Prinz Heinrich liebte Benz Automobile

Von Jörg Enger | 2. September, 2010

Prinz Heinrich, der Bruder des letzten deutschen Kaisers Willhelm II., liebte Benz Automobile. Vor einhundert Jahren initiierte dieser Prinz Heinrich, der im übrigen auch den Scheibenwischer erfand, eine automobile Wettfahrt, die auch seinen Namen trug. In diesem Jahr fand die Jubiläumsfahrt rund um Bad Homburg statt und bald gibt es für echte Hardcorefans auch noch eine ganz besondere Sammelbox aus dem Delius Klasing Verlag.
Er lässt die Herzen der Oldtimer-Fans auf der ganzen Welt höher schlagen: der berühmte Prinz-Heinrich-Wagen. Vor genau 100 Jahren rollte dieses bahnbrechende Automobil erstmals auf den Straßen – ein Meisterwerk des genialen Ingenieurs Ferdinand Porsche, entwickelt für Benz.
Der Prinz-Heinrich-Wagen wurde nur auf Kundenanforderung in Einzelstücken gebaut. Die Wagen hatten Holzspeichenräder mit Luftreifen und Starrachsen mit Halbeliptik-Blattfedern. Sie waren mit einem Vierganggetriebe ausgestattet, das durch eine Kardanwelle mit der Hinterachse verbunden war. Der Viersitzer stellte eine bahnbrechende Konstruktionsleistung dar und erreichte schon damals eine Höchstgeschwindigkeit von 125-135 km/h.
Heute ist dieser Wagen eine gesuchte Rarität. Ernst Piёch, ein Enkel Ferdinand Porsches, hat einen Prinz-Heinrich-Wagen gefunden und ließ ihn detailgetreu restaurieren.
Diese auf 100 Exemplare limitierte „Collector‘s Box“ umfasst ein handgefertigtes Modell dieses Prinz-Heinrich-Wagens im Maßstab 1:18 mit individueller Nummerierung auf dem Kühlergrill sowie eine vom Autoren handsignierte Prachtausgabe des Buches Ferdinand Porsche, Genesis eines Genies von Karl Ludvigsen, in der der Werdegang von Ferdinand Porsche detailliert beschrieben und mit einmaligen Fotos dokumentiert ist. Darüber hinaus bietet eine DVD eine ausführliche Dokumentation zum Prinz-Heinrich-Wagen. Eine edle in hochwertigem Leinen gebundene Mappe mit nummerierten Kunstdrucken zeigt nochmals die unvergängliche Schönheit dieses Automobils. Ein Muss für Sammler automobiler Raritäten und speziell für Porsche-Enthusiasten! Diese Rarität hat allerdings auch seinen Preis: Immerhin 999,00 Euro kostet dieses Kleinod und ist dabei jeden Cent wert!
Diese Collectors-Box ist noch nicht erschienen (Termin soll der 1.11.2010 sein), kann aber schon jetzt vorbestellt werden.

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Dossier: Rennfahrer Karl Kling

Von Jörg Enger | 1. September, 2010

Karl Kling in jungen Jahren

Karl Kling in jungen Jahren

Der Gentleman-Driver

Wenn man Henry Maske als „Gentleman-Boxer“ bezeichnet, so kann man Karl Kling nur  einen „Gentleman – Driver“ nennen. Einer der belietesten und charismatischsten Rennfahrer aller Zeiten würde am 16. September diesen Jahres 100 Jahre alt.

Nach dem 2. Weltkrieg gehörte er in den 50er Jahren der berühmten Mercedes-Benz Rennmannschaft unter der Führung von Alfred Neubauer an. Er zählt zu den großen Rennfahrer-Persönlichkeiten der glorreichen Silberpfeil-Ära und verkörperte stets den Typ des Herrenfahrers, dem der Mensch über den Sieg ging. “Karl Kling blieb selbst im harten Duell auf der Rennstrecke in letzter Konsequenz immer ein fairer Sportsmann”, erinnert sich sein damaliger Teamkollege Hans Herrmann noch heute.

Karl Kling zählte als ehemaliges Mitglied der Mercedes-Benz-Renn­mannschaft zu den großen Fahrerpersönlichkeiten der glorreichen Silber­pfeil-Ära nach dem zweiten Weltkrieg. Der legendäre Rennleiter Alfred Neubauer holte ihn als Fahrer in das Werksteam, später wurde Kling sein Nachfolger.
Am 16. September 1910 in der hessischen Universitätsstadt Gießen ge­boren, faszinierten ihn schon früh Fahrzeugtechnik und Motorsport. Eine Ausbildung zum Kfz-Meister bei der örtlichen Daimler-Benz Vertretung brachte erste Kontakte nach Stuttgart, wo er 1936 nach absolviertem Ingenieur-Studium eine Stelle als Kundendienst-Ingenieur antrat.

Karl Kling vor der Carrera Panamericana in Mexico 1952

Karl Kling vor der Carrera Panamericana in Mexico 1952

Noch vor dem zweiten Weltkrieg startete Karl Kling für Daimler-Benz bei den damals sehr populären Tourenwagen-Veranstaltungen. Nach 1945 schrieb er als zweimaliger Deutscher Sportwagen-Meister auf Veritas-Sport- und Rennwagen ein wesentliches Kapitel deutscher Nachkriegs-Rennsportge­schichte.
1950 konnte er auf dem Nürburgring, auf Mercedes-Benz 170 S fahrend,  das Sechs-Stunden-Rennen des ADAC für Daimler-Benz gewinnen. Bereits im folgenden Jahr gehörte er der offiziellen Rennmannschaft zusammen mit dem Argentinier Juan Manuel Fangio und Altmeister Hermann Lang an.
Am Steuer der reaktivierten V12-Zylinder-Kompressor-Rennwagen von 1939 gingen sie bei zwei großen Rennen in Buenos Aires an den Start. Mit einem sechsten und einem zweiten Platz empfahl sich der damals schon 40jährige Grand-Prix-Newcomer für weitere Einsätze.
Seine große Zeit begann 1952, als er am Steuer eines Prototyps des neuen Mercedes-Benz 300 SL „Flügeltürers“ bei internationalen Rund- und Lang­streckenrennen zu herausragenden Erfolgen kam.

