Mercedes-Benz Oldtimer-Newsticker

News für Oldtimer-Interessierte & Mercedes-Benz Liebhaber
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Farben in den Fahrzeugunterlagen

Von Jörg Enger am 9. Februar 2010

FarbtöpfeIn deutschen Fahrzeugpapieren finden sich viele Angaben und manche davon sind unumstößlich. Andere hingegen können mit etwas Aufwand schnell geändert werden. Während beim Wechsel von Reifen und Felge jedem sofort klar ist, das muss eingetragen werden, denkt daran wohl kaum jemand bei der Neu/Umlakierung seines Fahrzeugs. Doch auch die Fahrzeugfarbe findet sich im früheren Fahrzeugschein genauso wie in der aktuellen Zulassungsbescheinigung Teil I.
Wie diese Faben aber verschlüsselt sind, und wieviele es gibt, wie sie zugeordnet werden, darüber herrscht viel Unklarheit. Geregelt ist dies in der StVZO und zwar in der jüngsten Überarbeitung aus dem Jahr 1995.
Wir haben hier einmal den genauen Text und die Zuordnung aufgelistet:
“Aus gegebenem Anlass weist das KBA darauf hin, dass bei Begutachtungen nach §21 StVZO die Schlüssel – Nr. der Farbe von Pkw (einschl. Pkw-Kombi) im Gutachten aufzunehmen ist. Die Eintragung erfolgt Den ganzen Beitrag lesen »

Bremen setzt Maßstäbe

Von Jörg Maschke am 8. Februar 2010

Was brachte die Bremen Classic Motorshow an Neuigkeiten? Obwohl der momentane Rotstift in einigen Präsentationen zu bemerken war, ließen sich die Mercedes-Begeisterten nicht abschrecken und setzten im einigen Bereich neue Maßstäbe:

  • BCM_2010_0018_JPG_t400Bei der Bewertung der Clubpräsentaionen konnte sich der MB Strich Acht Club Detuschland e.V. Stammtisch BREMEN über den ersten Platz freuen. Das Team brachte eine Ausgrabungsstätte aus der Wüste in die Messehalle und scheute dabei nicht, ein /8er Coupé aus dem sandigen Wüstenboden pyramidengleich empor treten zu lassen. Das Expiditionsfahrzeug brachte genügend Bodenfreiheit dank stämmiger 15 Zoll Wüstenreifen mit und die Grillen zirpten unter dem dunklen Sternenhimmel. Wer nicht vor Ort war, sollte sich die Fotos auf der Stammtisch Homepage ansehen!
  • P1070859Die übrigen Clubs setzten in diesem Jahr mit Nachdruck ihr Konzept eines “offenen” Gemeinschaftsstandes durch. Ohne Absperrungen schlenderten die Interessierten in den Clubs umher. So konnte man die Messebesucher schnell zum entsprechenden Club geleiten und auch zwischen den Clubs kam es zu vielen interessanten Gesprächen. Dieses Konzept wird für das nächste Jahr mit großer Zustimmung aller beibehalten und nur noch minimal nachgebessert. Zum Abschluss der Messe setzten sich die Organisatoren aus den Clubs noch einmal für eine kurze Gesprächsrunde zusammen, wie unser Bild zeigt.
  • Die Teilehändler sehen sich vermehrt mit billigen Raubkopien, die aus dieversen Kanälen auf den mitteleuropäischen Markt drängen, konfrontiert. Manche Fahrwerksgummis halten dabei noch nicht einmal die ersten 1.000 km nach der Montage schadlos durch. . .  Der Ratschlag für den Kunden sollte hier also lauten: “Fragen Sie ihren Teilehändler WO und bei WEM er fertigen lässt!” Seriöse Teilehändler klären Sie gerne über Qualitätsunterschiede auf.
  • Mirbach neue Anschrift ab März 2010Und was gibt es bei den bekannten Händlern an Neuigkeiten? Recht gesprächig zeigte sich Keiner. Einige Händler igelten sich regelrecht ein. Und doch konnte man mit geschultem Blick eine Nachricht aus Hamburg in Bremen entdecken:

Das andere Strich-Männchen: Gerd Grimm

Von Jörg Enger am 8. Februar 2010
Eines der wenigen Werke mit Auto: Gerd Grimm Alaska 1979

Eines der wenigen Werke mit Auto: Gerd Grimm Alaska 1979

Die Geschichte des Automobils ist auch eine Geschichte der Werbung. Zwar hat Gerd Grimm nichts mit den gleichnamigen Brüdern und deren Märchensammlung zu tun, und auch das Automobil stand bei ihm höchstens zur Dekoration in den Bildern. Lediglich der Geburtsort Karlsruhe bringt eine vage Verbindung zu Carl Benz, die aber mehr an den Haaren herbeigezogen ist.

