Mercedes-Benz Oldtimer-Newsticker

News für Oldtimer-Interessierte & Mercedes-Benz Liebhaber
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Autoren Archiv

Wechselkennzeichen unbeliebt

Von am 9. Mai 2013

wechselkennzeichenWie es von Kennern der Szene nicht anders erwartet wurde, entpuppt sich das Wechselkennzeichen in Deutschland als totaler Flop.
Anfang des Jahres 2013 zählte das Kraftfahrtbundesamt nur 2.016 Pkw, die mit einem Wechselkennzeichen ausgerüstet waren. Entsprechend haben lediglich rund 1.000 Autofahrer die Mitte vergangenen Jahres eingeführte Alternative genutzt.
Noch weniger Interesse zeigen die Verbraucher in den anderen Fahrzeugklassen: Für den Bereich Kfz-Anhänger nennt das Kraftfahrtbundesamt lediglich 42 Einheiten, und bei Krafträdern sind es 57 Stück.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die stark abgespeckte Version des Kennzeichens überhaupt greifen würde, war auch verschwindend gering. Schließlich dürfen sich nur gleiche Fahrzeugklassen ein Kennzeichen teilen und Steuervergünstigungen gibt es auch nicht. Die Bundesregierung hatte sich für eine Schmalversion entschieden, die von den Forderungen der Verbandsorganisation weit entfernt ist. Damit war der ursprüngliche Sinn des Wechselkennzeichens auch völlig abhanden gegangen.

“RUSH” Film für Formel 1-Fans

Von am 11. April 2013

RUSHDer Regisseur und Oscar-Gewinner Ron Howard arbeitet schon seit geraumer Zeit an einem neunen Werk, nämlich dem Formel-1-Film “RUSH”. Die Geschichte liefert neben spektakulären Rennszenen im Rahmen der unglaublichen Dramaturgie der 1976er-Saison ein Portait der Fahrerlegenden James Hunt und Niki Lauda, die sich damals ein geradezu episches Duell geliefert hatten. Der Ferrari-Pilot wird von Daniel Brühl gespielt, sein McLaren-Rivale von Chris Hemsworth.
Während der Film im Herbst 2013 in die Kinos kommen soll, ist jetzt dazu der erste Trailer im Netz zu sehen.
“RUSH” könnte mit diesen Komponenten zu einem ähnlichen Kultfilm avancieren, wie damals “Le Mans” mit Steve McQueen und Siegfried Rauch.

Old- und Youngtimer sind auch Werkstattgeschäft

Von am 2. März 2013

Die Leidenschaft für die Oldies und Sammlerstücke wächst nicht nur bei den Endverbrauchern, was die vielen Oldtimertreffen, -messen und -rallyes eindrucksvoll zeigen. Auch viele Betriebsinhaber von Kfz-Betrieben sind von den Klassikern fasziniert. Dies ergab eine Branchenindexbefragung der Fachzeitschrift »kfz-betrieb« und der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe. So meinen 56 Prozent aller Befragten, dass das „Young- und Oldtimergeschäft ein Sympathie- und Imageträger für das Unternehmen“ ist. 28 Prozent der markengebundenen Autohäuser und 41 Prozent der Freien Werkstätten in Deutschland bieten Wartungen und Reparaturen für Young- und Oldtimer an. In 93 Prozent der Fabrikatsbetriebe und in 66 Prozent der ungebundenen Kfz-Betriebe beträgt der Anteil der 20 Jahre und älteren Fahrzeuge am gesamten Werkstattgeschäft zehn Prozent. Jede zweite Freie Werkstatt verfügt sogar über einen Young- und Oldtimeranteil von rund 20 Prozent.
Damit bestätigt dieser Branchenindex die Vermutung, dass es sich bei den Old- und Youngtimern um eine wahrnehmbare wirtschafliche Größe handelt.

Geballtes Oldie-Wissen beim TÜV Rheinland

Von am 10. Februar 2013

Natürlich braucht das ganze einen hippen, internationalen, möglichst englischen Namen. Also  hat der TÜV Rheinland ein sogenanntes “Competence Center Classic Cars” ins Leben gerufen. Damit will das Unternehmen seine Aktivitäten im Bereich historische Fahrzeuge bündeln und weiter ausbauen. Eine der tragenden Säulen des Centers ist das Sachverständigenbüro Kleofactum Automotive in Düsseldorf, das auf die Begutachtung von Oldtimern spezialisiert ist. Der Prüfdienstleister hat das Büro erst kürzlich übernommen. „Mit dem bisherigen Geschäftsführer Norbert Schroeder konnten wir einen in der Klassikerszene anerkannten Experten für uns gewinnen. Er ist ein geschätzter Gutachter bei Wertermittlungen, Schäden und Kaufberatung“, erklärt Professor Dr.-Ing. Jürgen Brauckmann, Leiter des Unternehmensbereichs Mobilität TÜV Rheinland.

Neben dem TÜV Rheinland hat auch der TÜV Süd plötzlich den lukrativen Oldtimer-Markt entdeckt und auch ein Kompetenzzentrum eingerichtet. Interessant dabei ist, dass der TÜV Hessen-Thüringen hier schon sehr viel länger aktiv ist, allerdings primär auf dem Veranstaltungssektor. Still ruht der See dagegen bei TÜV Nord und im Saarland. Bleibt abzuwarten, inwieweit die geplanten Aktivitäten der eingangs genannten Prüforganisationen hier einen Anstoß für die Schwesterorganisationen auslösen.

