Mercedes-Benz Oldtimer-Newsticker

News für Oldtimer-Interessierte & Mercedes-Benz Liebhaber
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Autoren Archiv

Warnmeldung für die A8 von Ulm – Salzburg, beide Fahrtrichtungen

Von am 10. Januar 2013

Der Old-Daimlerfahrer lebt vom gemütlichen Dahingleiten innerhalb der vorgegebenen Geschwindigkeiten, wenn möglich mit Tempomat auf der Autobahn. Fährt nun eine Kolonne begeisterter Alteisenehtusiasten und es verringert einer kurzfristig geringfügig die Geschwindigkeit – aus welchen Gründen auch immer (Fuß schläft ein, kurz Strecken während der Fahrt,…) wird sehr schnell der Sicherheitsabstand vom halben Tachowert unterschritten.
Äußerst ungeschickt ist die Abstandsunterschreitung auf der A8 zwischen Ulm/Elchingen und der BAB-Ausfahrt Salzburg. Nach dem letzten ADAC-Heft kontrolliert die Polizei wegen Schüssen auf Lkw (derzeit über 700) verstärkt die A8 auf diesem Streckenabschnitt. Dabei wird nicht nur nach den Schützen Ausschau gehalten – sehr löblich, wir wollen ja alle sicher Leben – sondern auch geblitzt, dass die Speicherkarten glühen. Geblitzt wird auf Geschwindigkeit und auch auf den Abstand!! Wer unter dem halben Tachowert in Metern (bei Tempo 120km/h sind das 60m) erwischt wird, ist mit Bußgeld und Fahrverbot sofort dabei. So kann dann eine gemütliche Ausfahrt sehr schnell zum Trauma für einen werden, wenn man keine Verkehrsrechtsschutzversicherung besitzt und man 1 – 2 Monate zu Fuß gehen darf (das kann einem auch mit der Versicherung passieren).
Wie kann man den richtigen Abstand einhalten: Die Leitpfosten auf der BAB stehen rechts im Abstand von 50 Metern. In Kurven darf dieser Wert auch unterschritten werden. Auf BAB sind die weißen Linien zwischen den Fahrspuren i.d.R. 6 Meter lang, der Abstand zwischen den Linien beträgt dann ca. 12 Meter.

Noch besser: Die A8 derzeit meiden oder den Urlaub in Bayern aus dem Urlaubskatalog streichen. Ist diese Information neu? Bei den entsprechenden Fahrlehrerverbänden ist das Thema Abstandsunterschreitung und die entsprechenden AFP-Seminare derzeit der Renner wegen der Blitzerei A8.

Würde dieses Meßverfahren beim Schichtwechsel von Daimler und Porsche in Stuttgart angewendet, müßten beide Firmen die Produktion einstellen. Warum? Dort wird im Takt der Strichlänge (6m bei 100km/h von Mo – Fr) gefahren, wie ich aus eigener Beobachtung weiß, und alle die wegen der Abstandsblitzerei ohne Führerschein wären, könnten mit dem zur Hauptverkehrszeit derzeit schon vollkommen überlasteten ÖPNV in und um Stuttgart gar nicht mehr rechtzeitig zur Arbeit kommen. Würde andererseits nicht so dicht aufgefahren, würde der Verkehr in Stuttgart schon weitaus früher zusammenbrechen (Das soll jetzt aber keine Entschuldigung sein, sondern nur das Feststellen von Tatsachen).

10 Jahre Sternzeit-107

Von am 9. September 2012

Im Jahre 2001 entstand der Wunsch im Internet die SL-Garage fortzuentwickeln. Micha Behrens schuf – mit einigen Mitstreitern – daraufhin die Sternzeit-107 (www.sternzeit-107.de). Nach einigem Hin un Her war ein Internethoster und eine geeignete Software gefunden und die Sternzeit-107 ging im September 2002 ans Netz.

Viele Beiträge aus der Anfangszeit zeigen das sehr starke Interesse der 107er- Fahrer und –innen ihr Schätzchen nach dem Ende der Bauzeit technisch fit zu halten und sich gegenseitig mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Dieses agieren – unabhängig von Clubstatuten und –hierarchien ist auch heute noch das Wesen der Sternzeit-107 und wohl einer der Gründe für ihren anhaltenden Erfolg. Wobei auch Clubler sehr gerne aufgenommen werden, sind sie doch 107er Fahrer und –innen und das gemeinsame Hobby – fernab von irgendwelchen Küngeleien und “ich bin besser wie DU oder Deine Seite/Ideen” verbindet und hier darf jeder das Hobby Mercedes Benz Baumuster R/C107 ausleben.