Gerd Grimm war, wie die meisten echten Künstler, ein wahrer Workoholic. Er hat unzählige zeichnerische Werke vollbracht und dabei den Stil der Zeit mehr als einmal mit geprägt. Er war einr, der mit einzelnen Strichen eine ganze Welt malen konnte. Anfang der 1930er Jahre setzte der junge Gerd Grimm seine “Marken” in die Welt der Modejournale, Prospekte und Plakate. Mode und Lebensstil waren seine Objekte, wobei schon damals erkennbar wurde, dass der Mensch und seine Haltung im Fokus seiner Zeichnungen stand. Seiner Begabung verdankte er die Leichtigkeit im Ausdruck seiner Arbeiten: Seiner Arbeitswut verdankt die Nachwelt eine beträchtliche Anzahl seiner Werke, wobei ein noch größerer Teil seinem Drang nach Perfektion zum Opfer fiel. Dabei sind die Techniken sowie die Stile weit gefächert.

Das Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe zeigt in einer Sonderausstellung ab dem 11. Februar 2010 ausgewählte Werke von Gerd Grimm.

Krise? Welche Krise? TechnoClassica 2010

Von Jörg Enger am 7. Februar 2010

TECHNO-CLASSICA ESSEN 2009„Crisis? What Crisis?“ – so lautete vor 35 Jahren der Titel eines Albums der Rockband „Supertramp“. Der TECHNO-CLASSICA Veranstalter stellt diese Frage heute wieder. Aus gutem Grund: Die größte Klassiker-Messe der Welt bleibt von der Autokrise ungeschoren und verzeichnet stetiges und verlässliches Wachstum. Noch attraktiver, spektakulärer und informativer als in den vergangen Jahren präsentiert sich die 22. TECHNO-CLASSICA ESSEN in diesem Jahr vom 7. bis 11. April den erwarteten 170.000 Besuchern aus über 40 Nationen.Das verspricht der Veranstalter. Alle 20 Messehallen mit über 110.000 Quadratmeter seien mit über 1.000 Ausstellern ausgebucht. Mehr als 2.500 Oldtimer, Classic- & Prestige-Automobile und Young Classics werden bei den mehr als 300 Fahrzeug-Anbietern zum Verkauf stehen. Die über 200 gemeldeten Clubs machen die TECHNO-CLASSICA auch 2010 wieder zum weltweit größten Klassiker-Clubforum.
In diesem Jahr hat das Interesse internationaler Aussteller nochmals zugenommen – Beweis für die unübertroffene weltweite Strahlkraft der Klassiker-Messe in der diesjährigen Weltkulturhauptstadt. Die S.I.H.A., Veranstalter der TECHNO-CLASSICA, hat Meldungen von Anbietern aus mehr als 30 Nationen entgegen genommen.
Auch die Automobilhersteller wissen die Strahlkraft Den ganzen Beitrag lesen »

Zurück auf der Datenautobahn

Von Jörg Maschke am 6. Februar 2010

3-0-0.orgNachdem es durch die Neuorientierung des ehemlaigen Webmasters J. Axman recht ruhig um den >Adenauer-Club< geworden war, stehen die Internetfreunde rund um das Thema 3-0-0 vor einem Neubeginn. Seit Freitag, den 5.2.10, kann auf der bekannten Web-Adresse www.3-0-0.org wieder einiges an Informationen vom W186 bis W189 erfahren werden. Am Besten ist aber, dass wohl auch wieder etwas mehr Wind in die täglichen Emails der 3-0-0er Yahoo-Gruppe zu kommen scheint. Wir wünschen diesem rein in Englisch angebotenen Internetangebot traditionell alles Gute!

