Mercedes-Benz Oldtimer-Newsticker

News für Oldtimer-Interessierte & Mercedes-Benz Liebhaber
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Wer weiß mehr? Benz evtl. 16/50PS

Von am 19. Mai 2013

Ohne Titel-1 KopieAlbert Rempel ist im Auftrag des jetzigen Eigentümers des abgebildeten Wagens auf der Suche nach Hintergrundinformationen bzw. Original Material. Ohne Titel-2 Kopie

Hier noch einge Infos die der Besitzer auf Enlisch beigebracht hat:

  • Ohne Titel-4 KopieThe car was built in the city of Mannheim Germany under the Name Benz & Cie
  • Maybe it is a model is a 16/50 and it was probably built for some one of status back then as there is features on the car that was not standard for cars of the era.
  • It is six cylinder engine with Two Carburettors and a gear box and has a front crank start handle.
  • It is a wooden frame body on a steel Chassis with steel wheels and the body is a fleet wood design convertible top and retractable floor seats.
  • Ohne Titel-8 KopieEverything on the car is original…

Auf dem Foto sieht man auch noch einen Aufkleber, vermutlich könnte das Auto auch in Le Mans eingesetzt worden sein. (Hinter diesem Link finden Sie alle Bilder als PDF-Datei)

Albert Rempel und sicher auch unsere Leser würden sich über Inforamtionen zu dem Wagen sehr freuen. Wer also Hinweise auf die Historie hat meldet sich gerne unter Info@MVConline.de oder direkt bei Herrn Rempel unter Mobil: +49 1773077615 oder Email: Albert.Rempel@gmx.net .

Daimler widerspricht ARD-Darstellung

Von am 18. Mai 2013

Daimler wehrt sich gegen die Lohndumping-Vorwürfe in einem SWR-Film am Montagabend in der ARD. Der Sachverhalt sei unzutreffend wiedergegeben worden, außerdem habe man keine Chance auf Stellungnahme gehabt, heißt es. Daimler stellt dabei vornehmlich auf Formalia ab, nicht auf den Kern des Problems. Der SWR widerspricht.

Man habe die Sachverhalte umgehend und sorgfältig geprüft, heißt es in einer am Dienstag in Stuttgart verbreiteten Meldung. Dazu sei u.a. auch die Arbeitsplatz-Situation vor Ort genau analysiert und mit den Beteiligten gesprochen worden.

Entgegen der Darstellungen im Fernsehbericht (Video in der ARD-Mediathek) sei der Reporter nicht durch Führungskräfte oder Mitarbeiter der Daimler AG in seine Arbeitsaufgabe eingewiesen worden. Die Einweisung in den Prozess und seine konkrete Tätigkeit sowie die Sicherheitsunterweisung seien von dem Dienstleister Preymesser vorgenommen worden, der sich dies vom Arbeitnehmer bzw. Reporter vor Arbeitsbeginn habe schriftlich bestätigen lassen. Auch habe der Reporter nicht die gleichen Tätigkeiten wie die eigenen Mitarbeiter ausgeführt, behauptet Daimler. Die dortigen Mitarbeiter seien Facharbeiter, hätten eine entsprechende Ausbildung und führten eine qualifizierte Facharbeitertätigkeit aus (wie z.B. Maschinenbedienung oder Qualitäts-Management).

Der Reporter habe auch keine Weisungen zur Erfüllung seiner Logistikdienstleistungen von Daimler-Mitarbeitern erhalten und sei nicht in die Daimler-Arbeitsorganisation eingegliedert worden. Auch habe dem Reporter für seine Tätigkeit ein Hebewerkzeug zur Verfügung gestanden, welches er “entgegen seiner Arbeitsanweisung” jedoch nicht verwendet habe.

Richtig sei, dass man Dienstleistungen und Arbeitsumfänge, die nicht im Mittelpunkt der eigenen Wertschöpfungskette stehen, über Werkverträge beauftrage, etwa Logistikdienstleistungen, Gebäudereinigungen oder Malerarbeiten. Diese müssten selbstverständlich von den Tätigkeiten Daimler-eigener Mitarbeiter den arbeitsrechtlichen Vorgaben entsprechend voneinander abgegrenzt sein.

Die Einhaltung sämtlicher arbeitsrechtlicher Vorgaben zur Abgrenzung der Tätigkeiten von Drittfirmen genieße bei Daimler höchste Aufmerksamkeit, erklärte Wilfried Porth, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Daimler AG. “Wir bekennen uns ohne Wenn und Aber zu den geltenden Regelungen in Bezug auf Werkverträge und den Einsatz von Fremdarbeitskräften. Verstöße sind für uns nicht akzeptabel. Wir würden diese auch umgehend abstellen.” Man wisse um die Bedeutung dieses Themas und sensibilisiere die Belegschaft daher schon seit längerem durch intensive Schulungs- und Trainings-Maßnahmen im betrieblichen Alltag. “In Deutschland haben 9.200 Führungskräfte an verpflichtenden Schulungen teilgenommen. Die Einhaltung der Regelungen vor Ort wird regelmäßig überprüft”, so Porth weiter.

Kritik übte der Konzern an der Vorgehensweise der SWR-Redakteure, die “überaus fragwürdig” sei und “in keiner Art und Weise dem fairen und professionellen Umgang zwischen SWR und Daimler” entspreche, der in der Vergangenheit zwischen beiden “Organisationen” praktiziert worden sei. Die Journalisten hätten zu keinem Zeitpunkt mit offenen Karten gespielt und dem Unternehmen gegenüber unvollständige bzw. ausweichende Angaben über die Hintergründe ihrer Arbeiten gemacht.