Sieger Karl Kling und Hans Klenk nach dem legendären Geier Unfall 1952

Sieger Karl Kling und Hans Klenk nach dem legendären Geier Unfall 1952

So siegte er beim Großen Preis von Bern, beendete die wegen ihrer Strapa­zen berüchtigte Carrera Panamericana Mexico als Gesamtsieger, bewies mit einem zweiten Platz bei der kurvenreichen Mille Miglia in Italien seine Qualitäten und belegte auch beim Jubiläumspreis für Sportwagen auf dem Nürburgring den zweiten Rang.
Als Daimler-Benz 1954 mit dem neuen Formel 1-Rennwagen W196 wieder in den Grand-Prix-Sport zurückkehrte, war Karl Kling mit von der Partie. Zunächst im Team mit Juan Manuel Fangio, Hermann Lang und Hans Herrmann, später mit weiteren Spitzenfahrern wie dem Briten Stirling Moss und Piero Taruffi.
Bei der Renn-Premiere der neuen Silberpfeile anläßlich des Grand Prix von Frankreich am 4. Juli 1954 in Reims belegte Karl Kling hinter Fangio den zweiten Platz. Weitere vordere Plazierungen auf nahezu allen Grand-Prix-Strecken folgten, wobei seine Siege bei den Großen Preisen von Berlin auf der berühmten AVUS 1954 und in Schweden 1955 besonders erwähnens­wert sind.

Gratualtion vom obersten Chef: Kling, Klenk und Nallinger

Gratualtion vom obersten Chef: Kling, Klenk und Nallinger

Als sich Daimler-Benz zum Ende der Saison 1955 vom aktiven Rennsport zurückzog, übernahm Karl Kling als Nachfolger seines Förderers Alfred Neubauer die Leitung der in modifizierter Form weiter existierenden Sport­abteilung. Und er blieb auch noch motorsportlich aktiv, vor allem bei Langstreckenfahrten.

Renndirektor Karl Kling mit Ewy Rosqvist

Renndirektor Karl Kling mit Ewy Rosqvist

Er siegte 1959 bei der Rallye Méditeranée – Le Cap mit einem Mercedes-Benz 190 Diesel (!) und gewann 1961 am Steuer eines Mercedes-Benz 220 SE die Rallye Algier – Zentralafrika. Als Copilot diente ihm bei beiden Veranstaltungen der bekannte Fernsehjournalist Rainer Günzler.
Seit dem Tode seiner Frau lebte Karl Kling zurückgezogen in seinem Haus am Bodensee, von wo aus er auch weiterhin mit großem Interesse und kritisch das sportliche Engagement beim „Daimler“ bis zuletzt verfolgte.Karl Kling 1985
Karl Kling verstarb dort am 18. 03.2003.

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Weltkindertag im Mercedes-Benz-Museum

Von Jörg Maschke | 31. August, 2010

785378_1438362_3072_2304_10A767Im Rahmen des UNICEF-Weltkindertags widmet sich das Mercedes-Benz Museum ganz den kleinen Besuchern und Familien. Am Sonntag, 19. September 2010, gibt es von 9 bis 18 Uhr ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Überraschungen und Highlights. Angelehnt an das UNICEF-Motto 2010 „Respekt für Kinder“ dreht sich alles rund um die kindgerechte Vermittlung des Themas Helfer.

„Anlässlich des Weltindertags gibt es bei uns ein umfangreiches Programm für Familien und Kinder“ sagt Michael Bock, Geschäftsführer Mercedes-Benz Museum und Leiter Mercedes-Benz Classic. „Wir konzentrieren uns in diesem Jahr auf das Thema Helfer und machen das Mercedes-Benz Museum unter diesem Gesichtspunkt für die ganze Familie erlebbar.“ Kinder bis einschließlich 14 Jahre haben regulär freien Eintritt ins Museum. Am Weltkindertag gibt es aber eine Besonderheit: Jedes Kind bis 14 darf seine Eltern, oder zwei andere erwachsene Begleitpersonen, und Geschwisterkinder bis einschließlich17 Jahre zu einem kostenfreien Museumsbesuch einladen. Den ganzen Tag über gibt es kostenlose Kinderführungen durch die Ausstellung, jeweils altersgerecht aufbereitet für Kinder von vier bis sechs Jahren (09.30 und 11.00 Uhr), von sechs bis neun Jahren (09.45, 11.45, 13.45 und 15.45 Uhr) und für Kinder von zehn bis vierzehn Jahren (10.15, 12.15, 14.15, 16.15 Uhr). Auch im Ausstellungsbereich Faszination Technik finden Kinderführungen für 6- bis 9-Jährige statt (11.30 und 14.30 Uhr). Für 10- bis 14-Jährige gibt es im Anschluss an die Technikführung einen Workshop zum Thema Brennstoffzelle (10.00 und 13.00 Uhr). Eine Kurzführung zum Thema Helfer gibt es für Kinder von sechs bis vierzehn Jahren (11.00, 12.30, 14.00 und 15.30 Uhr). Die Anmeldung für alle Touren ist nur vor Ort am Counter Kinderführungen möglich, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Alternativ können Kinder die Ausstellung selbst oder per Audio Guide mit speziellem Kinderprofil erkunden.