Der smart muss leider draußen bleiben

Von Jörg Maschke am 6. Februar 2010

KleinwagentreffenAlle zwei Jahre findet das >Isetta und Kleinwagentreffen Walsrode< statt. Es hat sich in den letzten Jahren zum regelrechten „Insider-Treffen” gemausert. Das was wir heute als Kleinwagen bezeichnen ist damit allerdings eher nicht gemeint und so kann der smart hier höchstens als Anreisemobil für Zuschauer dienen. Das Treffen selbst richtet sich an die Fahrerinnen und Fahrer der Kleinwagen der 1950er und frühen 1960er Jahre. Für die Teilnahme am >26.Juni 2010 ab 10:ooUhr< sollte eine kurze Anmeldung selbstverständlich sein, das Orgateam erhebt keine Nenngebühr, die Verköstigung erfolgt zum Selbstkostenpreis. Kleinwagentreffen BildDie Teilnehmer können im begrenzten Rahmen auch Ersatzteile zum Kauf anbieten. Die Kontaktdaten für Interessierte: ° Willi Henke ° Norkampen 28 ° 29664 Walsrode °

Kommt das Wechselkennzeichen in Deutschland?

Von Jörg Enger am 5. Februar 2010

Ramsauer offen für Wechselkennzeichen

Verkehrminster Dr. Peter Ramsauer

Verkehrminster Dr. Peter Ramsauer

Bundesverkehrsminister Dr. Peter Ramsauer steht der Einführung von Wechselkennzeichen positiv gegenüber. Das Thema müsse ergebnisoffen und wohlwollend diskutiert werden, sagte Ramsauer beim Neujahrsempfang des Bayerischen Kfz-Gewerbes am Montagabend in München. „Ich bin kein Verhinderer, haben Sie Geduld.“
Allerdings verwies der Verkehrminister auch darauf, dass dies kein neues Thema sei. „Mein Amtsvorgänger hat es abgelehnt.“ Nun müsse die Sache mit allen Beteiligten diskutiert werden. Dabei müsse mit den Versicherern besprochen werden, was möglich sei. Zudem seien die Bedenken des Kraftfahrtbundesamtes bezüglich der Dokumentation von HU-Fristen auszuräumen.
Ramsauer ging als Hauptredner der Veranstaltung vor etwa 900 Gästen direkt auf die Forderungen des Bayerischen Kfz-Gewerbes ein. Zum fünften Mal veranstaltete der Landesverband den Empfang mit hochkarätigen Gästen, darunter ZDK-Präsident Robert Rademacher und ZDK-Ehrenpräsident Fritz Haberl.

VDA zieht nach Berlin

Von Jörg Maschke am 4. Februar 2010

VDA BerlinSechzig Jahre fühlte sich der Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) in Frankfurt/Main wohl, jetzt zieht es die Damen und Herren in die Hauptstadt an die Spree. Ende Februar führt man die bisherigen drei Standorte zentral an einer Stelle in Berlin-Mitte zusammen. Die neue Anschrift ab dem 1.3.2010 lautet dann:

Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
Behrenstraße 35
10117 Berlin
Postfach 8 04 62
10004 Berlin
Tel.: 030 / 89 78 42-0
Fax: 030 / 89 78 42-600
E-Mail: info@vda.de
Internet www.vda.de

Die Kontaktdaten für den Fachbereich Historische Fahrzeuge sind wie folgt:

Tel: 030 / 89 78 42-380
Fax: 030 / 89 78 42-606
E-Mail: roehrig@vda.de

Der VDA bittet uns, die neue Anschrift bereits jetzt vorzumerken und entsprechend weiter zu tragen.

Auszeichnung auf Bremen Classic Motorshow

Von Jörg Enger am 4. Februar 2010
Wolfgang M. Buchta
Wolfgang M. Buchta

Traditionell gibt der Verein F-Kubik seine Auszeichnung, den “Goldenern Kolben” auf der Bremen Classic Motorshow vom 05.-07.02.2010 aus. In diesem Jahr trifft es wohl wieder den Richtigen. Dipl.-Ing Wolfgang M. Buchta wird nämlich mit dem „Goldenen Kolben“ ausgezeichnet. Darauf hat sich die Gruppe F-Kubik einstimmig verständigt. Sein Bemühen um die Pflege und Vermittlung der Automobil- und Verkehrsgeschichte mit der Gewissenhaftigkeit des engagierten Wissenschaftlers, gepaart mit akribischer Recherche fanden ihren Niederschlag nicht nur in zahlreichen Buchpublikationen. Vielleicht noch mehr wiegt das Engagement um die Erstellung des Zeitschriftentitels Austro Classic, deren Mitbegründer, Herausgeber und Chefredakteur er seit 1991 ist.

BCM_2010_0009_JPG_t400Noch ein aktueller Hinweis aus Bremen: Die Standaufbauten sind größtenteils abgeschlossen. Bei den Mercedes-Ständen erwartet den Zuschauer mal wieder in der Ecke des MB Strich Acht Club Stammtisches Bremen ein besonderer Hingucker. Eine Ausgrabungsszene in der Wüste stellte besondere Anforderungen an das Team des Standaufbaus. Bilder der Aktion vom Anfang bis zum Ende findet man hier.