Die Marktprognosen zeigen, dass das Geschäftssegment Oldtimer in den nächsten Jahren deutlich zulegen wird. In den letzten zehn Jahren legte der Bestand an Fahrzeugen mit H-Kennzeichen bereits jährlich um durchschnittlich 9 Prozent zu – von 2002 mit 97.208 auf über 230.000 PKW in 2012. Die Wertsteigerungen sind in allen Segmenten deutlich, fallen im Bereich der hochwertigen Modelle wie Lamborghini, Ferrari oder Mercedes aber am stärksten aus und haben sich hier mehr als verfünffacht. TÜV Rheinland will diesen Trend federführend begleiten. „Ich freue mich darauf, meine Kenntnisse auf dem Sektor der klassischen Fahrzeuge in einem so renommierten Unternehmen wie TÜV Rheinland einzubringen“, sagt Norbert Schroeder, Leiter Competence Center Classic Cars.
Zahlreiche Privatsammler und Museen vertrauen bereits auf das Know-how von Norbert Schroeder, insbesondere bei Fragen nach dem Originalzustand. Oder es geht beispielsweise darum, den wirklich marktgerechten Wert eines historischen Autos objektiv und unabhängig zu ermitteln. „Im Competence Center Classic Cars bündeln und entwickeln wir unser Fachwissen weiter, um es für unsere Kunden nutzbar zu machen“, betont Norbert Schroeder.

“Historische” Kennzeichen auf dem Vormarsch

Von am 2. Februar 2013

Das Bundesverkehrsministerium hat bis Mitte Januar 138 alte Kfz-Kennzeichen wieder freigegeben, die in der Vergangenheit den Kreisgebietsreformen zum Opfer gefallen waren. Dies berichtete die „Passauer Neue Presse“ in ihrer Wochenendausgabe. Weitere 40 Anträge aus den Ländern lägen der Behörde derzeit noch zur Prüfung vor.
Demnach bekamen alleine aus Sachsen 45 „Anträge zur Festlegung von Unterscheidungszeichen für Verwaltungsbezirke“ einen positiven Bescheid, darunter FLÖ (Flöha), WSW (Weißwasser), NOL (Niederschlesische Oberlausitz), HY (Hoyerswerda) sowie das Hochpotenzialschild HOT (Hohenstein-Ernstthal).
In Nordrhein-Westfalen hat die Stadt Herne bereits Ende letzten Jahres die Vergabe der begehrten Kennzeichen WAN – NE 1 bis 15 ausgelost. Übrigens nicht nur unter Bewohnern der ehemaligen Großstadt Wanne-Eickel. Alle Herner können, so sie wollen, ihr bisheriges HER-Kennzeichen in ein WAN-Schild umtauschen. Weiterhin wurden in Nordrhein-Westfalen zum Beispiel CAS (Castrop-Rauxel), GLA (Gladbeck), MO (Moers) und WAT (Wattenscheid) genehmigt.
In Hessen werden die alten Buchstabenkombinationen demnächst beispielsweise wieder in Schlüchtern (SLÜ), Hofgeismar (HOG) und Usingen (USI) ausgegeben.
Zu den bislang vergebenen 383 deutschen Kfz-Kennzeichen könnten maximal 300 Alt-Kennzeichen hinzu kommen. Das Bundesministerium genehmigt die Anträge meist, wenn die jeweilige Buchstabenkombination nicht bereits vergeben ist oder „gegen die guten Sitten verstößt.“

Oldtimerschulungen von Bosch

Von am 30. Januar 2013

Bereits im letzten Jahr hat Bosch Automotive Tradition, die Klassik-Sparte von Bosch, hat eine neue Schulungsreihe ins Leben gerufen. Nachdem die ersten Piloten gestartet waren, haben spezielle „Alttechnik“-Lehrgänge jetzt den Weg ins offzielle Bosch-Schulungsprogramm gefunden. Dadurch sollen technikbegeisterte Besitzer von Young- und Oldtimern sowie Mitarbeiter von Kfz-Werkstätten ihr Wissen auffrischen können. Die speziellen Trainings zu älteren Bosch-Systemen umfassen Seminare zu D-, K/KE- und L- Jetronic und Bosch-Zündsystemen; Ende 2013 bzw. ab 2014 will man das Angebot unter anderem um Themen zur allgemeinen Kfz-Elektrik erweitern.
Ende Februar 2013 beginnt die Schulungsreihe in Bosch-Classic-Service-Betrieben in Kassel, Leipzig, Nürnberg und Hamburg. Die Teilnahme an den jeweils eintägigen Veranstaltungen kostet zwischen 110 und 145 Euro. Weitere Fachseminare werden im Herbst 2013 stattfinden. Um insbesondere den Praxisteil effizient für die Teilnehmer zu gestalten, ist die Teilnehmeranzahl pro Schulung auf maximal 14 beschränkt. Detaillierte Informationen zu den Trainingsinhalten, Terminen, Kosten sowie einen Link zur Online-Anmeldung gibt es hier.

