Mercedes-Benz Oldtimer-Newsticker

News für Oldtimer-Interessierte & Mercedes-Benz Liebhaber
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Central Garage zeigt “150Jahre OPEL”

Von am 27. Januar 2012

O.k. hier geht es nicht ganz um die Marke unseres Hauptinteresses, aber ein Blick über den eigenen Tellerrand kann ja auch mal sehr spannend sein…

Mit der Ausstellung „150 Jahre Opel. Die Adam Opel AG“ kehren ab 21. Januar 2012 für ein ganzes Jahr zahlreiche OPEL-Modelle vergangener Jahrzehnte in das ehemalige OPEL-Autohaus am Stadtrand Bad Homburgs zurück. In seiner rund 150-jährigen Firmengeschichte hat Opel große Teile der technischen Entwicklung des Automobils beeinflusst und aktiv gestaltet. Den Grundstein dieser beispiellosen Erfolgsgeschichte legte Adam Opel im Jahr 1862 mit der Herstellung von Nähmaschinen, kurze Zeit später folgten bereits Fahrräder, Motorräder und im Jahr 1898 das erste Automobil.

Seine Hochphase erlebt Opel in den 1960er und 1970er Jahren. Das breite Spektrum der Automobile reichte von repräsentativen Modellen für die Oberklasse wie dem Kapitän oder Admiral, den Mittelklassewagen wie Kadett, Rekord, Commodore bis hin zum sportlichen Manta und viele mehr. In diesen Jahren zählt Opel neben Volkswagen zu den erfolgreichsten deutschen Automobilherstellern.

Diese Glanzzeiten greift die Ausstellung „150 Jahre Opel. Die Adam Opel AG“ unter anderem in den kommenden Monaten auf, in dem außergewöhnliche und gut erhaltene Exponate wie Kapitän, Admiral, Rekord, Manta oder Kadett präsentiert werden. Aber auch Szenen wie einen historischen Fahrradladen, Motorräder, frühe Opel-Autos, Opels der 1930er Jahre und Opel Motor-Sport – in der Boxengasse neben „homburgmodell“ – sind zu sehen. Dazwischen stehen wechselnde Alltags-Oldtimer, die noch weitgehend bekannt sind.

Für viele jedoch in Vergessenheit geraten ist, dass Opel in den 50er und 60er Jahren als Hauptsponsor für bundesweit ausgetragene Seifenkistenrennen auftrat. Eine Seifenkiste aus dieser Zeit, die in mühevoller Handarbeit kreativ und schick restauriert wurde, zählt ebenso zu den Highlights der Ausstellung.

Es gibt also viel zu sehen. Die CENTRAL GARAGE e.V. freut sich auf interessierte Besucher/innen.

Öffnungszeiten des Museums: Mi bis So, jeweils 12:00 bis 16:30 Uhr, auch an Feiertagen. Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende für einen guten Zweck gebeten. Montag und Dienstag grundsätzlich geschlossen.

Alles Gute zum 90., Eugen Böhringer!

Von am 26. Januar 2012

Am 22.01.2012 feierte der Rallye-Europameister von 1962 und Langstreckenrennfahrer Eugen Böhringer seinen 90. Geburtstag und Mercedes-Benz lud ins eigene Museum ein, um dem Mann, der das Image der Zuverlässigkeit der Marke in den 60er-Jahren maßgeblich durch seine zahlreichen Erfolge prägte, die Ehre zu erweisen.

Unter den rund 80 geladenen Festgästen des schwäbischen Haudegens befanden sich viele seiner ehemaligen Weggefährten, um ihm persönlich die Hand zu reichen: Ewy Baronin von Korff-Rosqwist, Hans Herrmann, Eberhard Mahle, Klaus Kaiser, Rolf Knoll, Herbert Linge und Peter Lang.

Eugen Böhringer vor seiner "Rallye-Pagode"
Eugen Böhringer vor seiner „Rallye-Pagode“.
Foto: Mario De Rosa

Doch nicht nur 90 Jahre schwäbischen Schalks, den sich der Jubilar stets bewahrt hatte, waren zu feiern, im Jahr 2012 jährt sich auch die Geburt einer Automobillegende; zwar nicht zum 90sten, doch immerhin zum 60sten Male: der 300SL – Inbegriff betörender Formensprache und Sinnbild für Rennerfolge am laufenden Band. Der am 24.01.2012 offiziell für die Besucher zugängliche Collectionsraum 5 mit dem Titel „Zeitlos“ widmet sich ausschließlich dem Sportklassiker  beherbergt eine ganze Reihe besonderer SL-Typen. Unter ihnen beispielsweise die Fahrgestellnummer 11 der Baureihe W194 oder der 300SL-Prototyp mit Kunststoffkarosserie. Diese gaben einen würdigen Rahmen für die Festgäste ab.

Auch Eugen Böhringer hatte genügend Gelegenheit, sich in seiner aktiven Zeit mit dem SL, dessen Kürzel entgegen der landläufigen Meinung nicht “Sport-Leicht”, sondern “Super-Leicht” bedeutet, wie der Leiter des Mercedes-Benz-Museums, Michael Bock, in seiner Ansprache klarstellte, auseinanderzusetzen. Der W113, im Volksmund auch Pagode genannt, war häufig das Arbeitsgerät des umtriebigen Schwaben und ist übrigens auch in der neuen Sonderausstellung zu besichtigen.