Premiere vor 75 Jahren: 150 Sport-Roadster

Von Andreas F. Schulze am 3. Februar 2010
150 Sport-Roadster

150 Sport-Roadster

Im Februar 1935 präsentierte die damalige Daimler-Benz AG auf der Internationalen Automobil- und Motorradausstellung (IAMA) in Berlin den Mercedes-Benz 150 Heckmotorwagen als  Sport-Roadster (Baureihe W 30). Die Neuheit sollte als kompakter Sportwagen im Modellprogramm platziert werden, mit dem Potenzial einer größeren Serie – doch es wurden letztlich nur sehr wenige Exemplare gebaut. Inklusive der Prototypen wurden lediglich 5 Sportlimousinen hergestellt, die bei der 2000km durch Deutschland-Rallye 1934 eingesetzt wurden. Vom ungewöhnlichen Sport-Roadster entstanden zwischen 1934 und 1936 aber nur genau 20 Fahrzeuge.

Der 150 Sport-Roadster 1935 auf der IAMA Berlin

Der 150 Sport-Roadster 1935 auf der IAMA Berlin

Der Typ 150 gehört zu einer Reihe markanter Mercedes-Benz Fahrzeuge der frühen 1930er Jahre, die vor dem Hintergrund der damals allgemein schwierigen Wirtschaftslage mit der Zielsetzung entstanden, das Produktportfolio nach unten hin abzurunden. Zugleich sind sie Beispiele für die konsequente Umsetzung innovativer Fahrzeugkonzepte in der langen Historie der Daimler AG. Wie alle Fahrzeuge mit Rahmen würde dieser Wagen auch vom MVC Deutschland betreut werden.

1934 erschien der “viersitzige” Heckmotorwagen Mercedes-Benz 130 (W 23). Im gleichen Jahr wurde Den ganzen Beitrag lesen »

100 Jahre künstlicher Kautschuk

Von Jörg Enger am 2. Februar 2010
Synthetischer Kautschuk im Focus des Auto und Technik Museums Sinsheim

Synthetischer Kautschuk im Focus des Auto und Technik Museums Sinsheim

Ohne den vor über hundert Jahren erfundenen Synthesekautschuk würde heute kein Auto fahren und kein Flugzeug fliegen. In einer Sonderausstellung vom 18. Februar 2010 bis 30. September 2010 zeigt das Auto & Technik MUSEUM SINSHEIM in Zusammenarbeit mit dem Leverkusener Spezialchemiekonzern Lanxess AG einen interessanten Querschnitt durch die Geschichte des künstlichen Kautschuks. Er hat sich in den vergangenen hundert Jahren zu einem universellen Werkstoff für ungezählte technische Anwendungszwecke entwickelt und ist aus der modernen High-Tech-Welt nicht mehr wegzudenken.
Synthesekautschuk wird überall dort eingesetzt, wo Maschinen und Motoren gelagert, Kräfte übertragen, Flüssigkeiten transportiert, Antriebswellen oder unter Druck stehende Systeme abgedichtet werden müssen. Erfunden hat ihn 1909 der deutsche Chemiker Fritz Hofmann (1866 – 1956). Auf seinem Patent basieren heute die meisten Kautschuk-Produkte der Lanxess AG, die zu den Weltmarktführern Den ganzen Beitrag lesen »

Dossier: Rennfahrer Dick Seaman

Von Jörg Enger am 1. Februar 2010

Komet am Sternenhimmel

John Richard Beattie "Dick" Seaman

John Richard Beattie "Dick" Seaman

Fast könnte man es überschreiben mit dem Titel des Hemmingway-Klassikers: „Das kurze glückliche Leben des M.  . . .“

Geboren am 4. Februar 1913 als Sohn wohlhabender Eltern, war Richard Seaman schon in seiner Kindheit von Autos begeistert. 1938 steuerte Richard Seaman seinen Mercedes-Benz W 154 3-Liter-Formelrennwagen zum Sieg beim Großen Preis von Deutschland. Damit steht sein Ruf als erfolgreichster britischer Rennfahrer seiner Zeit fest. In Deutschland ein Liebling des Publikums, wurde Seamans Rolle als Repräsentant des nationalsozialistischen Motorsports kurz vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges in seiner Heimat allerdings kritisch betrachtet. Den Krieg erlebte Seaman nicht mehr: Elf Monate nach seinem Triumph auf dem Nürburgring endete seine Karriere beim Großen Preis von Belgien tragisch. Er kam von der Strecke ab, raste in einen Baum und starb noch am selben Abend an seinen schweren Verletzungen. Den kometenhaften Aufstieg und das tragische Ende dokumentiert der MVC hier.

