie keine zweite historische Veranstaltung in Europa. Monoposti der 60er-, 70er- und 80er-Jahre laden die Zuschauer zu einer einmaligen Zeitreise ein. Übrigens haben besonders interessierte Besucher durch den direkten Zutritt ins Fahrerlager die einmalige Gelegenheit, den Mechanikern bei den Reparaturen und Vorbereitungen über die Schulter zu schauen.

Familienfreundliche Eintrittspreise machen dieses exzellente Motorsport-Wochenende vom 11. bis 13. April 2014 perfekt. So ist der Eintritt am Veranstaltungsfreitag für alle Besucher kostenfrei. Tickets für samstags und sonntags gibt es ab 25 Euro und das Wochenendticket ist bereits für 35 Euro zu erwerben. Jugendliche bis 16 Jahre in Begleitung eines Erwachsenen haben das ganze Wochenende freien Eintritt.

Mehr Informationen zur Bosch Hockenheim Historic unter www.hockenheim-historic.de .

MB Classic auf den Rennstrecken unterwegs

Von am 9. April 2014
  • „Renn-Heckflosse“ beim Dunlop FHR Langstreckencup
  • 190 E 2.5-16 EVO II bei der Youngtimer Trophy

Stuttgart. – 120 Jahre Motorsportgeschichte von Mercedes-Benz stehen für ein einzigartiges Kaleidoskop glänzender Erfolge in verschiedenen Rennsport-Kategorien. Das von legendären Siegen gekrönte Engagement der Marke im Tourenwagensport der 1960er-Jahre sowie der 1980er- und 1990er-Jahre bildet ein besonders buntes und faszinierendes Kapitel in diesem sportlichen Erbe des ältesten Automobilherstellers der Welt. Beide Epochen lassen den Dunlop FHR Langstreckencup der Fahrergemeinschaft Historischer Rennsport e. V. (FHR) sowie die Youngtimer Trophy lebendig werden. In beiden Rennserien geht in der Saison 2014 wieder ein nach authentischem Vorbild aufgebauter Werksrennwagen von Mercedes-Benz Classic an den Start. So fördert die Traditionssparte der Marke aktiv die besonders lebendige Pflege der Motorsportgeschichte.

ADAC Eifelrennen 2013Historischer Rennsport lässt die automobile Wettkampfkultur vergangener Epochen auf authentische Weise wiederaufleben. Das gilt insbesondere für den Dunlop FHR Langstreckencup – weltweit die größte historische Langstrecken-Rennserie nach Anhang K – sowie für die Youngtimer Trophy. In beiden Rennserien startet 2014 wieder ein von Mercedes-Benz Classic aufgebauter Werksrennwagen. Auf dem Rennkalender von Mercedes-Benz Classic stehen vier Rennen, die auf dem Nürburgring (Nordschleife und Grand-Prix-Kurs) und in Spa-Francorchamps stattfinden.

Das heutige Engagement von Mercedes-Benz Classic im historischen Motorsport beginnt im Jahr 2011, als die Traditionssparte der Stuttgarter Marke einen Mercedes-Benz 220 SE (W 111) für den Start im Dunlop FHR Langstreckencup aufbaut. Seit 2013 geht neben diesem von den Fans liebevoll „Renn-Heckflosse“ genannten Fahrzeug zudem ein Mercedes-Benz 190 E 2.5-16 Evolution II (W 201, kurz „EVO II“) in der Youngtimer Trophy an den Start. 

Archivnummer: D27639„Durch die Teilnahme unserer Werksrennwagen an mittlerweile zwei Rennserien des historischen Rennsports tragen wir aktiv zu dieser lebendigen Traditionspflege der Motorsportgeschichte bei“, sagt Michael Bock, Leiter von Mercedes-Benz Classic. „Unser erfolgreiches Engagement erinnert dabei an faszinierende Höhepunkte aus 120 Jahren Motorsport – an ‚magische Momente‘ von Mercedes-Benz.“

Archivnummer: D27676Während im FHR-Langstreckencup der Fahrergemeinschaft Historischer Rennsport e. V. (FHR) GT-Fahrzeuge und Tourenwagen der Baujahre 1947 bis 1975 starten, nehmen an der Youngtimer Trophy Fahrzeuge der Jahre 1966 bis 1990 teil. Das Reglement beider Rennserien richtet sich maßgeblich nach den Vorgaben für die Homologation der historischen Vorbilder. Das sorgt für höchste Authentizität und Originalität der eingesetzen Rennwagen.

Der Dunlop FHR Langstreckencup und die Youngtimer Trophy stehen für zwei unterschiedliche Epochen des Tourenwagensports – und doch ergänzen sie sich auf ideale Weise. Denn die Läufe für beide Serien werden innerhalb großer historischer Wettbewerbe im Rahmen derselben Rennwochenenden ausgetragen.

In der Saison 2014 starten die Werksrennwagen von Mercedes-Benz Classic bei der Historic Trophy Nürburgring auf der berühmten Nordschleife (30. Mai bis 1. Juni 2014), beim ADAC 24h-Classic Rennen auf dem Nürburgring (19. bis 22. Juni 2014), beim Spa Race Festival in Spa-Francorchamps (18. bis 20. Juli 2014) und bei der Westfalen Trophy auf dem Nürburgring (17. bis 19. Oktober 2014).