464580_795034_4741_3418_101115706c1679_13In verschiedene themenbezogene Fahrzeuge, gekennzeichnet durch orangefarbige Luftballons, können kleine und große Besucher einsteigen. Eines davon ist das historische Feuerwehrfahrzeug aus dem Jahr 1912, zu finden in Collection 3, der Galerie der Helfer. Der Ausstellungsraum thematisiert Rettungs-, Schutz- und Einsatz-Fahrzeuge. Die Produktion und Ausstattung von Brandschutz- und Spezialfahrzeugen hat eine lange Tradition bei Mercedes-Benz. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es bei Benz & Cie. und der Daimler-Motoren-Gesellschaft Spezialanfertigungen für Feuerwehr und Krankenhäuser, später auch für Polizei und Entsorgungswirtschaft. Hier erhalten Kinder zum Beispiel Einblicke in das Innere eines Rettungswagens, können in einem Müllauto Platz nehmen oder ein Bergungsfahrzeug aus der Nähe betrachten. Polizei-, Rotkreuz- und Feuerwehrfahrzeuge werden darüber hinaus auf der Open Air Bühne am Museum ausgestellt und aus erster Hand erklärt. Im Kinderclub präsentiert ein Kino verschiedene Filmbeiträge zum Thema Helfer und die kleinen Besucher können kreativ werden. Zum Abschluss des Museumsbesuchs hält der Museumsshop eine Kinder-Collection und Souvenirs für groß und klein bereit, und im Restaurant gibt es ein spezielles Kinderangebot. Ein besonderes Highlight neben dem Kinderangebot und anderen kleinen Überraschungen zum Mitnehmen: Der Besuch des VfB-Maskottchens Fritzle. Von 11.30 bis 12.30 Uhr gibt das Neckar-Krokodil Autogramme im Atrium.

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Im Gespräch mit unseren Lesern/innen

Von Jörg Maschke | 30. August, 2010

  • P1030034Was interessiert unsere Leser ?
  • Wie entwickelt sich das Hobby ?
  • Was haben unsere Leser/innen zu berichten ?
  • Gibt es neue Produkt-Trends ?
  • Oder wollen Sie einfach mal ein Gesicht zu einem Namen haben ?

Am übernächsten Wochenende ( 11. & 12.9.10 ) haben Sie die Möglichkeit sich mit mir auf der www.Technorama.de in Hildesheim auf dem gemeinsamen Stammtischstand von MB /8 Club Hildesheim, MB SL Club Pagode RC Hannover und MVC Hannover in der Halle zu unterhalten. Neben zwei verschiedenen 170S Cabrios werden wir von den Stammtischen wieder unsere bekannte einfache Standpräsentation aufbauen und uns gerne mit Ihnen unterhalten, wenn es um spezielle Fragen zum Thema NewstickerAktuelles oder MVConline.de gehen soll, planen Sie etwas Zeit ein oder verabreden Sie mit mir bis zum 6.9.10 vorab einen Termin, da ich zwischendurch auch mal über die Messe bummeln möchte.

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Schwetzingen und Stadtpark-Rennen

Von Jörg Enger | 29. August, 2010

Schlossgarten-Oldtimer-Gala_grossKommendes Wochenende wirs es heiß! Zwar wagen wir hier keine Wetterprognose, aber im Schlosspark Schwetzingen begegnen sich automobile Klassiker und barocke Architektur. Nur in Schwetzingen gibt es eine Zeitreise, die 1885 beginnt und genau nach den FIVa-Kategorien eingeteilt ist. Beginnen kann man bei den Veteranen bis 1904, erlebt die Kaiserzeit bis 1918, danach den Aufschwung der 1920er und die erste Blüte der 1930er Jahre. In der Westhälfte des Parks warten die Wirtschaftswunderzeit und die Träume der 1960er Jahre, sowie die Exoten der siebziger und Klassiker der Zukunft, ergänzt von der Sonderschau „100 Jahre ALFA“ und „80 anni PININFARINA“.
Das Automobil ist zu Recht die mobile Skulptur der Moderne: Es kommt auf jedes kleinste Detail der Linienführung an. Wer je versucht hat, ein Auto nach dem Vorbild zu zeichnen, weiß, wie balanciert jede Kleinigkeit ausgeführt ist. In schwetzingen verbindet sich Design und Manufaktur, man erlebt Farben, Linien und Formen im perfekten Einklang mit der einzigartigen Gartenarchitektur des Schlossparks.
Der andere Park, der an diesem Wochenende lockt, ist der Stadtpark in Hamburg. Am 1. September-Wochenende geben sich die zwei- und vierrädrigen Klassiker wieder ein Stelldichein im Norden. Nicht nur auf die Oldtimer können sich die Besucher in diesem Jahr freuen. Auch die Piloten haben es in sich.
Rennfahrer- und Rallyelegenden wie Jochi Kleint, Egon Müller, Dieter Braun und Heiner Butz – allesamt mehrfache Welt- Europa- oder Deutsche Meister, werden an beiden Veranstaltungstagen mehrere Male den Kurs umrunden. Historische Rennwagen, Gespannmaschinen und Rennmotorräder aus den 1930er bis 1970er Jahren sind auf der 1.7 km Strecke mehrere Male am Tag unterwegs.
Ebenfalls im Oldtimer dabei: Die Tatortkommissare Klaus J. Behrend, Harald Krassnitzer und die Schauspieler Michael Mendt, Michael Roll, Gudrun Landgrebe, Axel Prahl und Jan Josef Liefers. Gestartet wird als “Charity- Team” zu Gunsten der Tabaluga Kinderstiftung. In den Fahrerlagern Automobile und Motorräder können alle Fahrzeuge während der Pausen “hautnah” besichtigt werden. Darunter ein Bugatti 35 B aus dem Jahre 1925. Öl- und Benzingespräche sind natürlich inklusive. An der Rennstrecke gibt es eine bunte Meile mit Zubehör- Teilemarkt. Hier hat man die Chance seinen Traumwagen zumindest in Modellgröße mit nach Hause zu nehmen. Der Oldtimer- Parkplatz befindet sich, wie in den vergangenen Jahren, u.a. in der Alten Wöhr. Motorrad Freunde parken im Südring, direkt am Eingang zum dortigen Fahrerlager. Veranstaltungsbeginn an beiden Tagen: 8.30 Uhr. Die Tageskarte für alle Bereiche kostet 12,00 Euro, inklusive 3 Kinder bis 15 Jahre.