Großer Preis von Deutschland auf dem Nürburgring, 24. Juli 1938. Richard Seaman, der Sieger des Rennens mit Mercedes-Benz Formel-Rennwagen W 154 beim Tanken und Reifenwechsel.

Großer Preis von Deutschland auf dem Nürburgring, 24. Juli 1938. Richard Seaman, der Sieger des Rennens mit Mercedes-Benz Formel-Rennwagen W 154 beim Tanken und Reifenwechsel.

Der 24. Juli 1938 sollte der größte Tag in Richard Seamans Karriere werden. Neben Hermann Lang und Manfred von Brauchitsch stand der 25 Jahre alte Engländer in der ersten Startreihe beim Großen Preis von Deutschland. Iim Training hatte er seinen Mercedes-Benz W 154 auf den dritten Platz gefahren. Hinter den drei Silberpfeilen wartete in der zweiten Reihe Rudolf Caracciola als weiterer Mercedes-Benz Pilot neben Auto-Union-Fahrer Tazio Nuvolari auf den Beginn des Rennens.

Noch 30 Sekunden. Überwältigend dröhnten die Zwölfzylindermotoren der sieben Silberpfeile, als die Mechaniker des Mercedes-Benz Rennstalls die Maschinen starteten. Rennleiter Alfred Neubauer, den sie „Don Alfredo“ riefen, signalisiert den Werksfahrern: „Noch 10 Sekunden.“

Dann endlich kommt der Start. Mit einem gewaltigen Crescendo heulten die Triebwerke zum wilden Kreischen auf – Lang ging in Führung.

Seaman aber lag bereits nach einer Runde Den ganzen Beitrag lesen »

Industriemuseum Chemnitz mit DKW-Sammlung

Von Jörg Enger am 31. Januar 2010
Jörgen Sakfte Rasmussen der Gründer der Marke DKW

Jörgen Sakfte Rasmussen der Gründer der Marke DKW

Europas wohl größte Oldtimer-Autosammlung der sächsischen Marke DKW ist künftig in Chemnitz zu sehen. Der Enkel des DKW-Gründers, Jörgen Skafte Rasmussen, stellt dem Industriemuseum an der Zwickauer Straße für 20 Jahre seine Privatsammlung von 24 Autos zur Verfügung. “Ich kenne keine größere Sammlung in Europa”, sagte Museumsdirektor Jörg Feldkamp dazu. Aus DKW, Audi, Horch und Wanderer war 1932 in Chemnitz Deutschlands damals zweitgrößter Automobilkonzern Auto Union entstanden. Mit den DKW-Kleinwagen begann die Breitenmotorisierung in Deutschland. DKW war übrigens die Abkürzung für DampfKraftWagen, eine Technik die zu Beginn des Automobilbaus eine durchaus ernst zu nehmende Größe war.
“Die Sammlung sucht ihresgleichen”, betonte Feldkamp. Die Autos seien zwischen 1928 und 1938 gebaut worden. Zu den besonderen Schmuckstücken gehöre ein DKW Sportwagen PS 600 oder das Elektroauto Slaby Beringer. “Dieser Wagen ist Den ganzen Beitrag lesen »

Ab heute monatlich im DSF!

Von Jörg Maschke am 30. Januar 2010

01Nach einigen Problemen mit der Namensgebung präsentiert ab heute die Firma EVO7 monatlich eine Sendung mit dem Titel Classic Wheel. Erstaustrahlung: 30.01.2010 um 18:30 Uhr im DSF.

Nach der erfolgreichen Pilotsendung im Dezember dreht sich ab sofort einmal pro Monat 30 Minuten lang alles um die Faszination Oldtimer. Die Themen heute:

  • 06Moderator Christoph Bauer absolviert ein Winter-Fahrertraining mit einem BMW 2002 tii. Sicher und sportlich Fahren auf Eis und Schnee ist gerade mit einem Oldtimer ohne technische Hilfsmittel wie ABS und ESP eine echte Herausforderung, wie man sehen wird. Auf der kompakten, 130 PS-starken Sportlimousine BMW 2002 tii soll Christoph die Kunst des Driftens lernen.
  • 09Alfa Romeo Giulia. Die rassige Italienerin gilt als Mutter aller Sportlimousinen. Typisch italienisch neigt sie allerdings zum Rosten. In der Kaufberatung prüft Oldtimer-Experte Uli Höppel eine günstige Giulia auf Herz und Nieren und stellt die Frage: Reichen 6.900 Euro, um mit einer Giulia glücklich zu werden?
  • 16Eine 2,5 Kilometer lange Piste aus Eis und Schnee, 80 historische Rennwagen und spektakuläre Driftwinkel – so lauten die Zutaten der „Historic Ice Trophy“. Die Bandbreite reicht vom 400 PS-starken Gruppe B-Rennwagen über getunte Käfer bis zum Rallye-Trabi mit mageren 50 PS. Alle haben nur ein Ziel: Die Bestzeit. Und auf gefrorenem Boden sind viele Pferdestärken kein Garant für eine gute Platzierung.

Wir wünschen dem Team von EVO7 immer ein glückliches Händchen bei der Themenauswahl und freuen uns auf interessante Berichte.

Das mobile Kulturgut zu Pfingsten

Von Jörg Enger am 29. Januar 2010
Ausliefrungslager des 170 Va 1950

Ausliefrungslager des 170 Va 1950

Kulturhauptstadt 2010 ist in Deutschland “Das Ruhrgebiet“. Das traditionelle Pfingsttreffen des MVC Deutschland beteiligt sich an diesem gesamt-jährigen Kunstwerk. Unter dem Motto “mobiles Kulturgut 2010″ lässt es der MVC auch in diesem Jahr wieder bei Dieckmann’s in Dortmund angehen.

Genau in dem Monat Mai startete vor 60 Jahren die Produktion der verbesserten Personenwagen-Typen 170 Va (W136 VI) und 170 Da (W136 VI D).

Vor immerhin 80 Jahren wurde darüberhinaus der “Große Mercedes” Typ 770 K (W07) vorgestellt. Er war der Begründer einer eigenen Luxusklasse oberhalb alles bis dahin bekannten.

Beide Fahrzeuge stellen Sinngemäß die Antipode des Betreuungsspektrums des MVC dar. Und beide haben ihren ganz eigenen Stil von Kultur. Während der 770 K die Absolute Krone der Schöpfung darstellt, die sich nur Könige, Staatsoberhäupter und absolute Wirtschaftsmagnaten leisten konnten, ist der 170 Va und mehr noch der 170 Da der Nimbus der Zuverlässigkeit und der wirtschaftlichen Rationalität.

Selbstverständlich sind auch wieder alle anderen Typen des MVC Betreuungs-Spektrums vertreten und gern gesehen. Außerdem wird es auch wie immer eine nicht kleine Gruppe der Gastfahrzeuge geben, die alle selbsttragenden Typen umfasst.

Dampf-Kraft Reise

Von Jörg Enger am 28. Januar 2010

Groß und Klein trifft sich bei der Great Dorset Steam Car Fair

Der MVC Rhein-Main wird im September eine Reise zu einem höchst ungewöhnlichen Event machen: Zur Great Dorset Steam Fair. Dieser Event ist das größte Dampfmaschinen und -Fahrzeuge Treffen der Welt. In den Anfangstagen der Automobilität war man sich keinesfalls über den Explosionsmotor sicher. Die Alternativen wie elektrischer Strom oder eben Dampf standen in starker Konkurrenz. Der bekannteste Vertreter ist dabei sicherlich der “Stanley Steamer” aber auch Landmaschinen und Busse und alles andere was sich bewegt kann man dort sehen. Nun hat sowohl Daimler als auch Benz nie ernsthaft mit dieser Technologie experimentiert. Dennoch sind die Technik-Begeisterten des MVC Rhein-Main sich sicher, dass diese Busreise sich lohnen wird. Obwohl die Reise erst im September stattfindet, muss sich jetzt dafür angemeldet werden. Die Fahrt kostet pro Person im DZ 350,-€ für Mitglieder und 50,- € mehr für Nicht-Mitglieder. Darin eingeschlossen sind die Busfahrt, drei Übernachtungen mit Frühstück in einem Hotel in Bournemouth und eine Eintrittskarte zur Steamfair am Freitag, 03. September. Wer die Veranstaltung am Samstag nochmals besuchen möchte, muss sich dafür selbst eine Eintrittskarte besorgen (kostet 13,- britische Pfund). Der Bus fährt auch am Samstag zu der Veranstaltung. Für die Teilnehmer der Fahrt stehen Parkplätze in ausreichender Anzahl am Abfahrtsort im Westerwald bereit. Anmeldeschluß ist wegen der erforderlichen Hotelbuchung am 1. Februar 2010.

