Mercedes-Benz Oldtimer-Newsticker

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100 Jahre Leica im Dr. Carl Benz Museum

Von am 15. April 2014

LeicaIn Zeiten der Digital-Fotografie ist es kaum noch vorstellbar, wie schwierig es einmal war „Momente für die Ewigkeit“ festzuhalten. Große Holzkästen, aus denen vorne ein Messingobjektiv ragte, ein Herr im dunklen Anzug, der über seinen Kopf und über die Kamera ein schwarzes Tuch breiten musste, um vor Licht zu schützen, erinnern eher an eine Gruselkammer. Wer sich fotografieren lassen wollte, musste meistens ein Fotostudio aufsuchen, in dem die Zeremonie des Fotografierens oft Stunden dauerte.
Damit die Glasplatten in der Holzkamera ausreichend belichtet werden konnten, mussten Personen sekundenlang still stehen bis der Verschluss am Objektiv wieder geschlossen werden konnte. Schnappschüsse und spontane Fotografie von plötzlichen Ereignissen waren nicht möglich.
Das Zeitalter der fotografischen Aufnahmen begann im Jahr 1839, als die französische Akademie der Wissenschaften bekannt gab, dass es den Wissenschaftler Louis Daguerre gelungen ist, dauerhafte Bilder mit einer Camera – Obscura herzustellen. Gleichzeitig wird diese Erfindung für die Nutzung in der ganzen Welt frei gegeben.
Dadurch konnte sich auch Carl Benz schon als Student in den 60er Jahren des vorletzten Jahrhunderts eine Camera Obscura bauen. Eine eigene Dunkelkammer ermöglichte es ihm sogar, die belichteten Glasplatten zu entwickeln und Abzüge für Personen, die er fotografiert hatte zu erstellen. Aus seiner Leidenschaft zur Fotografie entwickelte sich sogar eine kleine Finanzierungshilfe für sein Studium.

Auch ein gewisser Oskar Barnack war in dieser Zeit ein begeisterter Hobby-Fotograf. Seine schwere Holzkamera schleppte er auf Berge und in Täler. Barnack war ein schmächtiger Mann und das angeborene Asthma machte es ihm nicht leicht, die Fotoausrüstung zu transportieren, und so entstand bei ihm der Wunsch nach einer kleinen Kamera. Oskar Barnack war längst auch beruflich mit der Optik verbunden. Als Entwicklungschef für Mikroskope bei der Firma Leitz in Wetzlar, standen ihm alle Möglichkeiten zur Verfügung, seinen Traum von der leichten Kamera zu verwirklichen. Schon im Jahr 1914 hatte er seine erste Kleinbildkamera fertig. Er benutzte dafür, das damals übliche Material für Kinofilme. Die Bildausschnitte bekamen daher das Format 24 x 36 mm. Zum Einsetzen in die Kamera wurde das Kinofilmmaterial auf kleine Filmpatronen gewickelt.
Oskar Barnack hatte seine Traumkamera und war endlich in der Lage, überall und in jeder plötzlich auftretenden Situation zu fotografieren. Dennoch sollte es noch 10 Jahre dauern bis die Technik der Kleinbild-Kamera soweit ausgereift war, dass man sie auch der Kundschaft anbieten konnte.
Ein Name für das neue Verkaufsprodukt war schnell gefunden. Aus dem Firmennamen Leitz und Kamera, wurde Leica.Die offizielle Markteinführung der Leica erfolgte im Jahr 1925.Fotografen aus aller Welt fotografierten bald nur noch mit ihrer Leica und auch heute noch gilt eine Leica als Mercedes Benz unter den Fotoapparaten. Viele Abbildungen von historischen Automobilen und viele Szenen aus dem frühen Motorsport wären ohne die Leica nicht möglich gewesen.
Das Automuseum Dr. Carl Benz nimmt das zum Anlass der Leica eine Sonderausstellung zu widmen. Vom 1. Mai an werden ca. 50 Leica Fotoapparate mit Zubehör aus allen Produktionsepochen gezeigt. Dabei ist auch die berühmte Leica I.

Kältemittel R1234yf doch gefährlich!

Von am 13. April 2014

Anscheinend hatte Daimler Recht mit der Absage an das Kältemittel R1234yf. Dies bestätigt eine dpa-Meldung.
Danach kann das umstrittene Klima-Kältemittel R1234yf im Brandfall den hochgiftigen Stoff Carbonylfluorid freisetzen. Das berichten Chemiker um Prof. Andreas Kornath von der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) in der „Zeitschrift für Naturforschung“. Carbonylfluorid ist ein Abkömmling des Kampfstoffs Phosgen, das im Ersten Weltkrieg eingesetzt wurde.
Vorgaben der Europäischen Union verpflichten Autohersteller, neue Kältemittel für Pkw-Klimaanlagen zu verwenden. Das bisher benutzte Mittel R123a soll wegen seiner Ozonschädlichkeit abgelöst werden.
Doch auch das neue Kältemittel R1234yf ist in Deutschland umstritten: Tests hatten gezeigt, dass es sich bei Unfällen entzünden kann und Fluorwasserstoff (Flusssäure) freisetzt, heißt es in einer Mitteilung der LMU. Dieser Stoff sei so giftig, dass eine handtellergroße Verätzung tödlich enden kann. Nun fand das Team um Kornath heraus, dass 20 Prozent der Brandgase aus dem noch giftigeren Carbonylfluorid bestehen.