Rückkehr an die Schauplätze großer Erfolge von 120 Jahren Motorsport

Die Tourenwagen sind auch in dieser Saison wieder Den ganzen Beitrag lesen »

MB Oldtimer-Newsticker- STATISTIK

Von am 30. März 2014

newsletterDer Newsticker des Mercedes-Benz Veteranen Club von Deutschland e.V. startete am 14. März 2000 als MVC Aktuelles. Am Anfang noch ein Medium welches nach Bedarf erschien, mauserte es sich recht bald zu einer nahezu täglichen Nachricht aus dem Bereich Oldtimer, Youngtimer, Verkehr, Werkszeug, Rechtliches also rund um das rostigste Hobby der Welt. Über die Jahre sind andere MB Clubs, Fansites und sogar MB Classic darauf aufmerksam geworden und wir werden auf verschiedenen Seiten mit eingebunden. Mittlerweile sind bis heute 5.249 Beiträge veröffentlicht worden. Diese sind in 31 Kategorien eingruppiert und von unseren Lesern gibt es seit der Einführung der Kommentar-Funktion 903 Kommentare zu unseren Artikeln ein Schutzprogramm gegen Spam-Kommentare hat uns bisher vor 17.263 solchen Kommentaren bewahrt.

Wir danken unseren Lesern sehr für Ihre oftmals warmen aber auch für die ehrlichen oder uns fordernden Worte. Hören Sie nicht auf damit, sondern wir freuen uns über Rückmeldungen!

Auf diesen Weg will ich mich auch gleichzeitig für die verspätete Newsletter-Aussendung entschuldigen, aber der Besuch der TechnoClassica war mir wichtiger ;-)

 

Patina-Diskussion führt Charta von Turin ad absurdum

Von am 19. März 2014

TUEV SüdErhaltenswerte Patina oder behandlungsbedürftiger Rost? Die Charta von Turin, seit einem Jahr in Kraft, sorgt für kontroverse Diskussionen in der Oldtimer-Fangemeinde. Grund: Die weltweite Regelung rund um historische Fahrzeuge bevorzugt Bewahren gegenüber Restauration mit modernen Mitteln. Das führt immer wieder zu Praxisproblemen beim Oldtimer-Gutachten.

Patina oder Verwahrlost ?Seit einem Jahr ist die Charta von Turin in Kraft. Sie soll weltweit eine einheitliche Grundlage für Entscheidungen bieten, die im Zusammenhang mit Oldtimern stehen. In einem Punkt sorgt das Regelwerk jedoch eher für Diskussionen: Dass die Charta bei Patina grünes Licht gibt und professionell restaurierten Fahrzeugen eher die gelbe Karte zeigt, führt zu Kontroversen bei der H-Zulassung. Immer wieder kommen schlecht oder gar nicht restaurierte Fahrzeuge zur Begutachtung. Vergilbter Lack, zerschlissenes Leder, brüchige Vinyldächer oder schlichtweg Rost sollen mit Hinweis auf den Patina-Primat nicht negativ zu Buche schlagen. Aus Sicht von TÜV SÜD eine falsche Auslegung der Charta. Matthias Gerst, Oldtimer-Experte von TÜV SÜD: „Oldtimer-Fans wollen gut erhaltene, gepflegte oder professionell restaurierte Fahrzeuge sehen – dafür gibt es den Status als historisches Fahrzeug. Rost und Schimmel haben mit Patina nichts zu tun.“ 

Praxis contra Patina

Der sah schon Ende 1944 genau SO aus !Der sah schon Ende 1944 genau SO aus !Der größte Unterschied zwischen der Praxis bei der H-Zulassung und der Charta von Turin wird bei Komplettrestaurierungen deutlich. Sogenannte „Renovierungen“ sieht die Charta nämlich eher kritisch. Zwar wird eingeräumt, dass auch moderne Ersatzmaterialien und Techniken zum Einsatz kommen dürfen – beispielsweise zum Konservieren. Originalmaterialien und zeitgenössische Methoden sollen jedoch Vorfahrt haben. „Viele Autos brauchen eine umfassende Restaurierung – teilweise sogar mit Neuteilen – um überhaupt wieder im Straßenverkehr bewegt werden zu können. Die kann man nicht mit Patina retten“, so Gerst. Dementsprechend lassen die Zulassungsvoraussetzungen für das H-Kennzeichen ausdrücklich auch neue Komplettrahmen zu, wie sie beispielsweise für Citroën 2CV oder MG B im Angebot sind und vom jeweiligen Hersteller lizensiert wurden. 

Sicherheit geht vor

Einfach nur über Jahre vergessen ?Konservierung, Schutz, Sicherheit und Werterhalt: Aus Expertensicht sind in vielen Fällen moderne gegenüber historischen Materialien vorzuziehen. Das gilt ganz besonders für Bremsanlagen, Kolben oder auch Lacke. „Eine über die Jahre verblasste Motorhaube aufzuarbeiten und zu konservieren, dagegen ist nichts einzuwenden. Allerdings sind unter kalifornischer Sonne ‘verbrannte’ Lacke damit nicht gemeint. In solchen Breiten ist der Lack quasi ein Verschleißteil. Die Ideen der Charta sind eine sinnvolle Ergänzung zur H-Zulassung, die wiederum der Alltagstauglichkeit bei Einhaltung der Originalität klar den Vorzug gibt. Autos müssen sicher sein und den heutigen Anforderungen des Straßenverkehrs standhalten“, sagt Matthias Gerst. Mit allen Konsequenzen für die Restauration und den Werterhalt. Für die fachgerechte Restauration steht heutzutage eine ganze Palette von neuen Originalteilen zur Verfügung.