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125 Jahre “selbst-bewegend”

Von Jörg Enger | 29. August, 2010

Daimler Reitwagen in Aktion

Daimler Reitwagen in Aktion

Am Sonntag, 29. August 2010, jährt sich die Patent-Anmeldung zur Erfindung des Daimler Reitwagens – dem ersten Motorrad der Welt – zum 125. Mal. Es war damit sogar noch vor Benz’ Patent-Motorwagen das erste Fahrzeug, dass sich losgelöst von Schienen “selbst bewegte”. Das Mercedes-Benz Museum greift das Jubiläum heut zwischen 11 und 16 Uhr thematisch in verschiedenen Aktivitäten auf. Vormittags stellt Autor Gunter Haug die Biographie „Gottlieb Daimler – Der Traum vom Fahren“ vor. In Kooperation mit dem Deutschen Zweirad- und NSU-Museum Neckarsulm lädt das Mercedes-Benz Museum Fans und Besitzer historischer Motorräder ein, ihr Zweirad in einer Freiluftausstellung zu präsentieren. Auf dem Hügel vor dem Museum können Besucher am 29. August 2010 faszinierende Motorräder aus 125 Jahren erleben, wie zum Beispiel eine De Dion Bouton 211 Kubikmeter von 1897. Stargast ist ein Original-Nachbau des Filmfahrzeugs aus Easy Rider: Eine Harley Davidson aus dem Jahr 1987. Anlässlich des Jubiläums zeigt das Mercedes-Benz Museum im Open Air Kino den Road Movie-Klassiker mit Dennis Hopper. Filmstart ist nach Sonnenuntergang gegen 21 Uhr.

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Supersportwagen verlängern Boxenstopp im Mercedes-Benz Museum

Von Jörg Enger | 28. August, 2010

P1080064Aufgrund des großen Erfolgs verlängert das Mercedes-Benz Museum die Sonderausstellung Supersportwagen. Noch bis einschließlich Sonntag, 31. Oktober 2010, können Besucher die einmalige Supersportwagen-Tradition der Marke mit dem Stern erleben. Kürzlich wurde die Ausstellung mit der Auszeichnung „red dot” für hohe Designqualität prämiert.
Was macht die Faszination auf vier Rädern aus? Wer waren die Vorgänger des Mercedes-Benz SLS AMG? Acht Fahrzeuge – bis hin zum jüngsten Familienmitglied – präsentieren die Entwicklungsstufen und wecken multimedial die Begeisterung für Supersportwagen: Besucher können ihr Wissen anhand von iPads erweitern oder eine virtuelle Spritztour mit dem neuen Flügeltürer unternehmen.
Die Sonderschau ist im Collectionsraum 5 zu finden und bildet somit den Abschluss des thematischen Rundgangs in der Dauerausstellung. Die Ausstellung ist zweisprachig und täglich, außer montags, von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist in der Museumstageskarte inbegriffen. Die Sonderausstellung Supersportwagen ist ebenfalls Bestandteil der regulären Automobilführungen.

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Mercedes-Benz Werkstätten ganz vorn

Von Jörg Enger | 27. August, 2010

1975DIG2305 KopieDie Markenwerkstätten sind die Sieger beim Werkstatttest 2010 des ADAC. Wie der Automobilclub mitteilte, hätten sie sowohl mehr Fehler gefunden als auch im Service besser abgeschnitten als die Ketten und freien Werkstätten. Der ADAC hatte zusammen mit der Stiftung Warentest jeweils fünf Betriebe der Marken Mercedes, Opel, Renault, Toyota und VW sowie 25 ATU- und 25 Meisterhaft-Werkstätten unter die Lupe genommen.
Vor allem die Mercedes-Benz-Betriebe konnten im Test überzeugen: Alle fünf Betriebe Weiter lesen »

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Mercedes-Schlepper verlässt Alfeld

Von Jörg Maschke | 26. August, 2010

OEHildesheim/Alfeld. In diesen Tagen verließ ein von Grund auf restaurierter Mercedes-Schlepper die Werkstatt von Mercedes-Benz Classic in Alfeld www.Classic-Truck.de . Der Schlepper vom Typ “OE” aus dem Jahr 1928 wurde in mehrmonatiger Arbeit restauriert, wobei das Wort Restauration eigentlich nicht ganz zutreffend ist, da es der Wunsch des Eigentümers war den Schlepper in seiner über Jahrzehnte entstandenen zeitgenössischen Patina zu belassen.

  • In den 20er Jahren stellte die frisch gegründete Daimler-Benz AG Schlepper her, konnte aber schlußendlich nicht gegen die etablierten Modelle von Lanz, Hanomag und Fendt bestehen.
  • Vom Schlepper Type “OE” wurden insgesamt nur ca. 380Stück gebaut, davon sind bis heute nur noch wenige übrig geblieben. Dementsprechend schwierig gestaltete sich die Beschaffung von fehlenden oder defekten Teilen.
  • So wurde der 3,4Tonnen schwere Eisenkoloss mit der Produktions-Nr. 18 komplett in seine Einzelteile zerlegt, alle Teile gesichtet, gereinigt und aufgearbeitet.
  • Fehlende Teile wussten in der eigenen Werkstatt nachgefertigt werden, da sich eine Beschaffung dieser Teile schnell aus aussichtslos herausstellte.
  • Die Vorderachse wurde nachgefertigt, da sie komplett verschlissen war.
  • Weiterhin erkannte man bald, daß der Zylinderkopf des liegend angeordneten, großvolumigen Einzylinder-Viertakt-Dieselmotors mit dem beachtlichen Hubraum von 4,2 l und einer Leistung von 26PS (bei 800U/min) irreparabel beschädigt war. Er musste komplett neu als Einzelanfertigung bei der Alfelder Metallgießerei Funke gegossen werden, um den Schlepper neues Leben einzuhauchen, was auch ohne Probleme von statten ging.
  • Nachdem der Zylinderkopf gegossen, ein Verdeck aus Original-Segeltuch und neue/alte Kotflügel nachgefertigt wurden, konnte der Schelpper zusammengebaut werden.
  • Direkt im Anschluß erfolgte der erste Probelauf, der auch erfolgreich absolviert wurde.

