Mercedes-Benz Oldtimer-Newsticker

News für Oldtimer-Interessierte & Mercedes-Benz Liebhaber
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Archiv der Kategorie ‘Bücher‘

Unbeantwortete Email an den Newsticker?

Von am 11. Juni 2013

DSC00321Durch ein Softwareproblem/Virusangriff sind leider alle Emails diesen Jahres die an Info@MVConline.de oder an den Newsticker geschickt wurden gelöscht worden. Wenn Sie uns also Material für einen Artikel oder eine Frage die noch nicht geklärt wurde geschickt hatten… BITTE MAILEN SIE UNS NOCHMAL AN!

Danke für Ihre Mühe und entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten!

Hat der Motor eine Seele?

Von am 11. Juni 2013

Das Rennen von New York nach Paris 1908 und eine Nachfahrt im Jahre 2008

1908 New York Paris 2Der Film von Wolfgang Ettlich und Andreas Dirr erzählt anhand der Aufzeichnungen des Fahrers Hans Koeppen die spannende und tragische Geschichte des Rennens und sucht dabei nach Antworten auf die Frage “Hat der Motor eine Seele?”

1908 New York Paris 1Diese hochphilosphische Frage blinzelt immer wieder in den Auzeichnungen aus einem alten, in einem Antiquariat gefundenen, Buch über das Rennen durch. Besonders reizvoll ist dabei der Blick auf die Strecke und Menschen, die man 2008 beim Nachfahren der historischen Route machen konnte. Eine Dokumentation und ein Rückblick zugleich und je weniger man vom historischen Rennen und seinem Ausgang weiß, umso spannender wird dieser Film!

1908 New York Paris 3Der Film von Wolfgang Ettlich und Andreas Dirr wurde in voller Länge (84min.) 2008 als Reportage auf arte gezeigt, ist aber an vielen Oldtimerinteresseirten damals wohl entgangen. Damit dieses Versäumnis nun nachgeholt werden kann, ist es möglich auf www.Ettlich-Film.de diesen überaus sehenswerten Dokumentarfilm für 15,-€ + 3,-€Versandkosten (in Deutschland) zu bestellen.

Reiseführer für die Bertha Benz Route

Von am 7. Juni 2013

Bertha Benz Memorial Route ReiseführerSicherlich haben Sie schon von der Bertha Benz Fahrt und von der Bertha Benz Memorial Route gehört. Diese faszinierende Idee einer Fahrt mit dem ersten Automobil durch die Frau des Erfinders und Ihrer Söhne kann nun mit einem gedruckten Reiseführer nachempfunden werden.

  • Geschichte und Kultur entlang der ersten automobilen Fernfahrt
  • Band 10 in der Reihe explorise Ferienstraßen
  • 14,90 €
  • 240 Seiten
  • ISBN 978-3-941784-37-6
  • Erscheinungstermin: 6. Juni 2013
  • Grebennikov Verlag, Berlin

Die Bertha Benz Memorial Route erinnert an die weltweit erste automobile Fernfahrt. Ohne das Wissen ihres Mannes Carl Benz, der zwei Jahre zuvor das Automobil erfunden hatte, machte sich Bertha Benz mit ihren Söhnen Eugen und Richard auf den Weg in ihre Geburtsstadt Pforzheim, um ihre Mutter zu besuchen. Die Autofahrt entpuppte sich als erfolgreicher Marketingcoup, der auch modernen Kampagnen ohne Probleme das Wasser reichen könnte: War das Automobil doch in aller Munde, nachdem Bertha Benz mit ihrer Fernfahrt dessen Tauglichkeit bewies.

Bis heute wird die Erinnerung an das Ereignis hochgehalten: Alle zwei Jahre erfolgt zum Beispiel eine Oldtimer-Gedächtnisfahrt. Diese Bertha Benz Fahrt lockt viele Schaulustige an, die die Karossen früherer Tage bestaunen. Die visionäre Bertha Benz Challenge, an der Elektroautos teilnehmen, fi ndet sogar jährlich statt. Die Idee dahinter ist, die modernsten Autos der Welt auf die älteste Autoroute zu schicken.

Wer die Route als Tourist erkunden möchte, der begibt sich auf eine Reise durch eine der attraktivsten Kulturlandschaften Deutschlands: So führt die Strecke durch die Wein- und Spargelgebiete des Kraichgaus und der Oberrheinischen Tiefebene, in die Goldstadt Pforzheim und durch historische Städte wie Ladenburg und Bretten und vorbei an den Schlössern in Heidelberg, Bruchsal, Karlsruhe und Schwetzingen. Dabei kommen freilich auch Auto- und Technikfreunde auf ihre Kosten, liegen doch das Technoseum in Mannheim, die Technikmuseen in Sinsheim und Speyer, der Hockenheimring und das faszinierende Automuseum Dr. Carl Benz in Ladenburg an der Reiseroute.Bertha Benz Memorial Route Reiseführer und die ANDEREN

Zum Reiseführer: Der Grebennikov Verlag ist ein internationales Verlagshaus mit Sitz in Moskau und Berlin. Verleger Alexander Grebennikov und sein Berliner Team publizieren seit 2009 überwiegend deutschsprachige Reiseführer und Bildbände für den mitteleuropäischen Markt. Im Jahr 2012 startete der Grebennikov Verlag mit acht Titeln die Reihe explorise Ferienstraßen. Die Reiseführer-Serie wird jährlich um sechs bis acht Titel ergänzt und zeichnet in ihrer Gesamtschau ein faszinierend vielfältiges Bild Mitteleuropas.