Oldtimerpreise weiter im Aufwind

Von am 28. Februar 2014

VDA_02280_Deutscher_Oldtimer_Index_seit_1999_DEDie Preise für historische Kraftfahrzeuge sind im vergangenen Jahr wieder stärker gestiegen. Der Deutsche Oldtimer Index, den der Verband der Automobilindustrie (VDA) in Coopreation mit classic-tax herausgibt, legte 2013 um 8,1 Prozent zu (2012: plus 4,2 Prozent). Vor allem im zweiten Halbjahr 2013 war eine deutliche Aufwärtsentwicklung im Oldtimer-Markt zu verzeichnen. Damit stieg der Deutsche Oldtimer Index 2013 von 2.023 auf 2.186 Punkte.
In der Rangliste der Fahrzeuge mit dem höchsten Wertzuwachs gegenüber dem Vorjahr steht mit dem BMW 520i erstmals ein BMW-Modell ganz oben. Der erste BMW der 5er Reihe (Modellreihenbezeichnung E12) wurde von 1972 bis 1981 produziert. Auf Platz zwei folgt die Sportwagen-Legende Mercedes-Benz 300 SL (Flügeltürer), der in den vergangenen Monaten Rekordpreise erzielte und den Roadster deutlich nachziehen ließ. Den dritten Rang belegt der BMW 501 8-Zylinder. Das von 1955 bis 1958 gebaute Modell war mit einem V8-Motor ausgestattet, der von BMW nach dem Krieg neu konstruiert wurde. Von diesen Oberklassenfahrzeugen wurden neben den Limousinen auch wenige Cabriolets und Coupés hergestellt. Platz vier belegt ebenfalls ein BMW: Das LS Coupé, das zur BMW 700er-Reihe zählt, wurde 1964 und 1965 gebaut. In dem Kleinwagen mit nur 690 Kilogramm Leergewicht arbeitete ein gebläsegekühlter Zweizylinder-Boxer, der von einem Motorradmotor abgeleitet wurde. Auf Platz 5 folgt der Alfa Romeo Spider “Veloce Cabriolet”.
In den vergangenen Jahren waren im Oldtimer-Markt zwei voneinander unabhängige Entwicklungen zu beobachten. Einerseits wurden auf öffentlichen Auktionen für selten gebaute Fahrzeuge, Einzelstücke, Rennwagen oder Fahrzeuge mit berühmten Vorbesitzern sehr hohe Preise erzielt. Dahinter steht offenbar ein Investment-Trend, in Sachwerte auszuweichen. Auf der anderen Seite finden sich echte Oldtimer-Enthusiasten, die im Durchschnitt für ein Fahrzeug weniger als 20.000 Euro ausgeben. Der Wertzuwachs dieser Fahrzeuge kompensiert in der Regel nicht die stetig anfallenden Wartungs- und Erhaltungskosten. Solche Fahrzeuge bilden auch den Kern des Deutschen Oldtimer Index, der auf Basis von Marktbeobachtungsdaten des Bochumer Bewertungsspezialisten classic-tax ermittelt und vom VDA herausgegeben wird. Wegen der saisonalen Schwankungen – hohe Preise im Sommer, dagegen eher niedrige im Winter – wird dieser Index nur einmal jährlich veröffentlicht. Für die Ermittlung des Index werden 88 Fahrzeuge ausgewählt, die aufgrund ihrer Spezifikationen, ihres Herstellerlandes sowie ihrer Häufigkeit den deutschen Oldtimer-Markt repräsentativ abbilden. Die aktuellen Zulassungszahlen werden bei der Berechnung berücksichtigt.

Oldtimer-Kongress des Handwerks

Von am 24. Februar 2014

TECHNO-CLASSICA ESSEN 2011Unter dem Motto „Wir können Oldtimer – Bitte berühren!“ findet am 26. März, dem „Happy-View-Day“ der Techno Classica, der dritte Oldtimerkongress des Zentralverbands Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) statt. Im Fokus steht dieses Jahr die Oldtimerstudie „Wirtschaftsfaktor Young- und Oldtimer“. Diese hat das Marktforschungsunternehmen BBE Automotive im Auftrag der Branchenverbände VDA, VDIK, ZDK und weiterer Partner erstellt. Erstmals liegen damit umfassende und verlässliche Daten über den Markt für Classic Cars in Deutschland vor. Die aus den Daten resultierenden Konsequenzen wollen die Teilnehmer des diesjährigen Kongresses aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten. Der „Bericht aus Bonn“ hingegen informiert über die aktuellsten Entwicklungen im Sachverständigenwesen und zeigt auf, wie wichtig die richtige Versicherung für Werkstätten, aber auch für Sachverständige ist.
Auch junge Oldtimerfreunde und diejenigen, die junge Autofahrer für Young- und Oldtimer begeistern möchten, finden dieses Jahr ihre Plattform auf dem Kongress. Thomas Lundt referiert dazu, wie man junge Menschen für Old- und Youngtimer begeistern kann. Bei einer interaktiven Frage-Antwort-Runde unter dem Motto „Mensch, ärgere dich nicht – Werkstattarbeit aus drei Perspektiven: Meister, Kunde, Jurist“ ist die Beteiligung des Publikums gefragt. Die Teinahmegebühr beträgt für Innungsmitglieder 120 Euro (Nicht-Innungsmitglieder: 150 Euro). Eine Anmeldung sowie weitere Informationen finden Sie hier.