Die offiziellen Stellungnahmen seien unter dem Vorwand angefordert worden, man arbeite an einem branchenübergreifenden, generellen Beitrag über diverse Branchen, vom Schlachthof bis zur Fahrzeug-Industrie. Die Telefonate des Reporters Jürgen Rose mit der Daimler-Pressestelle habe es nie gegeben, die Darstellung in dem Film sei fingiert. Man habe zu keinem Zeitpunkt die Chance erhalten, auf die konkreten Vorwürfe zu reagieren.

Die miserable Bezahlung des Leiharbeiters und die daraus folgende staatliche Aufstockung aus Steuergeldern thematisiert Daimler in der Stellungnahme nicht. Diese Redaktion hat nach Ausstrahlung des Beitrages mehrere anonyme Mails bekommen, in den angebliche Daimler-Mitarbeiter die im Film gemachten Vorwürfe im Grundsatz bestätigen und ähnliche Missstände anprangern.

SWR bekräftigt seine Darstellung und weist Vorwürfe zurück

Der SWR bekräftigte unterdessen die zentralen Feststellungen der Dokumentation. Der Film zeige, dass bei der Daimler AG Menschen über Werkverträge beschäftigt werden, die so wenig verdienen, dass sie davon nicht leben können und ihren Unterhalt durch Hartz-IV-Aufstockung sichern müssen. Der Reporter habe bei seiner Undercover-Recherche die gleichen Tätigkeiten wie die Daimler-Mitarbeiter ausgeführt und Anweisungen von diesen erhalten; in der Dokumentation seien mehrere für jeden Zuschauer nachvollziehbare Beispiele davon zu sehen. Bei der verdeckten Tätigkeit habe der Journalist wesentlich mehr direkte Weisungen von Daimler-Führungskräften erhalten, als im Film dokumentiert seien. Man habe Daimler zudem mehrfach mit den Rechercheergebnissen konfrontiert und um eine Stellungnahme gebeten, die im Film ausführlich wiedergegeben worden sei. Man habe somit journalistisch sauber gearbeitet und gegen keine Gebote der Fairness und Professionalität verstoßen, so der SWR.

Quelle: www.autokiste.de

4.Deutscher Oldtimerrechtstag 12.-14.9.13

Von am 17. Mai 2013

Das Thema Oldtimer und Recht ist in diesem Jahr bereits zum vierten mal eine Veranstaltung wert. Die DeutscheAnwaltAkademie GmbH und daraus vor allem der Oldtimeranwalt Michael Eckert laden mit dem beigefügten Flyer zum 4. Deutsche Oldtimerrechtstag vom 12. bis 14. September nach Korntal-Münchingen am nördlichen Stadtrat von Stuttgart ein.

Überschlagtest W111 - UnfallforschungDas ausgesuchte Hotel “lebt” das Wort „Oldtimer“ und auch „Historische Rennwagen“ praktisch auf Schritt und Tritt.

Bei den Vorträgen sollen Jede/r ihre/seine persönlich interessanten Beitrag finden. Dabei gibt es ausreichend Raum für Fragen und Diskussionen. Mit Herrn Wellner ist erstmals ein Richter vom Bundesgerichtshof unter den Vortragenden und kann so aus erster Hand über die dortige oldtimerspezifische Rechtsprechung insbesondere bei Verkehrsunfällen sowie die in Zukunft zu erwartenden Tendenzen berichten.

Aber auch das fachliche Rahmenprogramm dürfte hochinteressant sein:

  • So treffen sich die Teilnehmer am Donnerstagnachmittag um 17:00Uhr direkt beim Mercedes Benz Classic Center in (Stuttgart) Fellbach. Dort können nicht nur die ausgestellten Fahrzeuge, sondern auch die Werkstatt besichtigt werden.
  • Ein besonderes Highlight ist die Besichtigung der für die Öffentlichkeit sonst verschlossenen Räume, in denen sich der Fundus des Classic Centers und des Museums befindet. Diese Räume – und ihr Inhalt ! – werden in einschlägigen Oldtimerkreisen nur erfurchtsvoll die „heiligen Hallen“ bezeichnet.
  • Anschließend eintreffen im Veranstaltungshotel, um die Speisekarte und die Fahrzeuge unter die Lupe zu nehmen. Zu dem gemeinsamen Abendessen am Freitag lädt die Deutsche Anwaltakademie ein.
  • Der Freitag ist für die Vorträge reserviert (siehe Flyer).
  • Am Samstagvormittag treffen vor dem Eingang des Mercedes Museums in Stuttgart, Aufstellung der Fahrzeuge und spezielle Führung.

Begleitpersonen sind beim Classic Center am Donnerstag, am Freitag beim Abendessen sowie beim Museumsbesuch am Samstag herzlich willkommen.

Ex-BMW-Manager wird ADAC-Oldtimer-Beauftragter

Von am 16. Mai 2013

BMW TheissenDie Delegierten der Hauptversammlung des ADAC e.V. in Bielefeld haben Prof. Dr. Mario Theissen zum Referenten für Oldtimer im ADAC gewählt. Der ehemalige BMW Motorsportdirektor wird den ADAC Sportpräsidenten auf ehrenamtlicher Basis im Bereich Motorrad-, Oldtimer-, Markenclub- und Ortsclubkoordination unterstützen.

“Mario Theissen ist ein leidenschaftlicher Automobilfreund und genau der richtige Mann für die neu geschaffene Position des ADAC Oldtimer-Referenten. Er wird der Oldtimer-Sektion viele neue Impulse geben und ihr Profil schärfen”, sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk.

“Den zweitgrößten Automobilclub der Welt im Bereich Oldtimer zu unterstützen, ist eine reizvolle und spannende Aufgabe. Ich freue mich sehr darauf, meine Erfahrung und Auto-Leidenschaft in dieses neue Amt einbringen zu können”, so Theissen.