Automobil Geschichten von Winfried Seidel

Von am 5. Juni 2013

Kennen Sie das Automuseum Dr. Carl Benz? Und kennen Sie vielleicht sogar noch das “Kleine Museum” in Ladenburg?

Dann ist das im Folgenden beschriebene Buch für Sie eigentlich kaufverpflichtend.

190SLSWinfried A. Seidel hat ein Buch über einen Teil der Autos aus seinem Museum geschrieben. Doch dabei geht es nicht nur um die technischen Daten und die Vorgänge rund um den Erwerb der Fahrzeuge, vielmehr sind es die Geschichten die jedes Fahrzeug zu einem ganz besonderen Stück Automobilgeschichte werden lassen. Ein paar kleine Appetithäppchen?

  • Da wird die Geschichte eines Mercedes 600 erzählt, der quasi von alleine den Weg ins Museum fand.
  • Oder die Vorgänge rund um die ersten Autos in der stolzen Sammlung.
  • Und dann die ganzen 10 Zufälle die zur Wiedererstehung des AVUS Rennwagens geführt haben.
  • Der Wagen den es nur einmal gibt wird selbstverständlich auch erklärt.170VS Der Einmalige
  • Und jedes der beschriebenen Fahrzeuge wurde neu in Szene gesetzt, herausgekommen sind dabei wunderschöne Bilder die den Geist und die Form perfekt einfangen.
  • Aber erst die Geschichte von Fahrzeug Nummer 3! Einer momentan gezeigten Leihgabe aus London, die wohl der Wagen der ersten echten Bertha Benz Fahrt war.

170 Wanderdühne…das Buch ist informativ und gut zu lesen und wenn man die Fahrzeuge dann auch noch kennt oder zumindest einmal im Museum gesehen hat, wird man das Buch nicht aus der Hand legen, bevor man es ausgelesen hat.

Es ist unter www.AutomobilGeschichten.de zu bestellen und kostet 29,50€ zzgl. Versand. Momentan gibt es auch noch die Künstleredition mit einem signierten, limitierten und nummerierten Originalbild in exklusiver und handgefertigter Metallbox zu 320,-€ (solange lieferbar!).

“CarToons” Autos im Comic

Von am 4. Juni 2013

Offensichtlich stand ein 300 d eines japanischen Mitglieds des MVC Pate für  "Mephisto's Car" in dem Manga "Blue Exorcist" der "Black Butler" ReiheMercedes-Benz 300 SL, Actros und Heckflosse als Helden moderner Bildgeschichten: Comics spiegeln auf faszinierende Weise die Markengeschichte von Mercedes-Benz wider. Schon im ersten Album von „Tim und Struppi“, das 1929 erschien, tritt ein Mercedes auf. Seither ist in verschiedenen Serien und Alben geradezu eine grafische Enzyklopädie der Fahrzeuge von Mercedes-Benz entstanden. Ob edler Oldtimer, zuverlässiges Taxi, eleganter Sportwagen oder repräsentative Limousine: Die Attribute der Stuttgarter Marke spiegeln sich im Comic wieder als automobile Träume und als Aspekte eines modernen Alltagsbildes – sei es im realen Brüssel oder dem fiktiven Entenhausen. Einen Ausführlichen Artikel gab es vor vielen Jahren schon dazu. Doch die Zeiten ändern sich und die art der Comics auch. Mangas sind bei Kindern und Jugendlichen hoch im Kurs. Und hier im Comic Blue Exorcist” haben wir ein Bild gefunden, dass nicht nur die Kernkompetenz des MVC betrifft, sondern ein “stilisiertes” Fahrzeug abbildet an dessen Kühler eindeutig eine MVC-Plakette prankt.

Seltene Benz Cie. – Auslieferungspapiere…

Von am 27. April 2013

…gehen zurück in die Werkshallen

SpezifikationDie Vertreter der verschiedenen Mercedes-Clubs kennen solche Anfragen sicherlich gut genug. Man erhält eine Email mit einer netten Geschichte, wie jemand im Nachlass oder in alten Familienunterlagen Bilder, Prospekte, Werkzeug oder Ersatzteile eines alten Autos gefunden hat. Zumeist wird gefragt, zu welchem Fahrzeugtype diese gehören könnten, da man selber nicht das nötige Fachwissen hätte. Evtl. findet sich auch die eigentliche Frage, die Frage was man dafür bei eby oder auf einem Teilemarkt so verlangen könnte.

Doch bei der Email aus diesem Artikel war alles anders!

Die Email erhielt ich im September letzten Jahres und bereits die Überschrift hörte sich sehr interessant an:

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Benz-Originalpapiere 1914 zu verschenken

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Jahre 1914 kaufte mein Urgroßvater sein erstes Auto, einen Benz Luxus-Runabout 10/30 PS, # 15229. Als Kind habe ich noch auf dem Wagen, der damals in einer Scheune stand, gespielt. Der Familiensage nach wurde er ca.1955 an einen Sammler oder ein Museum vekauft, er könnte also noch in einer Sammlung existieren.

Bei der Haushaltsauflösung meiner Mutter tauchten nun die original-Lieferpapiere auf, siehe anhängende Scans. Bevor ich diese ins Altpapier werfe: Hat irgendjemand Interesse an den drei Blättern?

Es sind:

  1. Der Lieferschein
  2. Die Ausführungs-Spezifikation
  3. Die “Bordwerkzeugliste”

Aus dem Bordwerkzeug ist übrigens noch ein Gabelschlüssel 19/22 vorhanden, beschriftet “BENZ&Co.A.G.MANNHEIM”.