Aufgrund der Seltenheit des Schleppers, so sind derzeit nur noch 6 fahrbereite Exemplare bekannt, wurde über die Restauration in Alfeld von einem professionellen Kamerateam ein Film gedreht, der Bestandteil einer DVD unter dem Titel “Der Stern auf dem Acker 2 – Vom Motorpflug zum UNIMOG” im Handel erhältlich ist. Nach abschließenden Einstell- und Feinarbeiten und dem Nachrüsten von historischen Gaslampen wurden ausgiebige Probefahrten unternommen. Danach konnte der “OE” dieser Tage demsehnsüchtig wartenden Kunden übergeben werden.

Mehr Infos über die Alfelder Laswagen-Veteranenwerkstatt Dreyer gibt es im Interent unter www.Classic-Truck.de, dort findet man auch einen interessanten Artikel über das Projekt und eine Bildergalerie. (QUELLE: Hildesheimmobil)

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DOX schwächelt nur wenig

Von Jörg Maschke | 25. August, 2010

DOX im Vergleich mit dem DAXBerlin, August 2010. Die Folgen der Wirtschaftskrise haben ihren Niederschlag auch in der Preisentwicklung von Oldtimern gefunden. Das geht aus der Entwicklung des Deutschen Oldtimer-Index im ersten Halbjahr 2010 hervor, den der Verband der Automobilindustrie (VDA) alle sechs Monate herausgibt. Nachdem der Index seit 1999 jährlich im Durchschnitt um 5,7 Prozent gestiegen war, sank er in den ersten sechs Monaten des Jahres 2010 von 1.732 Punkten um 1,9 Prozent auf 1.699 Punkte. Im Vergleich zeigte sich der Dax mit plus 0,15 Prozent nahezu unverändert.

DOX Hersteller-Top-TenDie Liste der Fahrzeuge mit dem stärksten Wertzuwachs führt nach wie vor der Citroen 2 CV an, gefolgt vom Fiat 500 F. Danach haben sich allerdings einige überraschende Änderungen ergeben. Der Porsche 924 liegt nun auf Platz 3, er verbesserte sich um acht Plätze. Ebenfalls einen großen Sprung nach vorn machte die Mercedes-Benz S-Klasse (W 116) von Platz 14 auf Rang 7. Der in den letzten Jahren mit Rekordergebnissen gehandelte legendäre Mercedes-Benz 300 SL (Flügeltürer) erfuhr offensichtlich eine Preisberuhigung und fiel aus den Top Ten heraus.

DOX LaenderindizesDer Deutsche Oldtimer-Index wird seit 1999 nach den gleichen Kriterien berechnet. Zugrunde liegen Wertgutachten von 88 unterschiedlichen Fahrzeugtypen aus sieben Herstellernationen, die in ihrer Gesamtheit den deutschen Oldtimermarkt repräsentieren. Um eine Verfälschung durch besonders wertvolle Einzelstücke zu vermeiden, werden in der Berechnung des Index keine Vorkriegsfahrzeuge berücksichtigt. Der Anfangswert im Jahr 1999 wurde auf 1.000 Punkte festgelegt. DOX 10JahresrueckblickAuch wenn es im ersten Halbjahr 2010 zu einer Beruhigung der Preisentwicklung für Oldtimer gekommen ist, so melden die deutschen Fachhändler doch, dass eine gestiegene Nachfrage speziell im Bereich der Sport- und Luxusfahrzeuge darauf hindeutet, dass die Preise für das gesamte Jahr wieder steigen werden.

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Tolle Ideen der Stammtische

Von Jörg Maschke | 24. August, 2010

Jede/r Stammtischleiter/in macht sich so seine Gedanken mit welchen Veranstaltungen die Stammtischteilnehmer über das Jahr versorgt werden wollen… da gibt es Weihnachtsfeiern, technische Workshops, Vorträge, FilmvorführungenMuseumsbesichtigungenP1040461, kleinere Ausfahrten mit anschließendem Essen ABER da gibt es auch ganz besondere Ideen über die wir hier teilweise bereits berichteten:

Aber da gibt es bestimmt auch noch andere tolle Ideen, die an den weit über 100 ( !!! ) verschiedenen Mercedes-Stammtischen der Republik ersonnen wurden. Der ein oder andere Stammtisch würde so eine gute Idee vielleicht gerne für seine Teilnehmer übernehmen oder nachmachen, daher rufen wir unsere Leser auf besondere Ideen in Form eines Kurzberichts mit Bildern einzuschicken. Die Anschrift dafür ist Hannover@MVConline.de .

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Oldtimer und Youngtimer auf der automechanika