Superlative immer beliebt

Von am 27. Januar 2013

Medien lieben Superlative: Superstar, der Größte, der Schnellste und eben auch der Teuerste!
Der teuerste Oldtimer im Jahr 2012 war nach einer Untersuchung ein Mercedes-Benz 540 K Spezialroadster. Gleich dreimal legten im vergangenen Jahr Sammler 11 Millionen Dollar oder mehr für einen seltenen Klassiker auf den Tresen eines Auktionshauses. Dabei erzielte der besagte 540K Spezialroadster von 1936 sogar 11,77 Millionen Dollar, umgerechnet rund 8,8 Millionen Euro. Der hohe Preis kam auch deshalb zustande, weil es sich um die besonders gefragte Ausführung mit langem Heck und hoher Türlinie handelte.
Auf Rang zwei landete der Ferrari 250 GT California Spyder GT LWB, bei dem der Hammer laut dem Marktbeobachter Classic Car Tax bei 11,28 Millionen Dollar fiel. Der italienische Roadster zählt generell zu den gefragtesten Modellen der zahlungsfähigen Kundschaft. Unter den zehn teuersten Oldtimern, findet sich der California Spyder in unterschiedlichen Ausführungen noch zwei weitere Male, auf Platz vier (8,58 Millionen Dollar) und Platz neun (6,6 Millionen Dollar).
Auf dem dritten Platz der Geldrangliste findet sich mit dem Ford GT40 von 1968 das einzige amerikanische Auto im Zehnerfeld. Die 11 Millionen Dollar erzielte er nicht nur, weil er die erste je gebaute Lightweight-Variante war, sondern auch aufgrund seines Einsatzes im legendären Rennfilm „Le Mans“ mit Steve McQueen. Dort fuhr er als Kamerawagen zwar nicht ins Bild, die charakteristische Gulf-Team-Lackierung trägt er aber doch.
Komplettiert werden die Top Ten 2012 von Ferrari 410S (1955, 8,25 Millionen Dollar), Bentley „Birkin Blower“ (1929, 7,87 Millionen Dollar), Rolls-Royce Silver Ghost „The Corgi“ (1912, 7,34 Millionen Dollar), Ferrari 250GT Tour de France (1956, 6,7 Millionen Dollar) und dem Ferrari 625 TRC (1957, 6,53 Millionen Dollar). Zusammen erzielten die zehn Klassiker einen Verkaufserlös von rund 86 Millionen Dollar, knapp 65 Millionen Euro. Der durchschnittliche deutschen Oldtimer-Besitzer ist von diesen Sphären weit entfernt: sein Fahrzeug ist im Mittel 15.000 Euro wert.

Toto Wolff wird Motorsport-Chef bei Mercedes-Benz

Von am 24. Januar 2013

Der frühere Rennfahrer Toto Wolff (41) wird bei Mercedes-Benz Nachfolger des ehemaligen Motorsportchefs Norbert Haug. Wie die Daimler AG am Montag in Stuttgart mitteilte, hat das Unternehmen mit dem österreichischen Investor und Motorsport-Manager eine Absichtserklärung unterzeichnet, wonach sich Wolff mit einem wesentlichen Minderheitsanteil an der Daimler Tochtergesellschaft Mercedes-Benz Grand Prix Ltd. (MGP) beteiligen und diese auch operativ als „Executive Director“ leiten wird.
Darüber hinaus wird Niki Lauda ebenfalls Gesellschafter von MGP, wobei er heute schon Aufsichtsrats-Vorsitzender ist. Zusammen mit Ross Brawn komplettieren Lauda als Aufsichtsratsvorsitzender und Wolff als Executive Director nun das Führungs-Team des Formel 1-Rennstalls von Mercedes-Benz.
„Toto Wolff hat als Unternehmer, Investor und Motorsport-Manager bewiesen, dass er diesen Sport im Blut hat und gleichzeitig die wirtschaftlichen Notwendigkeiten des Geschäftes kennt. Mit Toto Wolff konnten wir nicht nur einen erfahrenen Motorsportler sondern auch einen langjährigen Begleiter unserer Marke für unser Formel-1 Team gewinnen. Wir werden gemeinsam mit ihm und Niki Lauda unsere Motorsportaktivitäten weiterentwickeln, um unsere Silberpfeile in die nächste Ära zu führen“, so Daimler-Chef Dr. Dieter Zetsche in der Mitteilung.
Toto Wolff soll den Angaben zufolge sowohl Mitgesellschafter als auch „Executive Director“ der Mercedes-Benz Grand Prix Ltd. werden und in dieser Funktion die gebündelte Koordination aller Mercedes-Benz Motorsportaktivitäten übernehmen.
Wolff gehörte bislang dem Vorstand des englischen Formel-1-Teams Williams an. Er startete seine Motorsport-Karriere 1992 im Formel Sport. Seit 1998 gründete Wolff mehrere Venture-Capital-Unternehmen. Die derzeitigen Investments umfassen unter anderem eine Beteiligung an der HWA AG, dem Partner von Mercedes-Benz Motorsport in der DTM. Im November 2009 erwarb er einen Anteil am britischen Rennssportteam Williams Grand Prix Holdings PLC und trat dessen „Board of Directors“ bei. Seit Juli 2012 ist Toto Wolff in der Geschäftsführung des britischen Rennsportteams tätig.
Der Daimler-Konzern hatte sich Mitte Dezember nach mehr als 22 Jahren von seinem Motorsportchef Norbert Haug getrennt. Unter der Führung des 60-Jährigen konnte Mercedes nach seiner Rückkehr in die Formel 1 als Werksteam nicht die erhofften Erfolge feiern. Trotz der Verpflichtung des siebenmaligen Champions Michael Schumacher, der seine Karriere nach der vergangenen Saison endgültig beendet hat, glückte in den drei Jahren nur ein Grand-Prix-Sieg durch Nico Rosberg.