Der MVC bei Facebook

Von am 8. Februar 2014

GemäldeNun gibt es das soziale Netzwerk facebook bereits seit 10 Jahren. Vor rund fünf Jahren wurde es auch in Deutschland in das Wissen der Allgemeinheit gerückt. Mittlerweile soll jeder dritte Deutsche einen facebook-Account haben. Der MVC Deutschland ist dort ebenfalls seit geraumer Zeit vertreten und freut sich über immer mehr Zuspruch aus der ganzen Welt. Auf der facebook-Seite des MVC findet man jede Menge Bilder und auch kleine Berichte, die dem schnellen Medium angepasst sind. Auch unsere Mitglieder sind aufgerufen, sich dort zu beteiligen. Schließlich kann jeder sein schönstes Bild oder einen netten Kommentar auf dieser Seite hinterlassen. Also los jetzt und die Seite “liken” schließlich wollen wir doch zumindset die 500er Marke knacken…

“Feine” Aktion des Werkzeugherstellers

Von am 7. Februar 2014

FEINBereits seit 1867 stellt die Firma Fein qualitativ sehr hochwertige Werkzeuge und Maschinen her und sind im professionellen Bereich sicher eine der führenden Marken. Jeder, der ein Fein Werkzeug besitzt kann davon berichten. Bohrmaschinen stellen sie seit 1895 her und nun hat man im September 2013 auch Akkuschrauber im Programm. In einer bis 30. April befristeten Aktion gibt das Unternehmen ab sofort kostenlos ein Bitset dazu. Die sieben Bits sind speziell für Schlagschrauber geeignet. Sie sind aus legiertem Werkzeugstahl bestehen und einem Torsionswinkel bis 60 Grad standhalten. Die Bitbox ist auch einzeln erhältlich und kostet dann 37 Euro. Alles weitere zu diesem Sonderangebot auf der Website von Fein.

Preisstatistik 2013

Von am 11. Januar 2014

Z8Kaum sind die ersten Arbeitstage des neuen Jahres rum, gibt es auch schon eine Statistik zur Preisentwicklung der Oldtimer im letzten Jahr. Während die Preise für “Normalfahrzeuge” stagnieren oder nur leicht steigen (bei den meisten Vorkriegswagen fallen sie sogar) war das Jahr 2013 ein Rekordjahr für besondere Pretiosen. 2013 erreichten die Werte an der Spitze der Preisliste ein Rekordniveau. Die zehn teuersten versteigerten Oldtimer erzielten laut Marktbeobachter „Classic Car Tax” einen Gesamtpreis von 122 Millionen Dollar (rund 89,5 Millionen Euro). Zum Vergleich: 2012 lag die Summe bei 86 Millionen Dollar.
Sechs Ferrari, zwei Mercedes, ein Bugatti und ein McLaren gehören zu den wertvollsten Klassikern des Jahres. Auch das aktuell teuerste Auto der Welt wurde im vergangenen Jahr versteigert: Für 29,7 Millionen Dollar (rund 21,8 Millionen Euro) kam ein Mercedes W 196 Silberpfeil Rennwagen aus dem Jahr 1954 unter den Hammer. Nur wenig günstiger war der zweitplatzierte Ferrari 275 GTB/4 NART Spyder aus dem Jahr 1967 (27,5 Millionen Dollar). Mit dem McLaren F1 von 1997 befindet sich auch ein Youngtimer in der Hitliste der teuersten Klassiker. Ob allerdings auch in diesem Jahr Rekordwerte erzielt werden, ist laut der Oldtimer-Experten ungewiss, verzerren doch die Plätze eins und zwei – Autos, die nur alle paar Jahrzehnte auf dem Markt angeboten werden – das Gesamtbild. Sowieso sind derartige Summen eher die Ausnahme: Der Durchschnittswert eines Oldtimers in Deutschland beträgt rund 15.000 Euro.

Die Farbe und die Zulassung

Von am 7. Januar 2014

Der “Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen” (RAL) legte in den 1920er Jahren schon Farben für “Fahrzeuganstriche” fest. Ein Thema, das immer noch spannend für die Restaurierung ist – aber auch für die Zulassung!

RAL 2In deutschen Fahrzeugpapieren finden sich viele Angaben und manche davon sind unumstößlich. Andere hingegen können mit etwas Aufwand schnell geändert werden. Während beim Wechsel von Reifen und Felge jedem sofort klar ist, das muss eingetragen werden, denkt daran wohl kaum jemand bei der Neu-/Umlackierung seines Fahrzeugs. Doch auch die Fahrzeugfarbe findet sich im früheren Fahrzeugschein genauso wie in der aktuellen Zulassungsbescheinigung Teil I. Wie diese Farben aber verschlüsselt sind, und wie viele es gibt, wie sie zugeordnet werden, darüber herrscht viel Unklarheit. Geregelt ist dies in der StVZO und zwar in der jüngsten Überarbeitung aus dem Jahr 1995. Wir haben hier einmal den genauen Text und die Zuordnung aufgelistet:

„Aus gegebenem Anlass weist das KBA daraufhin, dass bei Begutachtungen nach § 21 StVZO die Schlüssel – Nr. der Farbe von Pkw (einschl. Pkw-Kombi) im Gutachten aufzunehmen ist. Die Eintragung erfolgt im Fz.-Brief im Feld R als Ziffer und im Feld 11 als Bezeichnung. lm Gutachten (FIS) erfolgt die Eintragung unter Ziff.34. Die Zuordnung der Farbschlüsselnummer muss entsprechend der Mitteilung im Verkehrsblatt 1977, S. 548 ff, Fundstelle TÜVIS § 20, Anm. 17, vorgenommen werden. Verzeichnis der Grundfarben nach Rili Nr. 4 zu § 25 Metallicfarben sind nach ihrem Grundton einzuordnen. Bei zwei- oder Mehrfarbigkeit ist die Schlüssel- Nr. zweistellig. Die erste Ziffer gibt die vorherrschende Grundfarbe an, die zweite die untergeordnete. Kann für das Fahrzeug keine Farbe angegeben werden (Bsp. Polo Harlekin) ist die Nr. 00 einzutragen Ausnahmefall.