Massenware schützen

P1050961Bei allen Diskussionen rund um Patina: Die Charta von Turin will die Geschichte, das Design, die Technik und die Funktion erhalten und alle gesellschaftlichen Einflüsse von Fahrzeugen dokumentieren. Dazu gehören ausdrücklich die ersten Massenfabrikate wie Käfer und Rekord und Cinquecento. So sieht es auch TÜV SÜD: „Wir begrüßen die Charta von Turin. Sie ist in vielerlei Hinsicht wertvoll und auch vereinbar mit den Kriterien für die H-Zulassung. Doch wenn’s um die Sicherheit geht, dürfen keine Abstriche gemacht werden“, unterstreicht Oldtimer-Liebhaber Gerst.

bb – Treffen in Frankfurt 2014

Von am 18. März 2014

bb150bb Regenbogen PorscheDiese Nachricht verbreitete sich über die einschlägigen Facebook-Seiten am vergangenen Wochenende wie ein Lauffeuer:

Regenbogen Revival – bb Buchmann Treffen

Voraussichtlich am 21.09.2014 soll es ein Buchmann Treffen in der Klassikstadt in Frankfurt geben.

bb Magic Top geschlossenDie Autos der 80er werden Oldtimer und die extrovertierten Klamotten passen auch wieder. Rainer Buchmann, Gründer der Firma bb lädt im September nahe des ehemaligen Firmensitzes zum ersten großen bb Treffen in die bb Magic Top beim ÖffnenKlassikstadt Frankfurt ein. Star der Veranstaltung ist der originale bb Regenbogen 911 Turbo Targa von 1976. Außerdem werden ein bb Magic Top, erstes viersitziges Cabrio mit Stahldach auf Mercedes Basis und bb Polos mit dem DINFO gg Magic Top OffenSystem geszeigt. Parallel dazu wird das neue bb Buch aus dem Heel Verlag vorgestellt. Besitzer von bb Fahrzeugen können sich unter bb-buchmann@t-online.de vormerken lassen.

80 Jahre Winterreifen

Von am 15. März 2014

Als erster Winterreifen der Welt kam der Nokian Kelirengas bereits 1934 auf den Markt. Der Vorgänger des Nokian Hakkapeliitta, eines der bekanntesten Winterreifen, bot starken Schneegriff 

Assembly_1933Nokian Tyres erfand den ersten Winterreifen der Welt bereits vor 80 Jahren. Der Vorgänger des Nokian Hakkapeliitta, eines der bekanntesten Winterreifen, heißt Nokian Kelirengas (“Wetterreifen”) und wurde von Nokian Tyres in Finnland entwickelt, produziert und 1934 auf den Markt gebracht. Dieser Top-Pneu seiner Zeit bot starke Traktion in tiefem Schnee bei skandinavischem Winterfrost. Der erste Winterreifen war für Lastwagen konstruiert und hatte ein grobstolliges Profil, damit sie bei viel Schnee gut vorankamen. Mit dem revolutionären Nokian Kelirengas fuhren die Fahrzeuge selbst hügelige, verschneite Straßen mit festem Griff rauf. Früher mussten die Fahrer vor Steigungen umständlich Schneeketten auf den Sommerreifen montieren.

Nokian Hakkapeliitta Winterreifen: der Schneekönig der Straße

First_winter_tyre_lake_Pyhäjärvi_1930s KopieFür Pkw entwickelten die finnischen Ingenieure 1936 den Nokian Hakkapeliitta, der als echte Innovation die Sicherheit bei Schnee auf den rutschigen Winterstraßen deutlich erhöhte. Dieser Pkw-Winterreifen hatte ein dünnes, querlaufendes Profil mit mehreren Griffecken. Dieses komplett neue Profildesign gewährleistete festen Griff mit starkem Biss bei Schnee und Matsch. Die Saugnäpfe auf dem Profil, die verhinderten, auf Eis wegzurutschen, waren eine typische Stärke des Nokian Hakkapeliitta. Der Schneekönig der Straße war geboren. Den ganzen Beitrag lesen »

Stuttgarter-Firmen auf der RETRO

Von am 10. März 2014

Vorhang auf für Daimler und Porsche: Die beiden großen Marken der Region präsentieren sich auf der RETRO CLASSICS 2014 im Zeichen des Motorsports

Von Nizza über Le Mans bis zur DTM: Bei der RETRO CLASSICS 2014 legen die schwäbischen Autobauer Daimler und Porsche einen wichtigen Schwerpunkt auf den Motorsport. Jede der beiden Unternehmensgeschichten ist von den Namen großer Rennen und berühmter Fahrer wie mit einem roten Faden durchzogen. Doch diente der Motorsport seit Beginn des letzten Jahrhunderts nicht nur als publikumswirksame Werbeplattform, sondern stets auch als Experimentierfeld für technische Neuentwicklungen. 

Die „Ära Mercedes“: 120 Jahre Daimler-Motorsport

DTM-Boliden-c890x594-ffffff-C-ee7142a0-275074Der Stuttgarter Automobilriese Daimler feiert 2014 ein besonderes Jubiläum: 120 Jahre Motorsport. Beim ersten Automobilrennen der Welt im Jahre 1894 nahm zwar kein Fahrzeug der Daimler-Motoren-Gesellschaft teil – wohl aber Daimler-Motoren! Von den 15 Wagen, die auf der Strecke Paris-Rouen-Paris ihr Ziel erreichten, fuhren neun mit einem Daimler-Lizenzmotor, darunter auch die beiden erstplatzierten: ein „Panhard et Levassor“ und ein „Les fils de Peugeot Frères“. Der aufblühende Rennsport wurde zur Triebfeder der Ingenieurskunst: Bei der Rennwoche von Nizza brachte es der erste Mercedes 1901 bereits auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 58,1 Stundenkilometern – und gewann. Paul Meyan, Generalsekretär des Automobilclubs von Frankreich, war von dieser Leistung derart beeindruckt, dass er schrieb: „Wir sind in die Ära Mercedes eingetreten.“  Den ganzen Beitrag lesen »

Original* und . . .