Mit freundlichen Grüßen

Axel Eichendorff

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Lieferschein 1914Leider blieben unsere Suche und Nachfragen nach dem Verbleib des Fahrzeugs bei verschiedenen Sammlern ohne Erfolg… und so entschied sich der edele Spender, zu unserem Bedauern aber mit voller Zustimmung, dazu die knapp 100 Jahre alten Dokumente an das Automuseuem Dr. Carl Benz zu übergeben.

Wir haben allerdings die große Freude und die Erlaubnis von Herrn Eichendorff, daß wir die Scans der Unterlagen im Newsticker veröffentlichen dürfen. Klicken Sie einfach auf die Bilder und genießen Sie in voller Größe diese Dokumente! Genießen Sie diese Zeitdokumente und staunen auch Sie über die teils witzigen Hinweise und genauen Auflistungen. Besonders interessant ist sicherlich:

  • Die dringende Bitte um Rücksendung der Verpackung.
  • Die Ausstattungsliste, in der akribisch alles aufgeführt ist, was heute zur Grundausstattung gehört, wie z.B. Räder, Lampen und Tacho.
  • Die Liste des “Bordwerkzeuges” sieht fast wie eine komplette Schrauberwerkstatt aus.

BordwerkzeugUnd für alle Chronisten oder den/die Inhaber des gesuchten Fahrzeuges:

Herr Eichendorff betrachtet Sie die Papiere als einstweilige Dauerleihgabe.

Keine Angst, er oder seine Familie will sie nie zurückhaben. Aber: Wir alle, Personen wie Institutionen, sind nur auf Zeit Hüter solcher Sachen.

Sollte sich wider Erwarten der Benz Nr.15229 doch erhalten haben und finden, so wäre es im Interesse aller, wenn die Papiere wieder zum Fahrzeug kämen.

Ein sicherlich nobler Wunsch!

Buchprojekt Autofriedhof und Fahrzeugbestimmung…

Von am 15. April 2013

Layout 1Dieter Klein arbeitet seit über 25 Jahren als selbstständiger Fotograf und steht nun nun kurz vor der Beendigung seines Buchprojektes über historische Autofriedhöfe. Über den Zeitraum von vier Jahren hat er zahllose Bilder für das Buch mit dem Titel “Forest Punk” zusammengetragen.

Leider lassen sich aufgrund des fortschreitenen Verfalls nicht mehr alle Fahrzeuge zweifelsfrei zuordnen… daher bittet er um fachmännische Hilfe, denn von den ca. 110 Bildern im Buch sind nur noch Wenige nicht identifiziert.

Auf der Webseite: http://www.forest-punk.de/ findet man unter dem Menupunkt “Wer kann mir helfen” Bilder von den Fahrzeugen bzw. Details von Fahrzeugen, die noch nicht zugeordnet sind. Wer helfen kann sollte sich beeilen und die Bilder durchsehen – einen Mercedes habe ich nicht drunter gesehen – doch als Dankeschön erhält der jeweils erste richtige Hinweis ein Buch gratis vom Autor!

 

 

Druck direkt aus dem Werk

Von am 31. März 2013

WartungsheftWerkstatthandbuchImmer wieder kommen Anfragen nach Werkstatthandbüchern, Bedienungsanleitungen oder Ersatzteilisten auf die betreuenden Vereine zu.

MotorbilderEinige der Wünsche lassen sich auf besonders einfache und schnelle Weise erfolgreich lösen. Das Werk hat auf der eigenen Classic-Seite einen Bereich mit den verfügbaren Nachdrucken zusammengestellt. Im Bereich Technische Literatur findet man:

BedienungsanleitungUnd dabei ist die Vermutung, daß man dort nur für die Baureihen W124 oder W201 fündig wird, “weil die ja eh schon digital entwickelt wurden” völlig fehl am Platz! Man findet durchaus Unterlagen für W100, W105, W108, W109, W111, W112, W113, W114, W115, W120, W121, W136, W180, W186, W188, W198… und noch weitere.

Wem weniger nach Technikwissen ist,d er kann sich auch als Neuwagenkäufer fühlen und in den Prospekten stöbern:

Und wer gar kein Papier mehr bewegen möchte, hat die Möglichkeit in den Digitalen Medien sein Wissen über die Marke oder die Baureiehen R/C107, W108, W109, W111, W112, W114, W115, W116, W123, W126, R129 und W201 sowie W202 zu vertiefen.

MB-O-Newsticker – fehlerhafte Anschriften wurden gelöscht – prüfen Sie Ihre Emails!

Von am 22. März 2013

MB-O-NewstickerHaben Sie am 22.03.2013 den wöchtenlichen Newsletter des Mercedes-Benz Oldtimer Newstickers erhalten?

  • JA – dann kontrollieren Sie bitte am Wochenende 29.-30.03.2013 ob Sie den Newsletter auch bekommen. Wenn JA ist alles o.K. Wenn NEIN, dann tragen Sie Ihre Emailanschrift bitte neu HIER ein.
  • NEIN – dann tragen Sie Ihre Emailanschrift bitte neu HIER ein.

Warum der ganze Aufwand? Nun, wir haben heute über 300 Fehlermeldungen mit schafhaften oder nicht mehr aktuellen Emailanschriften zurück erhalten. Diese wurde von uns nun gelöscht, damit wir in Zukunft weniger Emailtraffic mit der Newsletteraussendung produziern.