Werkstattwagen zu gewinnen

Von am 19. Januar 2013

In Zusammenarbeit mit WD-40 verlost der Vogel-Verlag einen komplett ausgestatteten Werkstattwagen.
Ein Werkstattwagen ist ein wichtiger Helfer in der Werkstatt: Oft ist er der Schlüssel zum Erfolg für zahlreiche Arbeiten. Darin ist er dem Spray WD-40 durchaus ähnlich und macht ihn zum idealen Gewinn im Preisausschreiben des Multifunktionsspray-Herstellers. WD-40 sorgt als Schmiermittel, Teilereiniger, Rostlöser, Kontaktspray und Korrosionsschutzmittel seit 60 Jahren für Bewegung. Inzwischen hat sich das Produktangebot deutlich erweitert.
Gemeinsam mit der Redaktion »kfz-betrieb« verlost die WD-40 Company bis zum Aschermittwoch, 13. Februar, einen voll ausgestatteten Werkstattwagen. Der Wert des Hazet 177-6/130 beträgt inklusive 130 Werkzeugen rund 1.600 Euro (UVP). Der Sieger erhält mit dem rollenden Assistenten allerdings zugleich ein besonderes Einzelstück. Den Wagen ziert ein Airbrush-Porträt des „WD-40-Botschafters“ Det Müller, Moderator der Sendung „GRIP – Das Motormagazin“ von RTL2.
Gewinnen können alle Teilnehmer, die folgende Gewinnspielfrage richtig beantworten: „Wie heißt die neue siebenteilige Produktreihe, die das Multifunktionsprodukt WD-40 bei spezielleren Anwendungen im professionellen Bereich perfekt ergänzt?“
Bitte senden Sie Ihre Antwort per E-Mail. Bei mehreren richtigen Einsendungen gewinnt das Los, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Einsendeschluss ist der 13. Februar (Eingang der E-Mail).

Neuer Vorsitz beim MVC Ruhr

Von am 18. Januar 2013

Im Rahmen der üblichen Jahreshauptversammlung des Regionalclubs MVC Ruhr löst jetzte Manfred Heyne den bisherigen Vorsitzenden Jochen Heinold ab.

Schon vor Jahren war Manfred Heyne im MVC Ruhr aktiv, gestaltete diverse Veranstalungen und war Kassier. Teilnehmern der alljährlichen Pfingsttreffen ist er bekannt als der Besitzer der “Knospe”, eines aufklappbaren Wohnwagens, den er mit seinem 170 DS überall hinkutschiert.

Wir wünschen ihm eine glückliche Hand bei der Führung des mitgliederstärksten Regionalclubs des MVC (Mercedes-Benz Veteranen Club). Weitere Informationen zur Wahl finden registrierte MVC-Mitglieder im MVC-Mitgliederbereich.

Wirtschaftswunder im PROTOTYP Museum

Von am 3. Januar 2013

Voller Stolz verkündete Wirtschaftsminister Ludwig Erhard 1949 die Parole „Wir sind wieder wer!“
Sie steht wie keine andere für die Zeit des Wirtschaftswunders. Die Währungsreform als Startschuss, die politische Bindung an den Westen und infolgedessen ein rasantes Wirtschaftswachstum sorgten in den 1950er Jahren dafür, dass sich die Lebensverhältnisse bei breiten Schichten der Bevölkerung Stück für Stück verbesserten.
In den 1950er Jahren füllten sich die leeren Straßen zusehends. Waren es anfangs vor allem Zweiräder, die man sah – vielleicht auch mal einen umgebauten Vorkriegswagen mit Holzgasgenerator –, so bevölkerten bald auch Kleinstwagen und Rollermobile die Straßen. Für viele, die sich ein „richtiges“ Auto wie einen Volkswagen, DKW, Opel oder Ford noch nicht leisten konnten, waren diese fahrbaren Untersätze der Einstieg in die automobile Welt.
Von diesem Einstieg in die automobile Welt erzählt die Sonderausstellung „WirtschaftsWunderWagen“ im Automuseum Prototyp Hamburg seit dem 15. Dezember 2012 bis 7. April 2013: Von den stockenden Anfängen in den ersten Nachkriegsjahren über die Roller und Rollermobile bis hin zu den Traumwagen der 1950er Jahre.
In kaum einem anderen Jahrzehnt hatte das Auto einen so hohen Stellenwert wie in der Zeit des Wirtschaftswunders. Durch das Auto, mit dem Auto und im Auto selbst manifestierte sich diese Zeit des wirtschaftlichen, politischen, sozialen und kulturellen Wandels, die in dieser Ausstellung wieder lebendig werden soll.

Führerscheine nicht mehr unbegrenzt gültig

Von am 29. Dezember 2012

Ab kommendem Jahr gibt es eine große Neuerung im Verkehrsrecht: Führerscheine sind ab dem 19. Januar 2013 nicht mehr unbegrenzt gültig.
Alle Scheine, die nach diesem Datum ausgestellt werden, gelten nur noch 15 Jahre. Alle Dokumente, die davor ausgegeben wurden, verfallen am 19. Januar 2033. Danach müssen sie neu beantragt werden.
Hintergrund dieser Neuregelung ist das EU-Recht: Derzeit werden die Führerscheine nicht zentral erfasst. Sie sind nur bei dem Amt vermerkt, das sie ausgestellt hat. Es gibt kein bundesweites und schon gar kein EU-weites Register. Das will die EU nun ändern. So soll auch „Führerschein-Tourismus“ verhindert werden: Wer in seinem Land die Fahrerlaubnis entzogen bekommt, kann sie derzeit in einem anderem erneut machen.
Ein weiterer Grund für die gesetzliche Änderung ist, dass dank neuer technischer Methoden Dokumente immer fälschungssicherer gestaltet werden können. Der regelmäßige Tausch der Führerscheine soll besser vor Missbrauch schützen. Auch sorgt das Verfallsdatum der Scheine dafür, dass die Fotos auf den Dokumenten aktueller sind als bisher.
Nach Ablauf der Gültigkeit des Scheins kann er einfach neu beantragt werden. Der Besitzer muss lediglich ein neues Foto liefern und die Kosten für die Erstellung eines neuen Dokuments tragen. Derzeit sind das 24 Euro. Eine Pflichtuntersuchung des Führerscheininhabers ist nicht (noch) nötig: Die EU hat es ihren Mitgliedstaaten freigestellt, ob sie eine derartige Untersuchung einführen wollen oder nicht. Deutschland hat sich dagegen entschieden.
Wer nach 15 Jahren bzw. 2033 mit einer ungültigen Fahrerlaubnis erwischt wird, muss ebenfalls nichts Schwerwiegendes befürchten. Er muss ein Verwarnungsgeld zahlen und sich um die Verlängerung des Scheins kümmern.