Im Dezember 2003 stieß dann Thomas Bittl mit seiner Restaurationsgeschichte zur Sternzeit-107. Die sehr gut gemachten Beiträge von Micha B. – weswegen dieser auch vom ClassicCenter der Daimler AG kontaktiert wurde (Stichwort: Lamellenfenster) – zeugen vom bereits damals schon hohen technischen Sachverstand der Sternzeit-107 und von seinen Beitragsschreibern. Diese Beiträge, die offen und für jedermann zugänglich sind, waren es auch, die Thomas B. dazu veranlaßten seine Restauration als Co-Autor in der Sternzeit-107 zu veröffentlichten und Micha B. bei seiner Administratorenarbeit zu unterstützen. Bei dem Pfingsfest 2004 des vdh – www.mercedesclub.de – trafen sich die beiden Sternenfahrer und wurden richtig gute Freunde. Aus gesundheitlichen und familiären Gründen suchte Micha B. einen Nachfolger als Hausmeister und wurde in Thomas B. fündig. Die letzten Arbeiten von Micha B. gaben der Sternzeit-107 ihr damals neues und heute noch bekanntes blaues Logo. Thomas B. ordnete die Spalten links und rechts neu und verstärkte das Administratorenteam im Bereich Technik durch Ingo und ergänzte das Team in fachlicher Sicht durch Gerd, Michael und Matthias.

So aufgestellt geht die Sternzeit-107 in das 10. Jahr ihres Bestehens. Die Sternzeit-107 fungiert auch als Kontaktbörse. So konnte über die Sternzeit-107 Kontakt zu repräsentativen 107er-Besitzern für einen Artikel in der Motor-Klassik aufgenommen werden. Thomas B. war mit seinem toprestaurierten 107er und auf Autogas (LPG) umgerüsteten 107er als Titelgeschichte in der Märzausgabe der Oldtimer-Praxis 2012 wiederzufinden. Neue technische Entwicklungen – z.B. die Elektromobilität – werden ebenfalls aufgegriffen und mit hohem technischen Anspruch – manchmal auch mit einem Augenzwinkern – publiziert.

So sind nun 10 Jahre ins Land gegangen und am 15.09.2012 treffen sich die Sternzeit-107 Begeisterten im Odenwald zu Benzingesprächen.

Spaß mit dem Oldtimer

Von am 14. Mai 2012

220 SEb W111 Heckflosse

Jetzt ist es wieder soweit. Die Sonne lacht und die Oldtimer werden aus der Garage geholt und Sommerfit gemacht. Selbst Fahrten zur Werkstatt und zurück werden von den Menschen am Straßenrand mit einem freundlichen Winken und lachendem Gesicht beantwortet. Erinnern unsere Fahrzeuge an die “gute, alte Zeit”, fern von Burn-Out-Syndrom, Akkordarbeit und schlechter Bezahlung. Die Fahrzeuge aus der späten Wirtschaftswunderzeit und den frühen 70ern und 80ern sind sehr positiv mit Emotionen besetzt “Den wollt ich auch mal haben, schön dass es so was noch gibt!”, dass man als Oldi-Fahrer/-in einfach zurücklächelt. Die Enthusiasten selber treffen sich in Markenclubs, Interessengemeinschaften und Communities und das nicht nur in Deutschland sondern weltweit, je nachdem ob man Cluboberbau will oder nicht, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Hauptsache es macht Spaß und ist nicht mit Kennzahlen durchsetzt.

Mit passiert es in letzter Zeit immer öfter, dass nicht nur dem R107 sondern auch dem W126 hinterhergelächelt und -gewinkt wird. Habt ihr ähnliche Erfahrung gemacht?

Euer Thomas

Mercedes-Benz Classic – kurz vorgestellt

Von am 6. März 2012

Seit mehr als 125 Jahren weist der Stern mit einzigartigen Innovationen und zeitloser Eleganz den Weg in die Zukunft des Automobils. Mercedes-Benz Classic macht die Tradition und den Mythos Mercedes-Benz für jeden erlebbar – über das Mercedes- Benz Museum, aber auch über weitere Sparten und Orte.

Mercedes-Benz Classic Center
Die Mercedes-Benz Classic Center in Fellbach und Irvine (USA) sind die erste Adresse in Service und Know-how für klassische Fahrzeuge mit dem Stern. Die Experten restaurieren, prüfen und Den ganzen Beitrag lesen »

Keine bellenden Elektroautos

Von am 25. Februar 2012

BrüsselElektro-Autos sollen nicht bellen dürfen wie ein Hund oder miauen wie eine Katze!

Klingt irre, ist aber offizieller Bestandteil einer neuen Verordnung der EU-Kommission über den Geräuschpegel von Kraftfahrzeugen.