  • Farbreihe Weiß = 0: Cremeweiß/hochglänzend; Grauweiß/hochglänzend; Reinweiß/hochglänzend; Papyrusweiß
  • Farbreihe gelb = 1: Grünbeige; Beige; Sandgelb; Goldgelb/hochglänzend; Honiggelb; Maisgelb; Chromgelb/hochglänzend; Braunbeige; Zitronengelb; Perlweiß/hochglänzend; Elfenbein/hochglänzend; Hellelfenbein/hochglänzend; Schwefelgelb; Safrangelb; Zinkgelb; Graubeige; Olivegelb; Kadmiumgelb/hochglänzend; Ockergelb; Leuchtgelb; Currygelb; Melonengelb; Ginstergelb hochglänzend; Goldmetallic
  • Farbreihe Orange = 2: Gelborange/hochglänzend; Rotorange; Blutorange; Pastellorange; Reinorange/hochglänzend; Leuchtorange; Leuchthellorange; Hellrotorange; Tieforange
  • Farbreihe Rot = 3: Feuerrot/hochglänzend; Karminrot/hochglänzend; Rubinrot; Purpurrot/ hochglänzend; Weinrot; Schwarzrot; Oxidrot; Braunrot; Beigerot; Tomatenrot; Altrosa; Hellrosa; Korallenrot; Rosé; Erdbeerrot; Lachsrot; Leuchtrot; Leuchthellrot; Himbeerrot
  • Farbreihe Lila/violett = 4: Rotlila; Rotviolett; Erikaviolett; Bordeauxviolett; Blaulila; Purpurviolett
  • Farbreihe Blau = 5: Violettblau; Grünblau; Ultramarinblau; Saphirblau; Schwarzblau; Brillantblau; Graublau; Azurblau; Enzianblau/hochglänzend; Stahlblau; Lichtblau/hochglänzend; Kobaltblau; Taubenblau; Himmelblau/hochglänzend; Türkisblau; Capriblau; Ozeanblau/hochglänzend; Wasserblau; Nachtblau
  • Farbreihe Grün = 6: Patinagrün; Smaragdgrün/ hochglänzend; Laubgrün/hochglänzend; Olivgrün; Blaugrün; Moosgrün; Grauoliv; Flaschengrün; Braungrün; Tannengrün; Grasgrün; Resedagrün; Schwarzgrün/hochglänzend; Schilfgrün/hochglänzend; Gelboliv/hochglänzend; Schwarzoliv; Türkisgrün; Maigrün; Gelbgrün; Weißgrün; Chromocidgrün; Blassgrün; Braunoliv; Farngrün; Opalgrün; Lichtgrün; Kieferngrün; Minzgrün/hochglänzend;
  • Farbreihe grau = 7: Fehgrau/hochglänzend; Silbergrau/hochglänzend; Olivgrau; Moosgrau; Mausgrau; Beigegrau; Khakigrau; Grüngrau, Zeltgrau; Eisengrau; Basaltgrau; Braungrau; Schiefergrau; Anthrazitgrau; Schwarzgrau; Umbragrau; Betongrau; Graphitgrau; Granitgrau; Steingrau; Blaugrau; Kieselgrau/hochglänzend; Zementgrau; Gelbgrau; Lichtgrau/hochglänzend; Platingrau; Staubgrau; Achatgrau; Quarzgrau; Bronzemetallic; Silbermetallic; Aluminium
  • Farbreihe Braun = 8: Grünbraun; Ockerbraun; Lehmbraun; Kupferbraun; Rehbraun; Olivbraun; Nussbraun; Rotbraun; Sepiabraun; Kastanienbraun; Mahagonibraun; Schokoladenbraun; Graubraun; Schwarzbraun; Orangebraun; Beigebraun; Blassbraun
  • Farbreihe Schwarz = 9: Tiefschwarz/hochglänzend; Graphitschwarz

Umweltzonen werden verschärft

Von am 18. Dezember 2013

UmweltzoneGetreu dem Motto “Viel hilft viel” werden im kommenden Jahr in vielen Städten die Umweltzonen weiter verschärft. Obwohl selbst Greenpeace diesen Maßnahmen mitlerweile eine klare Unwirksamkeit attestiert, lassen sich Landes- und Kommunalregierungen weiter dazu aus. Spätestens ab dem 1. Juli gilt dann  in zwanzig Städten in NRW die „Stufe 3“. Fürderhin sind im Stadtgebiet nur noch Autos mit grüner Plakette erlaubt.
Nach Angaben des Umweltbundesamtes (UBA) stellen Bonn, Hagen, Köln, Langenfeld, Neuss, Remscheid und das komplette Ruhrgebiet mit Bochum, Bottrop, Castrop-Rauxel, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Herne, Herten, Mühlheim, Oberhausen und Recklinghausen Mitte nächsten Jahres um. In Mönchengladbach darf man laut UBA bereits am 1. Januar nicht mehr mit gelber Plakette fahren und die roten Plaketten waren bereits ein halbes Jahr nach ihrer Einführung unwirksam.
Ob und welche Plakette ein Auto erhält, hängt von den jeweiligen Schadstoffemissionen ab. Die Aufkleber für die Windschutzscheibe werden von Prüforganisationen und vielen Kfz-Werkstätten verkauft, auch in der Umweltzone KopieZulassungsstelle sind sie erhältlich. Manche Fahrzeuge, wie beispielsweise Oldtimer mit einem H-Kennzeichen, sind von der Umweltplaketten-Pflicht ausgenommen.
Fahrverbote gelten inzwischen für mehr als 60 deutsche Städte. Wer in den betroffenen Städten ohne die richtige Plakette erwischt wird, muss 40 Euro Bußgeld bezahlen – und erhält einen Punkt in Flensburg. Übrigens können die Ordnungshüter die Strafe auch verhängen, wenn das Auto nur innerhalb der Umweltzone parkt oder die aufgeklebte Plakette nicht mit dem Kennzeichen des Fahrzeugs übereinstimmt.