Von am 8. März 2014

Original – Matching Numbers – Neubau -  Nachbau – Replica -  Fake – Special – Eigenbau – Recreation -  Preservation – Bitsa (bits of this, bits of that) – Story-Teller - Scheunenfund – diese Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Norbert Schroeder sagt im Interview (Powerslide #22): „Es findet ein Umdenken statt.“ Und zwar in Richtung Originalität, was bei Renn- und Sportfahrzeugen selbstverständlich eine Menge Fragen aufwirft. Die Powerslide-Redaktion hat sich daher entschlossen, das Thema in aller Ausführlichkeit darzustellen. Dazu konnte der Automobil-Historiker Martin Schröder gewonnen werden, der mit dem „Export“ eines Auto Union 12-Zylinder-Motors aus der DDR, dem ersten Buch über die Renngeschichte der Auto Union, mit dem Erwerb eines Porsche 904 mit 493 km auf dem Tacho und vieler anderer Sammlerwagen wie kein Zweiter für dieses Thema prädestiniert ist.

*Origo lat. Ursprung, Abstammung. Davon abgeleitet das deutsche Fremdwort Original und das Adjektiv original. Ein Original kann immer nur ein Einzelstück sein, das Original eines Gemäldes im Gegensatz zur Reproduktion oder zum Druck. Im hier interessierenden Automobilbereich gibt es zwar ebenfalls als Originale zu bezeichnende Einzelstücke, die Regel ist das jedoch nicht. Der Autor wird daher eine weitere Ableitung „Originalität“ und als Abstufung den „Grad der Originalität“ eines historischen Fahrzeugs benutzen. Mit dieser Bestandsaufnahme soll der Versuch unternommen  werden,  zur Sensibilisierung des Themas beizutragen

01 Mercedes-Benz  Typ SSK Chassis-Nr. 36045

Mercedes-Benz  Typ SSK Chassis-Nr. 36045. Dieser Wagen steht im Louwman-Museum in den Haag und wird von Mercedes als der SSK mit dem höchsten Grad an Originalität eingestuft. Foto: Louwman Museum

02 Ray Jones beim Prix Maritime 1975 Travering  Bad Oldesloh in Typ S auf SSK umgebautRay Jones beim Prix Maritime 1975 auf dem Travering bei Bad Oldesloh in seinem aus einem Typ S umgebauten „SSK“

Sehen wir uns die beiden Mercedes SSK an: Oben ein roter, unten ein weißer, der eine steht der andere fährt. Wo also ist der Unterschied? Und doch liegt zwischen diesen beiden Wagen die ganze im Titel dieses Beitrags enthaltene Bandbreite.

Ein wirklich interessanter Artikel mit vielen interessanten Fakten, zum weiterlesen hier klicken ->   Den ganzen Beitrag lesen »

Bitte um Mithilfe: Mercedes Weinbrennereien

Von am 6. März 2014

Mercedes Weinbrennerei 011Beim Stöbern in meinen Unterlagen stolperte ich mal wieder über das Thema „Mercedes drauf, aber nicht drin“. Dies betrifft unter anderem die in Stuttgart 1874 (!) gegründeten Mercedes Weinbrennereien. Neben einigen originalen Flaschenetiketten, Rechnungen, Mercedes Weinbrennerei 003Aschenbecher etc. habe ich leider nichts mehr gefunden. Vor allem im Internet Fehlanzeige, mehr als ungewöhnlich. Da ich eine Serie von Artikeln über das Thema zu schreiben plane, bin ich auf der Suche nach weiteren Quellen. Kann jemand helfen?

Gerne Kontakt via Redaktion@MVConline.de

MVC Rhein-Main – Ausfahrt zum 40sten

Von am 5. März 2014

von Jochen Schramm

Im Jahre 1974 – also vor 40 Jahren – wurde der Mercedes-Benz Veteranen Regionalclub Rhein-Main gegründet. Dieses Jubiläum wird mit einem Veranstaltungsprogramm vom 1. bis 4. Mai 2014 gefeiert.40 Jahre Rhein Main

Programm:

  • Donnerstag, 1.Mai 2014
  • Ausfahrt durch die Wetterau unter dem Motto: „50er Jahre“
  • Stadtbesichtigung Butzbach und Führung im Rosenmuseum Steinfurth
  • Abend zur freien Verfügung
  • Freitag, 2. Mai 2014
  • Ausfahrt nach Rüsselsheim unter dem Motto: „Stern trifft Blitz“
  • Besichtigung der Werkssammlung von Opel Classic
  • Grillabend im Automuseum Central Garage
  • Samstag, 3, Mai 2014
  • Ausfahrt durch den Taunus unter dem Motto: „Landschaft genießen“
  • Festabend mit Siegerehrung im Automuseum Central Garage
  • Sonntag, 4. Mai 2014
  • Frühschoppen im Automuseum Central Garage
  • Abreise

1974 Pfingsten Ladenburg (8)Zentrale Anlaufstelle für Start und Ziel der Tagesveranstaltungen sowie der Ort der Abendveranstaltungen ist das AUTOMUSEUM CENTRAL GARAGE, Niederstedter Weg 5, 61348 Bad Homburg v. d. H. Die Anmeldung ist bis zum 25. März 2014 an die genannte Adresse zu richten. Es zählt das Datum von: Poststempel, Fax oder Mail und der Überweisung. Mit Bezug auf das Jubiläum ist die Teilnahme auf „40“ Fahrzeuge begrenzt.Die Teilnehmerbeiträge sind auf das angegebene Konto zu überweisen. Bitte fügen Sie ein Foto des Teilnehmerfahrzeuges bei.

► MVC Rhein-Main – Jochen Schramm – Hammermühle – Gattenhöferweg 33 – D-61440 Oberursel – Fax: 06171 -30 69 E-Mail: Info@medidentaschramm.de

Die Hotels sind in eigener Verantwortung zu buchen. Vorschläge von Häusern in der Region finden Sie in der Nennung, die Sie direkt HIER herunterladen können.