Zu den Aufgaben des Oldtimer-Referenten gehört insbesondere die Interessenvertretung im Oldtimer-Weltverband FIVA und im Parlamentskreis Automobiles Kulturgut in Berlin. Darüber hinaus ist Theissen Mitglied im Sportausschuss des ADAC e.V., dem neben Sportpräsident Hermann Tomczyk auch der für vier weitere Jahre wiedergewählte Referent für Motorräder, Dieter Junge, der Referent für Wagen, Jürgen Fabry, und der Referent für Motorboote, Manfred Rückle, angehören. Der Sportausschuss berät die ADAC Sportkommission, das ADAC Präsidium und den ADAC Verwaltungsrat in Fragen des Sports.

75 Jahre ist es her… Rennen in Tripolis

Von am 15. Mai 2013

A92F52 Ein Dreifachsieg krönt am 15. Mai 1938 den ersten Auftritt des neuen Mercedes-Benz Zwölfzylinder-Rennwagens vom Typ W 154. Hermann Lang gewinnt den Großen Preis von Tripolis vor seinen Fahrerkollegen Manfred von Brauchitsch und Rudolf Caracciola. Dieser Dreifachsieg eröffnet eine Saison, in der Mercedes-Benz den europäischen Rennsport dominiert – und Caracciola schließlich Europameister wird.Sand, Hitze und eine gefährlich schnelle Strecke: Das sind die Bedingungen des Großen Preises von Tripolis im Jahr 1938, dem ersten großen Rennen der Saison. Nach 40 Runden von je 13,1 Kilometer gewinnt Hermann Lang auf dem neuen Mercedes-Benz Rennwagen W 154 in 2:33:17,14 Stunden. Der ehemalige Rennmonteur startet nach der schnellsten Trainingszeit (3:26:24 Minuten) vom ersten Startplatz und dominiert das gesamte Rennen: Er überrundet das gesamte Feld – auch die beiden W 154 seiner Teamkameraden, die mit 4:38,50 Minuten (von Brauchitsch) und 5:13,62 Minuten (Caracciola) Abstand ins Ziel kommen. Den ganzen Beitrag lesen »

Das schönste Pfingstfoto wird prämiert

Von am 14. Mai 2013

Digital StillCameraP1020394So nun starten Sie bald wieder alle zu Infotreffen, Veteranentreffen und noch sicherlich 100 anderen Oldtimer-, Klassiker-, Youngtimer- und Fremdmarkentreffen.

Die jeweilige Stimmung auf den Treffen erhalten zumeist tausende von Fotos. Doch wenn man die Fotos nur allein betrachtet ist die Freude daran doch nur die Hälfte wert…

Daher möchte ich in diesem Jahr das schönste Pfingstfoto prämieren. Natürlich werde ich die Auswahl nicht alleine vornehmen, sondern den erweiterten Familienrat einbeziehen. Zum Mitmachen sendet man einfach das selbstgemachte Foto von einem an Pfingsten 2013 stattgefundenem Treffen bis zum 31.5.2013 an Hannover@MVConline.de . Die folgenden Punkte müssen für eine Teilnahme erfüllt werden:P1030225

  • Foto mindestens 1MB
  • Foto selbst fotografiert
  • Foto ist an Pfingsten 2013 gemacht worden
  • Kurze Beschreibung des Treffens und des Ortes
  • Einverständnis, daß das Foto im Mercedes-Benz Oldtimer-Newsticker abgebildet werden darf
  • Name und AnschriftP1030968

Und was gibt es zu gewinnen?

  1. Platz Exklusive, handgefertigte Stofftasche mit Mercedes-Silhouette Größe 3
  2. Platz Exklusive, handgefertigte Stofftasche mit Mercedes-Silhouette Größe 1
  3. Platz Exklusive, handgefertigte Stofftasche mit Mercedes-Silhouette Größe 1

und natürlich die namentliche Nennung sowie die Veröffentlichung im Rahmen des Mercedes-Benz Oldtimer-Newstickers.027 mein 230iger in Ornbau

Neuer Imagefilm TECHNIK MUSEUM SPEYER

Von am 14. Mai 2013

Bilder sagen mehr als Tausend Worte. Museumschef Hermann Layher: „Um den Besuchern das TECHNIK MUSEUM SPEYER besser vorstellen zu können haben wir in den vergangenen Wochen einen nagelneuen Imagefilm produziert, der die schönsten Exponate und Ausstellungsbereiche des Museums zeigt. Neben dem Spaceshuttle BURAN, dem Seenotkreuzer John T. Essberger und dem U-Boot U9 wird auch unser Astronaut, heimliches Maskottchen des Museums, im Film zu sehen sein. Die Dreharbeiten mit der BIBERFILM Filmproduktion aus dem fränkischen Wiesentheid haben uns jede Menge Spaß bereitet“.

Technikmuseum FilmDer Film wurde im zukunftsweisenden 4K ULTRA HD Format produziert und ist ab sofort auf YouTube abrufbar: http://www.youtube.com/watch?v=2CkVVYXPBeU

 

Kartfahren mit echten Autos

Von am 13. Mai 2013

KartCityBS110513 (20)Wir schauen ja auch immer mal wieder gerne über den Trellerrand… und was uns da am vergangenen Wochenende zugespielt wurde ist schon eine kleine Sensation.

KartCityBS110513 (28)Man hat ja in der Vergangenheit schon vieles gehört, von straßenzugelassenen Karts oder auch Autos die ein Fahrverhalten wie ein Kart haben sollen. Aber mit dem eigenen Oldie auf die Kartbahn, daß ist wirklich neu!

  • 18 “Goggo Boliden” trafen sich auf einer Kartbahn in Braunschweig
  • Die Einführungsrunden wurden mit allen Goggos absolviert
  • KartCityBS110513 (90)Im Anschluß fuhr dann jeder Teilnehmer auf Einzelwertung
  • Drei Runden für jeden und dann die vier schnellsten Goggos gegeneinander

Selten haben die Eigner und Zuschauer so viel Spaß gehabt!!!

 

Triff den Newsticker

Von am 12. Mai 2013

Pfingsten, Zeit der Mercedestreffen!