Caramba-Gewinnspiel zum Jubiläum

Von am 17. Dezember 2013

CARAMBAAm 1. November 1903 hatte der Kaufmann Max Elb das Warenzeichen Caramba beim Patentamt eintragen lassen. Als Geschäftszweck nannte er „Herstellung und Vertrieb von chemischen, technischen und pharmazeutischen Präparaten und Apparaten sowie von Nähr- und Genussmitteln“. Inzwischen ist Caramba weit mehr: Die Marke bietet ein breites Sortiment an chemischen Spezialprodukten, Dienstleistungen und Zubehör für Reinigung, Pflege und Wartung im privaten wie gewerblichen Bereich. Ihre Produkte kommen in vielen Lebensbereichen zum Einsatz – an Autos und Zweirädern, in Werkstätten und Tankstellen ebenso wie in Waschanlagen und Großküchen oder in Haus und Garten.
Zum Abschluss des Jubiläumsjahres beschenkt der Hersteller von Spezial-Produkten für Reinigung, Pflege und Wartung die Branche mit einem Gewinnspiel. Gemeinsam mit »kfz-betrieb« verlost das Unternehmen unter allen Teilnehmern des Online-Gewinnspiels zehn Pakete mit Pflege-Produkten für den Bereich Auto & Werkstatt aus der schwarzen Profi-Linie im Wert von jeweils 100 Euro. Die Gewinner der Verlosung erhalten zusätzlich die limitierte Nostalgiedose des ersten Caramba-Produkts „Super Plus“ in einer edlen Holzschatulle, die nicht im Handel erhältlich, sondern nur in Sonderaktionen verfügbar ist.

Happy Birthday: Paul Bracq ist 80 Jahre

Von am 13. Dezember 2013
Designer und Künstler Paul Braq

Designer und Künstler Paul Bracq

Er war und ist einer der führenden Automobildesigner und -künstler, sich selbst bezeichnet er als „Carossier“: Paul Bracq. Heute wird er 80 Jahre alt. Bei Daimler verantwortete Paul Bracq als Designer unter anderem das Pagodendach des 230 SL, die Baureihe W 108/109 und vor allem den Mercedes-Benz 600 (W 100). Bei BMW entwarf er neben der 3er, 5er und 6er-Reihe den BMW Turbo, ein revolutionäres Concept Car mit Flügeltüren.

Die "Pagode" gilt als eine der gelungensten Schöpfungen von Paul Braq

Die “Pagode” gilt als eine der gelungensten Schöpfungen von Paul Bracq

Geboren 1933 in Bordeaux, absolvierte Bracq zuerst die Holzbauer- und anschließend die Karosseriebauschule und arbeitet anschließend bei Philippe Charbonneaux, der sich in seinem Einmannbetrieb mit Spezialaufbauten wie zum Beispiel dem Pegaso Coupé befasst. Nach dem Militärdienst beginnt er 1957 bei Mercedes-Benz in Sindelfingen – seine Aufgabe: „neue Fahrzeuge zu entwerfen und diese grafisch darzustellen“. Bracq, der ohne seine Zeichenstifte selten anzutreffen ist, fertigt Unmengen von Zeichnungen an, die anfangs sogar in den Prospekten veröffentlicht werden. Seine Entwürfe tragen eine zeitlose Eleganz, so der W 108 und der 600er, aber auch der 230 SL, dessen Pagodendach auf Bracq Zeichenbrett entstanden. Bracq selbst sagt heute, das konkave Dach mache zwar den cw-Wert kaputt – aber würde heute irgendjemand diesen Wagen sonst Pagode nennen?

Nach zehn Jahren unter dem Stern ging Bracq nach Frankreich zurück, wo er unter anderem an der Gestaltung des TGV-Hochgeschwindigkeitszuges arbeitet. 1970 wird er Leiter des BMW-Designs. Hier entwickelt der den BMW Turbo, eine prämierte Studie mit einem bahnbrechenden, funktionale Design. Mit diesem Concept Car leitet er die M1-Entwicklung bei BMW ein. Nach vier Jahren in München wechselt er zu Peugeot, wo er bis 1996 das Interieurdesign verantwortete.

Paul Bracq und Karl Middlehauve beim M100-Clubtreffen

Paul Bracq und Karl Middlehauve beim M100-Clubtreffen

Heute lebt Paul Bracq zusammen mit seiner Frau Alice wieder in seiner Heimatstadt Bordeaux. Bracqs Kunstwerke werden in Museen in der ganzen Welt ausgestellt. Und er ist nach wie vor als Juror in den wichtigsten Automobil-Wettbewerben aktiv, einschließlich des „Concours d’Elegance“ in Pebble Beach, Kalifornien.