25Jahre R129 – ein guter Freund

Von am 3. März 2014
  • Innovationen vom automatischen Überrollbügel bis hin zum Integralsitz
  • In der Baureihe R 129 debütiert der Zwölfzylinder in den SL-Modellen
  • Erstmals sind offizielle AMG-Versionen des SL erhältlich 

Caption orig.: Mercedes-Benz SL-Roadster, Baureihe 129Seine große Bühne ist der Automobil-Salon in Genf im März 1989: Mercedes-Benz präsentiert den neuen SL der Baureihe R 129. Die Resonanz ist auf Anhieb überaus positiv – so positiv, dass die vorgesehene jährliche Fertigungskapazität von 20.000 Einheiten bald mehr als ausgelastet ist. Wer einen R 129 haben möchte, muss in der Anfangszeit mehrjährige Lieferfristen in Kauf nehmen.

KMercedes-Benz 300 SL (R 129, 1989 bis 2001), erste Generation (1989 bis 1995).napp ein Jahr nach seiner Vorstellung wird der SL mit dem internationalen „Car Design Award“ ausgezeichnnet. Chefdesigner Bruno Sacco und sein Team haben ganze Arbeit geleistet. Die stilsicheren, schnörkellosen Linien der leicht keilförmigen Karosserie, die ausgestellten Radläufe für die Breitreifen, die Halbspoiler vor den Vorderrädern, eine sehr schräg stehende Windschutzscheibe, das gekonnt modellierte Heck und die serienmäßigen Leichtmetallräder ergeben eine äußerst harmonische Gesamtwirkung – inklusive Funktionalität: Der aerodynamische Feinschliff im Detail, einschließlich Unterboden und Motorraum-Durchströmung, ergibt in der Summe den kraftstoffsparenden und geschwindigkeitserhöhenden cW-Wert von 0,32 mit montiertem Hardtop. Für den offenen Wagen mit geschlossenen Seitenscheiben werden 0,40 gemessen.

Caption orig.: Ein integraler Bestandteil des Sicherheitskonzepts ist der automatische Überrollbügel, der erstmals im Automobilbau realisiert ist und die Aufgabe hat, im Falle eines Überschlags den Überlebensraum der Fahrgäste zu sichern. Um die FreudNeue Maßstäbe setzt dieser Wagen auch in puncto Sicherheit. Die passive Sicherheit wurde über zahlreiche Maßnahmen auf ein für ein offenes Fahrzeug immens hohes Niveau gehoben. Ein integraler Bestandteil des Sicherheitskonzepts ist der automatische Überrollbügel, der erstmals im Automobilbau realisiert ist. Bei einem drohenden Überschlag wird er sensorgesteuert elektromagnetisch ausgelöst, durch die Kraft vorgespannter Federn innerhalb von 0,3 Sekunden hochgeklappt und durch Sperrklinken gesichert. Ein weiterer Bestandteil des Sicherheitskonzepts sind die Integralsitze des SL, deren Konstruktion ein technisches Meisterwerk darstellt: 20 Patente für Detaillösungen stecken in diesem Sitz. Gestell und Lehne bestehen aus unterschiedlichen, speziellen Magnesium-Legierungen in Dünngusstechnik. Sie enthalten die integrierten Dreipunktgurte mit Gurtstraffer, die Gurthöhenverstellung mit gekoppelter Kopfstützenverstellung sowie elektrische Stellmotoren für die Längs-, Höhen- und Neigungs-Verstellung von Sitzkissen und Lehne. Die Belastbarkeit des Sitzes im Crashfall beträgt ein Vielfaches der möglichen auftretenden Kräfte.

Vollautomatisches Faltverdeck und Fahrwerk mit Aktivfunktionen

Caption orig.: Mercedes-Benz SL-Roadster der Baureihe 129Besonders hohen Bedienungskomfort bietet das neu konstruierte elektrohydraulische Stoffverdeck, mit dem der SL serienmäßig ausgestattet ist. Allein durch Betätigen eines Schalters kann das Verdeck innerhalb von 30 Sekunden geöffnet oder geschlossen werden. Die einwandfreie Funktion des automatischen Überrollbügels ist unter dem geschlossenen Verdeck garantiert. Das serienmäßige Hardtop besteht aus Aluminium und ist trotz größerer Fensterflächen gegenüber dem Coupédach des Vorgängermodells bei einem Gewicht von 34 Kilogramm rund 10 Kilogramm leichter.

Für das SL-Fahrwerk ist auf Wunsch ein neu entwickeltes Zusatzsystem lieferbar, das den seinerzeit realisierbaren Stand der Fahrwerktechnik markiert und drei Teilsysteme miteinander kombiniert. Aufbaubewegungen werden je nach Beladungszustand, Straßenbeschaffenheit und Fahrweise beruhigt, was quasi eine Vorstufe zum aktiven Fahrwerk darstellt, das im Jahr 1999 im Coupé der Baureihe C 215 seine Serienreife erlebt.

Caption orig.: Mercedes-Benz SL-Roadster der Baureihe 129Der R 129 ist über die Jahre mit verschiedenen Motorisierungen lieberbar. Spitzenmodell ist der Typ 600 SL/SL 600 mit V12-Motor (290 kW/394 PS, von Juni 1993 an SL 600 genannt), der im Oktober 1992 präsentiert wird. Der leistungsstärkste Motor des Pkw-Verkaufsprogramms ermöglicht fulminante Fahrleistungen und gilt als Musterbeispiel an Laufruhe und turbinenartiger Kraftentfaltung. Vor allem das unaufgeregte Fahren in hohen Geschwindigkeitsregionen und das eindrucksvolle und zugleich kultivierte Erreichen der Höchstgeschwindigkeit charakterisieren den 600 SL. Wem bei den Acht- und Zwölfzylindern Leistung und Prestige noch nicht ausreichen, kann sich an AMG in Affalterbach bei Stuttgart wenden. Auch von dort gibt es über die Jahre mehrere SL-Typen mit leistungsstarkem Antrieb und einer insgesamt sehr sportlichen Ausrichtung. Das Highlight bildet ab 1999 auf Basis des SL 600 der Mercedes-Benz SL 73 AMG mit 386 kW (525 PS).