Diese Zeit gibt uns natürlich die Möglichkeit mit vielen unserer Leser ins Gespräch zu kommen und wo kann man das besser, als auf einigen der wichtigsten Treffen der Mercedes-Club-Landschaft.

280TE AMG Stufe II in SeitenansichtIn diesem Jahr können Sie mich am Pfingstsamstag, 18.5.2013, auf dem Infotreffen des v-d-h in Ornbau treffen. Ich werde mit einem kleinen Teile- und Geraffel-Stand im Bereich des Teilemarktes stehen. Sie erkennen meinen Stand wahrscheinlich am dahinter oder daneben geparkten Mercedes S123 T-Modell (siehe Bild!).

AVfW123-Jörg Maschkem Pfingstsonntag, 19.5.2013, werden ich dann das Veterantentreffen des MVC in Bad Honnef ab ca. 14:ooUhr besuchen, ebso die Abendveransltaltung und die Jahreshauptversammlung am Montag, 20.5.2013.

Haben Sie kiene Scheu und sprechen Sie mich gerne zu allen Kritikpunkten des Newstickers an ODER bewerben Sie sich als ehrenamtlicher Redakteur und schreiben Sie auch bald für den Mercedes-Benz Oldtimer-Newsticker.

Credo der Initiative Kulturgut e.V.

Von am 11. Mai 2013

P1130291Warum wird so oft über die Erfindung des Rades gesprochen??

Einfache Antwort: Weil das Rad die Welt verändert hat. Kulturelle Veränderungen waren und sind auch immer abhängig vom Thema Mobilität. Insofern kommt der motorisierten Mobilität der letzten 120 Jahre eine ganz besondere Bedeutung zu. Ob man alle Errungenschaften, die mit dieser Mobilität in Zusammenhang zu bringen sind, positiv bewertet, mag dahingestellt sein, aber sie sind Teil unserer Geschichte und es gilt, die Entwicklung dieser Mobilität zu dokumentieren.

Technisches Kulturgut umfasst einen weiten Bereich, der Produkte und Produktionsmittel der Technik einschließt und insofern von den Dingen des täglichen Lebens bis hin zu Industrieanlagen und dem Straßenbau, der die Architektur unserer Landschaften grundlegend verändert hat, reicht. Wenn wir den Zeitraum der letzten 200 Jahre sehen, dann ist das Automobil seit 120 Jahren so stark an der technischen Entwicklungsgeschichte beteiligt wie kaum eine andere Erfindung. Was uns jedoch fehlt, ist ein allgemeines Bewusstsein für den Wert dieses Kulturguts als dingliches Zeugnis der Vergangenheit, an dem sich viel über Arbeitsprozesse, Nutzung von Dingen und Lebensbedingungen ablesen lässt. Ja, wir gehen soweit zu behaupten, dass Ethik, Kultur-, Material-, Ingenieur- und Naturwissenschaften vom Automobil entscheidend mitbestimmt wurden. Das heutige Aussehen unserer Städte und Landschaften sowie die Gestaltung unserer individuellen Umgebung beruht zu einem großen Teil auf den kulturhistorischen Entwicklungen der zurückliegenden 200 Jahre. Vielen Menschen ist die Formung ihrer Umgebung durch eine Industriekultur wenig bewusst. Und doch sind ihre kulturelle Identität, ihre gegenwärtige Lebenssituation genauso wie ihre Träume und Sehnsüchte eng mit dem Automobil verbunden. Insofern ist es von großer Bedeutung, einen Teil der Hinterlassenschaften des automobilen Industriezeitalters als historische Zeugnisse des 19. und 20. Jahrhunderts zu erhalten.

42Der Verlust der wesentlichen Zeugnisse dieser nahen Vergangenheit hinterlässt im privaten wie im gesamtgesellschaftlichen Kontext eine Leere. Nur vor dem Hintergrund einer in der Breite der Gesellschaft verankerten Balance zwischen Vorwärtsstreben und Rückbesinnung kann ein Klima der Innovation und des wirtschaftlichen Aufschwungs entstehen. Und auf diesem Augenmerk sollte zu einem erheblichen Teil unser Hobby liegen. Oldtimer werden in Museen als Objekte und Belegstücke der Errungenschaften und der Meisterleistungen der Ingenieurkunst des 19. und 20. Jahrhunderts gesammelt oder aber von Interessierten, die sich für historische Lösungsansätze technischer Problemstellungen interessieren, dokumentiert. Aber um das Automobil als historisch komplexen Zeugen der Geschichte zu präsentieren, muss dieses auch für ein interessiertes Publikum auf der Straße – dem Ort, für den es geschaffen wurde – präsent sein. Leider hat unsere Politik das nur wenig begriffen.

Am 29. Januar 1886 erhält Carl Benz das Patent mit der Nr. 37435 auf das erste Automobil. Auf der Ringstraße in Mannheim fährt er am 3. Juli zum ersten Mal mit seinem »pferdelosen Wagen« außerhalb des Fabrikgeländes. Dies sind 120 Jahre Technikgeschichte, die die Welt veränderten und die es auch als ein Stück »Geschichte der Technik« zu bewahren und durch unsere Oldtimer lebendig zu präsentieren gilt.Kulturgut

Aus diesen Vorüberlegungen wurden dann Ziele definiert: Die Initiative Kulturgut Mobilität e.V. hat sich die Förderung der historischen Aufarbeitung des Themas »Motorisierte Mobilität« zur Aufgabe gemacht. Diese im öffentlichen Interesse stehende Arbeit ist somit gemeinnützig und geschieht ehrenamtlich.