Azubis restaurierten Ponton

Von am 25. Dezember 2012

Auszubildende der Berliner Innung haben ein ordentliches Gesellenstück vollbacht. Unter Anleitung ihres Ausbilders haben die Jugendlichen einen Mercedes-Benz 190 wieder flott gemacht. Der restaurierte Ponton soll nun das Technikmuseum der Hauptstadt schmücken. Dort kam der Oldtimer auch gut an und ergänzt die Autosammlung des Technikmuseums: „Ein geschichtlich wie technisch sehr interessanter Wagen“, freute sich Ulrich Kubisch, Leiter der Abteilung Straßenverkehr im Museum.
Ermöglicht hat die Aktion die Berliner Familie Laag. Denn Ruth Laag und ihr Sohn Eberhardt Laag haben das Fahrzeug dem Technikmuseum geschenkt. Damit nicht genug: Die beiden Spender haben auch die Kosten für alle zu beschaffenden Originalteile übernommen.
Die Beschaffung der Ersatzteile ging mit diversen Herausforderungen einher. Ausbilder und Auszubildende der Berliner Kfz-Innung durchforsteten Kataloge und das Internet, um die Originalteile aufzutreiben. Dem zollte Kubisch großen Respekt: „Fensterrahmen aus Bakelit sind nicht leicht zu bekommen.“ Nach etwa einem Jahr konnten die Nachwuchskräfte die Restaurierung erfolgreich abschließen. Bis auf den neuen Lack entspricht das Fahrzeug nun dem Zustand am Tag der Auslieferung.
Für die Spenderin Ruth Laag ein besonderer Moment: „Es war ein erhebendes Gefühl, als der Motor nach so langer Zeit wieder angelassen wurde.“ Denn sie verbindet mit dem Auto auch eine lange Geschichte: In den 15 Jahren, in denen Laag den Mercedes-Benz fuhr, leistete er ihr treue Dienste. Vor allem 1961: Am Tag des Mauerbaus fuhr die Zahnärztin mit falschen Ausweispapieren vom Ostteil Berlins in den Westen. Hier ließ sie sich nieder und praktizierte jahrzehntelang als Zahnärztin.

Keine AU in der Schweiz

Von am 17. Dezember 2012

Die Schweiz hat die Abgasuntersuchung (AU) für die Mehrzahl der Eidgenossen abgeschafft. Laut eines Beschlusses des Schweizer Bundesrats fällt ab 2013 der alle zwei Jahre vorgeschriebene Test für alle Autos und Lastwagen mit On-Board-Diagnose-System (OBD) weg.
Damit haben die Politiker das schleichende Aus für die Abgasuntersuchung beschlossen: „Die Anzahl der Nicht-OBD-Fahrzeuge wird stetig abnehmen“, erläutert Markus Peter, Leiter der Technikabteilung beim Autogewerbeverband der Schweiz (AGVS). In der Regel seien dies Benziner, die vor 2002 produziert wurden, und Selbstzünder, die vor 2006 auf die Straße kamen. „Gerade Markenvertreter mit einem eher jungen Fahrzeugpark bei der Kundschaft werden daher zukünftig eher selten eine Wartung vornehmen.“
Nach Angaben des Bundesrats müssen 2013 rund 60 Prozent der Fahrzeuge nicht mehr zur periodischen Abgasuntersuchung. Für die restlichen Fahrzeuge, die nicht mit einem OBD-System ausgestattet sind, ändert sich nichts. „Im nächsten Jahr entfallen rund 1,3 Millionen Abgaswartungen“, schätzt Markus Peter, Leiter der AGVS-Technikabteilung. „Noch etwa 800.000 Fahrzeuge werden dann zur Wartung kommen.“ Entsprechend groß ist der Umsatzverlust für die Kfz-Betriebe. Dieser dürfte nach Einschätzung von AGVS-Experte Peter rund 100 Millionen Schweizer Franken betragen. Insgesamt haben die schweizerischen Werkstätten einen Umsatz von rund 10,5 Milliarden Franken, rund sechs Milliarden Franken trägt dazu der Teileverkauf bei.
Aus Sicht des Bundesrats sei die periodische Untersuchung nicht mehr notwendig, da die OBD-Systeme abgasrelevante Bauteile permanent überwachen. Zeigt die Warnlampe im Armaturenbrett eine Fehlfunktion an, muss der Halter mit dem Fahrzeug eine Werkstatt ansteuern. Wie dies in der Praxis umgesetzt werden soll, ist Branchenexperte Peter noch nicht bekannt. Für den AGVS ist die Abschaffung der Untersuchung ein Schritt in die falsche Richtung: „Damit fällt ein bewährtes Instrument der Umweltgesetzgebung im Straßenverkehr weg“, sagt AGVS-Geschäftsleitungsmitglied Markus Aegerter.