Anmelden kann man sich hier!

TÜV SÜD wächst über Landesgrenze

Von Jörg Enger am 27. Januar 2010

log_0022 KopieMit der Übernahme der österreichischen ZWP (zerstörungsfreie Werkstoffprüfung Gesellschaft m.b.H), der kanadischen Global Advantage International sowie der Gründung von TÜV SÜD Ukraine baut TÜV SÜD sein Prüf- und Zertifizierungsnetzwerk weiter aus. Der Anteil des Auslandsumsatzes soll von 30 Prozent im vergangenen Jahr mittelfristig auf 40 Prozent steigen.
„Zusammen mit unserem Beteiligungsunternehmen TÜV SÜD SZA GmbH sind wir Marktführer bei zerstörungsfreien Prüfungen in Österreich“, sagte Dr.-Ing. Manfred Bayerlein, Vorstand Operations Management. Mit dieser Übernahme will die Gesellschaft ihr Dienstleistungsangebot für den sicheren und wirtschaftlichen Betrieb von Kraftwerken, Pipelines, Raffinerien, Chemieanlagen und anderen Industrieanlagen weiter ausbauen.
Auch der Bereich Produktprüfungen wird erweitert. Die Übernahme von Global Advantage International sei vor allem unter strategischen Gesichtspunkten von Bedeutung, da damit eine Lücke im weltweiten Netzwerk geschlossen und die Marktposition in Nordamerika ausgebaut werde, erklärte Dr. Bayerlein. Aufgabe der Experten ist es, dafür zu sorgen, dass die Produkte ihrer Kunden die Anforderungen der verschiedenen Zielmärkte in Amerika, Europa und Asien erfüllen. Dies reicht von Industriekomponenten und Elektronikbauteilen über Medizin- und IT-Produkte bis hin zu Gebrauchsgütern.
In Mittel- und Osteuropa sieht Dr. Axel Stepken, Vorstandschef der TÜV SÜD, nach wie vor großes Wachstumspotenzial. Ein weiterer Schritt bei dem Aufbau von Landesgesellschaften in dieser Region ist die Gründung von TÜV SÜD Ukraine. Schwerpunkt wird hier zunächst das Industriegeschäft sein.

/8 Charity – Verlosung

Von Jörg Enger am 26. Januar 2010

Zu Gunsten der Kinderhilfsorganisation Star Care verloste Verein RetroClassicCultur auf der diesjährigen Urlaubsmesse “CMT” einen Klassiker, Baujahr 1975. Der 230 ist ein Traum in Lack und Chrom.

Der Wagen war ein wahrer Blickfang zwischen all den Wohnwagen und Wohnmobilen. Wer schon immer ein solches Automobil sein Eigen nennen wollte, hatte jetzt auf der CMT eine reklinik_ludwigsburgelle Chance – das Fahrzeug wurde nämlich verlost. Mit fünf Euro pro Los war man dabei! Die Aktion ist eine Zusammenarbeit zwischen der Kinderhilfsorganisation Star Care und dem Verein RetroClassicCultur, der sich dem Erhalt des Kulturguts Automobil verschrieben hat. Elf Mitglieder des Vereins, darunter die beiden Gründungsmitglieder und Stuttgarter Messegeschäftsführer, Roland Bleinroth und Ulrich Kromer, spendeten den Wagen für einen guten Zweck: Der Reinerlös der Verlosung geht direkt an die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Ludwigsburg, die dringend einen Baby-Notarztwagen benötigt. Der Landkreis verfügt bislang über kein solches Spezialfahrzeug. Die Ziehung des Gewinners des „Strich acht“ findet auf der Oldtimermesse Retro Classics (11. bis 14. März) in Stuttgart statt, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiert.