Michael Bock lüftete in seiner Laudatio auf den Jubilar das Geheimnis dessen Erfolges: Milch, viel Traubenzucker und ein Schuß Rum hielt die Müdigkeit vom Fahrer während anstrengender Etappen ab. Eugen Böhringer schelmisch auf die Frage, wie denn das Mischungsverhältnis des von ihm genannten „Zaubertrankes“ war: „Von allem die Hälfte!“, bevor er, sichtlich bewegt seinen ehemaligen Rennmonteuren dankte und Daimler-Benz-Entwicklungsingenieur Prof. Friedrich Nallingers mahnende Worte vor den Rennen im breitesten schwäbisch mit den Worten zitierte: „Buaba, passet auf, daß nix passiert und wenn’r gwennat, isch au et schlimm!“

Ewy Rosqwist, einst mit Ursula Wirth als Beifahrerin eines der erfolgreichsten Damenteams des Rallyesports, und Klaus Kaiser, Beifahrer Eugen Böhringers, unterhielten die Geburtstagsgäste beim Mittagessen mit launigen Anekdoten. Bei dieser Gelegenheit räumte Klaus Kaiser auch gleich mit einer Mär auf, die Eugen Böhringer selbst in Umlauf brachte: Bei der Rallye Lüttich-Sofia-Lüttich 1963 überschlugen sich die beiden mit ihrem 220SE, konnten die Fahrt jedoch fortsetzen. Anschließend flog eine Taube durch das Loch in der Windschutzscheibe, was der Rallyepilot nach dem Rennen als Anlaß des Unfalls angab. So kannte und kennt man ihn – als Synonym des Spitzbuben. Trotz Überschlags und Taube auf dem Rücksitz wurden die beiden noch Gesamtsieger der Rallye.

Rolf Knoll unterhält die Gäste mit einer Anekdote über die Taube auf dem Rücksitz. Im Hintergrund Ewy Baronin von Korff-Rosqvist.
Rolf Knoll unterhält die Gäste mit der Anekdote über die Taube auf dem Rücksitz. Im Hintergrund Ewy Baronin von Korff-Rosqvist.
Foto: Mario De Rosa

Wer ist Eugen Böhringer und was machte ihn, abgesehen vom „Zaubertrank“ so erfolgreich? Hans Herrmann ist überzeugt davon, daß der am 22. Januar 1922 auf dem Stuttgarter Rotenberg geborene Sohn eines Gastwirtes ein Ausnahmetalent auf Schotterpisten und unbefestigten Wegen ist. Ihm konnte man in unwegsamem Gelände nichts vormachen. Spät erst fühlte sich Eugen Böhringer zum Rallyesport berufen. Seine Eltern hatten für ihn eine Karriere als Koch vorgezeichnet, da er einst das elterliche Hotel nebst Restaurant übernehmen sollte, was auch 1952 der Fall war. Erst 1958, mit 36 Jahren, heute undenkbar, steigt er durch eine Wette in den Motorsport ein. Er ist der felsenfesten Überzeugung, das Geschicklichkeitsturnier des Untertürkheimer Motorsportclubs mit seinem privaten Mercedes-Benz 219 (W105) für sich entscheiden zu können, und gewinnt die Wette. Nach weiteren Erfolgen wird die Mercedes-Benz-Rennabteilung auf Böhringer aufmerksam und verpflichtet ihn als Werksfahrer. Fortan werden der 220SE (W111), der 300SE (W112) und der 230SL (W113) seine ständigen Begleiter sein.

Er wird 1961 u.a. Klassensieger bei der Rallye Monte Carlo, der Deutschlandrallye sowie der Rallye Akropolis, was ihn zum Vize-Europameister von 1961 kürt. Das ist aber nur ein Vorgeschmack dessen, was uns der „Pistenschreck“ sonst noch zu bieten hat. 1962 wird sein Jahr. Er gewinnt die Rallye Akropolis und die Polen-Rallye, wird jeweils Zweiter bei der Rallye Monte Carlo und der Deutschlandrallye, wird fünfter bei der Rallye zur Mitternachtssonne. Mit Kopilot Hermann Eger gewinnt er die prestigeträchtige Langstreckenfahrt Lüttich-Sofia-Lüttich, die sie über 5000 Kilometer mit einem weitgehend serienmäßigen 220SE (W111) nach Bulgarien und wieder zurück führt. Der Bundespräsident verleiht Böhringer für sein überragendes Jahr das Silberne Lorbeerblatt.

Eugen Böhringers 230SL aus dem Jahre 1963, mit dem er die Rallye Lüttich-Sofia-Lüttich gewann.
Eugen Böhringers 230SL aus dem Jahre 1963, mit dem er die Rallye Lüttich-Sofia-Lüttich gewann.
Foto: Mario De Rosa

1963 schlägt die Stunde des 300SE (W112). Eugen Böhringer pilotiert die „große Flosse“ erfolgreich bei der Rallye Akropolis und der Deutschlandrallye. Beide Wettbewerbe kann er für sich entscheiden. Im Spätherbst nimmer er, wieder mit dem 300SE,  am Großen Straßenpreis von Argentinien für Tourenwagen (Gran Premio International de Turismo di Argentina) teil und wird Gesamtsieger. Im selben Jahr debütiert das Rallye-As auch auf dem aktuellen SL, der „Pagode“. Er fährt gemeinsam mit Klaus Kaiser den 230SL aus der Baureihe W113 erfolgreich bei dem Marathon Lüttich-Sofia-Lüttich aufs oberste Treppchen.

1964 wagt sich Eugen Böhringer auch auf den Rundkurs und kann wiederum beeindrucken. Siege beim Großen Preis der Tourenwagen auf dem Nürburgring, erneut beim Großen Straßenpreis von Argentinien sowie beim Großen Preis für Tourenwagen in Macao/Hongkong, bei dem er nebenbei einen neuen Streckenrekord aufstellt, sprechen eine deutliche Sprache. Fast schon zur Randnotiz verkommen da die Klassensiege beim Sechs-Stunden-Rennen im britischen Brands Hatch und der Rallye Monte Carlo.

1965 wird sein letztes Jahr. Nachdem sich Mercedes-Benz aus dem Rallyesport zurückgezogen hat, setzt er sich ans Steuer eines Porsche 904 GTS um noch einmal bei der Rallye Monte Carlo zu starten und wie könnte es anders sein, er holt den Klassensieg und den zweiten Platz in der Gesamtwertung.

Gruppenbild mit Dame. V.l.n.r. Ewy Baronin von Korff-Rosqvist, Eugen Böhringer, Rolf Knoll, Dr.Peter Lang, Eberhard Mahle.
Gruppenbild mit Dame. V.l.n.r. Ewy Baronin von Korff-Rosqvist, Eugen Böhringer, Rolf Knoll, Dr.Peter Lang, Eberhard Mahle.
Foto: Mario De Rosa

Fortan kümmert sich Eugen Böhringer um das Hotel auf dem Rotenberg, seine Frau und seine vier Kinder.