Traditioneller Adventskalender in München

Von am 27. November 2012

Ab dem 1. Dezember öffnet sich wieder jeden Tag ein Fenster im 145 Meter langen und 55 Meter hohen, mehrgeschossigen „Schaufenster“ in der Mercedes-Benz Niederlassung in der Arnulfstraße. An einer der Münchner Hauptverkehrsadern fahren täglich rund 180.000 Fahrzeuge vorbei, deren Fahrer den ca. 1.000 m² großen Kalender bestaunen.
„60 Jahre SL“ – unter diesem Motto steht der diesjährige Adventskalender. „Beginnend mit dem neuen SL, der in diesem Jahr vorgestellt wurde, und endend am 24. Dezember mit dem SL aus dem Jahre 1952, zeigen wir Ihnen die 60-jährige Geschichte einer lebenden Legende“, so Ulrich Kowalewski, Direktor der Mercedes-Benz Niederlassung München. „So viele Fahrzeuge aus den unterschiedlichen Epochen dieser Baureihe an einem Ort – das ist wirklich eine einzigartige Zusammenstellung, die in dieser Form so noch nie zuvor zu sehen war.“
Die Fahrzeuge, auf welche sich die Münchnerinnen und Münchner freuen dürfen, markieren die „Meilensteine“ aus der 60-jährigen Geschichte des SL:
Der 300 SL Rennsportwagen (W194) aus 1952 , der erste nach dem Zweiten Weltkrieg neu konsturierte Rennwagen von Mercedes-Benz und das erste Fahrzeug mit der Bezeichnung SL (Super Leicht), der 300 SL „Gullwing“ (W 198), dessen Entwicklung ihren Ausgangspunkt in den USA hatte, der 190 SL (W 121), – der Sportwagen für alle Gelegenheiten markieren die Ursprünge dieser Baureihe. Offene Zweisitzer sind Ende der 1950er so gefragt, dass der 300 SL umgestaltet wird und im Frühjahr 1957 der 300 SL Roadster den legendären „Flügeltürer“ ablöst und offenes Fahrvergnügen nun auch in der Klasse der Hochleistungssportwagen möglich macht. Der Nachfolger, der SL „Pagode“ (W 113) wird ab 1963 zur „Kultstätte für Offenfahrer“. Der „innovative Evergreen“, der  SL (R 107) wurde ab 1971 in einer bis heute unübertroffenen Rekordzahl von 237.287 Fahrzeugen produziert und demonstriert somit eindrucksvoll die besondere Beliebtheit diese SL-Baureihe.
Dass diese bis heute ungebrochen ist, zeigt der neue SL, welcher im März 2012 seine Markteinführung feierte und den Anfang im Kalender macht. Auch zwei Rallye-Fahrzeuge und Safety-Cars sind im Adventskalender zu sehen .
Alle tagesaktuellen Motive des diesjährigen Kalenders finden Sie den Dezember online oder www.facebook.com/mercedesbenzmuenchen

Richtig einmotten

Von am 26. November 2012

Für die meisten alten Autos ist die Saison bereits beendet und die Winterruhe soll einkehren. Wichtig dabei ist vor allem ein geeigneter Abstellplatz. Bei der Einlagerung und Konservierung des Oldtimers gibt es ein paar grundlegende Dinge zu beachten, um ärgerliche und vor allem kostspielige Standschäden zu vermeiden.
Der Abstellplatz sollte eine möglichst konstante Raumtemperatur aufweisen und gut belüftet sein, um das Entstehen von Kondenswasser zu verhindern, rät die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ). Wird eine Schutzhülle verwendet, dann sollte einer atmungsaktiven Stoffgarage der Vorzug gegeben werden. Gegen Feuchtigkeit helfen beispielsweise so genannte Entfeuchter-Granulate. Der Behälter wird in die Garage gestellt und die Verschlussfolie abgezogen. Das hochwirksame Granulat entzieht der Raumluft die Feuchtigkeit, bis eine gesunde (50 bis 60 Prozent) Luftfeuchtigkeit erreicht wird. Dabei löst sich das Granulat allmählich auf und sammelt sich als Flüssigkeit im Auffangbehälter. Ein Beutel reicht für Räume bis zu 80 Quadratmeter und ist mehrere Monate wirksam. Die GTÜ empfiehlt ebenfalls, darauf zu achten, dass die Luft nicht zu trocken wird, da sonst Gummis, Leder und Hölzer leiden.
Vor dem „Winterschlaf“ sollte der Motor auf Betriebstemperatur gebracht und der Kühlerfrostschutz geprüft sowie gegebenenfalls aufgefüllt werden. Bei Aluminiummotoren ist es ratsam, die Kühlflüssigkeit abzulassen, da Aluminium von Frostschutzmittel angegriffen wird. Auch die Scheibenwaschanlage sollte mit entsprechenden Mitteln frostsicher gemacht werden. Anschließend ist das Auto von oben und unten zu waschen sowie der Lack zu konservieren. Ebenso empfiehlt die GTÜ, das Auto vollzutanken und einen Ölwechsel vorzunehmen. Bei Vergaserfahrzeugen muss der Vergaser entleert werden.
Der Motor sollte durch die Ansaug- oder Kerzenbohrungen konserviert und die Ansaug- und Auspufföffnungen mit ölgetränkten Lappen verschlossen werden. Die Batterie sollte nach dem Ausbau in einem trockenen, frostfreien Raum lagern und regelmäßig entladen und geladen werden. Hilfreich sind hier Akku-Puls-Lader, die mittlerweile sehr günstig zu bekommen sind. Weitere Tipps der GTÜ-Experten: den Reifenluftdruck um je ein Bar rundum erhöhen und den Wagen kippsicher aufbocken, so dass die Räder entlastet sind, aber noch Kontakt zum Boden haben und die Federn und Stoßdämpfer etwas belastet bleiben.
Lederausstattungen sollten mit Spezialpflegemitteln dünn eingerieben werden. Wenn möglich sollten die Fenster einen Spalt offen stehen und gute Luftzirkulation in der Garage herrschen, Cabrioverdecke müssen trocken sein und sollten auf gar keinen Fall geöffnet bleiben. Weitere Maßnahmen: Scheibenwischerblätter abklappen und die Gummis mit Talkum einreiben, Chromteile mit Paraffin oder Schutzwachs einstreichen und die gesamte Karosserie nach Roststellen absuchen und wenn nötig behandeln. Idealerweise können die Hohlräume und Falze versiegelt werden. Auch die Gummiabdichtungen sind mit Pflegemittel zu behandeln.
Die Handbremse sollte nicht festgezogen sein. Der Motor sollte später unbedingt im Leerlauf und mit angezogener Handbremse gestartet werden, da sich die Kupplung festsetzen kann.
Zum Schluss sollte das Fahrzeug mit staubdichtem Stoff, am besten Baumwolle, abgedeckt werden. Eventuell kann dann noch eine Ruheversicherung abgeschlossen werden bzw. sollte der Versicherungsvertrag hinsichtlich Ruhephasen oder Saisonzeiträume noch einmal überprüft werden.