Intensivierung der Lobbyarbeit zur Anerkennung des gesetzlich definierten Oldtimers (Automobil, motorisiertes Zweirad, Campingfahrzeuge und Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs) sowie alternativer historischer Verkehrsmittel (zu Lande zu Wasser und in der Luft) als Kulturgut mit dem Ziel, einen gesetzlich garantierten Bestandsschutz zu erlangen, um historische mobile Güter vor Restriktionen moderner Verkehrs- und Umweltpolitik wirkungsvoll zu schützen. Dies soll erreicht werden durch die Aufarbeitung des Themas »Motorisierte Mobilität« in all ihren kulturellen, sozialen, ethischen und wirtschaftlichen Aspekten sowie die aktive Vermittlung von Kontakten zwischen Betroffenen, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik und weiterhin durch unterstützende Maßnahmen, z. B.:

  • die Bildung von Arbeitskreisen.
  • Schaffung einer Wissensplattform, um Argumentationshilfe zur Erreichung der Vereinsziele zu leisten.
  • Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Oldtimerclubs, der FIVA (Fédération Internationale Vehicules Anciens) Museen, Historikern, Kulturschaffenden und Oldtimerliebhabern.

Hört sich das für Sie gut an? Dann denken Sie oder Ihr Club/Verein/Interessengemeinschaft doch einmal über eine Fördermitgliedschaft nach!

Heckflosse mit neuem Heck-Tick

Von am 10. Mai 2013

40Jahre MVC Hannover - Heckflosse und 300 SChromglänzende Zierstäbe vollenden das legendäre Heckflossendesign. Glanzpunkte, die die Liebe zum Detail verraten und die elegante Form noch unterstreichen. Ein gutes Beispiel dafür, dass perfektes Design auf kein Detail verzichten kann und jedes Einzelteil die Mercedes-Benz eigenen Qualitätsansprüche verdient. Ein Anspruch, den ausschließlich Originalteile von Mercedes-Benz garantiert erfüllen. Nur wir haben die Möglichkeiten, bei der Prüfung und Zertifizierung der Lieferanten auf das gewachsene Know-how der Mercedes-Benz Erfolgsgeschichte zu bauen und hundertprozentige Authentizität zu gewährleisten.

Zur Qualitätsgarantie gehören Tests und Prüfungen: Beispielsweise werden die Passformen der Zierleistenmuster durch Anbau an verschiedene Heckflossenmodelle bis zur Perfektion überprüft. Und die Oberflächenbeschichtung muss beim Stresstest beweisen, dass auch die dauerhafte Besprühung mit Salz ihre Glanzzeiten nicht verkürzen wird. Nur wenn alle Prüfungen bestanden sind, wird die endgültige Produktionsfreigabe erteilt.

Die Fertigungsschritte für Originalteile Den ganzen Beitrag lesen »

Baby-Benz zu Besuch beim Ur-Großvater

Von am 10. Mai 2013

30 Jahre „Baby-Benz“ Sonderausstellung ab 18. Mai 2013 im Automuseum Dr. Carl Benz in Ladenburg

83120-3Schon im Dezember des Jahres 1982 rollten die ersten Fahrzeuge der neuen Modellreihe 190, intern W 201 genannt, in die Verkaufsräume der Mercedes-Benz Niederlassungen.

Doch die Kundschaft näherte sich dem neuen Kleinen zunächst nur recht zögerlich. Zu teuer, zu bieder im Erscheinungsbild und die recht bescheidene Ausstattung der Basismodelle wurde zum häufigsten Kritikpunkt. Erst die Diesel-Variante 190 D brachte die Wende im Verkaufserfolg. Und als Mercedes-Benz im September den 190 E 2,3 Liter mit 16 Ventil-Motor und 185 PS präsentierte fand der „Baby-Benz“ auch bei sportlich ambitionierten Fahrern großes Interesse.

106988Dem Mercedes-Benz 190 2,3 Liter folgte bald eine noch weiter leistungsgesteigerte Variante mit einem 2,5 Liter Motor der für damalige Zeiten stolze 194 PS auf die Antriebsräder brachte. Die Fahrzeuge mit 16-Ventil-Motoren waren allerdings nicht gerade preiswert. Während das Basismodell bei seiner Markteinführung DM 25.530 kostete, mussten Kunden für den 2,5 Liter 16-Ventiler stolze DM 67.944 ansetzen. Das Spitzenmodell EVO II kostete sogar DM 115.260.

457158_773982_3610_1810_832929D90F179Die sportlichen 190er-Varianten fanden bald auch ihren Weg auf die Rennstrecken der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft. Im Jahr 1989 wurden dann aus Homologationsgründen für den Motorsport 502 Fahrzeuge mit der Bezeichnung „EVO1“ gebaut. Mit einer tiefliegenden vorderen Stoßstange, deutlichen Karosserieverbreiterungen und einem vergrößerten Heckspoiler waren die motorsportlichen Ambitionen jetzt auch optisch deutlich erkennbar. Dem EVO1 folgte im Jahr 1990 der ebenfalls in 502 Exemplaren gebaute EVO2. Die vordere Stoßstange war nochmals tiefer gelegt, die Karosserieverbreiterungen fielen noch üppiger aus und der nochmals 448024_747829_3345_3223_515061Ohne_Titel-6vergrößerte verstellbare Spoiler auf der Kofferraumhaube brachte dem 235 PS starken Spitzenmodell der 190er-Baureihe bald die Bezeichnung „Hirschkäfer“ ein. Beide EVO-Modelle wurden nur rund drei Monate lang produziert und waren durch Vorbestellungen bereits vor Lieferbeginn ausverkauft.

Nach Produktionsende erreichte der „Baby-Benz“ die stolze Zahl von insgesamt 1.874.668 produzierten Fahrzeugen.