Den Schalk im Nacken hat sich der sympathische Schwabe bis heute bewahrt und macht ihn dadurch noch immer zu einem unwiderstehlichen Gesprächspartner – zum Glück und hoffentlich noch für sehr lange Zeit!

Kippt die Begeisterung für Oldtimer? 2.Teil!

Von am 25. Januar 2012

Überlegungen 2ter Teil des DEUVET zur Zukunft der Szene

Uns Oldtimerfahrern geht es gut: Wir haben H-Kennzeichen und günstige Versicherungen, dürfen in Umweltzonen fahren, die Teileversorgung ist gut dank der Unterstützung vieler Hersteller, unsere Fahrzeuge sind ausgesprochene Sympathieträger. Dies ist eine goldene Zeit für Oldtimer. Leider ist es ein sehr zerbrechliches Glück, denn es gibt vielerlei Gefahren. Seit Jahren warnt Maik Hirschfeld, Präsident des DEUVET, vor den Gefahren und spricht dazu diverse Szenarien an.

Szenario 2: Fahrzeug-Technik und Rechtsprechung

Stellen Sie sich vor, Sie holen Ihren Lieblings-Oldtimer an einem sonnigen Sonntagnachmittag aus der Garage, um ein Ründchen zu fahren und vielleicht irgendwo die Aussicht zu genießen. Doch auch andere finden das Wetter toll und sind unterwegs, mit Motorrädern, Familienkutschen oder modernen Sportcabrios.

Sie selbst fahren natürlich so, dass sich Ihr Fahrzeug wohlfühlt, und weil das eine sanftere Gangart mit sich bringt, sind Sie mit doppelter Umsicht unterwegs. Sie haben oft genug erfahren, dass Fahrer moderner Fahrzeuge ein bisschen ungeduldig werden bei Ihrem Anblick und vielleicht ein bisschen riskanter überholen, einscheren und abbremsen als gut wäre.

Allein, all Ihre Vorsicht ist vergebens: Ein Familienvater in seinem 2008er Generobil verschätzt sich beim Einbiegen, nimmt Ihnen die Vorfahrt, kommt nicht schnell genug vom Fleck und es kracht. Ihr Oldtimer steckt dem Generobil in der Fahrerseite.

Sie sind im Recht, es gibt Zeugen, den Insassen des modernen Fahrzeugs ist dank modernster Sicherheitstechnik nichts passiert. Sie selbst haben eine kleine Prellung, Ihren Beifahrer allerdings hat es erwischt: Er muss mit mittelschweren Frakturen unter Blaulicht ins Krankenhaus gefahren werden.

Die Schäden an den Fahrzeugen sind beträchtlich, beides sind wirtschaftliche Totalschäden. Das Generobil wird verschrottet – was Sie für Ihren Oldtimer natürlich nicht wünschen. Selbstverständlich gehen Sie davon aus, dass die Versicherung der Gegenseite den Schaden übernimmt, die Schuldfrage ist eindeutig. Leider ist die gegnerische Versicherung anderer Ansicht. Die eigentliche Unfallursache, so argumentiert man, sei Ihr Oldtimer. Das Fahrzeug sei unterlegen ausgerüstet, die Bremsen zu schwach, der Fahrzeugumriss zu klein, die 6-Volt-Beleuchtung völlig unangemessen. Dieselbe Situation sei, wären Sie in einem modernen Fahrzeug in einen Unfall verwickelt worden, folgenlos oder höchstens als Bagatellfall ausgegangen.

Nach langem Hin und Her erklärt sich die gegnerische Haftpflicht zur Schadensbegleichung bereit. Sie erstattet jedoch nur den Zeitwert Ihres Autos abzüglich Restwert. Mit dem verbleibenden Betrag können Sie die Rettung Ihres Oldie nicht einmal zu Hälfte finanzieren.

Und es kommt noch schlimmer: Ihr Beifahrer erhebt ebenfalls Ansprüche gegen Sie. Seine Verletzungen sind langwierig, er klagt auf Schmerzensgeld und Verdienstausfall. Ihr Rechtsbeistand argumentiert, der Mann habe um die potentiellen Gefahren wissen müssen, die sich aus der Fahrt in einem Auto ohne Sicherheitseinrichtungen ergeben. Dem hält die gegnerische Krankenversicherung entgegen, das Fehlen von Sicherheitsgurten sei Ihr Verschulden und klagt auf Regress.

Und nun stehen Sie vor Gericht, weil beide gegnerischen Parteien nicht nachgeben wollen. Sie fragen sich, wie das passieren konnte: Sie haben keinerlei Schuld auf sich geladen. Aber wird das Gericht das auch so sehen?

Eine ganz einfache Ausfahrt kann viel Unglück über Sie bringen, obwohl Sie absolut nichts Rechtswidriges getan haben. Dieses Unglück kann entstehen, weil die Gesetzgebung in diesem Bereich Grauzonen aufweist. Erst wenn vom Gesetzgeber eindeutig geklärt ist, dass ein technisch abgenommener und korrekt zugelassener Oldtimer auch mit der unterlegenen Technik seiner Epoche legal am Straßenverkehr teilnehmen darf, werden solche Szenarien wie das beschriebene weniger wahrscheinlich.

Diese gesetzlichen Grundlagen zu erreichen, darin besteht ein Teil der Arbeit des DEUVET. Die kommenden Gefahren und Aufgaben zu meistern, wird uns aber nur mit dem Mandat der Szene gelingen. Unterstützen Sie den DEUVET! Unsere Arbeit ist wichtig für alle, die auch in fünf oder zehn Jahren noch ihren Oldtimer oder Youngtimer fahren möchten.

DIE BILDER HABEN NICHTS MIT DEM ARTIKEL ODER DER GESCHICHTE ZU TUN!