Erstaunlich: Oldtimerfans sind jünger als gedacht

Von am 24. November 2012

Manche Statistik ist doch erstaunlicher, als man auf den ersten Blick glauben mag. Oldtimer-Fans sind selbst nicht unbedingt Oldies. Das Interesse an historischen Fahrzeugen ist vor allem in der Gruppe der Unter-50-Jährigen stark ausgeprägt. Sie stellen laut einer Statistik der Untersuchung „Autofahren in Deutschland“ aus dem Stuttgarter Motorpresse-Verlag rund 56 Prozent der Old- und Youngtimer-Liebhaber.
Am größten ist die Begeisterung bei den 40- bis 49-Jährigen, die 22,4 Prozent der Klassiker-Fans stellen. Auch bei den 18- bis 29-Jährigen liegen alte Autos im Trend: 18,1 Prozent der Liebhaber stammen aus dieser Altersgruppe. Insgesamt wird die Zahl der Old- und Youngtimer-Interessierten in Deutschland auf rund 15 Millionen Personen geschätzt, 3,6 Millionen könnte man als Enthusiasten bezeichnen, rund zwei Millionen als wahre Experten. Dabei gilt allerdings, dass die von diesen Menschen begehrten Fahrzeuge ebenfalls weniger als 50 Jahre alt sind. So ist das interesse an Autos der 1950er stagnierend und die Vorliebe für Vorkriegsklassiker oder noch ältere Baujahre – mit Ausnahme einzelner weniger Kapriziosen – deutlich rückläufig.
Bereits seit 1997 recherchiert die Motorpresse Stuttgart in ihrer Untersuchungsreihe alle möglichen Verhaltensmuster der Käufer und Fahrer und dabei kommt regelmäßig eine sehr umfangreiche Studie heraus.

Buch/Magazin zum W123

Von am 23. November 2012

Er ist ein wahres Juwel unter den Youngtimern: Der Mercedes-Benz W 123. Von 1975 bis 1986 liefen insgesamt fast 2,7 Millionen Fahrzeuge vom Band. Damit ist der „123er“ das bis heute meistgebaute Modell von Mercedes-Benz. Die Bookazine-Reihe YOUNG CLASSICS zeigt auf 168 Seiten die ganze Welt des Bestsellers aus Stuttgart, der als Limousine, Coupé und T-Modell mittlerweile zu den Klassikern der Automobilgeschichte zählt.
Der zweite Band der Reihe YOUNG CLASSICS, beschäftigt sich intensiv und mit gewohnt faszinierenden Bildern mit allen Spielarten des automobilen Meilensteins mit Stern. Der „W 123“ ist zu einem begehrten Klassiker gereift, der über eine große Fangemeinde verfügt, die seine sensationell langlebige Technik, die elegante Form, seine solide Bauweise und die bis heute ausgezeichnete Ersatzteilver-sorgung zu schätzen weiß.
YOUNG CLASSICS nimmt den Leser an die Hand, bewahrt ihn vor Fallen und Fehleinschätzungen, zeigt ungeschminkt die Macken der rollenden Kulturgüter. Das Bookazine begleitet den W 123-Fan (und alle, die es noch werden wollen) vom Kauf bis hin zur Wartung und Pflege der Schätze auf Rädern. Faszinierende Fotos vom letzten „echten Benz“ in all seinen Facetten sorgen zudem für einen ordentlichen Nostalgie-Schub.
YOUNG CLASSICS
„Mercedes-Benz W 123“
kaufen – pflegen – fahren
168 Seiten, 384 Farbfotos, 14 S/W Fotos, 4 farbige Abbildungen, 4 S/W Abbildungen,
Format 22 x 29 cm, flexibel gebunden
Euro (D) 9,90 / Euro (A) 10,30 / sFr 14,90 (ISBN 978-3-7688-3518-3)
Delius Klasing Verlag, Bielefeld

MB Classic Magazin wird 10

Von am 20. November 2012
Auch bei Magazinen gibt es "Prototypen". Und wir haben sogar eine Foto dieses "Erlkönigs" des Mercedes-Benz Classic Magazins vom September 2002

Auch bei Magazinen gibt es “Prototypen”. Und wir haben sogar ein Foto dieses “Erlkönigs” des Mercedes-Benz Classic Magazins vom September 2002