Zwei Modellpflegen (1995 und 1998) halten den R 129 frisch. Premiere im SL feiert mit der Modellpflege 1995 das Elektronische Stabilitäts-Programm ESP®, das den Fahrer in kritischen Fahrsituationen unterstützt. Sensoren erfassen und vergleichen Lenkwinkel und Gierrate. Passen die Bewegungen nicht zusammen, wird das System automatisch aktiv. Einzelne Räder werden individuell so abgebremst, dass das Fahrzeug leichter in der Spur zu halten ist. Auch ist der beliebte R 129 der erste SL, von dem es zahlreiche Sonderserien gibt. Im Juli 2001 läuft im Werk Bremen das letzte von insgesamt 204.940 Exemplaren der Baureihe R 129 vom Band; die Nachfolge tritt im gleichen Monat die Baureihe R 230 an. Damit ist der R 129 hinsichtlich der Gesamtstückzahl nicht ganz so erfolgreich wie sein 18 Jahre lang gebauter Vorgänger der Baureihe R 107 mit 237.287 Fahrzeugen; im Vergleich der durchschnittlichen Jahresproduktion liegt dagegen die Baureihe R 129 mit etwa 16.500 Einheiten weit an der Spitze. Erfolgreichstes Modell dieser Baureihe ist die mit dem Vierventil-V8-Motor M 119 ausgerüstete 5-Liter-Variante, von der im Zeitraum von 1988 bis 1998 insgesamt 79.827 Exemplare entstehen. Die bei Weitem seltenste Ausführung ist der SL 280 mit V6-Motor, der von 1997 an als Einsteigermodell der Baureihe fungiert und nur 1.704 Mal vom Band läuft.

Der Club zum Klassiker für den Lebensabend: www.r129sl-club.de

Gedenkstätte Marienborn – Treffen für historische Automobile

Von am 2. März 2014

Gedenkstätte Marienborn erinnert Ende Juni 2014 an das Ende der Grenzkontrollen mit einzigartigem Treffen für historische Automobile

02 DEUVET Marienborn Kontrolle KopieAuch in diesem Jahr, 25 Jahre nach dem Fall der Mauer, findet am ehemaligen Grenzkontrollpunkt in Marienborn bei Helmstedt eine in Deutschland einzigartige Veranstaltung statt: Völlig entspannt „staut“ man sich mit historischen Fahrzeugen auf dem weiten Areal der Gedenkstätte südlich der Autobahn Berlin-Hannover, um an die „unendlichen Wartezeiten und schikanösen Kontrollen“ beim Grenzübertritt bzw. beim Transit nach Westberlin zu erinnern. Deshalb sind am 28. und 29. Juni 2014 besonders jüngere Fahrzeuge bis Baujahr 1989 gern gesehen, um mit ihnen die langen Fahrzeugschlangen von Pkw und Lkw der letzten Jahre vor der Wiedervereinigung als Foto oder im Film zu simulieren. Neben diesen Bildterminen bietet die Gedenkstätte zusammen mit dem DEUVET, dem Bundesverband der Clubs Klassischer Fahrzeuge, für Teilnehmer und Besucher ein erweitertes Informationsprogramm an.

06 DEUVET Marienborn Kopie Den ganzen Beitrag lesen »

Das PROTOTYP für die Familie

Von am 16. Februar 2014

Nach dem Versenden unseres Newsletters am Freitag, 14.2.14, gingen diverse Emails bei uns ein, die uns auf einen Schreibfehler hinweisen wollten… nun gut, meine Rechtschreibung und mein Satzbau sind sicherlich manchmal fragwürdig, doch bei der Überschrift zu diesem Artikel ist so alles korrekt!

DSC04173Das Automuseum PROTOTYP in dem momentan entstehenden Stadtteil Hafencity war vor zwei Wochen Ziel eines kleineren Familienausflugs. Nun gut, die Familie war vorab nicht wirklich begeistert, zumal das Wochenende als Zeugnisferien angedacht war… aber jeder durfte einen Vorschlag in Hamburg machen und ich wählte das Prototype.

Unter dem Motto „Personen. Kraft. Wagen.“ zeigt das Automuseum PROTOTYP seit April 2008 in der Hamburger HafenCity ein umfassendes Bild gelebter Auto-Leidenschaft: Geniale Konstrukteure und waghalsige Rennfahrer werden ebenso in Szene gesetzt, wie technische Details leistungsstarker Motoren und formschöner Sport- und Rennwagen aus rund 100 Jahren Automobilhistorie. -> soweit der erste Satz aus der Pressemitteilung des Museum. Meine Familie war davon nicht wirklich begeistert, mussten Sie doch schon des Öfteren Automusen mit mir erkunden. Doch es sollte anders kommen…

DSC04134Für den Besucher bietet sich die seltene Chance, den Ikonen der Ingenieurskunst ungewöhnlich nahe zu kommen. Ohne Glas oder störende Barrieren kann er die präsentierten Fahrzeuge aus allen Perspektiven betrachten und entdeckt dabei so manches faszinierende Detail. Durch das innovative Ausstellungskonzept wird in der HafenCity Automobilgeschichte lebendig. Im modernen Ambiente eines umgebauten historischen Fabrikgebäudes erfährt der Museumsbesucher unmittelbar, was „Faszination Motorsport“ bedeutet. Zum einen ist das die Leidenschaft der Konstrukteure, Designer und Rennfahrer, deren Schicksale im Automuseum PROTOTYP unterhaltsam und informativ vermittelt werden. Im DSC04162gleichen Maße ist es jedoch auch die Leidenschaft, mit der die Besucher selbst in die präsentierte Welt eintauchen: Mit versonnenem Lächeln schlendern sie um die barrierefrei ausgestellten Rennwagen, lauschen dem röhrenden Sound der Motoren in der Audiobox oder steigen stolz aus dem Porsche 356-Fahrsimulator aus, weil sie die Streckenzeit des vorigen Besuchers um ein paar Sekunden unterboten haben.