WD 40 im Internet

Von am 24. Januar 2012

Schmier- und Lösungsmittel sind manchmal auch “Glaubenssache”. Für die “Jünger” von WD-40 gibt es jetzt mehr im Netz. Seit 16. Januar ist die neue WD-40-Webseite online. Internetnutzer erwartet unter www.wd40.de ein neues Erscheinungsbild. Zudem sollen ihnen künftig mehr Informationen rund um das Multifunktionsöl zur Verfügung stehen.
Die Struktur der neu gestalteten Seite haben die Macher den unterschiedlichen Informationsbedürfnissen der WD-40-Hauptzielgruppen angepasst: Endverbraucher können sich beispielsweise auf drei virtuellen Rundgängen durch Garage, Haus und Garten über die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von WD-40 informieren, während Profianwender aus Handwerk oder Industrie in ihrem jeweiligen Seitenbereich unter anderem Anwendungstipps für die tägliche Arbeit erhalten.
Ob der Tipp, Kaugummi aus Teppich mit WD-40 lösen, wirklich nachahmenswert ist, haben wir nicht ausprobiert.

Mercedes-Benz Personenwagen seit 1886

Von am 23. Januar 2012

Mercedes-Benz Personenwagen seit 1886Der Titel führt leicht in die Irre, suggeriert er doch, daß in diesem Buch alle jemals gebauten Personenwagen der Marken „Benz”, „Daimler”, „Mercedes” und „Mercedes-Benz” ab 1886 enthalten sind. Möchte man dies auf die Baureihen begrenzen, so hält das Buch Wort. Alle PKW wurden jedoch nicht aufgelistet. Als Gegenargument mag man gelten lassen, daß es vermutlich ein Wälzer von schier ungeahntem Umfang geworden wäre und den günstigen Preis von 14,95€ bei Weitem gesprengt hätte, hätte man alle jemals gebauten Fahrzeuge in allen Motor- und Sondervarianten integriert und ob es überhaupt das Anliegen des Autors war, diesem Anspruch gerecht zu werden. Trotzdem finde ich es persönlich sehr schade, daß man z.B. bei Modellen, die es sowohl in Vergaser- als auch Einspritzversion gab, den Vergasertyp ausführlich vorstellt und der Einspritzer nur als Randnotiz im Text erscheint. So beispielsweise geschehen bei der Baureihe W108.

Des weiteren wäre wünschenswert gewesen, wenn sich Preisangaben oder Stückzahlen nicht nur sporadisch im Text sondern auch im Kasten mit den technischen Daten eines jeden Modelles wiedergefunden hätten. So hätte man alle relevanten Infos auf einen Blick und muß beim bloßen Nachschlagen nicht den Begleittext zum Modell durchlesen.

Ab und an wurden auch, das möchte ich positiv hervorheben, Sonderfahrzeuge eingestreut, wie der 350 SE (W116) Sonderschutzwagen. Dafür entfielen die zivilen Modelle SE/SEL als Extraauflistung. Diese gingen in zwei Zeilen im Sonderschutzmodell auf.

Anlaß zu Kritik gibt leider auch das Inhaltsverzeichnis, welches zwar die Typen und die Erscheinungsjahre auflistet aber nicht die zugehörige Baureihe enthält. Das ist auf den ersten Blick verwirrend.

Als Überblick für Interessierte am Fahrzeug mit dem Stern durchaus interessant. Für jemanden, der ein umfassendes Nachschlagewerk aller jemals gebauten Fahrzeuge ab 1886 sucht, ist es nur bedingt empfehlenswert.

Klappentext: Mercedes-Benz, die Marke mit dem hell leuchtenden Stern, ist weit mehr als nur ein profaner Autohersteller. Vielmehr handelt es sich hier um die Automobil-Division der heutigen Daimler AG, zu der nehmen Mercedes auch Smart und die wieder belebte Marke Maybach gehören. Zum anderen bündeln sich in diesem Firmenverbund die Historie und Tradition der beiden ältesten Automobilbauer der Welt – Daimler und Benz. Bis heute ist Mercedes-Benz der wohl erfolgreichste Premium-Automobilhersteller der Welt – und zudem die wertvollste deutsche Marke überhaupt. Eberhard Kittler präsentiert in diesem limitierten Jubiläumsband aus der Reihe „Typenkompass“ die komplette Modellgeschichte der Marke mit dem Stern. Er spannt den Bogen vom ersten Daimler-Motorwagen anno 1886 über die SL-Typen der Nachkriegszeit bis hin zu den aktuellsten GLK-Varianten. In bewährter Manier spürt der Mercedes-Spezialist den feinen Verästelungen der Modellfamilien nach, beschreibt die verschiedenen Aufbauten ebenso wie die diversen Facelift-Versionen und die damit einhergehenden Änderungen.

Eberhard Kittler war stellvertretender Chefredakteur der Zeitschrift MOTORS und ist heute Autor bei auto motor und sport.

Buchinformationen:

  • Eberhard Kittler
  • Typenkompass
  • Mercedes-Benz – Personenwagen seit 1886
  • Jubiläumsedition
  • Motorbuch Verlag
  • 256 Seiten mit 327 Abbildungen
  • Format 140 x 205 mm, broschiert
  • € 14,95 / sFr 27,90 / €(A) 15,40
  • ISBN 978-3-613-02931-6

130 Jahre Elektro-Auto

Von am 22. Januar 2012

Erstes Elektroauto der Welt fährt wieder

Etwa ein Jahr recherchierte und konstruierte man unter der Leitung von Horst Schultz im Museum AUTOVISION, bis das erste Elektroauto der Welt neu zum Leben erweckt wurde. Ab sofort kann die ganze Welt wieder die Möglichkeiten der automobilen Fortbewegung vor 130 Jahren in Realität erleben – die es also schon fünf Jahre vor der eigentlichen Erfindung des Automobils von Carl Benz gab – und das sogar noch wesentlich komfortabler und fast geräuschlos. Den ganzen Beitrag lesen »

Massive Türverrieglungsknöpfe

Von am 21. Januar 2012

Wer hat sie nicht schonmal gesehen, die nur kurze Zeit verwendeten Voll-Chrom-Türverrieglungsknöpfe aus der Baureihe W110/111/112. Immer mal wieder steht auf einem Treffen ein Strich-Achter mit den glänzenden Tür-Pins.