Danach sollen die eigentlich fast lautlosen E-Autos im Fahrbetrieb zwar permanent künstliche Geräusche machen, damit sie nicht überhört werden. Als Autogeräusch verboten werden aber ausdrücklich „Tier- und Insektengeräusche“.

Auch Melodien, Sirenen, Hupen oder Glockenläuten werden nicht erlaubt. Holger Krahmer, FDP-Umweltexperte im EU-Parlament:„Dass ein Elektroauto nicht bellen sollte wie ein Hund, ist klar. Dafür braucht es keine EU-Vorschrift.“

(Quelle: Bild.de)

Aus Zebraschei** Biosprit herstellen

Von am 6. Februar 2012

Amerikanische Wissenschaftler wollten es wissen und forschten nach einem Bakterium, das aus Zellulose (z.B. Papier) direkt Biosprit herstellt. In den “Hinterlassenschaften” von Zebras wurden sie fündig.

Zebra

Das Bakterium mit dem schlichten Namen TU-103 erzeugt – selbst bei Vorhandensein von Sauerstoff – aus Zellulose Butanol. Alternative könnten Zelluloseabfälle aus dem Garten als Zelluloselieferant herhalten. Butanol kann ohne weitere Verarbeitungsschritte in den heutigen Motoren verbrannt werden, hat eine geringere korrodierende Wirkung als heutige Biokraftstoffe und einen höheren Energiegehalt. Dazu verbrennt es noch umweltfreundlicher als Benzin. (Quelle: Frankfurter Rundschau; Bild: Astrid Bittl))

60 Jahre SL – Sonderausstellung im MB-Museum

Von am 20. Januar 2012
Stuttgart – Im Frühjahr 2012 geht die neue Generation des Mercedes-Benz SL an den Start. Ab Dienstag, 24. Januar 2012, widmet das Mercedes-Benz Museum der legendären Baureihe eine eigene Sonderausstellung. Unter dem Namen „Zeitlos – 60 Jahre Mercedes-Benz SL“ werden alle SL-Baureihen der vergangenen 60 Jahre präsentiert – zum ersten Mal gemeinsam in einem einzigen Raum. (Quelle: Daimler AG)

Ist die Feinstaubzone sinnvoll?

Von am 2. Januar 2012

Wir erinnern uns alle noch an die Feinstaubdiskussion und die Demos der Fahrzeughalter gegen die Einführung der Feinstaubzonen in 2006. Von einer konzertierten Abzockerei durch die Politik und Teilen der Automobilindustrie war die Rede. Insbesondere das Autoland Baden-Württemberg, vertreten durch Frau Gönner (CDU) stand den Alt-Autofahrern nicht zur Seite. Gegen den Willen von Bürgermeistern wurden Feinstaubzonen eingerichtet, wie z.B. Schwäbisch Gmünd und Wuppertal.

Nach fünf Jahren ist es Zeit für einen Rückblick. Auf der Homepage des Umweltbundesamtes sind alle Daten aufgelistet. Die sehr umfangreiche Datensammlung aller Messstellen enthält einige Merkwürdigkeiten.

Bis 2011 waren einige Messstellen in Betrieb, die mit einer Ausnahmegenehmigung betrieben wurden (Sternchen in der Darstellung des BMU). Fast jedes Bundesland hatte so eine “Sternchen”-Messstelle, in Baden-Württemberg viel mir die gehäufte Anzahl bei der Auswertung besonders auf.

In 2010 wiesen fast alle Messstellen eine Grenzwertüberschreitung von mindestens zehn Tagen auf. Was war passiert? Richtig!, der Vulkan Eyjafjallajökull in Island war in die Luft geflogen und hatte alle Messwerte gehörig durcheinandergebracht. Mehr wie alle Autos zusammen es je hätten verursachen können.

Spiegelt man dann in den Großstädten, in die nur Fahrzeuge mit grüner Plakette einfahren dürfen, wie z.B. Berlin und in den nächsten Tagen Frankfurt am Main, die Prozentwerte der Fahrzeuge mit grüner Plakette gegen die Überschreitung des zulässigen Feinstaubhöchstwertes (35-Tage-Regelung bei PM10) stellt man fest, dass je höher der prozentuale Anteil der Fahrzeuge mit grüner Plakette im Stadtgebiet ist, umso höher ist die Überschreitung der 35-Tage-Regelung.