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Braunschweig: Power. Passion. Pole Position.

Von am 14. Februar 2014

190E 2.5 / 16 EVO IISeit 120 Jahren sorgt Daimler im Motorsport für Nervenkitzel und Emotion pur. Aus diesem Anlass präsentiert Mercedes-Benz in den Schloss Arkaden Braunschweig einen Streifzug durch 120 Jahre Renngeschichte – vom legendären Silberpfeil bis zu den Hightech-Rennwagen aus Formel 1 und DTM. Die Ausstellung „Power. Passion. Pole Position.” bietet dabei spannende Einblicke in die Technik der Boliden von damals und heute sowie unvergessliche Geschichten aus den Pioniertagen des Motorsports. Neben acht Originalfahrzeugen, die durch höchste Präzision und das fahrerische Können ihrer Piloten Geschichte geschrieben haben, machen weitere Exponate und ein umfangreiches Rahmenprogramm den Besuch zu einem Erlebnis. Mit „Power. Passion. Pole Position.” knüpft Mercedes-Benz an das erfolgreiche Ausstellungskonzept in Kooperation mit ECE an, welches in den vergangenen Jahren über 11 Millionen Besucher begeistert hat.

Bei unserer Ausstellung können Besucher die Faszination Motorsport unmittelbar erleben. Wir präsentieren das Engagement und die Erfolge unserer Marke Mercedes-Benz im Motorsport in vielfältiger Weise”, so Bettina Wieneke, Leiterin der Mercedes-Benz Niederlassung Braunschweig.

AMG-Rekordjahr 2013 – AberMitGeschichte nichts am Hut?

Von am 3. Februar 2014
  • Mit rund 32.200 verkauften AMG Fahrzeugen stärkstes Jahr in der Unternehmensgeschichte
  • Neue Varianten und Allradtechnik in den gehobenen Segmenten erobern neue Kunden 

2013 war das erfolgreichste Jahr in der Geschichte von Mercedes-AMG. Mit insgesamt rund 32.200 ausgelieferten Sportwagen und Performance-Modellen erzielte die Performance-Marke von Mercedes-Benz einen Absatzrekord. 

AMG Performance Center Beijing 2012„Wir blicken auf das stärkste Jahr in der Geschichte unseres Unternehmens zurück“, sagte Tobias Moers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Mercedes-AMG GmbH. „Das außerordentliche Wachstum hat sogar unsere eigenen Erwartungen deutlich übertroffen. Dies zeigt einmal mehr, dass wir mit unserer Wachstumsstrategie „AMG Performance 50“ auf dem richtigen Weg sind. Wir werden unsere Wachstumsstrategie konsequent fortsetzen und weiter ausbauen.“ 

Starke Performance in den Hauptmärkten

Das Affalterbacher Unternehmen verzeichnete 2013 eine durch neue Produkte und den Ausbau des Vertriebsnetzes getriebene starke Nachfrage in den drei größten AMG Märkten USA, Deutschland und Großbritannien. Getrieben wurde dieses Wachstum unter anderem durch die breite Einführung des durch AMG unter Performance-Aspekten neu entwickelten Allradantrieb 4MATIC: Die Modellpflegen des E 63 AMG sowie der CLS 63 AMG sind nun auch mit AMG Allradantrieb 4MATIC sowie als kraftvolles S-Modell erhältlich. Daneben verzeichneten auch die SUV-Modelle von Mercedes-AMG und ganz besonders auch die neu eingeführten Kompaktmodelle A 45 AMG und CLA 45 AMG eine steigende Nachfrage. Abgerundet wird die Produktoffensive durch den zuletzt eingeführten S 63 AMG, der sich ebenfalls höchster Nachfrage erfreut.

AMG_A45 + AMG CLA_45_ Bilster_BergDurch die Produktoffensive und die Einführung des kompakten CLA 45 AMG im Jahr 2013 konnte Mercedes-AMG den Absatz im Hauptmarkt USA nachhaltig steigern: Mit einem Wachstum von rund 20 Prozent lag das Absatzvolumen deutlich über dem des Vorjahres. Auch die beiden europäischen AMG-Hauptmärkte Deutschland (+10%) und Großbritannien (+40%) konnten trotz eines insgesamt schwachen EU-Markt-Umfeldes ebenfalls sehr starke Verkäufe vorweisen: Beide Märkte übertrafen die Absatzerwartungen für das Jahr 2013. Neben den Hauptmärkten verzeichnet Mercedes-AMG auch signifikante Zuwächse in Japan, China, Kanada, Russland und Brasilien. So konnte der Absatz im Zukunftsmarkt China im Jahr 2013 um rund 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden, obwohl die neuen Einstiegsmodelle A 45 AMG und CLA 45 AMG sowie der neue S 63 AMG 4MATIC dort erst in diesem Jahr auf den Markt kommen.  