Jetzt gibt es endlich eine verfügbare Lösung für alle Suchenden. Die Firma Cupidoro bietet zwei verschiedene Optiken in Edelstahl-Massiv an:

Sicherungsknopf in Trompetenform (MB-Vgl.Nr. 110 760 05 65) 

  • Ein aus dem Vollen gefrästes und gedrehtes Stück Edelstahl, jedes einzelne ca. 18 g schwer.
  • Eine Pracht für Ihren Mercedes aus den 60er, 70er- und 80er-Jahren.
  • Bestehend aus einer Verpackungseinheit mit je 4 Stück, Preis 40,-€ inklusive MwSt. und Versand innerhalb Deutschlands.

Passend für folgende Modellreihen:

  • W108 / W109
  • W110 / W111 (kleine und große Flosse, ohne Coupés und Cabrios)
  • W100 („großer Mercedes“ – Mercedes 600)
  • W115 (“Strich-8″, nur Limousinen)
  • W116 (S-Klasse “Doppelchromstufe”)
  • W123 (erste Serie bzw. Wagen ohne ZV, ohne Coupé)

Sicherungsknopf in zylindrischer Form (MB-Vgl.Nr. 123 766 00 22)

  •  Für alle, die es gern schlichter haben, gibt es diese Pins auch in zylindrischer Form mit vier horizontalen Ziernuten.
  • Genauso massiv.
  • Bestehend aus einer Verpackungseinheit mit je 4 Stück, Preis 32,-€ inklusive MwSt. und Versand innerhalb Deutschlands.

Passend für folgende Modellreihen:

  • W123 (zweite und dritte Serie bzw. Wagen mit ZV)
  • W201 (190 E, 190D, Evo etc. “Babybenz”)
  • W124
  • W126 (S-Klasse, ohne Coupé)
  • W210
  • und alle anderen Fahzeuge mit 4-mm-Gewinde (bitte stellen Sie sicher, daß der Pin auch für Ihr Fahrzeug passt)

Die Knöpfe kommen in soliden Blech-Boxen mit einer Schaumstoff-Ausfräsung. Da die Größe der Edelstahl-Knöpfe exakt der der Originale entspricht, können die alten Kunststoff-Knöpfe darin zur Archivierung aufbewahrt werden. Dadurch werden sie nicht noch unansehnlicher, wie wenn Sie sie in einer Tüte lagern, weil sie nicht aneinander reiben können.

Für die Freunde des Glanzes noch eine Information in letzter Minute direkt vom Hersteller: In Kürze wird es die beiden Tür-Knopf-Varianten auch in POLIERTER Ausführung geben !!!

60 Jahre SL – Sonderausstellung im MB-Museum

Von am 20. Januar 2012
Stuttgart – Im Frühjahr 2012 geht die neue Generation des Mercedes-Benz SL an den Start. Ab Dienstag, 24. Januar 2012, widmet das Mercedes-Benz Museum der legendären Baureihe eine eigene Sonderausstellung. Unter dem Namen „Zeitlos – 60 Jahre Mercedes-Benz SL“ werden alle SL-Baureihen der vergangenen 60 Jahre präsentiert – zum ersten Mal gemeinsam in einem einzigen Raum. (Quelle: Daimler AG)

Castrol Gewinnspiel

Von am 19. Januar 2012

Bereits letztes Jahr startete Castrol sein groß angelegtes Foto- und Videogewinnspiel „Castrol Edge and Fans“. Im Rahmen der in drei Phasen aufgeteilten Aktion durfte jeder zeigen, wovon er ein echter Fan ist. Bis zum Abschluss der ersten Runde hatten Teilnehmer ingesamt 1.422 Beiträge mit zahlreichen originellen Ideen auf die entsprechende Webseite hochgeladen. Insgesamt 381.212 Mal haben Internetnutzer die Beiträge angesehen.
Wer es bislang versäumt hat, seinen Beitrag einzustellen, hat dazu noch bis zum 1.4.2012 die Möglichkeit. Dann endet die dritte Phase der Kampagne. Dem Gewinner winkt ein nagelneuer Ford Kuga. Außerdem werden 100 x 2 Tickets für die Fußball-Europameisterschaft in Polen/Ukraine ausgeschüttet.

Der Ponton-Pick-Up als Messe-Highlight

Von am 18. Januar 2012

Noch ist es einige Zeit hin bis zur TechnoClassica in Essen, doch erste interessante Hinweise auf das Messethema gibt es bereits. Bei dem Classic-Team der DaimlerAG wird es in desem Jahr ein ganz besonderes 1/43 Modell geben. Der Mercedes 180D >>Ponton<< als Pick-Up. Allerdings ist der folgende Hinweis so wichtig, daß er uns als “Richtigstellung” zugestellt wurde:

Das Modell des Mercedes-Benz 180D (W120) „bakkie“ in der Museum Ausführung kann zur Zeit NICHT bestellt werden. Das Modell wird anläßlich der TECHNO CLASSICA in Essen ( 21.-25. März 2012) vorgestellt, und nur dort erhältlich sein. Vor diesem Zeitpunkt wird kein Modell an die Besteller verschickt werden. Im Anschluß an die TECHNO CLASSICA wird das Modell dann problemlos beim Museum erhältlich sein.

Genießen Sie aber schon heute die Bilder dieser Miniatur und hoffen Sie mit uns, daß der große Bruder in Echt vielleicht auch mit auf dem Stand in Halle 1 zu sehen sein wird ? !