Wechselkennzeichen unbeliebt

Von am 9. Mai 2013

wechselkennzeichenWie es von Kennern der Szene nicht anders erwartet wurde, entpuppt sich das Wechselkennzeichen in Deutschland als totaler Flop.
Anfang des Jahres 2013 zählte das Kraftfahrtbundesamt nur 2.016 Pkw, die mit einem Wechselkennzeichen ausgerüstet waren. Entsprechend haben lediglich rund 1.000 Autofahrer die Mitte vergangenen Jahres eingeführte Alternative genutzt.
Noch weniger Interesse zeigen die Verbraucher in den anderen Fahrzeugklassen: Für den Bereich Kfz-Anhänger nennt das Kraftfahrtbundesamt lediglich 42 Einheiten, und bei Krafträdern sind es 57 Stück.
Die Wahrscheinlichkeit, dass die stark abgespeckte Version des Kennzeichens überhaupt greifen würde, war auch verschwindend gering. Schließlich dürfen sich nur gleiche Fahrzeugklassen ein Kennzeichen teilen und Steuervergünstigungen gibt es auch nicht. Die Bundesregierung hatte sich für eine Schmalversion entschieden, die von den Forderungen der Verbandsorganisation weit entfernt ist. Damit war der ursprüngliche Sinn des Wechselkennzeichens auch völlig abhanden gegangen.

Schlafende Automobilschönheiten

Von am 8. Mai 2013

Was seit dem 01.05.2013 in Kassel auf Besucher wartet ist nichts weniger als eine der spektakulärsten Ausstellungen, die die Oldtimerwelt je gesehen hat.

Fernab jeglichen Glanzes und Glamours haben Heinz W. Jordan, Dr. Dietrich Krahn und Richard Keller eine Schau morbiden Charmes auf die Beine gestellt, die es in sich hat. Im wahrsten Wortsinne! In sich tragen Blechpartien und Gestühl offen ihre Narben und Wunden zur Schau, die sich einem Krebsgeschwür gleich durch alle Arten von Material gefressen haben. Wir sehen natürlichen Zerfall durch Benutzung, durch Vernachlässigung und durch jahrelanges Wegstellen.


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Test Scheibenreiniger

Von am 7. Mai 2013

Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hat zwölf gängige Sommerscheibenreiniger getestet. Ein 1:10-Produkt sowie elf 1:100-Konzentrate. Letztere sind besonders bequem per Dosierkopf anzumischen. 25 Milliliter Reinigungskonzentrat in 2,5 Liter Wasser gekippt, und schon ist die gebrauchsfertige Mixtur angerichtet.

ScheibenreinigerDie meisten der von der GTÜ zusammen mit dem ACE Auto Club Europa getesteten Konzentrate erhielten von den Prüfern sehr gute bis gute Noten. Testsieger mit dem Prädikat „sehr empfehlenswert“ wurde das Aral Klare Sicht Sommer 1:100. Ebenfalls sehr empfehlenswert auf Platz 2 Caramba Scheiben-Reiniger und Nigrin Performance Scheibenklar. Wiederum punktgleich dahinter das besonders preiswerte RS 1000 Klare Sicht sowie zwei weitere „sehr empfehlenswerte“ Produkte, nämlich Dr. Wack CW 1:100 Super Scheibenreiniger und Volkswagen 1:100 Scheibenreiniger Konzentrat. Beide mit absoluten Bestwerten bei der Reinigungswirkung, die aber auch entsprechend kosten.

Die Rangfolge der „empfehlenswerten“ Produkte führt das Scheiben-Reiniger Super Konzentrat von Liqui Moly an, zusammen mit dem reinigungsstarken, aber hochpreisigen Mercedes-Benz SummerFit 1:100. Empfehlenswert auch Sonax Xtreme Scheibenreiniger 1:100 und das Shell Sommer Klarsicht Konzentrat, der einzige Konkurrent im Testfeld, der im Verhältnis 1:10 gemixt wird und mit 67 Cent pro Liter Fertigmischung das mit Abstand teuerste Angebot in diesem Vergleich darstellt.

Größere Abstriche bei der Reinigungsleistung machten die Prüfer der GTÜ beim „bedingt empfehlenswerten“ Autosol Scheibenreiniger aus. Schlusslicht ist das von der GTÜ als „nicht empfehlenswert“ eingestufte Sommer Scheibenreiniger Konzentrat 1:100 von Total mit deutlichen Mängeln beim Lösen der sommertypischen Schmutzarten.

Foto: GTÜ

Verkehrslage am Vatertagswochenende

Von am 6. Mai 2013

ACE-Verkehrslagebericht für das verlängerte Wochenende (Christi Himmelfahrt) 09.05. – 12.05.2013

STAU ? 300 SL KoloneStuttgart (ACE) 06. Mai 2013 – Reisende, die zu Himmelfahrt mit dem Auto unterwegs sind, müssen sich streckenweise in Geduld üben; es stockt und staut. Bereits von Wochenmitte an ist nach Angaben des ACE Auto Club Europa mit stark anwachsendem Ausflugs- und Urlauberverkehr zu rechnen. Der Club erwartet an Christi Himmelfahrt (Donnerstag) und am folgenden Brückentag zum Wochenende besonders auf den großen Nord-Süd-Routen mehr „stop“ als „go“. Eng kann es auch an den Autobahnbaustellen werden. Während in Hamburg die Pfingstferien enden, beginnen sie in Sachsen-Anhalt. Der ACE rechnet deshalb hier mit erhöhtem Verkehrsaufkommen.

Staugefährdete Fernstraßen In der Schweiz kommt es gelegentlich in den Ballungszentren Zürich, Basel, Bern, Luzern, Lausanne und Genf zu Verkehrsbehinderungen durch Baustellen. Vor allem betroffen davon sind die beiden Zufahrten des San-Bernadino-Tunnels (A13) sowie der Bereich zwischen Quito und dem Südportal des Gotthardtunnels (A2)

Weitere Pässe werden geöffnet Die ersten Pässe planen die Aufhebung der Wintersperre für Anfang Mai. Dies betrifft unter anderem auch die besonders bei Motorradfahrern beliebte Großglockner Hochalpenstraße. Die Sommeröffnung wird auch ferner für die Nockalmstraße und die Maltatal-Hochalmstraße für Anfang Mai geplant. Die aktuelle Situation der Alpenstraßen bietet der ACE tagesaktuell übersichtlich unter www.ace-online.de/alpenpaesse an.