Von Jörg Enger | 23. August, 2010

P1010484Die automechanika 2010, die vom 14.09. -19.09.2010 in Frankfurt ausgerichtet wird, bietet in diesem Jahr die ZDK-Sonderschau in Halle 11.0 zum Thema Oldtimer-/ Youngtimer-Restaurierung unter Mitwirkung des GTÜ Oldtimerservices und seinen Dienstleistungen.
Die automechanika bietet ein einzigartiges Produktangebot in den Bereichen Autoteile, Werkstatt- und Tankstellenausrüstung, IT und Management, Fahrzeugwäsche, Zubehör und Tuning. Begleitet wird die Veranstaltung von hochkarätigen Sonderschauen, Vorträgen und Workshops. Unangefochten erreicht die Automechanika Spitzenwerte bei ihrer Größe und Internationalität: Zur letzten Veranstaltung kamen rund 50 Prozent der Besucher und 80 Prozent der Aussteller aus dem Ausland.
Ein besonderes Hightlight ist die neue Halle 11 auf dem Frankfurter Messegelände, die in diesem Jahr erstmals ihre Tore öffnet und auf zwei Ebenen (11.0/ 11.1) mit insgesamt 23.860 Quadratmetern Produkte aus dem Bereich „Repair & Maintenance“ präsentiert. Mitten drin der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK), der mit seiner Sonderschau Oldtimer-/ Youngtimer-Restauration von Stand E25 bis E41 reicht. Die Sonderschau ist der Treffpunkt für Profis und Liebhaber des automobilen Kulturgutes und bietet mit den teilnehmenden Partnern einen guten Überblick zur Pflege, Wartung und Instandsetzung der Klassiker. Der Bereich Fahrzeugüberwachung, Gutachten und Oldtimerdienstleistungen wird dabei vom GTÜ Oldtimerservice abgedeckt. Das bewährte Standkonzept der GTÜ konzentriert sich hier auf die Dienstleistungen und Angebote zum Thema klassische Fahrzeuge.
Die Sonderschau ist umgeben von den Bereichen Karosserie-Instandsetzung und Lack. Der Besucher findet in Halle 11.0 alles zur Karosseriebearbeitung sowie Werkzeug- und Werkstattausrüstung für Karosseriewerkstätten; in der Ebene 11.1 dreht sich alles um Lackierung, Oberfläche und Korrosionsschutz. Gleichzeitig ist neben der Halle 11 der neue Eingang Portalhaus (ehemals Eingang West) entstanden, der direkt mit der Halle 11 verbunden ist. Der neue Eingang ist ideal für Besucher, die vom Rebstockgelände kommen; sie gelangen direkt von der Halle 11 über die Laufbänder der Via Mobile zu den Hallen 9 und 10.

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Focus Mercedes

Von Jörg Maschke | 23. August, 2010

focusDer FOCUS berichtet in seiner heute erscheinenden Print-Ausgabe über Mr. Mercedes, das heimliche Comeback des Wolfgang Bernhard, seine Freunde und Feinde und die neuen Modelle bis 2013…

Die Daimler – Presseabteilung konterte bereits am Samstag mit einer Gegendarstellung, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen… der Kauf des FOCUS scheint wohl für die Mercedesinteressierten in dieser Woche durchaus lohnend zu sein, um die aufgeführten Fakten später zu kontrollieren, doch nun zu der Pressemitteilung im Original-Wortlaut:

Stuttgart, 21.08.2010 – Zu der heute (21.8.) verbreiteten Vorab-Meldung des Magazins “FOCUS”, daß Daimler-Vorstandsvorsitzender Dieter Zetsche die Leitung des Geschäftsbereiches Mercedes-Benz Cars 2011 an Daimler-Vorstandsmitglied Wolfgang Bernhard abgeben wolle und dieser Zetsche auch 2012 als Daimler-Vorstandsvorsitzender ablösen solle, erklärt Konzernsprecher Jörg Howe:

“Der Bericht des Magazins “FOCUS” ist vollkommen frei erfunden und entbehrt jeder Grundlage. Dieter Zetsches Vertrag als Vorstandsvorsitzender der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars wurde Anfang dieses Jahres bis Ende 2013 verlängert und wird so auch erfüllt werden.”

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Der “Dicke” starb vor 30 Jahren

Von Jörg Enger | 22. August, 2010

Heute auf den Tag genau vor 30 Jahren starb der legendäre Mercedes-Rennleiter Alfred Neubauer rund ein halbes Jahr vor dem erreichen seines 90. Lebensjahres. Über 30 Jahre war er der Chef der Rennabteilung und seine Leistung lässt sich kaum beziffern. Noch heute ist er im Gedächtnis genauso verhaftet wie die Rennfahrer seiner Zeit.

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Richtiges Öl ist wichtig!

Von Jörg Enger | 21. August, 2010

U34570 KopieBei manchen Stammtischen ist es schon fast eine Art “Glaubenskrieg”. Welches ist das richtige Öl, braucht man Additive oder besser nicht, Brauchen ältere Motoren andere Öle als neue und so weiter.
Der Zentralverband Deutsches Krafthandwerk hat die häufigsten Fragen und Antworten zum Thema Motoröl einmal zusammengestellt:

Warum ist ein regelmäßiger Wechsel des Motoröls notwendig?

Auch Motoröl altert und verschleißt. Die Zusätze (Additive) des Öls bauen sich mit der Zeit ab, das Öl verschmutzt durch Verbrennungsrückstände, Staub und Abrieb. Häufige Kaltstarts können bei Benzinmotoren zudem zu einer Verdünnung des Öls durch unverbrannte Benzinbestandteile führen,was die Schmierfähigkeit mindert.

Was sind die Unterschiede zwischen Mineral- und Synthetiköl?

Synthetiköl wird in einem aufwändigeren Verfahren als Mineralöl hergestellt, das einen speziellen Molekülaufbau hat. Dieser lässt den Schmierfilm auch bei höchster Belastung nicht reißen, senkt den Verschleiß, sorgt für bessere Kühlung besonders beanspruchter Teile und ermöglicht maximale Ölwechselintervalle. Neben den vollsynthetischen Ölen gibt es Öle mit synthetischen Anteilen (teilsynthetische Öle, Hydrocracköle).

Können Motoröle auch beim Spritsparen helfen?

Ja, Leichtlauföle senken die Reibung im Motor und helfen dadurch Kraftstoff zu sparen. Im Kurzstreckenverkehr sind bis zu sechs Prozent Ersparnis, im gemischten Stadt- und Überlandverkehr bis zu vier Prozent und auf der Autobahn bis zu zwei Prozent Ersparnis zu erzielen. Leichtlauföle sind üblicherweise als 0W- oder 5W-Öle gekennzeichnet.

Wie oft sollte der Ölstand kontrolliert werden?

Lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. Als Faustregel sollte man sicherheitshalber alle 500 bis 1 000 Kilometer kontrollieren. Bei einem bekannt höheren Ölverbrauch, etwa bei älteren Wagen, individuell auch öfter. Zeigt die Ölkontrollleuchte zu geringen Ölstand oder Öldruck an, ist sofort zu kontrollieren und Öl nachzufüllen. Eine Reserve im Kofferraum kann deshalb niemals schaden.

Brauchen Diesel mit Filter besonderes Motoröl?

Ja. Damit Verbrennungsrückstände aus dem Motor den Dieselpartikelfilter nicht zusetzen, sollten für Diesel mit Filter möglichst so genannte Low-Ash-Motoröle (SAPS-Öle) verwendet werden. Das sind Öle, die weitgehend aschefrei verbrennen. Hierbei ist unbedingt auf spezifische Herstellervorgaben zu achten. Da diese Motoröle noch nicht überall zu haben sind, gehört eine Flasche zum Nachfüllen in den Kofferraum, besonders auf Auslandsreisen.

Warum kann der Ölverbrauch zu hoch sein?

Der Ölverbrauch ist abhängig vom Motortyp, dem Alter und den Fahrbedingungen, denen das Auto ausgesetzt ist. Ein zu hoher Verbrauch kann durch ein Leck in Verbindungen oder Dichtungen auftreten, durch Verschleiß von Kolben und Zylindern, aber auch durch Ablagerungen, die die Schmierung einiger Flächen verhindern.

Hat die Farbe des Öls eine Bedeutung?

Die Farbe des Öls hat keine spezielle Bedeutung, hängt jedoch von verschiedenen Faktoren in der Herstellung ab. Diese umfassen die Behandlungsarten in der Raffinerie und Arten der verwendeten Grundöle, Additive und Rohöle. Öl kann im Gebrauch eine dunklere Farbe bekommen, da es Schwebepartikel enthält. Dies liegt daran, dass das Öl den Motor von Partikeln und anderen Ablagerungen reinigt, die durch die hohen Verbrennungstemperaturen entstehen. Dabei hält es diese Partikel in einem Schwebezustand, damit sie sich nicht an der Motorfläche ablagern können.

Ist es schädlich, verschiedene Ölsorten zu mischen?

Eigentlich nicht, sofern die Sorten den Vorgaben entsprechen. Das Zumischen höherwertiger Ölsorten ist meist unbedenklich.

Brauchen alte Motoren anderes Öl?

Selbstverständlich, nicht immer ist das Öl mit den besten Spezifikationen auch das Beste für den zu behandelnden Motor. Triebwerke ohne Ölfilter dürfen beispielsweise niemals mit legierten Ölen betrieben werden, da diese Abrieb in der Schwebe halten und im Filter ablagern sollen. Hat man aber keinen Filter, wird der Schmutz immer wieder durch die Schmierstellen gedrückt. Zu solch speziellen Fällen sollte man unbedingt einen Fachmann befragen, nicht umsonst gibt es von diversen Herstellern eigene “Classic”-Produkte.

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Winterreifen bald Pflicht ? !

Von Jörg Maschke | 20. August, 2010

1975DIG1106 KopieStuttgart (ACE) - Autobesitzer in Deutschland müssen sich möglicherweise demnächst auf eine knallharte Winterreifenpflicht einrichten. Wie der ACE Auto Club Europa am Mittwoch in Stuttgart berichtete, befindet sich die bisherige Verhaltensvorschrift in § 2 Abs. 3a der Straßenverkehrsordnung (StVO) auf dem juristischen Prüfstand. Gemäß dieser StVO-Vorschrift wird derzeit lediglich eine „geeignete Bereifung“ sowie eine an die „Wetterverhältnisse angepasste Ausrüstung“ verlangt. Die erst im Mai 2006 in Kraft gesetzte Vorschrift ist nach einem Urteil des Oberlandesgerichts (OLG) Oldenburg (AZ: SsRS 220/09) aber wegen Verstoßes gegen das sogenannte Bestimmtheitsgebot verfassungswidrig.

Der Richterspruch löste in mehreren Berliner Ministerien hektische Betriebsamkeit aus. Nach Informationen des ACE hat das Bundesverkehrsministerium die für Verfassungsfragen zuständigen Bundesministerien (BMJ und BMI) eingeschaltet. Sie sollen das Urteil hinsichtlich etwaiger gesetzgeberischer Konsequenzen prüfen. Ergebnisse der Überprüfung liegen laut ACE aber noch nicht vor. Der Club erinnerte zugleich an die jüngst erhobene Forderung der Gewerkschaft der Polizei (GdP), die gegenwärtig noch unbestimmten Vorschriften zur „Winterreifenpflicht“ unmissverständlich so zu präzisieren, dass im Fall der Zuwiderhandlung der Verstoß tatsächlich geahndet werden kann. Der Spruch der OLG-Richter hat laut ACE praktisch zur Folge, dass Autofahrer, die bei Winterwetter mit Sommerreifen unterwegs sind, nicht alleine deswegen mit einem Bußgeld bestraft werden dürfen. Weiter lesen »

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“Wunder” Ausbeulen

Von Jörg Enger | 19. August, 2010

UnfallbildSchnell ist es passiert: Ein Rempler auf dem Parkplatz oder ein Streifschaden im Parkhaus. Was tun, wenn keine Vollkasko-Versicherung einspringt. Mit konventionellen Reparaturmethoden wird so ein Schaden richtig teuer. Das Unternehmen Carbon bietet Karosserie&Lackier-Betrieben diverse Ausbeulsysteme, wie zum Beispiel das Miracle-System. Hierbei handelt es sich um eine Reparaturmethode, die Werkstätten bei fast allen anfallenden Arbeiten der Außenhaut-Instandsetzung einsetzen können. Kleinere Parkrempler lassen sich damit ebenso reparieren wie größere Schäden an Seitenwand und Schweller – und das schnell und günstig.
Das Miracle-Alu-Repair-Konzept ermöglicht es, beschädigte Aluminiumbleche ohne großen Teileersatz mittels einer Klebeausziehtechnik von außen zu reparieren.
Eine schnellere, bessere und fachgerechtere Instandsetzung in einem MIRACLE-Partnerbetrieb ist die beste Lösung für das Fahrzeug und Geldbeutel. Viele Gründe sprechen für MIRACLE. Die Karosserie-Instandsetzung mit dem MIRACLE-System wird von führenden Verbänden, Instituten und Versicherern empfohlen. Die Experten sind sich einig: In vielen Fällen ist Instandsetzen statt Erneuern die bessere Lösung.