Lebensqualität wird nicht ersetzt

Von am 17. Januar 2012

Ein Anspruch auf Nutzungsausfall besteht nur, wenn ein Fahrzeug ausschließlich beziehungsweise überwiegend für die alltägliche Nutzung zur eigenwirtschaftlichen Lebensführung verwendet wird. Wird ein Fahrzeug schwerpunktmäßig zum Freizeitvergnügen genutzt, kann kein Nutzungsausfall geltend gemacht werden. Das geht aus einem Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 13. Dezember 2011 hervor (AZ: VI ZA 40/11).
Zum Hintergrund: Der Kläger erlitt mit seinem Motorrad einen Verkehrsunfall. Hierbei wurde das Motorrad beschädigt. Es handelte sich um einen Kfz-Haftpflichtschaden, wobei die Eintrittspflicht der beklagten Kfz-Haftpflichtversicherung des Unfallgegners unstreitig war. Der Kläger begehrte demnach für 25 Tage Nutzungsausfall in Höhe von täglich 46 Euro. Der Kläger besaß allerdings auch einen Pkw. Zur Nutzung seines Motorrades führte der Kläger aus, er fahre – wann immer dies möglich sei – zu seinem Vergnügen, aber auch um seine Mobilitätsbedürfnisse zu befriedigen.
Der Kläger verlor sowohl vor dem Amtsgericht als auch vor dem Landgericht in zweiter Instanz. Das Landgericht ließ allerdings die Revision zum Bundesgerichtshof zu. Im Rahmen eines Beschlusses entschied der Bundesgerichtshof auch über den Nutzungsausfall.

Neue Unimog-Museum-Leitung ab März

Von am 16. Januar 2012

In der Leitung des Unimog-Museums wird es zum 01.03.2012 einen Wechsel geben. Hildegard Knoop wird neue Geschäftsführerin des Unimog-Museums. Die studierte Germanistin arbeitete zuletzt als Fernsehredakteurin im Bildungs- und Wissensbereich beim Südwestrundfunk. Ihre Kenntnisse auf den Gebieten Kultur-, Alltags- und Regionalgeschichte konnte die 51-jährige bereits mit der Organisation der Winterausstellung „Vom Waldglas zur Glasfabrik“, die noch bis zum 25. Februar im Museum gezeigt wird, eindrucksvoll unter Beweis stellen. Sehr zufrieden ist der Vorsitzende des Vereins Unimog-Museum, Stefan Schwaab, mit der Nachfolgeregelung für die Geschäftsführung der Unimog-Museum Betriebs GmbH wie er betonte: „ Ich freue mich besonders darüber, dass wir eine Nachfolgerin aus dem Kreise der Ehrenamtlichen gefunden haben“.

Durch ihre Arbeit als Kuratorin hat Hildegard Knoop „das Museum und seine engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereits kennen- und schätzen gelernt“ wie sie sagte. „Ich möchte dazu beitragen, dass die bislang so erfolgreiche Arbeit weitergeht und freue mich insbesondere auf die Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Helfern“, so die Baden-Badenerin. Auch der Kontakt zu den Besuchern ist ihr sehr wichtig. Aus diesem Grund führt Hildegard Knoop die Museumsbesucher an vielen Sonntagen persönlich durch die Glas-Ausstellung (Sonderführungen finden wieder am 15. und 22. Januar um 11:30 Uhr, 13:30 Uhr und 15:30 Uhr im Museum statt).

Die bisherige Geschäftsführerin, Géraldine Cart, verlässt das Museum aus privaten Gründen. Sie wird zukünftig in den USA leben und arbeiten. Géraldine Cart ist seit dem 1. Mai 2011 für das Unimog-Museum tätig. Gemeinsam mit dem ehren- und hauptamtlichen Team konnte sie das Unimog-Museum als touristischen Anziehungspunkt in und außerhalb der Region weiter ausbauen.

Weitere Informationen über das Unimog-Museum: Den ganzen Beitrag lesen »

Ein 1987er gefällig? Ein guter Tropfen!

Von am 15. Januar 2012

Alter Sprit gehört nicht zum „alten Eisen“ - Alter Tropfen, edler Tropfen?

Beim ADAC hat man jetzt alte Kraftstoffproben der Sorte „Super verbleit“ untersucht. Die Proben wurden vor 25 Jahren im Keller des ADAC Technik Zentrums in Landsberg am Lech eingelagert. Ergebnis: Der alte Sprit muss nicht in den Sondermüll. Er kann heute noch verwendet werden und erfüllt auch nach einem Vierteljahrhundert die gültigen Anforderungen der Kraftstoffnorm – allerdings mit nicht mehr zulässigen Blei- und Schwefelanteilen. Diese hat der Gesetzgeber aus Umweltschutzgründen vor vielen Jahren verboten.
Das Benzin befand sich in einem absolut luftdicht verschlossenen Metallbehälter. Bei Kunststoffkanistern, die „atmen“ oder bei nicht hermetisch abgeschlossenen Tanks von Autos oder Motorrädern, ist die Situation ganz anders zu bewerten. Hier kann das Benzin durchaus an Qualität verlieren und für den Einsatz im Motor unbrauchbar werden. Unbegrenzt haltbar ist Kraftstoff auf jeden Fall nicht. Durch die Zufuhr von Sauerstoff verschlechtern sich seine Eigenschaften.

Vor 25 Jahren kostete der Liter Super verbleit 1,16 Deutsche Mark – das sind 0,59 Euro. Heute muss man für einen Liter Super E10 im Schnitt rund 1,50 Euro investieren. Der eingelagerte Kraftstoff des ADAC wurde übrigens seiner Bestimmung zugeführt und treibt jetzt einen Oldtimer aus der Vor-Katalysator-Zeit an. Alter Sprit passt offensichtlich gut zum alten Auto: Anders als bei vielen modernen Fahrzeugen macht dem in die Jahre gekommenen Auto das Blei im Kraftstoff nämlich nichts aus.

QUELLE: ADAC

Eine Website für alle?

Von am 14. Januar 2012

Gibt es eine Website, auf der man alles finden kann? Sicherlich nicht. Jedes produkt braucht und hat seine Nische. Außerdem muss man sich an vielen verschiedenen Stellen positionieren, um auch noch Gehör zu finden.
Einen neuen Weg geht dabei der Mercedes-Benz R/C 107 SL-Club Deutschland e.V.
Neben seiner eigenen ofiiziellen Hompage im Verbund mit anderen Mercedes-Benz Clubs und der Daimler AG, hat man sich dort für die Präsenz auf dem Social-Network-Portal facebook entschieden. Bereits seit über einem Jahr kann man dort den berühmten “Daumen hoch” Knopf drücken und den Club “liken” wie es in Neudeutsch heißt.
Auch das Jugendprojekt des MVC, MVC-U25.de, hat seit kurzem seine Seite dort und hier ist man viel aktueller, als auf der eigentlichen Homepage. Durch den sehr strak eingeschränkt linearen Aufbau ist dies natürlich keine Alternative zu einer eigenen Web-Päsenz, aber auf jeden Fall eine deutliche Bereicherung!
Ist das der Trend der Zukunft? Haben auch andere Clubs schon eigene Fanseiten? Gerne erfahren wir die Kommentare und Erfahrungen unserer Leser!