Sterne des Nordens – Tour 2013

Von am 5. Mai 2013

Göteborg – Stockholm vom 16. bis 20. September 2013

Sterne des NordensStarten Sie mit Mercedes-Benz Classic und Ihrem Mercedes-Benz zu „Nordens stjärnor“ – den Sternen des Nordens. Entdecken Sie dabei Schweden pur. Sterne des Nordens LachsSteuern Sie Ihren Klassiker von Göteborg, Schwedens Tor zur Welt, nach Stockholm, der Metropole und Perle Schwedens. Atmen Sie die Meeresluft in den Schärengärten und tauchen Sie ein ins Grün der Mitte des Landes. Erfahren Sie Entschleunigung und Entspannung – durch einsame Wälder, entlang an silbrig glänzenden Seen. Genießen Sie Natur und Harmonie nach dem schwedischen Sprichwort: „En tyst minut är en lång minut“ Eine leise Minute ist eine lange Minute. Erholen Sie sich am Ende eines Tages in ausgewählten Hotels mit individuellem Charakter undSterne des Nordens LEnkrad erleben Sie schwedische Lebensart und Gastfreundschaft.

Am besten, Sie fordern noch heute die Anmeldeunterlagen an, denn das Starterfeld ist begrenzt. Die An- und Abreise nach Göteborg und von Stockholm erfolgt in eigener Regie. Mercedes-Benz & Friends freuen uns auf ein Wiedersehen und unvergessliche Tage in Schweden.

  • Teilnahmegebühr ab 2.600,-€ (für 2 Personen)
  • Jetzt Anmeldeunterlagen anfordern!

Eventorganisation im Auftrag von Mercedes-Benz Classic:

Anmeldeschluss: 18. Juni 2013!

Werksbesichtigung für MBCCI-Mitglieder

Von am 4. Mai 2013

Besuchsprogramme für Mercedes-Benz Clubs.

1973DIG540 KopieDas Mercedes-Benz Classic Club Management gewährt Ihnen zukünftig verstärkt einen exklusiven Einblick in ausgesuchte Produktionseinrichtungen der Daimler AG. Deshalb bietet man für ausgewählte Bereiche konfektionierte Besuchsprogramme an, die der Öffentlichkeit so nicht zugänglich sind. Mitglieder der offizellen Mercedes-Clubs können faszinierende Einblicke in die folgenden Bereiche erhalten:

  • Produktion Werk Sindelfingen und Crash Test am 14. Juni 2013 von 10.00 – 16.00Uhr
  • Produktion Werk Sindelfingen am 04. Juli 2013 von 12.45 – 17.00Uhr
  • Produktion Werk Sindelfingen am 05. Juli 2013 von 09.30 – 13.15Uhr
  • Produktion Werk Düsseldorf am 19. Juli 2013 von 13.00 – 15.00Uhr

Natürlich behält man sich das Recht vor, die Veranstaltung zum Beispiel bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl oder aufgrund betrieblicher Anforderungen abzusagen. Es wird allerdings davon ausgegangen, daß weit mehr Anmeldungen, als die maximal mögliche Teilnehmerzahl zulässt, eingehen. In diesem Fall behält man sich vor, eine entsprechende Auswahl zu treffen. Die Besuchsprogramme finden in deutscher Sprache statt. Die Kosten für die Sonderführungen werden komplett vom Mercedes-Benz Classic Club Management übernommen, die An- und Abreise erfolgt auf eigene Kosten.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 17. Mai 2013 an: oldtimer@daimler.com . Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

And here in English> Guided Tours for Mercedes-Benz Clubs: Announcement and Application.

Space Cowboys – Daimlers letzte Reserve?

Von am 3. Mai 2013
  • „Space Cowboys – Daimler Senior Experts“ starten mit Projekteinsätzen
  • Mitarbeiter im Ruhestand unterstützen mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten
  • Programm startete am 1. Mai

1958 Direktor Rudolf Uhlenhaut am Steuer eines Versuchswagens der Heckflossen-GenerationStuttgart – Mit der Initiative „Space Cowboys – Daimler Senior Experts“ sichert sich Daimler ab 1. Mai systematisch die Erfahrung und das Wissen seiner langjährigen Mitarbeiter auch über die Zeit ihrer Betriebszugehörigkeit hinaus. Im Rahmen des Programms arbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Daimler AG im Ruhestand für befristete Einsätze wieder im Unternehmen. Mit ihren Fähigkeiten können sie die Stammbelegschaft temporär, weltweit und kurzfristig unterstützen. Damit erhält sich das Unternehmen langfristig eine wertvolle Wissensgrundlage und stärkt zugleich den Know-how Transfer zwischen Erfahrungsträgern und Nachwuchsmitarbeitern. Namensgeber für die Initiative ist der gleichlautende Film „Space Cowboys“: Dabei starten vier Experten – eigentlich außer Dienst – auf Wunsch der US-Weltraumbehörde eine Mission ins All, ausgewählt auf Grund ihrer besonderen Kenntnisse und Erfahrungen. Im Gegensatz zu dem Film sind bei Daimler „Space Cowgirls“ ebenso gefragt.

Erich Waxenberger, früher in der Mercedes-Benz Versuchsabteilung, am 2. Dezember 2011 im Nachbau der Rallye Pagode von 1964Die Fachbereiche der Daimler AG profitieren von den „Space Cowboys“, da sie im Bedarfsfall auf wertvolle Erfahrungsträger zurückgreifen können– zum Beispiel für Projekte, Produktanläufe, Schulungen oder Coachings zur persönlichen oder fachlichen Entwicklung anderer Mitarbeiter. Die Senior Experts profitieren ebenfalls: Sie haben die Möglichkeit, ihr langjähriges Daimler-spezifisches Wissen weiterhin aktiv einzubringen und erhalten dafür eine Vergütung auf Tagesbasis. Der Abgleich der gemeldeten Bedarfe durch die Fachbereiche und der „Space Cowboys“ im Expertenpool findet, mittels eines dauerhaft im Unternehmen verankerten Prozesses, durch den Personalbereich statt.