Weniger Steuer beim Oldie-Import

Von am 8. Dezember 2013

170 S Verladung am SchiffGute Nachricht für alle Fans von alten Autos, die sich derzeitig nicht in der EU befinden: Der gemeinsame Zolltarif der EU wird angepasst: Ab dem 1. Januar 2014 gilt eine neue und klarere Formulierung: Für „Sammlerkraftfahrzeuge“, die exakt benannte Kriterien erfüllen, werden im Falle der Einfuhr lediglich sieben Prozent Einfuhrumsatzsteuer fällig. Ziel der überarbeiteten Version soll die Gleichbehandlung in allen Mitgliedsstaaten der EU bei der Einfuhr von Oldtimern aus dem nicht-europäischen Ausland sein. Bislang galt: Oldtimer sind nur dann „Sammlerstücke“, wenn sie von „geschichtlichem oder völkerkundlichem Wert“ sind – diese Einstufung bedeutete: kein Zoll und ein halbierter Einfuhrumsatzsteuersatz von sieben Prozent. Die Kriterien wurden in den verschiedenen EU-Ländern allerdings unterschiedlich streng ausgelegt. So war es bislang in Deutschland kaum möglich, ein Auto mit dieser Ermäßigung zu importieren, während besonders über die Niederlande eine große Menge klassischer Fahrzeuge aufgrund der lockeren Auslegung eingeführt wurde.
Nun sind die Kriterien zum Zolltarif „9705“ klar umrissen: Die Fahrzeuge müssen mindestens 30 Jahre alt sein und sich in ihrem Originalzustand befinden. Instandsetzung und Wiederaufbau ist zulässig, modernisierte oder umgebaute Fahrzeuge sind ausgeschlossen. Außerdem müssen sie einem nicht mehr hergestellten Modell oder Typ entsprechen. Zu den Sammlerfahrzeugen gehören auch Kraftfahrzeuge, die nachweislich bei einem geschichtlichen Ereignis im Einsatz waren, etwa Rennkraftfahrzeuge, die bedeutende sportliche Erfolge errungen haben. Teile und Zubehör werden hier eingereiht, sofern es sich um Originale handelt, ihr Alter mindestens 30 Jahre beträgt und sie nicht mehr herstellt werden.

Online-Adventkalender von MOTUL

Von am 30. November 2013

MOTULDer animierte Adventskalender bildet den Abschluss von abwechslungsreichen Online-Aktionen, die MOTUL in diesem Jahr auf www.motul.de und der Facebook Seite durchgeführt hat. Neben attraktiven Gewinnspielen wurden Fans, Kunden und Interessierte über aktuelle Produktneuerungen, Renn-Events, Messeauftritte, Oldtimer-Veranstaltungen und weitere spannende Themen auf dem Laufenden gehalten. „Aktuell mehr als 5.000 Fans auf unserer Facebook Seite belegen, dass unsere Aktionen, Servicethemen, Veranstaltungsnews und Rennberichte ankommen. Mit unserem Online-Adventskalender möchten wir uns nun bei unseren Kunden und Fans für den regen Kommunikationsaustausch bedanken und ihnen zum Jahresausklang eine Freude bereiten“, fasst Marcus Jaeger, Marketing Manager der MOTUL Deutschland GmbH, die Adventskalender-Aktion zusammen.
Startschuss des Gewinnspiels ist der 1. Dezember 2013. Sowohl auf www.motul.de als auch auf der Facebook Seite unter www.facebook.com/motul.de gilt es, täglich ein Türchen zu öffnen und eine Frage rund um MOTUL zu beantworten: Ob zur Geschichte oder zum breitgefächerten Produktsortiment – Hilfestellung zu jeder Frage bietet jeweils ein Link zu einem Bereich der Internetseite, wo der Teilnehmer die Lösung findet. Wird die Frage richtig beantwortet, winken dem Tagesgewinner tolle Preise aus dem MOTUL Fanshop, wie z.B. eine Uhr, eine Laptop-Tasche, ein Biker-Rucksack, ein USB-Stick oder ein Produktpaket aus dem Sortiment des Schmierstoffproduzenten.
Außerdem erhalten die Teilnehmer mithilfe der richtigen Lösung täglich einen Lösungsbuchstaben. Alle 24 Buchstaben zusammen ergeben ein vollständiges Lösungswort, womit beste Chancen auf den Hauptgewinn bestehen: zwei Tickets für den MotoGP auf dem Sachsenring inklusive MOTUL VIP-Bändchen. Das spektakuläre Rennwochenende findet vom 11. bis 13. Juli 2014 statt. Selbstverständlich wird MOTUL hier auch im nächsten Jahr wie gewohnt mit von der Partie sein.