Das Mercedes-Benz Classic Magazin wird zehn Jahre alt. Nach seinem Start im Dezember 2002 hat es sich erfolgreich als journalistisches Medium im Klassik-Segment etabliert und setzt seither Maßstäbe für alle Liebhaber historischer Fahrzeuge von Mercedes-Benz.
Zum Geburtstag erhält das Mercedes-Benz Classic Magazin eine umfassende Überarbeitung durch die Stuttgarter Agentur design hoch drei. Dazu gehört ein frisches und modernes Layout ebenso wie die nun noch klarere inhaltliche Struktur: Künftig gliedern die thematischen Schwerpunkte Automobil, Mensch, Zeitgeschehen und Lebensart das Magazin. Die Ausgabe in neuem Look and Feel erschien genau zehn Jahre nach der Premiere des Mercedes-Benz Classic Magazins und kam am 14. November 2012 in den Handel.
Ihre eigene Geschichte macht die Zeitschrift in dieser aktuellen Ausgabe auch selbst zum Thema, das spiegelt sich bereits in der Wahl des Titelmotivs. Zehn Jahre nach der Premierenausgabe ist auf dem Titel wieder der Mercedes-Benz 300 SL Rennsportwagen (W 194) zu sehen. Einst zierte eine Studioaufnahme des Rennwagens mit geöffneten Flügeltüren das Cover – heute rückt die Front des W 194 in den Fokus, während im Hintergrund die Kulisse der ehemaligen Solitude-Rennstrecke in Stuttgart vorbeiwischt. Das Foto stammt aus einer Reportage über Hans Herrmann am Steuer des W 194: Der ehemalige Mercedes-Benz Werksrennfahrer und heutige Markenbotschafter von Mercedes-Benz Classic war für das Magazin zum 60-jährigen Jubiläum des Rennsportwagens auf dieser Strecke unterwegs.
Weitere Themen im neuen Heft sind unter anderem eine vom Schnee verzauberte Reisegeschichte im E 300 Turbodiesel 4MATIC durch Lappland sowie ein Interview über die Werbung für die Mercedes-Benz SL-Sportwagen der 1950er- und 1960er-Jahre mit Holger Jung, Mitbegründer der Hamburger Werbeagentur Jung von Matt. Dazu kommen die schönsten Ergebnisse eines Fotowettbewerbs unter den Lesern sowie ein Bericht über die Rekonstruktion eines geschlossenen Renntransporters aus den 1950er-Jahren.
Das Magazin, bei seiner Premiere im Jahr 2002 die einzige von einem Automobilhersteller veröffentlichte Klassik-Zeitschrift, lädt zum Lesen ein – und zum schwelgerischen Schauen. Denn die Beiträge werden in der Regel von aufwendig produzierten Fotostrecken begleitet, ergänzt von einzigartigem historischem Bildmaterial aus den Archiven von Mercedes-Benz Classic. Service-Themen von der Kaufberatung über Werkstatt-Tipps bis hin zu Reisereportagen für Fahrer historischer Wagen runden den Inhalt ab und bieten dem Leser einen praktischen Mehrwert.
So schafft das Mercedes-Benz Classic Magazin Heft für Heft den Brückenschlag aus der facettenreichen Historie hinein in die begeisternde Gegenwart der Marke. Über die Beiträge der Druckausgabe hinaus bietet die Online-Version unter www.mercedes-benz-classic.com/magazin eine noch breitere mediale Vielfalt. Hier finden sich faszinierende Videos, zusätzliche Fotostrecken sowie ein Kleinanzeigenportal für klassische Fahrzeuge und Zubehör.
Das Mercedes-Benz Classic Magazin erscheint dreimal im Jahr auf Deutsch (5,50 Euro) und Englisch (6,50 Euro). Die Gesamtauflage beträgt 115.000 Exemplare, das Heft ist derzeit in mehr als 80 Ländern erhältlich. Das Magazin wird im Abonnement angeboten und vom gehobenen Zeitschriftenhandel geführt. Mitglieder der offiziellem Mercedes-Benz Clubs erhalten das Magazin derzeitig auch noch über ihre normale Mitgliedschaft.

Oldtimerseminare von TAK

Von am 2. November 2012

Der Oldtimermarkt wächst beständig – bei gleichzeitig steigender Komplexität. Der Markt für Oldtimer und Youngtimer wird nicht zuletzt durch das neue ZDK-Zusatzschild “Fachbetrieb für historische Fahrzeuge” von vielen Werkstätten als zukünftiges Geschäftsfeld betrachtet. Vielfach ist zwar das technische Know-how bereits vorhanden, die speziellen Eigenheiten dieses Marktsegments sind dabei aber weitgehend unbekannt. Darauf weist die Akademie des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (TAK) hin. Deshalb hinge der eigene wirtschaftliche Erfolg in diesem Segment zunehmend vom aktuellen Überblick über Markt und Entwicklung ab, so die TAK.
Nach dem Motto: „Wissen ist Macht“ verschaffen spezielle Oldtimerseminare regelmäßig Überblick über die aktuellsten Fakten und Grundlagen. Kfz-Betriebe benötigen diese für Bewertungen, Entscheidungen und strategische Überlegungen, um dauerhaft in diesem Segment erfolgreich zu sein. Teilnehmer können zu einem der Eintages-Veranstaltungen konkrete Fragestellungen aus ihrem Arbeitsalltag mit einbringen und lösungsorientiert diskutieren. Die Teilnahmegebühr beträgt 290 Euro und ist Kfz-Betrieben bzw. deren Mitarbeitern vorbehalten. Die nächsten Termine sind in Dortmund (27. November), Köln (27. Februar 2013) und Stuttgart (18. Juni 2013).

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