Sie kennen noch andere Oldtimer-, Klassiker- oder Youngtimerfreunde, die unseren Newsticker noch nicht erhalten? Oder Ihr Mercedes-Club ist noch kein Nachrichtenlieferant für den Newsticker? Dann machen Sie bitte Werbung für uns! Auch wenn wir ohne externe Werbung auskommen, so misst uns das Stammhaus wie auch unsere Clubvorstände natürlich am Erfolg und gerademal etwas über 4.000 Newstickerleser sollten sich doch steigern lassen, oder ? !

Mercedes-Benz 300 & 600 – Staatslimousinen 1951-1981

Von am 19. März 2013

mercedes-benz 300 und 600Den sog. “Großen Mercedes” haftete schon immer der Hauch des unerreichbaren an. Vor dem Zweiten Weltkrieg beispielsweise eindrucksvoll durch das Modell 770 unter Beweis gestellt. Es war das Fahrzeug der Könige und Kaiser.

Diese Tradition hat der Stuttgarter Autobauer nach dem verheerenden Krieg mit den Modellen 300 und 600 würdig weitergeführt. Ungezählte Staatsmänner und gekrönte Häupter haben in der Nachkriegszeit in den bequemen Fauteuils dieser Luxuslimousinen Platz genommen. Von dem Ausrutscher und der kurzen Episode mit dem wiederaufgelegten Namen “Maybach” einmal abgesehen.

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Ab heute im Buchhandel >Pagode<

Von am 18. März 2013
  • Die Baureihe W 113 von 1963 bis 1971  
  • Unter einem berühmten Dach

Vor 50 Jahren wurde eine Legende geboren: Der Mercedes-Benz W 113. Dieser SL hatte die schwere Aufgabe, gleichzeitig das Erbe des legendären „Flügeltürers“ 300 SL und seiner offenen Derivate – wie den 190 SL – anzutreten. Er meisterte diese Herausforderung perfekt und fuhr sich durch seine Schönheit, seine Perfektion und seine Wertstabilität in die Herzen ganzer Generationen von Autoliebhabern.

Dieses sehr detaillierte und reich bebilderte Buch beinhaltet sämtliche Daten über die Mercedes-Benz Roadster 230 SL, 250 SL und 280 SL. Nach einer einführenden Vorgeschichte, in der die Historie der Marke und die Entstehung der ersten SL beschrieben wird, lernt man alles über die „Pagode“ – auch, wie sie dank ihres außergewöhnlich geformten Hardtops zu ihrem berühmten Namen gekommen ist. Mit tiefem Fachwissen und illustriert durch einmalige Aufnahmen und Abbildungen beleuchtet der Autor Entwicklung, Vermarktung, Modellpflege, technische Daten und Sporteinsätze des Mercedes-Benz W 113.

Besonders interessant ist dabei, dass der Blick auch über den Tellerrand geht: Die Eigenheiten der Modelle für den Export und die Situation auf den einzelnen Märkten werden akribisch genau erklärt. Abgerundet wird dieses „All-Inclusive-Paket“ durch ein umfangreiches Tabellenwerk, in dem von lieferbaren Motoren, Farbkombinationen, Sonderausstattungs-Codes bis hin zu den Absatzzahlen und Fahrgestellnummern des Cabriolet-Beaus nichts fehlt.

Der Autor Brian Long ist kein Unbekannter in der Szene. Nach über 50 Publikationen zum Thema „Automobil“ – darunter das erst kürzlich bei Delius Klasing erschienene Buch über die Mercedes-Benz R/C 107 – widmet er sich hier wieder seiner selbst „erfahrenen“ Leidenschaft SL.

Der Titel erscheint am 18.03.2013 – ISBN 978-3-7688-3598-5 - in Deutschland: 34,90€

Frühling, Sonne, Autokaufen!

Von am 6. März 2013

“Der perfekte Kauf – Oldtimer & Youngtimer”: Motor Klassik bringt neuen Ratgeber für Einsteiger

Stuttgart – Wer mit dem Gedanken spielt, sich einen Oldtimer oder einen Youngtimer zu kaufen, dem stellen sich viele Fragen:

  1. Welches Auto passt zu mir?
  2. Was bekomme ich für mein Budget?
  3. Was muss ich beim Oldtimerkauf beachten?
  4. Kaufe ich privat, beim Händler oder bei einer Auktion?

Auf diese und viele andere Fragen gibt es nun kompetente Antworten aus einer Hand: Motor Klassik (www.motor-klassik.de), das Magazin für klassische Automobile aus dem Haus Motor Presse Stuttgart (www.motorpresse.de), bringt am 6. März 2013 das Sonderheft “Der perfekte Kauf – Oldtimer & Youngtimer” für 7,90€ auf den Markt. Der Kauf-Ratgeber für Einsteiger bietet auf 188 Seiten detaillierte Kauf- und Modellberatungen zu mehr als 100 Oldtimern und Youngtimern von 2500 Euro bis über 500 000 Euro. Zu jedem der 106 untersuchten Modelle hat die Redaktion die Stärken und Schwächen, wertvolle Hinweise und nützliche Adressen in einem ausführlichen Steckbrief zusammengefasst.

Dazu liefert der Ratgeber eine Vielzahl von Service-Geschichten etwa zu den Themen “In 12 Schritten zum Klassiker”, Probefahrt, Import, Auktionen oder Porträts verschiedener Oldtimer-Besitzer. “Selbst Insider werden noch viele neue Dinge entdecken”, verspricht Hans-Jörg Götzl, Chefredakteur von Motor Klassik.

Das neue Motor Klassik Spezial “Der perfekte Kauf: Oldtimer & Youngtimer” kann unter www.motor-klassik.de/ratgeber auch direkt bestellt werden.