Freie “Mercedes-Oldtimer-Werkstatt” gewinnt Deutschen Werkstattpreis

Von am 31. Oktober 2013
Werkstattpreis 2013 für Autohaus Voss

Werkstattpreis 2013 für Autohaus Voss

Der Gewinner des Deutschen Werkstattpreises 2013 heißt Ralf Voss. Mit seinem 30-köpfigen Serviceteam belegte der Unternehmer aus dem münsterländischen Rosendahl-Darfeld beim Branchenwettbewerb den ersten Platz. Von den insgesamt 100 Bewerbern zeichneten die Fachzeitschrift »kfz-betrieb« und die Original Marken Partner (Bosal, GKN/Spidan, Mahle, Luk, INA, FAG, Reinz und TMD Friction/Textar) die besten zehn markenunabhängigen Kfz-Werkstätten aus.
Etwa ein Sechstel der 5.500 Stammkunden der Freien Werkstatt in der 2.900-Seelen-Gemeinde sind Oldtimerkunden – Tendenz steigend. Die Voraussetzungen für die Expansion des Oldtimergeschäfts sind gut: „Mein Vater ist mit seinen über 50 Jahren Berufserfahrung ein alter Mercedes-Schrauber. Der kennt noch die alten Techniken, die er an die jungen Leute weitergibt“, erläuterte Ralf Voss und betonte: „Wenn wir unsere Kunden individuell betreuen, dann bleiben sie uns auch treu.“

Die besten Freien Werkstätten Deutschlands sind:

  • 1. Platz: Autohaus Voss, Rosendahl
  • 2. Platz: Auto Niedermayer, Neukirchen
  • 3. Platz: Auto Dorner, Welden
  • 4. Platz: Autoprofi Frey, Attendorn
  • 5. Platz: Kfz-Werkstatt Peter Kühner, Untereisesheim
  • 6. Platz: TS-Carservice, Schlüchtern
  • 7. Platz: Autohaus Gäckle, Oberderdingen
  • 8. Platz: Auto Maier, Garmisch-Partenkirchen
  • 9. Platz: Bernhard Velten, Bruchsal
  • 10. Platz: Autoprofi Heuer, Borken

Die Preisverleihung war ein Höhepunkt der Fachtagung Freie Werkstätten und Servicebetriebe, die am 26. Oktober im Würzburger Vogel Convention Center stattfand. „Alle ausgezeichneten Freien Werkstätten leisten herausragende Servicearbeiten. Sie stehen stellvertretend für die vielen engagierten ungebundenen Kfz-Betriebe in Deutschland“, sagte »kfz-betrieb«-Chefredakteur Wolfgang Michel anlässlich der Preisverleihung.

Ruhestand für Daimler-Vertriebschef

Von am 5. September 2013

Daimlers bisheriger Vertriebs- und Marketingchef Joachim Schmidt verlässt das Unternehmen. Schmidt habe sich entschieden, seine Aufgabe mit Vollendung des 65. Lebensjahres „in jüngere Hände“ zu geben und in den Ruhestand zu gehen, teilte der Auto-Konzern am Dienstag in Stuttgart mit. Sein Nachfolger Ola Källenius, bisheriger Chef der Tuning-Tochter AMG, soll das Amt ab Oktober übernehmen.
Schmidt wird an diesem Samstag 65 Jahre alt und war insgesamt 34 Jahre bei dem Stuttgarter Auto-Konzern. Erst kürzlich hatte er eine neue Vertriebsstrategie angekündigt, mit der Daimler die Rivalen Audi und BMW überholen will. Dazu wollen die Schwaben Kunden künftig über Online-Shops und gezielte Aktionen in Innenstädten ansprechen.

50 Jahre MC

Von am 30. August 2013

Philips_UCII_60Genau heute vor 50 Jahren war das eine der Sensationen der 23. Internationalen Funkausstellung in Berlin: Die Musik Cassette und das dazugehörige Abspielgerät.
Die Firma Philips entwickelte das ursprünglich als eine Art Diktiergerät. Bei dem Medium handelte es sich um ein nur rund 5mm breites Magnet-Tonband, bei dem die beiden Spulen von einer schützenden Kunststoffhülle umgeben sind.  Da die Tonqualität des schmalen Magnetbandes aber fast der eines Profistudios entsprach, entschied man schon vor Einführung, dass das Gerät zwar grundsätzlich ein Kassetten-Rekorder war, und auch so Propagiert wurde, dass aber gleichzeitig hochwertige bereits bespielte Kassetten in den Vertrieb gelangen sollten.
Bis weit in die  1990er Jahre war sie das Medium um relativ problemlos und wenig störanfällig seine Lieblingsmusik überall mit hin zu nehmen. Jeder, der in der Zeit groß geworden ist, kennt allerdings den Zusammenhang von Kassette und Bleistift nur zu gut.
Merh zu diesem und angrenzenden Themen findet man beim “Virtuellen Tonbandmuseum”

Bob’s Vergaser jetzt in Kassel

Von am 15. August 2013
170 W15 Vergaser

170 W15 Vergaser

Bob Tyler, langjährig bekannter Spezialist für Vergaserüberholungen in Hameln, hat seinen Betrieb jüngst in andere Hände gegeben. Die Automobilmanufaktur in Kassel hat sowohl namen als auch Bestand und Leistungsumfang in ihre eigenen Räume in Kassel übernommen. Bob Tyler bleibt auch künftig für mehrere Jahre der “Kopf” hinter der Vergaserüberholung und wird nach und nach sein Wissen an Michael Völlmar, Mitinhaber der Automobilmanufaktur, übergeben. Dadurch soll die stetig verbesserte Qualität gewahrt bleiben und auch bei schwierigen Fällen soll der Kunde nicht “im Regen” stehen gelassen werden.
Wie bisher stehen Solex und SU Vergaser ganz oben auf der Prioritätenliste, aber auch Zenith, Bing, Holley und viele weitere Herstellerfirmen können hier bearbeitet und überholt werden.