Pneumant wird eingestampft

Von am 13. Januar 2012

Ein Klassiker der DDR-Industriegeschichte tritt ab: Der Reifenhersteller Goodyear Dunlop hat bekanntgegeben, dass er die Produktion der Reifenmarke Pneumant einstellt.
Fahrzeugreifen der Marke Pneumant gibt es seit 1959, doch die Reifenproduktion im Stammwerk Fürstenwalde läuft bereits seit 1906. In der DDR war Pneumant Monopolist. Nach der Wende übernahm zuerst Sumitomo (Dunlop) und schließlich 1999 Goodyear Dunlop das Ruder bei Pneumant und baute die Fertigungsstandorte Riesa und Fürstenwalde zu modernen, weltweit konkurrenzfähigen Reifenfabriken aus.
Das Ende von Pneumant wirke sich deshalb auch nicht auf die Produktionsstandorte von Goodyear Dunlop in Deutschland aus, heißt es in einer Mitteilung. Sowohl in Riesa als auch in Fürstenwalde werden heute vornehmlich die Premiumprodukte des Konzerns hergestellt.

Effizienzklasse für Autos – Wo liegt mein Wagen?

Von am 12. Januar 2012

Seit dem 01. Dezember 2011 müssen alle Neufahrzeuge, die zum Verkauf oder Leasing angeboten werden, mit dem umgangssprachlich genannten “Öko-Label” versehen werden. Ähnlich der Kennzeichnung von Kühlschränken werden PKW jetzt in acht Effizienzklassen eingeteilt, dargestellt von A+ (grün) bis G (rot), abhängig von CO2-Ausstoß und Gewicht.

Wer wissen will, wie sein Oldtimer oder Youngtimer heutzutage im Verkaufsraum stehen würde, kann die Effizienzklasse ganz einfach berechnen. Aber auch zur Einschätzung der Sinnhaftigkeit kann das Ausprobieren verschiedener Angaben sinnvoll sein. Wir wünschen jedenfalls viel Spaß!

Der W123 Stammtisch Hannover hat sich in seiner besonderen Art diesem Thema angenommen und stellt einen Rechner zur Ermittlung der Effizienzklasse ins Netz.

Einige Hintergrundinformationen zur Berechnung: Hintergrund der Einführung der Verordnung ist die “Richtlinie 1999/94/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 13.Dezember 1999 über die Bereitstellung von Verbraucherinformationen über den Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen beim Marketing für neue Personenkraftwagen (ABl. L 12 vom 18.1.2000, S. 16)” (Welche auch bereits mehrmals geändert wurde).

Ersparen wir uns das und schauen kurz auf die Berechnung gemäß EnVKV oder kurz Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung!

In der Berechnung der Effizienzklasse werden ausschließlich berücksichtigt: Der CO2-Ausstoß und die jeweilige Masse des Fahrzeugs. Speziell letztere Angabe führte ja in der Vergangenheit zu heftiger Kritik und die Medien setzten die “Panzer gleich Golf” Argumente ein.

Kann jeder selbst entscheiden, die Berechnung ist jedenfalls wie folgt: Anhand des Fahrzeuggewichtes wird ein Referenzwert für angemessenen CO2-Ausstoß in der “Gewichtsklasse” ermittelt. Bei einem Fahrzeuggewicht von 1.200 kg wären das z.B. 144 Gramm CO2 pro gefahrenem Kilometer. Diesem Wert wird der tatsächliche CO2-Ausstoß gegenüber gestellt. Hieraus ergibt sich eine prozentuale Abweichung gegenüber dem Referenzwert und daraus die Effizienzklasse. So bedeutet z.B. eine Abweichung von mehr als 17% (also mehr CO2 als der Referenzwert) die Einstufung “G”, eine Abweichung zwischen -19% und -10% (weniger CO2 als Referenz) ein “C”.

Da nicht jedem Oldtimer und Youngtimerfahrer der CO2-Ausstoß seines Lieblings bekannt sein dürfte, haben wir zur Berechnung auch den Verbrauch in Litern pro 100 km angenommen. Die Umrechnung erfolgt auf Basis der allgemein gültigen Faktoren für Diesel und Benzin: Pro verbranntem Liter Benzin werden ca. 23,4 Gramm CO2 emmitiert, bei Diesel 26,4 Gramm.

Was übrigens für die Effizienzklasse keine Rolle spielt: Hubraum oder Energieverbrauch zur Herstellung/Bereitstellung.

Weitere Informationen zum Thema: 

QUELLE: www.W123-Hannover.de

Rechtlicher Hinweis:
Dies ist ein privates nichtkommerzielles Angebot, das in keinem Zusammenhang mit Firmen oder öffentlichen Einrichtungen steht. Die berechneten Daten stellen nur einen Anhaltspunkt dar und erfüllen nicht die PKW-Kennzeichnungspflicht für Neuwagen. Alle Angaben sind ohne Gewähr. Es gilt auch der gesunde Menschenverstand.

W123 Freunde treffen sich in Otterndorf

Von am 11. Januar 2012

Der Verein für Freundes des W123 wird sein diesjähriges Jahrestreffen vom 08.06. – 10.06.2012 im Raum Cuxhaven durchführen, dabei wird man das Städtchen Otterndorf im Rahmen einer Stadtführung erkunden und so ein wenig Geschichte und Kultur erfahren. Die am Samstag stattfindende touristische Ausfahrt führt die Teilnehmer ins Cuxhavener Umland zu einer Moorbahnfahrt und in den Cuxhavener Elbhafen. Dort wird die Möglichkeit zu einem exklusiven Fotoshooting und ggf. zum Beobachten einer Schiffsbeladung gegeben sein. Auch für das kulinarische Wohl ist gesorgt: Im Veranstaltungshotel werden diverse Genüsslichkeiten aus der Region wie auch internationale Speisen angeboten. Das Rahmenprogramm garantiert gute Unterhaltung für die ganze Familie!