Real Racers – Helden der Rennstrecke

Von am 16. Februar 2013

1950 begann im Mai auf dem ehemaligen Flughafen in Silverstone eine Rennserie, die heute als Königsklasse des Motorsports gilt: die Formel 1. Die ersten beiden Dekaden gingen als die goldene Ära in die Historie ein – gleichzeitig war es die Epoche mit den meisten tödlichen Unfällen. Zum Teil wurde auf gesperrten öffentlichen Straßen um den Sieg gefahren, Auslaufzonen gab es nicht, die Zuschauer standen häufig unmittelbar an der Strecke und das Fahrerlager wurde nicht selten auf der grünen Wiese aufgeschlagen. Es war aber auch die Zeit großer Freundschaften zwischen den Fahrern, von denen nicht wenige durch ihren Charakter oder ihren besonderen Stil hervorstachen, wie es heute nicht mehr vorkommt. „Helden der Rennstrecke“ heißt ein Buch von Stuart Codling, das sich vor allem bildreich mit den Anfangsjahren der Formel 1 befasst.

Der in der heutigen Zeit etwas altertümlich wirkende Titel ist keineswegs eine Plattitüde und leitet sich nicht zuletzt auch von der amerikanischen Originalausgabe ab, die „Real Racers“ heißt. Die Leistungen der damaligen F-1-Piloten sind mit denen der aktuellen Stars im Rennzirkus kaum zu vergleichen. Die Fahrzeugentwicklung steckte damals noch in den Kinderschuhen, und so konnten auch Unternehmen wie Lotus, das in einer Londoner Garage seinen Anfang nahm, Größen wie Ferrari Paroli bieten. Dass Teamkollegen mitten im Rennen ihr Auto für den Star im Rennstall abgeben mussten, damit dieser erfolgreich ins Ziel kam, ist inzwischen ebenfalls schon fast vergessen. Von den 40 wichtigsten Protagonisten jener Epoche, die der Autor einleitend in Kurzportraits vorstellt, starben rund ein Dutzend während eines F-1-Rennens.

„Helden der Rennstrecke“ lebt vor allem durch seine großartigen Fotos, die die Sturm- und Drangjahre der Formel 1 mit starkem Fokus auf die Fahrer atmosphärisch dicht wiedergeben. Dazu kommen Größen wie Stirling Moss, Jackie Stewart, Frank Williams, Jack Brabham und andere persönlich zu Wort, erzählen von bestimmten herausragenden Rennen oder geben ganz einfach wieder, wie sie sich damals gefühlt haben.

„Helden der Rennstrecke“ von Stuart Codling ist im Delius-Klasing-Verlag erschienen, hat 208 Seiten mit 50 Farb- und 212 Schwarz-Weiß-Fotos und kostet 29,90 Euro. Foto: Delius Klasing Verlag

Carl kommt im Comic zurück!?

Von am 9. Februar 2013

Die Idee einen Comic zum Thema Erfindung des Automobils zu gestalten ist für ein Traditionsunternehmen wie die Daimler AG schon mehr als ungewöhnlich. Noch ungewöhnlicher aber ist die 180-Grad-Wende bei Carl Benz. Seit mehr als 30 Jahren besteht der Konzern mit Hinweis auf die Geburtsurkunde auf die Schreibweise Karl, also nicht Carl. Das ist nunmehr alles Makulatur. Völlig unbemerkt von der Oldtimer-Szene akzeptiert Daimler nun plötzlich den Carl. Das nicht nur bei dem Comic, sondern auch in allen anderen Bereichen. Mercedes-Benz Urgestein Winfried Seidel hatte schon immer das „C“ verwandt, so auch in seinem „Dr. Carl Benz Museum“. Über die Hintergründe lassen sich nur Vermutungen anstellen. Die überlassen wir natürlich Ihnen. Es lebe das hohe C.

„Carl Benz – Ein Leben für das Automobil“ heißt der erste Comic von Mercedes-Benz, der die Erfindung des Automobils und die faszinierende Lebensgeschichte seines Schöpfers, Carl Benz, in bunten Bildern erzählt. Im Beisein des belgischen Zeichners Willy Harold Williamson und des Autors Martin Grünewald wird der Comic am 9. Februar 2013 mit einer besonderen Veranstaltung im Mercedes-Benz Museum präsentiert.

„Kurzweiliger kann man die Geschichte des Automobils und die Wurzeln unseres Unternehmens kaum darstellen“, sagt Michael Bock, Leiter von Mercedes-Benz Classic. „Die erstklassigen Zeichnungen bestechen durch ihre historische Genauigkeit und die Sprechblasen bringen die Geschichte auf den Punkt. Beim Patent-Motorwagen stimmt wirklich jedes technische Detail und Carl und Bertha erkennt man sofort wieder“.

Der Comic illustriert auf 52 Seiten die wichtigsten Meilensteine aus dem Leben von Carl Benz, beginnend mit seiner Geburt am 25. November 1844. In einprägsamen Bildern erzählt der Comic den hürdenreichen, von Schicksalsschlägen begleiteten Lebensweg von Carl Benz, der mit der Patentanmeldung seines dreirädrigen Motorwagens am 29. Januar 1886 den Geburtstag des Automobils definierte. An seiner Seite: Ehefrau Bertha Benz. Deren legendäre erste Fernreise vor 125 Jahren von Mannheim nach Pforzheim, gemeinsam mit den Söhnen Eugen und Richard, schildert der Comic sehr eindrücklich. Thematisiert werden auch die zeitgleichen Erfindungen und Entwicklungen der beiden anderen Automobilpioniere, Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach in Cannstatt.