Daimler in Basilien

Von am 12. August 2013
Mercedes-Benz Brasilien, Werk Sao Bernardo do Campo mit einer Auswahl des brasilianischen Produktionsprogramms in den 1970er Jahren

Mercedes-Benz Brasilien, Werk Sao Bernardo do Campo mit einer Auswahl des brasilianischen Produktionsprogramms in den 1970er Jahren

Bereits ab 1949 knüpfte das Unternehmen  mit seiner Marke Mercedes-Benz mit neuen Personen- und Lastwagenmodellen wieder an den Vorkriegserfolg an – es konsolidierte sich und bewältigte die Jahre des Wiederaufbaus. Und das nicht nur in Europa: Ebenfalls 1949 knüpfte Daimler-Benz zum Beispiel erste Kontakte nach Brasilien, wo bald darauf die lokale Fertigung erfolgte.
Aktuell: Um hohe Einfuhrzölle zu umgehen, will Daimler laut eines Berichtes des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ ein neues Mercedes-Benz-Werk in Brasilien bauen. Ein Sprecher des Stuttgarter Autobauers sagte der Nachrichtenagentur „dpa“ am Sonntag lediglich: „Brasilien ist ein wichtiger Markt, den schauen wir uns genau an.“ Konkrete Angaben machte er nicht.
Dem Bericht zufolge soll die Montage der C-Klasse spätestens 2015 in Brasilien beginnen. Geplant sei die Fertigung von anfangs rund 20.000 Autos im Jahr. Daimler-Vorstand und -Aufsichtsrat würden in den nächsten Monaten entscheiden, wo die Fabrik errichtet wird. Daimler hat bereits mehrere Mercedes-Benz-Werke in Brasilien.

“Prinz Heinrich” in Pebble Beach

Von am 8. August 2013
Prinz Heinrich

Benz „Prinz-Heinrich-Wagen“ von 1910.

Allein die Zulassung zum Concours d’Elégance im Kalifornischen Golfclub Pebble Beach gilt für viele Teilnehmer schon als Ritterschlag. Das spornt auch den Großsponsor Daimler immer wieder an, ganz besondere Fahrzeuge an die amerikanische Westküste zu bringen. Am 18. August 2013 ist Mercedes-Benz Classic mit einem Benz „Prinz-Heinrich“ aus dem Jahr 1910 vertreten. Das von Mercedes-Benz Classic restaurierte Fahrzeug gilt als einer der ersten echten Sportwagen überhaupt. Das mehr als 100 Jahre alte Fahrzeug ist ein faszinierender Zeitzeuge der Motorsport-Innovationen in den frühen 1900er-Jahren. In Sachen Technik vereint dieser Benz alles, was damals Hightech im Automobilbau war und heute noch ist, unter anderem Doppelzündung und Vierventiltechnik. Damals war die Prinz-Heinrich-Fahrt, benannt nach dem Bruder des deutschen Kaisers, eines der bedeutendsten Automobilrennen in Europa. Der Kaiserliche Automobil-Club richtete die Veranstaltung in den Jahren 1908 bis 1910 aus, zugelassen waren ausschließlich viersitzige Fahrzeuge mit Straßenzulassung, keine Rennwagen.
Für die Fahrt des Jahres 1910, die damals vom 2. bis 8. Juni mit 1.945 Kilometer Gesamtstreckenlänge von Berlin über Braunschweig, Kassel, Nürnberg, Stuttgart, Straßburg und Metz ins hessische Homburg vor der Höhe führte, entstanden bei Benz zehn vollkommen neu konstruierte Spezial-Tourenwagen. Vier davon hatten einen Motor mit 5,7 Liter Hubraum, die anderen sechs Fahrzeuge 7,3 Liter Hubraum. Alle Tourenwagen waren mit Kardanantrieb ausgerüstet und hatten eine windschlüpfige Karosserie mit charakteristischem Spitzheck.
Ein weiteres Exponat wird ein Benz 24/40 PS Landaulet aus dem Jahr 1907 sein, ein Vertreter der langen Oberklasse- und Luxusklasse-Tradition von Mercedes-Benz.

Reifen Wagner wird übernommen – Restaurierungssparte bleibt unangetastet

Von am 7. August 2013

Reifen-Wagner-Filiale-LandshutDie Pirelli-Tochter Pneumobil übernimmt zum 1. September 2013 Reifen-Wagner Autotechnik in Landshut. Das besagt eine aktuelle Pressemitteilung. Demnach übernimmt Pneumobil das gesamte Servicenetz von Reifen-Wagner, das derzeit 10 Filialen in Bayern umfasst, sowie sämtliche rund 100 Wagner-Mitarbeiter.
Das Traditionsunternehmen Reifen-Wagner wurde im Jahre 1921 gegründet und entwickelte sich seither vom reinen Reifenfachhandel hin zur Kfz-Werkstatt. Das Leistungsportfolio von Reifen-Wagner umfasst das gesamte Servicespektrum rund ums Auto, darunter Kfz-Reparaturen aller Art, Fahrzeuginspektionen und Spurprüfungen für Pkw und Lkw.
Darüber hinaus erwarb sich der Betriebszweig der Restaurierung von besonders hochwertigen Automobilen einen hervorragenden Ruf in den letzten 35 Jahren. Auf Nachfrage bestätigte Reifen-Wagner, dass die komplette Oldtimer-Restaurierung als Tochterunternehmen in Landshut weiterhin erhalten bleibt. Damit bleibt auch Horst Duschek weiterhin einer der kompetentesten Ansprechpartner, wenn es um die 8-Zylinder-Kompressorfahrzeuge der 1930er Jahre aus dem Hause Mercedes-Benz geht.

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