Wilfried Porth, Personalvorstand und Arbeitsdirektor der Daimler AG: “Für unseren Erfolg ist beides entscheidend: Innovationskraft und ein umfangreicher Erfahrungsschatz. Mit der Initiative ‚Space Cowboys – Daimler Senior Experts‘ setzen wir gezielt auf die Zusammenarbeit der verschiedenen Generationen mit ihren spezifischen Stärken. Die Vielfalt ihrer Sichtweisen und Expertisen leistet einen wertvollen Beitrag bei der Umsetzung unserer Wachstumsstrategie.“

Für eine Tätigkeit als „Daimler Senior Expert“ können sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab dem Eintritt in den Ruhestand bewerben. Es gibt keine Altersbegrenzung. Voraussetzung für einen Einsatz als „Daimler Senior Expert“ ist neben der Verbundenheit mit dem Unternehmen auch langjährige Berufserfahrung bei Daimler mit hohem Expertenwissen und fundierten Kenntnissen über das Unternehmen sowie ein gutes Netzwerk. Die Dauer der Tätigkeit als „Space Cowboy“ ist abhängig vom Bedarf des Fachbereichs, beträgt jedoch maximal sechs Monate im Jahr.

Pilotprojekte mit „Daimler Senior Experts“ laufen bereits seit März 2013. Stammbelegschaft und „Space Cowboys“ können schon jetzt auf erste Erfolge in der Zusammenarbeit zurückblicken. So hat zum Beispiel in der IT der erste Senior Expert seinen Einsatz begonnen und unterstützt ein Projekt, das er in seiner Zeit als Führungskraft mitaufgesetzt hat.

Neben „Space Cowboys – Daimler Senior Experts“ gibt es weitere Initiativen des Daimler Generationenmanagements „Erfahren in die Zukunft“, die das Erfahrungswissen langjähriger Mitarbeiter mit den Kompetenzen der Nachwuchskräfte vernetzen. Ziel des Generationenmanagements ist es, die Perspektiven, Kenntnisse und Erfahrungen verschiedener Generationen erfolgreich zusammenzubringen, sowie die Leistungsfähigkeit der Belegschaft und deren Freude an der Arbeit langfristig zu erhalten.

ZDK Service-Mobil bei der Bodensee-Klassik

Von am 2. Mai 2013

OLYMPUS DIGITAL CAMERANicht zu übersehen ist das Service-Mobil des Kfz-Gewerbes für historische Fahrzeuge. In diesem Jahr nimmt die ZDK-Feuerwehr erstmals an der Bodensee-Klassik 2013 teil. Vom 2. bis 4. Mai führt sie auf malerischen Straßen durch Deutschland, Liechtenstein, Österreich und die Schweiz. Der Mercedes-Benz 408, Baujahr 1972, mit 2,2-Liter-Benziner und 85 PS ist für den Soforthilfeeinsatz auf der Strecke ausgerüstet. An Bord befinden sich alle wichtigen Hilfsmittel – von Warneinrichtungen zur Absicherung liegengebliebener Fahrzeuge über Abschleppstange und Abschleppseil bis hin zu Starthilfegerät und Rangierwagenheber für den Radwechsel. Ebenfalls mitgeführt werden Abbindemittel für Flüssigkeiten sowie Öle und Schmierstoffe, Fachwerkzeug und Feuerlöscher. Mit den insgesamt acht Sitzplätzen ist das ehemalige Feuerwehrfahrzeug im Notfall auch als „Sammeltaxi“ auf der Oldtimer-Strecke geeignet.

Chef an Bord ist Kfz-Meister Matthias Kemmer. Er führt einen „Fachbetrieb für historische Fahrzeuge“ in Speyer und verfügt über eine mehr als 20-jährige Berufserfahrung bei der Restaurierung und Wartung klassischer Fahrzeuge. „Mit dem ZDK-Service-Mobil wollen wir auf die inzwischen etwa 450 Innungsbetriebe aufmerksam machen, die sich auf den Service für die automobilen Klassiker spezialisiert haben“, sagt ZDK-Referentin Andrea Zeus. Mit dem Zeichen Fachbetrieb für historische Fahrzeuge, das seit dem Jahr 2009 vergeben wird, signalisieren die Innungsbetriebe, dass sie vertraglich festgelegte Standards bei der Wartung und Instandsetzung erfüllen. Das Einhalten dieser Standards wird regelmäßig von etwa 50 geschulten Sachverständigen überprüft. Zu finden sind die Betriebe unter www.kfzgewerbe-oldtimer.de.

Das Geschäft der Restaurierung und Wartung von Old- und Youngtimern stellt hohe Anforderungen an die Werkstatt-Profis. „Es sind ganz spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten gefragt, gepaart mit Erfahrung und Leidenschaft“, sagt Matthias Kemmer. „Ein Kfz-Mechatroniker mag mit jeder Art von Einspritzanlage zurechtkommen, einen Doppelfallstromvergaser kann er deshalb noch lange nicht richtig einstellen.“

Deshalb kümmert sich das Kfz-Gewerbe inzwischen um Erhalt und Weitergabe des Oldtimer-Fachwissens in den Betrieben. So nehmen inzwischen etwa 60 junge Kfz-Mechatroniker am Pilotprojekt „Zusatzqualifikation für Old- und Youngtimertechnik“ teil. Damit wird die junge Generation der angehenden Fachkräfte fit gemacht für das Zukunftsgeschäft mit dem Kulturgut klassischer Automobile.

Foto: ProMotor

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