Der Comic basiert auf belegbaren Fakten. Die Archive von Mercedes-Benz Classic unterstützten den international renommierten Comic-Zeichner Willy Harold Williamson und den Autor Martin Grünewald bei ihren detaillierten Recherchen. Sämtliche historische Szenen orientieren sich in Text und Bild so weit wie möglich an dokumentierten Tatsachen. Dieser Anspruch gilt sogar für die im Comic enthaltenen Dialoge, auch wenn sie in ihren Einzelheiten nicht überliefert sind.

Um eine Tiefenwirkung mit dreidimensionalem Effekt zu erzielen, wurde die farbliche Gestaltung jeder einzelnen Zeichnung von einem erfahrenen Koloristen in drei unterschiedlichen Ebenen ausgeführt. Diese sehr aufwendige Form der Illustration lässt den Leser die Handlung des Comics noch intensiver erleben. Der hochwertige Hardcoverband ist im Sadifa Media Verlag erschienen, zu dessen Programm seit mehr als 25 Jahren historische Comics zählen.

Am Samstag, 9. Februar 2013, findet von 14 bis 16 Uhr die Präsentation des Comics im Mercedes-Benz Museum statt. Am Benz Patent-Motorwagen auf Ebene 0 geben der Autor Martin Grünewald und der Zeichner Willy Harold Williamson Einblicke in Ihre Arbeit. Interessierte Besucher können ihren Comic mit individueller Widmung und persönlicher Zeichnung versehen lassen. Eine besondere Bertha-Benz-Führung durch das Mercedes-Benz Museum findet um 14.30 Uhr statt. Die Teilnahme kostet 4 Euro, eine Anmeldung ist am Veranstaltungstag vor Ort möglich.

Der Comic „Carl Benz – Ein Leben für das Automobil“ ist als Sonderedition Mercedes-Benz Classic mit besonderem Einband ab 9. Februar 2013 exklusiv im Shop des Mercedes-Benz Museums erhältlich. Die Innenseite des Schutzumschlags ist mit einer Zeichnung aus dem Comic bedruckt und kann als Poster verwendet werden.

Die Sonderedition zum Preis von 19,80 Euro gibt es in vier Sprachen: deutsch, englisch, französisch und chinesisch. Online kann der Comic im Classic Store unter www.mercedes-benz-classic-store.com bestellt werden. Im weiteren Jahresverlauf kommt der Comic bundesweit mit einem anderen Cover in den Buchhandel.

60 Jahre Gyro Gearloose alias Daniel Düsentrieb

Von am 27. Dezember 2012

Daniel Düsentrieb (Gyro Gearloose) ist von Beruf Diplom-Ingenieur und Erfinder. Zu seinen bekanntesten, knapp 200 meist überflüssigen Erfindungen zählen die Intelligenzstrahlen, die Denkkappe und der Luftroller. Er wird ab 1956 unterstützt von seinem Helferlein, einem kleinen Roboter mit einer Glühbirne als Kopf. Der Idealist Düsentrieb arbeitet eher für sein Ansehen und den großen Durchbruch als für den schnöden Mammon. Er lässt sich sogar teilweise von seinen Kunden, u.a. auch Dagobert Duck, finanziell ausbeuten.

Der Zeichner Carl Barks – Geistiger Vater von Daniel Düsentrieb war der US-amerikanische Zeichner Carl Barks. Dieser war auch für Dagobert Duck oder die Panzerknacker verantwortlich. Im Mai 1952 hatte Düsentrieb einen ersten Kurzauftritt in dem Donald-Duck-Zehnseiter “Gladstone’s Terrible Secret” (Eine peinliche Enthüllung): Er schenkt Gustav Gans, nachdem seine neuartige Methode, mittels einer Hüpfstelze Butter zu gewinnen, nicht funktionierte, die stattdessen gewonnene Schlagsahne.

Barks selbst bestätigte, dass Daniel Düsentrieb zu seinen Lieblingsfiguren gehöre und dass er sich stark mit ihm identifiziere: “Ich bin der geborene Erfinder. Ich denke mir alle möglichen und unmöglichen Gerätschaften aus. Es wäre schier unmöglich, all die zahllosen Erfindungen zum Patent anzumelden, die mir mal im Kopf herumgekreist sind.”

Die Übersetzerin Dr. Erika Fuchs - Von 1951 bis 1988 war sie Chefredakteurin des deutschen Ablegers von Micky Maus. Ihre Übersetzungen ins Deutsche sind bis heute Legende. Die mit suma cum laude promovierte Akademikerin konnte dabei auf ein extrem großes Hintergrundwissen zurück greifen. Unvergessen ihr Spruch „Dem Ingeniör ist nichts zu schwör“. Die hintersinnige Interpretation des 1871 entstandenen Liedes von Heinrich Seidel mit den Anfangszeilen „Dem Ingenieur ist nichts zu schwere – Er lacht und spricht: Wenn dieses nicht, so geht doch das!“ hat bis heute Bestand. Als profunde Kennerin der deutschen Klassiker war Fuchs der Überzeugung „Man kann gar nicht gebildet genug sein, um Comics zu übersetzen“. Der Erfolg gibt ihr bis heute recht.