Ausweitung des Vertriebsnetzes

14C86_02Eine zentrale Rolle der Wachstumsstrategie „AMG Performance 50“ spielen die AMG Performance Center: Die seit 2008 im Mercedes-Benz-Vertriebsnetz eingerichteten exklusiven Verkaufspunkte tragen einer optimalen Kundenansprache Rechnung. Die AMG Performance Center zeichnen sich durch einen eigenständigen Markenauftritt aus und stellen die Produkte und Themenwelten der Performance-Marke AMG sowie die Individualisierungsmöglichkeiten des designo-Programms in den Fokus. Zum Jahreswechsel zählte die Mercedes-AMG GmbH insgesamt 375 AMG Performance Center in 27 Ländern. Weitere Standorte sind in Planung, um die exzellente Betreuungsqualität aller AMG Kunden künftig noch weiter auszubauen. 

Innovations- und Entwicklungskompetenz am Standort Affalterbach

Auch im Jahr 2013 hat das Unternehmen seine Rolle als technologische Speerspitze des Daimler-Konzerns wiederholt unter Beweis gestellt. Die AMG-Ingenieure decken am Standort Affalterbach die komplette Fahrzeugentwicklung ab und sind zu einem sehr frühen Zeitpunkt in die Entwicklungsprozesse von Mercedes-Benz eingebunden. So verfügen beispielsweise alle 2013 eingeführten Allradmodelle neben dem neuen 4MATIC-Antrieb ebenfalls über die durch Mercedes-AMG entwickelten Achskomponenten sowie komplett neue Vorderachsen. Im Zusammenspiel mit der spezifischen Fahrwerksabstimmung unterstreichen die Allradmodelle den Führungsanspruch der Produkte in Bezug auf Fahrdynamik im jeweiligen Segment. Daneben entwickelt das Unternehmen auch Sportwagen komplett in Eigenregie: Der SLS AMG beweist als erstes von Mercedes-AMG entwickeltes Fahrzeug die Kompetenz und Leidenschaft am Unternehmenssitz Affalterbach. Zudem brachte AMG mit dem SLS AMG Coupé Electric Drive im vergangenen Jahr den stärksten in Serie produzierten Elektro-Supersportwagen der Welt auf den Markt. Der elektrische SLS AMG vereint dabei sowohl Innovationen aus der Werkstoffkombination von Aluminium und CFK-Rohbau (kohlenstofffaserverstärkter Kunststoff) und der neu entwickelten, leistungsfähigen Batterie in sich und besitzt eine überragende Fahrdynamik dank AMG Torque Dynamics. Auch die Leichtbaustrategie „AMG Lightweight Performance“ wurde bei der Entwicklung des elektrischen SLS AMG sowie der neuen S-Klasse konsequent umgesetzt: Das Gewicht des neuen S 63 AMG konnte gegenüber dem Vorgängermodell um bis zu 100 Kilogramm reduziert werden.14C86_01 

Vom Zwei-Mann-Unternehmen zur Performance-Marke

AMG (Aufrecht Melcher Großaspach) wurde 1967 von Hans Werner Aufrecht und Erhard Melcher gegründet und hat von Beginn an eindrucksvolle Erfolge im Motorsport erzielt. Das ehemalige Zwei-Mann-Unternehmen zählt heute über 1.200 Mitarbeiter am Standort Affalterbach und hat sich in den letzten 47 Jahren zur technologischen Speerspitze und hundertprozentigen Tochter der Daimler AG entwickelt. Das AMG Markenversprechen „Driving Performance“ steht für Spitzentechnologie und die pure Faszination am Fahren – und das in allen vier Geschäftsfeldern. Neben der Entwicklung von High-Performance-Fahrzeugen bietet AMG mit dem zweiten Geschäftsfeld „Sport Packages & Models“ einen attraktiven Einstieg in die Welt von AMG: Die Performance-Spezialisten von AMG waren verantwortlich in der Entwicklung des A 250 Sport und des CLA 250 Sport beteiligt. Die Sport-Modelle „engineered by AMG“ wurden im Jahr 2013 ebenfalls stark nachgefragt und wurden an über 12.000 Kunden übergeben. Spezielle Kundenwünsche werden in Affalterbach im dritten Geschäftsfeld, dem „AMG Performance Studio“, umgesetzt: Hier werden individuelle AMG Fahrzeuge in exklusiver Stückzahl entwickelt und produziert. Auch im vierten Geschäftsfeld „Driving Academy & Motorsports” kann das Affalterbacher Unternehmen zahlreiche Erfolge für sich verbuchen: Die AMG Driving Academy verzeichnete im letzten Jahr weltweit über 11.000 Teilnehmer und konnte das Kundenprogramm mit neuen Veranstaltungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Polen weiter ausbauen. Daneben bleibt die Performance-Marke immer noch ihren Wurzeln im Motorsport treu und feiert mit dem SLS AMG GT3 herausragende Erfolge auf internationalen Rennstrecken.

> Bis hierher Pressemitteilung der DaimlerAG.

< Ab hier Kommentar von Jörg Maschke:

Aber Mit Geschichte nichts am Hut

P1040131Leider vergisst man im Hause AMG leider wo man herkommt… denn sollten Sie einen historischen Mercedes mit AMG-Veredelung oder -Umbau besitzen, dann wird es mit Ersatzteilen oder technischen Unterlagen für eine Instandsetzung schon sehr schwierig. Kennt man nicht über “geheime” Kontakte den korrekten Ansprechpartner/in in Affalterbach hat man keine Chance. Wie es besser geht zeigt die Firma Alpina bei BMW Fahrzeugen mit einer nennenswerten Teileversorgung bzw. Ansprechpartnern die direkt auf alte Unterlagen zugreifen können.

Das Mercedes das Thema Teileversorgung für seine historischen Fahrzeuge im Griff hat, ist hinlänglich bekannt, warum sich aber weder die Sport- noch die Classic-Abteilung mit dem boomenden Bereich klassisches Tuning und Betreuung der Originalfahrzeuge beschäftigt, ist schon eigenartig…

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