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Gemballa wieder da ? !

Von Jörg Maschke | 18. August, 2010

Gemballa SECKommt jetzt wieder Bewegung in die “unendliche” Geschichte um den Porsche-Tuner Gemballa (wir bereichteten: 15.2.2010, 24.2.2010)? Ist der Namensgeber Uwe Gemballa wieder aufgetaucht? Wird es wieder veredelte Fahrzeuge unter dem Namen geben?

Ob all diese Fragen auf der Pressekonferenz am kommenden Montag, 23.8.2010, in Leonberg beantwortet werden, bleibt fraglich. Fest steht jedenfalls, daß die dahin angereisten Pressevertreter von Andreas Schwarz begrüßt werden. Der Ablauf der Pressekonferenz wird laut Einladung (Zitat):

  • Einladung zum Pressegespräch
  • Neustart für die Marke GEMBALLA
  • Montag, 23. August 2010 ab 11.00 Uhr
  • GEMBALLA GmbH, Mollenbachstraße 17, D -71229 Leonberg
  • Ablauf >11.00 Uhr Einlass >11.30 Uhr Beginn des Pressegesprächs, Begrüßung >Vorstellung Neustart für GEMBALLA durch Andreas Schwarz, Geschäftsführer >ca. 11.50 Uhr Gespräche, mögliche Einzelinterviews, Fotos >ca. 12.30 Uhr Ende

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Gute H-Kennzeichen Statistik für Mercedes-Benz

Von Jörg Enger | 17. August, 2010

Rund 210.000mit Teilkennzeichen Fahrzeuge sind jetzt in Deutschland auf H-Kennzeichen zugelassen. Damit hat sich diese Anzahl in den letzten zehn Jahren vervierfacht. Unangefochten an der Spitze der H-Zulassungen steht nach wie vor der VW Käfer mit rund 21% aller H-Kennzeichen. Unter den Top Ten  der Zulassungszahlen finden sich aber gleich fünf Modellreihen von Mercedes-Benz nämlich nach ihrer Rangfolge: W114/115 mit über 10.000 Wagen, W123 (knapp 6.000), SL 107 (rund 5.800), W110/111 (ca.5.700) und schließlich W108/109 mit rund 5.200 Fahrzeugen.
Betrachtet man die beiden Statistiken und KBA H-Zulassungen Top Ten, ist der Trend klar abzulesen. Es sind vor allem die „normalen“ Modelle aus den Wirtschaftswunder und Aufbauzeiten der Bundesrepublik (1960-1970) und hier vor allem deutsche Automobilmarken, die von Oldtimerfreunden gehegt und gepflegt werden. Oft sind es Modelle, mit denen die damals junge Generation der heute über 50jährigen ihre Erinnerungen lebendig halten. Dies spiegelt sich auch in den rund 4.000 Oldtimer-Veranstaltungen wieder, die derzeit jährlich in Deutschland stattfinden.

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Der Traum vom Fahren

Von Jörg Enger | 16. August, 2010

MaskenTitelDaimlerHomepageHistorische Romane sind en Vogue. Das betrifft genauso die rein fiktiven Geschichten, wie solche mit realem Hintergrund. Bei beiden bekommt man einen tieferen Einblick in die Geschichte. Der neue Roman von Gunter Haug (nicht zu verwechseln mit Norbert Haug vom Mercedes-Benz Rennteam) befasst sich dabei mit einem der Gründerväter der modernen Mobilität.
Gottlieb Daimler lebte von 1834 bis 1900 und hatte schon als Kind von der grenzenlosen Bewegungsfreiheit “Zu Lande, zu Wasser und in der Luft” geträumt. Viele Jahre später ist die kühne Vision des Bäckerbuben aus Schorndorf bei Stuttgart Wirklichkeit geworden, wenngleich er den wirklichen Erfolgszug nicht mehr miterlebt hat.
Mit fast übermenschlichem Fleiß, Durchhaltevermögen und vor allem mit seinem unerschütterlichen Glauben, es eines Tages tatsächlich schaffen zu können, hatte Gottlieb Daimler zusammen mit seinem jahrzehntelangen Wegbegleiter Wilhelm Maybach Automobil-Weltgeschichte geschrieben: den Traum vom Fahren realisiert!
Einer der Erfinder des Automobils war eine beeindruckende Persönlichkeit mit einer hoch spannenden Lebensgeschichte, die jedoch auch geprägt war von Rückschlägen, Demütigungen und persönlicher Tragik. Zeit seines Lebens war der geniale Erfinder aber immer seinem Motto treu geblieben: Das Beste oder Nichts!
In diesem neuen Buch des Bestsellerautors und Historikers Gunter Haug begegnen uns Gottlieb Daimler und Wilhelm Maybach erstmals als Hauptpersonen in einem sorgfältig recherchierten historischen Tatsachenroman. Leicht lesbar und in dem für Haug so typisch flüssigen und spannenden Stil geschrieben, schildert der Autor die persönlichen Lebensumstände dieser genialen Automobilpioniere und ermöglicht den Lesern somit völlig neue Einblicke in ein faszinierendes Kapitel der deutschen Wirtschaftsgeschichte.
Der Roman erscheint im Maskenverlag Ende diesen Monats unter ISBN 978-3-939500-27-8 zum Preis von 19,90 Euro.

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