Inflektiv (“Erikativ”) - An dieser Stelle abschließend ein Zitat aus www.duckipedia.de: „Neben Fuchsschen Zitaten ist vor allem eine weitere Sprach- und bersetzungsangewohnheit dank der gebürtigen Rostockerin in den deutschen Sprachgebrauch eingegangen. Dabei handelt es sich um den Inflektiv, der besser unter dem Spitznamen “Erikativ” bekannt ist und sich besonders in Internet-Chatrooms und in Verbindung mit anderen neueren Technologien, wie den SMSs, immer weiter in die normale Sprache mit einwebt…. Die Idee des Inflektives ist von den englischen Infinitiven abgeleitet. Dabei werden im Deutschen die Wortendungen weggelassen (“seufz” anstatt seufzen). Bekannt und einer breiteren Masse zugänglich gemacht wurde der neue Wortstamm aber ausschließlich durch Erika Fuchs, die die Inflektive von Anfang an in ihren Disney-Übersetzungen benutzte, um sie zu perfektionieren und den lautmalerischen Charakter der Verben hervorzuheben. Mit einem so großen Erfolg hatte sie aber nicht gerechnet. Heute gehören sie zu quasi jedem Comic, der in deutscher Sprache erscheint, dazu. …. Einige der bekanntesten in Disney-Comics verwendeten Inflektive sind zum Beispiel “ächz” (ächzen), “grummel” (grummeln) oder “schluck” (schlucken).“

Fotos Privat, Copyright Walt Disney/Ehapa Verlag, Stuttgart

 

Daimler, Benz und Maybach – Biografie für Schnellleser

Von am 18. Dezember 2012
  • Neuartiges Buchkonzept: visuelle Biografie über die Anfangsjahre der Erfinder und Konstrukteure Gottlieb Daimler, Carl Benz und Wilhelm Maybach vom ersten schnelllaufenden Motor bis ins Jahr 1900 bzw. 1929. In mehr als 200 Abbildungen wird das Leben und Werk der drei Erfinder in einem Band übersichtlich dokumentiert – vom Geburtsjahr des Automobils bis zur Fusion Daimler-Benz.
  • WAS? Die Buchreihe „Die visuelle Biografie“ ist eine stark bildbezogene Lebenschronologie herausragender Persönlichkeiten. Ausgesprochen lesefreundlich, klar und übersichtlich gegliedert – ein zeitgemäßes Nachschlagewerk, das immer aktuell bleiben wird.
  • WARUM? Die meisten konventionellen Biografien beschreiben den Werdegang des Unternehmens bis zur Gegenwart. Solche Biografien sind jedoch bereits veraltet, wenn sie auf den Markt kommen und können schon nach kurzer Zeit nicht mehr verkauft werden – oder sie müssen mit hohem Aufwand regelmäßig aktualisiert werden. Dieses neue Konzept einer visuellen Biografie bleibt immer aktuell, ein Nachschlagewerk von bleibendem Wert vom ersten bis zum letzten Exemplar!
  • WOFÜR? Auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten ist meine neuartige Buchreihe „Die visuelle Biografie“ gegenüber den herkömmlichen Biografien deutlich im Vorteil. Als Kundengeschenk und Werbemittel kann es über einen langen Zeitraum eingesetzt werden.
  • Der Autor: Sieger Heinzmann
  • Seitenanzahl: 64
  • ISBN: 978-3-86850-949-6
  • Bindung: Hardcover
  • Größe: 21,0 cm x 20,0 cm
  • Erscheinungsdatum: 09.03.2011

Faszination Mercedes-Benz SL – Evolution eines Klassikers

Von am 12. Dezember 2012

Faszination Mercedes-Benz SLViele Worte wurden bereits über den Mythos SL verloren. Nun hat man Anno 2012, anläßlich des sechzigsten Jahrestages seines Bestehens, ein neues Loblied auf die Baureihe angestimmt, die seit jeher einem begrenzten Kundenkreis der Mercedes-Benz-Fangemeinde vorbehalten war und noch ist.

Die Erwartungshaltung ist hoch, denn gibt es tatsächlich soviel Neues zu berichten? Wurde nicht schon alles gesagt, nur nicht von jedem? Vorneweg: Kenner und eingeschworene SL-Fans werden mit diesem Buch nicht die Offenbarung finden, die sie vielleicht noch als i-Tüpfelchen ihrem profunden Wissen hinzufügen wollten und können jetzt aufhören zu lesen.
Alle anderen jedoch dürfen sich auf eine Zeitreise quer durch die Entstehung des Kultes rund um die SL-Baureihe freuen.
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YOUNG CLASSICS – Mercedes-Benz W123

Von am 10. Dezember 2012

Bücher über den W123 gibt es bereits. Sie alle handeln mehr oder weniger ausführlich die Geschichte und Modellvielfalt des Mittelklassemodells der 70er- und 80er-Jahre ab. Sie führen eine friedliche Koexistenz mit den zahllosen Berichten in den unterschiedlichsten Magazinen, die vom irdischen Leben mit dem unverwüstlichen “123er” erzählen; Anekdoten und Geschichten derer, die einen solchen Typen besitzen und bewegen.

Delius-Klasing scheint sich Gedanken über eine Symbiose dieser beiden Ansätze gemacht zu haben, denn anders läßt sich das “Bookazine” genannte Format nicht erklären. Der Duden sagt dazu: Druck-Erzeugnis, das ein Mittelding zwischen Buch und Magazin darstellt. Kunststück, stecken doch die beiden Wortfragmente aus “Book” und “Magazine” in diesem Anglizismus.

Doch was steckt nun tatsächlich in diesem Format? Ganz offen gestanden mehr als ich zunächst angenommen hatte, denn dem Verlag ist die Verschmelzung der eingangs genannten Druckerzeugnisse vorzüglich gelungen.