Die Nennunterlagen könenn demnächst auf der Clubhomepage www.VfW123.de runtergeladen werden, Schnellentschlossene fordern diese per Email beim Orgateam an: w123sb@gmx.de

Methusalem 300 SL ist auferstanden

Von am 10. Januar 2012

Stuttgart – Die Wurzeln der SL-Klasse liegen im Rennsport: Anfang der 1950er-Jahre entwickelt Mercedes-Benz den Rennsportwagen 300 SL der Baureihe W 194. Es ist eine einzigartige Symbiose der drei Zutaten Leichtbau, Aerodynamik und Zuverlässigkeit. Der Ur-SL wird der staunenden Presse am 12. März 1952 auf der Autobahn zwischen Stuttgart und Heilbronn vorgestellt – ein Überraschungscoup, der zu den nachfolgenden großen Sporterfolgen des W 194 passt. Denn die Rennsaison 1952 verläuft für Mercedes-Benz außerordentlich erfolgreich. Die Ergebnisse der Einsätze des 300 SL im Jahr 1952 lauten: Plätze zwei und vier bei der Mille Miglia, Dreifachsieg beim Preis von Bern für Sportwagen, Doppelsieg bei den 24 Stunden von Le Mans, Vierfachsieg beim Großen Jubiläumspreis vom Nürburgring und ein Doppelsieg bei der 3. Carrera Panamericana in Mexiko. Die Marke hat sich mit einem Paukenschlag im Motorsport und über die Öffentlichkeitswirkung zugleich im internationalen Marktgeschehen zurückgemeldet.

In der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg zu Beginn der 1950er-Jahre, in Deutschland stark vom Wiederaufbau geprägt, ist das ein überaus wichtiges Signal. Denn das Land liegt nach wie vor stark in Trümmern. Auch die Werksanlagen und Bürogebäude der damaligen Daimler-Benz AG sind noch nicht alle wieder vollständig errichtet. Doch das aufkeimende „Wirtschaftswunder“, wie der Aufschwung genannt werden wird, ist bereits zu spüren. Und dazu passt der Mercedes-Benz 300 SL: Sozusagen wie ein Phönix steigt er aus der Asche heraus und ist ein Wegbereiter für die Marke zurück zu ihrem alten Glanz.

Dabei hilft allein das Aussehen des Fahrzeugs. Denn mit seiner schlanken, eleganten und mattsilberfarbenen Karosserie mit großem Mercedes-Stern im Kühlergrill verkörpert es eine hohe Fahrgeschwindigkeit quasi schon im Stand. Und dann die Flügeltüren, die im Falle der ganz frühen W 194 sehr kurz sind und eher Einstiegsluken ähneln: Sie geben dem Rennwagen ein sehr charakteristisches Aussehen – und begründen nicht zuletzt den Mythos SL. Das Fahrzeug mit der Chassisnummer 2 hat diese kurzen Flügeltüren. Damit ist der SL das älteste und weltweit einzige existierende Fahrzeug mit diesem Merkmal.

Restaurierung des 300 SL mit der Chassisnummer 2 Den ganzen Beitrag lesen »

MYVAN: MB Vans startet Social-TV Plattform

Von am 9. Januar 2012

Mit „MYVAN“ startet die erste internationale Social-TV Website in deutscher sowie englischer Sprache, die sich speziell an die Zielgruppe der Gewerbetreibenden und Van-Enthusiasten richtet. Initiator und Betreiber der Website ist der Geschäftsbereich Mercedes-Benz Vans.

Die Hauptanlaufstelle von „MYVAN“ ist die Website: www.MYVAN.com. Parallel setzt „MYVAN“ auch auf den aktiven Erfahrungs- und Meinungsaustausch mit den Usern der über die Website als auch den verschiedenen Social-Media Kanälen stattfindet kann. Dafür werden die Inhalte und die Services von „MYVAN“ auch in verschiedene Social-Web Kanäle – dem so genannten „Social-Media Hub“ – verlängert. Den inhaltlichen Schwerpunkt von „MYVAN“ bilden hochwertige Inhalte die entweder in Form von Filmen, Fotostrecken und/oder Texten produziert werden. Zusätzlich wird „User Generated Content“ eingebunden, unter anderem über Kommentierungsmöglichkeiten. Hierbei können die User direkt auf der Website sowie in den anderen Social-Media Kanälen zu den unterschiedlichen Beiträgen Meinungen und Feedback einfließen lassen.

Ziel von „MYVAN“ ist es, den Usern Neuigkeiten und Trends aus der Welt der Transporter bzw. Nutzfahrzeuge aufzuzeigen. Zudem wird mittels Best-Practice-Beispielen sowie Tipps und Tricks insbesondere für Gewerbetreibende ein Service-Mehrwert geschaffen, um sie in ihrem beruflichen Alltag zu unterstützen und ihr Business erfolgreich sowie nachhaltig voranzutreiben.

190 SL Wintertreffen

Von am 8. Januar 2012

190 SL im Schnee

Bei Eis und Schnee seinen Oldie bewegen, das kommt für viele gar nicht in Frage. Andere nehmen aber sogar zu dieser Jahreszeit an richtigen Rennsport-Veranstaltungen teil. Etwas Gemütlicher macht es da der 190 SL Club. Hier gibt es ein auch 2012 wieder ein Wintertreffen für Clubmitglieder. Manch einer überlegt natürlich, ob man das seinem alten Auto zumuten kann. Aber das Wintertreffen des 190 SL Clubs findet in diesem Jahr vom 10. bis 12. Februar 2012 in Bad Oeynhausen statt. Hier ist wohl nicht mir solchen Schneemengen zu rechnen, wie sie sich derzeitig im alpinen Raum finden. Eine wirklich tolle Idee, vielleicht auch mal für andere Clubs eine Überlegung wert ?

Das Programm 2012 ist vielversprechend und, wenn das Wetter mitspielt, sicher eine Reise wert.
Weitere Informationen bekommt man per mail hier!

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