Im Umkehrschluß könnte das bedeuten, dass die Fahrzeuge mit grüner Plakette draußen bleiben müssen, oder die Fahrzeuge gar keine Schuld an der Feinstaubmisere haben. Letzteres würde den Stimmen recht geben – bei der Einrichtung der Feinstaubzonen – , die immer schon die privaten und gewerblichen Heizungen und Wärmeprozessen als Hauptverursacher mit über 80% Emissionsanteile am Feinstaub in den Städten für die hohe Schadstoffbelastung in der Luft gesehen haben.

Die Meßwerte auf dem Feldberg in Baden-Württemberg geben diesen Menschen recht. Dort oben steht kein Haus, es fahren Autos und die Grenzwerte werden nicht erreicht. Dies kann auch in anderen Gegenden nachvollzogen werden.

Ein paar Musterzahlen findet ihr in der angehängten PDF-Datei.

20111219_Feinstaubüberschreitung

Stuttgart ab dem 01.01.2012 grün

Von am 29. Dezember 2011

Große Veränderungen kommen auf Bürger und Pendler im Bereich Stuttgart zu. Ab dem 01.01.2012 ist die Umweltzone nur noch mit einer grünen Plakette zu befahren. Im Stadtgebiet sind davon ca. 12.000 Fahrzeuge betroffen, 75% der Kfz könnten umgerüstet werden. Informationen zur Nachrüstung sind in in den Werkstätten vorrätig.
Ausnahmeregelungen werden sehr restriktiv gehandhabt.

Automobilsommer´11 – Eine Erfolgsgeschichte

Von am 20. Dezember 2011

Beim Automobilsommer 2011 in Baden-Württemberg haben 1,2 Millionen Menschen teilgenommen. 540.000 Menschen gaben dabei über 18 Mio Euro aus. Ein beachtlicher Erfolg. 80% der Befragten waren “überaus zufrieden” oder “sehr zufrieden”.

Der Automobilsommer 2011 dauerte vom 07. Mai bis 10. September, die Besucher kamen aus der ganzen Welt und waren begeistert. Gehört doch das Automobil zu Baden-Württemberg wie Spätzle oder Maultaschen. Die Gastronomie profitierte ebenfalls von der Veranstaltung, sind doch rund 50.000 Übernachtungen auf den Automobilsommer zurückzuführen.

“Sven Hinterseh, Abteilungsleiter für Tourismus und Naturschutz im Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, würdigte den Automobilsommer 2011 als bisher größtes touristisches Themen- und Kooperationsprojekt in der Geschichte Baden-Württembergs.” (TMBW Automobilsommer Evaluation, Presseverlautbarung)

Befragt wurden 1.498 Besucher der Veranstaltung, und 66 Veranstalter die am Automobilsommer teilgenommen haben.

Weihnachtstipp 4

Von am 18. Dezember 2011

Seit einiger Zeit liegt bei den Mercedes-Benz Händlern und den Niederlassungen der neue Katalog “Model Car Selection 2012″ aus. Hier sollte jeder für den Freund oder die Freundin  der alten und der neuen Mercedes-Benz-Wagen ein Weihnachtsgeschenk finden.

MB Modellautokatalog 2012

MB Modellautokatalog 2012

Wem diese Fahrzeuge zu “normal” sind, kann das Modellfahrzeug tunen lassen. Im Modellbaubereich heißt das “Supern”. Ein Beitrag hierzu findet sich unter Sternzeit-107.

Umweltzone Frankfurt/M ab 01.01.2012 grün

Von am 17. Dezember 2011

Große Veränderungen kommen auf Bürger und Pendler im Bereich Frankfurt zu, ab dem Neujahrstag 2012 ist die Umweltzone nur noch mit einer grünen Plakette zu befahren. Doch in Frankfurt verfügen noch 28.000 Pkw und 7.000 Lkw nicht über die grüne Plakette. Das Straßenverkehrsamt – zuständig für die Ausnahmegenehmigungen – ist nur noch bis zum 23.12.2011 geöffnet. Weitere Anträge können dann erst in 2012 gestellt werden. Die Ausnahmegenehmigung kostet 100 Euro für ein Jahr und muß begründet werden.
Das Ordnungsamt hat im Jahr 2010 ca. 12.000 Verstöße von Fahrten ohne die entsprechende Umweltplakette geahndet (40 Euro und 1 Punkt).
Interessant ist, dass sich der Pkw-Anteil mit grüner Plakette seit 2008 von 85% auf 2011 zu 91% gestiegen ist. Der Feinstaubgrenzwert wurde in 2009 an 36 Tagen und in 2011 an 42 Tagen überschritten . (Quelle: FAZ.Net vom 15.12.2011)

Da fragt sich der technisch kundige Leser:
Verursachen saubere Autos (mit grüner Plakette) mehr Feinstaub oder ist der Feinstaubgrenzwert vom Kfz-Bestand unabhängig?

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