Band 2 der Reihe “YOUNG CLASSICS”, wobei der Name an das Produktprogramm der Daimler AG, unter welchem Youngtimer der Marke vertrieben werden erinnert, gibt sich erkennbare Mühe, den W123 aus allen Blickwinkeln zu betrachten – und diese sind so vielschichtig wie umfangreich.

Die für eine Ode an ein Fahrzeugmodell absolut unverzichtbare Entstehungsgeschichte in Sachen Technik und Design ist auf lakonische und doch informative Art als Einstieg in die Welt des 2,7 Mio. mal gebauten Modells prädestiniert.

Besonders erfreulich ist die Reminiszenz an Béla Barenyi durch ein eigenes Kapitel und dessen Einfluß auf die passive Sicherheit des W123. Eine Ehrung, die im Kontext mit der Baureihe mitnichten übertrieben, sondern angebracht ist.

Unterhaltsam sind die im Magazinstil gehaltenen Erlebnisberichte über die Besitzer von 123ern. So beispielsweise über den Eigner eines W123 im Renntrimm oder die beiden Taxifahrer, die, obwohl Kilometermillionäre, weiterhin auf ihre Wagen schwören und Unterhaltsames aus dem Leben als “Taxler” preisgeben.

Wurde vorher eine Laudatio vom Fahrzeug an den Schöpfer gehalten, so erlebt der Leser anschließend den umgekehrten Fall. Bruno Sacco, legendärer Stilist des Hauses Daimler, plaudert in Sachen T-Modell aus dem Nähkästchen.

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Wiederbelebung: MOTOR REVUE

Von am 8. Dezember 2012

Autos vermitteln Lebensgefühl, wecken Erinnerungen und Träume: Ab sofort lädt AUTO BILD mit dem hochwertig gestalteten Premium-Magazin „MOTOR REVUE“ Auto-Liebhaber zum Lesen, Innehalten und Genießen ein. Der Name des Magazins ist Kennern bekannt, „MOTOR REVUE“ steht für die besten Autoren und Fotografen im Autobereich und war seit den 50er Jahren, bis zur Einstellung 1994, eine der wichtigsten Veröffentlichungen der Branche.

Bernd Wieland, Chefredakteur AUTO BILD: „Die Autowelt ist hektisch geworden: Fast jeden Tag wird ein neues Modell vorgestellt, Nachrichten kommen stündlich und Gerüchte im Minutentakt. ‚MOTOR REVUE’ bietet Auto-Liebhabern einen Moment der Entschleunigung und zugleich stilvolles Lesevergnügen. Mit diesem Magazin heben wir einen Diamanten des Autojournalismus wieder ans Licht und präsentieren ihn in neuem Glanz.“

Auf 170 Seiten inszeniert das Magazin neue und klassische Fahrzeuge mit aufwendig recherchierten Reportagen sowie zahlreichen großformatigen Fotos und detailreichen Info-Grafiken. Extra für das Heft begleiteten Experten von AUTO BILD Günther Jauch auf einer Spritztour durch Potsdam, sprachen über die Geschichte seines VW Käfer. Ihr Bericht verrät dem Leser, was Jauch mit dem Klassiker vorhat. Außerdem im Magazin: ein großes Interview mit Ferdinand Piëch zum Porsche 924, eine Fotostrecke in Italien mit Designer-Legende Paolo Martin sowie Einblicke in zwei bislang geheim gehaltene Studien – zum Porsche 960 und zum Mercedes SLC AMG. Ab sofort am Kiosk für 7,50 Euro.

Buch/Magazin zum W123

Von am 23. November 2012

Er ist ein wahres Juwel unter den Youngtimern: Der Mercedes-Benz W 123. Von 1975 bis 1986 liefen insgesamt fast 2,7 Millionen Fahrzeuge vom Band. Damit ist der „123er“ das bis heute meistgebaute Modell von Mercedes-Benz. Die Bookazine-Reihe YOUNG CLASSICS zeigt auf 168 Seiten die ganze Welt des Bestsellers aus Stuttgart, der als Limousine, Coupé und T-Modell mittlerweile zu den Klassikern der Automobilgeschichte zählt.
Der zweite Band der Reihe YOUNG CLASSICS, beschäftigt sich intensiv und mit gewohnt faszinierenden Bildern mit allen Spielarten des automobilen Meilensteins mit Stern. Der „W 123“ ist zu einem begehrten Klassiker gereift, der über eine große Fangemeinde verfügt, die seine sensationell langlebige Technik, die elegante Form, seine solide Bauweise und die bis heute ausgezeichnete Ersatzteilver-sorgung zu schätzen weiß.
YOUNG CLASSICS nimmt den Leser an die Hand, bewahrt ihn vor Fallen und Fehleinschätzungen, zeigt ungeschminkt die Macken der rollenden Kulturgüter. Das Bookazine begleitet den W 123-Fan (und alle, die es noch werden wollen) vom Kauf bis hin zur Wartung und Pflege der Schätze auf Rädern. Faszinierende Fotos vom letzten „echten Benz“ in all seinen Facetten sorgen zudem für einen ordentlichen Nostalgie-Schub.
YOUNG CLASSICS
„Mercedes-Benz W 123“
kaufen – pflegen – fahren
168 Seiten, 384 Farbfotos, 14 S/W Fotos, 4 farbige Abbildungen, 4 S/W Abbildungen,
Format 22 x 29 cm, flexibel gebunden
Euro (D) 9,90 / Euro (A) 10,30 / sFr 14,90 (ISBN 978-3-7688-3518-3)
Delius Klasing Verlag, Bielefeld

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