Mercedes-Benz bleibt Wertmeister

Von Jörg Enger am 25. Januar 2010

751481_1368002_400_300_09C1252_01Vier Modelle von Mercedes-Benz haben in ihrem Segment den geringsten Wertverlust und dürfen sich deshalb als „Wertmeister 2010“ bezeichnen – die E-, C-, S- und R-Klasse. Dies ergaben Berechnungen, die das Saarbrücker Marktforschungsinstitut Bähr & Fess Forecast jedes Jahr im Auftrag der Fachzeitschrift „Auto Bild“ durchführt. Mercedes-Benz Fahrzeuge gelten damit insgesamt als die wertbeständigsten und bieten somit einen wichtigen wirtschaftlichen Vorteil. Nach den Restwert-Prognosen der Marktforscher wird die neue E-Klasse als vier-jähriges Auto das mit dem höchsten Wiederverkaufswert aller großen Coupés sein. Der E 250 CDI wird dann noch 55,5 Prozent seines heutigen Neuwertes erzielen.
In der Mittelklasse liegt der C 220 CDI an der Spitze, die Luxusklasse führt der S 350 CDI an. Ihre Restwertprognosen: 53,5 bzw. 49 Prozent. Der „Wertmeister“ unter den Großraumlimousinen trägt ebenfalls den Mercedes-Stern auf der Motorhaube: Der R 300 CDI führt dieses Marktsegment an und erzielt laut der Prognose in vier Jahren einen Wert von 47,5 Prozent. Damit tragen vier Modelle von Mercedes-Benz das Prädikat „Wertmeister 2010“. Diese Spitzenstellung hatten die E-, die C-, die S- und die R-Klasse übrigens bereits bei der Analyse der Restwert-Experten im letzten Jahr inne. Auch in den davorliegenden Jahren gehörten Fahrzeuge von Mercedes-Benz regelmäßig zu den wertbeständigsten.

Gleiches gilt übrigens für den Oldtimersektor. Das belegten die Studienen veschiedener Institue in den letzten Jahren.

40% weniger Verkehrstote bis 2020

Von Jörg Maschke am 24. Januar 2010

P1060817Stuttgart (ACE) – Mit einem neuen Konzept für mehr Sicherheit im Straßenverkehr will die Bundesregierung die Zahl der Verkehrstoten innerhalb von zehn Jahren um 40 Prozent senken. Das kündigte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), Andreas Scheuer (CSU), in einem Gespräch mit dem ACE Auto Club Europa an. Das Internetportal des Clubs zitierte Scheuer am Freitag in Stuttgart, das Programm werde eine „Fülle von Maßnahmen“ enthalten; sie seien darauf gerichtet, die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Das Programm selbst solle Anfang 2011 in Kraft treten und den Plan der Vorgängerregierung ersetzen. Nach Darstellung von Scheuer sind die meisten Verkehrsopfer bei Unfällen auf Landstraßen zu beklagen. Deshalb müsse man in der Unfallverhütung dort einen Schwerpunkt setzen. Landstraßen lägen allerdings in der Hoheit der Bundesländer. Erfolge ließen sich daher nur gemeinsam mit den Ländern in einer „konzertierten Aktion Landstraße“ erzielen. Scheuer kündigte ferner ein weiteres europäisches Verkehrssicherheitsprogramm für die nächsten zehn Jahre an, es solle schon in Kürze der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Laut ACE wird dieses EU-Programm auch vom 48. Deutschen Verkehrsgerichtstag Ende Januar in Goslar erörtert.

Scheuer bezeichnete die vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) unterstützte „Vision Zero – keiner kommt um, alle kommen an“, als Leitbild von einem „absolut idealen Verkehrsraum“. Dem könne sich niemand entziehen, betonte der Politiker. Gleichwohl macht sich das Verkehrsministerium laut Scheuer diese Vision „nicht direkt selber zu eigen“, es werde aber die von Verkehrssicherheitsverbänden getragene Aktion „weiter positiv begleiten“. Zugleich lehnte der Verkehrsexperte eine größere finanzielle Unterstützung der Verkehrssicherheitsarbeit ab. Ein konkreter Anlass, die Mittel zu erhöhen, bestehe angesichts der um zehn Prozent rückläufigen Verkehrsopferzahlen nicht, sagte der Staatssekretär. Er versprach, die Einführung von Unfall verhütenden Fahrerassistenzsystemen weiter zu unterstützen. „Zum anderen müssen wir dafür Sorge tragen, dass der Fahrer nicht durch die Nutzung vielfältiger zusätzlicher Informationen, die nicht der Unterstützung der Fahraufgaben dienen, überfordert wird“, fügte Scheuer hinzu. Der ACE seinerseits hatte in einem auch an das Verkehrsministerium gerichteten Forderungskatalog jüngst verlangt, dass Hersteller schneller als ursprünglich geplant und damit noch vor Ende 2011 / Anfang 2014 darauf verpflichtet werden, Neuwagen mit elektronischen Stabilitätsprogrammen wie ESP / ESC auszurüsten.

Das Interview im Wort können Sie unter www.ace-online.de/interviews nachlesen.